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Im Jahre 1784 wurde dann Johannes Wilhelm Friedrich Leopold Schoeler nach Drabenderhöhe berufen. Sein Vater stammte ursprünglich aus Romberg bei Waldbröl, seine Mutter war Maria Elisabeth Schmidt, eine Tochter von Christian Schmidt, ein Kaufmann aus Drabenderhöhe und Erbauer des Burghauses in Bielstein.
Marias Bruder Friedrich Carl Eberhard Schmidt war mit der Tochter des Pastors Christian Bellingrath verheiratet.
Schoeler war mit dem Domizil in Pfaffenscheid nicht zufrieden, da es sehr baufällig war. Er stellte einen Antrag auf Neubau eines Pfarrhauses im Dorf. Der Antrag wurde vom Landesvorstand, ohne dessen Einwilligung keine Gemeindemittel verwendet werden durften, abgelehnt. Für einige hundert Reichstaler wurde das Haus nochmals Instand gesetzt. Aber laut Kirchenchronik blieb Pfaffenscheid immer noch in einem schlechten Zustand.
Johannes Schoeler besass aus dem Schmidtschen Erbe noch einige Grundstücke in Drabenderhöhe und erbaute 1790 das jetzt noch vorhandene Pfarrhaus. Der Wiedenhof in Pfaffenscheid wurde dann verpachtet. Johannes Schoeler blieb ebenfalls bis zum seinem Tode in Drabenderhöhe und verwaltete das Pfarramt 51 Jahre lang.
Da er in seinen letzten Tagen schon sehr krank war unterstützte ihn sein Sohn Gustav Adolph. Er wurde als erster Pastor “adjunktus” (Kaplan, der einem Pfarrer als Aushilfe zugeordnet war) 1833 vom Presbyterium frei gewählt. Nach dem Tode seines Vaters übernahm er das Amt und begann 1847 mit der Kirchenchronik, die der Kirchengemeinde auch heute noch vorliegt. Er wurde dann 1847 nach Waldbröl und später nach Ründeroth versetzt.