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Johann Christian Terviran wurde 1742 mit der Hof-Apotheke belehnt. Damit ging die Hof-Apotheke in die Hände eines peinlich genauen Apothekers über, der bald alle Mitbewerber hinter sich ließ. Der Antrag, das Lehen in freies Eigentum zu überführen, wurde jedoch von der Obrigkeit abgelehnt.
Treviran war ein außerordentlich rühriger Geschäftsmann und peinlich genauer Apotheker. Er erfreute sich des größten Vertrauens und daraus sich ergebend des größten Zuspruchs der Heidelberger, denn seine Apotheke setzte so viel um wie die fünf anderen zusammen. In de 20 Jahren seiner ehe gelang es ihm, das Familienvermögen um 10 000 Fl. zu vermehren. Auch hatte er den kaufmännischen Blick für die Zukunft des Geschäftes. Er stellte nähmlich 1760 den Antrag auf Allodifikation des Hauses und Einführung der Vererblichkeit. Jedoch wurde er mit seinem Antrag abgewiesen.