Strauss Genealogie


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4201 Taufe lt. KB Heiliggeistkirche: posthum geboren. HUBER, Maria Katharina (I2518)
 
4202 Taufe lt. KB Weinheim-Klosterkirche. Abendmahl in Hockenheim am 12.4.1705 (14 Jahre). Patin in Heidelberg (Klosterkirche) am 3.6.1718 und 17.11.1719 sowie in Hockenheim am 15.5.1721. Tod lt. KB Heiliggeistkirche (mit biograph. Angaben). WEISSBROD, Anna Rosina (I589)
 
4203 Taufe lt. niederl.-ref. KB Köln. Patin in Heidelberg am 26.5.1669, 15.10.1679 (Heiliggeistkirche) und 16.12.1683 (Klosterkirche) sowie in Heidelsheim am 18.10.1685 und in Ladenburg am 27.5.1696. VAN BILDERBECK, Agnes Sibylla (I12184)
 
4204 Taufeintrag (IGI): „Carl August von der Leyen“, Eltern „Fridrich Heinrich von der Leyen“ und „Henrietta von der Leyen“ VON DER LEYEN, Carl August (I47943)
 
4205 Taufeintrag (IGI): „Henrich Arnold Mallinckrodt“, Vater „Hermann Mallinckrodt“ MALLINCKRODT, Heinrich Arnold (I44359)
 
4206 Taufeintrag (IGI): „Johann Abraham von Auw“, Eltern „Thomas Mathias von Auw“ und „Helena Gerdruth Steinbuchel“ VON AUW, Johann Abraham (I459)
 
4207 Taufeintrag (IGI): „Johann Arnold von Auw“, Eltern „Johann Adam von Auw“ und „Maria Barbara Engels“
L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 38 
AUW, Johann Arnold (I29271)
 
4208 Taufeintrag (IGI): „Johannes Friedericus Faulenbach“, Vater „Peter Faulenbach“ FAULENBACH, Johann Friedrich (I25106)
 
4209 Taufeintrag (IGI): „Maria Sophia Zebus“ (!), Eltern „Johan Henrich Zebus“ und „Maria Elisabetha Weyerman“
I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band I, Tafel B 19 und Band II, Tafel B 22 
SEBES, Maria Sophia (I47488)
 
4210 Taufeintrag (IGI): „Matth. v. Lumm“, Eltern „Henr. v. Lumm“ und „Maria Kuhlewein“ VON LUMM, Matthias (I46259)
 
4211 Taufeintrag (IGI): „Sybilla Gerdrut von Auw“, Eltern „Johann Adam von Auw“ und „Maria Barbara Engels“
L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 38
http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=52034
 
AUW, Sibylla Gertrud (I29272)
 
4212 Taufeintrag (IGI): „Wilhelmina Magdalena von Auw“, Eltern „Johann Adam von Auw“ und „Maria Barbara Engels“
Aufgebot (IGI): „Wilhelmina Magdalena van Auw“, Eltern „Johan Adam van Auw“ und „Maria Barbara Engels“
E. Strutz, Die Ahnentafeln der Elberfelder Bürgermeister und Stadtrichter, Neustadt/Aisch ²1963, S. 181
L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 38
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 13400 
AUW, Wilhelmina Magdalena (I29273)
 
4213 Taufeintrag (KB Mettmann): „Maria Catharina“, Eltern „Joh. Pet. Metzkes“ und „Marg. Dörpen“
1810 Witwe von „Abraham Cladders“ 
METZGES, Anna Maria Katharina (I47533)
 
4214 Taufpate bei Ahn Nr. 40 (Kohl, Konrad) am 29.02.1801 STIESS, Konrad (I149)
 
4215 Taufpate bei Ahn Nr. 42 (Luber, Johann) am 17.03.1822 LUBER, Johann Georg (I155)
 
4216 Taufpatin der Ahnin Nr. 41 (Böh-rein/Bacheim/Böheim/Lohaim,
Maria) am 27.10.1810 
SIFLIN \ ODER SCHLEGEL, Maria (I154)
 
4217 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I16238)
 
4218 Testamente, Band 4, Blatt 9: Sie macht am 17.12.1728 ein Testament. EHRET, Anna Maria (I43018)
 
4219 The Okawville times 21.Juni 1895:
Adam Randoll and Mrs Wm. Hassebrock were quietly married last thursday evening. Although it was kept quiet, the boys found it out, and a lively charivari followed. the times wishes them well.

