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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 6051 | Zürich - Steinhaus Kirchgasse 33 Zürich, Kreuzung Hirschengraben, Kirchgasse und Obere Zäune : Das «Steinhaus», Wohnturm der Ritterfamilien MANESSE (13. Jh.) und von Meiss (1401-1799). Vermutlich war die Anlage mit dem angrenzenden Lindentor Bestandteil der sogenannten ersten oder zweiten Stadtbefestigung von Zürich. Von 1803 bis 1875 war das Haus Sitz der Zürcher Staatskanzlei; Gottfried Kellers Dienstwohnung (1861-74) lag im 2. Stock. | VON MÜLLIMATTEN, Margarethe (I7883)
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| 6052 | Zürich, besitzt die Vogtei Nürensdorf, den halben Zehnten zu Breite, das Löhlibad bei Winterthur sowie Güter zu Erlenbach und Fluntern, Achtzehner 1524, Schultheiss 1533, des Raths, Vogt zu Küsnacht und Zollikon 1546, Landvogt zu Eglisau 1548, war mit bei Kappel, Schildner zum Schneggen (Schild 1). [1] Besitzt die Vogtei | MEISS, Jacob (I9033)
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| 6053 | Zürich, zur Linden, besitzt die Vogtei Nürensdorf, den Zehnten zu Breite, Güter zu Wipkingen, Erlenbach und Kloten, des Raths und Vogt zu Horgen 1508, Sekkelmeister 1510, Reichsvogt 1512, Pannerherr 1513, Gesandter nach Rom. [1] Besitzt die Vogtei, Besitz: Nürensdorf Die Schlacht bei Marignano (heute Melegnano) fand am 13. und 14. September 1515 in der italienischen Lombardei statt und war eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Eidgenossen und dem Königreich Frankreich um das Herzogtum Mailand. Die Niederlage bei Marignano beendete die Expansionsbestrebungen der Eidgenossen und war eine der letzten grossen Schlachten, an denen die alte Eidgenossenschaft beteiligt war.[2] Der Rückzug der Eidgenossen bei Marignano galt lange als der erste dokumentierte geordnete Rückzug seit der Antike. Dieser Darstellung wurde aber widersprochen.[3] In der Literatur des 19. Jahrhunderts wird die Schlacht bei Marignano auch als die «Schlacht der Riesen» (italienisch battaglia dei giganti) bezeichnet. | MEISS, Jakob (I9031)
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| 6054 | Zürich, zur Linden, Herr zu Werdegg, Vogt zu Horgen, Männedorf und Stäfa, Landvogt zu Andelfingen, Reichsvogt zu Wiedikon, Aesch und Altstetten, Landvogt zu Baden 1489 | MEISS, Hans (I9023)
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| 6055 | Zusammen hatten sie sechs Kinder, fünf Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn Roger wurde 1118 geboren. 1130 wurde er zum Herzog von Apulien ernannt. Es folgten in kurzem Abstand Tankred, der Fürst von Bari wurde, Alfons, der Herzog von Capua wurde, und Wilhelm (* 1122), der als Wilhelm I. König von Sizilien wurde. Später folgten ein weiterer Sohn, Heinrich, und eine Tochter, Adelheid. Elvira starb bereits im Alter von etwa 35 Jahren Anfang Februar 1135. Der Tod Elviras ging Roger so nahe, dass er erst 14 Jahre später wieder heiratete, als von seinen fünf Söhnen nur noch Wilhelm lebte. | VON KASTILIEN (SIZILIEN), Elvira (I39167)
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| 6056 | Zusammen mit dem späteren Erzbischof von Köln, Anno von Steßlingen, besuchte er die Schule in Paderborn. Danach zählte er zu den Kanonikern des Magdeburger Doms. Zuletzt versah er dort das Amt des Propstes. In den Jahren 1060 bis 1063 wurde er zum Kanzler an den Hof König Heinrichs IV. und dessen Mutter Agnes von Poitou berufen. Nach seiner gescheiterten Wahl zum Erzbischof von Magdeburg wurde er im Frühjahr 1064 zum Bischof von Münster investiert. Friedrich scheiterte am Einspruch von Erzbischof Anno, der seinen Bruder Werner (Erzbischof von Magdeburg von 1063 bis 1079) durchsetzte. Im Konflikt des sächsischen Adels mit Heinrich IV. nahm Bischof Friedrich eine entgegengesetzte Haltung zu seinen Brüdern Dedo, Thimo und Gero ein. Bei der Belagerung der Harzburg im Jahre 1073 verhandelte er zusammen mit zwei anderen Unterhändlern im Auftrage des Königs zwischen den verfeindeten Parteien. Im Jahre 1075 vermittelte er zwischen dem Magdeburger Erzbischof und dem König, um mit ihm Frieden zu schließen. Im Januar 1076 forderte er gemeinsam mit anderen Bischöfen in Worms die Absetzung von Papst Gregor VII. Aus diesem Grund wurde über ihn die Suspension verhängt, die erst wieder im Herbst (Oktober) desselben Jahres in Trebur aufgehoben wurde. 1083 wird er laut einem Brief des Kölner Erzbischof Siegwins nach wie vor zu den Anhängern des Königs gerechnet. | (MÜNSTER), Friedrich I. (I39662)
