Strauss Genealogie


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5901 Wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten
Söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. 
WIRTHS, Catharina (I467)
 
5902 Wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten
Söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. 
WIRTHS, Greten (I468)
 
5903 Wortmann ließ sich von der Universität Groningen zum Doktor der Rechte promovieren. 1681 trat er in Hamm eine Professur der Rechte und Politik an, war aber zugleich auch Richter in Unna. Ab 1696 war er klevisch-märkischer Regierungs- und Münzrat in Kleve. 1696 kaufte er von seinem Schwager Gerhard Jacob Danckelmann Gut Bringenburg bei Wersen. (Gemeinde Lotte, Kr. Steinfurt.)

judr., hoogleraar aan de hogeschool in Hamm, Keur-Brandenburgs
Regeringsraad te Kleef 
WORTMANN, Professor Doktor Professor Doktor Carl Johann (I946)
 
5904 Wrede ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechtes. Sein Stammsitz liegt in Amecke, heute ein Ortsteil von Sundern im Sauerland. Zweige der Familie bestehen bis heute.

Geschichte
Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich mit Eberhardus Wrethe, der 1202 im Gefolge des Grafen Gottfried II. von Arnsberg erschien.[1] Die sichere Stammreihe beginnt 1318 mit Heinrich Wrede auf Sorpe.

Wrede zu Amecke

Haus Amecke
Seit 1338 ist Besitz der Familie von Wrede in Amecke nachweisbar. Ihr 1397 „castrum Adenbecke“ genanntes Haus Amecke wurde 1419 in ein oberes und unteres Haus geteilt.

Hennecke Wrede besaß im 15. Jahrhundert das niedere Haus. Er war mit N.N.Neuhoff verheiratet.

Johann Wrede I. zu Amecke, sein Sohn, erbte das niedere Haus. Er war mit Margarete von Rotthausen verheiratet. Das Paar hatte zwei Söhne, Dietrich Wrede und Johann Wrede. Dietrich Wrede zu Amecke heiratete Margareta von Cobbenrode, Erbin zu Melschede, und Johann Wrede kam in Besitz des Hauses Frönsberg.

Die Tochter Klara Wrede zu Amecke († nach 1544) heiratete ca. 1510 Heinrich von Heygen zu Ewig. Deren Sohn Johann von Heygen heiratete Anna Wrede, Erbin von Amecke, oberes Haus. Dadurch kam das obere Haus Amecke in Besitz der Familie Heygen.

Das niedere Haus blieb ununterbrochen im Besitz der Familie von Wrede. 1758 kaufte Freiherr Philipp Hermann von Wrede zu Amecke das obere Haus zurück und vereinigte so den Gesamtbesitz wieder. Heute wird der forstwirtschaftliche Betrieb nebst Golfplatz von Eberhard Freiherrn von Wrede (* 1968) und Freifrau Katharina geb. Beliczey de Baicza geführt.

Wrede zu Melschede

Schloss Melschede

Kloster Willebadessen
Albrecht (Albert) Wrede, Drost von Arnsberg, erhielt 1364 das obere Haus von Schloss Melschede vom Kölner Erzbischof als Dank für seine Verdienste bei dessen Erwerb der Grafschaft Arnsberg geschenkt.

Konrad von Wrede war 1454–1458 Marschall von Westfalen

Freiherr Ferdinand von Wrede zu Melschede, Landdrost von Westfalen, ließ 1659–1669 das heutige Schloss als Vierflügelanlage errichten (2010 wurde es verkauft). Die Baumeister waren Bonitius aus Trier und Nicolas Spantzl aus Meran.

Engelbert Anton von Wrede (1742–1808) war der letzte Dompropst des Domkapitels Münster in der Zeit des Alten Reiches.

Wrede zu Melschede, Herren auf Willebadessen
1871 erwarb Freiherr Joseph Ferdinand von Wrede-Melschede (* 6. November 1825 in Melschede, † 18. Juni 1907 in Willebadessen) das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Willebadessen mit seinen Ländereien.

Theodor Franz Joseph Aloysius von Wrede-Melschede (* 1. August 1863 in Minden, † 23. Januar 1951 in Willebadessen), sein Sohn, folgte ihm als Eigentümer.

Joseph Maria Franziskus Hubertus Ignatius Aloysius von Wrede-Melschede (* 30. Januar 1896 auf Schloss Waldhof bei Osnabrück, † 8. Dezember 1981 in Warburg) folgte in der nächsten Generation.

Diedrich Eberhard Maria Josef Hubertus von Wrede-Melschede (* 20. Mai 1930 in Willebadessen, † ca. 2016 in Willebadessen), dessen Sohn, war verheiratet mit Alexandra von Wrede. Er übertrug 1977 die Klostergebäude an die „Stiftung Europäischer Skulpturenpark e.V.“.

Konstantin von Wrede, Diedrichs zweiter Sohn, erwarb 2016/17 die Gebäude für die Familie zurück, da der Stiftungsverein die Unterhaltskosten für die Gebäude nicht mehr tragen konnte.[2]

Wrede zu Steinbeck
1617 berief Graf Simon VI. zur Lippe den Junker Rabe de Wrede als Konduktor (Verwalter) für sein vakant gewordenes Gut Steinbeck bei Salzuflen. Als Landsasse war er ein dem Landesherrn unterworfener Pächter, der jedoch sein Pachtgut stets weitervererben konnte. Die Familie von Wrede behielt Steinbeck bis 1810 in ihrem Besitz und veräußerte ihn dann.

Wrede auf Brüninghausen und Mühlenbach

Schloss Brüninghausen
Steffen von Wrede (* ca. 1570; † 1629) heiratete 1612 Wilhelma von Rolshausen und gelangte so im Juli 1626 in ihren Besitz einer Hälfte der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Herrschaft Mühlenbach (Molenbach) bei Koblenz-Arenberg.

Johann Heinrich von Wrede auf Brüninghaus und Mühlenbach (1628–1688), sein Sohn, erbte die eine Hälfte des Besitzes. Zudem erwarb er das Schloss Brüninghausen, ursprüngliche Stammsitz der Herren von Ohle. Seine Frau war Sibylle Elisabeth von der Horst.

Jobst Bernhard von Wrede auf Brüninghausen und Mühlenbach (1689–1708), deren Sohn, starb früh. 1715 brachte seine Witwe Anna Sabina, geb. von und zu Heese (1665–1720), auch die andere Hälfte, die zuvor durch Erbschaft in weiblicher Linie zuerst an Johann Wilhelm von Hunolstein († 1664 als kaiserlicher Feldzeugmeister) und weiter an die Familie von Heddesdorf gelangt war, durch Kauf an sich.

Carl Philipp von Wrede (1702–1775), ihr Sohn, erbte Brünninghausen und Mühlenbach und heiratete Maria Anna von Schade. Zudem gelangte er wieder in Besitz des Familienstammsitzes Amecke.

Philipp Hermann Friedrich von Wrede (* 1728; † 20. Februar 1793), ihr Sohn und Erbe, wuchs wieder in Amecke auf. Er heiratete Eleonora Balduina von Schencking, Erbin von Vögeding. 1758 kaufte er das obere Haus Amecke zurück.

Carl von Wrede, ihr ältester Sohn, erbte den väterlichen Besitz und konnte ihn später in sein Allodialeigentum bringen. Burg Mühlenbach (Koblenz) wurde Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft. Carls jüngerer Bruder Caspar (* 4. September 1793) studierte 1809 bis 1819 an der Universität Münster. Nach dem 1816 geschlossenen Erbvergleich der Brüder kaufte sich Caspar mit seiner Abfindung von der Familie von Schade das Haus Blessenohl und heiratete Antoinette von Fürstenberg, mit der er vier Kinder bekam. 1825 wurde dem jungen Paar von einer unbekannten Person ein Findelkind auf die Treppe des Herrenhauses gelegt. Daraufhin verließ Antoinette mit den Kindern ihren Mann. Caspar von Wrede wurde am 13. November 1832 auf dem Weg von Blessenohl nach Eslohe erschossen aufgefunden. Zwei Jahre später wurde Haus Blessenohl verkauft.

Heutiger Besitzer von Schloss Brüninghausen ist Eberhard Freiherr von Wrede.

Standeserhöhungen
Am 10. Dezember 1687 wurde Fabian von Wrede in den schwedischen Grafenstand erhoben.

Die bayerischen Wrede
Der im Jahr 1814 in den bayerischen Fürstenstand erhobene Feldmarschall Carl Philipp von Wrede gehört nicht zu dieser Familie.[3] Er entstammte dem bayerischen Geschlecht Wrede, das erst 1790 in den Adelsstand erhoben wurde. Er nahm jedoch ein Wappen an, das dem der westfälischen Familie ähnelt, und seine Vorfahren väterlicherseits stammten auch aus Westfalen.[4]

Wappen
Das in Rot und Gelb gespaltene Stammwappen zeigt einen Kranz mit fünf (1:2:2) Rosen verwechselter Farbe. Auf dem Helm mit rot-gelbem Decken der Kranz zwischen einem offenen, rechts goldenen und links roten Flug.

