| Notizen |
- JOHANN pflanzte ebenfalls sein Geschlecht fort. Seine Ehefrau ANNEN VON EIKEL, aus dem im Herzogthum Cleve und Gryafschafft Marck bekannten ritterbürtig=adeligem Geschelcht (welche am 21. Februarius 1600 geboren und am 25 Mertz 1657 zu Cleve aus dieser Zeitlichkeit in die selige Ewigkeit übergegangen und daselbst nebst ihrem Ehe-Herrn in der Minoriten-Kirche in Ihrer Erb-Gruben begraben liegt) schenkte ihm mehrere Kinder.
Er hat nebst zween Töchtern vier Söhne gezeuget als 1) FRANZ 2) JOHANN, und 3) HENRICH, Zwillinge und endlich 4) FRIEDRICH WILHELM, an welchen allen obermeldter JOHANN VON MOTZFELD weder Mühe noch Geld gesparet, sondern sie ihrem Stande gemäß erziehen lassen, da er denn die Freude genossen, daß sie alle nicht allen gelehrte, geschickte und qualifizierte Männer geworden, sondern auch insgesamt vor seinem Tode mit öffentlichen Ehren-Ämtern bekleidet worden.
aus dem im Herzogthum Cleve und Gryafschafft Marck bekannten ritterbürtig=adeligem Geschelcht (welche am 21. Februarius 1600 geboren und am 25 Mertz 1657 zu Cleve aus dieser Zeitlichkeit in die selige Ewigkeit übergegangen)
´MEHRERE NACHRICHTEN IST DROBEM TOM: v.P."=) UNTER DEM ARTICKUL MOTZFELD (FRANZ VON) ANZUTREFFEN; WIE AUCH BEY DEN HOLLÄNDISCHEN AUTHOREN ´LIEVE VAN AITZMA; FAAKEN VAN STAAT EN ORLOG p.ii.P)
HERSTELDET LEEUW; P. !"!. HISTOIRE DE GUILLAUME ROI D´ANGLETERRE; IMPRIMÉE À LA Haie, chès Pierre samson, in 8. tom. I. p. 170.
Eickel (auch: Eyckel, Eckel, Eckelo sowie in Kurland Eckeln genannt Hülsen o. ä.) ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts.
Der Stammsitz des Geschlechts war Haus Eickel, heute eine abgegangene Motte im Bereich des heutigen Brauwasserweges im Stadtteil Eickel der westfälischen Stadt Herne. Aufgrund ihrer etwas erhöhten Lage führte das Haus auch die Bezeichnung „Haus auf’m Berge“. Die Burg ist aus einem erstmals 1085 erwähnten Oberhof des Klosters St. Pantaleon in Köln entstanden, dessen Verwalter die 1225 mit Heinrich von Eickel urkundlich erstmals erwähnte Familie von Eickel war. Um 1420 verließ das Geschlecht ihren Stammsitz zugunsten des nur wenig nordwestlich neu errichteten Hauses Gosewinkel, das die Familie bis 1527 in Besitz hatte.
In Westfalen besaß die Familie ferner Haus Berghofen (urkundl. 1711), Bruchhausen (1564–1647), Haus Krawinkel, Dungelen (1485), Gahr (1454–1496), Hamm (1530–1593), Haus Horst (Herne) (1430), Hulse (1419–1463), Haus Crange (1441–1631), Rittershove (1576–1628), Haus Sevinghausen (1491), Haus Vörde (Hagen) (1560–1636) und Haus Weitmar (1585–1627). Im Rheinland kamen Haus Eyl (1590–1693), Groin (1653–1656) und Huisberden (1678) hinzu.[1]
Gotscalc de Eclo war 1304 Amtmann des Grafen von Limburg. Als weitere frühe Familienmitglieder erscheinen 1343 Arnoldus de Eclo, 1348 Rutgerus des Eycklo, 1378 Diederich von Eckelo, 1406 Dieterich von Eickel, 1419 Henrich v. Ekel genannt Hulste und 1454 Johann von Eckel zum Gahr (Gohr). 1455 besiegelten Diederich und Johann von Eickel, Söhne des verstorbenen Diederich, eine Urkunde des Schlosses Loringhof. 1456 quittierten Deithard von Elverfeld, Witwe von Diederich von Eickel, und ihre Söhne Diederich, Goswin und Everhard dem Erzbischof von Köln Gelder.[2] Im 17. Jahrhundert heiratete ein weiterer Diederich von Eickel Agnes, eine Tochter von Heinrich II. von Droste-Hülshoff.[3]
Die Familie starb im 18. Jahrhundert aus.[4]
Wappen
Blasonierung: In Silber ein roter schrägrechter Balken mit drei silbernen Wecken belegt. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm Büffelhörner, rechts silbern, links rot, dazwischen der Schrägbalken mit den Wecken. Die Helmdecken sind rot-silbern.[5]
Aufgrund der Wappenähnlichkeit stellt Anton Fahne fest, dass die von Eickel mit den von Düngelen und den westfälischen von Essen eines Stammes sind.
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