Strauss Genealogie


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5051 SOISSON
war zwischen 486 und 497 Hauptstadt des Frankenreichs. 
VON DER LOMBARDEI, Waltrade (I18403)
 
5052 soll aus dem alten Adelsgeschlecht von Witscher in Anhalt stammen WITSCHER, Johannes (I922)
 
5053 Solothurner Patrizierfamilie. Der 1524 aus Zürich eingebürgerte Kürschner Rudolf kam in Solothurn rasch zu Ansehen. Sein Sohn Ludwig (1602) gelangte als Venner schon zur zweithöchsten Würde der Stadt. Ab diesem Zeitpunkt waren die G. bis 1821 stets im Kl. Rat vertreten. Sie dienten als Hauptleute in Frankreich, waren Wirte im Gasthaus Krone und im Salzhandel tätig. Der so zu Reichtum gelangte, 1647 geadelte Urs (->) schaffte endgültig den Anschluss ans Patriziat. Doch erst um die Wende vom 18. zum 19. Jh. erreichten die zwei Verwandten Karl Josef Fidel (->) und Heinrich Daniel Balthasar (->) das Schultheissenamt. Die G. errichteten 1676 ihr stattl. Sommerhaus (heute Bischofssitz) und erwarben grosse Landgüter sowie Sennberge im Jura. Ein Zweig erwarb 1750 das Erblehen Wartenfels bei Lostorf und nannte sich danach. Das Geschlecht erlosch 1856. GRIMM, Rudolf (I42335)
 
5054 Solt oder Zsolt, auch Zolta oder Zaltasz[1] (* ca. 896; †~ 949) war der jüngste Sohn des Großfürsten Árpád und nach dessen Tode bis 949[2] Großfürst von Ungarn. Nach der Landnahme wurde das Karpatenbecken auf die Führer der einzelnen Stämme verteilt. Solt erhielt bereits als „Thronfolger“ das Gebiet im Südungarn am Zusammenfluss der Flüsse Donau und Drau.[3] Seine vier älteren Brüder waren alle vor dem Tod des Vaters († 907) gestorben. Das Erbe fiel deshalb auf Solt, der beim Tod des Vaters noch minderjährig war (MAGYAREN), Großfürst Großfürst Solt (I1561)
 
5055 Sophia beauftragte die Anfertigung des Landgrafenpsalters und des Elisabethpsalters im Kloster Reinhardsbrunn. VON WITTELSBACH, Sophia (I36343)
 
5056 Sophia von Raabs (* im 12. Jahrhundert; † um 1218) war eine mittelalterliche Adelige, die mit dem Burggrafen Friedrich I. von Nürnberg verheiratet war und aus der Familie der Grafen von Raabs stammte. Sie war die Erbtochter des Nürnberger Burggrafen Konrad II. von Raabs, mit dessen Tod die männliche Linie des fränkischen Zweigs der Grafen von Raabs erlosch. Zusammen mit ihrem Ehemann begründete Sophia von Raabs die Linie der Fränkischen Zollern.

Sophia war das einzige Kind, das der um 1170 geschlossenen Ehe von Konrad II. mit seiner Frau Hildegard von Abenberg entstammte.[1] Hildegard war die Tochter von Friedrich II. von Abenberg, der der Adelsfamilie der fränkischen Grafen von Abenberg angehört hatte. Als Friedrich II. um das Jahr 1200 ohne männlichen Nachkommen verstarb, erlosch damit das Abenberger Grafengeschlecht und Hildegard trat in die Erbfolge ein, so dass die vor allem um Cadolzburg gelegenen Territorien der Abenberger in den Besitz ihres Ehemannes übergingen.[2] Dessen Urgroßvater Gottfried II. von Raabs war 1113 als erster Burggraf von Nürnberg genannt worden.[3] Als der Vater von Sophia um das Jahr 1190 ebenfalls ohne männliche Nachkommen verstarb, fiel nun ihr das Erbe des fränkischen Zweigs der Raabs zu.[4] Das Burggrafenamt gehörte allerdings nicht zu diesem Erbe, denn dieses fiel als erledigtes Mannlehen nun wieder dem Oberhaupt des Heiligen Römischen Reiches zu. Sophia war damit also weder „Erbburggräfin“ noch die „Erbin der Burggrafschaft“. Da ihr Ehemann sich allerdings stets als ebenso reichstreu erwiesen hatte, wie dies sein Schwiegervater getan hatte, wurde diesem der Burggrafentitel neu verliehen.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann begründete Sophia die Linie der Fränkischen Zollern, aus der sich im 15. Jahrhundert das kurfürstlich-brandenburgische Haus Hohenzollern als Tochterlinie herausbildete. Mit der Selbstkrönung von Friedrich III. von Brandenburg erlangte diese Linie 1701 die Königswürde und mit Wilhelm I. die deutsche Kaiserkrone, bis schließlich die jahrhundertelange Herrschaft der Hohenzollern mit der Abdankung von Wilhelm II. ein Ende fand.

Sophia verstarb um das Jahr 1218 
VON RAABS, Sophia (I40206)
 
5057 Sophia war die älteste Tochter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen und dessen Ehefrau Adelheid, Tochter des Herzogs Otto I. von Braunschweig-Lüneburg. Sie erhielt ihren Vornamen nach ihrer Großmutter Sophie von Brabant.

1271 trafen die Brüder Adolf, Gottfried und Otto von Waldeck eine Vereinbarung untereinander derart, dass derjenige, der Sophia heiraten würde, alleiniger Herr von Waldeck sein sollte. Um 1275 wurde Sophia mit Otto von Waldeck verheiratet.[1]

Die Ehe mit Otto, der auch kurmainzischer Oberamtmann in Hessen war und 1305 von Feinden des Erzstifts Mainz gefangen genommen und in der Haft erdrosselt wurde, kam erst 1281 zum Vollzug. Neun Kinder gingen aus der Ehe hervor 
VON HESSEN, Sophia (I58228)
 
5058 Sophie Schubart war die Tochter des herzoglich-sächsischen Obersteuerbuchhalters Gotthelf Heinrich Schubart (1722–1791) und dessen Frau Johanna Sophie Friederike, geborene Gabler (1745–1786). Die Töchter Sophie und Henriette (1769–1831) erhielten eine gute sprachliche und musische Ausbildung; Henriette Schubart war später eine namhafte Übersetzerin.[1] Ihr Bruder Karl August (1785–1873) wurde Arzt.[2][3]

Obwohl Sophie Schubart gegenüber der Ehe große Vorbehalte empfand, heiratete sie 1793 aus ökonomischen Gründen den Jenaer Bibliothekar und Juraprofessor Friedrich Ernst Carl Mereau,[4] mit welchem sie seit 1787 befreundet war. Mit ihm hatte sie einen Sohn, Gustav, und eine Tochter, Hulda. Die Mereaus lebten in Jena, wo Sophie Mereau durch die Vermittlung ihres Ehemannes Friedrich Schiller kennenlernte. 1791 veröffentlichte sie erste Gedichte in Schillers Thalia. Im Hause der Mereaus verkehrten neben Schiller auch Jean Paul, Johann Gottfried Herder, Friedrich und Ludwig Tieck, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Schelling sowie August Wilhelm, Friedrich und Dorothea Schlegel.[1]

Schiller erkannte ihr Talent, auch wenn er ihr aufgrund ihres Geschlechts nicht zugestand, tatsächlich Kunst zu schaffen („Ich muß mich doch wirklich darüber wundern, wie unsere Weiber jetzt, auf bloß dilettantischem Wege, eine gewisse Schreibgeschicklichkeit sich zu verschaffen wissen, die der Kunst nahe kommt.“). Er förderte sie, indem er ihre Gedichte in seiner Zeitschrift Die Horen und in seinem Musenalmanach abdruckte.[5] Schiller beriet sie auch in Fragen des ästhetischen Geschmacks und in der Wahl des Genres. Ihre Lyrik entsprach der Vorstellung, die Schiller von der Naturlyrik hatte. Sophie Mereau unterwarf sich in ihren Gedichten dem Schillerschen Gebot des Symbolisierens. Für sie war Schiller zudem eine wichtige Vertrauensperson. Sie gab ihm gegenüber sehr viel von ihrer Ehe preis und Schiller wirkte immer wieder schlichtend und vermittelnd. Auch das Wesen betreffend, waren sich Sophie und Friedrich Schiller ähnlich. Beide hatten einen enormen Drang nach Freiheit.

