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Juspas Sohn Lazarus war Heinrich Heines Urgroßvater. Juspas Enkel war der Mediziner und Vorsteher der jülich-bergischen Judenschaft Gottschalk van Geldern.
Juspa van Geldern beteiligte sich 1705 maßgeblich an der Kölner Zettelbank Banco di gyro d’affrancatione.[1] Von dem bedeutendsten Kunden seines Geldinstituts, dem Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, erhielt er die Erlaubnis, auf der Neusser Straße in Düsseldorf-Unterbilk ein Gebäude zu errichten. Das Gebäude wurde 1709–1712 nach Entwürfen des Hofarchitekten Jacob Dubois im Stil des Barock als mehrflügeliges Wohnhaus mit Synagoge und Schule erbaut.[2] 1772 wurde dieses Gebäude an das heute der Caritas gehörende Hubertus-Stift verkauft, da das damalige Hubertus-Hospital aus der damaligen Innenstadt nach hier verlegt worden war.
Van Gelderns Enkel war der Mediziner und Vorsteher der jülich-bergischen Judenschaft Gottschalk van Geldern.
Literatur
Cilli Kasper-Holtkotte: Im Westen Neues. Migration und ihre Folgen: Deutsche Juden als Pioniere jüdischen Lebens in Belgien, 18./19. Jahrhundert. Seite 450, Fußnote 1971. Koninklijke Brill NV, Leiden, Niederlande, 2003, ISBN 90-04-13109-4
David Kaufmann: Aus Heinrich Heine’s Ahnensaal, Schlesische Buchdruckerei, Kunst- und Verlagsanstalt Schottlaender, Breslau 1896, S. 47 (online)
Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, Nr. 103 auf S. 75, [Hubertus-Stift].