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Hermann Hirzel († 1480 in Muri) war ein Schweizer Benediktinermönch. Von 1465 bis zu seinem Tod war er Abt des Klosters Muri in den Freien Ämtern (im heutigen Kanton Aargau).
Hirzel soll 1388 in Pfäffikon geboren worden sein. Erstmals erwähnt wird er in einem klösterlichen Urbar aus dem Jahr 1445. Er wurde am 9. April 1465 zum Abt gewählt und drei Wochen später durch Burkhard II. von Randegg (+ 13.04.1466), den Bischof von Konstanz, bestätigt. Die Stadt Bremgarten nahm 1475 Abt und Konvent ins Bürgerrecht auf.
Burkhard II. von Randegg
Burkhard II. von Randegg († 13. April 1466) war von 1462 bis 1466 Bischof von Konstanz.
Familie
Burkhard stammte aus dem schwäbischen Geschlecht der Herren von Randegg mit Sitz auf Burg Randegg bei Gottmadingen. Er war der Sohn des Ritters Heinrich von Randegg und der Margaretha von Ellerbach.
Seine Nichte Anna von Randegg war von 1478 bis 1502 Äbtissin des Klosters Gnadental.
Leben
Am 1. Dezember 1462 wurde der Konstanzer Dompropst und Domherr Burkhard von Randegg vom Domkapitel zum Bischof des Bistums Konstanz gewählt.
Am 3. Dezember 1462 ernannte er den umtriebigen Georg Winterstetter, Kanonikus in St. Stephan und späterer Domherr in Konstanz, zu seinem Sachwalter. Winterstetter reist auch nach Rom, um die päpstliche Ernennungsurkunde zum Bischof des Burkhard II. von Randegg von Papst Pius II. in Empfang zu nehmen.[1]
1463 tauschte Burkhard vom Kloster St. Gallen die Vogtei Horn und das Gericht Goldbach im Thurgau ein.[2] Mit bischöflicher Anordnung vom 13. Mai 1464 verbot er den Chorherren und Chorfrauen der Abtei Zürich, ohne Wissen und Willen der Äbtissin Kapital zu halten.[3]
Am 13. April 1466 starb Burkhard von Randegg und wurde im Konstanzer Münster beigesetzt.