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Froben Christoph von Zimmern wurde am 19. Februar 1519 auf Schloss Mespelbrunn im Spessart als Sohn von Johann Werner von Zimmern und Katharina von Erbach geboren. Er wurde dort und in Aschaffenburg von seinem Stiefgroßvater Philipp Echter und seiner Großmutter, der Gräfin von Werdenberg, erzogen.
Erst 1531 kam er zum ersten Mal in seine zimmerische Heimat. Nach kurzem Aufenthalt auf Burg Falkenstein, der mit einem ersten konfliktgeladenen Treffen mit seinem Vater verbunden war und ihn zum Weggang zu seinem Onkel Gottfried Werner von Zimmern in Meßkirch bewog, begann er, zusammen mit seinem älteren Bruder Johann Christoph, zunächst bis 1533 sein Studium in Tübingen.
Nach einem Aufenthalt in Straßburg studierte er ab dem Winter 1533/34 bis 1536 in Bourges, danach, nach Aufenthalt im Winter 1536/37 in Köln, ab Ostern 1537 ohne seinen Bruder Johann in Löwen. Dort blieb er bis Juli 1539.
Nach kurzem Aufenthalt zuhause reiste er Anfang November 1539 mit dem Plan ab, über Löwen nach Spanien zu reisen, um dort seine Studien fortzusetzen. Diesen Plan lässt er aber in Löwen fallen und im Dezember 1539 reiste Froben Christoph über Paris nach Angers.
Aus Paris datiert vom 23. Februar 1540 sein erstes historisches Opus, der „liber rerum Cimbriacarum“, quasi eine erste (Kurz-)Fassung der Zimmerischen Chronik.
Kurz nach Ostern 1540 reiste Froben zusammen mit seinem jüngeren Bruder Gottfried, mit dem er in Paris zusammengetroffen war, nach Angers weiter. Im Winter 1540/41 setzten sie aber ihre Studien in Tours fort, da die Lebenshaltungskosten in Angers zu hoch geworden waren. Froben erkrankte dort schwer an den Pocken. Es ist aber auch möglich, dass es sich um Auswirkungen seiner alchemistischen Experimente, die er dort unternommen hatte, handelte.
Nach seiner Genesung unternahm er eine überhastete Rückreise nach Meßkirch, da er, auf Grund einer Fehde gegen das Haus Zimmern, um sein Leben fürchtete. Er erreichte Meßkirch Ende Juli 1541. Diese Befürchtung erwies sich aber als unbegründet, so dass Froben im Herbst seine Studien in Speyer fortsetzen konnte. Er wohnte dort bei seinem Onkel Wilhelm Werner, der zu dieser Zeit noch als Beisitzer (Richter erst ab 1548) am dortigen Reichskammergericht tätig war. Nachdem Wilhelm Werner im Juli 1542 seine Tätigkeit am Reichskammergericht (vorübergehend) aufgab, beendete Froben Christoph seine Studien ebenfalls....