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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 4951 | Sie ist die Mutter von Kaiser Friedrich III. und somit eine der Stammmütter aller späteren Habsburger. | VON MASNOWIEN, Cimburgis (I1497)
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| 4952 | Sie ist wahrscheinlich verwandt mit der Handelsdynastie der Waliser in Augsburg (Alther Text S. 84). | LINCK, Anna (I5780)
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| 4953 | Sie lebte am bairischen Herzogshof der Agilolfinger in Regensburg, an dem zu dieser Zeit auch Bischof Emmeram von Regensburg wirkte. Als die ledige Uta von einem herzoglichen Beamten geschwängert worden war, vertraute sie sich Emmeram an. Dieser bot an, die Vaterschaft vorerst zu übernehmen, um Uta und den Beamten vor Herzog Theodo I., Utas Vater, zu schützen. Der Heilige Emmeram brach daraufhin zu einer Pilgerreise nach Rom auf, doch Lantpert, Utas Bruder, holte den Bischof ein und ließ ihn foltern und ermorden. Uta wurde von ihrem Vater gefangen genommen und nach Italien verbannt, wo sie vermutlich den Langobardenherzog Grimoald heiratete, mit dem sie drei Kinder hatte[1]: den Sohn Romuald I.[1], die Tochter Gisa[2] († um 672 auf Sizilien[3]) und eine namentlich nicht bekannte Tochter, die 663 Transamund I. von Spoleto heiratete.[4] | VON BAYERN, Uta (I24202)
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| 4954 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7005)
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| 4955 | Sie nahm intensiv an der politischen Arbeit ihres Mannes teil, weswegen sie von den Zeitgenossen als herrschsüchtig bezeichnet wurde. Auch Habgier wurde ihr nachgesagt, wohl basierend darauf, dass sie von ihrem Mann mit zwölf Schenkungen bedacht wurde. Als Ludwig 864 erkrankte, nahm ihr Einfluss sogar noch zu, wobei sie sich zunehmend einer Adelsopposition gegenübersah. Da Ludwig und Engelberga keine männlichen Nachkommen hatten, nahm sie, nachdem der Adel im Januar 872 versucht hatte, sie vom Kaiserhof zu entfernen, im gleichen Jahr noch Verhandlungen mit Ludwig dem Deutschen auf, um ihn zum Erben Italiens und der Kaiserkrone zu machen. Nach dem Tod ihres Mannes (875) wählte der oberitalienische Adel dann aber den westfränkischen König Karl den Kahlen zu dessen Nachfolger und entmachtete damit Engelberga. Karls Schwager und Verbündeter Boso von Vienne entführte Engelbergas einzige überlebende Tochter, Ermengarde, und zwang sie zur Ehe (März/Juni 876). Boso wurde im gleichen Jahr von Karl zum Statthalter in Italien mit dem Titel dux bestellt. Bosos Wahl zum König von Niederburgund am 15. Oktober 879, die von Engelberga, schon im Interesse ihrer Tochter, offenbar unterstützt wurde, führte dann dazu, dass Karls des Kahlen Nachfolger Karl der Dicke Engelberga nach Schwaben verbannte. Nachdem es ihrer Tochter Ermengarde jedoch nicht gelungen war, Vienne gegen Karls Truppen zu halten, durfte Engelberga 882 nach Italien zurückkehren und wurde sogar in ihren Besitzungen bestätigt. | N., Engelberga (auch Angilberga) (I18414)
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| 4956 | Sie promovierte im Jahr 1898 als eine der ersten Frauen an der Universität Zürich und erwarb 1902 als erste Frau eine Venia legendi an der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich. Rittershaus war zudem das erste weibliche Mitglied der Gesellschaft für deutsche Sprache in Zürich.[1] Ihre bekannteste wissenschaftliche Arbeit ist eine Sammlung isländischer Volksmärchen, die sie aus Manuskripten transkribierte und aus dem Isländischen ins Deutsche übersetzte. Adeline Rittershaus war eine Tochter von Julie Hedwig Rittershaus (geb. Lucas) und des Dichters Emil Rittershaus. Sie war das jüngste von sieben Geschwistern und wuchs in Barmen in der preußischen Rheinprovinz auf. Ferdinand Freiligrath, ein Freund ihres Vaters, war ihr Patenonkel. Adeline Ritterhaus ihrerseits war eine Groß- und Patentante der Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann und Schwägerin von Ingibjörg H. Bjarnason, der ersten weiblichen Parlamentarierin im isländischen Althing. Nach ihrer Ausbildung an der höheren Töchterschule in Barmen arbeitete sie als Haustochter bei ihren Eltern bis zu ihrem 25. Geburtstag. Nun durfte sie sich nach einem alten Versprechen ihrer Eltern auf ein Studium vorbereiten. Da Frauen in Deutschland erst ab 1899 das Abitur erwerben konnten,[2] legte Adeline Rittershaus nach privater Vorbereitung durch Lehrer des Barmer Realgymnasiums 1894 nach nur anderthalb Jahren das Maturitätsexamen in Zürich ab, immatrikulierte sich Ostern an der Universität Zürich und studierte unter anderem germanische Philologie bei Albert Bachmann, Pädagogik, Griechisch und Sanskrit. Im selben Jahr versuchte Adeline Rittershaus noch, sich in Freiburg zu immatrikulieren. Das Ministerium in Karlsruhe verlangte jedoch, dass sie das Maturitätsexamen in Baden wiederhole, da sie die schweizerische Maturität einer Dame nicht anerkennen wollten. Sie promovierte 1898 als zweite Frau an der Universität Zürich, und zwar mit einer Studie zu den Ausdrücken für Gesichtsempfindungen in den altgermanischen Dialekten.[3] Diese wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur in Zürich, deren erstes Damenmitglied sie war, veröffentlicht.[4] 1898 reiste sie zum ersten Mal für mehrere Monate nach Island, um dort die isländische Sprache und Literatur zu studieren. Dieses Studium setzte sie nach ihrer Rückkehr in Zürich speziell mit dem Studium des Alt- und Neuisländischen intensiv fort. Während ihres zweiten Aufenthalts auf Island 1899 lernte Adeline Rittershaus den isländischen Lehrer Þorleifur H. Bjarnason kennen und heiratete ihn. 1901 ließen sie sich wieder scheiden. Sie hatten eine gemeinsame Tochter, Ingibjörg Stein Bjarnason (* 1901; † 1977), welche sie nach Rittershaus’ Schwägerin Ingibjörg H. Bjarnason benannten. 1901 stellte sie ein Gesuch um Zulassung zur Habilitation für Alt- und Neuisländische Sprache und Literatur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das mit 14 zu 16 Stimmen abgelehnt wurde. Nach eigenen Angaben ging es in dem Verfahren, wie ihr privat mitgeteilt wurde, nicht um ihre wissenschaftlichen Kompetenzen, sondern einzig um die Frage, ob die Professoren mit einer Frau zusammenarbeiten wollten. Die offizielle Ablehnung erfolgte erst nach direkter Nachfrage und „selbstverständlich ohne Angabe des Grundes“.[5] In der Zeitschrift Frauencorrespondenz vom 11. und 14. Februar 1902 berichtete Adeline Rittershaus ausführlich über ihre Erfahrungen mit der Bonner Universität. Adeline Rittershaus und Maria von Linden waren in Preußen bis zum Ende des Kaiserreichs die einzigen Frauen überhaupt, die versucht hatten, die Lehrberechtigung an einer Universität zu erhalten. Nach der Ablehnung ihres Habilitationsgesuchs gelang es Adeline Ritterhaus 1902, sich mit ihrem Buch Die neuisländischen Volksmärchen an der Universität Zürich zu habilitieren. 1904 heiratete sie den aus Deutschland stammenden Zürcher Architekten Theodor Oberländer; diese Ehe wurde 1919 geschieden, was den gesellschaftlichen Druck auf Rittershaus erheblich erhöhte. Zwischen 1905 und 1920 war sie Privatdozentin für Neu- und Altisländische Literatur an der Universität Zürich. Eine ihrer Studentinnen war zum Beispiel Elise Wipf, die erste Frau in der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons. Aufgrund schwerer Krankheit bat sie am 21. Mai 1920 um Entlassung aus dem Lehrkörper der Universität Zürich. Adeline Rittershaus starb am 6. September 1924 in Berlin an einem Herzschlag. Forschungstätigkeit An der Landesbibliothek in Reykjavík forschte sie nach im 19. Jahrhundert gesammelten isländischen Volksmärchen. Aus dieser Tätigkeit entstand ihr bis heute wichtiger Beitrag zur vergleichenden Märchenforschung, ihre Habilitationsschrift Die neuisländischen Volksmärchen. Die Inspiration für ihre Arbeit bekam sie durch das zweiteilige Werk Íslenzkar þjóðsögur og æfintýri von Jón Árnason und Isländische Volkssagen der Gegenwart von Konrad Maurer. Durch ihre akribische Forschung, schaffte es Rittershaus 40 weitere unbekannte Märchen zu entdecken, welche in den Schriften von Árnason und Maurer nicht zu finden sind. In ihrem Werk brachte sie 127 Märchen zusammen, welche sie hinsichtlich Parallelen, wie Motive und Gestalten, analysierte. Ihr Spätwerk mit dem Titel Altnordische Frauen ist ein populärwissenschaftliches Porträt der Frauen zur Sagazeit, welches Rittershaus anhand der Sagaliteratur konstruierte. | RITTERSHAUS, Adeline (I54251)
