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1537 wurde der Züllichower Kreis von dem Markgrafen Hans von Küstrin erworben, der ihn in die damals von ihm beherrschte Neumark eingliederte und in deren Städten im selben Jahr die Reformation durchführen ließ. Mit dem Zuzug von Einwanderern aus Franken und Flandern entstand mit dem Weberhandwerk ein neuer und einträglicher Wirtschaftszweig. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf 4000. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Züllichau im Jahre 1631 zunächst von schwedischen, dann von kaiserlichen Truppen eingenommen und 1632 von durchziehenden Soldaten wiederum heimgesucht. Weitere Rückschläge hatte Züllichau durch zwei große Stadtbrände in den Jahren 1557 und 1687 zu verkraften.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Züllichau war jetzt Bestandteil des preußischen Königreiches, wurde die Stadt angesichts der bevorstehenden Schlesienkriege zu einer Garnisonsstadt entwickelt.
Von 1482 bis 1945 gehörte Züllichau zu Brandenburg und damit zum deutschen Reichsgebiet.
Leszno (deutsch Lissa, früher auch Lissen und Polnisch-Lissa, nicht zu verwechseln mit Deutsch-Lissa) ist eine kreisfreie Stadt in der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Sie ist Verwaltungssitz eines Landkreises, des Powiat Leszczyński, dem sie selbst nicht angehört.
Aus dem Feldpost-Brief Dr. Ernst Beyer 17.02.1942 Uerdinger Str. 42 in Düsseldorf an Dr. Walter Kauert
...Du kennst gewiss die alten Asteroth´schen Familienpapiere, jetzt im Besitz der Familie Fritz Meese, die unser Vorfahr, der am 19.08.1720 als Bürgermeister in Züllichau verstorbene Johannes Asteroth hinterlassen hat.....