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Meister I.S.: Wolfgang der Bekenner 1492 - 1566), Askanier, Fürst von Anhalt
1521 lernte Wolfgang, Fürst von Anhalt-Köthen (genannt „der Bekenner“ und „der Standhafte“) auf dem Reichstag zu Worms Martin Luther kennen und berichtete später: „Er hat mir das Herz abgewonnen.“ Mit Luthers Hilfe führte er die Reformation schon 1525 in Anhalt-Köthen und 1526 in Anhalt-Bernburg ein, als drittem und viertem Land der Welt nach dem Kurfürstentum Sachsen und Herzogtum Preußen (1525 säkularisiert, vormals Deutschordensstaat). Wolfgang trat dem 1526 zu Torgau geschlossenen Torgauer Bund der evangelischen Stände bei und war eines der hervorragendsten Glieder des Schmalkaldischen Bundes.
Nach der baldigen Vertreibung der Mönche des Klosters der Marienknechte (wohl schon 1526) wurde dort bereits 1530 ein Hospital errichtet.
1529 war Fürst Wolfgang einer der sechs fürstlichen Wortführer der Protestation auf dem Reichstag zu Speyer. 1530 unterzeichnete er auf dem Reichstag zu Augsburg die Augsburgische Konfession.
Johannes Nebel den die Archivalien Bernburgs sowohl, als auch andere Quellen, als Bürger, Reitherr, Stadtkämmerer und Bürgermeister in Bernburg angeben.