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| 4957 | Sie soll um 985 mit dem schwedischen König Erik dem Siegreichen verheiratet worden sein, um dem Bündnis der Dänen mit Obodriten und Liutizen gegen das Heilige Römische Reich und die Piasten zu begegnen. Sie gebar zwei Söhne, von denen Olof Skötkonung später König von Schweden wurde. Als ihr Mann Erik 995 gestorben war, soll sie den dänischen König Sven Gabelbart geheiratet haben. Von ihm wurde sie Mutter der dänischen Könige Harald II. und Knut der Große sowie dreier Töchter, von denen eine nach ihrer Mutter (lat.) Santslaue genannt wurde. Erik Segersäll soll entweder mit Sigrid Storråda, der Tochter eines Machthabers (storman) aus Västergötland, oder mit Świętosława von Polen (auch bekannt als Gunhild), der Tochter von Fürst Mieszko I., verheiratet gewesen sein. Die Quellen sind uneinig darüber, wer Eriks Frau war. Die isländischen Sagen und der Däne Saxo Grammaticus geben Sigrid Storråda an, die dadurch große Beachtung in den Berichten findet. Adam von Bremen notierte jedoch, dass es sich um eine namenlose slawische Prinzessin handelte, die in einem späteren Teil seines Buches den Namen Gunhild erhält. Lange betrachteten die Historiker die Berichte über Sigrid Storråda als erfunden und sie meinten, dass die Namen Sigrid oder Gunhild eine Abwandlung des polnischen Namens Świętosława seien. In neuerer Zeit geht die Ansicht dahin, dass Adam von Bremen ein Missverständnis unterlief und somit Sigrid Storråda als wahrscheinlicher gilt. | DIE STOLZE, Siegrid (I37705)
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| 4958 | Sie sorgte dafür, das die Insel UFERNAU, die Orte Pfäffikon und Uerikon, sowei die Kirche zu Meilen mit allen dazugehörigen Rechten und Besitzungen dem KLOSTER EINSIEDELN geschenkt wurden. Das STIFT SÄCKINGEN erhielt dafür -den Hof zu Schaan (bei Vaduz im heutigen Lichtenstein) mit der Kirche daselbst - den Hafen am Walenstädter See und die Schiffart und Zollhoheit auf demselben In der SCHENKUNGSURKUNDE erwähnt der KAISER ausdrücklich, daß diese Vergabung auf Bitten seiner Gemahlin ADELHEID erfolgte, welche noch unterstütz wurde durch HERZOG BUCHARD VON SCHWABEN und dem BISCHOF HARTPERT VON CHUR. Eine BESTÄTIGUNG des Tauschs erfolgt nochmals im Jahre 975 durch OTTO II., den Sohn und Nachfolger OTTOS DES GROßEN | VON BURGUND, Heilige Heilige Adelheid (I11016)
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| 4959 | Sie stammt aus dem Ort Beaufremont im heutigen Département Vosges, ließ sich aber aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen zum Haus Vergy im Burgund nieder, wo Pierre de Bauffremont 1448 eine uneheliche Tochter des Herzogs Philipp der Gute heiratete. 1527 erwarb die Familie durch Heirat den Besitz der Familie Vienne-Listenois. 1757 wurden die lebenden Söhne von Louis de Bauffremont († 1755) Louis, Charles Roger und Joseph François in den Reichsfürstenstand erhoben. 1787 Charles Roger zusätzlich zum französischen Herzog von Bauffremont ernannt, was 1817 für dessen Neffen Alexandre Emmanuel wiederholt wurde. | DE BEAUFFREMONT, Jeanne (I42481)
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| 4960 | Sie stammte aus angesehener Heidelberger Handwerkerfamilie. Ihr Elternahaus stand in der Stadt, die GErberei aber im Siebenmühlental bei Handschuhsheim. In den städtischen Sammlungen des kurpfälzischen Museums steht heute noch ein Stein, der die Inschrift trägt: renoviert 1745 von Johann Engelhard Hettenbach. Er soll vom Siebenmühlental bei Abbruch des hauses hierher gebracht worden sein. „1781, den 21. September wurden der hiesige Professor der Arzneizunft, Herr Danile Nebel und Junfer Maria Christina Hettenbach von hier, vermöge kirchenräthlicher Dispensationabsque proclamatione mit Bewilligung des Herrn Kirchenraths Bochner, welchem diese Verrichtung zugekommen wäre, in der Aukirche copuliert.“ „Ihre Mutter Maria Barbara geb. Keller“ „Das junge Eheglück dauerte nicht lange. Nach kaum zwei Jahren starb ihm seine Frau. Leider ist die Todesursache nicht festzustellen, denn das betreffende Totenbuch ist bei einem Brande vernichtet worden und der Privateintrag des Glöckners sagt nur ganz kurz: gestorben 12.08.1784 des Herrn Professors Nebel Frau.“ | HETTE(N)BACH, Maria Christina (I438)
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| 4961 | Sie stammten aus Laufen und gehörten zu den Achtbürgern, man rechnete sie also zu den alten Basler Geschlechtern. Die Verwandtschaft mit der Rheinfelder Familie ist wahrscheinlich. Er muss ausserordentliches Vermögen und Ansehen gehabt haben. War doch sein Schwiegersohn; der bekannte Ritter Henmann Offenburg, welcher am Konstanzer Konzil als Finanzberater und Geldgeber des Kaisers Sigismund eine bedeutende Rolle spielte. Konrad und seinem Schwiegersohn versetzte 1409 Herzog Friedrich von Österreich gegen Zahlung von 1800 Dukaten seinen "perlin Rockh". "Im Jahre 1392 wurde Konrad zum Haupt Basler Bürger. Er war zuerst zünftig zu Safran, dann ging er zu den Achtburgern und wurde diesem Vornehmwerden gerecht durch den Erwerb des alten Ritterhauses der Münch bei St. Peter. Er beschäftigte sich mit allen möglichen Geschäften, wurde Bankier der Strassburger Mülnheime, Grosscreditor der Stadt Colmar, die Herzogin Katharina nannte ihn ihren Apotheker. Zuletzt schloss er mit einigen frommen Donatoren grossen Stils seine Tätigkeit, indem er 1441 den München-Hof samt kostbarem Hausrat zur Elenden Herberge machte, "damit die sechs werk der erbarmherzigkeit an armen fremden elenden lüten, geistlichen und weltlichen, jungen und alten, desto vollkommener vollbracht werden mögen". Ein Konrad, wohl der Sohn des Obigen, meldete sich 1425 zum Zuge gegen den Grafen von Neuenburg. Wohl der gleiche, der der "Herrenstube" angehörte, war 1440 Ratsherr in Basel. | ZUM HAUPT, Konrad (I35398)
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| 4962 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I2762)
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| 4963 | sie und ihre Schwester Magdalena Antonetta Wilhelmina Walzdorf wurden erzogen bei Treviran und Onkel Philipp Lorenz Biermann "Mein Vater Johann Heinrich, Hofapotheker und Medizinalrat in Heidelberg, war im Jahre 1797 seit 10 Jahren unheilbar erblindet, und seine Inklinationsgattin Christine Walzdorf, beide evangelisch, hatten von 12 Kindern noch 4 am Leben. Die wackere Mutter führte das Geschäft ganz vortrefflich, nach Anleitung ihres Mannes. Kurfürst KARL THEODOR (1724-1799), gleichzeitig Herr der Bergischen Lande, hatte meinen Vater nach Heidelberg gewählt und ihm die neue, große und schöne, wohlgelegene Apotheke als Familienlehen übertragen. Sein Freund GEHEIMRAT MAI ***(Franz Anton 1742 - 1814; war ein deutscher Arzt, Medizinalrat, Professor der Arzneiwissenschaft, Medizin und Geburtshilfe, sowie Rektor der Universität Heidelberg, Sozialreformer und Pionier der Arbeitsmedizin), Leibarzt der Frau Kurfürstin Marie Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach, auch bekannt als Elisabeth Augusta (* 17. Januar 1721 in Mannheim; † 17. August 1794 in Weinheim) wird wohl nicht wenig beigetragen haben mag. Außer diesem katholischen Freund hatte mein Vater noch einen evangelischen Spezialfreund JOHANN GEORG HETTENBACH, Sohn des Weißgerbers JOHANN ENGELHARD HETTE(N)BACH) und der MARIA KELLER aus dem Siebenmühlental bei Handschuhsheim (Änderung nach Recherche) zu Handschuhsheim. Diese Beiden hatten sich gelobt, ihre Kinder miteinander zu verehelichen, so daß der älteste HENKING die älteste HETTENBACH, der jüngste die jüngste Tochter heimführe, was auch seinerzeit geschehen, aber leider nicht ganz gut ausgefallen ist. Ehen werden im Himmel geschlossen, der Eltern Wunsch schießt oft