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| 6057 | Zusammen mit seinem Bruder übernahm Miró ab dem Jahr 870 die Kontrolle über die meisten der Grafschaften der spanischen Mark, wobei er sich spätestens 873 in Conflent etablieren konnte. Hier hatte er am 23. September dieses Jahres mit seinem Bruder die Abtei Santa Maria de Formiguera gegründet.[1] Wohl nach dem Sturz des Bernhard von Gothien konnte er auch das Roussillon (katalanisch Rosselló) übernehmen. Auf diese Gebiete hatte er offenbar einen erbrechtlichen Anspruch erheben können, da er in einer Urkunde aus dem Jahr 879 als Nachfolger seines Großvaters Bello von Carcassonne genannt wird, der wahrscheinlich der Vater seiner Mutter war.[2] Jedenfalls erhielt Miró die Anerkennung des Königs Karl des Kahlen, der ihm 871, vermutlich auf der Synode von Douzy, die erbliche Schutzherrschaft über die Abtei Sant Miquel de Cuixà übertrug.[3] Bei seinem Tod wurde Conflent von seinem Bruder Wilfried oder direkt von dessen Sohn Miró dem Jüngeren übernommen. Rosselló hingegen fiel an die Grafenfamilie von Empúries, bei denen es sich vermutlich um Cousins der Belloniden-Sippe handelte. Die 916 genannte Frau von Graf Bencion von Empúries namens Gotlana war vermutlich eine Tochter Mirós. | (BARCELONA), Miró ´der Ältere` (I52364)
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| 6058 | Zusammen mit seinen Brüdern Jakob und Michael übernahm er nach dem Tod seines Vaters dessen Tuchmacherei. Er schaffte es, Kontakte nach Venedig zu knüpfen und lernte dort die doppelte Buchführung. Durch seinen so gewonnenen Einfluss und sein Wissen schaffte er es, die Tuchmacherei der Brüder zum Großhandel zu erweitern. Er war Angehöriger der Weberzunft und außerdem Goldschmied. 1454 verlässt er das Familienunternehmen und überlässt seinem Bruder Jakob die alleinige Führung. 1431 heiratete er Barbara Stammler vom Ast (1415–1476), eine Patriziertochter (Vater: der Kaufmann Ulrich Stammler vom Ast, Mutter: Magaretha) und begründete die Linie der Fugger vom Reh. Insgesamt hatte Andreas Fugger vom Reh vier Söhne und fünf Töchter. Er war ein außerordentlich erfolgreicher Kaufmann und Geschäftsmann, der schnell in der damaligen Gesellschaft aufstieg und zu Amt und Würden kam. Er saß im Rat der Stadt Augsburg und hatte großen Einfluss. Seine Söhne Jakob (* 1430), Lukas (* 1439), Matthäus (* 1442) und Hans (* 1443) erhielten 1462 von Kaiser Friedrich aufgrund geschäftlicher Tüchtigkeit ihres Vaters und guter Geschäftsverbindungen zum Herrscherhause Habsburg das erste Fuggerwappen, ein goldenes springendes Reh auf blauem Grund, daher die Bezeichnung Fugger vom Reh. Mit Andreas Fugger wurden die Fugger von Handwerkern zu Kaufleuten. Schnell stellte sich der geschäftliche Erfolg ein, Macht und Einfluss des Andreas wuchsen stetig. Bald wurde er „Andreas der Reiche“ genannt, ein Prädikat, das nach ihm nur noch Jakob Fugger aus der anderen Fugger-Linie erhielt. War Andreas, der 1457 an der Pest starb, noch ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann mit hohem Ansehen in Augsburg und weit darüber hinaus, begann doch schon in der nächsten Generation der Niedergang der Linie Fugger vom Reh. | FUGGER, Andreas, ´der Reiche` (I51455)
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| 6059 | Zwei Bürgerfam. der Stadt Schaffhausen, die adligen und die bürgerl. Z., wobei die adligen die anderen an Zahl und Bedeutung überragen. Die adligen Z. sind auf den Krämer Peter (1432) von Konstanz zurückzuführen, der 1392 erstmals im Steuerbuch Schaffhausens erwähnt wird. Er trat der Krämerzunft zum Rüden bei. Seinen Sohn Conrad, der auch als Seckelmeister amtierte, kaufte er in die Kaufleutezunft ein, wo die Z. noch zu Beginn des 21. Jh. zünftig sind. Zwischen 1520 und 1760 stellten sie rund ein Dutzend Zunftmeister. 1487 erhielten die Z. von Ks. Maximilian I. einen Wappenbrief. Aus der Fam. gingen drei Bürgermeister hervor: der Urenkel Peters, Hans (->), dessen Enkel Johann Jacob (->) sowie Johann Jacobs Enkel Johann Jakob (->), während dessen Bruder, der Kaufmann und Bankier Alexander (->) in den Bürgermeisterwahlen von 1659 scheiterte. Ein Urenkel von Hans ist Hans Wilhelm (->). Nachfahren des bereits erw. Johann Jakob waren Julius Caspar (->) und Oskar August (->). 1717 spaltete sich diese Fam., da der reiche Zweig zum Roten Turm - Nachfahren von Hans Konrad (1629-1695), Sohn des Johann Jakob - von Ks. Karl VI. einen weiteren Adelsbrief erhielt. Seither nennt sich dieser Familienzweig, dem der Ständerat Hans (->) angehörte, "von" Z. Johann Christoph (1810-88) liess sich 1854 in Genf einbürgern und gründete dort einen Zweig, dem der Schriftsteller Henri (->), Johann Christophs Enkel, entstammte. Die bürgerl. Z. können auf den 1547 eingebürgerten Wilhelm, Seiler von Hünen bei Baden, zurückgeführt werden, obwohl sich bereits 1494 ein Hans und 1518 ein Jakob in Schaffhausen einbürgern liess. 1612 wurde Beat (vor 1621) Zunftmeister der Schneider. Diese Fam. erlosch um 1750. | ZIEGLER, Stammlinie (I14941)
