| Notizen |
- Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2447
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz erneuert dem Johannes Schöntal d. J. die erbliche Belehnung mit dessen Haus zu Heidelberg. / Scholastica 1444
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2448
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz erneuert dem Johannes Schöntal d. J. die erbliche Belehnung mit dessen Haus zu Heidelberg (Revers). / Scholastica 1444
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2449
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Pfalzgraf Friedrich I. belehnt als Vormund seines Vetters Pfalzgraf Philipp den Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, als Erblehen mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Dieses hat Schöntal bereits zuvor als Erblehen getragen und dafür treu zu dienen gelobt. / sexta feria ipso die beate Affre
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2450
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, reversiert gegenüber Pfalzgraf Friedrich I. als Vormund des minderjährigen Pfalzgrafen Philipp über die erbliche Belehnung mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Schöntal gelobt, dem Pfalzgraf treu zu dienen. / off frijtag sant Affran tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2451
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, für seinen Sohn Pfalzgraf Philipp und seine Erben, den Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde, als Erblehen. Dieses hat Schöntal bereits zuvor getragen und dafür treu zu dienen gelobt. / feria quarta post festum beatorum Philipi et Jacobi apostolorum
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2468
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johann Wüst und Philipp Sprenger reversieren gegenüber Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz wegen des früher Schöntal'schen Erblehens. / Donnerstag nach Exaudi 1545
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2452
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, reversiert gegenüber Pfalzgraf Friedrich I. über die erbliche Belehnung mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Schöntal gelobt, dem Pfalzgraf treu zu dienen. / uff mitwochen nach sand Philip und Jacob der heiligen zwelffboten tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2685
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, verkauft dem Bürger Nilolaus Seiler daselbst 1 Morgen Weingarten im Kiesel um 100 Gulden. / Mittwoch nach Elisabeth 1455
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2453
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johann Schöntal, Sohn des verstorbenen Apothekers Johannes Schöntal, reversiert für sich und seine Geschwister gegenüber Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz über die erbliche Belehnung mit Steinhaus gegenüber der Heiliggeistkirche am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Schöntal gelobt, dem Pfalzgraf treu zu dienen. / uff mitwoch unsers hern fronlichnams abent
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2454
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt den Johannes Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde, als Erblehen. Dieses hat Schöntal bereits zuvor als Erblehen getragen und dafür treu zu dienen gelobt. / uf fritag nach sant Dionisius tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2455
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johannes Schöntal, Sohn des verstorbenen Apothekers Johann Schöntal zu Heidelberg, reversiert gegen Kurfürst Philipp von der Pfalz über die erbliche Belehnung mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Schöntal gelobt, dem Pfalzgraf treu zu dienen. / uff fritag nach sant Dionisius tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2750
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz entscheidet in der Streitsache zwischen Hans Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, einerseits und Hans Wolf, Hufschmied, Hans Riemenschneider und Balthasar Schuhnieter, die derzeit die obere Badstube in der Kennelgasse innehaben, und der dortigen Nachbarschaft andererseits über den in Schöntals Garten, genannt Bremeneck, entspringenden Wasserlauf. Dabei wird u. a. auf die Wassernutzung durch Garten und Badstube, die Anlegung eines Weihers sowie die Vergütung des Hans Schöntal mit 24 Gulden durch die Badegenossen und die Nachbarschaft eingegangen. Auf dem Garten lastende genannte Hellerzinsen des Spitals und Kaplans werden vom Pfalzgrafen gekauft, damit der Garten von Abgaben befreit ist. / off sannd Philips und Jacobs abent apostolorum
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2751
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Albert Medelin, Vikar am Stift zum Heiligen Geist zu Heidelberg, gestattet dem Apotheker Johannes Schöntal, den Wasserfluss aus dessen Garten durch seinen zu führen. / Montag nach Exaudi 1476
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2754
