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Das Aachener Messinggewerbe verdankt Entstehung und Aufschwung auch Arbeitsmigranten. Daniel van der Kannen (andere Versionen: Chamen, Kammen), der um die Mitte des 15. Jahrhunderts aus dem benachbarten Maasgebiet nach Aachen kam und dort mit der Familie Düppengießer zusammenarbeitete, errichtete 1450 in Aachen ein besonderes Kupferschlägerambacht.
Zuzug erhielt es nach der Zerstörung Dinants in Wallonien 1466 durch Karl den Kühnen (1433-1477) ein Angehöriger der Dynastie Valois-Burgund, etwa von den Familien Amya, Momma und Byda. Im Rahmen des zweiten Aachener Gaffelbriefes waren sie ab 1513 als anerkannte Zunft schließlich berechtigt, Ratsherren aus ihren Reihen zu stellen.