The Okawville Times June 21, 1895 Adam Randoll and Mrs. Wm. Hassebrock were quietly married last
Thursday evening. Although it was kept quiet, the boys found it out, and a lively charivari followed. The
Times wishes them well. The Okawville Times Jun 25, 1909 Adam Randoll, a prominent and highly
respected farmer, died at his home two miles west of this place Tuesday afternoon of heart disease at the
age of 50 years. He had been in poor health for some time and was subject to spells of faintness.
Tuesday morning he was up and about the place but the spell that struck him in the afternoon proved fatal.
The funeral occurred yesterday afternoon with services at the home conducted by Rev. Wm. Schuessler
who also delivered the funeral sermon in St. Paul's Church. The interment was in the cemetery of that
church. An unusually large number of persons attended the funeral. He leaves a widow, several children,
his aged father Dr. Jacob Randoll, brothers and sisters, and a host of friends to mourn his untimely
departure. 
RANDOLL, Adam (I8111)
 
4220 The Okawville Times May, 1902 Deaths While playing around the yard, Emma, daughter of Mr. and
Mrs. Adam Randoll, by some mysterious means, fell into a cask of water and was drowned. Her mother
missed her and instituted a search, finding her in the water dead. Coroner McIlwain held an inquest and
the jury rendered a verdict of accidental drowning. The child was 1 year, 11 mo. and 25 days old.  
RANDOLL, Emma (I8143)
 
4221 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I8141)
 
4222 Thekla war wahrscheinlich die älteste Tochter des Kaisers Theophilos und der Theodora. Sie hatte vier Schwestern (Anna, Anastasia, Pulcheria, Maria) und zwei Brüder, den früh verstorbenen Konstantin und den späteren Kaiser Michael III.

Als Theophilos 842 starb, avancierte sie neben ihrer Mutter zur Mitkaiserin und erscheint als solche zusammen mit ihrem jüngeren Bruder auf Münzen. Faktisch führte jedoch der Eunuch Theoktistos die Staatsgeschäfte. Über das Schicksal Theklas nach der Entmachtung Theodoras Ende 855/Anfang 856 durch den Kaisar Bardas existieren unterschiedliche Überlieferungen. Gesichert scheint, dass sie spätestens 858 zusammen mit ihren Schwestern Anna, Anastasia und Pulcheria (Maria war schon um 840 gestorben) ins Gastriakloster in Konstantinopel eintrat. Dort soll Thekla noch gelebt haben, als ihr Bruder 867 von dessen Nachfolger Basileios I. (um 812-886) umgebracht wurde (dessen Geliebte sie nach einigen Quellen gewesen sein soll). 
VON BYZANZ, Thekla (I36552)
 
4223 Theobald entstammte vermutlich dem franko-burgundischen Adel und siedelte zu Beginn des 10. Jahrhunderts in das Loiretal, wo er 906 erstmals als Vizegraf in Blois belegt ist. Wenig später wurde er auch mit dem Amt eines Vizegrafen in Tours betraut, welches er von Vizegraf Fulko dem Roten übernahm. Seinen Einfluss konnte er weiterhin über Chinon, Bourgueil und Saumur ausdehnen. Ihm wird die Wiederherstellung der Benediktinerabtei Saint-Laumer in Blois (heute Abteikirche von Saint-Nicolas) zugeschrieben. Theobald war ein Vasall der neustrischen Markgrafen Robert (seit 922 König; † 923) und Hugo dem Großen (dux francorum; † 956) aus der Familie der Robertiner.