Familienspruch: „Virtuti pro patria“ (Tapferkeit für das Vaterland)

Weitere Namensträger
Helena von Wrede zu Amecke, Äbtissin im Stift Nottuln (1699–1728)
Christian Maria Anton von Wrede (1747–1802), Domherr in Münster und Osnabrück
Adolph von Wrede (1807–1863), deutscher Arabienreisender
Carl von Wrede (1830–1901), Landrat im Kreis Warendorf
Friedrich von Wrede (1787–1869), deutscher Landrat des Kreises Iserlohn
Joseph von Wrede (1896–1981), deutscher Politiker (CDU)
Philipp von Wrede zu Amecke († 1677), Domdekan in Worms und Administrator des zu dieser Zeit in Mainz residierenden Wormser Fürstbischofs.
Einzelnachweise
StArchiv Münster, Kloster Wedinghausen, gedr. im westf. Urkundenbuch 7, 1901, Nr. 15
Ralf Benner: Rückübertragung des Gebäudes an Konstantin Freiherr von Wrede: Kloster Willebadessen wechselt Besitzer. In: Westfalen-Blatt. 28. Dezember 2016, abgerufen am 1. Juni 2017.
Knesebeck: Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover. Hannover, 1840 S. 305f.
Gothaischer genealogischer Hofkalender, Gotha 1909, S. 464–466.
Literatur
Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, ISSN 0435-2408
Hugo Blessenohl: Beiträge zur Geschichte der Familie und des Herrenhauses Blessenohl, Paderborn 1998
Horst Conrad (Red.): 800 Jahre Familie von Wrede, herausgegeben von der Familie von Wrede, Münster 2002
Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1856, S. 786; 1873, S. 802f; 1894, S. 1073f
Weblinks
Auf den Seiten der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. sind die Findbücher zu den Archivbeständen der Familien Wrede-Amecke (Urkunden und Akten sowie Familiensachen), Wrede-Melschede (Urkunden und Akten) und Wrede-Willebadessen (Gutsarchiv) abrufbar.
Urkundenregesten aus dem Archiv der Familie von Wrede in Amecke / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)
Urkundenregesten aus dem Archiv von Papen-Lohe mit Überbleibseln der Vorbesitzer von Wrede / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)
Wrede Artikel in „Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften“, 1930
Siehe auch
Liste der paderbornischen Adelsgeschlechter
Liste westfälischer Adelsgeschlechter
 
VON WREDE, Winneke (I45670)
 
5905 Wsewolod wurde wahrscheinlich 983 oder 984 geboren. Er war ein Sohn von Fürst Wladimir dem Großen und dessen Frau Rogneda. 987 oder 988 wurde Wsewolod von seinem Vater als erster Fürst im neu gegründeten Fürstentum Wolhynien eingesetzt.[1]

In einer nordischen Saga[2] wurde von einem Fürsten Vissavald berichtet, der um 995 um die Hand der schwedischen Königin Sigrid der Stolzen anhielt und dabei getötet wurde. Der Name deutet auf Wsewolod, wahrscheinlich war aber sein Bruder Wyscheslaw von Nowgorod gemeint.[3]

1008 oder 1013 lebte er nicht mehr, als das Fürstentum Wolhynien von Jaropolk von Polozk erobert wurde. 
WLADIMIROWITSCH, Wsewolod (I39694)
 
5906 Wülfing wurde als Sohn des Kaufmanns Anton Wülfing (1691–1771) und dessen Frau Christina Gertrud Berninck (1707–1732) geboren. Getauft wurde er am 2. Februar 1732. Sein Großvater väterlicherseits, Johannes Wülfing war mehrfach Bürgermeister gewesen, genauso wie sein Onkel Johannes Wülfing (Politiker, 1683) 1719 dieses Amt bekleidete. Auch sein Schwiegersohn Peter de Weerth wurde Bürgermeister Elberfelds.

Wülfing heiratete am 5. Juni 1772 Theodora Helena Elisabeth Pütter (1753–1780), mit der er vier Kinder hatte. Er wurde 1773 erstmals in den Elberfelder Rat gewählt, dem er zunächst bis 1774 angehörte. Ein Jahr darauf, 1775, wurde er Bürgermeister und war daher 1776 Stadtrichter. Danach gehörte er von 1777 bis 1781 wieder dem Rat an und 1782 und 1783 war er ein zweites Mal Bürgermeister und Stadtrichter. Danach war er wieder von 1784 bis 1796 im Rat der Stadt Elberfeld. 
WÜLFING, Johann Jakob (I49366)
 
5907 Wülfing wurde als Sohn von Johannes Wülfing dem Älteren (1649–1723) und Gertrud Hüls (1662–1735) als zweites von elf Kindern geboren. Am 2. Januar 1684 wurde er getauft. Wülfing der Jüngere wurde Kaufmann auf dem Hofkampf. Nachdem er 1718 erstmals zum Bürgermeister vorgeschlagen worden war, wurde er im Jahr darauf gewählt. Nach seiner einjährigen Amtszeit war er 1720 Stadtrichter. In den Jahren 1722 bis 1725, 1731–1736 und wiederum 1739 war er Ratsmitglied von Elberfeld.

Wülfing heiratete am 15. August 1711 Anna Katharina Schlösser (1685–1743), Tochter von Johannes Schlösser, dem Bürgermeister von 1685 und 1706. Das Paar hatte neun Kinder, die allesamt als Kleinkinder starben. Durch seine Frau erwarb Wülfing Ansprüche an das Rittergut Varresbeck, das er 1742 kaufte, indem er die Miterben seiner Frau auszahlte. In seinem Haus auf dem Hofkamp beherbergte er 1747 den Kurfürsten Karl Theodor und 1762 den Erbprinzen Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel. Da Wülfings Kinder allesamt sehr früh starben, wurde sein Bruder Anton Wülfing Erbe des ganzen Vermögens. Johannes Wülfing verstarb 1763, er wurde am 3. Oktober beerdigt. 
WÜLFING, Johannes (I53790)
 
5908 Wülfing wurde im Januar 1649 in Elberfeld als Sohn des aus Barmen stammenden Kaufmanns und Garnbleichers Johannes Wülfing (1613–1656) geboren. Seine aus Lennep stammende Mutter hieß Christina Müser (1623–1698). Der Sohn der beiden, Johannes Wülfing, wurde ebenfalls wie der Vater in Barmen geboren und am 10. Januar in Elberfeld getauft. Er heiratete 1681 Gertrud Hüls (1662–1735), die Tochter eines reformierten Pfarrers. Sein Großvater mütterlicherseits, Hermann Müser (1600–1671), war 1657 Bürgermeister in Lennep. Johannes Wülfing und Gertrud Hüls hatten elf Kinder, von denen sieben früh starben. Der zweitälteste Sohn, ebenfalls Johannes Wülfing heißend, wurde ebenfalls Bürgermeister von Elberfeld. Sein jüngerer Sohn, Anton Wülfing (1691–1771), war ebenfalls Ratsverwandter in Elberfeld und der Vater des späteren Bürgermeisters Johann Jakob Wülfing.

Johannes Wülfing selbst ließ sich als Kaufmann in Elberfeld nieder und wurde erstmals 1688 Ratsverwandter der Stadt. Im gleichen Jahr wurde er auch erstmals zum Bürgermeister der Stadt Vorgeschlagen, konnte sich aber nicht gegen Johannes Plücker durchsetzen. In den Jahren 1689, 1697, 1702 und 1718 war er erneut Ratsverwandter und in den Jahren 1691, 1693, 1695 stand er erneut erfolglos auf der Liste der für das Amt des Bürgermeisters vorgeschlagenen. Erst 1696 wurde er gewählt, ebenso wie 1701 und 1708. In seiner letzten Amtszeit wurde der Stadt Elberfeld am 22. November 1708 durch die Herzoglich Jülich-Bergische Regierung ein eigenes Stadtgericht bewilligt. Es wurde bestimmt, dass der letzte Bürgermeister nach Ende seiner Amtszeit ohne Wahl neuer Stadtrichter wird. Im Januar wurde Johann Kaspar von Karnap erster Stadtrichter, bis Wülfing im Mai 1709 das Amt von ihm übernahm. Wülfing starb 1723 und wurde am 17. November in Elberfeld beerdigt. 
WÜLFING, Johannes (I49368)
 
5909 Wuppermann wurde auf dem Hof Schüren in Barmen, den seine Mutter Anna Margareta Siebel (1639–1698) geerbt hatte, geboren, aber am 8. November 1679 in Elberfeld getauft. Sein Vater Wennemar Wuppermann (1639–1691) war Kaufmann und Garnbleicher auf dem Hof Schönenbeck in Barmen. Der Bruder von Johann Rütger war Johann Kaspar Wuppermann, der 1728 Bürgermeister geworden war. Seine Schwester Anna Maria Wuppermann (1673–1727) war außerdem mit Gerhard Werner Teschemacher, dem Bürgermeister von 1721 verheiratet. Johann Rütger Wuppermann heiratete am 12. Mai 1714 Anna Maria Teschemacher (1677–1745). Mit ihr hatte er vier Kinder. Seine jüngste Tochter, Anna Maria Wuppermann (1721–1759) heiratete Johann Jakob Siebel, den Bürgermeister von 1756.

