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Die Tochter Christina Friederike heiratete 21jährig Dr. Linck. Sie wurde sehr früh Witwe und zog mit den beiden Kindern zu ihrer Mutter. Diese war schwach genug, den beiden Enkelkindern jeden Luxus zhu gestatten. Der junge Lincl studierte Rechtswissenschaften. Seine Lebensführung beanspruchte riesige Summen. Geld und wieder Geld war sein stetes Sinnen und Trachten. Für ihn trat anfangs sein Onkel Daniel Wilhelm Nebel ein. Dieser lebte bis zu seiner Verheiratung ebenfalls im elterlichen Haus und unterstützte die Mutter mit gsnz erheblichen Mitteln. Es selbst schätzte die Summe, die er als Junggeselle in den mütterlichen Haushalt steckte, auf 10000Gulden. Über den jungen Linck klagte er, daß der "Neveu" ihn ein Vermögen gekostet hätte. Daneben erhielt der junge Linck von der Großmutter viel GEld zugestevkt, diese schwieg sich aber darüber aus und sagte auch mit keiner Silbe, wie viele Schulden sie dem Enkel bezahlte und Schuldscheine für ihn unterschrieb.
Kein Wunder, dass unter solchen Umständen der Sohn im Verein mit seinen Schwägern Behr und Benning schliesich den Antrag stellte, auf den Bammenthaler Zehnten Arrest zu legen.
Lange hatte der Sohn gezögert, bis er - wie er selbst sagte - "seine zärtlich geliebte Mutter, die er über alles verehrte und deren Herz ihm von den Enkeln abspenstig gemacht wurde", so hart angriff. Es kam zu den swpäter erwähnten jahrelangen Erbstreitigkeiten.