| Notizen |
- Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 591 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg, 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Wie Johannes Schöntaln und siner hußfrauwen furmonder geben sint
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen", die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, dem Johann Schöntal (Hannsen Schontal), vormals Apotheker zu Heidelberg, Vormunde zu setzen. Der Pfalzgraf hat dafür seine Getreuen Pallas Schöntal, derzeit Apotheker und Hans' Bruder, sowie Johann Sibolt (Sy-), Pedell der Universität zu Heidelberg, verordnet. Beide sollen Johann treu vorstehen, ein Inventar seiner Habe erstellen, seine Sachen zum Besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541046
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 592 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg, 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Der ingang siner hußfrauwen furmonder brieff".
Unvollständige Abschrift; folgt dem Formular der darüber notierten Ordnung für ihren Ehemann Johann Schöntal (ut supra). Vgl. fol. 418r-418v (Nr. 591).
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen", die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, der Agnes, Ehefrau des ehemaligen Heidelberger Apothekers Johann Schöntal (Hansen Schontals), Vormunde zu setzen. Der Pfalzgraf hat dafür seine Getreuen Konrad Goldschmied (Goltschmit) und Erhard Hauenhut (Hauwinhut) verordnet. Beide sollen ihr treu vorstehen, ein Inventar ihrer Habe erstellen, ihre Sachen zum besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541047
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 593 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Notiz, dass zum heutigen Tag Johann Schöntal, ehemaliger Apotheker zu Heidelberg, in die Kanzlei vor Alexander Bellendörfer (fuer mich Allexander Pellndorffer), der von Kurfürst Philipp von der Pfalz zu der Sache abgeordnet worden war, getreten ist und im Beisein des Meisters Hans Mangolt und Johann Kulmans von der Kanzlei seine Lehen übergeben hat. Die Lehen sollen seinem Bruder Pallas Schöntal geliehen werden. Dies hat Alexander Bellendörfer mit eigener Hand "an die nottell" geschrieben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541048
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 652 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg, 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilff tusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Wie Hansen Schontal fürmonder geben sint".
Weitgehend gleichlautende Abschriften dieser Urkunde und der Notizen auch auf fol. 418r-418v [alt: 362r-362v] (Nr. 591-593).
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen" die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, dem Johann Schöntal (Hannsen Schontal), vormals Apotheker zu Heidelberg, Vormunde zu setzen. Der Aussteller hat dafür seine Getreuen Pallas Schöntal, derzeit Apotheker und Hansens Bruder, und Johann Sibolt (Sy-), Pedell der Universität zu Heidelberg, verordnet. Beide sollen Johann treu vorstehen, ein Inventar seiner Habe erstellen, seine Sachen zum Besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. Unter der Urkundenabschrift Notiz, dass Konrad Goldschmied (Goltschmit) und Erhard Hauenhut (Hauwinhut) zu Vormunden von Johann Schöntals Ehefrau Agnes gesetzt worden sind. Darunter Notiz, dass Johann Schöntal, ehemaliger Apotheker zu Heidelberg, in die Kanzlei vor Alexander Bellendörfer (fuer mich Allexander Pellndorffer), der von Kurfürst Philipp von der Pfalz zu der Sache abgeordnet worden ist, getreten ist und im Beisein des Meisters Hans Mangolt und Johann Kulman von der Kanzlei seine Lehen übergeben hat. Die Lehen sollen seinem Bruder Pallas Schöntal verliehen werden. / uff dinstag nach der eilff tusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5547928
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 825, 21 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Entscheide, Anlässe und Verträge III (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1496) 1500-1508
Urkunden
Heidelberg, 1502 August 10 (uff sant Laurentzen tag)
Kopfregest: "Vertrag zwuschen meister Palles Schontall appodecker unnd Johannes Sprenger zu Ladenberg".