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| 6060 | Zwei ihrer Töchter wurden Nonnen im St. Katharinenkloster in St. Gallen zu Konrad Endgasser, ihrem Bruder: 1445 (Cunrad), 1497, vermutlich von St. Gallen. Sohn des Konrad, Teilhabers am Handelsgeschäft seines Schwagers Stephan Grübel in St. Gallen. Anna Huber. Kaufmann in St. Gallen. E. exportierte seine Leinwand v.a. nach Nürnberg, handelte mit Genf, Mailand, Bologna und Konstanz sowie den bayrischen Orten Nördlingen, Isny und Lindau. 1474 Stadtrichter, 1479-85 Ratsherr, 1482 Baumeister. E. gehörte Ende des 15. Jh. zusammen mit seinem Onkel Grübel zu den erfolgreichsten St. Galler Kaufleuten und zu den reichsten Bürgern der Stadt, die ihn z.T. in Anleihegeschäften anging. | ENDGASSER, Barbara (I4306)
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| 6061 | Zweig der ritteradligen Fam. von Frauenfeld-Wiesendangen. Namengebend für seine Nachfahren war der ab 1270 belegte Jakob von Frauenfeld, der ab 1301 Hofmeister des Hzg. Leopold von Österreich war. Sein Sohn Nikolaus war ab 1331 Bf. von Augsburg, ab 1334 von Konstanz. Dessen Bruder Hans erwarb neben der Vogtei Reichenau und dem Meieramt von Langdorf verschiedene österr. Pfandschaften, so die Burg zu Frauenfeld und die Vogtei Schwarzenbach. 1347 war er wie sein Vater Vogt zu Kyburg. In der 2. Hälfte des 14. Jh. begannen seine Söhne Johannes der Sänger und Jakob mit der Liquidation ihrer Güter und Rechte und die Fam. verbürgerlichte zunehmend. | N., N. (I40524)
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| 6062 | Zwentibold war der erstgeborene, jedoch illegitime Sohn des römisch-deutschen Kaisers Arnolf von Kärnten und zunächst als dessen Nachfolger vorgesehen. Nachdem Arnolf jedoch mit Ludwig dem Kind 893 ein legitimer Sohn geboren worden war, setzte Arnolf stattdessen gegen den Widerstand des dortigen Adels die Wahl Zwentibolds als König von Lotharingien durch. Zwentibold wurde vom Adel weiterhin abgelehnt. Nach Arnolfs Tod fielen die führenden Adligen Lotharingiens von Zwentibold ab, riefen seinen zu diesem Zeitpunkt erst siebenjährigen Halbbruder Ludwig, der am 4. Februar 900 in Forchheim zum König des Ostfrankenreichs erhoben worden war, ins Land und huldigten diesem, wodurch sich der Adel die Wahrung seiner eigenen Interessen erhoffte. Zwischen dem 27. März und dem 13. Juni 897 heiratete er Oda (* 875/880; † 2. Juli nach 952), eine Tochter des Herzogs Ottos des Erlauchten aus dem Geschlecht der Liudolfinger. In zeitgenössischen Quellen wird Zwentibold als unbegabt und hemmungslos geschildert, er förderte allerdings den Bau von Kirchen und Klöstern. Als zweiter und letzter König eines unabhängigen Lothringens wird er dort als lokaler Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 13. August, der Tag, an dem er nahe Susteren im Gefecht gegen die Grafen Gerhard, Matfrid und Stephan aus dem Geschlecht der Matfriden umkam. Sein Grab befindet sich in der dortigen Abtei. Nach Zwentibolds Tod ehelichte seine Frau Oda noch im gleichen Jahr Gerhard († 22. Juni 910), der ihren Mann besiegt hatte. | LIUDOLFINGER, König König Zwentinbold (I36527)
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| 6063 | Zwilling | VOGELSKAMP (?), Anna Katharina (I286)
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| 6064 | Zwilling | VOGELSKAMP, Johann Adolf (I473)
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| 6065 | Zwilling mit Anna Katharina | RANDOLL, Katharina Margaretha (I186)
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| 6066 | Zwilling mit Jörg (Georg) Henrich „Das Bildnis der Mutter Johann Daniels, Katharina Elisabetha geb. Hettenbach, ist noch in Familienbesitz Hans Nebels in Apelern und zeigt eine zarte Frau mit ihrem Söhnchen, das ein Medaillon mit dem Bildnis des Vaters in der Hand hält. Auch dieses Medaillon ist in Apelern.“ siehe: -Archiv Franz Nebel Charlottenburg -Universität Heidelberg Nebelbildnisse Nr. 3/125 Auch diese Ehe dauerte nicht lange. Nach drei Jahren entriss ihm der Tod seine Frau. Sie hinterließ ihm ein kleines Söhnchen Johann Daniel, das einzige Kind aus dieseer Ehe. Um Haaresbreite wäre damals das Geschlecht ausgestorben. der Junge war ein 61/2 Monatskind und mußte unter größten Schwierigkeiten durch Wärme am Leben erhalten werden. Wie mag der geschickte Mediziner um da sLeben seines einzigen Nachkommen gebangt haben; wie ohnmächtig mag er sich, trotz all seiner Kunst, gegenüber dem sprungbereiten Tode gefühlt haben! Sein Enkel Julius Nebel weiß in seinen Lebenserinnerungen, die im Besitz von hans Nebel in Apelern bei Hameln sind, davon eine lebhafte Schilderung zu geben. Er berichtet:" Der Vater war so klein bei der Geburt, daß man an einem seidenen Deckchen, dass meine Schwesgter später als Puppendeckchen erhalten hat, eine ecke eindrückte und das Kindchen hineinlegen konnte. Mündlich erteilte er seiner enkelin, martha Kommerell, geb. Kirn noch mit, dass das Kindchen in einer Schachtel in Watte verpackt in einen grünen Kachelofen gestellt wurde. Tag und nacht musste ´Jette`, die amme, am Ofen sitzen und hatte nichts zu tun, als die Temperatur des Ofens auf gleicher Höhe zu erhalten. Mindestens 10 Mal täglich überzeugte sich der Vater persönlich von dem Wohlergehen des Kleinen. Die alte Jette durfte zeitlebens im Hause bleiben und so den Dank für ihre Tätigkeit ernten." Julius Nebel hat sie noch persönlich gekannt. | HETTE(N)BACH, Katharina Elisabeth (I445)
