Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
HETTE(N)BACH, Johann Engelhard \ Engelbert, geb. 28 Okt 1710, Handschuhsheim bei Heidelberg gest. nach 30 Jun 1752, Handschuhsheim bei Heidelberg, mindestens 41 Jahre (Alter > 42 Jahre)
Mutter
KELLER VOM STEINBOCK, Maria Barbara, geb. 29 Nov 1711, Heidelberg, DEU gest. 19 Jul 1764, Heidelberg-Handschuhsheim, DEU, 52 Jahre (Alter 52 Jahre)
1. NEBEL, Johann Daniel, geb. 26 Okt 1785, Heidelberg gest. 9 Jan 1841, (Typhus) (Epitaph an der südlichen Außenwand der Peterskirche) (Alter 55 Jahre)
Wappen Hettenbach von St. Gallen SG - In Blau springender, silberner Steinbock.
- In Schwarz springender, goldener Steinbock.
(Wappen der löblichen Bürgerschaft von St. Gallen von J. J. Siegfried, 1855.)
Notizen
Zwilling mit Jörg (Georg) Henrich
„Das Bildnis der Mutter Johann Daniels, Katharina Elisabetha geb. Hettenbach, ist noch in Familienbesitz Hans Nebels in Apelern und zeigt eine zarte Frau mit ihrem Söhnchen, das ein Medaillon mit dem Bildnis des Vaters in der Hand hält. Auch dieses Medaillon ist in Apelern.“
siehe:
-Archiv Franz Nebel Charlottenburg
-Universität Heidelberg Nebelbildnisse Nr. 3/125
Auch diese Ehe dauerte nicht lange. Nach drei Jahren entriss ihm der Tod seine Frau. Sie hinterließ
ihm ein kleines Söhnchen Johann Daniel, das einzige Kind aus dieseer Ehe. Um Haaresbreite wäre damals das Geschlecht ausgestorben. der Junge war ein 61/2 Monatskind und mußte unter größten Schwierigkeiten durch Wärme am Leben erhalten werden. Wie mag der geschickte Mediziner um da sLeben seines einzigen Nachkommen gebangt haben; wie ohnmächtig mag er sich, trotz all seiner Kunst, gegenüber dem sprungbereiten Tode gefühlt haben! Sein Enkel Julius Nebel weiß in seinen Lebenserinnerungen, die im Besitz von hans Nebel in Apelern bei Hameln sind, davon eine lebhafte Schilderung zu geben. Er berichtet:"
Der Vater war so klein bei der Geburt, daß man an einem seidenen Deckchen, dass meine Schwesgter später als Puppendeckchen erhalten hat, eine ecke eindrückte und das Kindchen hineinlegen konnte. Mündlich erteilte er seiner enkelin, martha Kommerell, geb. Kirn noch mit, dass das Kindchen in einer Schachtel in Watte verpackt in einen grünen Kachelofen gestellt wurde. Tag und nacht musste ´Jette`, die amme, am Ofen sitzen und hatte nichts zu tun, als die Temperatur des Ofens auf gleicher Höhe zu erhalten. Mindestens 10 Mal täglich überzeugte sich der Vater persönlich von dem Wohlergehen des Kleinen. Die alte Jette durfte zeitlebens im Hause bleiben und so den Dank für ihre Tätigkeit ernten."
Julius Nebel hat sie noch persönlich gekannt.