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Das Paar hatte ´nebst einer an Johann von Katterbach verheiratete Tochter drey Söhne, als WILHELM, sodann HEINRICH und TILMAN gezeuget.`
JOHANN WILHELM II. (im Volksmund: „Jan Wellem“) regierte als Herzog von Jülich und Berg von 1679 bis 1716. JOHANN WILHELM folgte 1690 seinem Vater PIHILIPP WILHELM als 18. Kurfürst von der Pfalz. In der Herbstzeit zog es ihn von seiner Residenz im Düsseldorfer Schloss zur Jagd nach Bensberg. Der angrenzende Königsforst war sein bevorzugtes Jagdrevier. JAN WELLEMS zweite Ehefrau ANNA MARIA LOUISA DE´MEDICI, Tochter des Großherzogs der Toskana, schwärmte vom Blick des alten Bensberger Schlosses auf die hügelige Umgebung, die sie an die Toskana erinnerte.
Als GOETHE 1774 das Schloss besuchte, schrieb sein Begleiter JOHANN GEORG JACOBI (1714 - 1840) in sein Tagebuch:
„Schloss und Dorf liegen auf einem hohen Berge, von dem man viele Meilen voll Wälder, Äcker und Heiden, in der Ferne eine Strecke des Rheines und die berühmten Sieben Berge sieht. […] Ich glaube, dass die Götter dann und wann auf einer silbernen Wolke so ihren Nektar trinken und die Hälfte der Erde übersehen!“
GOETHE selbst schrieb im 14. Buch in Dichtung und Wahrheit:
„Deutlicher ist mir eine Fahrt nach dem Jagdschloß Bensberg, das auf der rechten Seite des Rheins gelegen, der herrlichsten Aussicht genoß. Was mich daselbst über alle Maßen entzückte, waren die Wandverzierungen durch Weenix…“