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Maximiliane („Maxe“) war eine Tochter des Dichterehepaares Achim (1781–1831) und Bettina von Arnim (1785–1859). Sie wuchs auf Schloss Wiepersdorf in der Mark Brandenburg sowie in Berlin auf. In den 1840er-Jahren spielte sie eine gesellschaftliche Rolle am Hof König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen, mit dessen Cousin Prinz Waldemar von Preußen sie eng befreundet war. Auch mit dem Staatsmann Fürst Felix von Lichnowsky stand sie in Verbindung.
Am 28. Juni 1853 heiratete sie in Wiepersdorf den preußischen Offizier Eduard von Oriola (1809–1862), mit dem sie 1853 bis 1856 in Bonn lebte. Ende Oktober 1856 wurde Oriola Kommandeur der 5. Kavallerie-Brigade in Frankfurt/Oder, so dass die Familie in den folgenden Jahren in Berlin wohnte. Weitere Stationen waren 1859/60 Koblenz und 1860 bis 1866 Breslau, wo ihr Gatte jeweils ein militärisches Kommando führte. Bereits in dieser Zeit führte sie ein salonartiges Haus, ebenso in den Jahren 1866 bis 1894, die sie wieder in Berlin verbrachte.
Nach dem Tod Eduards 1862 nicht wieder verheiratet, trat sie während der deutschen Einigungskriege in der Krankenfürsorge hervor und gründete die Stiftung „Invalidendank“.[2] Später trat sie dem Vorstand des „Vereins für Frauen und Jungfrauen“ bei und wurde 1866 und 1873/74 mit dem Luisenorden (erst Kriegs-, dann Friedensklasse) ausgezeichnet. Mit vielen anderen Salonnièren der Zeit verband sie eine Freundschaft, so mit Hedwig von Olfers.
Am Silvestertag 1894 starb sie in ihrer Schöneberger Wohnung in der Bülowstraße 2[1] und wurde auf dem katholischen St. Hedwig-Dom-Friedhof an der Liesenstraße 8 beigesetzt. Die Grabstätte mit zwei monumentalen Liegeplatten besteht noch.