Johann Rütger Wuppermann war, nachdem er nach Elberfeld gezogen war, als Kaufmann tätig und wurde 1717 und 1718 Gemeinsmann. Er wurde 1730 zum ersten und einzigen Mal zum Bürgermeister vorgeschlagen und in dieses Amt gewählt. Im Jahr darauf war er somit Stadtrichter in Elberfeld. Im Jahr 1734 war Wuppermann Ratsmitglied. 
WUPPERMANN, Johann Rütger (I53775)
 
5910 Wuppermann wurde auf dem Hof Schüren in Barmen, den seine Mutter Anna Margareta Siebel (1639–1698) geerbt hatte, geboren. Sein Vater Wennemar Wuppermann (1639–1691) war Kaufmann und Garnbleicher auf dem Hof Schönenbeck in Barmen. Der Bruder von Johann Kaspar war Johann Rütger Wuppermann, der 1730 Bürgermeister war. Seine Schwester Anna Maria Wuppermann (1673–1727) war außerdem mit Gerhard Werner Teschemacher, dem Bürgermeister von 1721 verheiratet. Johann Kaspar Wuppermann heiratete am 12. März 1703 Helena Judith Teschemacher, der jüngsten Tochter von Isaak Teschemacher, Bürgermeister von 1672. Das Ehepaar hatte sieben Kinder, von denen aber nur zwei Töchter das Erwachsenenalter erlebten.

Johann Kaspar Wuppermann zog nach dem frühen Tod seines Vaters vom Hof der Eltern nach Elberfeld, wo er als Kaufmann tätig war. Er wurde 1728 zum ersten und einzigen Mal zum Bürgermeister vorgeschlagen und in dieses Amt gewählt. Im Jahr 1729 war er damit Stadtrichter von Elberfeld. 
WUPPERMANN, Johann Caspar (I47749)
 
5911 Wurde 1479 mit ihrer Tochter Regula ins Burgrecht von Schaffhausen aufgenommen. SCHWEND, Elisabeth (I9303)
 
5912 wurde 817 von seinem Vater Ludwig dem Frommen als Unterkönig von Baiern eingesetzt, das er ab 826 selbstständig regierte. Von 843 bis 876 war Ludwig König des Ostfrankenreiches das aus dem durch den Vertrag von Verdun (843) geteilten Fränkischen Reich hervorging und der Ursprung des späteren Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation) war.

Seine ersten Lebensjahre verbrachte Ludwig in Aquitanien am Hof seines Vaters. Laut Wilfried Hartmann sind die Quellen für Kindheit, Erscheinungsbild und Persönlichkeit durch topische Herrscherpanegyrik verzerrt. Dennoch ließen sich individuelle Züge aus dem Quellenmaterial erschließen, darunter Ludwigs Begeisterung für Waffen und seine „besondere Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, die sich in den Konflikten mit seinen Söhnen bewährte“. Außerdem sei Ludwig sehr fromm gewesen und habe eine besondere Verehrung für die Mönche sowie Interesse an theologischen Fragen gezeigt.

Ludwig hat nur das Nonnenkloster St. Felix und Regula 853 in Zürich gegründet. Es wurde von seinen Töchtern Hildegard (853–856) und Bertha (857–877) geführt. In Frankfurt und Regensburg gründete Ludwig ein Marienstift. Außerdem unterstützte er fremde Initiativen wie die Gründung von Gandersheim durch den sächsischen Grafen Liudolf oder des Klosters Rohr in Thüringen durch den Grafen Christian.

Die Klöster St. Gallen (11), Salzburg (10) und Fulda (10) wurden am meisten mit Schenkungen bedacht. Die Karolingerkönige unterstützten immer wieder Klöster für den Gebetsdienst mit Schenkungen; das Motiv war persönliche Frömmigkeit und die Überzeugung, dass für ein erfolgreiches Herrschen göttlicher Beistand zwingend notwendig sei 
(KAROLINGER), König König Ludwig II. der Deutsche (I11449)
 
5913 Wurde als Witwe Klosterfrau im Oetenbach in Zürich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Oetenbach  
VON HOHENLANDENBERG, Dorothea (I8107)
 
5914 wurde nach der noch lebenden Schwester Karl des Großen benannt und in Rom getauft, mit dem Erzbischof von Mailand als Paten.

Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen.[255] In einem 791 verfassten Brief bezeichnete er sie als dulcissimae filiae, seine „allersüßesten Töchter“.[256] Während die Söhne vor allem militärisch-politisch ausgebildet wurden und sich schon in jungen Jahren fern vom Hof aufhielten (in den Quellen gibt es auch Hinweise auf teils homoerotische Beziehungen von Karls gleichnamigem Sohn, Karl dem Jüngeren),[257] erhielten seine Töchter eine recht umfassende Bildung. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.[258] Er ließ ihnen aber in ihrer Lebensführung erheblichen Freiraum; in den Quellen werden teils die Liebschaften der Töchter kritisiert. Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Nach Karls Tod setzte sein stärker an kirchlichen Normen orientierter Nachfolger Ludwig dieser Nachsicht ein Ende.[259] 
N., Gisela (I10799)
 
5915 wurde nach der zum Zeitpunkt ihrer Geburt noch lebenden Mutter Karls benannt. Sie sollte mit einem angelsächsischen Thronerben verheiratet werden. Der König Offa von Mercien schlug vor, Karl den Jüngeren mit einer der angelsächsischen Prinzessinnen zu vermählen, dies wurde von Karl jedoch als Zumutung empfunden, und er ließ das Frankenreich für angelsächsische Kaufleute sperren.

Die Tochter Karls des Großen aus der Ehe mit Hildegard aus Schwaben wurde nach dem Tod ihres Vaters im Jahre 814 aufgrund ihrer Lebensweise von ihrem Bruder, Kaiser Ludwig dem Frommen, des Hofes verwiesen.

Bertha hatte eine uneheliche Beziehung mit Angilbert, einem Minister Karls des Großen und späteren Vorsteher des Klosters Centulum / Sancti Richarii monasterium (französisch. St-Riquier) in der Picardie. Diese Beziehung ist der Ursprung der Sage von Eginhard und Emma, die Heinrich Pröhle in seiner Sagensammlung wiedergab[1] und Wilhelm Busch zu seiner satirischen Bildergeschichte Eginhard und Emma anregte.

Aus dieser Beziehung hatte sie zwei Kinder, Hartnid und Nithard. Beim Letztgenannten handelt es sich um den Geschichtsschreiber der vierbändigen Historien (Historiarum Libri IV) aus dem 9. Jahrhundert. Er beschreibt am Ende des vierten Buches seine Herkunft selbst: Angilbertus, vir memorabilis ....Qui ex eiusdem magni regis filia nomine Berchta, Hartnidum, fratrem meum, et me Nithardum genuit. Ihr anderer Sohn, Hartnid, ist bereits 813 verstorben.

Im Werdener Urbar, welches nach dem Ende der Normanneneinfälle niedergeschrieben wurde (nach 890), wird Bertha noch einmal erwähnt. Dort steht geschrieben, dass die Tochter Karls des Großen dem Kloster Werden an der Ruhr (S. Liudgerum) umfangreiche Schenkungen gemacht hat. Dabei handelt es sich um Liegenschaften links und rechts des Rheins zwischen Krefeld und Duisburg (Friemersheim, Rumeln usw.).


Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen.[255] In einem 791 verfassten Brief bezeichnete er sie als dulcissimae filiae, seine „allersüßesten Töchter“.[256] Während die Söhne vor allem militärisch-politisch ausgebildet wurden und sich schon in jungen Jahren fern vom Hof aufhielten (in den Quellen gibt es auch Hinweise auf teils homoerotische Beziehungen von Karls gleichnamigem Sohn, Karl dem Jüngeren),[257] erhielten seine Töchter eine recht umfassende Bildung. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.[258] Er ließ ihnen aber in ihrer Lebensführung erheblichen Freiraum; in den Quellen werden teils die Liebschaften der Töchter kritisiert. Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Nach Karls Tod setzte sein stärker an kirchlichen Normen orientierter Nachfolger Ludwig dieser Nachsicht ein Ende.[259] 
N., Bertha (I10798)
 
5916 wurde nach einer früh verstorbenen Schwester Karls benannt. N., Adalhaid (I10800)
 
5917 wurde nach Erreichung der Volljährigkeit im Jahre 1646 Generalerbpostmeister und löste seine Mutter, Gräfin Alexandrine, ab, die bis dahin stellvertretend die Kaiserliche Reichspost und die spanisch-niederländische Post geleitet hatte. Nach der kaiserlich genehmigten Namensänderung im Jahre 1650 nannte er sich von Thurn, Valsassina und Taxis, kürzte aber den Namen auf Thurn und Taxis, frz. de la Tour et Tassis ab. Neben seiner Mutter war er maßgeblich an der Organisation der Postkurse zu den Friedensverhandlungen in Osnabrück und Münster beteiligt. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges konnte er im Wettstreit mit den konkurrierenden Landespostanstalten den Fortbestand der Kaiserlichen Reichspost durch gegenseitige Abkommen sichern, konnte aber die Monopolstellung nicht halten.

