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Leben
Albrecht war der zweite Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583–1625) aus dessen Ehe mit Sophie (1594–1651), Tochter des Grafen Johann Georg I. zu Solms-Laubach (1547–1600) und der Gräfin Margaretha von Schönburg-Glauchau (1554–1606).
Nach dem Tod von Joachim Ernst hatte sein älterer Bruder Friedrich von Brandenburg-Ansbach 1625 die Nachfolge im Fürstentum Ansbach angetreten, zunächst noch unter mütterlicher Vormundschaft. Friedrich fiel jedoch 1634 im Dreißigjährigen Krieg. Da er keine Nachkommen hinterlassen hatte, trat Albrecht als zweitgeborener Sohn sein Erbe an. Wie bereits bei seinem Bruder wurden allerdings Vormundschaft und Regierungsgeschäfte in den ersten Jahren von seiner Mutter geführt. Erst nach dem Erreichen seiner Volljährigkeit übernahm Albrecht im Jahr 1639 die Regierung im Fürstentum Brandenburg-Ansbach.
Mit viel diplomatischem Geschick lavierte er sein Land durch die letzten zehn Kriegsjahre und förderte durch Verwaltungsreformen, Unterstützung der Zünfte, des kulturellen Lebens und großzügiger Kreditpolitik den beginnenden Wiederaufbau. Er siedelte österreichische Glaubensflüchtlinge an und erwarb 1647 beziehungsweise 1662 die Ämter Treuchtlingen und Berolzheim. Albrechts hauptsächlicher Berater dabei war sein früherer Erzieher Johannes Limnäus. Aktiv an der Reichspolitik mitbeteiligt, entsandte er 1663/64 Truppen in die Türkenkriege.
Albrecht gilt als typischer barocker Herrscher und Vertreter des Absolutismus. Er wurde in der Johanniskirche zu Ansbach bestattet, die er selbst zur Grablege bestimmt hatte, nachdem 1631 marodierende Soldateska des Feldmarschalls Tilly die Gräber der Hohenzollern im Kloster Heilsbronn geschändet hatte.[3]