Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
Valentin Pfeifer wurde als zweites Kind des Dürener Papierfabrikanten und späteren Kölner Zucker-Fabrikanten Emil Pfeifer und dessen erster Ehefrau Maria Emma, geborene Hoesch (1814–1845), in Düren geboren. Maria Emma stammte aus der Bergbau- und Hüttenwerk-Familie Hoesch. Valentin studierte in Berlin Philosophie und in Bonn Ökonomie. Er heiratete am 12. Mai 1866 die in Berlin geborene Hedwig Amalie Adelheid, geborene Matzerath (* 4. März 1866 in Berlin; † 27. November 1911 in Köln). Hedwigs Eltern waren Christian Joseph Matzerath aus Linnich und die aus Berlin stammende Amalie Auguste Pauline, geb. Löwe (1821–1853). Christian Joseph Matzerath war Geheimer Regierungsrat und Mitglied der Direktion der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft.
Wohnsitze
Pfeifer besaß außer einer Villa an der Rochusstraße nahe dem Frohnhof in (Köln-)Ossendorf das repräsentative Palais Kaiser-Wilhelm-Ring 31, das er sich vom Kölner Architekten Hermann Otto Pflaume hatte erbauen lassen. Es wurde um 1931 abgerissen, weil durch die Bau- und Bodenspekulation solche Anwesen an den Ringen nicht mehr rentabel waren. Der Frohnhof wurde 1934 von der Stadt gekauft und der Park zu einer öffentlichen Grünanlage gemacht, die – dem Zeitgeist geschuldet – Richthofen-Park genannt wurde.[1]
Ende 1898 kaufte Pfeifer zusammen mit seinem Schwiegersohn Joseph Mayer in Muffendorf, oberhalb von Bad Godesberg, die ehemalige Kommende Muffendorf. Während der Sommermonate lebten die Familien in Muffendorf. In seinen letzten Lebensjahren wurde das repräsentative Schloss sein Sommerwohnsitz. Valentins Halbbruder Eugen Pfeifer erwarb im Bonner Ortsteil Friesdorf ebenfalls 1897/1898 ein Gutshaus, das Haus Annaberg, in der Familie „Tusculum“ genannt.
Valentin Pfeifer und seine Frau Hedwig wurden auf dem Friedhof bei der Kirche Alt St. Martin in Muffendorf / Bad Godesberg (heute Bonn) beigesetzt. Das Grab wird von den Nachkommen gepflegt und steht unter Natur- und Denkmalschutz.