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von Asten: Ursprünglich in Aachen ansässige Kupfermeister-Familie, die auf Grund der Konfessionsstreitigkeiten 1653 Aachen verließ u. sich in Stolberg ansiedelte. Arnold von Asten besaß hier bereits seit 1648 einen Kupferhof u. sein Bruder Johann erbaute 1658 den Kupferhof Frankental.
Die Familie von Asten hielt u.a. Anteile am Dollartshammer u. war auch hier über Generationen tätig.
Julius von Asten gründete 1858 zusammen mit Christian Lynen die Firma VON ASTEN & LYNEN, wobei von Asten eine deutliche Mehrheitsbeteiligung innehatte. Dieses Unternehmen war 1933 an der Gründung der STOLBERGER METALLWERKE beteiligt.
von Asten & Lynen: Durch Julius von Asten u. Christian Lynen 1858 *BRECHER, A. (1990) Seite 57 gegründetes Messing-Werk auf dem alten Kupferhof Frankental. An diesem Unternehmen hielt von Asten eine deutliche Mehrheitsbeteiligung.
1875 betrieb von Asten & Lynen in der Kuhklau eine Metallwarenfabrik. 1883 wurde gegenüber dem Kupferhof Frankental an der damaligen Feldstr. (heute Kupfermeisterstr.) eine Walzenstraße mit anfangs 2 u. später 3 Walzgerüsten mit Dampfbetrieb errichtet.
Kurz nach der Wende vom 19. zum 20. Jh. wurde die Produktion vom Kupferhof Frankental gänzlich zu den neu erstandenen Betriebsstätten auf der gegenüberliegenden Straßenseite verlagert. 1897 kam hier das Strangpressverfahren *BRECHER, A. (1990) Seite 80 zur Herstellung von Messing-Stangen u. Drähten erstmals in Deutschland zur Anwendung. Ein gemeinsam mit der Firma Aschenbach (Firmensitz kurz bei Siegen) entwickeltes Trio-Warmwalzwerk wurde 1921 bei von Asten & Lynen installiert u. stellte die erste Anlage dieser Art in Deutschland dar. *BRECHER, A. (1990) Seite 105 1931 wurden die ersten Band-Glühöfen, auch Durchziehöfen genannt (Glühen), in Betrieb genommen, die gemeinsam mit der Firma Junker entwickelt worden waren.
Von Asten & Lynen war 1933 an der Gründung der STOLBERGER METALLWERKE beteiligt.
Im Stichworteintrag verwendete Quellen:
BRECHER, A. (1990) Seiten 57, 80, 105, SCHLEICHER, K. (1974) Seite 85