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Philipp von der Pfalz verkündet den Spruch seines Hofgerichts im Rechtsstreit zwischen Bürgermeistern und Rat zu Heidelberg einerseits und dem Apotheker Johannes Schöntal andererseits wegen Irrungen über dessen erblichen Garten Bremeneck. Streitpunkte sind u. a. das Verbot der Aufrichtung eines Zauns durch die Stadt, der Wasserlauf durch den Garten und die Allmende in den Stadtgraben, der Durchbruch der dortigen Stadtmauer und das Graben nach Wasser durch Ratsknechte im benachbarten Grundstück, wobei u. a. Heinrich (Henchin) von Gundheim, Hans Lauer (Luwer), Jakob Schneider, Jost Goldschmied sowie Hans Hecht verhört werden. Richter und Räte des Pfalzgrafen sind: Hans von Gemmingen zu Guttenberg, Hofrichter; Eitel von Sickingen, Ritter; Hans von Wallbrunn der Ältere; Ludwig von Sickingen; Hans von Venningen zu Neidenstein; Hans zu Rodenstein; Hans von Stettenberg; Hans von Helmstatt, Sohn des verstorbenen Hans; Meister Peter Brechtel und Peter vom Stein zu Kreuznach, letztere beiden Lizenziaten. / uff sant Egidien tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2456
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Hans Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde, als Erblehen. Schöntal gelobt, treu zu dienen. / samstag nach vincula Petri
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2457
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Hans Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, reversiert gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz über die erbliche Belehnung mit dem Steinhaus gegenüber dem Heiliggeiststift am Marktplatz zu Heidelberg, das des Vitztums Haus genannt wurde. Schöntal gelobt, dem Pfalzgrafen treu zu dienen. / uff samstag nach vincula Petri
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2458
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Franz Heiles (Heyles), Kanzleischreiber, reversiert gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz über zwei Morgen Weingarten in den Neckarhelden (an der Neckerhelden) zu Heidelberg, die er und seine Erben, Söhne wie Töchter, für seinen treuen Dienst zu Erblehen erhalten haben. Dies gilt, sobald die derzeitige Inhaberin, Brigitta (Bryda) Dubingerin, nicht mehr lebt. Franz gelobt gehorsam und treu zu sein, so wie es ein Mann es seinem Herrn schuldig ist, als ob er das Lehen bereits empfangen hätte. Brigitta, die Base (Beßlin) des Ausstellers und Witwe von Johannes Mulich (+), verfügt über keine Erben, sodass der Weingarten eigentlich an den Pfalzgrafen kommen würde. Ursprünglich hatte der Apotheker Johannes [Schöntal] (+), ein Vetter des Ausstellers, den Weingarten von Albrecht von Erligheim gekauft. / uff dornstag nach invocavit
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2459
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Pallas Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, reversiert gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz über das Steinhaus gegenüber der Heiliggeistkirche, genannt des Vitztums Haus, um dessen Übergabe der Bruder des Ausstellers, Johannes Schöntal, gebeten hat. Der Aussteller gelobt treu zu dienen. / uff montag nach aller heiligen tag
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2460
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig der V. von der Pfalz erteilt dem Pallas Schöntal die erbliche Belehnung mit seinem Haus in Heidelberg. / Dienstag nach ULF Empfängnis
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2461
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig der V. von der Pfalz erteilt dem Pallas Schöntal die erbliche Belehnung mit seinem Haus in Heidelberg (Revers). / Dienstag nach ULF Empfängnis
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2462
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz fällt das schiedsrichterliche Urteil, dass das Schöntal'sche Haus zu Heidelberg, ein Erblehen der Pfalz, den beiden Schwestern Schöntal, Katharina Vierdung und Margarethe Sprenger, zufallen soll. / Samstag nach Esto mihi 1520
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2463
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz verleiht das bisher Schöntal'sche Erblehen an Hans Vierdung und Hans Sprenger. / 16. Dezember 1521
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2464
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz verleiht das frühere Schöntal'sche Erblehen an Johannes Wüst und Philipp Sprenger. / Montag nach Trinitatis 1539
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2465
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz erneuert den Johann Wüst und Philipp Sprenger die Belehnung mit dem Schöntal'schen Erblehen zu Heidelberg. / Donnerstag nach Margarethe 1541
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2466
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Johann Wüst und Philipp Sprenger reversieren gegenüber Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz wegen der Belehnung mit dem Schöntal'schen Erblehen. / Donnerstag nach Margarethe 1541
Generallandesarchiv Karlsruhe 43 Nr. 2467
Pfalz / 1173-1828
Spezialia badischer Orte
Heidelberg, Stadt
Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz erteilt Johann Wüst und Philipp Sprenger die Belehnung mit dem früher Schöntal'schen Erblehen zu Heidelberg. / Donnerstag nach Exaudi 1545
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 812, 257
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Friedrich I.