übers Ziel. Mein blinder Vater hatte an seiner treuen CHRISTINE die einzige Stütze, die ihn, den an Arbeit gewohnten Mann, vor Verzweiflung bewahrte. Sie war untrennbar bei ihm, sein Auge in der Nacht, die Vermittlerin aller seiner Gedanken. In dieser Stellung der Pflicht und Liebe finden wir die Mutter im Sommer 1797 im Nebenstübchen der Apotheke, umgeben von ihren Freundinnen und vorsorglichen Ratgeberinnen; doch sollte diesmal ihr Rat das Todesurteil für Vater und Mutter, die Ursache der Verlassenheit von 5 Waisen werden. Das einstimmige Drängen der Frauen war ( unterstützt durch den Wunsch des Vaters, seine Frau nach der Niederkunft bald wieder an seiner Seite zu finden): "Die Frau Medizinalrätin möge, nachdem sie schon 12 Kinder selbst gestillt, das 13. durch eine Amme stillen lassen." Der wohlgemeinte Rat versah es in 2 Punkten; er unterschätzte die Gesundheitsfülle der Mutter und überschätzte die Gesundheit der Amme. Am 09.11.1797 genas die herrliche Frau eines gesunden Knäbleins, zu dessen Taufe die ältesten Brüder KARL und FERDINAND Pate stehen mußten, während der Vater ihm seinen Namen: HEINRICH, als Rufname beilegte. Die Freude des Blinden soll sehr groß gewesen sein, er begrüßte und segnete sein Kind mit Küssen und zärtlichen Betastungen. Die Mutter aber strotzte vor Nahrungsstoff und dessen ungeachtet mußte der gefasste Beschluß vollzogen werden. Kein sachverständiges Einreden widersetzte sich dem flagranten Unsinn. Die arme Mutter litt unaussprechlich an Verhärtungen, gegen welche die Männer der Fakultät kein Mittel wußten. Die stets operationslustigen Herren machten ihre Einschnitte, und - die beste aller Mütter und Frauen starb unter fürchterlichen Schmerzen. Nun jammerten die Ratsfrauen. Vergebens! Der blinde Vater erriet die Todeskunde an den dumpfen Tönen, welche von dem enttragenen Sarge ausgingen. Er schloß ab mit dem Leben, aß nichts mehr und nach wenigen Tagen trug man ihn hinaus nach St. Peter an die Seite seiner Toten. Das tragische Ende dieses Elternpaaares brachte 5 Waisen unter Vormundschaft. Da diese Familie eingewandert war, lebte außer einer alten Tante DELPH und 2 Basen HARSCHER zu Heidelberg keine Verwandten. Wer ersetzte die Mutter ?! Meine Paten bedurften selbst noch der der Erziehung. KARL, der Älteste, war in der Handelsschule zu Mannheim zeitgemäß wohl aufgehoben; FERDINAND wurde zu TROMMSDORF gegeben, damit er sich für das Apothekergeschäft ausbilde, LOUIS besuchte die Schulen und war zu seinem Unglück sich selbst frei überlassen; Schwester LISETTE, 6 Jahre älter als ich, wurde gleich mir jener Tante übergeben, die als Hermaphrodit die Anliegen ihrer Mündel zu begreifen nicht geeignet war. aus ´Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking` Sie hat mit 16 Jahren geheiratet. Sie stirbt, weil sie ihr 13. Kind nicht mehr stillen durfte und starken Milcheinschuss hatte. Ihr Mann, der schon seit 10 Jahren blind ist, stirbt kurz darauf auch. Von 13 Kindern leben zu diesem Zeitpunkt 5. Cynthia Pierce 01. Oct. 2013: born 27 May 1764 'Geschichte der Heidelberger Apotheken' geb. 06. Feb.1760 Inhaberin der Hofapotheke Heidelberg Der Lehrbrief wurde in Heidelberg von Ihrem Groß-Groß-Onkel am 09.09.1693 Johann Bernhard Hofstatt (1646 - 1708) ausgestellt für Christian Burkhard Heyles (1652-1721) und unterzeichnet von Jacob Israel (1621-1674) Die Heidelberger Hof-Apotheke war im 17. Jahrhundert ein kurpfälzisches Lehen und wurde seit 1662 von Conrad Daniel Nebel (1632-1672) geführt. Als dieser starb war sein Sohn und Lehensnachfolger Daniel Nebel (1664-1733) - später Mediziner und kurfürstlicher Leibarzt - noch unmündig. Der Düsseldorfer Apotheker Johann Bernhard Hoffstatt pachtete die Hof-Apotheke und leitete sie als "Chur Pfaltz Hoff Apotecker in Churfürstlicher Haupt und Residentz Statt Heydelberg" bis zur Zerstörung der Stadt im Jahre 1693. Dieser Lehrbrief aus dem Jahr 1673 bescheinigt dem Empfänger Christan Burkhard Heyles aus Bacharach, eine vierjährige Lehrzeit in der Hof-Apotheke absolviert zu haben. Begonnen hatte er die Lehre bei Hofapotheker Nebel. Das Zeugnis wurde beglaubigt durch die Unterschriften von Jacob Israel, Rektor der Universität Heidelberg, Friedrich Christian Winkler und Hoffstatt selbst. Der Heidelberger Lehrbrief besticht durch seinen künstlerischen Gesamteindruck, der neben der Auszeichnungsschrift der Urkunde eine besondere Gewichtigkeit verleiht. ***Franz Anton Mai... Als Leibarzt der Kurfürstin Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach (* 17. Januar 1721 in Mannheim; † 17. August 1794 in Weinheim),, Gemahlin des aufklärerischen Kurfürsten Karl Theodor (Pfalz und Bayern) (* 10. Dezember 1724 auf Schloss Drogenbos bei Brüssel[1]; † 16. Februar 1799 in der Münchner Residenz) , blieb Mai zunächst jedoch in Mannheim wohnen. Sein jüngerer Bruder war der spätere Apotheker in Ladenburg und Professor für Pharmazie und Experimentalchemie in Heidelberg Johannes Wilhelm Mai****. ****Johannes Wilhelm Mai (* 13. August 1759 in Heidelberg; † 5. April 1827 ebenda) war ein deutscher Apotheker. Johannes Wilhelm Mai kam als Sohn des aus Italien stammenden, kurfürstlichen Schornsteinfegers Maggio und als jüngerer Bruder des Arztes Franz Anton Mai zur Welt. Um 1783 arbeitete er in Paris als Pharmazeut. Über Kindheit und Ausbildung Mais ist wenig bekannt. 1788 erhielt er in Mannheim seine Approbation als Apotheker. Anschließend übernahm er eine Apotheke in Ladenburg. Später war er als Kammerdiener der ersten Frau, Marie Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach, auch bekannt als Elisabeth Augusta (* 17. Januar 1721 in Mannheim; † 17. August 1794 in Weinheim), des Kurfürsten Carl-Theodor tätig. Danach studierte er ab 1794 am „Jardin royal“ in Paris Chemie. Ein Jahr später kehrte er nach Heidelberg zurück und eröffnete eine Apotheke. Auf das Betreiben seines Bruders und Professors für Medizin Franz Anton Mai hin, wurde er außerordentlicher Professor für Pharmazie und Experimentalchemie an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Nach dem Tod von Georg Adolph Suckow im Jahr 1813 bat Mai um eine Berufung auf dessen Lehrstuhl. Der Senat der Universität Heidelberg konnte sich jedoch nicht dazu entschließen, weil Mai die notwendigen Lateinkenntnisse fehlten und er kein gelehrtes Werk geschrieben habe.[1] 1797 errichtete Mai eine Badeanstalt, in der verschiedene Heilbäder angeboten wurden. 1800 bekam er das Privileg für die Universitäts-Apotheke in Heidelberg erteilt, die er daraufhin errichtete. Im Laboratorium dieser Apotheke hielt Mai experimental-chemische Vorträge für Mediziner und Pharmazeuten. 1822 trat Mai in den Ruhestand. Er war zuvor auch einige Zeit als Universitäts-Chemiker tätig. Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 269 Amtsgericht Heidelberg (mit Vorprovenienzen) Nr. 781 1777-1820 Verlassenschaft des Hencking, Johann Heinrich, Hofapotheker und Medizinal Assessor in Heidelberg, und dessen Ehefrau Hencking, Christina Louisa geb. Walsdorf, und Vormundschaftsrechnungen der Hecking'sche Kinder: Hencking, Carl, 23 Jahre alt; Hencking, Ferdinand, 21 Jahre alt; Hencking, Ludwig, 16 Jahre alt; Maria Elisabetha (Lisette) Johanna, geb. 21.12.1791 in Heidelberg; Hencking, Heinrich, 5 Jahre alt, vertreten durch den Vormund Hencking, Ferdinand, Hofapotheker (Bruder des Verstorbenen und Vormund der Ehefrau Hencking, Katharina geb. Schere) Generallandesarchiv Karlsruhe 204 1522 K 1 Dokument Heidelberg, Stadt / (1217, 1218, 1368, 1401ff) 1412-1871 Medizinalwesen Apotheken 1679 Enthält: Genealogie der Leheninhaber ab 1403 bis Professor Daniel Nebel 1679 mit kolorierter Wappenzeichnung des Conrad Daniel Nebel und Bestätigung und Lacksiegel des Heidelberger Stadtschreibers Johann Simon Zweifel Nacheinander erfolgte Belehnungen der Familien Schönthal, Virdung, Sprenger, Laurelius, Vorst, Nebel, Hofstatt, Walsdorf und Henking mit dem sogenannten Vicedomischen Haus, spätere Apotheke auf dem Markt / (1403ff) 1541-1686 http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-5411785 | WALSDORF, Edle von Edle von Christine Louise (I249)
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| 4964 | Sie verstirbt plötzlich. | HUBER, Verena (I3316)