Er war wohl zweimal verheiratet, der Name der ersten Ehefrau ist aber nicht bekannt. Seine vermutlich zweite Ehefrau hieß Richilde, welche eine Tochter des Grafen Hugo II. von Bourges und der Rothilde, Tochter Kaiser Karls des Kahlen, war. Von seinen Frauen hatte er mindestens drei Kinder: 
(BLOIS), Theobald ´der Alte` (I42995)
 
4224 Theobald folgte seinem älteren Bruder Heinrich II. als Graf von Champagne, als dieser 1197 im Königreich Jerusalem gestorben war. Dabei wurden eventuelle Erbrechte der in Palästina geborenen Töchter Heinrichs ignoriert. Zunächst führte Theobalds Mutter für ihn die Regentschaft, die er nach ihrem Tod 1198 selber übernahm. Im April dieses Jahres leistete er seinem Onkel König Philipp II. den Lehnseid und wurde damit auch als rechtmäßiger Graf anerkannt. (CHAMPAGNE), Theobald III. (I40297)
 
4225 Theodo II. (* vor 665; † 15. Oktober um 717) war etwa in den Jahren von 680 bis 717 Herzog der Bajuwaren in Baiern.
Herzog Theodo II. stammt aus dem Haus der Agilolfinger, wie es das bairische Stammesrecht, die Lex Baiuvariorum vorschrieb.
Etwa seit Anfang des 8. Jahrhunderts war sein Sohn Theudebert Mitregent. Theodo teilte das Stammesherzogtum Baiern auf seine Söhne Theudebert, Theudebald, Tassilo und Grimoald auf.

Mit Herzog Theodo II. beginnt die lückenlose Folge der bairischen Herrscher. 
N., N. (I36724)
 
4226 Theodo II. ernannte ihn zusammen mit seinen Brüdern Theudebald, Theudebert und Tassilo II. zu Mitregenten. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 718 und seiner Brüder Theudebald und Tassilo II. herrschte er als Mitregent seines Bruders Theudebert. Außerdem heiratete er Pilitrud, die Witwe seines verstorbenen Bruders Theudebald, vermutlich, um seine Machtposition zu sichern. Pilitrud wird als ausgesuchte Schönheit (adulterina dilectatione) bezeichnet und hatte wegen ihrer vornehmen Abstammung auch politische Bedeutung. Diese Ehe brachte ihn jedoch in Konflikt mit dem Missionar Korbinian, der die Ehe für unrechtmäßig erklärte und daraufhin nach Tirol fliehen musste.

Als schließlich auch sein Bruder Theudebert im Jahr 724 verstarb, versuchte er, die Macht ganz an sich zu reißen und seinen Neffen Hugbert von der Herrschaft zu verdrängen. Hugbert floh daraufhin ins Frankenreich und bat den mächtigen Hausmeier des fränkischen Königs, Karl Martell, um Hilfe. Karl Martell rückte im folgenden Jahr (725) gegen das bairische Stammesherzogtum vor. Von Arbeo von Freising wird kein Zusammenhang zwischen dem Eingreifen fränkischer Truppen und der Ermordung Grimoalds hergestellt; vielleicht hat Hugbert ihn zusammen mit Hilfe einiger langobardischer Gegner (insidiatores) aus dem Weg räumen lassen. Den Preis, den er dafür hat zahlen müssen, war die Abtretung bairischer Gebiete in Südtirol an das Langobardenreich. 
GESCHLECHT DER AGIOLFINGER, Grimoald (I18379)
 
4227 Theodor Gümbel, Die Geschichte der Prot. Kirche der Pfalz, Kaiserslautern 1885, S. 712. 1621/28 war Post auf dem Pädagogium in Herborn; ab 1629 (Matrikel der Hohen Schule Herborn am 7.4.1629, "Herbornensis; archidiaconus Herborn., postea pastor et professor ibid.") absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft, dann der Theologie an der Hohen Schule in Herborn. 1633 wurde er Oberschulmeister (Leiter) der Lateinschule und 1634/35 Diakon in Dillenburg. Es folgte 1635/38 eine Anstellung als Pfarrer in Burbach (Siegerland), dann wurde er zweiter Pfarrer (1638) in Herborn und Professor der hebräischen Sprache (1643) an der Hohen Schule. Von 1646 bis zu seinem Tod war er erster Pfarrer in Herborn (Wikipedia). Leichenpredigt in Halle (Saale), Franckesche Stiftungen Bibliothek, Signatur 53 L 3. POSTHIUS, Prof. Prof. Konrad (I12147)
 