1469 Dezember 27 (uff sant Johanns tag ewangelisten)
Schöntal, Johannes (Hans), d. J.; Apotheker zu Heidelberg, ux. Katharina Erer, erw. 1460, 1493, 1494 tot
Perpetuum (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) / (1296) 1462-1476 (1478)
Kopfregest: "Wie Johannes Schontal appotecker der garten Bremenneck zu kauff geben ist".
Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass er seinem Heidelberger Apotheker Johannes Schöntal, dessen Ehefrau Katharina Erer (Ererin) und ihren Erben den Garten genannt Bremeneck am hinteren Burgweg zu Heidelberg um 250 Gulden verkauft hat. Den Garten hatte vormals Dieter Ramung (+) inne, der den Garten an den Aussteller versetzt hat. Zum Garten gehörig sind Grund und Boden, Mauern, Zäune usw. und insbesondere die Brunnengerechtigkeit des Brunnen am darüberliegenden Grundstück, von dem Leitungen durch den Garten geführt werden. Die Wasser- und Brunnenrechte des Kanzlers Bischof Matthias von Speyer an seinem Brunnen und diejenigen des Heidelberger Rates am Rats- und am Spitalbrunnen, die von alters her "in disem garten gefast geholet und dar uß furtter in dolen gelegt" sind, sollen von dem Verkauf unberührt sein. Weitere Bestimmungen betreffen die Bauarbeiten an den Leitungen und die Schlüsselgewalt für den Garten. Der Garten soll, mit Ausnahme der Bodenzinse von 15 Heller an das Spital zu Heidelberg und 7 Heller an den Kaplan, lediges und freieigenes Gut sein. Die frühere Verschreibung über den Garten, die Friedrich an seine Dienerin Klara Tott gegeben hatte, sollen die neuen Inhaber zur größeren Sicherheit innehaben.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5394471
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 814, 32
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Friedrich I.
Liber ad vitam II (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) / (1397) 1470-1476 (1480)
Urkunden
1469 Dezember 27 (uff sannt Johanns ewangelisten tag)
Kopfregest: "Als myne gnediger herre pfalczgrave Claren Dettin von Augspurg gegont und verwilligt hat iren garten zu Heidelberg genant das Bremeneck Hansen Erern dem eltern zuverkauffen".
Im Urkundentext wurde der Käufer mehrfach von Hans Erer zu Hans Schöntal geändert, das Datum der Urkunde wurde dabei nicht geändert. Daneben auch Korrekturen, wobei insbesondere die Sätze über die Schadloshaltung der oberen Badstube sowie über etwaige Grundlasten durchgestrichen sind.