Lamoral Claudius Franz war seit dem 6. Februar 1650 mit Gräfin Anna Franziska Eugenia von Horn († 25. Juni 1693) verheiratet. Sie war die Tochter Philippe Lamoral von Horn († 1654) Graf von Houtekerke und Prinzessin Dorothée Jeanne von Arenberg († 1665). 
VON THURN UND TAXIS, Lamoral Claudius Franz (I61250)
 
5918 Wurmb ist der Name eines alten thüringisch-sächsischen Adelsgeschlechtes. Die Namensform wechselte zwischen Worm, Wurm, Wormb und Wurmb.

Das Geschlecht gehörte zu den sächsischen und Stolberger Vasallen und wird erstmals mit eques (Ritter) Conradus Worm 1173 urkundlich genannt.[1] Die ununterbrochene Stammreihe beginnt 1250 mit Dietricus Worm. Stammsitze u. a. im hohnsteinischen Klein- und Großfurra (1415 bis 1945), Klettstedt, Crimderode, Wernrode, Wolkramshausen, Sundhausen, Rüxleben, Lausnitz, Porstendorf sowie im merseburgischen St. Ulrich bei Mücheln und Leiha. Seit dem 5. April 1838 nannte sich ein Zweig der Familie auf Grund einer von der preußischen Krone bewilligten Namens- und Wappenvereinigung Wurmb von Zinck (von 1786 bis 1945 auf Witzschersdorf).[2] Sowie später auch durch Adoption der Zweig v. Witzleben-Wurmb entstand.

Das Stammwappen, von dem die ältesten bekannten Darstellungen aus Wachssiegeln des 14. und 15. Jahrhunderts stammen, zeigt auf blauem Schild einen geflügelten, zum Flug aufsteigenden, rot bewehrten und gezungten, goldenen (gold-grünen) Drachen (Lindwurm); auf dem Helm mit blau-goldenen Decken der Drache.

Der etwa 300 Jahre alte Wappenspruch lautet: „Nil me fatalia terrent“ (Niemals schrecken mich Widerwärtigkeiten). 
VON WURMB, Friedrich Leopold (I57387)
 
5919 Ww. des von Petersheim Johannes, Herr zu Stevensweert VON MOIRKE, Barbara (I5086)
 
5920 www.web138.webgo24-server52.de ROLLWAGEN, Johannes (I5902)
 
5921 Władysław entstammte der polnischen Dynastie der Piasten. Seine Eltern waren Bolesław III. Schiefmund und die ruthenische Prinzessin Sbysława Swjatopolkowna, Tochter des Großfürsten Swjatopolk von Kiew.

Um 1126 vermählte sich Władysław mit Agnes von Babenberg (~1110–1157). Sie war eine Tochter von Markgraf Leopold von Österreich und Enkeltochter des Kaisers Heinrich IV. Der Ehe entstammten die Tochter  
VON POLEN, Wladyslaw II. (I35719)
 
5922 XIII.4288 Anton zu den Hülsen [A IV]
Gertgens Sohn Anton Hüls wurde um 1575/76 geboren. "In einer Zeugenvernehmung (1602) sagte er aus: »Ehr sey bei Hilden bey seinen Eltern geboren und getzogen, hab auch zu Düsseldorf ein Jahr oder drey zur Schulen gangen«" [Strangmeier NB 28 S. 8] Er muss ursprünglich Erbe des Hauses auf der Bech gewesen sein, denn

"1596 verzichtete er zugunsten seiner Mutter und seines Stiefvaters Heinrich Hoff auf das Haus 'auf der Bech', worauf ihm diese die Erbgüter 'zu den Hülsen' überließen." Nach einem Dokument von 1599 gehörten zu Antons Hülsener Erbe ein Pferde-Kurmudsgut und ein Kuh-Kurmudsgut.

1608-1609 erscheint Anton Hüls im Verzichtbuch als Scheffe, in der Folgezeit als Gerichtsschreiber. "Zwischen 1611 und 1614 erwarb er das in der Mitte des Dorfes gelegene Haus 'am Hagdorn', das er fortan zu seinem Domizil erkor." Verheiratet war er (schon vor dem 20.09.1593) mit der ursprünglich katholischen Katharina von Venne († 1628), die er zum Übertritt zur reformierten Konfession veranlasste. Anton zu den Hülsen starb 1640. "In ihm verloren die Anhänger der Reformation in Hilden einen ihrer tatkräftigsten Vorkämpfer." [Strangmeier NB 28 S. 8 f]

Die Kinder des Ehepaares:

1. Heinrich (1593-1673) [A V a]
2. Wilhelm (1598-1659) [A V b]
3. Adolf († vor 1633)
4. Anton (1615-1685) [A V d]
5. XII.2145 Gudgen (* nach 1615) [A V e] 
HÜLS, Anton (I53813)
 
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5924 Zar Petar I. wurde mit Maria-Irene von Byzanz verheiratet, der Enkelin des byzantinischen Kaisers Romanos I. Lakapenos. Peter regierte 40 Jahre lang und starb am 29. Januar 969. Der gemeinsame Sohn Boris II. folgte ihm auf den Thron. Obwohl Peter I. häufig als kränklich und schwach charakterisiert wird, regierte der Zar länger als jeder andere bulgarische Herrscher des Mittelalters.
Das genaue Geburtsjahr von Peter ist unbekannt; um das Jahr 913 war er jedoch schon ein erwachsener junger Mann. Warum er, und nicht sein älterer Bruder Michail, dem Vater auf den Thron folgte, ist nicht geklärt; es könnte dem Einfluss des Boljaren Georgi Sursuvul zuzuschreiben sein, der die Vormundschaft für die beiden Söhne hatte. Dieser könnte Peter bevorzugt haben, weil er sein Neffe war und weil Bulgarien Frieden brauchte, und die Charakterzüge Peters versprachen dies eher als die seines Bruders.

Als Simeon der Große starb, war Bulgarien in einer schwierigen Lage. Die vielen erfolgreichen Feldzüge hatten zu einer Verknappung der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft geführt, da die Armee ihre Soldaten aus der Bauernschaft rekrutierte. Daneben wurde das Land gerade von einer Hungersnot heimgesucht und es herrschten Heuschreckenplagen. Die Steuern waren hoch und die Nachbarstaaten drohten, Bulgarien zu erobern.
Um Stärke zu demonstrieren, drang Peter I. im Sommer 927 mit einem Heer nach Byzanz vor und legte einige Städte Thrakiens in Trümmer. Danach begann er geheime Friedensverhandlungen mit Kaiser Romanos I. Lakapenos von Byzanz. Der Frieden wurde in Mesembria im Beisein der bulgarischen und byzantinischen Aristokratie geschlossen; am 8. November 927 heiratete Peter die Tochter des byzantinischen Thronfolgers Christophoros Lakapenos. Bulgarien bekam nach diesem Vertrag Gebiete zurück, die von Byzanz erobert worden waren und Byzanz musste den Zarentitel für die bulgarischen Herrscher anerkennen, womit sie die bulgarischen Herrscher auf die gleiche Stufe wie die eigenen stellten. Zusätzlich wurde die Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche anerkannt. Somit erzielte die Diplomatie Bulgariens einige große Erfolge im Verhältnis zu Byzanz; Zar Peter I. erlangte ein enormes politisches Ansehen, obwohl sein Vater Simeon der Große den militärischen Grundstein für die Durchsetzung dieser Ziele gelegt hatte.

Diesen außenpolitischen Erfolgen standen innenpolitische Schwierigkeiten gegenüber: Peter gelang es nie, innerhalb seiner Familie Ordnung zu schaffen. Simeon hatte den ältesten Sohn in ein Kloster geschickt und den zweitgeborenen zum Zar gemacht. Zuerst rebellierte der jüngere Bruder Iwan gegen den Zaren und mit ihm viele bulgarische Adlige. Der Aufstand misslang jedoch und die Aufständischen wurden eingekerkert. Kurz darauf floh der ältere Bruder Michail aus dem Kloster und nahm eine Festung in Mazedonien ein. Dort starb er aber recht bald und seine Anhänger sahen sich gezwungen, Bulgarien zu verlassen.

Im Jahre 931 brachen an der Westgrenze Bulgariens Serbenaufstände aus, in deren Folge Peter I. den unabhängigen serbischen Staat anerkennen musste. Aus dem Norden bedrohten derweil die Magyaren die bulgarischen Territorien. Sie hatten sich nach der Niederlage gegen Simeon den Großen zurückgehalten. Ab 934 griffen sie jedoch massiv an. Da die Truppen Bulgariens die Magyaren nicht aufhalten konnten, drangen diese häufig bis ins byzantinische Thrakien vor.