Beruflich war sie erfolgreich; in ihrer Ehe aber nicht glücklich. Sie wollte die Ideale der Romantik leben und sehnte sich nach Liebe und Freiheit. Sie hatte mehrere Affären, unter anderem mit Johann Heinrich Kipp, Friedrich Schlegel und Clemens Brentano. Nach dem Tod ihres sechsjährigen Sohnes Gustav im Jahr 1800 lebte sie getrennt von ihrem Mann und ließ sich 1801 im Herzogtum Sachsen-Weimar scheiden. Gemeinhin gilt dies als die erste von einer Frau initiierte Scheidung im Herzogtum.

Gemeinsam mit ihrer Tochter, die ihr Mereau unüblicherweise überließ, baute sie sich in Camburg ein neues Leben auf. Sie konnte von ihrer literarischen Tätigkeit leben, so dass sie finanziell unabhängig war. Als sie von Clemens Brentano schwanger wurde, heiratete sie ihn im Jahr 1803. Durch Brentanos Eifersucht und besitzergreifende Art fühlte sie sich eine Zeit lang eingeschränkt. Einer Freundin schrieb Mereau, das Zusammenleben mit Brentano enthalte Himmel und Hölle, aber die Hölle sei vorherrschend. Das Ehepaar lebte zuerst kurz in Marburg und dann wieder in Jena, ab 1804 in Heidelberg.

Ende 1805 hatte Sophie Brentano mit ihrem fünften Kind eine Fehlgeburt und erkrankte infolgedessen. 1806 starb sie im Alter von 36 Jahren bei der Geburt ihres sechsten Kindes im Kindbett.[6] Alle drei Kinder mit Brentano starben vor ihr selbst. Sie wurde in Heidelberg auf dem Armenfriedhof der Kirche St. Anna beigesetzt 
SCHUBART, Sophie Friederike (I52665)
 
5059 Sophie von Looz wurde als Tochter von Graf Emmo von Looz geboren. Um das Jahr 1062 wurde sie mit dem späteren ungarischen König Géza I. vermählt. Sie starb jedoch bereits nach dreijähriger Ehe bei der Geburt ihres Sohnes Koloman und König Géza heiratete in zweiter Ehe die byzantinische Prinzessin Synadene.  VON LOOZ, Sophie (I35964)
 
5060 Sophie von Solms-Laubach war seit 1612 mit dem Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach verheiratet. Ihre Eltern waren Graf Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600) und Margarethe von Schönburg-Glauchau (1554–1606).

Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie 1625 in der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach die Vormundschaft und Regentschaft für ihren noch minderjährigen Sohn Friedrich. Nachdem dieser 1634, kurz nach dem Erreichen seiner Volljährigkeit, in der Schlacht bei Nördlingen gefallen war, setzte sie diese Tätigkeit für ihren Sohn Albrecht bis zu dessen Mündigkeit im Jahr 1639 fort. In der Ausübung der Regentschaft wurde sie bis 1639 von Friedrich zu Solms-Rödelheim unterstützt.

Nachkommen
Sophie von Solms-Laubach hatte eine Tochter und vier Söhne:

Sophie (1614–1646) ⚭ Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth
Friedrich (1616–1634), Markgraf von Brandenburg-Ansbach
Albrecht (1617–1617)
Albrecht (1620–1667), Markgraf von Brandenburg-Ansbach ⚭ Henriette Luise von Württemberg-Mömpelgard; ⚭ Sophie Margarete zu Oettingen-Oettingen; ⚭ Christine von Baden-Durlach
Christian (1623–1633)
Literatur
M. Spindler, A. Kraus: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, München 1997. ISBN 3-406-39451-5
Günther Schumann: Die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Eine Bilddokumentation zur Geschichte der Hohenzollern in Franken (= Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken 90), Ansbach 1980.
Pius Wittmann: Sophia Markgräfin von Brandenburg-Onolzbach Herzogin in Preußen aus dem uradeligen Geschlechte der Grafen von Solms 1612–1651, München 1884. 
VON SOLMS-LAUBACH, Sophie (I61262)
 
5061 Souchay, vollständig Souchay de la Duboissière, ist der Name einer hugenottischen Familie, die im 18. Jahrhundert aus Frankreich zunächst nach Hanau kam. Im 19. Jahrhundert gelangte die Familie im Textilhandel zu großem Wohlstand und bildete Zweige in Frankfurt am Main, Manchester und Norddeutschland. SOUCHAY DE LA DUBOISSIÉRE, Elisabeth Wilhelmine (I60784)
 
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5064 Später erwarb er Anteile an dem von seinem Bruder Johannes (1641–1716) erbauten Kupferhof Steinfeld sowie daran angrenzend weiteren Grund und Boden, den sein Sohn Hermann (* 1672) erweiterte und als Doppelhofanlage nutzte.

Der Kupfermeister Mathias Peltzer (1635–1697), der Bruder von Johann, kaufte 1682 weitere vier Morgen und 154 Roden, auf denen er mit Genehmigung des Jülicher Herzogs Johann Wilhelm einen weiteren Kupferhof errichten wollte. Mathias starb bereits 1697, ohne seine Pläne verwirklicht zu haben. Sein Sohn Hermann Peltzer (1672–1717) vollendete 1698 den Bau, den er „Hinteres Steinfeld“ nannte. 
PELTZER, Hermann (I49094)
 
5065 Spätestens nach dem Tod ihres Vaters 388 kam sie im Haushalt des Magister militum des Ostreiches, Flavius Promotus, nach Konstantinopel[2] und wurde möglicherweise gemeinsam mit den Söhnen des Kaisers Theodosius I., Arcadius und Honorius, erzogen. Ihr Pflegevater fiel 392 einer Intrige des Rufinus zum Opfer.[3]

Am 27. April 395, nur ein Vierteljahr nach Theodosius’ Tod und noch vor seiner Bestattung, fand ihre Vermählung mit Arcadius statt. Möglicherweise wurde diese hastige Eheschließung von Eutropios eingefädelt, um den Einfluss des Rufinus, des Vormunds des jungen Kaisers, der seine Tochter mit Arcadius verheiraten wollte, zu beschneiden. In neun Ehejahren gebar Eudoxia sieben Kinder, von denen fünf, darunter Aelia Pulcheria (399–453), Arcadia († 444), Marina († 449) und als einziger Sohn der spätere Kaiser Theodosius II. (401–450), die frühe Kindheit überlebten.