Klara Tott von Augsburg bekundet, dass sie dem Hans Schöntal [korrigiert aus: Hans Erer d. Ä.], Apotheker zu Heidelberg, seiner Ehefrau Katharina Erer und ihren Erben den Garten genannt Bremeneck am hinteren Burgberg zu Heidelberg um 250 Gulden verkauft hat. Der Garten hatte ursprünglich Dieter Ramung (+) gehört, war dann von Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz gekauft worden und wurde schließlich von diesem mit Bau, Grund, Boden, Mauer, Zäunen, Weg und Steg sowie Zugängen an Klara verschrieben. Der Verkauf geschieht mit allen Zugehörungen und insbesondere dem näher beschriebenen Brunnenrecht. Bischof Matthias von Speyer, der einen Wasserlauf zum Brunnen in seinem Hof aus dem Bremeneck mit Dolen hat, sowie der Rat zu Heidelberg, der dasselbe zum Rats- und Spitalbrunnen in Heidelberg hat, sollen in ihren Rechten unbeschadet bleiben. Bei notwendigen Bauarbeiten sollen sie von dem neuen Besitzer des Gartens den Schlüssel anfordern und unter seiner Schadloshaltung vorgehen. Hans Schöntal und seine Erben sollen sich des Wasserablaufs zu ihrem Nutzen gebrauchen, doch ohne Eintrag an den Rechten anderer, insbesondere der oberen Badstube zu Heidelberg. Die Ausstellerin überantwortet den Garten als freies Eigengut mit allen früheren Freiheiten, wobei an Bodenzinsen 15 Heller an das Spital zu Heidelberg und 7 Heller an den dortigen Kaplan bestehen. Sie will den Käufer für weitere aufgefundene Grundlasten schadlos halten. Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz gibt für sich und seinen Sohn Philipp seine Zustimmung zum Verkauf und weist seine Amtleute und Untertanen um Beachtung an. / uff sannt Johanns ewangelisten tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5422126
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 1662, 143
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) / (1093) 1476-1484/85 (1502)
Urkunden
Heidelberg, 1478 April 5 (uff sontag misericordia domini)
Kurfürst Philipp von der Pfalz erlässt dem Spital zu Heidelberg jährliche Zinsen über 9 Heller und einen halben Kapaun, um Verluste des Spitals zu vermeiden, und benachrichtigt darüber seinen Haushofmeister Eberhard von Gemmingen und seinen Küchenschreiber Ulrich Wilhelm, dass dies aus dem Amtsbuch getilgt werde. Im Gegenzug ist auch der Zins über 15 Heller, der vom Garten Bremeneck an das Spital gegangen war, nicht mehr zu entrichten, den bereits Philipps Vetter und Vater, Pfalzgraf Friedrich I., dem Apotheker Hans Schöntal erlassen wollte. / uff sontag misericordia domini
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5397354
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 1662, 163
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) / (1093) 1476-1484/85 (1502)
Urkunden
1479 September 4 (uff samßtag nach Egidii)
Siegler Hans von Gültlingen; Stadt Heidelberg
Kopfregest: "Kauffbriff uber huß und garten Hensel Liebers vor dem berg zu Heidelberg."
Gertrud Lieber, Witwe des Hofmetzgers Hensel Lieber, verkauft mit Wissen und Willen ihrer Kinder dem Kurfürsten Philipp von der Pfalz ihre Behausung mit Hofreite und Garten und Zugehör. Das Gut liegt vor dem Berg [zu Heidelberg], grenzt oberhalb an den Allmendeweg, unterhalb an das Spitalgut, an Wirtlin, Knecht des Hofmetzgers, und an den Apotheker Johannes Schöntal sowie zu unterst an Nikolaus Goldschmied an. Der Verkauf geschah für 120 Gulden, die sie dem Pfalzgrafen quittiert. Von dem Objekt gehen jährlich als Zinsen 15 Schilling und 4 oder 5 Heller an den Pfalzgrafen, 6 Schilling Heller an den Ratsaltar im Heiliggeiststift und 6 Pfund Öl an die oberste Kirchenampel im gleichen Stift. Zur Besiegelung wurden die Bürgermeister von Heidelberg, Jost und Konrad Goldschmied, sowie der dortige Schultheiß, Junker Hans von Gültlingen, hinzu gebeten. / uff samßtag nach Egidii
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5397375
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 820, 118 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1299) 1476-1502