Die Beziehungen zu Byzanz verschlechterten sich indes, besonders nach dem Tod Zarin Marias, der Frau von Peter. 963 sandte Byzanz ein Ultimatum an Peter, worin gefordert wurde, seine Söhne als Geiseln nach Konstantinopel zu senden und die Magyaren nicht auf byzantinisches Gebiet vorzulassen. In dieser Bedrohung schloss Peter 965 einen Friedensvertrag mit den Magyaren, laut welchem die Magyaren einen Zugang nach Byzanz bekamen und Bulgarien Byzanz nicht beistehen würde. Als dann 966 bulgarische Boten in Konstantinopel Tribut einfordern wollten, wurden sie von Kaiser Nikephoros II. Phokas gefangen genommen und schließlich mit einer Kriegserklärung zurückgeschickt. Ein folgendes Friedensangebot mit der Auflage, den Magyaren den Krieg zu erklären, lehnte Zar Peter I. ab.

Der byzantinische Kaiser brachte den Fürsten von Kiew, Swjatoslaw, dazu, Bulgarien anzugreifen. Im Jahr 968 landeten etwa 60.000 Russen auf der bulgarischen Seite der Donau. Sie nahmen etwa 80 Festungen ein und schlugen das bulgarische Heer vernichtend. Wahrscheinlich unter Einfluss der bulgarischen Diplomatie fielen die Petschenegen in russisches Gebiet ein und belagerten die Hauptstadt Kiew. Als ein Jahr später die Russen erneut angriffen, erlitt Peter I. unter dem Eindruck der Niederlage seiner Streitkräfte einen Schlaganfall und verstarb ein Jahr später, nachdem er noch schnell in ein Kloster eingetreten war.

Nicht lang nach seinem Tod wurde Peter von der orthodoxen Kirche kanonisiert.

Obwohl in der Regierungszeit von Zar Peter I. fast immer Frieden herrschte, wurde das Leben für die einfachen Menschen immer schwerer, wohingegen der Klerus immer mehr Reichtum ansammelte. In diese Zeit fiel daher auch die Entstehung der Bogomilenbewegung, die dem Protest der einfachen Bevölkerung gegen die Unterdrückung durch die Feudalmacht Ausdruck verlieh. Inhalt der Predigten der Bogumilen war Kritik an der bestehenden Machtordnung, insbesondere der Kirche; sie riefen dazu auf, nicht den Bojaren, dem Zaren oder dem Heer zu dienen, weil diese die Werke des Teufels seien. 
(BULGARIEN), Peter I. (I37387)
 
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5927 ZFD 2/1418 Wappen Moser, Wappen Mooser MASER \MOSER GEN. FÄRBER, Elisabeth (I4094)
 
5928 Zieht gemäss Felsischem Hausbuch nach Murten und verstirbt dort. Begründete den heute ausgestorbenen Berner Stamm FELS, Pantaleon II (I2124)
 
5929 Zinngiesser, Vogt zu Bürglen, Bürgermeister von St.Gallen, Reichsvogt
Er baute 1644 die Apotheke an der Spisergasse, das nach seinem Wappen benannte Haus zur Eichel
Von den sehr zahlreichen Ämtern, die er innehatte, seien folgende genannt:
1625 Stadtrichter
1626 Zunftmeister zu Schmieden
1630 Ratsherr
1637 St. Katharina-Schaffner Vogt der Katharina Güter im Rheintal
1652 Bürgermeister, Schulrat, Pannerherr Lt., Reichsvogt
1653 Amtsbürgermeister
1654 Alt Bürgermeister
1655 Schulrats-Obmann.
11.12.1592 St. Gallen, 7.11.1664 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Gabriel, Webers. ​1) 1613 Ursula Vonwiller, 2) 1648 Elisabeth Schlumpf, 3) 1655 Barbara Fittler, Witwe des Heinrich Rothmund, Vogts von Bürglen (TG) und Ratsherrn. Zinngiesser. Mitglied der Schmiedezunft. Als Zunft- und Altzunftmeister 1626-29 sowie als Ratsherr 1630-52 Mitglied des Kl. Rats von St. Gallen. 1652-64 im Dreijahresturnus Reichsvogt, Amtsbürgermeister und Altbürgermeister. 
CUNZ, David (I13438)
 
5930 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Enzberg_(Adelsgeschlecht)

Enzberg (Adelsgeschlecht)

Die Herren von Enzberg sind ein deutsches Adelsgeschlecht mit Sitz in Mühlheim an der Donau und nicht zu verwechseln mit dem Tiroler Adelsgeschlecht derer von Enzenberg.

Geschichte
Ursprung und Stammburg
Die Enzberger sind eines Stammes mit den Herren von Niefern und den Herren von Dürrmenz, sie alle führen als Wappenelement einen Ring mit Stein (s. u. Wappen, Blasonierung).

Stammburg ist die ehemalige Burg Enzberg des Grafengeschlechts Zeisolf-Wolframe nahe dem heute zur Stadt Mühlacker gehörenden Dorf Enzberg am Fluss Enz.

Kloster Maulbronn
Ab 1236 erscheint Heinrich von Enzberg urkundlich als Schirmvogt über Kloster Maulbronn im Sinne einer Unter-Schirmvogtei, die ihm als dessen Ministeriale vom Bischof von Speyer verliehen wurde. 1252 wurde diese Untervogtei entzogen, aber im gleichen Jahr mit Klausel zum Widerruf neu verliehen.

Bis zum Jahr 1325, als das Geschlecht das letzte Mal mit dem Amt betraut wird, ist das Verhältnis der Herren von Enzberg zum Kloster Maulbronn von Rechtsstreitigkeiten, teilweise auch von gewaltsamen Übergriffen geprägt, vermutlich resultierend aus dem Bestreben der Ritter, ihr Amt zum Ausbau der eigenen Machtposition zu nutzen.

Im Jahr 1384 wurde der Stammsitz der Herren von Enzberg durch ein Landfriedensheer unter Führung von Pfalzgraf Ruprecht bei Rhein eingenommen und vollkommen zerstört. Diese Aktion erfolgte aufgrund eines Hilfegesuchs der Abtei Maulbronn an seinen damaligen Schirmherren, das darüber klagte, von den Rittern mit „Mord und Raub“ bedrängt zu werden. Die Enzberger wurden bei dem Versuch der Verteidigung der Burg von zahlreichen anderen Rittergeschlechtern unterstützt. 1395 werden die Enzberger zu einem Kristallisationspunkt des Schleglerbundes, von denen sie zwei Anführer stellen.

1409 erwarben die Herren von Enzberg die Herrschaft Mühlheim und machten diese Herrschaft an der Donau zu ihrem neuen Stammsitz. Dort erwarben sie die Vogtei über das Kloster Beuron.

Die enzbergische Herrschaft wurde 1470, nach dem Tod Friedrichs VII., geteilt. Burg Bronnen, das Hintere Schloss Mühlheim, die Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Böttingen, Königsheim, Buchheim, Worndorf und Irndorf gingen an Hans I. Das Vordere Schloss in Mühlheim, die andere Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Nendingen, Mahlstetten und Stetten erhielt Friedrich VIII.

1478 erwarb Hans I. von Enzberg den Großteil des enzbergischen Erbes von seinem Bruder zurück. Der enzbergische Besitz wurde 1509 jedoch erneut geteilt. Bronnen, halb Mühlheim, Buchheim, Worndorf und Nendingen gingen an Friedrich X., Hans Rudolf erhielt die andere Hälfte Mühlheims mit Böttingen, Mahlstetten, Königsheim und Stetten. Bei der Eroberung Mailands 1515 kämpfte Hans Rudolf auf Seiten des französischen Königs gegen Kaiser Maximilian. Nach seiner Niederlage zog Maximilian den Teil des enzbergischen Besitzes zugunsten Österreichs ein. Friedrich von Enzberg zu Mühlheim und Bronnen erhielt nach Widerspruch den Teil seines Bruders übereignet. 
VON ENZBERG, Adelheid (I8102)
 
5931 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herren_von_Ramschwag

Herren von Ramschwag

Die Herren von Ramschwag (oder Ramswag) waren ein Adels- und Rittergeschlecht aus dem Kanton St. Gallen.

Geschichte
Die Herren von Ramschwag standen vom 12. bis ins 19. Jahrhundert im Dienste des Abtes von St. Gallen und der Habsburger. Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals 1265 mit dem Ministerialen Ulrich von Ramschwag,[1] die sichere Stammreihe beginnt mit dem 1388 gestorbenen Eberhard von und zu Ramschwag. Der Kernbesitz der Familie lag in der Umgebung ihrer Burg Alt-Ramschwag (Gemeinde Häggenschwil).[2]

In den Erinnerungen der Habsburger bleibt der Name „Ramschwag“ mit Dankbarkeit verbunden, war es doch einer von ihnen, Heinrich Walter von Ramschwag, der 1278 Rudolf von Habsburg, dem Ahnherr der Habsburger-Dynastie, in der Schlacht auf dem Marchfeld gegen den Böhmenkönig Ottokar, das Leben rettete. Als Dank erhielten die Ramschwager den Reichshof Kriessern (mit der Burg Blatten), zu dem auch die Gemeinde Mäder gehörte, sowie andere Güter und Rechte, etwa den Zoll zu Lindau.[3]

Mit dem Tod von König Rudolf verlor die Familie ihre führende Stellung in St. Gallen und verlagerte sich in den süddeutschen Raum, wo Heinrich Walther und sein Bruder Burkhard Dietrich ab den späten 1280er Jahren im Auftrag des Königs gemeinsam Reichsvögte zu Augsburg waren. Ihr jüngerer Bruder Konrad gelangte über seine Ehefrau in den Besitz der Burg Kemnat bei Kaufbeuren (Bayern), die seinen Nachkommen bis 1373 verblieb.

