Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
Carl wurde als Sohn der Schriftstellerin Sophie von La Roche und von Georg Michael Frank von La Roche (1720–1788) in Warthausen geboren. Er war der Bruder von Maximiliane Brentano und somit Onkel von Clemens Brentano und Bettina von Arnim.
Seine Schulausbildung erhielt er in Speyer. In Berlin begann er 1784 eine Ausbildung am Bergdepartement und verkehrte im Salon der Henriette Herz. Die beiden hatten sich zusammen mit Dorothea Veit und Wilhelm von Humboldt zu einem schöngeistigen Tugendbund zusammengeschlossen. In Erfurt hatte sich Carl mit Caroline von Dacheröden verlobt und sie auch für ihren Bund gewonnen. Die Verlobung wurde jedoch von ihr aufgelöst, nachdem sie 1788 Wilhelm von Humboldt persönlich kennengelernt hatte. 1791 heirateten Caroline und Wilhelm, blieben aber zeitlebens mit Carl gut befreundet.
1789 wurde La Roche Assessor beim Bergamt in Halle (Saale). 1792 wurde er zum preußischen Bergrat bei der Saline in Schönebeck befördert. Seine Mutter schildert in dem Buch Reise von Offenbach nach Weimar und Schönebeck im Jahr 1799[1] ihren Besuch bei ihm. 1803 ging Carl zur General-Salz-Administration nach Berlin und wurde 1805 Geheimer Oberbergrat. 1810 wurde er Direktor des Oberbergamtes und im gleichen Jahr auch Mitglied bei der Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin.
Bis zu seiner Pensionierung zwei Jahre vor seinem Tod hatte er die Stelle im Oberbergamt inne.