4228 Theodor Gümbel, Die Geschichte der Prot. Kirche der Pfalz, Kaiserslautern 1885, S. 712. Diehl, Pfarrer- und Schulmeisterbuch Rheinhessen, 1928, S. 348/349. Studium in Herborn 1648 (Matrikel der Hohen Schule Herborn am 13.10.1648, "Herbornensis. pastor Umstadensis in Palatinatu"), Duisburg 1652 (Matrikel der Universität Duisburg am 1.7.1652, "Herbornensis Nassovius, ann. 18) und NL Groningen 1654. Veröffentlichung: Examen Theologicum Novae Methodi, Band 4, von Samuel Desmarets und Johann Friedrich Posthius, Verlag Nicolai, 1654. Konrektor in Herborn 1657/62 sowie Pfarrer und Inspector in Groß-Umstadt 1662/87. Pate in Heidelberg (Klosterkirche) am 29.4.1662 mit seiner "Hochzeiterin" Anna Margaretha Schuler. POSTHIUS, Johann Friedrich (I12150)
 
4229 Theodor Hirsch: Friedrich der Jüngere oder Feiste, Markgraf von Brandenburg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 7, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 480.

´der Jüngere`, auch ´der Fette`war Markgraf von Brandenburg und Herr der Altmark. Friedrich der Fette residierte in Tangermünde, Salzwedel und Arneburg und vernachlässigte die Regierungsgeschäfte dergestalt, dass sein Bruder 1459 militärisch gegen die Umtriebe im Land eingriff. Da Friedrich ohne männlichen Erben starb, fielen die Altmark und Prignitz wieder an Kurbrandenburg zurück, das noch bis 1470 von seinem älteren Bruder regiert wurde. 
BRANDENBURG, von von Friedrich III \ der Jüngere ´der Fette` (I1524)
 
4230 Theodora stammt aus der bedeutenden byzantinischen Adelsfamilie der Angeloi, die ihren Ursprung in Philadelphia im kleinasiatischen Lydien (heute Türkei) hat. Deren Aufstieg in die erste Reihe der byzantinischen Aristokratie begann mit Konstantin Angelos, der sich mit Theodora Komnene (* 1096), der jüngsten Tochter des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos vermählte. In der Folge übten seine Söhne und Enkel hohe zivile und militärische Ämter aus, wobei zwischen 1185 und 1204 drei Mitglieder der Familie: Isaak II. Angelos, Alexios III. Angelos und Alexios IV. Angelos den byzantinischen Kaiserthron bestiegen.

In den auf Lateinisch verfassten mittelalterlichen Quellen wird Theodora lediglich als die „Enkelin des Königs der Griechen bzw. Griechenlands“, also eines byzantinischen Kaisers, genannt (Theodoram neptam regis Graecorum duxit uxorem, Theodoram neptem regis Grecie).[1] Dies führte zu verschiedenen Hypothesen durch Historiker zur Identität dieses Kaisers, entweder Isaak II. oder Alexios III..[2] Andere Quellen hingegen[3] übersetzten das lateinische neptis nicht mit dem klassischen Sinn von „Enkelkind“, sondern eher getreu dem mittelalterlichem Gebrauch als „Nichte“, bzw. „Großnichte“.[4]

Der Byzantinist Andreas Rhoby hat die Lage inzwischen „zweifelsfrei“[5] geklärt:[6] wie schon vom griechischen Historiker Konstantinos Varzos in seinem Standardwerk über die Komnenen vorgeschlagen, ist Theodora die Tochter des Sebastokrators Isaak Komnenos Batatzes und der Anna Komnene Angelina, zweiten Tochter von Alexios III.[7]

Theodora war übrigens auch so mit Leopold VI. entfernt verwandt, da beide in mütterlicher Linie von Kaiser Alexios Komnenos (1081–1118) abstammen. 
(BYZANZ), Theodora Angela (I40245)
 