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| 4965 | Sie war das älteste von fünf Kindern des Königs Ferdinand I. von León-Kastilien und der Sancha von León. Ihre jüngeren Geschwister waren Sancho II., Elvira, Alfons VI. und García.[1] | VON ZAMORA, Urraca (I37740)
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| 4966 | Sie war das einzige überlebende Kind König Heinrichs I. von Navarra, der als Heinrich III. auch Graf von Champagne war, und dessen Ehefrau Blanche d’Artois aus der Dynastie der Kapetinger. Johanna verbrachte nur 5 Jahre in der damaligen Hauptstadt von Navarra, Pamplona. Im Alter von wenigen Monaten wurde sie dem englischen Kronprinzen Heinrich zur Ehe versprochen. Nach dem Tod von Heinrich 1274 kam es in Navarra zu Aufständen und äußeren Bedrohungen, so dass sich ihre Mutter und Johanna unter den Schutz des französischen Königs und Verwandten Philipp III. stellten. Philipp stellte den Frieden durch Einmarsch seiner Truppen in Navarra wieder her. Johanna wurde künftig in Paris gemeinsam mit den Söhnen von Philipp III. aufgezogen. Da ohnehin kein männlicher Thronfolger vorhanden war, verheiratete Philipp die 11-jährige Johanna am 16. August 1284 in Paris mit seinem Sohn Philipp dem Schönen. Das Haus der Kapetinger kam so in den Besitz aller Titel und Ländereien des Herrscherhauses von Navarra und der Champagne. Obwohl ihre Ehe als vertragliche Gegenleistung für das militärische Eingreifen Frankreichs zustande kam, schien sie trotzdem glücklich gewesen zu sein, denn Philipp heiratete in den 9 Jahren nach Johannas Tod bis zu seinem eigenen Tod 1314 nicht wieder, obwohl damals mit einer geschickten Heirat ein großer materieller und politischer Gewinn erzielbar war. Nach dem Tod seines Vaters auf einem Feldzug im Oktober 1285 wurden Philipp IV. und Johanna in Reims gekrönt. Damit war sie mit 12 Jahren Königin von Frankreich. Johanna begleitete ihren Gemahl oft auf seinen Reisen durch Frankreich, nahm aber kaum politischen Einfluss auf ihn. Dahingegen beschäftigte sie sich intensiv mit der Verwaltung ihrer ererbten Territorien in der Champagne und Navarra. Johannas Ehe und die damit einhergehende Stärkung der französischen Autorität in der Champagne, drängte den benachbarten Grafen Heinrich III. von Bar in ein Bündnis mit dem König von England. Als der Graf von Bar in die Champagne einfiel zog ihm Johanna entgegen, schlug ihn in einer Schlacht bei Commines (1297) und nahm ihn gefangen. Sie eroberte Navarra von den spanischen Nachbarn zurück und gewährleistete dort einen dauerhaften Frieden. Johanna von Navarra starb im Jahr 1305 im Alter von 32 Jahren im Schloss Vincennes und wurde in Paris im Couvent des Cordeliers, dem Kloster der Minderen Brüder des Heiligen Franziskus von Assisi in der Klosterkirche beigesetzt, die 1580 abbrannte. Im Zusammenhang mit Johannas Tod wurde der Bischof von Troyes beschuldigt, aber nicht verurteilt. Der Leibarzt der Königin war der Erfinder Guido da Vigevano. 1304 hatte die Königin den Pariser Stadtpalast, den sie in der rue Saint-André-des-Arts besaß, der von ihr gegründeten Stiftung des Collège de Navarre zur Verfügung gestellt, das 70 Studenten nicht nur aus der Champagne und Navarra, sondern unabhängig von jeglicher sozialer und landsmannschaftlicher Herkunft aufnahm. Ende des 14. Jahrhunderts befand das Collège sich am nördlichen Ende der heutigen rue Descartes. Um 1305 bat sie den Sire Jean de Joinville, der als Seneschall der Champagne ihr Amtsträger war, eine Biographie über König Ludwig IX. den Heiligen, den Großvater ihres Gemahls, zu schreiben. Die einzige heute bekannte erhaltene zeitgenössische Darstellung der Königin, 1305 in Paris entstanden und bis zur Plünderung des Gebäudes während der Französischen Revolution im Collège de Navarre in Paris aufgestellt, ist seit 2006 als Eigentum des Kaiser-Friedrich-Museums-Vereins in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Bode-Museum zu finden. Sie befand sich im 19. Jahrhundert in der Kunstsammlung von Louis Stern. | (NAVARRA), Johanna I. (I40589)
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| 4967 | Sie war das erste von sechs Kindern des Kaufmanns Robert Pfeifer (1808–1877; Bruder des Zuckerfabrikanten Emil Pfeifer) und dessen Ehefrau Maria Wilhelmine Pfeifer geb. André (1815–1876). Im Jahr 1862 heiratete sie den Eisenhüttenbesitzer und Stahlfabrikanten Eberhard Hoesch. Agnes Hoesch wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 mit dem Verdienstkreuz für Frauen und Jungfrauen ausgezeichnet, das an knapp dreitausend Personen verliehen wurde.[1] Sie war Vorsitzende des Frauenvereins in Düren. Im Jahr 1892 finanzierte sie zusammen mit ihrem Mann einen großen Spiel- und Festsaal.[2] In ihrem Testament legte sie ein Vermächtnis an die Stadt Düren fest, unter anderem 100.000 Mark zur Errichtung von Arbeiterwohnungen. Die Neubauten wurden an einem Straßenzug von der Zülpicher Straße bis zum Stationsweg (der heutigen Eberhard-Hoesch-Straße) erbaut. Zu Ehren der Stifterin wurde dieser Weg nach ihrem Vornamen Agnesstraße benannt.[3] Am 7. November 1907 vermachte Eberhard Hoesch in seinem Testament der Stadt weitere 200.000 Mark für den gleichen Zweck. | PFEIFER, Agnes (I54544)
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| 4968 | Sie war die älteste Tochter von Pfalzgraf Hartwig I. und Wichburg von Bayern. Sie war mütterlicherseits auch eine Cousine (2. Grades) von Kaiser Heinrich II. In erster Ehe war sie verheiratet mit dem Aribonen Pfalzgraf Aribo I. († nach 1000), in zweiter mit dem Sieghardinger Graf Engelbert III. vom Chiemgau († 1020). Dies schuf die enge Verwandtschaft zwischen Aribonen und Sieghardingern und erklärt die jeweiligen späteren Besitznachbarschaften von Aribonennachfolgern und z. B. Peilsteinern als letzten Sieghardingern bei Leoben, im westlichen Grazer Feld und im Laßnitztal. Im Jahre 994 war Adala mitbeteiligt an der Gründung des Klosters Seeon durch ihren Gatten, zehn Jahre später, 1004 – Aribo war bereits gelähmt und rechtsunfähig – stiftete sie auf seinen Wunsch gemeinsam mit ihrem Sohn Aribo, dem späteren Erzbischof von Mainz, das Nonnenkloster Göss. | VON BAYERN, Adala (I37418)
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| 4969 | Sie war die letzte aus dem Geschlecht der Arduine. Adelheid verlegte den Regierungssitz von Turin nach Susa und richtete dort den Gerichtshof ein. 1070 und 1091 ging sie gegen den Bischof von Asti militärisch vor, um dessen autonomistische Bemühungen zu unterdrücken. Sie stand mit Petrus Damianus in Kontakt, der sich 1063 an ihrem Hof aufhielt, und vermittelte im Konflikt zwischen Heinrich IV. und dem Papsttum. 1064 gründete sie die große Abtei Santa Maria in Pinerolo. Nach ihrem Tod zerfiel die Markgrafschaft, weil sämtliche dynastischen Projekte vom Tod zerschlagen wurden. Nur aus der dritten Ehe, der mit Otto von Maurienne, gingen Kinder hervor, nämlich Petrus (I.) (Markgraf ab 1060 (?)), der die kaiserliche Verwandte Agnes heiratete, die Tochter Wilhelms VII. von Aquitanien. Als zweites Kind kam die 1051 geborene Bertha zur Welt, die 1055 mit dem kaum ein Jahr älteren Heinrich (IV.) verheiratet wurde, womit sich enge Kontakte zum Kaiserhaus ergaben. Schließlich brachte sie Amadeus, Adelheid und Otto zur Welt. Am 9. August 1078 starb ihr ältester Sohn, 1079 ihre jüngste Tochter. Damit wurde Amadeus zum Erben, doch starb dieser bereits 1080. Ihre gleichnamige Tochter Adelheid war mit Rudolf von Rheinfelden verheiratet, dem Gegenkönig der Jahre 1077 bis 1080, doch starb sie bereits 1079. Otto (III.) wurde 1080 Bischof von Asti und in diesem Amt ein Gegner der Ausgleichspolitik seiner Mutter. | VON SUSA \ VON TURIN, Adelheide (I17783)
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| 4970 | Sie war die Tochter des Großfürsten Mstislaw I. von Kiew und von Christina Ingesdotter von Schweden. 1116 wurde sie in einer von ihrer Tante mütterlicherseits, der dänischen Königin Margarethe Fredkulla, arrangierten Hochzeit mit Knud Lavard verheiratet. 1130 versuchte sie Knud erfolglos davon abzuhalten, zu einer Versammlung zu reisen, auf der er vermutlich ermordet werden sollte. Im Januar 1131 wurde ihr Sohn Waldemar I. von Dänemark geboren. 1137 lehnte sie den Vorschlag Christiern Svendsens ab, nach dem Tod von Erik Emune ihren Sohn zum Monarchen zu erklären. | VON KIEW, Ingeborg (I40870)