Urkunden
Heidelberg 1488 August 18 (uff montag nach unnser lieben frawen assumptionis)
Kurfürst Philipp von der Pfalz gibt seine Einwilligung dazu, dass Abt Johannes von Schöntal, Zisterzienserorden, das Pfarrhaus zu Neuenstadt am Kocher mit Scheuer und Begriff und Zugehörde gegen ein anders Haus daselbst mit Scheuer und Begriff, das zuvor Merklin und Ottilie Reck gehört hatte, eingetauscht hat. Das bisher von Abgaben und Diensten befreite Pfarrhaus verliert diese Freiheit, das dafür neuerworbene Haus bekommt diese übertragen. Den Amtleuten und anderen wird die Beachtung und Handhabung befohlen. / uff montag nach unnser lieben frawen assumptionis
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5433673
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 829, 217 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Entscheide, Anlässe und Verträge I (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1432) 1477-1491
Urkunden
1484 Juli 15 (uff dorstag nach Margarethe)
Pfalz, Philipp, gen. der Aufrichtige; Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst, 1448-1508Gemeinsame Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek
Schöntal, Bernhard; erw. 1484
Schöntal, Brigitte; m. Wendel von Remchingen, erw. 1483, 1493
Schöntal, Gregorius; Mönch zu Hane, erw. 1484
Schöntal, Hieronymus; Zollschreiber zu Bacharach, 1484 tot
Schöntal, Johannes (Hans), d. J.; Apotheker zu Heidelberg, ux. Katharina Erer, erw. 1460, 1493, 1494 tot
Kurfürst Philipp von der Pfalz entscheidet Streitigkeiten zwischen dem Prior und Konvent zu Hane (Hene) als Vertreter ihres Konventsbruders Gregorius Schöntal, Äbtissin und Konvent zu Königsbrück und Wildberg (Wilperg) als Vertreter zweier Mitschwestern sowie den Geschwistern Johann Schöntal, Apotheker zu Heidelberg, Bernhard Schöntal und Brigitte Schöntal, Witwe von Remchingen. Streitgegenstand ist das Erbe von deren Bruder Hieronymus Schöntal, Zollschreiber zu Bacharach. Bernhard hatte gefordert, dass Brigitte auf Teile ihres Erbes verzichte, da sie beim elterlichen Erbe mehr empfangen hätte als ihr zugestanden hätte. Sie und die geistlichen Geschwister waren anderer Meinung. Der Pfalzgraf und seine Räte entscheiden, dass das Erbe zu gleichen Teilen zu teilen sei. / uff dorstag nach Margarethe
Die Identifizierung des Klosters "Wilperg" ist unsicher. Möglich sind das Kloster Reuthin in Wildberg oder das Kloster St. Johanniszelle unter Wildberg bei Bad Königshofen.
Kopfregest: "Entscheidt derr geswisterde Schontals etc.".
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 379 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Ladenburg, 1494 August 2 (uff samßtag nach vincula Petri apostoli)
Kopfregest: "Verwillung inn Johannes Schontals testament und den vertrag der apotecken halben zu Heydelberg zuschen sin kinden durch ine uffgericht".
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass die Erben des verstorbenen Johannes Schöntal (Schon-), Apotheker zu Heidelberg, ihn um eine Bestätigung seines Testaments gebeten haben, das dieser vor seinem Tod notariell am 04.11.1493 aufgerichtet hatte und das Erbbestimmungen hinsichtlich der Brüder, Söhne und Töchter enthält. Der Pfalzgraf bestätigt als Landesfürst, als Lehnsherr des "huß" und der Apotheke zu Heidelberg mit ihrem Zubehör, kraft seiner Obrigkeit und damit bessere Einigkeit zwischen den Genannten bestehe, das Testament und auch den Vertrag über die Apotheke, wonach ein Bruder dem anderen jährlich 60 Gulden Gülte von der Apotheke und seiner Schwester, einer Nonne zu Neuburg, 10 Gulden als Leibgeding reichen soll. Kurfürst Philipp will sie darin schirmen und rechtlich handhaben, wobei er sich Mannschaft, Lehnschaft, Lehnrecht und Obrigkeit vorbehält. / uff samßtag nach vincula Petri apostoli
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5524698
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 591 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Wie Johannes Schöntaln und siner hußfrauwen furmonder geben sint".