Die wenigen Quellen beurteilen sie höchst unterschiedlich. Ihr Einfluss am Hof kann nicht ganz gering gewesen sein. Ob der Sturz des Eutropios 399 von ihr mit beeinflusst ist, ist möglich, aber nicht sicher belegt. Jedenfalls wurde sie am 9. Januar 400 zur Augusta erhoben. Ihr Engagement in kirchlichen Belangen dagegen ist überliefert: Sie förderte die nizänische Kirche durch anti-arianische Prozessionen und die Verehrung der Märtyrer-Reliquien.[4] Als der asketische Erzbischof von Konstantinopel, Johannes Chrysostomos, ihren sittenlosen Lebenswandel und ihre Verschwendungssucht anprangerte, verbündete sie sich mit dem Patriarchen Theophilos von Alexandria, der Chrysostomos aus theologischen Gründen ablehnte. 403 wurde eine Synode einberufen, die sogenannte Eichensynode, die Chrysostomos wegen Irrlehren verbannte. Da der Erzbischof jedoch im Volk sehr beliebt war, veranlasste Eudoxia seine Rückberufung und sorgte für einen pompösen Empfang. Chrysostomos pries sie daraufhin als „Mutter der Kirche“.[5] Doch nur wenig später erregte eine Statue der Kaiserin vor der Hagia Sophia erneut den Zorn des Patriarchen. Er weigerte sich, die Statue einzuweihen, sondern verglich Eudoxia in seinen Predigten mit Herodias und Isebel. Daraufhin wurde er am 5. Juni 404 mit Waffengewalt aus der Kirche gezerrt und in die Verbannung geschickt.[6]

404 starb Aelia Eudoxia im Alter von nur etwa 24 Jahren nach einer Fehlgeburt. 
AELIA, Eudoxia (I47215)
 
5066 Speyer ist der Familienname einer bekannten askenasisch-jüdischen Bankiersfamilie deutscher Herkunft. Sie gründete im Verlauf des 19. Jahrhunderts die drei geschäftlich eng miteinander verbundenen Banken Lazard Speyer-Ellissen in Frankfurt am Main, Speyer & Co. in New York und Speyer Brothers in London. Die letzte der Banken wurde 1939 liquidiert. Ein Nachkomme der Familie, Jerry I. Speyer (geboren am 23. Juni 1940 in Milwaukee, Wisconsin), war 1978 Mitbegründer der New Yorker Immobiliengesellschaft Tishman Speyer Properties.[1] SPEYER, Jacob (I60375)
 
5067 Spuren weisen auf eine Besiedelung um 1100 hin. Eine Erd- /Holzanlage mit einer Ringmauer aus Stein bildete damals die Stammburg der Ritter von Hünenberg, die erstmals 1173 schriftlich erwähnt wurden. Unklar ist jedoch, ob sich diese Erwähnung auf das Zuger Geschlecht oder auf Angehörige einer Familie aus dem Hegnau bezieht. Als erster Vertreter des Zuger Geschlechts wird 1239 und 1240 erwähnt. Der Familie gehörte neben der Festung Hünenberg auch noch die Burgen St. Andreas in Cham, Wildenburg in Baar und die Burg Zug.

Ritterl. Ministerialengeschlecht des 13. bis 15. Jh., 1173 erstmals bezeugt mit Walter I. Die Genealogie ist ab 1240 mit Walter II. über sieben bis acht Generationen relativ gesichert. Bekannt als Wohnsitze und Verwaltungsmittelpunkte sind die Burgen Hünenberg (Lehen der Frh. von Rüssegg), Wildenburg sowie St. Andreas (Lehen der Frh. von Wolhusen) und die Twingherrschaft Waldsberg mit der Kirche Luthern. Der Besitz an Eigen und Lehen sowie an Rechten im Raum zwischen Limmat und Vierwaldstättersee mit Zentrum um den Zugersee war heterogen und unterschiedl. Herkunft. Kirchensatz und Hof zu Arth waren Lehen der Gf. von Kyburg, später der Habsburger. Weitere Güter besassen die H. von den Frh. von Ramstein und von Thierstein. Die Kirchenvogtei in Wädenswil und Richterswil wurde Ende des 13. Jh. von den Frh. von Wädenswil, die Herrschaft Merenschwanden 1293 von den Gf. von Rapperswil erworben. Heiratsbeziehungen bestanden zu den Frh. von Wädenswil, Affoltern, Rüssegg sowie u.a. zu den Ritteradligen von Heidegg, von Reinach, von Hertenstein, von Büttikon, von Hallwyl, von Glarus und Mülner. Insgesamt sind sechs Linien bekannt. 
VON HÜNENBERG, Agnes (I31970)
 
5068 Spytihněv war der Sohn von Herzog Bořivoj I. und seiner Gattin Ludmilla. Beim Tod seines Vaters um 889 war er etwa 13 Jahre alt und damit nicht regierungsfähig. Die Herrschaft in Böhmen übernahm der mährische Knjas Svatopluk I. Erst nach dessen Tod 894 folgte Spytihněv seinem Vater als Herzog nach. Er ging schon 895 auf Distanz zum Mährerreich, unter dessen Vorherrschaft Böhmen bis dahin stand, und schwor dem Kaiser Arnulf von Kärnten Treue. In seine Regierungszeit fallen vermutlich Abkommen mit dem Nomadenvolk der Ungarn, die Böhmen vor deren Einfällen bewahrten und eine Festigung der Herrschaft in der Region um Prag ermöglichten. Damit trat das Fürstentum die Nachfolge Großmährens als wichtigste Macht in Böhmen an.

An der Grenze seines Herrschaftsgebietes baute er neue Burgen, die direkt vom Geschlecht der Přemysliden verwaltet wurden. Im Norden war es Mělník, im Nordwesten Libušín, südwestlich entstand Tetín, im Südosten war es Lštění und schließlich im Nordosten Boleslav. Auch der Herrschersitz Hradschin wurde mit Festungsmauern versehen, um die Burg wuchs die Stadt Prag. Diese Befestigungsbauten dienten nicht nur als Schutz gegen Einfälle fremder Völker, sondern hatten auch eine politische und wirtschaftliche Funktion. Sie waren der Ursprung des Verwaltungsgebietes, welches später Boleslav I. weiter ausbaute. An manchen Burgen wurden Verwalter eingesetzt, die dann auch die Steuern eintrieben und die Kirchenorganisation verwalteten. Die Kirchen in den Burgen sind die ältesten Sakralbauten des Landes. Spytihněv und auch sein Bruder und Nachfolger Vratislav I. begnügten sich mit diesem Gebiet und zeigten selbst auch keinen weiteren Expansionsgedanken. Sie beherrschten damit Mittelböhmen, wo sich allerdings noch weitere Fürstenhäuser befanden, die zwar eigene Burgen besaßen, jedoch keine Regierungsgewalt. Aber auch diese Zahl ging zurück. Waren 845 noch 14 Fürsten bekannt[1], so ging die Zahl der bedeutenden Familien bis 895 auf zwei zurück, nach derzeitiger Geschichtsschreibung ein Zeugnis für die Zentralisierung in Böhmen Ende des 9. Jahrhunderts.