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| 4971 | Sie war die Tochter des Großfürsten Mstislaw I. von Kiew und von Christina Ingesdotter von Schweden. 1116 wurde sie in einer von ihrer Tante mütterlicherseits, der dänischen Königin Margarethe Fredkulla, arrangierten Hochzeit mit Knud Lavard verheiratet. 1130 versuchte sie Knud erfolglos davon abzuhalten, zu einer Versammlung zu reisen, auf der er vermutlich ermordet werden sollte. Im Januar 1131 wurde ihr Sohn Waldemar I. von Dänemark geboren. 1137 lehnte sie den Vorschlag Christiern Svendsens ab, nach dem Tod von Erik Emune ihren Sohn zum Monarchen zu erklären. | VON KIEW, Ingeborg (I58302)
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| 4972 | Sie war die Tochter von Heinrich I. bei Rhein, des Herzogs von Braunschweig, genannt der Lange, und Enkelin Heinrichs des Löwen. Sie und ihr Mann sind bekannt als Förderer der Klöster in Maulbronn, Tennenbach, Herrenalb, Selz, Salem und des Stifts Backnang. Irmengard bei Rhein gilt 1245 als Gründerin des Klosters Lichtenthal in Lichtental bei Baden-Baden, der späteren Grablege der Markgrafen. Jedoch hatte sie sich beim Bau des Klosters übernommen und benötigte zur Finanzierung anschließend die Hilfe ihrer Söhne. Im März 1245 bekam sie einige Güter und Rechte geschenkt. „Die Brüder Hermann und Rudolph, Markgrafen von Baden, übergeben ihrer Mutter Irmengard, welche zum Seelenheil ihres verstorbenen Gemahls, des Markgrafen Hermann von Baden, und zum Nachlaß ihrer Sünden bei Beuren in der Nähe von Baden ein Frauenkloster zu bauen angefangen hatte, aber nicht hinreichend Mittel dazu besaß, das Patronatsrecht der Kirchen in Ettlingen und Baden, ihren Zehnten in Iffezheim (deciman, que nobis cedit aqud Vffinshein), die Dörfer Winden und Beuren mit allem Zubehör, zwei Höfe in Oos, einen in Eberstein und zwölf Pfund Straßburger Münze von ihren Zinsen in Selz.“ Quelle: GLA Dabei verschenkten die Brüder mehr, als ihnen gehörte, denn zwei Teile des Zehnts hatten die Brüder selbst an Ludwig von Liebenzell verlehnt, was zu langen Streitigkeiten führte. | BEI RHEIN, Irmengard (I1624)
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| 4973 | Sie war die Tochter von König Andreas II. von Ungarn aus dessen zweiter Ehe mit Jolante von Courtenay, der Tochter des Lateinischen Kaisers Peter von Konstantinopel. Sie war damit eine Halbschwester der Elisabeth von Thüringen (Heilige Elisabeth). Sie war, als dessen zweite Ehefrau, mit König Jakob I. von Aragón verheiratet. Sie hatten zehn Kinder. | VON UNGARN, Yolanda (I39082)
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| 4974 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I5187)
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| 4975 | Sie war eine Tochter des englischen Königs Heinrich II. Plantagenet und der Herzogin Eleonore von Aquitanien. Zu ihren Voll- und Halbgeschwistern gehörten unter anderem die englischen Könige Richard I. Löwenherz und Johann Ohneland sowie die französische Prinzessin Maria von Champagne. Leben Königin von Sizilien Johanna wurde in der Burg von Angers im Anjou geboren, dem Stammland ihrer Familie, und verbrachte ihre Kinderjahre an den Höfen ihrer Mutter in Winchester und Poitiers. Im Jahr 1176 richtete der sizilianische König Wilhelm II. über eine Gesandtschaft eine Bitte an ihren Vater für eine Ehe mit einer seiner Töchter. Die Verlobung wurde am 20. Mai des Jahres verkündet und am 27. August verließ Johanna, eskortiert vom Bischof von Norwich und ihrem Onkel Hamelin de Warenne, ihre Heimat. Im südfranzösischen Saint-Gilles wurde sie von einer Abordnung ihres Verlobten in Empfang genommen und in das Königreich Sizilien geleitet. Am 13. Februar 1177 fand die Heirat und Krönung der elfjährigen Johanna in der Kathedrale von Monreale bei Palermo statt. Die Ehe blieb bis zum Tod ihres Mannes 1189 kinderlos, weshalb die Nachfolgefrage in Sizilien mehrere Probleme aufwarf. Den Thron bestieg mit der Unterstützung der normannischen Barone der Graf Tankred von Lecce, welcher ein illegitimer Enkel König Rogers II. war. Allerdings erhob auch der römisch-deutsche Kaiser Heinrich VI. im Namen seiner Ehefrau Konstanze von Sizilien, die eine Tochter König Rogers II. war, Anspruch auf den Thron. Dies führte Sizilien in eine langandauernde kriegerische Auseinandersetzung mit dem Kaiser. Von König Tankred wurde Johanna wie eine Gefangene behandelt und im Palast von Palermo eingesperrt. Dritter Kreuzzug → Hauptartikel: Dritter Kreuzzug Johanna (rechts) und ihre Mutter Eleonore von Aquitanien (links) dargestellt in einer mittelalterlichen Wandmalerei in der Kapelle Sainte-Radegonde von Chinon. Im September 1190 erreichten König Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz auf ihrem Weg nach Palästina das Königreich Sizilien. Richard geriet wegen der Behandlung seiner Schwester sofort mit König Tankred in Konflikt und nötigte diesen, Johanna freizulassen. Als Tankred aber die Auszahlung ihres Wittums verweigerte, erstürmte Richard mit seinen Kreuzrittern am 4. Oktober die Hafenstadt Messina, was Tankred zum Einlenken zwang. Während der Überwinterung des Kreuzfahrerheeres in Unteritalien gelangte Richard mit Tankred zu einem friedlichen Einvernehmen und sogar zu einem gemeinsamen Bündnis gegen den Kaiser. Johanna sah ihre Mutter wieder, als diese mit der von ihr nach Süditalien eskortierten Verlobten Richards, Berengaria von Navarra, am 30. März 1191 in Messina eintraf. Johanna entschied sich zur Teilnahme am Kreuzzug ihres Bruders und reiste zusammen mit Berengaria auf einem Schiff über das Mittelmeer. Dabei wurden sie allerdings in einem Sturm von der Hauptflotte abgedrängt und erreichten als erste im April 1191 die zypriotische Hafenstadt Limassol. Der byzantinische Herrscher Zyperns, der selbsternannte Kaiser Isaak Komnenos, beabsichtigte die zwei Frauen gefangen zu nehmen, aber Richard Löwenherz erreichte rechtzeitig die Insel und eroberte Limassol, wo Richard und Berengaria am 12. Mai 1191 heirateten. Kurz darauf konnte der englische König ganz Zypern erobern; Isaak Komnenos musste sich ergeben. Nach der Eroberung von Akkon zogen Johanna und ihre Schwägerin in diese Stadt um, wo sie sich im weiteren Verlauf des Kreuzzuges aufhielten. Einem später verfassten Bericht des Bar Hebræus zufolge habe Saladin im Oktober 1191 bei Richard zum Zweck eines gemeinsamen Friedens um eine Ehe zwischen Johanna und seinem Bruder al-Adil Abu Bakr (von den Christen „Saphadin“ genannt) ersucht, dem Paar sollte dabei die Herrschaft über Jerusalem zugesprochen werden. Dieses Vorhaben sei aber letztlich an der Weigerung al-Adils gescheitert, den geforderten Übertritt zum christlichen Glauben zu begehen. Um die Jahreswende 1191/92 reisten Johanna und Berengaria nach Frankreich zurück. Gräfin von Toulouse Von ihrem Bruder Richard wurde Johanna 1196 mit dem Grafen Raimund VI. von Toulouse verlobt, die Ehe wurde im Oktober des Jahres in Rouen geschlossen. Sie sollte vor allem dem Frieden zwischen Richard und dem Grafen dienen, der ihn zuvor noch bekämpft hatte. Als Mitgift wurden Johanna dabei die Provinzen Agenois und Quercy beigegeben; im Juli 1197 gebar sie ihr einziges überlebendes Kind, den zukünftigen Grafen Raimund VII. von Toulouse. Johannas Ehe verlief alles andere als harmonisch, am Hof von Toulouse begegnete man ihr mit Ablehnung aufgrund der generationenlangen Rivalität zwischen dem Adel des Toulousain und ihren aquitanisch-angevinischen Vorfahren. Als sie 1199 erneut schwanger war, wurde sie angesichts einer Revolte mehrerer Burgherren von ihrem Mann im Stich gelassen. Während sie eine Belagerung der Burg Les Cassès leitete, wurde sie von ihren Anhängern verraten und floh darauf nach Aquitanien, um bei ihrem Bruder um Hilfe zu ersuchen. Richard Löwenherz aber befand sich zu diesem Zeitpunkt selber im Kampf gegen rebellische Vasallen und wurde bei der Belagerung von Châlus verwundet. Zusammen zogen sie zu ihrer Mutter nach Chinon, wo Richard an den Folgen seiner Verwundung starb. Johanna bat darauf um Aufnahme in die Abtei Fontevrault, was eher ungewöhnlich für eine verheiratete und schwangere Frau war, ihr aber dennoch gestattet wurde. Dort starb sie wenig später als Nonne im Kindbett. Sie gebar ein Kind, das noch lang genug lebte, um getauft zu werden, es starb aber nur wenige Tage später und wurde in der Kathedrale von Rouen bestattet. Johanna selbst wurde, wie schon kurz zuvor ihr Bruder, in Fontevrault bestattet. | (ENGLAND), Johanna (I61496)