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen", die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, dem Johann Schöntal (Hannsen Schontal), vormals Apotheker zu Heidelberg, Vormunde zu setzen. Der Pfalzgraf hat dafür seine Getreuen Pallas Schöntal, derzeit Apotheker und Hans' Bruder, sowie Johann Sibolt (Sy-), Pedell der Universität zu Heidelberg, verordnet. Beide sollen Johann treu vorstehen, ein Inventar seiner Habe erstellen, seine Sachen zum Besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541046
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 592 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg, 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Der ingang siner hußfrauwen furmonder brieff".
Unvollständige Abschrift; folgt dem Formular der darüber notierten Ordnung für ihren Ehemann Johann Schöntal (ut supra). Vgl. fol. 418r-418v (Nr. 591).
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen", die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, der Agnes, Ehefrau des ehemaligen Heidelberger Apothekers Johann Schöntal (Hansen Schontals), Vormunde zu setzen. Der Pfalzgraf hat dafür seine Getreuen Konrad Goldschmied (Goltschmit) und Erhard Hauenhut (Hauwinhut) verordnet. Beide sollen ihr treu vorstehen, ein Inventar ihrer Habe erstellen, ihre Sachen zum besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541047
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 593 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
Heidelberg, 1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag)
Notiz, dass zum heutigen Tag Johann Schöntal, ehemaliger Apotheker zu Heidelberg, in die Kanzlei vor Alexander Bellendörfer (fuer mich Allexander Pellndorffer), der von Kurfürst Philipp von der Pfalz zu der Sache abgeordnet worden war, getreten ist und im Beisein des Meisters Hans Mangolt und Johann Kulmans von der Kanzlei seine Lehen übergeben hat. Die Lehen sollen seinem Bruder Pallas Schöntal geliehen werden. Dies hat Alexander Bellendörfer mit eigener Hand "an die nottell" geschrieben. / uff dinstag nach der eilfftusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5541048
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 818, 652 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1383) 1487-1500 (1508)
Urkunden
1499 Oktober 22 (uff dinstag nach der eilff tusent heiligen meide tag)
Kopfregest: "Wie Hansen Schontal fürmonder geben sint".
Weitgehend gleichlautende Abschriften dieser Urkunde und der Notizen auch auf fol. 418r-418v [alt: 362r-362v] (Nr. 591-593).
Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er als Landesfürst und "uß zimlichen notdurfftigen ursachen" die ihm wohlbekannt sind, darum ersucht worden ist, dem Johann Schöntal (Hannsen Schontal), vormals Apotheker zu Heidelberg, Vormunde zu setzen. Der Aussteller hat dafür seine Getreuen Pallas Schöntal, derzeit Apotheker und Hansens Bruder, und Johann Sibolt (Sy-), Pedell der Universität zu Heidelberg, verordnet. Beide sollen Johann treu vorstehen, ein Inventar seiner Habe erstellen, seine Sachen zum Besten vertreten und über die Einnahmen und Ausgaben in der Vormundschaft Rechnung führen, was sie mit handgebender Treue gelobt und geschworen haben. Unter der Urkundenabschrift Notiz, dass Konrad Goldschmied (Goltschmit) und Erhard Hauenhut (Hauwinhut) zu Vormunden von Johann Schöntals Ehefrau Agnes gesetzt worden sind. Darunter Notiz, dass Johann Schöntal, ehemaliger Apotheker zu Heidelberg, in die Kanzlei vor Alexander Bellendörfer (fuer mich Allexander Pellndorffer), der von Kurfürst Philipp von der Pfalz zu der Sache abgeordnet worden ist, getreten ist und im Beisein des Meisters Hans Mangolt und Johann Kulman von der Kanzlei seine Lehen übergeben hat. Die Lehen sollen seinem Bruder Pallas Schöntal verliehen werden. / uff dinstag nach der eilff tusent heiligen meide tag
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5547928
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 816, 75 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Liber ad vitam I (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1470) 1477-1487 (1497)
Urkunden
Heidelberg, 1483 April 18 (uff fritag nach misericoridas domini)
Kopfregest: "Wie Brigitta Schontalin inschirm genomen ist".
Vermerk, dass Brigitte Wendels Witwe ist, wurde am Seitenrand eingefügt.
