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Die Kyrburg, auch Kirburg genannt, ist die Ruine einer auf etwa 300 m ü. NHN[1] erbauten Höhenburg zwischen den Tälern der Nahe und des Hahnenbachs hoch über der Stadt Kirn im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und ist das Wahrzeichen der Stadt.
Geschichte
1128 wurde die Burg erstmals in einer Urkunde des Grafen „Emich de Kirberc“ erwähnt.
Die Burg war eine der Stammburgen der Wildgrafen (Nachfolger der Emichonen). Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts hatten sich die Wildgrafen in mehrere Linien aufgeteilt, eine davon nannte sich nach der Kyrburg. 1409 übernahmen die Rheingrafen durch Heirat den Besitz. Nach der Burg erhielt das zunächst von dort aus verwaltete Territorium die Bezeichnung „Oberamt Kyrburg“. Später wurde der Verwaltungssitz nach Kirn verlegt.