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XIII.4288 Anton zu den Hülsen [A IV]
Gertgens Sohn Anton Hüls wurde um 1575/76 geboren. "In einer Zeugenvernehmung (1602) sagte er aus: »Ehr sey bei Hilden bey seinen Eltern geboren und getzogen, hab auch zu Düsseldorf ein Jahr oder drey zur Schulen gangen«" [Strangmeier NB 28 S. 8] Er muss ursprünglich Erbe des Hauses auf der Bech gewesen sein, denn
"1596 verzichtete er zugunsten seiner Mutter und seines Stiefvaters Heinrich Hoff auf das Haus 'auf der Bech', worauf ihm diese die Erbgüter 'zu den Hülsen' überließen." Nach einem Dokument von 1599 gehörten zu Antons Hülsener Erbe ein Pferde-Kurmudsgut und ein Kuh-Kurmudsgut.
1608-1609 erscheint Anton Hüls im Verzichtbuch als Scheffe, in der Folgezeit als Gerichtsschreiber. "Zwischen 1611 und 1614 erwarb er das in der Mitte des Dorfes gelegene Haus 'am Hagdorn', das er fortan zu seinem Domizil erkor." Verheiratet war er (schon vor dem 20.09.1593) mit der ursprünglich katholischen Katharina von Venne († 1628), die er zum Übertritt zur reformierten Konfession veranlasste. Anton zu den Hülsen starb 1640. "In ihm verloren die Anhänger der Reformation in Hilden einen ihrer tatkräftigsten Vorkämpfer." [Strangmeier NB 28 S. 8 f]
Die Kinder des Ehepaares:
1. Heinrich (1593-1673) [A V a]
2. Wilhelm (1598-1659) [A V b]
3. Adolf († vor 1633)
4. Anton (1615-1685) [A V d]
5. XII.2145 Gudgen (* nach 1615) [A V e]
E. Strutz, Die Ahnentafeln der Elberfelder Bürgermeister und Stadtrichter, Neustadt/Aisch ²1963, S. 188
U. Boelken, Die Familien der reformierten Gemeinde Hilden 1649-1809, Hilden 2002, S. 306
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5822
http://www.zeitspurensuche.de/02/nam1keu1.htm#AIV (auch zu den Vorfahren).