Ab dem 15. Jahrhundert verschob sich die Familie zunehmend in den Vorarlberger Raum. Ihr Handlungszentrum war bis ins frühe 18. Jahrhundert die Burg Gutenberg bei Balzers.[2]

Als letzter männlicher Vertreter der Familie starb Maximilian Christoph von Ramschwag, ein württembergischer Hauptmann, im Jahr 1854 in Stuttgart.

Wappen
Das Wappen zeigt in Silber zwei nach rechts schreitende, rotbewehrte und rotgezungte golden gekrönte (leopardierte) rote Löwen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken wachsend drei silberne Schwanenhälse hintereinander.[4] Andere Darstellungen zeigen die Wappentiere herschauend als goldgekrönte Leoparden.

Das Wappen der Ramschwag ist noch heute in Gemeindewappen erhalten, so zum Beispiel in Nenzing oder in Häggenschwil.


Personen
Ritter Ulrich von Ramschwag, Oberriet (1277)
Konrad von Ramschwag
Heinrich Walter von Ramschwag, Nenzing (1278)
Ulrich von Ramschwag, Balzers (1265–1291)
Edle von Ramschwag (Äbtissin des Damenstiftes zu Magdenau)
Eberhard von Ramschwag
Walter Heinrich von Ramschwag, Feldkirch (1406) und Oberriet (1419, 1458)
Ulrich von Ramschwag, Oberriet (1458)
Burkhardt von Ramschwag (1419)
Elisabeth von Ramschwag († 1578)
Franz Ferdinand Ramschwag (Wappengrabstein bei der Friedhofskirche Hll. Peter und Paul, in Feldkirch; † 1716)
Franz Christian Joseph von Ramschwag (1689–1768)
Maximilian Christoph von Ramschwag († 1854)

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VON RAMSCHWAG, Dorothea (I8106)
 
5932 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hünenberg_ZG

Hünenberg ZG

Hünenberg ist eine politische Gemeinde des Kantons Zug in der Schweiz.

Geschichte
1173 wird der Name «Hünenberg» mit Walter (Waltherus) von Hunberg erstmals aktenkundig. Im 13. und vor allem in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Rittergeschlecht Hünenberg zum bedeutendsten Ministerialadel des Kantons Zug mit Besitzungen und Lehen nicht nur auf Zuger Boden, sondern auch im Luzernischen, im Aargau und am Zürichsee. Ihre Stammburg errichteten die Edlen von Hünenberg auf einem Vorgängerbau im Burgwald am südwestlichen Dorfeingang.

1388 suchte ein habsburgischer Vergeltungsraubzug das Gebiet von Hünenberg und Umgebung heim. Gehöfte wurden geplündert und gingen in Flammen auf. Die Zuger unter ihrem Ammann Hans von Hospental wollten den Habsburgern das Raubgut wieder abnehmen. Es kam zum missglückten Gefecht an der Totenhalde am Heiligabend des Jahres 1388, wo 42 Zuger starben, darunter auch Hünenberger und der Anführer Hans von Hospental.

1402 wird Ritter Göpf II. als letzter Bewohner der Burg Hünenberg genannt. Bald darauf muss er diese verlassen haben. Am 17. Januar 1414 verkaufte Junker Hartmann VIII. von Bremgarten Burgstall, Land, Wald und Recht an die Gebrüder Jenni, Uli und Heini Bütler, sowie an deren Vetter Welti Bütler aus der Stadelmatt. 1416 erfolgte ein weiterer Verkauf von Besitzungen Hartmanns und Götz' II. an 50 Hünenberger Bauern. Diese Stammväter der Gemeinde Hünenberg bezeichnet man somit als «Genossen». Sie schlossen am Sebastianstag mit der Stadt Zug einen Burgrechtsvertrag ab, der bis zur Französischen Revolution die Hauptgrundlage des politischen Gemeindelebens blieb. Die «Genossen» anerkannten die Zuger als ihre Herren unter Beibehaltung der bisherigen Freiheiten, Rechte und Gewohnheiten, hatten aber auch das Recht, einen selbst erwählten Zuger Bürger als Obervogt zu erbitten. Gemeinsam mit ihm bestimmten sie die Geschicke der Gemeinde. Hünenberg war daher eine bevorzugte Vogtei der Stadt Zug. Später in Hünenberg Wohnsitz Nehmende bezeichnete man als Beisassen, die kein Stimm- und Wahlrecht besassen. Diese Ordnung galt bis 1798.

1475 wurde die vom süddeutschen Baumeister Hans Felder im Auftrag der Stadt Zug erbaute Kirche St. Wolfgang vom Konstanzer Bischofsvikar Zehnder geweiht. St. Wolfgang entwickelte sich zu einem viel besuchten Wallfahrts- und Pilgerort. 1495 entstanden in St. Wolfgang am viel begangenen Handelsweg von Luzern nach Zürich zwei Herbergen; auf eine geht das heutige «Rössli» zurück.

1694 wurde der älteste Verein der Gemeinde Hünenberg, die Hünenberger Schützengesellschaft, gegründet.

Am 11. Februar 1798 gewährte die Stadt Zug ihren Vogteien, somit auch Hünenberg, die Freiheit. Am 29. April raubten die einfallenden Franzosen die Wart aus. Das Silbergeschirr und verschiedene Dokumente gingen verloren. Darauf folgte bis 1801 eine lange Zeit der Besetzung durch französische Soldaten und deren Einquartierungen, was viel Leid und Not verursachte. Allein in den Gemeinden Cham und Hünenberg waren 23'744 Mann und mehr als 3'000 Pferde einquartiert. Gemäss der Helvetischen Verfassung gingen die neuen politischen Gemeinden aus den Kirchgemeinden hervor. Aus diesem Grund bildeten Cham und Hünenberg eine gemeinsame Munizipalität.

Am 1. April 1799 entschied sich Hünenberg in einer Abstimmung mit grosser Mehrheit für die Trennung von Cham. Franz Basil Gretener wurde der erste Gemeindepräsident der von nun an selbstständigen Gemeinde Hünenberg. 1874 entsteht die Einwohnergemeinde Hünenberg. 1896 wurde im Gasthaus «Degen» die erste Telefonsprechanlage Hünenbergs installiert.

1965 erhielt Hünenberg Anschluss ans Netz der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB). 1991 wurde das altehrwürdige Gasthaus «Degen» ins Freilichtmuseum Ballenberg verlegt.[3]

Geographie
Hünenberg liegt eingebettet in die voralpine Landschaft zwischen dem Zugersee und der Reuss. Im Westen grenzt Hünenberg an die Gemeinden Dietwil, Oberrüti, Sins, Mühlau und Merenschwand im Kanton Aargau, im Norden an die Gemeinden Obfelden und Maschwanden im Kanton Zürich, im Osten an Cham und im Süden an Risch im Kanton Zug.

Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im Chnodenwald auf 495 m ü. M., der tiefste beim Reussspitz auf 388 m ü. M.

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VON HÜNENBERG, Anna (I8104)
 
5933 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Bernegg

Die Ruine BERNEGG ist die Ruine einer Höhenburg nordöstlich von Hinwil im Kanton Zürich in der Schweiz. Sie ist vom Parkplatz unterhalb Girenbad in einigen Minuten gut zu erreichen. Sie ist ein typisches Beispiel für eine der zahlreichen RODUNGSBURGEN, die im 12. und 13. Jahrhundert in der Region um Wald errichtet wurden, ohne aber je eine historische Bedeutung zu erlangen.

Anlage
Die Burg war durch ihre Lage bei 781 m ü. M. auf einer Hügelkuppe auf der Nord- und Nordwestseite am Rand des Wildbachtobels durch einen 40 Meter hohen Steilhang auf natürliche Weise gut geschützt. Auf den anderen Seiten wurden Gräben ausgehoben, die heute noch gut erkennbar sind. Ein zweiter Graben wurde auf der Ostseite angelegt, wo vermutlich der Zugang lag.
Die zweigeteilte trapezförmige Anlage von 25 auf 13,5 Meter folgt auf der Nordseite dem Plateaurand. Die rund 2 Meter dicken Aussenmauern bestanden aus Bollensteinen, Nagelfluh-, Tuff- und Sandsteinblöcken. Im östlichen Teil lag wohl der Wohntrakt, auf der westlichen Hälfte der Burghof mit hölzernen Ökonomiebauten. Auf der West- und Ostseite lagen ausserhalb der Mauern unbefestigte Vorplätze. Die innere Trennmauer und das Tor wurden 1935 aufgrund von Fundstücken rekonstruiert. Ein Bergfried scheint nicht bestanden zu haben.