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| 6067 | Zwilling mit Katharina Elisabeth | HETTE(N)BACH, Jörg (Georg) Henrich (I444)
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| 6068 | Zwilling mit Katharina Margaretha | RANDOLL, Anna Katharina (I185)
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| 6069 | Zwilling von Maria Christine | HETTE(N)BACH, N. (I440)
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| 6070 | Zwinglis Geburtshaus steht im Dorfteil Lisighaus der Ortschaft Wildhaus im Toggenburg im schweizerischen Kanton St. Gallen. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist damit eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser der Schweiz. In ihm wurde als drittes Kind seiner Eltern am 1. Januar 1484 der Reformator Huldrych Zwingli geboren. | ZWINGLI, Johann Ulrich (I3128)
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| 6071 | zwischen 1460 und 1470, 28.9.1524 Baden. W. war Untervogt von Stammheim und beteiligte sich als Anhänger der Reformation am Bildersturm in der Stammheimer Kirche. Er gehörte zu den Initianten des Glaubensschutzbündnisses von 1524 zwischen Stammheim, Stein am Rhein, Burg bei Stein am Rhein und Nussbaumen gegen den Landvogt im Thurgau, Josef Amberg aus Schwyz. Seine Mitverantwortung für den Ittinger Klostersturm führte zur Festnahme durch Zürich, das W. auf Druck der restl. Orte nach Baden auslieferte. Dort wurde er wegen seines neuen Glaubens zum Tod verurteilt. | WIRT, Hans (I31863)
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| 6072 | zwischen 1510 und 1513 Lausanne, 11.6.1534 Lausanne, von Lausanne. Sohn des Claude, Syndics von Lausanne, und der Bernardine d'Avenches. Bruder von Claude (->) und Jacques (->). Enkel des Henri (->). Bannerherr und Fähnrich des Lausanner Auszugs, der 1531 an der Seite Berns im 2. Kappelerkrieg in Zofingen kämpfte. 1532 im Rat der Abbaye des Nobles enfants von Lausanne, 1533 Ratsherr von Lausanne (Bourg-Viertel). Von seinem Neider Michel Jouxtens ermordet. | VON PRAROMAN, Franz (I38628)
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| 6073 | zwischen 1528 und 1534, 18.11.1605, kath., ab 1559 Bürger von Luzern. Sohn des Hans Ulrich, Junkers, und der Elisabeth von Breitenlandenberg. Bruder des Jost (->). 1) Kunigunde von Meggen, 2) Maria Margaretha Pfyffer, 3) Catharina von Hinwil. Ab 1548 mit seinem Pflegevater Jost von Meggen in Rom. 1559-60 Hauptmann der Schweizergarde in Ravenna. 1559-69 Herr von Baldegg. Ab 1564 Luzerner Grossrat und ab 1566 Kleinrat. 1569-71 Landvogt im Michelsamt. 1573 Hauptmann in franz. Diensten. 1575-78 Stellvertreter seines Bruders als Gardekommandant in Rom. 1578-80 bischöfl.-konstanz. Obervogt von Arbon. 1581-83 und 1586-93 Landvogt von Rothenburg und 1595-97 von Willisau. Ritter vom Goldenen Sporn. | SEGESSER VON BRUNEGG, Albrecht (I47100)
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| 6074 | zwischen 1536 und 1567 Besetzung - Haiterbach Auch als Baumeister bezeichnet. Zuletzt in Nagold. (AL Weizsäcker S. 52). Erwähnt 1536-1562, Schreiner in Ebhausen, dann in Haiterbach (AL Zeller 864). Kirchenältester und Heiligenpfleger. | KÄUFFLIN, Matthias (I1248)
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| 6075 | Zwischen 1680 und 1723 übernahm sein Sohn Matthias die Messingherstellung auf dem Bernardshammer, während der jüngste Sohn Gilliam (* 1673, † 1731) den Kupferhof Unterster Hof übernahm. Matthias heiratete in erster Ehe Gertrud Lynen (* 1666, † 1694), nach ihrem Tod in zweiter Ehe Gertrud Schauff (* 10. November 1658, † 5. September 1729). Er übernahm mit siebzehn Jahren nach dem Tod seines Vaters und Bruders die Führung des Bernardshammers. Sein Sohn Leonhard (* 15. Januar 1693, † 22. März 1753) aus erster und Isaac (* 22. Oktober 1697, † 5. Februar 1753) aus zweiter Ehe, betrieben die Messingfertigung auf dem Bernardshammer. Zwischen beiden Brüdern kam es häufig zu Streitigkeiten und sie führten aufwendige und kostspielige Prozesse gegeneinander. Als beide innerhalb eines Jahres starben, lasteten auf dem Kupferhof hohe Schulden. Isaacs Sohn Matthias gelang es, die Messingfertigung auf dem Bernardshammer weiterzuführen. Zusätzlich errichtete er hier eine Wachstuchfabrik. Groß-Bernardshammer Leonhard Schleicher hatte Gertrud Huppertz geheiratet und sich etwa um 