4231 Theodora war eine Tochter des Grafen Theophylakt I. von Tusculum aus dem Geschlecht der Tuskulaner und der Theodora I. der Älteren. Ihre ältere Schwester war Marozia, die nach dem Tod des Vaters (924/25) Rom bis etwa 932 faktisch beherrschte. Theodora heiratete den päpstlichen vestararius (Finanzverwalter) Johannes Crescentius aus dem Geschlecht der Crescentier. Aus dieser Ehe entstammte der römische Patricius Crescentius de Theodora († 984 als Mönch) sowie vielleicht auch Papst Johannes XIII. Liutprand von Cremona schreibt Theodora eine außereheliche Beziehung mit Papst Johannes X. zu und sagt ihr nach, dass sie dessen Erhebung auf den Papststuhl betrieben habe.[1] Diese Geschichte könnte jedoch eine Analogiebildung zu ähnlichen Erzählungen sein, die über ihre Schwester Marozia im Umlauf waren. VON TUSCULUM, Theodora II. ´die Jüngere` (I39723)
 
4232 Theophobos, der ursprünglich den Namen Nasr (Nasar, Naṣīr, Nusaïr) trug, diente dem Churramiten Bābak Chorramdin, ein persischer und zoroastrischer (Religion, die von Zarathustra gestiftet wurde) Nationalhelden aus Aserbaidschan, als Offizier, bevor er 834 mit seinen Truppen zu den Byzantinern überlief, zum Christentum konvertierte und sich auf den Namen Theophobos taufen ließ. (Als Churramiten wurden in islamischen Quellen die Mazdakiten und eine Reihe von iranischen, antiislamischen bzw. antiarabischen Sekten bezeichnet.)
Er trat als Heerführer in die Dienste des Kaisers Theophilos, der ihm die Patrikios-Würde verlieh (´enger Vertrauter des Kaisers) und seine Schwester Helene zur Frau gab.

Kaiser Theophilos, ein überzeugter Ikonoklast (Ikonenzersdtörer), versuchte seine religiöse Politik durch militärische Erfolge gegen das Abbasidenkalifat (islam. Großreich von 750-1258) abzusichern, den Hauptfeind im Osten des Reiches. 837 führte Theophobos als Strategos gemeinsam mit dem Kaiser einen Feldzug im Grenzgebiet am Oberlauf des Euphrats. Seine persischen Soldaten plünderten unter anderem Sozopetra, den Geburtsort des 8. Kalifen al-Mu'tasim (794-842), wobei angeblich die gesamte männliche Bevölkerung umgebracht wurde. In der Schlacht bei Anzen, heutiges Dazman, Türkei, am 22. Juli 838 rettete Theophobos (nach anderen Quellen der Magistros Manuel) dem Kaiser das Leben.

Als nach der Niederlage der byzantinischen Armee bei Anzen und der Plünderung von Amorion durch das Abbasidenkalifat im August 838, das war eines der Schlüsselereignisse in den langen arabisch-byzantischen Kriegen, Gerüchte über Theophilos’ Tod die Hauptstadt erreichten, wurde Theophobos – er war im Gegensatz zum streng bilderfeindlichen Kaiser offenbar ein Ikonodule (Bilderverehrer) – als Nachfolgekandidat gehandelt. Theophilos kehrte jedoch glücklich in die Hauptstadt zurück; aus Angst vor der kaiserlichen Ungnade floh Theophobos nach Sinope am schwarzen Meer, im Thema Armeniakon, wo ihn seine persischen Soldaten – angeblich gegen seinen Willen – zum Basileus ausriefen. Unter der Zusicherung von Straffreiheit konnte er jedoch zur Aufgabe überredet werden und kehrte 839 nach Konstantinopel zurück. Das persische Kontingent wurde aufgelöst und auf verschiedene Themen verteilt.

Unklar ist, wann und unter welchen Umständen Theophobos ums Leben kam. Während arabische und syrische Quellen berichten, der Feldherr sei 839 oder 840 in Kilikien im Kampf gegen die Muslime gefallen, behaupten griechische Autoren, Theophobos sei weiterhin der Usurpation verdächtigt und kurz vor dem Tod des Theophilos 842 auf dessen Befehl in Konstantinopel getötet worden.

Der Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus
(auch: Mazdaismus oder Parsismus) ist eine Religion, die von Zarathustra gestiftet wurde. Die Anhänger des Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt. Der zoroastrische Glaube, der auf älteren indo-iranischen Traditionen fußt, entstand zwischen 1800 und 600 v. Chr. im östlichen iranischen Hochland, vermutlich in Baktrien (heutiges Nord-Afghanistan), und breitete sich etwa im 7. bis 4. Jahrhundert v. Chr. im iranischen Kulturraum (in Persien und im zentralasiatischen Raum) aus.