Geschichte
Die HERREN VON BERNEGG werden 1229 erstmals urkundlich genannt; die Burg dürfte um die gleiche Zeit gebaut worden sein. Die HERREN VON BERNEGG standen im Dienst des Klosters ST. GALLEN und der GRAFEN VON RAPPERSWIL. Gleiche Vornamen und gemeinsames Auftreten in Zeugenlisten deuten auf enge Verbindungen zu den HERREB VON LANDENBERG.

Der Ertrag der kleinen Herrschaft reichte nicht aus, um der Ritterfamilie längerfristig eine Existenz zu garantieren. Im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts mussten immer mehr Güter verkauft werden. Ein Teil des Besitzes wurde bereits 1277 der Johanniterkomturei Bubikon verkauft und 1283 wurde die Burg selbst verkauft. Im Verkaufsvertrag wurde festgehalten, dass die Anlage durch die HERREN VON BERNEGG innert drei Wochen abgebrochen werden müsse: Unde dar nach in drien wochin die burgmure alle unde den bu dar inne sol uf die erde brechin. Das Fehlen von Fundgegenständen deutet darauf hin, dass die Burg vor der Schleifung systematisch geräumt wurde.

Die HERREN VON BERNEGG sind noch bis 1318 nachweisbar. Danach starben sie entweder aus oder lebten anderswo unter anderem Namen weiter. Um 1900 waren keine Mauerresten mehr sichtbar. 1923 wurde Bernegg erstmals ausgegraben, aber eine archäologische Untersuchung blieb aus. Weitere Sanierungen erfolgten 1935 und 1939. 1974 wurde die Anlage letztmals saniert. 
VON BERNEGG, Elisabeth (I11115)
 
5934 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Schwandegg

Schloss Schwandegg

Schloss Schwandegg liegt auf einem 30 Meter hohen Hügel nordwestlich des Dorfes Waltalingen im Kanton Zürich.

Das Geschlecht derer von Schwandegg baute die Burg. Die Burg kam nach deren Aussterben an Hans von Münchwil, 1470 an die Familie von Schönau, 1502 an Gregorius von Roggwil, Obervogt zu Konstanz, 1537 an den Bauern Anton Hermann, unter dem die Anlage mehr und mehr verfiel.

1553 kaufte sie der Konstanzer Bürgermeister Thomas Blarer. Danach wechselte die Burg mehrfach ihren Besitzer. 1677 gehörte sie Hans Caspar Escher, 1770 dem Zürcher Rittmeister Hans Konrad Bürkli. Wiederum folgten einige Besitzerwechsel.

1933 brannte der Nordwestflügel nieder. 1974 kaufte der Kanton Zürich Schwandegg und restaurierte das Schloss. Heute befindet sich darin ein Restaurant.

Geschlecht von Schwandegg
Das Geschlecht derer von Schwandegg wird 1288 erstmals erwähnt. Ritter Heinrich von Schwandegg wird als Gefolgsmann des Hauses Habsburg bezeugt. 1413 starb die Familie im Mannesstamm aus.

Namensträger
Adelheid IV. von Schwandegg war 1402–1420 Äbtissin des adligen Damenstifts Schänis und damit Fürstin des Heiligen Römischen Reiches

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VON SCHWANDEGG, Anna (I11120)
 
5935 Zoe Karbonopsina war eine Verwandte von dem bedeutenden byzantischen Chronisten Theophanes (um 760 - 818) und eine Nichte von dem byzantischen Administrator und Admiral Himerios, der während seiner Kämpfe mit den wiederauflebenden muslimischen Marinen in der Zeit von 900 bis 912 als Kommandeur der byzantinischen Marine bekannt war. Sie wurde um das Jahr 903 die Geliebte Leos VI. und brachte Ende 905 im Purpurgemach des Großen Palastes den späteren Kaiser Konstantin VII. Porphyrogennetos zur Welt. Leo heiratete seine Mätresse am 9. Januar 906. Dies war jedoch die vierte Ehe von Leo VI. und verstieß daher gegen die Beschlüsse der Trullanischen Synode. Dennoch konnte die Ehe mit Hilfe eines kooperierenden Priesters namens Thomas gegen das Verbot des Patriarchen Nikolaus Mystikos geschlossen werden.

Leo starb bereits 912. Nachdem im Jahr darauf auch sein Bruder und Mitregent Alexander gestorben war, gelangte der bereits 908 zum Nachfolger designierte Konstantin auf den Thron. Im Jahre 914 übernahm Zoe vom Patriarchen Nikolaos I. Mystikos die Regierungsgewalt für ihren minderjährigen Sohn und entmachtete auch dessen noch von Alexander bestimmten Vormund Basilitzes. Umgehend kündigte sie die Verträge mit den Bulgaren; 917 schickte sie Botschafter zu den Petschenegen, um mit deren Hilfe die Bulgaren angreifen zu können. Um das Jahr 920 wurde Zoe von Konstantins Schwiegervater Romanos I. Lakapenos gestürzt und ins Kloster geschickt.

Die Porphyra
(Πορφύρα) war ein Teil des Großen Palastes in Konstantinopel, in der traditionellerweise die kaiserlichen Kinder geboren wurden. Wer hier zur Welt gekommen war, konnte Anspruch auf den Beinamen Porphyrogenetos erheben.

Erstmals erwähnt wird die Porphyra zum Jahr 797 bei Theophanes.[1] Nach Anna Komnena handelte es sich um ein würfelförmiges Gebäude mit pyramidenförmigem Dach. Aus den Fenstern bot sich ein Blick auf den Hafen vor dem Bukoleon-Palast, „wo die Ochsen und Löwen aus Stein stehen“. Der Boden und die Wände waren mit Porphyr verkleidet, den „frühere Kaiser aus Rom gebracht hatten“. Er war purpurfarben mit kleinen weißen Flecken und gab dem Raum den Namen.[2]

Dieser ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehaltene Stein stammt ursprünglich aus dem kaiserlichen Steinbruch von Mons Porphyrites, dem einzigen bekannten Vorkommen von purpurrotem Porphyr in der östlichen Wüste von Ägypten. 
KARBONOPSINA, Zoe (I37342)
 
5936 zog 1429 mit den Geschlechtern aus der Stadt Konstanz, war 1431 wieder im Rate, 1431 geadelt, wurde 1441 in seinem Hause von seinen Feinden gefangen und nach Honberg, dann nach Keggenbach geführt, vergabte 1469 an St.Stephan zu Konstanz, lebte noch 1475
Wohnhaft in Haus "zur Leiter" an der Hofhalde, verkaufte 1451 mit Mutter und Brüdern Moosburg an den Bischof
--> Grossrat ‎1431 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU
--> geadelt ‎1431
--> von seinen Feinden gefangen ‎1441 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU  
EHINGER, Konrad (I32457)
 
5937 zog nochmals nach Haiterbach. DGB 94, 622
Sein Großonkel ist der Theologe, Rektor der Universität Tübingen und Stifter Balthasar Käufflin.  
KÄUFFLIN, Matthias (I1343)
 
5938 zr ersten Ehefrau Weibratha Blatter:
sie heiratet a. 07.02.1535 in St. Gallen und bekommt am 28. 02.1536 ihren Sohn Jakob. Da Hans Müller am 22.09.1539 wieder heiratet, ist anzunehmen, dass Weibratha Blatter zwischen de, 28.02.1536 und dem 22.09.1539 verstirbt. Zwischen den beiden Eheschließungen liegen nur vier Jahre. 
BIRKENFELDER, Anna (I13090)
 
5939 zu Allenbach:
Allenbach liegt im Naturpark Saar-Hunsrück. Als Ellenbach erstmals 1265 erwähnt wurde, gehörte Allenbach damals zur Grafschaft Sponheim. 1601 wurde aus der Ellenburg das Allenbacher Schloss, das heute im Ortskern von Allenbach steht.  
BUCH\BUSCH, Anna (I998)
 
5940 Zu Beginn des 13.Jh. teilte Ebal IV von Grandson die weitläufige Herrschaft Grandson unter seinen drei Söhnen auf, was zur Abspaltung der Herrschaften Champvent und La Sarra führte. La Sarra kam an Gerhard von Grandson, den ältesten Sohn von Ebal IV, welcher vermutlich die alte Burg (erbaut um 1049) durch den heute noch sichtbaren Turm ersetzen lies. VON LA SARRA, Gerhard (I39053)
 
5941 zu BERSENBRÜCK:
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes (Bersinbrugge) ist auf das Jahr 1221 datiert, die Siedlung ist jedoch vermutlich weitaus älter, da umliegende Ortschaften bereits um das Jahr 1000 erwähnt wurden. OTTO VON RAVENSBERG gründete 1231 ein ZISTERZIENSERINNEN-KLOSTER aufgrund „einer in den Fehden mit Tecklenburg an dieser Stelle begangenen Freveltat“ (Denkmalsinschrift).
Vermutlich waren jedoch machtpolitische Gründe für die Klostergründung ausschlaggebend. Das ZISTERZIENSERINNEN-KLOSTER existierte von 1231 bis 1787. Die Aufgabe des Klosters konnte zugleich die heutige Stadt BERSENBRÜCK entstehen lassen. Wegen der vom Orden geforderten Abgeschiedenheit der Klöster siedelten die Bauern in einer Entfernung von mehreren hundert Metern vom Kloster an. Nun entstanden die ersten Häuser vor der Klosterpforte, und die leerstehenden Klostergebäude dienten zunehmend der Verwaltung und Gerichtsbarkeit.

