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Die Folgen des Ersten Weltkrieges und die Inflation der Jahre 1922/1923 bedrohte die wirtschaftliche Lage vieler Kupferhöfe. Deshalb schlossen sich die Erben Emil Schleichers zu einer Kommanditgesellschaft zusammen. Sie verpachteten ihre Betriebe 1934 an die Stolberger Metallwerke. Geschäftsführer des neuen Unternehmens wurden Kurt Schleicher, Sohn von Arthur Schleicher sowie Oskar Lynen, der auch seine Firma „von Asten & Lynen“ angeschlossen hatte.
Die Geschicke des Unteren Hofes lagen somit in den Händen von Kurt Schleicher, der den Unteren Hof nach dem Familienmotto „Viribus unitis“ – „Mit vereinten Kräften“ führte. Über Karl Schleicher und anschließend Klaus Schleicher blieb der Hof bis zum heutigen Tag weiterhin im Familienbesitz.
Der alte Mühlenbau, der 1938 neu errichtet wurde, steht heute noch und auch der Ellermühlenteichlauf, der früher vier Wasserräder antrieb, ist immer noch vorhanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kupferhof_Unterster_Hof
Hans-Joachim Ramm (Redaktion): Mühlen, Hammerwerke und Kupferhöfe im Tal der Vicht und ihre Besitzer. In: Beiträge zur Stolberger Geschichte. Band 23, Stolberg 1998, ISBN 3-926830-12-3.