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| 4976 | Sie war eine Tochter des Grafen Adalbert von Ballenstedt und dessen Frau Hidda, Tochter des Markgrafen Hodo I. (930–993) der sächsischen Mark Lausitz. Ihr Bruder Esico von Ballenstedt ist der Stammvater der Askanier. Ihr Vater verheiratete sie wohl aus machtpolitischen Gründen um das Jahr 1026 mit dem Meißner Markgrafen. Die Ehe blieb kinderlos. Mit Ekkehard II. endete das Geschlecht der Ekkehardiner. Utas Mitgift fiel nach dem Tode ihres Gatten Ekkehard II. im Jahre 1046 teils an das Stift Gernrode, wo ihre Schwester Hazecha spätestens 1044 zur Äbtissin gewählt worden war, und an die Kaiserin Agnes. Als Mitstifterin des Naumburger Doms wurde ihr die Plastik Uta von Naumburg, eine von 12 Stifterfiguren, neben der Figur ihres Ehegatten im Westchor des Doms gewidmet. | VON BALLENSTEDT, Uta (I36266)
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| 4977 | Sie war eine Tochter des Grafen Wiprecht von Groitzsch und dessen Frau Judith, die bei der Geburt einer weiteren Tochter starb. Als Bertha von Groitzsch 1092 den Landstrich um Zwickau als Heiratsgut erhielt,[1] versuchte sie als eine eifrige Verfechterin des Christentums, das in dieser Gegend noch weit verbreitete Heidentum auszurotten. Sie bat deshalb um 1112 den Wettiner Dietrich I., Bischof von Naumburg, die Stiftung und Erbauung einer Kirche für den Gau Zwickau zu gestatten. Diese Kirche wurde als Marienkirche am 1. Mai 1118 von Bischof Dietrich geweiht, wie aus einer Urkunde im Stadtarchiv Zwickau hervorgeht.[2] Darin wird die Stifterin Bertha von Groitzsch genannt. Die Marienkirche wurde dem Kloster Posa (bei Zeitz) zugeordnet. Sechs Mönche von dort begannen 1118 ihre Arbeit in der Parochie, was im Wesentlichen Missionsdienst war. Bertha wurde nach kurzer Ehe mit Sizzo von Käfernburg geschieden und später die Gemahlin des Grafen Dedo IV. von Wettin, mit dem sie die Tochter Mathilde hatte und somit zur Stammmutter des sächsischen Königshauses wurde. Ab 1124 war Bertha verwitwet. 1135 erbte sie die Besitzungen ihres Bruders Heinrich, u. a. Leisnig und Colditz, die nach ihrem Tod an die Tochter Mathilde übergingen, welche sie ihrem Mann, dem Bamberger Hochstiftsvogt Rapoto von Abenberg zubrachte.[3] | VON GROITZSCH, Bertha (I40199)
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| 4978 | Sie war eine Tochter des Königs Konrad III. des Friedfertigen (Pacificus), Herzog von Burgund (Welfen), und dessen zweiter Ehefrau Mathilde von Frankreich, einer Tochter von Ludwig IV. von Frankreich. Sie war des Weiteren eine Nichte der Kaiserin Adelheid und des Königs Lothar von Frankreich sowie eine Nichte von Otto I. Somit war sie sowohl mit dem Karolingern wie auch mit den Ottonen verwandt. | VON BURGUND, Geberga (I1956)
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| 4979 | Sie war eine Tochter des Markgrafen Christoph I. von Baden und der Ottilie von Katzenelnbogen. 1508 heiratete sie den Pfalzgrafen Johann II. von Simmern (* 21. März 1492; † 18. Mai 1557). Mit ihm hatte sie zwölf Kinder | VON BADEN, Beatrix (I54309)
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| 4980 | Sie war eine Tochter des Pfalzgrafen bei Rhein Gottfried von Calw und deshalb auch als Uta von Calw bekannt. Gottfried hatte keine männlichen Nachkommen, aber reiche Besitztümer, was Uta zu einer begehrten Partie machte. Bereits im Alter von etwa sechs Jahren wurde sie Welf VI. als Ehefrau versprochen, der von den Welfen bereits als späterer Gegenspieler der Staufer in Schwaben aufgebaut worden war und durch das Calwer Erbe gestärkt werden sollte. Vollzogen wurde die Heirat vielleicht fünf Jahre später. Diese Heirat wurde aus rein politischen und territorialen Motiven geschlossen. Aber dadurch wurde Uta von Schauenburg dynastische Tante des späteren Kaisers Friedrich Barbarossa und Heinrichs des Löwen, der Vertreter der bedeutendsten Adelshäuser der damaligen Zeit. Um 1140 kam Welf VII., ihr einziger (überlebender) Sohn, zur Welt. In den Berichten über die Streitigkeiten um Utas Erbe, die ihr Mann Welf VI. mit ihrem Vetter Graf Adalbert IV. von Calw austrug, wurde Uta selbst nie erwähnt, obwohl um ihre Rechte gestritten wurde. Erst Jahrzehnte später, nach dem Tod des Sohnes 1167, wurde wieder über sie berichtet. Die Historia Welforum schreibt, Welf VI., der von ihr keinen Erben mehr erwarten konnte, habe sich von ihr abgewandt und den Verkehr mit anderen Frauen ihr vorgezogen. Erst 1180 habe er sie reuevoll wieder zu sich gerufen. Ob er sie zuvor verstoßen hatte oder ob sie von selbst ging und wo sie in diesen Jahren lebte, wird nicht erwähnt. Unter den Besitzungen, die Welf von seinem Schwiegervater erbte, befand sich auch die Burg Schauenburg bei Oberkirch in der Ortenau. Auch um sie wurde im Zuge der Erbstreitigkeiten gekämpft. Welf konnte sich behaupten, behielt die Burg und wies sie seiner Frau zu, die deshalb auch als Herzogin von Schauenburg in die Überlieferung einging, was auf einen längerwährenden Wohnsitz Utas dort hindeutet. Nach dem Tod Welfs VI. 1191 stiftete Uta das Kloster Allerheiligen im Lierbachtal bei Oppenau. Von dort stammt auch eine Statue aus der Zeit um 1300, die sie als Stifterin des Klosters mit dem Kirchenmodell in der Hand zeigt. Schon bald nach der Gründung Allerheiligens 1196 starb Uta. Die Fertigstellung des Klosters erlebte sie nicht mehr. Ihre Statue ist heute über dem Portal der Fürstenkapelle des Klosters Lichtenthal zu sehen. | VON SCHAUENBURG, Uta (I51531)
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| 4981 | Sie war Gemahlin des Herzogs Heinrich I. von Bayern († 955). Die Heirat zwischen Judith und Heinrich wurde vermutlich noch während der Regierungszeit Herzog Arnulfs beschlossen. Judith war möglicherweise mit den Markgrafen von Friaul verwandt, was Heinrich als Rechtfertigung verwendete, um die langobardische Königskrone zu erlangen. Durch diese Ehe wurde die Zugehörigkeit des Herzogtums Bayern zum entstehenden deutschen Reich befördert. Judith war Mutter nicht nur von Heinrich dem Zänker, für den sie ab 955 für ein Jahrzehnt die Vormundschaft führte, sondern auch von Hadwig, die bereits mit 15 Jahren Herzogin von Schwaben wurde, und von Gerberga, die Äbtissin im Stift Gandersheim wurde. Nach dem Tod Heinrichs wurde seinem Sohn, Heinrich dem Zänker, der zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alt war, das Herzogtum Bayern übertragen. Da dieser zu dem Zeitpunkt noch unmündig war, übernahm seine Mutter Judith die Regentschaft. Diese hatte die Politik ihres Gemahls zu seinen Lebzeiten unterstützt und sich so gegen die politische Einstellung ihrer Verwandten gestellt. Während Heinrichs Regentschaft ist keine Einflussnahme ihrerseits auf politische Ereignisse bekannt. Auch über ihre Regentschaft ist bis auf einige Urkunden wenig bekannt. Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land lebte sie ab 974 im Kloster Niedermünster in Regensburg. Dort wurde sie auch, wie bereits ihr Ehemann, begraben. | VON BAYERN, Judith (I18329)
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| 4982 | Sie war mit dem Grafen Konrad von Dachau verheiratet, der einer mächtigen Nebenlinie des Hauses Scheyern-Wittelsbach entstammte und die Titular-Herzogwürde von Meranien, einem Herzogtum im dalmatinisch-kroatischen Gebiet, innehatte. | VON TÜBINGEN, Adelheid (I40772)