1723 entschlossen, in Nachbarschaft des Bernardshammers, der zukünftig Klein-Bernardshammer genannt wurde, ein großes Wohnhaus, den Groß-Bernardshammer, zu errichten. Das zweigeschossige Haus fiel durch seinen Eingangsbereich mit dem über dem Eingang befindlichen Familienwappen und dem aufwendigen Treppenhaus auf. Das Gebäude ist bis heute erhalten. Leonhard und Gertrud hatten die Söhne Matthias (* 17. September 1725, † 18. März 1778), Nikolaus und Leonhard sowie fünf Töchter. Nachdem Leonhards letzter Enkel Moritz Schleicher gestorben war, wechselte 1839 der Besitz des Bernardshammers. Er wurde von Laurenz Richard Lynen übernommen, der die Schwester Moritz Schleichers Katharina Gertrud geheiratet hatte. Aus Isaac Schleichers Ehe mit Johanna Katharina Hoesch stammten ein Sohn und zwei Töchter. Matthias Schleicher (* 14. April 1726, † 15. April 1803) und seine Frau Johanna Lynen hatten fünf Söhne und zwei Töchter. Matthias scheint unter finanziellen Problemen gelitten zu haben, denn es existieren Unterlagen über Kredite und Rückzahlungsbedingungen. Verantwortlich für die sich offenbar für die Kupfermeister verschlechternde Situation könnten die Auswirkungen der französischen Revolution gewesen sein. | SCHLEICHER, Matthias (I54577)
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| 6076 | Zwölfer zu Saffran | ROLLENBUTZ, Conrad (I3607)
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| 6077 | Zwölfer zum Kambel 1587, 1615 Mitglied des Rats und Obervogt zu Meilen | STAMPFER, Hans Ulrich (I3600)
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| 6078 | Zwölfer zum Saffran 1499, Kriegsrat im Dijonerzug 1513 | ROLLENBUTZ, Hans (I3667)
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| 6079 | Zwölfer zum Weggen 1525, Zunftmeister und Stadtfähnrich 1530 | MEYER ZUM WEGGEN, Hans (I3670)
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| 6080 | Zwölfer zum Weggen 1530, Mitglied des Rates 1533, im 2. Kappelerkrieg Hauptmann nach Bremgarten, Förderer der Reformation, Mitverfasser des „Gyrenrupfens“ (Spottschrift gegen den Generalvikar Faber von Konstanz), Vogt zu Birmensdorf-Urdorf 1533,1535, 1537, 1539 Bei den Söhnen von HEINRICH, OTTO und BEAT (1517-74) teilte sich die Fam. in zwei Hauptlinien. OTTOS Nachkommen waren häufig Geistliche oder im Staatsdienst tätig. Der letzte männl. Vertreter dieser Linie, Pfarrer HANS ULRICH, starb 1742. zu Werdmühle: Mitten unter dem heutigen Platz liegen die Reste der alten Werdmühle. Sie wird bereits 1328 als Kornmühle des Klosters Oetenbach erwähnt. Ausserhalb der Stadtmauer gelegen, nutzte sie die Wasserkraft des Sihlkanals, der sich vor dem Haus in zwei Arme teilte. Der Murerplan von 1576 zeigt ein mehrteiliges Gebäude mit drei Mühlerädern in Folge. 1870 richtete der neue Besitzer Rudolf Sprüngli in der Werdmühle eine Schokoladefabrik ein. 1903 erfolgte der Abbruch. Erhalten blieb der Name der Mühle, der auf den neu geschaffenen Platz überging. | WERDMÜLLER, Heinrich (I1281)
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| 6081 | Zwölfer zur Waag 1546, Augustineramtmann 1559, Zunftmeister 1565, Kornmeister 1574, | HÖGGER, Caspar (I3602)
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| 6082 | [Filiação presumida "Wahrscheinlich Sohn des Georg Voltz der Älteren aus Calw, von 1546 bis 1566 Keller im Schorndorfer Krieg".] zu Calw: Calw liegt im Tal der Nagold im Nordschwarzwald. Im 11. Jahrhundert entstand Calw, das 1075 erstmals urkundlich erwähnt wurde, um die ältere Burg der Grafen von Calw. Im Mittelalter war Calw eine bedeutende Handelsstadt, insbesondere mit Tuch- und Lederhandel. Ab 1500 lag Calw im Schwäbischen Reichskreis. Der Schwäbische Reichskreis (auch Schwäbischer Kreis) war einer der zehn Reichskreise, in die unter Kaiser Maximilian I. 1500[H 1] bzw. 1512[H 2] das Heilige Römische Reich eingeteilt wurde. | VOLZ, Georg (I1151)
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| 6083 | [keine Angaben zu den Eltern] | KAISER, Elsbetha (I3732)
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| 6084 | [otensteiner] Schn[eiderzunft] M.Dr. 29.03.1560 Burger worden [laut Alther urspr. von Rorschach] 1564-1581 Eherichter 1565-1571 Eilfer 1570-1571 Vogtei Herren Beisitzer 1571-1576 zu den Bäuen 1575-1579 Malzeischauer I 1579-1579 Purstner 1 1580-1580 Purstner 2 1580-1597 Rathsherr 1581-1597 Ehegerichtsobmann 13.02.1582-1582 Bücher Censor 1582-1582 Bußner 1585-1585 Zu dem Synodo I 1587-1587 Zu dem Synodo II 08.02.1588-1597 Stadtarzt 1588-1597 Malzeischauer II 1588-1597 Schulrath 1590-1590 Bußenrichter I 1591-1597 Zu dem Synodo III 1594-1594 Bußenrichter II | ROTHMUND, Melchior (I3969)
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| 6085 | [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 204. Wappen derer von Meiß | MEISS, Hans (I9017)