Spytihněv herrschte bis 915. Obwohl in den historischen Schriften kaum über ihn berichtet wird, geht die moderne Geschichtsforschung davon aus, dass er der Begründer des Staates der Přemysliden in Mittelböhmen war. Spytihněvs Nachfolger war sein jüngerer Bruder Vratislav I..  
(VON BÖHMEN), Spytihněv I. (I36289)
 
5069 st 1301 in Como, lebte dann eine Zeitlang im Obersimmental, er wurde Kastlan zu La Soie bei Sitten und Berater der Bischöfe.
--> Kastelan ‎ in La Soie, Sitten, VS, CHE 
VON RARON, Heinrich (I29676)
 
5070 St. Galler Bürgergeschlecht, dessen Name sich vom im Appenzellerland mehrfach belegten Flurnamen Hochrüti ableitet. Um 1450 sind H. in Appenzell und Speicher nachgewiesen. 1426 ist das Geschlecht mit Ulrich erstmals in St. Gallen erwähnt. Von ihm stammt die ältere, noch heute existierende Linie, die mit Heinrich (->) einen Bürgermeister stellte, sonst aber der städt. Mittelschicht zuzurechnen ist (v.a. Buchbinder und Zuckerbäcker), ab. Leonhard (1707-67) begründete die Hochreutiner'sche Eisenhandlung (heute Debrunner Acifer). Eine jüngere, angeblich aus Konstanz stammende Linie tritt mit Stammvater Dominik 1479 in St.Gallen auf. Ihre Mitglieder gehörten dem städt. Handelspatriziat an und spielten in Wirtschaft und Politik über Generationen eine bedeutende Rolle. Hervorragende Persönlichkeiten waren Jakob (->) und Christoph (->). Der Konstanzer Zweig erlosch Ende des 18. Jh. HOCHREUTENER \HOCHREUTINER, N. (I46162)
 
5071 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7780)
 
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5073 St. Maria im Kapitol ist ein frühromanischer katholischer Kirchenbau in Köln und die größte romanische Kirche der Stadt. Sie ist die älteste der für die Romanik des nördlichen Rhein-Maas-Gebietes typischen Dreikonchenanlagen und eine der zwölf romanischen Basiliken in der Altstadt Kölns, deren Erhalt vom Förderverein Romanische Kirchen Köln unterstützt wird. Der Namenszusatz im Kapitol weist auf die zuvor an der Stelle befindliche römische Tempel­anlage hin. Dieser Tempel lag in einem 100 × 70 Meter großen Tempelhof.[1] St. Maria im Kapitol hat vom Eingang bis zur Ostkonchenspitze eine Länge von etwa 73 Metern. Von der Spitze der Nord- zur Südkonche beträgt der Wert etwa 63 Meter, das Langhaus ist etwa 24 Meter breit.[2]

Geschichte

Plektrudis, Grabplatte um 1160
St. Maria im Kapitol spielte in Köln eine herausragende Rolle. Sie war nach dem Dom die Hauptkirche. Der Erzbischof feierte die erste Weihnachtsmesse immer in St. Maria im Kapitol, die zweite in St. Cäcilien, die dritte im Dom. Auch der Rat zog in der Prozession zu Ehren der Heiligen Drei Könige, den Kölner Stadtheiligen, am Dreikönigstag von St. Maria zum Dom. Die offiziellen kirchlichen Feiern des Rates und die Exequien für Erzbischöfe, Kaiser und Bürgermeister fanden oft in ihr statt. Die städtische Glocke für Sturm und Feuer, genannt Bramglocke, wurde hier geläutet.[3]

Die Frau Pippin des Mittleren, Plektrudis, setzte nach Pippins Tod Karl Martell, seinen unehelichen Sohn, von 714 bis 716 in Köln gefangen, um ihn von der Nachfolge als Hausmeier fernzuhalten und ihrem etwa sechsjährigen Enkel Theudoald dieses Amt zu geben. Ihre eigenen beiden Söhne waren bereits gestorben. Theudoald konnte sich gegen die Widerstände in Neustrien nicht durchsetzen, so dass 716 Raganfrid mit seinen Truppen vor Köln stand und von Plektrudis die Herausgabe eines Teils des fränkischen Reichsschatzes erzwang. Nachdem Karl Martell um diese Zeit freigekommen war und sich gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hatte, verbannte er Plektrudis ins Exil nach Köln, wo sie laut Quellen aus dem 12. Jahrhundert auf den Überresten des Kapitols die Kirche errichten ließ.

Im 10. Jahrhundert versetzte der Kölner Erzbischof Brun im angeschlossenen Kloster lebende Kanoniker nach St. Andreas und gründete für St. Maria ein Kloster. 
VON VAERST, Sophie (I45846)
 
5074 Staatsarchiv: W 177 / 5 Inventar über die Kapital-Verlassenschaft der Louise Hettenbach geschiedene Dardier; Zusammenstellung des Vermögens von Louise Hettenbach geschiedene Dardier: total 68'386 Gulden; Margaretha Louise Hettenbach (1795-1837), Tochter von Johann Georg und Anna Hettenbach-Wartmann
Staatsarchiv: W 177 / 6 Kaufbrief für Anna Hettenbach-Wartmann um einen Schopf an der Moosbrücke aus dem Erbe ihrer Tochter Louise.; Der Schopf, das ehemalige Farbhaus, befand sich an Stelle der heutigen Polizeizentrale 
HETTENBACH, Margaretha Louisa (I268)
 
5075 Stadtarchiv Lemgo
8.1 Nachlässe (Personen)
NL 16 - Nachlass Wippermann (Familienarchiv, Studienstiftung)
NL 16 - Nachlass Familienarchiv Wippermann
Signatur :

Name : NL 16 - Nachlass Familienarchiv Wippermann


Grundstein für die umfangreiche Aktenregistratur des Familienarchivs der Familie Wippermann ist das Testament von Engelbert von der Wipper, genannt Wippermann, seit 1589 Domscholaster an der Metropolitankirche zu Bremen. Darin verfügte er, dass nach seinem Tod im Jahr 1621 sein sehr beträchtliches Vermögen als Fundus für eine Familienstiftung zu verwenden sei, aus dessen Zinsen Stipendien an Agnaten für ein Studium der Rechte vergeben werden sollten. Des Weiteren sollte eine Stiftungsprofessur (Familienprofessur) an der Universität in Rinteln eingerichtet werden und durch den Dom zu Bremen Armengelder verteilt werden.
Die Aufhebung der Universität in Rinteln 1810 durch König Jerome hatte das Erlöschen der Wippermannschen Familienprofessur zur Folge und die Erhöhung des Studienfonds aus dem freigesetzten Vermögen des Professurfonds.
Die Inflationsjahre 1923/24 und die Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg dezimierten das Kapital der Stiftung derartig, dass aus den Erträgen keine Stipendien mehr zu finanzieren waren.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatte die Stiftung unter der Aufsicht des Landes Schaumburg-Lippe gestanden, nach der Neuordnung der Bundesländer 1948/49 dem Regierungspräsidenten in Hannover.
Weil sie ihrem ursprünglichem Zweck, Stipendien an Studenten zu vergeben, nicht mehr nachkommen konnte, drohte der Stiftung die Auflösung durch die Stiftungsbehörde.
Um dies zu verhindern, lief sie ab 1971 bis 1995 als gemeinnütziger Verein unter der Bezeichnung Verein der Engelbert Wippermann'schen Familienstiftung von 1621 e. V. mit Sitz in Ludwigsburg weiter. Zweck des Vereins im Sinne der Gemeinnützigkeitsordnung war fortan die Förderung der Lippischen und Schaumburgischen Heimatkunde und der Familienforschung sowie weiterhin im dem verminderten Vereinsvermögen entsprechenden Umfange die Förderung von männlichen Studierenden, die in gerader Linie vom Vogt Johann von der Wipper abstammten.
Am 14. Mai 1995 beschlossen die Teilnehmer des 61. Familienkonvents seit 1621 in Mühltal-Trautheim unter der Leitung des damaligen Seniors Friedrich Wippermann die Auflösung des Vereins und die Übergabe des Familienarchivs an das Stadtarchiv Lemgo durch Dr. Gerd Wippermann. Dem waren schon seit 1986 Verhandlungen mit dem Stadtarchiv vorausgegangen.