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| 4983 | Sie war Tochter von Friedrich II., Graf von Bar und Herzog von Oberlothringen, und Mathilde von Schwaben. Nach dem Tod ihres Vaters gewann sie 1033 die Erbauseinandersetzungen[1] und wurde mit der Lützelburg und der Stadt Bar-le-Duc belehnt. 1038 heiratete sie Ludwig von Mousson, Graf von Mömpelgard, Altkirch sowie Pfirt, und gebar ihm sieben Nachkommen. Mathilde von Tuszien war eine ihrer Cousinen. Gräfin Sophia von Bar, Mousson und Amance ließ nach 1076 eine Marienkapelle bei der Burg von Amance beenden, die bereits von ihrem Großvater Dietrich I. begonnen wurde.[2][3] In Laître-sous-Amance gründete sie 1088 ein Priorat, das der Abtei Saint-Mihiel unterstand und bis ins Jahr 1592 währte.[4] Dabei kam es zum Zusammenwirken mit dem Bischof vom Toul.[5] Mit der Äbtissin von Saint-Mihiel dagegen war Sophia bereits 1076 in Streit geraten, weil sie erreichen wollte, dass die bis dato von Dommartin-sous-Amance abhängige Kirche von Laître-sous-Amance nunmehr der Abtei Saint-Mihiel unterstellt werden sollte. Der 1076 gewählte Abt Siegfried hatte zunächst nach alter Sitte die Investitur (→ Investiturstreit) durch Sophia empfangen, gab später aus Reue über die Unstimmigkeiten mit den Kanonikern bei seiner Amtseinsetzung den Abtstab an Papst Gregor VII., wurde aber von diesem nach Erteilung der Absolution wieder eingesetzt, wie 1147 in einer Urkunde festgehalten wurde.[6] Um das von ihr bevogtete Kloster Saint-Mihiel zu sichern, errichtete Sophia 1090 auf Klosterbesitz ein Kastell. Sophia hatte nach dem kinderlosen Tod ihres einzigen Bruders, Herzog Friedrich III. († 1033) Amance, Bar und Saargemünd geerbt, war von ihrer Tante Gisela von Schwaben aufgezogen worden, der Ehefrau des Kaisers Konrad II., und dürfte somit sowohl aus finanzieller als auch verwandtschaftlicher Sicht eine begehrte Braut gewesen sein. Dass die Wahl des Kaisers auf Ludwig fiel, liegt darin begründet, dass Konrad mit der Ehe seine Position in Lothringen stärken wollte (so wie er mit der Verheiratung von Sophias Schwester Beatrix mit Bonifatius von Canossa seine Macht in Italien ausbauen wollte). Diese politische Ehe machte Ludwig und seine Nachkommen zu einer der wichtigsten Familien Lothringens – und löste den jahrhunderte andauernden Gegensatz zwischen den Grafen und Herzögen von Bar und den Herzögen von Lothringen aus. | (BAR), Sophia (I17253)
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| 4984 | Sie war zunächst verheiratet mit Graf Dietrich II. von Katlenburg († 1085). Nach dem kinderlosen Tod ihres älteren Bruders Ekbert II. im Jahre 1090 erhielt sie die brunonischen Güter um Braunschweig. In zweiter Ehe war Gertrud mit Graf Heinrich dem Fetten von Northeim († 1101) verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Richenza von Northeim († 1141) heiratete Lothar von Süpplingenburg, Herzog von Sachsen und späterer Kaiser. Dieser erbte den brunonischen Besitz um Braunschweig. Der dritte Ehemann Gertruds war der Wettiner Heinrich I. von Eilenburg († 1103), Markgraf von Meißen. Ihrem minderjährigen Sohn, dem späteren Markgrafen Heinrich II., sicherte sie die Herrschaft über die Markgrafschaft Meißen. Für die Geschichte Braunschweigs ist sie als Gründerin des im Jahre 1115 gegründeten Aegidienklosters von Bedeutung. | DIE JÜNGERE VON BRAUNSCHWEIG, Gertrud (I40486)
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| 4985 | Sie wird als Thiudimirs „Concubina“ bezeichnet, was möglicherweise den religiösen Unterschied, oder aber auch einen ethnischen Unterschied als Hintergrund haben könnte. | ..., Erelieva (I37012)
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| 4986 | Sie wurde als 13 bis 14-jähriges Mädchen durch ihre Mutter an den Reiter Henning (auch Heinrich) Reinicken, der um 1619 in Nürnberg in Garnison lag, verkuppelt. Das Paar musste - mit Unterstützung durch die Mutter der minderjährigen Tochter - aus Nürnberg fliehen. Reinicken hat Sabina nach ihrer Entführung zwischen 1621 und 1632 irgendwo geheiratet. Ihre zweite Verehelichung als Witwe fällt auf das Jahr 1634, als sie 28 Jahre alt war. | SCHLUMPF, Sabina (I4176)
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| 4987 | Sie wurde als Tochter von Chilperich II. geboren und starb im Kloster Saint-Martin de Tours. Die früher teilweise vertretene Ansicht, dass ihre Mutter die im Jahr 506 verstorbene Königin Caretene gewesen sei, wird in der modernen Forschung eher nicht mehr aufrechterhalten.[1] Jedenfalls war sie aber eine Nichte der Burgunderkönige Gundobad und Godegisel. Chrodechild und ihre Schwester wurden durch ihren Onkel Godegisel an dessen Hof in Genf erzogen. Chrodechild heiratete den merowingischen Frankenkönig Chlodwig I. zwischen 492 und 494 unter der Bedingung, dass sie ihre christliche Religion weiter ausüben durfte. Sie bekannte sich zum Katholizismus und trug zur Entscheidung Chlodwigs bei, ebenfalls diese Form des Christentums und nicht den bei anderen Germanenvölkern verbreiteten Arianismus anzunehmen. Um 501 hatte Gundobad das burgundische Recht aufzeichnen lassen, 506 folgte die Lex Romana Burgundionum für die Romanen.[2] Ihre Kinder wurden alle – die beiden älteren Söhne Ingomer und Chlodomer bereits vor ihrem Vater – getauft. Als jedoch Ingomer früh verstarb und Chlodomer schwer erkrankte, gab Chlodwig der Religion seiner Frau daran die Schuld. Erst als der zweite Sohn wieder gesundete und Chlodwig bei einer großen Schlacht gegen die Alemannen den christlichen Gott um Hilfe anflehte und die Schlacht gewann, konvertierte er – und damit sein Reich – zum katholischen Christentum. Zum Weihnachtsfest 497, 498 oder 499 ließ sich Chlodwig mit 3.000 anderen Franken von Bischof Remigius von Reims taufen. Wegen ihres Beitrags zu diesem Entschluss wurde Chrodechild kirchlicherseits als Wegbereiterin für den katholischen Glauben in Europa betrachtet. | VON BURGUND, Chrodechilde (I22672)
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| 4988 | Sie wurde als Tochter von Großfürst Jaroslaw I. Wladimirowitsch von Kiew und dessen Frau Ingegerd von Schweden geboren. Im Jahre 1037/38 wurde sie mit dem späteren ungarischen König Andreas I. vermählt, nachdem dieser zuvor mit einer ungarischen Heidin unbekannten Namens verheiratet war. Das Paar hatte drei Kinder, der älteste Sohn Salomon wurde von seinem Vater zum Nachfolger bestimmt. Andreas I. starb im Jahre 1060, und Königin Anastasia verbrachte ihre restlichen 14 Lebensjahre unter dem Namen Agmunda als Nonne in Admont. | VON KIEW, Anastasia (I37674)
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| 4989 | Sie wurde als Tochter von HARDOUIN VON BURGUND geboren. Im Alter von 36 Jahren heiratete sie 862 heimlich den erst 16-jährigen späteren westfränkischen KÖNIG LUDWIG II. Die Heirat fand gegen den Willen von Ludwigs Vater KAISER KARL II. statt, der seinen Sohn mit ADELHEID VON FRIAUL verheiraten wollte. Kaiser Karl ließ die Ehe seines Sohnes durch den PAPST ANNULIEREN und im Februar 878 vermählte sich LUDWIG mit ADELHEID VON FRIAUL. Ludwig hatte zu diesem Zeitpunkt aus seiner ersten Ehe bereits fünf Kinder. ANSGARD wurde verstoßen. Die zweite Ehe dauerte jedoch nur kurz, da Ludwig bereits ein Jahr danach verstarb. ANSGARD versuchte darauf, ihre Scheidung durch den ERZBISCHOF VON REIMS rückgängig zu machen und ihre Söhne zu LEGALISIEREN, so dass diese die Nachfolge ihres Vaters antreten sollten. Jedoch auch KÖNIGIN ADELHEID war schwanger und gebar nach dem Tod ihres Gemahls einen Sohn. ADELHEID wurde von ANSGARD und ihren Söhnen des Ehebruchs beschuldigt, der schwierige Prozess zog sich über Jahre hinweg und so konnten LUDWIG III. und KARLMANN II. ihrem Vater als Könige folgen, starben jedoch beide nach kurzen Regierungszeiten ohne Erben. ADELHEID wurde freigesprochen, ihr Sohn wurde legitimiert und als KARL III. gekrönt. | VON BURGUND, Ansgard (I22735)
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| 4990 | Sie wurde in Paris als Tochter von Betty von Rothschild (1805–1886) und Jakob Mayer Rothschild (1792–1868) geboren.[1] Charlotte de Rothschild wurde von sehr wohlhabenden Eltern großgezogen, die im Zentrum der Pariser Gesellschaft standen. Sie förderten eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten der Kunstwelt, darunter Gioachino Rossini, Frédéric Chopin, Honoré de Balzac, Eugène Delacroix und Heinrich Heine. Chopin wurde 1841 Charlottes Klavierlehrer und widmete ihr als stillschweigende Anerkennung der langjährigen Unterstützung durch Baron James und seine Frau Betty ein Autograph seines sogenannten Abschiedswalzers in As-Dur, op. 69 Nr. 1,[2] (fast sicher als Hochzeitsgeschenk 1843) seine berühmte Ballade Nr. 4 in f-Moll, op. 52 sowie vier Jahre später ein weiteres Werk, seinen Walzer in cis-Moll, op. 64, Nr. 2.[3] | DE ROTHSCHILD, Charlotte (I55594)
