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Auch Joseph Pfeifer war eine schillernde Persönlichkeit. Schon als 24-Jähriger war er mit dem Sommerauer Bürgermeister Johann Georg Fuchs nach Wien gereist, um vor dem Reichshofrat Waldrechte des Ortes gegenüber den adeligen Fechenbacher Grundherren durchzusetzen. 1810 war er Delegierter Sommeraus im Wahlkollegium der Ständevertreter des neu geschaffenen Großherzogtums Frankfurt. In der Chronik des Marktes Erlenbach am Main, von 1958, wird er als einer der Kreditgeber der Gemeinde in der Franzosenzeit genannt. 1820 ersteigerte er mit kaufmännischem Geschick das einst zum Kloster Himmelthal gehörige Jesuitengut in Eichelsbach. Wieweit die beiden Brüder in wirtschaftlichen Angelegenheiten zusammenarbeiteten ist nicht belegt. Aber gemeinsame Interessen gab es genügend. Ein Geschäftsfeld könnte der Handel mit „Holländerholz“ gewesen sein.