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Adelsgeschlecht Paravicini, das ursprünglich im Veltlin in Norditalien im Dorf Paravicinis, etwa 15 km von Como entfernt, angesiedelt war und nach dem Veltliner Mord 1620 aus Glaubensgründen in die Schweiz und von dort in die Kurpfalz umsiedelte. Der Veltliner Mord oder Veltliner Protestantenmord (italienisch sacro macello) vom 18. bis 23. Juli 1620 war ein Ereignis in den italienischsprachigen Untertanenlanden des Freistaats der Drei Bünde und in Brusio im bündnerischen Puschlav, bei dem ein Grossteil der dort lebenden reformierten Minderheit von der katholischen Mehrheit ermordet oder vertrieben wurde. Je nach Quelle kamen dabei zwischen 300 und 600 Personen um. Als Folge des Veltliner Mords wurde Graubünden in den «Bündner Wirren» im Rahmen des Dreissigjährigen Krieges zum Kriegsschauplatz zwischen Frankreich und Spanien.