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Da Johannes keine eigene Söhne hatte, die den Hof übernehmen konnten, erbte sein Vetter Matthias Schleicher (1723–1778), Sohn von Leonhard Schleicher (1693–1745) auf dem Bernhardshammer, den Hof Rosenthal, der diesen später seinem Sohn Leonhard Schleicher (1749–1828) übertrug. Da auch Letzterer keine Söhne bekam, ging der Kupferhof im Jahr 1830 anlässlich der Heirat mit Leonhards Tochter Catharine Gertrud Schleicher (1790–1850) an seinem Schwiegersohn Richard Lynen (1783–1857) über, der nach dem Tod seiner Frau alleiniger Besitzer wurde.
In der Folgezeit verblieb der Kupferhof Rosenthal bis zum Ende des 20. Jahrhunderts im Besitz der Familie Lynen, wobei zunächst Richards Sohn Gustav Adolf Lynen (1812–1879), danach dessen Sohn Georg Viktor Lynen (1842–1911) und anschließend Georgs Sohn Arthur William Lynen (1874–1957) den Hof erbten, ohne ihn als Kupferhof zu bewirtschaften. Letzterer sorgte durch geeignete Umbaumaßnahmen für dessen moderne Bewohnbarkeit. Er hinterließ den Kupferhof Rosenthal seinen drei Kindern, die ihn als Erbengemeinschaft erhielten und 1996 an eine Bauherrengemeinschaft verkauften. Nach einigen weiteren Eigentümerwechseln kam Rosenthal in den Besitz der derzeitigen Eigentümerinnen und wird heutzutage als Veranstaltungsort für Tagungen, Seminare oder Familienfeierlichkeiten genutzt.