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Das Gut ging auf eine Wasserburg zurück, die ein propsteiliches Lehensgut des Aachener Marienstifts war. In einer Urkunde von 29. Mai 1438[3] erstmals schriftlich erwähnt, war die Anlage seit jenem Jahr im Besitz des Laurenz (Lenz) von Cronenburg (auch Cronenberg genannt).[3] Wahrscheinlich war er der erste Empfänger dieses Neulehens.[4] Nach seinem Tod kam die Burg Bodenhof an seinen gleichnamigen Sohn, der sie 1545 seinem Sohn Arnold vererbte. Diesem folgten nacheinander seine beiden Brüder Simon (1548) und Hermann von Cronenburg (1563).[5] Aus dessen Ehe mit Maria Wolff entstammte die Tochter Catharina, die den Kupfermeister Michael Amya heiratete und ihm 1586 das Gut zubrachte. Über den gemeinsamen Sohn Hermann kam der Besitz 1629 an den Enkel Michael.[6] Allerdings war dieser zu jener Zeit nicht mehr alleiniger Besitzer. Seine Tante Susanna, die Schwester seines Vaters, hatte Leonard Römer geheiratet, der ebenfalls 1629 mit einem Viertel des Gutshofs belehnt wurde.[7] Erst mit dem Tod von Susannas und Leonards Sohn Daniel 1686, war die Familie Amya wieder alleinige Besitzerin des Anwesens. Von 1655 bis 1657[8] hatten die damaligen Lehnsnehmer die Gebäude der alten Wasserburg durch einen Neubau ersetzt, dessen östlicher Flügel ein schmuckes Wohnhaus war.