Die Verzeichnung wurde nach der Vorlage des 1906 sehr sorgfältig erstellten Repertoriums (Nr. 132) vorgenommen und in AUGIAS.8 übertragen. Zu dieser Zeit war der Familienrezeptor (Geschäftsführer) Conrad Wilhelm Wippermann beauftragt worden, die Aktenregistratur der Familienstiftung neu zu ordnen und als Familienarchiv anzulegen. Ferner hatte er den Auftrag, eine Chronik über die Entwicklung der Stiftung zu schreiben, die in der "Geschichte der Einrichtungen der Engelbert Wippermann'schen Familie" zusammengefasst ist (Nr. 117).
Die Titel der überlieferten Verzeichnung wurden überarbeitet und im heute üblichen Sprachstil abgefasst, um den Bestand der Benutzung zugänglicher zu machen. Veraltete Begriffe wurden teilweise beibehalten und lediglich mit Anmerkungen (eckige Klammern) zur Begriffsklärung versehen.
Im Anhang des Findbuchs findet sich die wortgetreue Transkription des Repertoriums, das bis ca. 1940 geführt wurde. Danach kamen weitere Zugänge in das Familienarchiv, die nur in der Verzeichnung des Stadtarchivs von 1995 vorhanden waren. Der letzte Zugang zum Familienarchiv Wippermann ist das Manuskript zum Buch von Don Wippermann, Wisconsin mit dem Titel: Wisconsin Wippermann Family History. (Nr. 163) Hierbei handelt es sich um einen Nachfahren des im 19. Jahrhundert ausgewanderten Otto Wippermann, dessen Sohn Otto L. Wippermann 1944 ebenfalls eine Familiengeschichte kleineren Umfangs verfasst hat (Nr. 159 und 161).
Die Tiefe der Verzeichnung ist gegenüber der vorhandenen Findkartei merklich intensiviert worden. Unter mehreren Aktengruppen des Repertoriums war nur die Anzahl der weiteren darin befindlichen Akten angegeben. Diese wurden bei der Neuverzeichnung jeweils als Einzelakten behandelt, so dass sich die Zahl der Verzeichnungseinheiten von 96 auf 164 erhöht.
Damit ist jedoch die Verzeichnungstiefe noch nicht vollständig ausgeschöpft. Jeder Einzelakte steht ein Inhaltsverzeichnis voran, in dem die durchnummerierten Dokumente aufgezählt werden.  
WIPPERMANN, Hermann (I19095)
 
5076 Stadtberner Gerberfamilie, die aus Waberm stammte und durch den Handel mit Pelzprodukten zu Reichtum kam und 1491 mit Petermann erloschen ist. An der Wende vom 14. zum 15. Jahrhunderts erlangten Familienangehörige städtische Ämter und stiegen in den Adel auf. Sie investierten das Geld aus dem Handel in Herrschaften wie Belp und Hünigen; im 15. Jahrhundert zählte die Familie zu den Twingherren. Der Aufstieg erfolgte über das Säckelmeisteramt, in das die Mitglieder der W. ihre kaufmänn. Fähigkeiten einbrachten, und über die Zunft zum Mittellöwen. Diese spaltete sich in den 1430er oder 40er Jahren von der Gerbernzunft ab, zählte aber zu den vier Vennerzünften, die Zugang zu den Ämtern des Säckelmeisters und Schultheissen hatten. Gesichert ist die Genealogie vom Gerber und Lederhändler Peter (+ 1399) an. Er gehörte wahrscheinlich der noch ungeteilten Zunft zu Gerbern an, war 1367-97 Kleinrat sowie 1375-84 Säckelmeister und kaufte 1383 die Herrschaft Belp. Sein gleichnamiger Sohn Peter, der durch Heirat Herr von Hünigen wurde, sass 1435-66 im Kleinen Rat und wirkte 1435-39 und 1441-56 als Säckelmeister; 1448 ist er im "Tellbuch" als drittreichster Berner erwähnt, und wahrscheinlich gehörte er bereits der Zunft zum Mittellöwen an. Sein Sohn Petermann, ebenfalls Mitglied dieser Gesellschaft und evtl. jener zum Distelzwang, wurde im Twingherrenstreit 1471 anstelle von Peter Kistler Schultheiss. (Info: HLS) VON WABERN, Stammlinie (I37825)
 
5077 STADTHAGEN, JOSEPH:
By: Executive Committee of the Editorial Board., Abraham Lewinsky
German rabbi, apologist, and author; died at Stadthagen Sept. 5, 1715; son of Samson of Metz, where his grandfather Joseph b. Isaac ha-Levi Ashkenazi (died at Frankfort-on-the-Main in 1628) officiated as rabbi for many years. Joseph acted for several decades as "Landesrabbiner" for the district of Schaumburg-Lippe, and took the name "Stadthagen" from his place of residence. Well versed both in apologetic literature and in the New Testament, he was peculiarly qualified to become a leader in religious controversies. He was called to Hanover by the Hanoverian financial agent Leffmann Behrends, and there, on July 21, 1704, in the presence of the elector Georg Ludwig and the noted electoress Sophie (the friend of Leibnitz), he took part in a very successful religious disputation with a convert (Edzardus of Hamburg ?). In the following year (1705) Stadthagen published in Amsterdam his "Dibre Zikkaron," a work in two parts, containing ethical reflections on the rules for ritual slaughtering.

Of Stadthagen's seven daughters may be mentioned Rebekka, wife of Samuel Bonn of Altona (Kaufmann, "Heinrich Heine's Ahnensaal," p. 298), and Hindele, who married Uri Lipmann b. Joseph of Elrich (near Nordhausen). Of his sons the most important were Bernard, who attended the fair at Leipsic in 1697 and 1698 ("Monatsschrift," 1901, p. 507), and Gershon, who died at Altona on the 10th of Aug., 1721 (Grunwald, "Hamburgs Deutsche Juden," 1904, p. 243, No. 836). Among his descendants were "Landesrabbiner" Levi Herzfeld of Brunswick, and Ephraim Rothschild, manufacturer and philanthropist of Stadtoldendorf, Brunswick, who died Jan. 30, 1901.

Bibliography:
Benjacob, Oẓar ha-Sefarim, p. 103, No. 63;
Wiener, in Monatsschrift, 1864, p. 169;
Kaufmann, in R. E. J. 1891, p. 98;
manuscript of stadthagen's Minḥat Zikkaron, and also manuscript notes in a copy of the Dibre Zikkaron, both in the possession of Dr. A. Lewinsky.

