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Wurmb ist der Name eines alten thüringisch-sächsischen Adelsgeschlechtes. Die Namensform wechselte zwischen Worm, Wurm, Wormb und Wurmb.
Das Geschlecht gehörte zu den sächsischen und Stolberger Vasallen und wird erstmals mit eques (Ritter) Conradus Worm 1173 urkundlich genannt.[1] Die ununterbrochene Stammreihe beginnt 1250 mit Dietricus Worm. Stammsitze u. a. im hohnsteinischen Klein- und Großfurra (1415 bis 1945), Klettstedt, Crimderode, Wernrode, Wolkramshausen, Sundhausen, Rüxleben, Lausnitz, Porstendorf sowie im merseburgischen St. Ulrich bei Mücheln und Leiha. Seit dem 5. April 1838 nannte sich ein Zweig der Familie auf Grund einer von der preußischen Krone bewilligten Namens- und Wappenvereinigung Wurmb von Zinck (von 1786 bis 1945 auf Witzschersdorf).[2] Sowie später auch durch Adoption der Zweig v. Witzleben-Wurmb entstand.
Das Stammwappen, von dem die ältesten bekannten Darstellungen aus Wachssiegeln des 14. und 15. Jahrhunderts stammen, zeigt auf blauem Schild einen geflügelten, zum Flug aufsteigenden, rot bewehrten und gezungten, goldenen (gold-grünen) Drachen (Lindwurm); auf dem Helm mit blau-goldenen Decken der Drache.
Der etwa 300 Jahre alte Wappenspruch lautet: „Nil me fatalia terrent“ (Niemals schrecken mich Widerwärtigkeiten).