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Die Vöhlin (historisch bisweilen: Fehlin) waren die erfolgreichste Handels- und Patrizierfamilie der ehemals freien Reichsstadt Memmingen. Bereits unter Hans Vöhlin d. J. (1423–1496) war das Haus eine der größten süddeutschen Gesellschaften im Warenhandel, aber auch im Finanz- und Montanbereich. Ab Mitte der 1490er Jahre fusionierten die Vöhlin schrittweise mit den Welsern, die Welser-Vöhlin-Handelsgesellschaft entstand. Als diese Gesellschaft 1614 scheiterte und die Augsburger Welser dadurch in die Zahlungsunfähigkeit gerieten, hatten sich die Vöhlin bereits aus der Firma zurückgezogen und waren nach Memmingen zurückgekehrt.