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About Jewish Encyclopedia
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List of Patrons 
STADHAGEN BONN, Joseph (I57088)
 
5078 Stadtschreiber in Calw 1537, Keller und Geistlicher Verwalter in Schorndorf 1546, verleibdingt 1566, lebt noch 1578
Hat 1561 und 1571 allerhand Besitz in Schorndorf. Siegelt "mit den drei Flammen", nach 1571 "alter Keller". 
VOLZ, Georg (I1244)
 
5079 Stammbuch Uri - Zweyer von Evibach 15d, 17  VON SCHÖNAU, Maria Johanna Kunigunde (I46785)
 
5080 Stammfolge Heintzelbäcker 5. Generation Blatt 5/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Heintzelbäcker 6. Generation Blatt 6/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 
REUTERMANN, Maria Elisabeth (I792)
 
5081 Stammfolge Heintzelbäcker 7. Generation Blatt 7/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Heintzelbäcker 8. Generation Blatt 8/4, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 
SCHRÖDER, Anna Catharina (I609)
 
5082 Stammfolge Heintzelbäcker 7. Generation Blatt 7/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 5. Generation Blatt 5/14a und 5/14b, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 
HEINZELBECKER, Maria Barbara (I805)
 
5083 Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/4, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/6, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html
3. Hans Adam siehe Blatt 3/4
4. Hans Georg siehe Blatt 3/5
6. Johann Stephan siehe Blatt 3/6
 
METZ, Anna Maria (I1165)
 
5084 Stammler
1413 bis Mitte des 16. Jahrhunderts in Augsburg nachweisbar; 1474 kaiserlicher Wappenbrief, 1481 Herrenstube. 1413 wird Ulrich (I, † 1431/32), das erste bekannte Mitglied der Familie, als Handelsdiener der Rehlinger fassbar, 1429 erscheinen er und Johann Rudelshofer († 1451/52) als Teilhaber der Ulrich-Rehlinger-Gesellschaft. Das in nur wenigen Jahren erworbene beachtliche Vermögen wurde nach seinem Tod durch Aussteuerabtrennungen an die Schwiegersöhne (z. B. Andres Fugger) deutlich dezimiert, so dass die spät geborenen Söhne nur über ein begrenztes Startkapital verfügten. Ulrich (II, † 1481) wird erstmals 1444 in den Steuerbüchern erwähnt, 1469-1474 vertrat er die Kramerzunft im Großen Rat. Ab 1451 nennen die Steuerbücher den jüngeren Bruder Wolfgang († 1476/77), der 1459/60 und 1475/76 als Vertreter der Kaufleutezunft im Großen Rat erscheint. Da die Brüder auch nach dem Tod der Mutter († 1464/65) ihr Erbe nicht teilten,
Mitglied der Salzfertigergesellschaft 1463 belegt Beteiligung am Salzhandel. 1467 erscheint Wolfgang als Lieferant von Buntmetall, die Bezahlung sollte in Nördlingen erfolgen. Offenbar besuchten die Brüder diesen Platz regelmäßig, 1468/69 werden sie in den dortigen Messestandbüchern erwähnt. Letzterer war auch an der Einrichtung der kostspieligen Klosterdruckerei St. Ulrich und Afra beteiligt. Die
Erwähnung Ulrichs als Bleichspekulant 1475 lässt auf Beteiligung am Baumwoll- und Barchenthandel schließen. Indizien sprechen für frühe Handelskontakte nach Nürnberg. Gleiches darf für Venedig unterstellt werden, obwohl die Belege erst 1484 einsetzen. Der Generationswechsel führte Mitte der 1480er Jahre zu einer Neuordnung der Gesellschaftsverhältnisse. Wolfgangs Nachkommen schieden aus der Gesellschaft aus. Marx starb 1483 in Nürnberg, wo er als Faktor tätig war, Gotthard (I, † 1502/03?) machte sich selbstständig, arbeitete aber eng mit den Firmen seiner Verwandten (Ulrich Stammler, Lukas Fugger) zusammen. Die alte Stammler-Gesellschaft wurde wohl von den Nachkommen Ulrichs weitergeführt. Leiter war sein ältester Sohn Ulrich (III, † 1507/08?). Die meisten seiner Brüder arbeiteten wohl für die Gesellschaft: Der 1502 in Nürnberg bezeugte Leonhard war dort wohl schon seit den 1480er Jahren tätig; 1494 übersiedelte auch Georg († 1502) nach Nürnberg; Ulrich, Wolfgang Matthäus und Hieronymus blieben Augsburger Bürger. Nur Sebastian († 20.1.1528) wurde Geistlicher: 1491 Domherr in Brixen, 1506 dort Domscholaster und 1511 auch Propst des Stifts im Kreuzgang. Ulrich (III) ist 1484 erstmals in Venedig nachweisbar. Die Gesellschaft ’Henricus Stameler et fratres de Augusta’ (anstelle des in Italien ungebräuchlichen Ulrich verwendete man den Namen Heinrich) wurde eine der führenden Firmen im Venedighandel und verfügte im Fondaco dei Tedeschi über eine eigene Kammer. Auch im Handel mit Frankfurt erlangte sie eine bedeutende Stellung. Die starke Präsenz der Stammler in Nürnberg lässt auch auf eine aktive Beteiligung am Osthandel (belegt Frankfurt/Oder) schließen. 1493 geriet die Firma in finanzielle Schwierigkeiten und musste sich mit venezianischen Gläubigern vergleichen. Im Gegensatz zur befreundeten Lukas-Fugger-Gesellschaft lassen die Steuerdaten aber noch keine gravierenden Substanzverluste erkennen. Gerade die Verquickung mit den Geschäften der Fugger scheint aber eine Lösung der Probleme unmöglich gemacht zu haben. Ein erneuter Vergleich mit Gläubigern in Venedig 1499 läutet den Niedergang ein. Seit 1500 wurden die Steuerzahlungen in Augsburg ausgesetzt, 1501 mussten die Stammler ihre Kammer im Fondaco an die Hoechstetter abtreten. Clemens Sender berichtet, dass sie z. T. in der Freiung zu Augsburg (Immunitätsbezirk von St. Ulrich und Afra ) oder außerhalb starben. 1508 verschwindet Ulrich als letzter aus den Steuerbüchern. In Augsburg verblieben nur die Nachkommen Gottharts. Das Erbe der Kinder erster Ehe konnte aus dem väterlichen Konkurs (1499) gerettet werden: Marx (II) erscheint schon 1522 wieder unter den wohlhabenden Bürgern, sein Sohn studierte in Ingolstadt. Der Goldschmied Gotthart (II, † nach 1533), ein Sohn aus zweiter Ehe, lebte dagegen in bescheidenen Verhältnissen. 
STAMMLER, N. (I37125)
 
5085 Stammlinie Auer
Johann Inhelder, Salez
Dr. h.c. Johann Wilhelm Auer von Sennwald, 1847 - 1900, S. 23
https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=fsj-002%3A1952%3A19%3A%3A184
ETH-Bibliothek Zürich; Download: 28.11.2024 
AUER, Mathilde (I1384)
 
5086 Stammlinie Auer
Johann Inhelder, Salez
Dr. h.c. Johann Wilhelm Auer von Sennwald, 1847 - 1900, S. 23
https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=fsj-002%3A1952%3A19%3A%3A184
ETH-Bibliothek Zürich; Download: 28.11.2024 
AUER, Max Adolf (I1385)
 