Kurfürst Philipp von der Pfalz schließt einen Vertrag zwischen dem Apotheker (appodecker) zu Heidelberg, Meister Pallas Schöntal, einer- und Johannes Sprenger von Ladenburg andererseits, nachdem es zu Streitigkeiten gekommen ist, da Johannes die Schwester des Pallas, Jungfrau Margarethe Schöntal, weggefreit (aberworben) hatte. Der Pfalzgraf hatte daraufhin seinem Hofmeister und Ritter Swicker von Sickingen sowie seinem Kanzler Doktor Jakob Kuhorn (Kuwhorn) die Schlichtung anbefohlen, welche folgende Abmachung herbeigeführt haben: 1. Margarethe und Johannes sollen die Ehe eingehen, diese mit Kirchgang nach christlicher Ordnung bestätigen und sie halten, wie es sich gebührt. 2. Pallas gibt seiner Schwester aus brüderlicher Treue für das Erbe der Eltern 200 Gulden und die Margarethe zugestellte fahrende Habe. Dafür sollen er oder seine Erben jährlich zu St. Martin [= 11.11.] eine Gülte über 10 Gulden ausrichten, bis sie abgelöst wird, nämlich je 100 Gulden für 5 Gulden. Dies soll dann mit Wissen von Pallas erneut in einer Gülte angelegt werden und nicht in die Hände des Ehepaars kommen. [3.] Johannes bringt 100 Gulden in die Ehe ein, die er nicht in einer Gülte anlegen muss, sondern zur Ernährung von sich und seiner Ehefrau fürsorglich verwenden soll. [4.] Dies sollen die Eheleute gemeinsam verwenden, wobei die 200 Gulden Zugabe, die Margarethe einbringt, durch sie nicht veräußert werden darf, sondern wie nachfolgt verwendet werden soll. [5.] Wenn die Eheleute gemeinsame Kinder haben und Johannes zuerst stirbt, soll Margarethe ihre Zugabe zu Lebzeiten behalten, sofern sie sich mütterlich zu ihren Kindern verhält und diese davon nährt. [6.] Das gleiche gilt, wenn Margarethe vor Johannes stirbt, unter oben genannten Auflagen. [7.] Haben sie keine gemeinsamen Leibeserben und Johannes stirbt zuerst, hat Margarethe ein Beisitzrecht an allen Gütern. Nach ihrem Tod fallen die 200 Gulden an die nächsten lebenden Erben. [8.] Stirbt Margarethe zuerst ohne Leibserben, hat Johannes ein Beisitzrecht an seinen eingebrachten 100 Gulden und an 100 Gulden von Margarethes Zugabe. Die anderen 100 Gulden kommen an deren nächsten lebende Erben. Nach Johannes Tod fallen die übrigen 200 Gulden an die jeweils nächstgelegenen Erben jeder Seite, das Gleiche gilt für die Güter. [9.] Margarethe und Johannes haben Pallas die 200 Gulden quittiert, auf ihre Erbforderungen und weibliche Freiheiten verzichtet und die Einhaltung dieser Regeln beschworen. / uff sant Laurentzen tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5576685
Generallandesarchiv Karlsruhe 69 von Oberndorff Nr. 17 Archivalieneinheit
Familien- und Herrschaftsarchiv von Oberndorff / 13. - 20. Jahrhundert
A. Urkunden (chronologisch)
1526 April 11 (Mittwoch nach Quasimodogeniti)
Konrad Starck und Konrad Salbwirt, Bürgermeister zu Heidelberg (Stadtsiegel)
Johann von Rinckenberg, Einwohner zu Heidelberg und Katherina seine Hausfrau, verkaufen ihrem Schwager, dem Meister Hans Virdung von Haßfurt, pfalzgräflichem Mathematiker und Einwohner daselbst und seiner Hausfrau Katherina Schontalin ihren Garten, genannt das Bremeneck, zu Heidelberg vor dem Marktbrunnentor am hinteren Burgberg (Anlieger: der Pfalzgraf und Kurfürst, der Mittelbeder) um 350 Gulden. Den Garten hatte zuvor ihr Vorfahr Meister Pallas Schantal, Apotheker, inne. Aus dem Garten gehen folgende Zinsen: 3 Heller an den Pfalzgrafen, 9 Schilling Heller und 1 1/2 Kappen dem Kaplan der Bettenderfer Pfründe im Spital, 10 Schilling Heller dem Spital. Sie verkaufen ferner das Gärtlein an der Stadtmauer, das jetzt "in der bawerischen entbörung verzawnt und zum Statgraben gezogen worden". Die Urkunde enthält weitere Abmachungen über die Brunnenstube. / Mittwoch nach Quasimodogeniti
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-4008222
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