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- Die Henkingschen Söhne standen zum Teil frühzeitig draußen im Leben. Carl und Ludwig waren nach St. Gallen in das Haus des Handelsherrn Hettenbach (Die Hettenbachs stammten von Heidelberg) gekommen; und noch nicht 20 Jahre alt, heiratete Carl die eine Tochter des Hauses, Henriette Hettenbach, während sein Bruder in das alte Schaffhausenschen Patriziergeschlecht Im Thurn einheiratete. Auch die jüngsten Kinder kamen später zu den Hettenbachs nach St. Gallen und der jüngste, Heinrich, folgte dem Beispiel des älteren Bruders und heiratete seine Schwägerin Wilhelmine Hettenbach. Sie wurden die Stammväter der heute in der Schweiz, Österreich und Amerika weit verbreiteten Henkings, während die badischen Henkings von dem zweiten Sohne absgtammen. aus Geschichte der Heidelberger Hofapotheke von Walter Donat, S. 72/73
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 269 Nr. 781 1777-1820
Verlassenschaft des Hencking, Johann Heinrich, Hofapotheker und Medizinal Assessor in Heidelberg, und dessen Ehefrau Hencking, Christina Louisa geb. Walsdorf, und Vormundschaftsrechnungen der Hecking'sche Kinder: Hencking, Carl, 23 Jahre alt; Hencking, Ferdinand, 21 Jahre alt; Hencking, Ludwig, 16 Jahre alt; Maria Elisabetha (Lisette) Johanna, geb. 21.12.1791 in Heidelberg; Hencking, Heinrich, 5 Jahre alt, vertreten durch den Vormund Hencking, Ferdinand, Hofapotheker (Bruder des Verstorbenen und Vormund der Ehefrau Hencking, Katharina geb. Schere)
Alles in allem gerechnet, habe ich während vier Jahren (1858 - 1862) in Württemberg nichts gewonnen, wohl aber die haushaltungskosten zugesetzt, was durch eine Erbschaft von meiner in Düsseldorf verstorbenen Schwester Lisette Klein nicht ganz ausgeglichen wurde.
Lebensbilder Carl Heinrich Ferdinand Henking S. 334
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