5087 Stammvater der Könige von Ungarn, aus dem Haus der Árpáden (ab 1131 bis 1301) VON UNGARN (KROATIEN), Álmos (I24258)
 
5088 Stammvater der P., die von der franz. Adelsfamilie de La Haye-P. aus der Haute-Saône abstammt, war Nicolas (->), der 1596 das Basler Bürgerrecht erhielt. Er und seine Söhne zählten zu den bedeutendsten Vertretern der Basler Seidenindustrie, sein Enkel, der Jurist Niclaus (1625-95), war als Ratskonsulent 1660 der Erste der Fam., der ein städt. Amt bekleidete. Bedeutende Mitglieder der Fam. P. waren zudem Claudius (1680-1743) und dessen Sohn Claudius (1709-78), Leibärzte der Markgf. von Baden-Durlach und des Basler Bischofs, Jean François (1751-1834), Begründer des Genfer Bankhauses Passavant & Cie. sowie dessen Söhne Emanuel (1785-1842), Förderer der Basler Börse, und der Pfarrer Theophil (->). Emanuel (1843-1922) war Präs. der Ciba und Carl (->) Naturforscher. PASSAVANT, Niklaus (I27641)
 
5089 Stammvater der Randoll in den USA
29.06.1848 Arriverd in the United States on the ship ARGO; New York, New York, USA
1850 Residence Chillicothe, ross, Ohio, USA
1860 Residence - 1860 Federal Census-Illinois Township 1 S Range 4 W, Washington Illinois
06.04.1862, Military-Wounded at the Battle of shilo Tennessee, USA
19.09.1868, Naturalization - Citizenship Granted St. Louis city, Missouri, USA
1870, Residence - 1870 Federal Census - Illinois, Townshil 1, Range 4, Washington, Illinois
1880, Residence - 1880 Federal Census - Illinois, Washington, Illinois
1900, Residence - 1900 Federal Census - Illinois Adieville & Orawville Villages, Washington, Illinois

Jacob Theodor Randoll
[Broderbund Family Archive #273, Ed. 1, Passenger Lists: New York, Date of Import: Jan 19, 2001, Internal
Ref. #1.273.1.30243.5] Individual: Jacob Randoll Gender: Unknown Age: 22 Country of Origin:
Deutschland Family Number: 1030432 Ship Name: Argo Port of Departure: Havre Port of Arrival: New
York Arrival Date: Jun 29, 1848 Nat'l Archives Series No.: M237 Microfilm Number: 73 1850 Federal
Census Chillicothe Township, Ross County, Ohio Enumerated August 2, 1850: Frederick Zanders Age
63 Physician Germany Margaret Age 32 Germany Cecelia Age 16 Ohio Polena Age 10 Ohio
Theadore Age 8 Ohio Frederick Age 4 Ohio Edward Age 2 Ohio Margaret Age 1 Ohio Mary
Blake Age 23 Germany Jacob Randol Age 26 Medical Student Germany Christian Poppe Age 28
Schoolteacher Germany Michael Brant Age 13 Germany Bornhart S??teer Age 28 Clerk Germany
1860 Federal Census Township 1 S Range 4 W, Washington County Illinois J Randell Age 34 Male
Farmer/Physician Germany M Age 25 Female Germany M E Age 4 Female Illinois A Age 2 Male
Illinois G Age 2/12 Male Illinois G Age 64 Male Germany M Age 65 Female Germany ? Gordon Age
17 Male Germany M E Wolf Age 9 Female Illinois Bought 40 acres 1 July 1854 NW1/4-SW1/4-Section
#29 Okawville, Washington Cnty., IL - $600.00 Bought 40 acres 16 February 1857 NE1/4-SW1/4-Section
#29 Okawville, Washington Cnty., IL - $515.00 80 acres sold on auction April 1924 for $8400.00 to Fred
Joellenbeck. Licensed and registered with the State of Illinois Register of Physicians and Accoucheurs
Jan 7, 1878

Eine Nachfahrin von Jacob Theodor schrieb das Buch:
Jeanne Ann Randoll
OUR OKAWVILLE HERITAGE
Dr. Jakob Randoll
bebildert, 60 Seiten, April 2009 (rev. 2014)
Schrift über die Auswanderer-Familie des Johann Georg Randoll (*1797) und der Anna Maria Karch (1796 – 1877), die von Weinheim nach Okawville, Illinois, USA auswandern und ihre Nachfahren 
RANDOLL, Jacob Theodor (I318)
 
5090 Stammvater dieses ursprünglich bürgerlichen deutschen Adelsgeschlechtes ist der Arzt Joß Richli (Jodocus Reichlin), Bürger von Konstanz, der 1409 in Konstanz verstarb und der von dem aus St. Gallen stammenden Hans von Meldegg, dem Letzten seines Geschlechts, Namen und Wappen übernahm[1].

Das Geschlecht verbreitete sich zunächst im Bodensee-Raum und gehörte zum Patriziat der Reichsstadt Überlingen. Am 28. Juli 1465 erhob Kaiser Friedrich III. den Lehrer der Arzneikunde Andreas Reichlin in den erblichen Reichsadelsstand. Kaiser Karl V. erteilte dem Christoph Reichle am 27. September 1530 einen weiteren Adelsbrief mit von Meldegg und bestätigte ihm gleichzeitig das Familienwappen.

Zwischen 1554 und 1677 waren die Reichlins im Besitz des Dorfes Beuren an der Aach. Auf sie geht auch der heute gebräuchliche Name des dortigen Schlössle Meldegg zurück, das 1663 mit der Heirat der Anna Reichlin von Meldegg an Johann Baptist von und zu Hornstein kam.

Sebastian Reichlin von Meldegg erhielt 1555 Fellheim als Kemptisches Lehen und errichtete 1557 Schloss Fellheim. Das Geschlecht hatte bis 1848 die dortige Grundherrschaft inne und bewohnte das Schloss bis 1923.

Die Familie verbreitete sich über den süddeutschen Raum und nach Österreich. Am 8. Juli 1813 wurde die Familie in Bayern als Reichlin von Meldegg bei der Freiherrnklasse wegen des seit 1652 bzw. 1680 nachweislich geführten Freiherrnstandes immatrikuliert[1]. Auch in Württemberg wurde die Familie bei der Freiherrnklasse des ritterschaftlichen Adels eingetragen. In Österreich führte das Geschlecht den Namen Freiherr von Rechlien-Meldegg[1].

Xaver Ignaz Freiherr von Reichlin-Meldegg, fürstlich Thurn und Taxis'scher Hofmarschall, erbaute im 18. Jahrhundert das Schloss Höfling bei Regensburg. Sein Allianzwappen findet sich noch im Treppenhaus bzw. im großen Salon im ersten Stock. Da der Bau des Barockschlosses das Vermögen des Barons verschlang, verkaufte er das Schloss 1775 an Maria Anna Gräfin von Palm. 
REICHLIN VON MELDEGG, Sibylle (I46888)
 
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5092 starb auf dem Türkenfeldzug in Ungarn; Peterwardein (Petrovaradin), der größten Festung Europas im 16. Jahrhundert (seit 1945 Ortsteil von Novi Sad (Neusatz) in Serbien) auf einem Türkenfeldzug, 24.10.1692 verläutet in Münster ((westfalengen- SCHÜCKING, Engelbert (I19024)
 
5093 starb bei der Geburt des 8. Kindes SCHWARZIN, Anna (I3887)
 
5094 Starb mit 19 Jahren plötzlich durch Herzschlag oder durch einen Unfall mit Pferd und Karre

In der Reihenfolge der Geschwister kommen jetzt 1879 und 1884 Wilhelm und Eugen, beide erwähnte ich bereits. Von Eugen ist noch zu sagen, daß er die Steigerschule (Der Steiger ist eine Aufsichtsperson im Bergbau.) besuchte, bei seinem frühen Tode schrieb man das Jahr 1903.

