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Er wird 1461 erstmals als Domherr in Münster genant
1469 Archdiakon zu Billerbeck
verkauft 1476 Güter zu Rheine
schenkt 1484 als legum licentiatus der Bibliothek des Klosters Bentlage 70 Bücher
1485 Probst zu St. Mauritz
belehnt 1488 als Archdiakon in Billerbeck den Heinrich v. Langen mit dem Spykershof im Ksp. Billerbeck
wohnt 1494 im Haus des verstorbenen Domdechanten Otto Korff
1499 canonicus eccles. Monasteriensis
seit Nov. 1503 domdechant in Münster
erhält 1506 bei der Erbauseinandersetzung seiner Brüder einzelne Erben wie Lasterding, Venslage etc.
Mitglied des Domkalands
Herkunft und Familie
Hermann von Langen entstammte dem westfälischen Adelsgeschlecht von Langen und war der Sohn des Bernd (Bernd II.) von Langen, Knappe und Burgmann zu Steinfurt, und dessen Gemahlin Adelheid von Helmstede gen. Kulen. Sein Onkel Hermann von Langen war Domdechant in Münster. Sein gleichnamiger Cousin Hermann war Domherr in Münster, dessen Bruder Rudolf Domherr und Frühhumanist.
Wirken
Am 23. September 1461 findet Hermann erstmals als Domherr zu Münster Erwähnung und am 7. März 1474 als Archidiakon zu Billerbeck. Seine Wahl zum Propst von St. Mauritz in Münster fiel in das Jahr 1485. Als Domdechant war Hermann von 1503 an bis zu seinem Tode im Amt. Sein Epitaph befindet sich im Dom zu Münster. Sein Sohn Egbert stammte aus einem Konkubinat und war später Richter in Rheine.
Quellen
Das Bistum Münster 4,2. (Germania Sacra NF 17.2) Das Domstift St. Paulus zu Münster, bearbeitet von Wilhelm Kohl, herausgegeben vom Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen, Verlag: Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/New York, ISBN 978-3-11-008508-2, Germania Sacra NF 17,2 Biografien der Domherren Seite 19ff. Digitalisat.