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| 4991 | Sie wurde vor 1197 mit dem Wettiner Markgrafen Dietrich dem Bedrängten verheiratet, nachdem bereits ihre Cousine Jutta, Tochter Ludwigs III., mit dem Wettiner Dietrich von Groitzsch und Sommerschenburg (Cousin Dietrichs des Bedrängten) verheiratet worden war. Nach dem Tod ihres Gemahls 1221 übernahm ihr Bruder Ludwig IV., Landgraf von Thüringen, zunächst mit ihr zusammen, die vormundschaftliche Verwaltung Meißens für ihren erst fünfjährigen Sohn Heinrich III. Ludwig IV. erreichte bei Kaiser Friedrich II. auch seine Eventualbelehnung mit der Markgrafschaft Meißen. 1223 heiratete Jutta, von ihrem Bruder aus der Regentschaft gedrängt, den Grafen Poppo VII. von Henneberg. Jutta von Thüringen starb am 6. August 1235 in Schleusingen. Ihr Sohn Hermann I. erbte nach dem Tod Heinrich Raspes IV. unter anderem Schmalkalden und unterstützte seinen Halbbruder Heinrich III. im Thüringisch-Hessischen-Erbfolgekrieg. Ihre Enkelin Jutta von Brandenburg erlangte nach dem Tod ihres Gemahls Heinrich VIII. von Henneberg-Schleusingen als Jutta von Henneberg 1347 die Regentschaft über die Pflege Coburg. Nachkommen Nachkommen aus ihrer Ehe mit Dietrich von Meißen: Hedwig († 1249) ⚭ Dietrich IV. von Kleve (* 1185; † 1260) Otto († vor 1215) Sophia († 1280) ⚭ Graf Heinrich von Henneberg-Schleusingen († 1262) Jutta Heinrich der Erlauchte (* um 1215; † 1288), Markgraf von Meißen Nachkommen aus ihrer Ehe mit Poppo VII. von Henneberg: Hermann I. von Henneberg (* 1224; † 1290) | VON THÜRINGEN, Jutta (I61293)
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| 4992 | Siebel wurde als Sohn des Elberfelder Kaufmanns Johann Abraham Siebel (1677–1712) und seiner Frau Anna Maria Teschemacher (1677–1745) geboren und am 16. November getauft. Nach dem frühen Tod seines Vaters heiratete Siebels Mutter erneut. Sie heiratete zwei Jahre später Johann Rütger Wuppermann (1679–1759), der 1730 Bürgermeister war. Johann Wilhelm Siebel selbst heiratete am 23. Oktober 1731 in Barmen die von dort stammende Anna Margareta Evertsen (1711–1765). Das Paar bekam elf Kinder, von denen drei im Kindesalter starben. Der älteste Sohn Johann Rüttger Siebel war drei Mal Bürgermeister. Siebel begann wie sein Vater als Kaufmann und war 1741 Gemeinsmann. In den Jahren 1742, 1743, 1746 und 1749 war er Ratsmitglied. Im Jahr darauf wurde er Bürgermeister und 1751 war er damit Stadtrichter. Danach war er 1752, 1754 und 1756 erneut im Rat der Stadt Elberfeld. | SIEBEL, Johann Wilhelm (I49270)
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| 4993 | Siebel wurde als Sohn des Elberfelder Kaufmanns und Ratsverwandten Johann Abraham Siebel (1705–1763) und dessen Frau Christina Margareta Schneltgen (1716–1787) geboren und am 5. November 1743 in Elberfeld getauft. Siebel heiratete am 6. November 1771 die aus Langenberg stammende Charlotta Cappel (1749–1781), mit der er vier Kinder hatte. Sie war eine Enkelin des Elberfelder Bürgermeisters von 1718 und 1725 Wilhelm von Carnap. Nach ihrem Tod heiratete Siebel am 27. August 1783 die aus Duisburg stammende Sara Esther Merrem (1758–1831), mit der er drei weitere Kinder hatte, darunter den unter dem Pseudonym „Götz vom Rheine“ schreibenden Dichter Johann Gerhard Siebel. Seine zweite Frau war die Nichte von Peter von Carnap, der 1722 Bürgermeister von Elberfeld war. Siebel wurde zunächst Kaufmann in Elberfeld, wie es seine Vorfahren auch schon gewesen waren. Im Jahr 1773 war er erstmals im Rat der Stadt, das nächste Mal im Jahr 1776. Im Jahr darauf wurde er vom amtierenden Bürgermeister, seinem Vetter Johann Rüttger Siebel, zu seinem Nachfolger vorgeschlagen und auch gewählt. Nach der einjährigen Amtszeit wurde er turnusgemäß auch Stadtrichter. Von 1781 bis 1783 war er erneut im Rat von Elberfeld und 1784 wurde er noch einmal Bürgermeister. Zum Ende seiner Amtszeit schlug er seinen Vetter J. Rüttger Siebel zu seinem Nachfolger vor, der dann 1785 auch gewählt wurde, während J. Wilhelm Siebel erneut Stadtrichter war. Im Jahr 1787 war Siebel noch ein letztes Mal im Elberfelder Rat. | SIEBEL, Johann Wilhelm (I53888)
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| 4994 | Siebel wurde als Sohn des Kaufmanns und Bürgermeisters von 1716 Anton Siebel (1670–1721) und dessen Frau Anna Margareta von Carnap (1671–1736) geboren und wurde am 28. September 1707 getauft. Er heiratete Maria Elisabeth Teschemacher (1703–1768), mit der er vier Kinder hatte. Siebel wurde 1744 erstmals zum Bürgermeister vorgeschlagen und auch in dieses Amt gewählt. Ein Jahr später wurde er somit Stadtrichter und 1747 erstmals Ratsmitglied. In den Rat wurde er auch 1747, 1751, 1753 und 1754 gewählt. Im Jahr 1754 war er auch nochmal zum Bürgermeister vorgeschlagen worden, wurde aber, anders als im Jahr darauf, nicht in das Amt gewählt. Erst 1755 wurde er das zweite Mal gewählt, 1756 war er somit erneut Stadtrichter. Auch danach war er von 1757 bis 1759 und 1763 im Rat der Stadt. Wieder zehn Jahre nach seiner letzten Bürgermeister-Amtszeit wurde er 1765 noch ein drittes Mal in dieses Amt gewählt und wurde 1766 auch wieder Stadtrichter. Danach war er noch von 1767 bis 1769 und 1771 im Rat der Stadt. | SIEBEL, Abraham (I47300)
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| 4995 | siedelte kurz nach seiner Amtstätigkeit als Kantonsarchivar nach Basel, dann nach München über, Verfasser von ansprechenden Reisehandbüchern. | GSELL, Dr. med. und phil. Dr. med. und phil. Theodor (I4412)
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| 4996 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I47770)
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| 4997 | Siegfrieds Existenz ist obskur, denn er wird in keinen zeitgenössischen Chroniken erwähnt. Erstmals und einmalig wird er zu Beginn des 13. Jahrhunderts in der Chronik der Grafen von Guînes des Lambert von Ardres als Stammvater des Grafenhauses genannt. Demnach war er ein normannischer Krieger, der einem dänischen Königshaus entstammte und eine Tochter des Grafen Arnulf I. von Flandern namens Elftrude, deren Existenz ebenso unsicher ist, verführt habe. Ihr gemeinsamer Sohn sei der postum geborene Ardolf gewesen, welcher der erste Graf von Guînes wurde. | GUINES, Siegfried (I61321)
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| 4998 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I52912)
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| 4999 | siehe Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/1 (Hans Michael Metz) und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 4. Generation Blatt 4/5 Valentin Metz / Christina Margaretha Lutz, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 5. Generation Blatt 5/9 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html siehe 1. Friedrich Christian I. Metz siehe Blatt 6/12 2. Katharina Elisabeth Metz siehe Blatt 6/13 7. Johann Peter Metz siehe Blatt 6/14 9. Johann Philipp Metz siehe Blatt 6/15 siehe 7. Generation Blatt 7/7b | METZ, Maria (I1081)
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| 5000 | siehe Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/1 (Hans Michael Metz) und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 4. Generation Blatt 4/5 Valentin Metz / Christina Margaretha Lutz, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 5. Generation Blatt 5/9 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html siehe 1. Friedrich Christian I. Metz siehe Blatt 6/12 2. Katharina Elisabeth Metz siehe Blatt 6/13 7. Johann Peter Metz siehe Blatt 6/14 9. Johann Philipp Metz siehe Blatt 6/15 siehe 7. Generation Blatt 7/7b | METZ, Elisabeteh (I1087)
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