Eines hatten alle noch verbliebenen Kauert-Geschwister gemeinsam, sie kehrten immer wieder gerne zum Treffen auf den Stammsitz der Väter zurück, und zum Abschluß denke ich kann man sagen, daß alle Kauerts gradlinige, aufrechte Menschen waren, die mit Fleiß und Beharrlichkeit ihr Ziel anstrebten, schon immer einen geschäftlichen Weitblick besaßen und allgemein geistiges Interesse zeigten. Ohne überheblich zu sein, es war eine Familie, die über dem Durchschnittsniveau unserer damaligen Landbevölkerung lebte.
Noch ein letztes Wort meiner Mutter, welches ich nicht immer mit dem gleichen Verständnis wie heute hörte:
„Das wahre Glück, oh Menschenkind mitnichten:
Denk nicht, daß es erfüllte Wünsch sind,
es sind erfüllte Pflichten.“
Karl Gerok (1815-1890),
deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter 
KAUERT, Eugen (I5224)
 
5095 Stefano Visconti war ein Mitglied des Hauses Visconti , das vom 14. bis 15. Jahrhundert in Mailand regierte. Er war der Sohn von Matteo I Visconti .
Stefano Visconti
IMG 6009 - Mailand - Sant'Eustorgio - Cappella Visconti - Tomba - Foto Giovanni Dall'Orto -2-Mar-2007.jpg
Stefano Visconti (kniend). Porträt aus seinem Grab.
Wappen
Wappen des Hauses Visconti (1277) .svg
Geboren
c. 1287
Mailand
Ist gestorben
4. Juli 1327
Mailand
Noble Familie
Visconti
Ehepartner
Valentina Doria
Problem
Matteo II Visconti
Galeazzo II Visconti
Bernabò Visconti
Vater
Matteo ich
Mutter
Bonacossa Borri

1318 heiratete er Valentina Doria , Tochter von Bernabò Doria aus Sassello und von Eliena Fieschi , mit der er drei Kinder hatte: Matteo II , Galeazzo II und Bernabò , die nach seinem Tod die Herrschaft in Mailand teilten.

Stefano starb in der Nacht des 4. Juli 1327 nach einem Bankett, das er dem bayerischen König Louis gab, kurz nachdem er zum König von Italien gekrönt wurde.

Seine Zeitgenossen verbanden seinen Tod mit einem versuchten Vergiftungsversuch des Königs und führten dazu, dass drei der vier Brüder von Stefanos, Galeazzo , Giovanni und Luchino , sowie sein Neffe, der spätere Herr von Mailand, Azzo Visconti , inhaftiert wurden Festung Monza : Dieses Ereignis kennzeichnete eine Krise der Beziehungen zwischen dem Heiligen Römischen Reich und den Visconti.

Das prächtige Grabmal von Stefano und seiner Frau Valentina, das 1359 von Bonino da Campione geschnitzt wurde, befindet sich in der Basilika Sant'Eustorgio in Mailand.  
VISCONTI, Stefano (I1512)
 
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5098 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6998)
 
5099 Steinwehr ist der Name eines holsteinischen Adelsgeschlechts, das noch im Mittelalter ins Herzogtum Pommern, späterhin auch nach Brandenburg, Magdeburg, Westfalen und Ostpreußen sowie weiteren deutschen Regionen ausbreitete. VON STEINWEHR, Friederike Sophie (I45881)
 
5100 Stephan übernahm im Alter von 32 Jahren die Regentschaft in der Grafschaft Burgund, nachdem sein älterer Bruder, Graf Rainald II., 1097 auf dem Ersten Kreuzzug gezogen und dabei gestorben war. Stephan entschloss sich darauf, ebenfalls eine bewaffnete Pilgerfahrt zu begehen. Er schloss sich dem Grafen Stephan von Blois an, der schon ein Teilnehmer des ersten Kreuzzuges gewesen war, diesen aber vorzeitig abgebrochen und dadurch Schande auf sich gezogen hatte. Mit dem sogenannten Kreuzzug von 1101 wollte der Graf von Blois seine Schmach vergessen machen.

In Kleinasien vereinten sie ihre Truppen mit denen des Grafen Raimund von Toulouse, ebenfalls einem prominenten Anführer des Ersten Kreuzzuges, der inzwischen im Dienste des byzantinischen Kaisers stand. Statt wie vorgesehen den Weg des Ersten Kreuzzuges durch Kleinasien zu gehen, mussten sie auf Druck des überlegenen lombardischen Kontingentes ihres Heeres gegen den Emir der Danischmenden ziehen, um den gefangenen Bohemund von Tarent zu befreien. Nach der Einnahme von Ankara am 23. Juni 1101 zog das Heer nach Norden, Richtung Schwarzes Meer. Stephan von Burgund befehligte die Vorhut und hielt mit seinen Rittern einem Angriff der Danischmenden stand, während seine ihm untergebenen Lombarden die Flucht ergriffen hatten. Bei Mersivan wurden die Kreuzfahrer dann von einem großen Heer der Danischmenden und Seldschuken gestellt und vernichtend geschlagen. Stephan, Raimund von Toulouse, Stephan von Blois und einigen wenigen Überlebenden ihres Heeres gelang die Flucht nach Konstantinopel.

Kaiser Alexios I. sorgte im Frühjahr 1102 für ihre Überfahrt per Schiff nach Antiochia. Dort vereinten sie sich mit den Kreuzfahrern um den Grafen von Nevers und den Herzog von Aquitanien, die kurz nach ihnen ebenfalls durch Kleinasien gezogen und dabei von den Seldschuken vollständig aufgerieben worden waren. Der Graf von Vermandois und der Herzog von Burgund waren bei diesen Kämpfen getötet wurden. Gemeinsam zogen sie Richtung Süden und halfen Raimund von Toulouse bei der Eroberung der Hafenstadt Tortosa.

Von Raimund trennten sie sich daraufhin, weil dieser nicht bereit war, mit ihnen nach Jerusalem zu ziehen. Dort traf die Kreuzrittergruppe im März 1102 ein und der Graf von Blois konnte durch die Erfüllung des 1097 abgelegten Gelübdes sein Ansehen wiederherstellen. Im April 1102 entschloss man sich zur Rückreise per Schiff in die Heimat. Stephan nahm ein Schiff zusammen mit dem Graf von Blois, doch während das des Herzogs von Aquitanien die offene See erreichte, wurde ihres von einem Sturm an die Küste Palästinas gedrückt und erlitt bei Jaffa Schiffbruch. Bevor die beiden Grafen ein neues Schiff aufbringen konnten, traf die Nachricht vom Herannahen eines großen ägyptischen Heeres ein. Die beiden Stephane entschlossen sich daraufhin, dem König Balduin I. von Jerusalem im Kampf beizustehen, und kämpften mit in der zweiten Schlacht von Ramla (17. Mai 1102). Graf Stephan von Blois wurde in der Schlacht getötet. Dem Chronisten Albert d'Aix zufolge geriet Stephan von Burgund in die Gefangenschaft der Ägypter und wurde wenig später von ihnen im nahen Askalon enthauptet.  
VON BURGUND, Steffan ´der Tollkopf` (I15355)
 

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