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| 6086 | «Ein Geschlecht geht ab: das Ander an, Ein Jeder meint, e r sey der Ha(h)n; Zletst kommt der Todt, schneidt ab den Kam(m), Alsdann vergeht beids, Stamm und Nam.» | N., N. (I13678)
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| 6087 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6955)
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| 6088 | ´der mit dem Bundschuh` FISCHBACHAU liegt im weitläufigen Tal der Leitzach auf einem Schwemmkegel am Ostrand des Leitzachtals und am Fuß des Breitensteins. Der Ort befindet sich 15 km südöstlich von Miesbach, 25 km südwestlich von Rosenheim, 32 km nordwestlich von Kufstein, 17 km von der Bundesautobahn 8 (Ausfahrt Irschenberg oder Bad Aibling) und 60 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Der Haltepunkt Fischbachau an der Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell liegt im Ortsteil Hammer 2,5 km vom Ortskern entfernt. Es bestehen hauptsächlich Linienbusverbindungen von Hammer über Fischbachau und Wörnsmühl nach Miesbach und zurück. 900 Meter südlich des Ortskerns liegt der Wolfsee. Erstmals wurde FISCHBACHAU in der Freisinger Liber commutationum et traditionum um 1078/1080 erwähnt. Ein von Gräfin HAZIGGA VON DIESSEN erst einige Jahre vorher in BAYRISCHZELL gegründetes BENEDIKTINERKLOSTER wurde 1085 nach Fischbachau verlegt, übersiedelte aber bereits 1104 schon wieder auf den Petersberg bei Dachau. 1096 bis 1100 entstand dabei als Klosterkirche die heutige Pfarrkirche St. Martin. Sie war bis zur Säkularisation 1803 Propstei der Abtei SCHEYERN und ist die älteste romanische Basilika Oberbayerns. 1064 begab EKKEHART I. sich, zu der damalige Zeit recht üblich, auf Pilgerreise ins heilige Land. Er schloss sich einem Tross bedeutender Persönlichkeiten an. Hierzu zählten u. a. Erzbischof Siegfried von Mainz (+ 16.02.1084), Bischöfe Günther von Bamberg (*um 1025/1030, + 23.07.1065 Ödenburg) war Kanzler von Heinrich III. und eine bedeutende politische Gestalt seiner Zeit, Bischof Otto von Riedenburg (+ 06.07.1089) und Bischof Wilhelm I. von Utrecht (+ 27.04.1076). Auf dem Weg waren die Pilger vielen Angriffen ausgesetzt und erreichten durch den Einsatz von Ekkehard I. Jerusalem. Es wird berichtet, dass er die zerstreuten Pilger sammelte, indem er seine großen Bundschuhe mit roten Riemen auf seine Lanze steckte und als Banner verwendete. Dadurch erhielt er den Beinamen Graf mit dem Bundschuh. Er war einer der wenigen Pilger, die Deutschland wieder erreichte. Nach Deutschland zurückgekehrt soll er das Dorf Ried im Innkreis, im Westen Oberösterreichs, erbaut haben. Im Wappen der Stadt ist der Bundschuh zu sehen. Ekkehard I. wurde nach dem Tod des Vaters um 1074 Vogt von Freising und Vogt von Weihenstephan. Als 1096 der Aufruf zum ersten Kreuzzug durch Papst Urban II. (auch Odo de Châtillon) begann, meldete sich Ekkehard I. gemeinsam mit seinem Bruder Otto II. zur Teilnahme. Um 1101 brach er abermals nach Palästina auf und kam nicht mehr in sein Heimatland zurück. Sein Bruder Otto II. kehrte in seine Heimat zurück. | VON SCHEYERN, Ekkehart I. (I35939)
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| 6089 | ´Graf WILHELM FRIEDRICH zu SAYN-WITTGENSTEIN-HOMBURG stattete PETER FISCHBACH und CHRISTIAN HERHAUSEN mit einem Legitimationschreiben aus, um Spenden für die am 02.06.1696 in einem Grossbrand zerstörten Kirche zu sammeln.` | HERHAUS, Christian (I551)
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| 6090 | ´heisset des Pachen, da das Kloster Kaisheim um die Witwe Pechinnen und ihre Kinder erkauft` | BACH (BERNA), Hainrich (I10920)
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| 6091 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7520)
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| 6092 | ´Wienand von Motzfeld ward von Catharina von NESSELRODE ein Vatter Johann FRANZENS VON MOTZFELD, Burggrafen auf dem Schloss Bensberg, Kellners daselbst, wie auch zu Lullsdorf. Comandanten auf dem Schloss Blanckenberg, dasselbst eheliebste MARGARETHA VON DER LIEPP, genannt HOHN, vom Hause BROICH ihm geboren WILHELM VON MOTZFELD.` Die erste Besiedlung im Raum BENSBERG erfolgte etwa im ersten Jahrhundert v. Chr. mit der Errichtung der Erdenburg, einer Wallburg mit einem 3-fachen Befestigungssystem von Gräben, Wällen und Palisaden auf einem Bergrücken zwischen BENSBERG und MOITZFELD. Der Zeit entsprechend folgerte man daraus, dass die Erdenburg von einem germanischen Stamm angelegt worden sei und in den Auseinandersetzungen mit den Römern im nahen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) eine Rolle gespielt habe. 957 Erste Erwähnung als "Castrum banni", eine Burg oder burgähnliche Befestigungsanlage (vermutlich die sogenannte Nordburg). Ausbau der Burg erfolgte etwa Mitte des 12. Jahrhunderts als Bollwerk des südlichen Teils der Grafschaft Berg (Archiv Bergischer Geschichtsverein). 