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Adolph von Malapert-Neufville war der Sohn des königlich preußischen Kammerherren Friedrich Wilhelm Freiherr von Malapert-Neufville (26. April 1775 in Frankfurt am Main; † 2. Januar 1818 ebenda) und dessen Frau Susanne Elisabeth geborene Edele von Schneider (5. Mai 1756 in Frankfurt am Main; † 26. April 1831 ebenda). Der Frankfurter Ältere Bürgermeister Friedrich Philipp Wilhelm von Malapert-Neufville war sein Bruder.
Adolph von Malapert-Neufville, der evangelischer Konfession war, heiratete am 23. Dezember 1832 in Wiesbaden die Katholikin Antoniette geborene Schlinck (14. Oktober 1808 in Koblenz; † 23. Februar 1892 in Wiesbaden). Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Anna Catharina Hill (* 1833), heiratete 1851 Carl Johann Adam Hill
Philipp Anton Felix von Malapert-Neufville (* 1834), Arzt
Susanna Maria Kleinschmit (1836–1905), heiratete 1854 den Königlich Preußischen Generalmajor Julius von Kleinschmit
Antonia Juliana Musset (* 1837), heiratete 1855 den Major Heinrich Joseph Musset
Friedrich Carl Reinhold Freiherr von Malapert gen. von Neufville (* 1839), Lieutenant
Johann Friedrich Wilhelm Freiherr von Malapert gen. von Neufville (* 1842), Lieutenant
Ludwig Gustav Robert Freiherr von Malapert gen. von Neufville (1846–1892), Dr. phil., Königlich Preußischer Leutnant.
Leben
Er war ab 1806 nassauischer Hofjunker und ab 1807 Oberdirektor des Theaters in Wiesbaden. 1809 bis 1810 diente er als Akzessist am Hofgericht Wiesbaden. Er wurde zum Kammerjunker und zum Mitglied des Hofmarschallamtes ernannt. In den Befreiungskriegen war er 1813–1814 Oberleutnant und Adjutant des freiwilligen Jägercorps.
1814 bis 1820 war er Amtmann und Justizrat im Amt Braubach und wurde zum Kammerherren ernannt. 1820 bis 1826 war er Regierungsrat in Wiesbaden, bevor er 1827 zum Geheimen Rat und Hofrat ernannt wurde. Ab 1832 war er erster Direktor der Landesregierung und wurde 1847 in den Ruhestand versetzt.
Abgeordneter
1831 bis 1845 gehörte er als Vertreter des Fürsten von der Leyen der ersten Kammer der Landstände des Herzogtums Nassau an. 1846 bis 1848 war er gewähltes Mitglied der ersten Kammer.
Malapert genannt von (de) Neufville
Dieser Familienzweig entstand 1753 nach Heirat des fürstlich naussauischen Hofrat und Kammerherrn Peter Friedrich von Neufville (1726–1762) mit Maria Magdelena von Malapert (1736–1758), deren Sohn sich dann Friedrich Wilhelm Freiherr Malapert genannt von Neufville nannte. Genealogisch gehören die Nachfahren zu den de Neufville.