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5.7.1705 Weiningen (ZH), 2.11.1785 Weiningen, ref., von Zürich. Sohn des Hans Ludwig, Landvogts zu Regensberg. Gutsbesitzer und Gerichtsherr, zudem Maler und Dichter. M. gehörte zum Kreis um Johann Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger und ist insbesondere wegen seiner durch eigene Erlebnisse angeregten Fabeln "Ein halbes Hundert neuer Fabeln" (1744) und seiner naturgetreuen Gemälde in Erinnerung geblieben. Die dritte Auflage seiner Fabeln von 1757 hat M. selbst mit 58 Kupferstichen illustriert. Er pflegte Kontakte zu Christoph Martin Wieland und übersetzte die franz. Fabeln Beat Ludwig von Muralts ins Deutsche. Johann Gottfried Herder und Abraham Emanuel Fröhlich griffen in ihren Fabeln auf M.s Werk zurück.
Rüdiger Zymner: "Meyer von Knonau, Johann Ludwig", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.11.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012115/2009-11-10/, konsultiert am 17.03.2026.