1003 Die Burg Bensberg (späteres Altes Schloß) angeblich erstmals urkundlich erwähnt (belastbare Nachweise fehlen). Der Name der Burg und des Ortes Bensberg erscheint im Mittelalter in Urkunden in den verschiedensten Formen: Bensburc, Bensbur, Bensbure, Benspur, Baensbur, Baynsbur, Baynsbure, Beentzbur, Bainsbuir, Baynsbuir, Vansbuir, Vanbure. Seit dem 14. Jahrhundert findet man auch Baensberg, Bensbergh und schließlich Bensberg 1101 - 1225 Regierungszeit der Grafen von Berg. Das Bergische Land erhält nach diesem Grafengeschlecht seinen Namen. 1138 - 1139 erste nachgewiesene Nennung Bensbergs und eines Bensbergers in einer Urkunde. Wicherus de Benesbure, Wicher von Bensberg war der erste urkundliche überlieferte Bensberger. 1138/39 wird Wicher in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Arnold I. als Siegelzeuge genannt. 1218 wird mit Engelbert II., Erzbischof von Köln, einer der mächtigsten Reichsfürsten seiner Zeit, Burggraf in Bensberg. Wird von Friedrich II. während dessen Aufenthalt in Italien zum Reichsverweser eingesetzt und zum Vormund und Erzieher des jungen Königssohnes Heinrich bestellt, den er im Jahr 1222 in Aachen zum König Heinrich VII. krönte. Er blieb bis zum Tod dessen Vormund und war damit die politisch stärkste Person des Reiches. Engelbert II. soll sich gerne auf der Burg Bensberg aufgehalten haben, und diese weiter ausgebaut und verschönert haben. Mit seiner Ermordung am 7. November 1225 stirbt das Geschlecht der Grafen von Berg in männlicher Linie aus. Der Mörder wurde in Köln auf's Rad geflochten, und Schloß Bensberg soll von den Kölner Bürgern, die über den Mord erzürnt waren, erstürmt und teilweise zerstört worden sein. Verbürgt ist dies freilich nicht. Sein Leichnam wurde im Kölner Dom begraben und seine Gebeine werden heute in einem barocken Schrein, den Erzbischof Ferdinand von Bayern fertigen ließ, aufbewahrt. Er wird von vielen als Heiliger verehrt, wurde aber nie offiziell heilig gesprochen. Sein Nachfolger Heinrich von Müllenark beauftragte den Mönch Caesarius von Heisterbach eine Biografie zu verfassen, wahrscheinlich um die Heiligsprechung vorzubereiten. Das "Herz des Heiligen" wird als Reliquie im Altenberger Dom aufbewahrt. 1230 Bensberg wird vom Kölner Erzbischof und den Kölner Bürgern belagert. Heinrich III. von Limburg, der zwischenzeitlich die Grafschaft von Berg übernommen hatte, war mit dem Erzbischof wegen der Abtei Siegburg in Streit geraten. Bensberg hält stand. Konrad von Hochstaden, der nächste Erzbischof von Köln - er legt 1228 den Grundstein zum Kölner Dom und erschließt die Bensberger Gegend dem Erzbergbau - zieht ebenfalls gegen den Grafen Heinrich ins Feld. Die Umgebung der Burg läßt er verwüsten. Heinrichs Nachfolger, Graf Adolf IV. (1247 - 1259) war wohl nicht besonders nachtragend: Als sich die Kölner mit ihrem Erzbischof Konrad von Hochstaden streiten, steht Graf Adolf ihm bei. Er schlägt die Kölner Bürger, die von Dünnwald aus gegen Bensberg vorgerückt waren, und wirft sie über den Rhein zurück. 1288 Die Bensberger fehlen auch nicht in der blutigen Schlacht, die am 5. Juli 1288 bei Worringen geschlagen wird. Mit dem Schlachtruf ''Berge romryk'' (Berg ruhmreich) stürmen die Bergischen Bauern unter Führung des Laienbruders Walter Dodde zusammen mit den Kölnern gegen das gepanzerte Ritterheer des Grafen Rainald von Geldern und dessen Verbündeten, dem Erzbischof von Köln. So verhelfen sie ihrem Grafen Adolf V (1259 - 1296) und seinen Bundesgenossen zum Sieg. Geschichtlich nicht verbürgt ist die Rache, die der Erzbischof für diese Niederlage an Graf Adolf genommen haben soll: So soll der Erzbischof den Grafen heimtückisch auf dem Ritt nach Köln überfallen und gefangen genommen haben, nachdem er von ihm in Bensberg fürstlich bewirtet worden war. 1350 Bensberg wird erstmals Amtssitz. | VON MOTZFELD, Wienand (I1761)
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| 6093 | Ælfwynn war von Juni bis Dezember 918 Herrscherin des angelsächsischen Reiches Mercia. Sie war die Tochter von Æthelred, Herrscher Mercias von ca. 883 bis 911, und Æthelflæd, die nach dem Tod ihres Mannes von 911 bis 918 über Mercia herrschte. Die Nachfolge Ælfwynns auf Æthelflæd ist das einzige Beispiel für den Übergang einer Herrschaft von Frau zu Frau im frühen Mittelalter auf den britischen Inseln.[1] Ælfwynn wurde Ende 918 von ihrem Onkel Eduard dem Älteren (engl. Edward the Elder), dem König von Wessex, entmachtet. Edward übernahm dann die direkte Herrschaft über Mercia, das zuvor noch eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Wessex bewahrt hatte. | VON MERCIA, Ælfwynn (I37332)