Babak Chorramdin
* 798 in der Provinz Ardabil; † 4. Januar 838) ist der Name eines persischen[1] und zoroastrischen Nationalhelden aus Aserbaidschan (hist. Âdhurpâdegân), der während der Epoche der Abbasiden, als Führer der Sekte der Churramiten (auch Khorramdīnān, lit. „[dem] guten Glauben [zugehörig]“), das muslimische Kalifat bekämpfte.

Bābak (ursprünglich Pāpak) ist das mittelpersische Wort für Väterchen (vgl. Papa) und war wahrscheinlich nicht sein richtiger Name. Die Bewegung der Chorramdīnān, die auf der Mazdak-Religion basierte, entstand nach der Ermordung von Abu Muslim von Chorasan durch die abbasidischen Kalifen. 816 erhob sich Bābak im Nordwesten Persiens gegen das arabische Kalifat und konnte auch bald große Gebiete im Westen, bis Isfahan, unter seine Kontrolle bringen. Mehrere Feldzüge der Generäle al-Mamuns konnten abgewehrt werden. Erst 835 gelang es dem abbasidischen General Afschin mit Hilfe türkischer Milizen Babak Chorramdin aus weiten Gebieten des westlichen Iran zurückzudrängen; zuvor war der Offizier Naṣr mit seinen Truppen zu den Byzantinern übergelaufen. Mit der Eroberung der Festung al-Badd 837 war der Aufstand niedergeschlagen. Babak Chorramdin gelang zwar die Flucht nach Armenien, wurde dort jedoch an abbasidische Truppen verraten und am 4. Januar 838 unter Folter hingerichtet. 
..., Theophobos (I37367)
 
4233 Theophylakt war der Sohn des Gregorius Nomenclator (erwähnt um 875–885), dessen Vater wiederum um 826 als Nomenclator Theophylaktus erwähnt ist.

Erstmals 901 urkundlich erwähnt als Pfalzrichter Kaiser Ludwigs III., trat Theophylakt I. bei der Rückkehr des Papstes Sergius III., möglicherweise einer seiner Verwandten, in den Jahren 903/04 in Erscheinung. Als päpstlicher vestararius (Finanzverwalter) und magister militum (Militärbefehlshaber) war er seitdem Anführer des stadtrömischen Adels mit großem Einfluss auf die päpstliche Politik, vor allem durch seine Frau Theodora I. von Tusculum und seine Tochter Marozia. Letzterer schrieb Liutprand von Cremona eine Beziehung zu Papst Sergius III. zu, aus der der spätere Papst Johannes XI. hervorgegangen sei. Seit 905 trug Theophylakt auch die Titel dux und senator Romanorum (Senator der Römer).

Nach dem Tode Papst Sergius' III. förderte er eine Allianz Papst Johannes' X. mit den südlichen Nachbarn gegen die Araber, die immer wieder die italienische Küste bedrohten. Im August 915 schlug ein von ihm und seinem Schwiegersohn Alberich I. von Spoleto befehligtes Heer die Araber bei Garigliano. Theophylakts Verdienst ist die Konsolidierung der Verhältnisse in Mittelitalien. Einige Zeugnisse heben zudem seine und seiner Familie Bemühungen um eine religiöse Erneuerung hervor. Auf Theophylakt führten die Tuskulaner ihre Herkunft zurück. 
VON TUSCULUM, Theophylakt I. (I39721)
 
4234 Theotbald (* 850/860; † Juni 887/895)[1] war Graf von Arles. Er war der Sohn von Herzog Hugbert aus dem Haus der Bosoniden, seine Mutter ist unbekannt.

879 heiratete er Bertha, eine uneheliche Tochter des Karolingers Lothar II. (Lothringen); ihre Kinder waren:

Hugo, † 10. April 947, 903 Graf von Vienne, 926 König von Italien
Boso, † nach 936, 911/931 Graf von Avignon und Vaisin, 926/931 Graf von Arles, 931/936 Markgraf von Tuscien
Teutberga, † vor September 948; ⚭ Warnarius, X 6. Dezember 924, 895 Vizegraf von Sens, 895/896 Graf von Troyes.
Die Existenz einer zweiten Tochter ergibt sich aus einem Dokument aus dem Jahr 924, jedoch ist über sie nichts weiter bekannt[2].

