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Emil Lochner, Sohn von Johann Friedrich Lochner und Julie Friederika Erckens (Heirat am 14. August 1830), einer Schwester des Tuchfabrikanten Oskar Erckens, war verheiratet mit Leonie Haniel (1846–1911), Tochter des Rittergutbesitzers Max Haniel und seiner Frau Friederike, geb. Cockerill (1816–1854), Tochter des Stahlunternehmers James Cockerill. Sie hatten zwei Söhne: Max Lochner, Hippologe und Inhaber zahlreicher Patente und Erich Lochner, Automobilrennfahrer und Flugzeugkonstrukteur. Sein Neffe Rudolf Lochner war ein bedeutender Aachener Unternehmer.
Die Grabstätte von Julie Lochner befindet sich auf dem ehemaligen und unter Denkmalschutz stehenden evangelischen Friedhof an der Monheimsallee. Emil Lochner und seine Frau Leonie fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem Westfriedhof I in Aachen.
Emil Lochner war Mitglied des Rates der Stadt Aachen von 1874 bis 1879 und von 1882 bis 1900 sowie von 1858 bis zu seinem Tode Mitglied des im Jahre 1805 gegründeten Club Aachener Casino. Er war darüber hinaus in einer Vielzahl weiterer gesellschaftlicher Einrichtungen tätig und förderte wie sein Vater die Musik (u. a. Mitbegründer des Instrumentalvereins in Aachen).
Am 25. April 1881 war Emil Lochner zusammen mit dem Bürgermeister Carl Eduard Dahmen, dem Geheimen Kommerzienrat Leopold Scheibler, dem Kommerzienrat Robert Kesselkaul, dem Justitiar Robert von Görschen sowie den Tuchfabrikanten Konrad Starz, Franz Carl Freiherr von Nellessen und anderen maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, dass das heutige Einhard-Gymnasium in Aachen gebaut wurde. Dieses eröffnete am 1. Mai 1886.
Für seine zahlreichen beruflichen und gesellschaftlichen Verdienste wurde Emil Lochner mit dem Roten Adlerorden und dem preußischen Kronenorden jeweils der IV. Klasse ausgezeichnet.