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| 6094 | Æthelberht war ein Sohn des Königs Eormenric von Kent. Seine Mutter ist unbekannt. Nach der Angelsächsischen Chronik wurde er im Jahr 552 geboren.[2] Nach Auffassung moderner Historiker ist die Geburt jedoch eher um das Jahr 560 anzusetzen.[3] Durch seine Schwester Ricola, die mit Sledda verheiratet war, war er mit dem Königshaus von Essex verbunden.[4] Um 580 heiratete der heidnische Æthelberht Bertha, die christliche Tochter des Merowingerkönigs Charibert I. und der Ingoberga. Gregor von Tours nannte Æthelberht in diesem Zusammenhang filius regis („Sohn des Königs“),[5] woraus Historiker schließen, dass sein Vater Eormenric zu dieser Zeit noch lebte. Während einige ein frühes Datum um 560 für Eormenrics Tod annehmen, gehen andere eher von der Zeit um 585/590 aus. Entsprechend unklar ist, ob der Heide Eormenric Gelegenheit hatte, auf die Brautwahl seines Sohnes, Einfluss zu nehmen.[3] Æthelberht blieb zunächst Heide, war aber in religiöser Hinsicht tolerant und hinderte Bertha nicht an der Ausübung ihres Glaubens.[6] Aus dieser Ehe ging Æthelberhts Sohn Eadbald und vermutlich auch seine Tochter Æthelburg hervor.[7] Der christlichen Legende nach soll auch Eadburh, Äbtissin von Liming, seine Tochter gewesen sein.[8] Nachdem Bertha um 610[9] gestorben war heiratete Æthelberht nochmals. Der Name dieser Königin wurde nicht überliefert.[8] Nach Æthelberhts Tod im Jahr 616/618 heiratete Eadbald seine Stiefmutter.[8] | VON KENT, Æthelberht I. (I37019)
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| 6095 | in Eglisau, erstmals erw. 1500 in Zürich, 1555 Luzern, ab 1500 von Zürich, ab 1509 von Luzern. Sohn des Anton Scherer, aus alter Eglisauer Bader- und Apothekerfam. stammend, und der Katharina von Kempen. Bruder von Anton (->) und Felix (->). Afra Feer, Tochter des Ludwig Feer. C. folgte seinem Bruder Anton als Apotheker nach Zürich, wo er 1500 umsonst das Bürgerrecht erhielt, weil er die Stadt bei einem Kriegszug finanziell unterstützt hatte. Um 1500 Namensänderung in Clauser. Vor 1505 übersiedelte er nach Luzern und eröffnete im Haus Zum Kiel, in welchem er die heute noch erhaltenen Wandgemälde anbringen liess, eine Apotheke. Ab 1511 sass er im Gr., ab 1513/16 im Kl. Rat von Luzern. Im 2. Kappelerkrieg führte er die Luzerner Kriegsrodel. C. unternahm weite Reisen nach Asien und wurde 1519 in Palästina zum Ritter des Hl. Grabs geschlagen. | KLAUSER, Konrad (I33035)
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| 6096 | „...TILMAN aber, der Stammvater des gantzen in den Clev-und Bergischen Landen, auch in Dänmark annoch blühenden Motzfeldtischen Geschlechts, ist zu Bensberg im Jahr 1498 geboren, und zeitle- bens Herzoglich-Jülich und -Bergischer Beamter über die Ämter Blanckenberg und Lullsdorf, Burggraf zu Bensberg und Kellner daselbst gewesen, hat 52 Jahr die Chargen bedienet, und sich im Jahr 1525 oder 1530 verheyratet mit EVAN VON BERENSBERG, einer Tochter ULRICHEN FREYHERR VON BERENSBERG, Fürstl. Burggrafen auf dem Schlosse Hambach, und in solche Ehe so eine Tochter, verehelicht an einen von der Steinstraß, Herzogl. Kämmerer, verehelicht gewesen, und zwey Söhne, JOHANN und HEINRICH gezeugt. Der zweite Sohn von Tilman, Heinrich, ist zu Bensberg im Jahre 1554 gebohren." | VON BERENSBERG, Eva Anna (Evan) (I1266)
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| 6097 | „die schöne Spanierin“ (nach der Scheidung heiratet sie den berühmten Musiker Bobby) | DE AVERNDANIO, Maria (I5734)
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| 6098 | „gelangte in den großen Rath 1747, ward auch Spendherr 1769 bis 1784, resignierte die Rathsstelle 1785 und starb 1789“ Hiltpold Page: Grossmeister 1747-1760, Zunftmeister/guild master | WARTMANN, Georg (I606)
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| 6099 | „Georg Fechner wurde gebohren zu Freistadt den 29. Januar 1590. Er kam 1610 als Professor an das Gymnasium zu Beuthen, lebte von 1629 bis 1639 als Erulant in Polen, wurde dann Prediger in Lissa und zuletzt Superindendent in Brieg, wo er den 24. Dezember 1647 starb.“ Aus: „Des Handbuchs der Literaturgeschichte von Schlesien; erster Theil.“ Von Johann George Thomas, Pastor in Schlesien | VECHNER, Dr. theol. Dr. theol. Georg (I1052)
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| 6100 | „Hadrian, der Sohn Gerolds“, stellte im Juli 793 eine Urkunde „für die Seele meines leiblichen Bruders Erbio“[1] aus. Daraus wird geschlossen, dass Erbio im Jahr 793 bereits verstorben war. Mitterauer hingegen bestreitet diese Folgerung[2], verweist stattdessen auf eine Schenkung an das Kloster Weißenburg im Elsass aus dem Jahr 808. Im zugehörigen Dokument werden sowohl Erbio als auch seine Kinder Uado und Eugenia genannt, Mitterauer geht davon aus, dass die beiden Erbios miteinander identisch sind. | GEROLDONEN, Erbio (I61553)
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