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Der aus einem alten, schon im 15. Jahrhundert erwähnten Aachener Geschlecht entsprossene neue Eigentümer von Gut Kalkofen, Gotthard Schardinel II, wurde am 29.03.1632 als Sohn von Gotthard Schardinel I und dessen Gattin Margarethe Mewis in Aachen getauft. Er war, wie sein Vater, Kupfermeister. Nach dem Stadtbrandt von 1656 verlegte er seinen ausgedehnten Betrieb nach Stolberg, wo er von Hieronymus von Efferen den zerflalen Kupferhof auf dem Hammer erwarb, der unter seiner Hand erneuert wurde und prächtig gedeihte. Gotthard Schardinel folgte auf Grund seines persönlichen Ansehens und seiner vielfachen Handelsbeziehungen zu den Generalstaaten seinem verstorbenen Schwager Arnold von Wachtendonk im Amte eines Agenten der Generalstaaten in Aachen. Er war zweimal vermählt, in erster Ehe seit dem 20.01.1660 mit Katharina Peltzer, +1679, jüngste Tochter des Kupfermeisters Heinrich Peltzer zum Hammer in Stolberg. Nach deren Tod heiratete er am 05.01.1681 Sara von Wachtendonk, Tochter des kaiserlichen Agenten zu Aachen, Francois von Wachtendonk. Gotthard Schardinel II starb im Jahre 1708. Von seinen acht Kindern hatte Gotthard III Schloss Kalkofen 1691 bei seiner Heirat mit Beatrix von Slype zu Maastricht als Heiratsgut erhalten.
[Prym] Gotthard Schardinel kaufte im Jahre 1671 (20.02.1671) für 15.242 Pattakons das adelige Schloß Kalkofen und wurde mit der Würde eines Agenten der Generalstaaten ausgezeichnet. Die Stellung entsprach der eines Konsuls, und zwar für die regierende Abgeordnetenversammlung der damals selbstständigen Provinzialstaaten der Niederlande. Er war Besitzer des Schmidthofs und besaß ein Drittel am Dollartshammer, das vor ihm einmal dem Stolberger Burg- und Jülicher Unterherrn Hieronymus von Effern gehört hatte.
Nach dem großen Aachener Stadtbrand 1656 verlegte dieser zwar seinen Kupferhof nach Stolberg, wo er einen Teil des zerfallenen Dollartshammers kaufte, seinen Wohnsitz beließ er aber auf dem Rittergut.[18] Dies schenkte er 1691 seinem Sohn Gotthard Schardinel III. zu dessen Hochzeit mit Beatrix von Slype. Nach deren Tod stand das Anwesen 1748 zum Verkauf.
[Wikipedia] Der Kupfermeister Gottfried Schardinel hatte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts seinen Wohnsitz auf dem Kupferhof Bauschenberg. Er galt als der reichste Kupfermeister Stolbergs und verfügte zeitweise über mehr als 20 aktive Schmelzöfen. Schardinel war 1656 nach dem großen Brand von Aachen nach Stolberg gezogen.
H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 158, 191
F. Willems, Prym. Geschichte und Genealogie, Wiesbaden 1968, S. 136 f., 182
http://www.mumma.org/cgi-bin/igmget.cgi/n=mumma?I57042
http://familienbuch-euregio.eu/genius/php/kekule.php?tam=Kahlen&tab=1&sub=PublicAll&rt=78795_89288&bar=0&mod=0&ref=show&findlist=&sid=f74a30648309751d91eaa415c4497c0b&tm=1739180017686
http://familienbuch-euregio.eu/genius/php/themShow.php?tam=Kahlen&sub=PublicAll&tid=&aid=976&bar=0&sid=f74a30648309751d91eaa415c4497c0b&tm=1739180582417#976
https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Kalkofen.