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Leben
Johann Christian August Heyse studierte von 1783 bis 1786 in Göttingen[2] Theologie und Pädagogik und wurde danach ab 1792 Lehrer am Gymnasium in Oldenburg. Im Jahr 1807 wechselte er als Rektor am Gymnasium und Direktor einer im Aufbau befindlichen Töchterschule nach Nordhausen. 1819 schließlich wurde er Direktor der höheren Töchterschule in Magdeburg und blieb dort bis an sein Lebensende. Die Universität Greifswald verlieh ihm 1824 die philosophische Doktorwürde.[3] Er wohnte an der Adresse Fürstenwallstraße 6.[4]
Werke
Die wichtigsten Veröffentlichungen Heyses waren seine Theoretisch-praktische deutsche Grammatik (und ihre verschiedenen Kurzfassungen) und sein ebenfalls in vielen Auflagen erschienenes Fremdwörterbuch.
Im Wörterbuch werden Fremdwörter sowohl erklärt als auch verdeutscht, deshalb wird es auch als erklärend-verdeutschendes Wörterbuch bezeichnet.[5][6]
Das Wörterbuch erschien zum ersten Mal im Jahre 1804, im Jahre 1922 erschien die 21. Auflage. Es wurde inzwischen mehrfach neu bearbeitet.[7][5]
Familie
Seine Söhne Karl Wilhelm Ludwig Heyse, Theodor Friedrich Heyse und Gustav Ferdinand Heyse waren zu ihrer Zeit ebenfalls renommierte Wissenschaftler.