ZISTERZIENSERINNEN
Die religiöse Frauenbewegung des 13. Jahrhunderts fand in der Abgeschiedenheit der ZISTERZIENSERINNEN-KLÖSTER einen idealen Raum. Durch einen regen Austausch mit den BEGINEN entstand bis ins 14. Jahrhundert eine besonders starke Ausprägung von MYSTIK und eucharistischer Anbetung.  
N., N. (I22429)
 
5942 zu Bielitz:
Im späten 13. Jahrhundert rief Piastenherzog Mieszko I. von Teschen (+1315) deutschsprachige Siedler an die Ostgrenze seines Herrschaftsgebietes, um in den Schlesischen Beskiden neue Ansiedlungen zu schaffen. Bielitz, das 1312 erstmals urkundlich als „Bilitz“ mit Stadtrecht erwähnt wird, wurde westlich der Burg auf ovalem Grundriss mit rechteckigem Ring angelegt. Außerdem entstanden damals noch mehrere Waldhufendörfer in der näheren Umgebung der Stadt. Auf diese Weise entstand um Bielitz herum eine deutsche Sprachinsel.
zu Brieg:
Brzeg ([ˈbʒɛk]; deutsch Brieg) ist Kreisstadt im Powiat Brzeski der polnischen Woiwodschaft Opole in Niederschlesien. Von 1311 bis 1675 war Brieg Residenzstadt des gleichnamigen Herzogtums und von 1907 bis 1945 kreisfreie Stadt im Deutschen Reich.

Blasonierung des Familienwappens nach einem Liegnitzer Grabstein (Variante I): In Gold auf grünem Hügel sitzend ein vorwärts gekehrter roter Löwe mit aufwärts geschlagenem doppelten Schweif, in den Vorderpranken vor der Brust ein silbernes Hufeisen. Auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Helmdecken die Schildfigur.

Blasonierung des Familienwappens nach einem Jägerndorfer Grabstein (Variante II): In Schwarz auf im Fuße befindlichen schmalen goldenen Balken sitzend ein vorwärts gekehrter goldener Löwe mit zwischen den Hinterpranken nach links aufgewundenem Schweif, in den Vorderpranken vor der Brust ein silbernes Hufeisen. Auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken die Schildfigur. 
BIELITZER VON BIELITZ, Christiane (I1049)
 
5943 zu BONSTETTEN ZH:
Drei Grabhügel aus der Bronze- und der Hallstattzeit bilden die ersten Spuren menschlicher Ansiedlung in Bonstetten. Im Gibel fand man die Reste eines römischen Wohnhauses.

Erstmals schriftlich als «Boumstettin» erwähnt wird es im Jahr 1122 in einem Dokument des Bistums Konstanz. Eine kleine Burganlage wurde 1989 genauer untersucht. Dabei könnte es sich um den Stammsitz der Herren von BONSTETTEN handeln, die 1122 mit Henricus de Bonstadin erstmals erwähnt werden.  
VON LANDENBERG-GREIFENSEE, Anna (I7940)
 
5944 zu Briey:
Briey ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Val de Briey.
Der Name der Stadt hat seinen Ursprung im keltischen Wort briga (Festung). Das Schloss der Grafen von Bar wurde erstmals 1076 erwähnt. Die Stadtrechte wurden 1263 verliehen.

Briey wurde 1369 von den Metzern in Brand gesetzt, 1475 von Karl dem Kühnen eingenommen, 1591 von den Protestanten und 1635 von den Schweden verwüstet.  
DE NAIVE, Barbe Pillard (I1584)
 
5945 zu dem Schwert, 1431 auf Dorf "zur Laterne",
Zunftmeister zur Meise 1419-1422, Mitglied des Stadtgerichts 1419-1425, des Kl. Rats
1423, Obervogt zu Höngg 1427, Seckelmeister 1429, Obervogt zu Küsnacht 1431, zu
Rümlang 1437, zu Andelfingen 1439, zu Erlenbach 1441, Pannerherr und Reichsvogt
1444, Bürgermeister von Zürich 1445-1453, Mitglied des Rats von freier Wahl 1454,
Vogt zu Männedorf 1454

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock. 
KELLER VOM STEINBOCK, Johannes (I9275)
 
5946 zu dem Synodo 1587

3.4.1542 St. Gallen, 18.5.1613 St. Gallen, reformiert, von St. Gallen. Sohn des Hans, Zunftmeisters der Metzger und Unterbürgermeisters, und der Magdalena Schirmer. ​1) Ursula Hauptlin, Tochter des Hans, Elfers und Ratsherrn, 2) Esther Schlumpf, Tochter des Caspar, Elfers. Als Mitglied der Metzgerzunft war Othmar Reiner 1577 Elfer, 1578 Zunftmeister, 1584-1587 Unterbürgermeister, 1588-1613 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt.
 
RHEINER, Othmar (I12283)
 
5947 zu den Kinder:
3. Heinrich, Grossrat, Reichsvogt zu Schaffhausen, Stadtrichter, heiratet Agnes Rüger
4 Jakob - Leutnant
5. Alexander, Bürgermeister zu Schaffhausen, heiratet Anna Schmid und Anna Schlappritzi
8. Elisabeth heiratet Hans Stockar und vestirbt zu Solothurn
9. Barbara, heiratet Albrecht Müller
10 Anna, Heiratet jakob Stauder und verstirbt in Solothurn
11. Hans, heiratet Margaretha Spiegelberg
12. Martin, Dr.iur., Professor zu Basel, Obervogt zu Neunkirch, heiratet Katherina von Kilch und Elisabeth Ziegler
13. Margaretha, heiratet Onophrion von Waldkirch 
SCHALCH, Antonia (I1376)
 
5948 zu den Kindern:
1. Davie heiratet 5 x!: Susanna Spindler, Magdalena Widenhuber, Elisabeth Dieth, Dorothea Anhorn, Anna Lins
2. Barbara heiratet Hans Jakob Engweiler‎
3. Georg 1. Ehe mit ‎Maria Friedrich‎, 2. Ehe mit ‎Maria Magdalena Hugentobler‎
4. Anna 1. Ehe mit ‎Michael Thomann‎, 2. Ehe mit ‎Tobias Hausknecht‎
5. Friedrich 1. Ehe mit ‎Ellisabeth Kelly‎, 2. Ehe mit ‎Susanna Haag‎
6. Johannes verheiratet mit ‎Katharina Schittli‎
7. Judith 1. Ehe mit ‎Heinrich Schlappritzi‎, 2. Ehe mit ‎Zacharias Laderer‎
8. Bartholome 1. Verbindung mit ‎Johanna Biffard‎, 2. Ehe mit ‎Katharina Walder‎, 3. Ehe mit ‎Magdalena Kauter‎, 4. Ehe mit ‎Barbara Zollikofer‎
9. Anna Katharina verheiratet mit ‎Niklaus Locher‎ 
SCHLUMPF, Judith (I13131)
 
5949 Zu den Matfrieden gehören folgende Familien:

Matfriede
Haus Châtenois
Haus Lothringen
Habsburg-Lothringen
Haus Guise 
VON FRANKEN, Rotrud (I2064)
 
5950 zu Dillenburg
Die Oranienstadt Dillenburg ist eine Stadt im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis.
Erste urkundliche Erwähnung war 1254. Nur 90 Jahre später, im Jahre 1344, erhielt Dillenburg durch Kaiser Ludwig IV. den Bayern die Stadtrechte.

Dillenburg war Stammsitz des oranischen Zweiges des Hauses Nassau. Auf dem heutigen Schlossberg wurde Ende des 13. Jahrhunderts bzw. Anfang des 14. Jahrhunderts die Dillenburg erbaut. Diese Burg hatte für das Haus Nassau eine hohe Bedeutung, da sie im Gegensatz zur Burg Herborn kein Lehen der Landgrafen von Hessen, sondern eine Eigenburg war. Es gibt keine Abbildungen von dieser Burg, da sie vermutlich aus Holz gebaut war und in der Dernbacher Fehde ca. 1323 zerstört wurde.

vor 1739: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft/Fürstentum Nassau-Dillenburg, Amt Dillenburg 
DILPH(HIUS), Hans (I1199)
 

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