Kurfürst Philipp von der Pfalz nimmt seine Angehörige Brigitta Schöntal (Schontalin), Witwe des Wendel von Remchingen, bis auf seiner oder seiner Erben Widerruf in Schirm. Der Pfalzgraf versichert, sie zu schirmen und rechtlich zu handhaben, sofern ihr der Rechtsgang vor ihm, seinen Richtern und Räten oder den gewiesenen Instanzen genügt. / uff fritag nach misericoridas domini
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5450749
Generallandesarchiv Karlsruhe 67 Nr. 825, 21 Dokument
Kopialbücher / 756-1783
Weltliche Territorien und Herrschaften
Kurpfalz
Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten
Philipp
Entscheide, Anlässe und Verträge III (Kurfürst Philipps von der Pfalz) / (1496) 1500-1508
Urkunden
Heidelberg, 1502 August 10 (uff sant Laurentzen tag)
Kopfregest: "Vertrag zwuschen meister Palles Schontall appodecker unnd Johannes Sprenger zu Ladenberg".
Kurfürst Philipp von der Pfalz schließt einen Vertrag zwischen dem Apotheker (appodecker) zu Heidelberg, Meister Pallas Schöntal, einer- und Johannes Sprenger von Ladenburg andererseits, nachdem es zu Streitigkeiten gekommen ist, da Johannes die Schwester des Pallas, Jungfrau Margarethe Schöntal, weggefreit (aberworben) hatte. Der Pfalzgraf hatte daraufhin seinem Hofmeister und Ritter Swicker von Sickingen sowie seinem Kanzler Doktor Jakob Kuhorn (Kuwhorn) die Schlichtung anbefohlen, welche folgende Abmachung herbeigeführt haben: 1. Margarethe und Johannes sollen die Ehe eingehen, diese mit Kirchgang nach christlicher Ordnung bestätigen und sie halten, wie es sich gebührt. 2. Pallas gibt seiner Schwester aus brüderlicher Treue für das Erbe der Eltern 200 Gulden und die Margarethe zugestellte fahrende Habe. Dafür sollen er oder seine Erben jährlich zu St. Martin [= 11.11.] eine Gülte über 10 Gulden ausrichten, bis sie abgelöst wird, nämlich je 100 Gulden für 5 Gulden. Dies soll dann mit Wissen von Pallas erneut in einer Gülte angelegt werden und nicht in die Hände des Ehepaars kommen. [3.] Johannes bringt 100 Gulden in die Ehe ein, die er nicht in einer Gülte anlegen muss, sondern zur Ernährung von sich und seiner Ehefrau fürsorglich verwenden soll. [4.] Dies sollen die Eheleute gemeinsam verwenden, wobei die 200 Gulden Zugabe, die Margarethe einbringt, durch sie nicht veräußert werden darf, sondern wie nachfolgt verwendet werden soll. [5.] Wenn die Eheleute gemeinsame Kinder haben und Johannes zuerst stirbt, soll Margarethe ihre Zugabe zu Lebzeiten behalten, sofern sie sich mütterlich zu ihren Kindern verhält und diese davon nährt. [6.] Das gleiche gilt, wenn Margarethe vor Johannes stirbt, unter oben genannten Auflagen. [7.] Haben sie keine gemeinsamen Leibeserben und Johannes stirbt zuerst, hat Margarethe ein Beisitzrecht an allen Gütern. Nach ihrem Tod fallen die 200 Gulden an die nächsten lebenden Erben. [8.] Stirbt Margarethe zuerst ohne Leibserben, hat Johannes ein Beisitzrecht an seinen eingebrachten 100 Gulden und an 100 Gulden von Margarethes Zugabe. Die anderen 100 Gulden kommen an deren nächsten lebende Erben. Nach Johannes Tod fallen die übrigen 200 Gulden an die jeweils nächstgelegenen Erben jeder Seite, das Gleiche gilt für die Güter. [9.] Margarethe und Johannes haben Pallas die 200 Gulden quittiert, auf ihre Erbforderungen und weibliche Freiheiten verzichtet und die Einhaltung dieser Regeln beschworen. / uff sant Laurentzen tag
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