Theotbald ist um 879/880 Graf von Arles und befindet sich in der Entourage Boso von Viennes (825/828 - 887)aus der Fam. der Buviniden, des neuen Königs von Niederburgund, mit dem er verwandt ist[3]. Die Annales Vedastini (Annalen der Abtei Saint-Vaast) berichten, dass Teutbaldum filium Hucberti (Theotbald, Sohn Hugberts) von Heinricus 880 in einer Schlacht gegen Bosonem tyrannum (den Tyrannen Boso) schwer verwundet wurde. Mit dem elsässischen Herzog Hugo (Elsass) (vor 863-895),aus der Familie der Karolinger, wurde er anschließend verfolgt und musste sich in die Provence flüchten.

Das Datum seines Todes ist unbekannt, es liegt zwischen 887 und 895. Seine Witwe Bertha verheiratet sich 895 (bzw. zwischen 890/898) mit Adalbert dem Reichen, Markgraf von Tuscien (+ 10./19.09.915), aus dem Haus Bonifacius, einer ital. Adelsfamilie. 
VON ARLES, Theotbald (I37400)
 
4235 Theudebald regierte in den Jahren von 711 bis 717 als Mitregent seines Vaters über ein Teil-Stammesherzogtum Baiern-Passau oder -Salzburg, nachdem sein Vater Baiern unter seinen vier Söhnen aufgeteilt hatte. Verheiratet war Theudebald in erster Ehe mit Waltrat, und in zweiter mit Pilitrud. Theudebald hinterließ keine Nachkommen. Er starb im Jahr 719, zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters. GESCHLECHT DER AGIOLFINGER, Theudebald (I18378)
 
4236 Theudebald war der einzige Sohn des Königs Theudebert I. Seine Mutter war die Galloromanin Deoteria, die im Jahr 532 Theudeberts Konkubine geworden war und 537 oder 538 auf Drängen der Franken verstoßen wurde. 551 wurde Theudebald noch als Kind bezeichnet, hatte also das Mündigkeitsalter von 15 Jahren noch nicht erreicht. Daraus ergibt sich, dass er nicht lange vor der Verstoßung seiner Mutter geboren wurde.
Theudebald war von Beginn seiner Herrschaft an kränklich. Das Prestige seines Vaters und die Loyalität der Großen ermöglichten einen problemlosen Herrschaftsantritt des Minderjährigen. Schon als Kind war er um 540 mit Walderada (Waldrada, Vuldetrada) verlobt worden, einer Tochter des Langobarden-Königs Wacho, die zugleich eine Schwester seiner Stiefmutter Wisigarde war, welche sein Vater nach der Verstoßung Deuterias geheiratet hatte.[2] Als er volljährig war, heiratete er Walderada. Dies war ein Affront gegen die Langobarden, denn als Tochter Wachos gehörte sie der gerade vom langobardischen Thron verdrängten lethingischen Dynastie an. Das Bündnis der Franken mit den Langobarden zerbrach.
Der neue Langobardenkönig Audoin verbündete sich mit den Oströmern. Bald nach Theudebalds Regierungsantritt kam es in Oberitalien zu Zusammenstößen zwischen den Franken, die sich unter Theudebert I. dort festgesetzt hatten, und den Oströmern. Der oströmische Kaiser Justinian I. sandte zwei Gesandtschaften an Theudebald (548/549 und 551/552); er forderte die Räumung der fränkisch besetzten Gebiete in Italien und Hilfeleistung gegen die Ostgoten. Theudebald reagierte ausweichend; er entsandte eine Gegengesandtschaft zu Verhandlungen über die territorialen Streitfragen. 552 griff der byzantinische Feldherr Narses in Italien ein und vernichtete in kurzer Zeit das Ostgotenreich. Die Franken in Oberitalien vermieden den direkten Zusammenstoß mit oströmischen Truppen, und Theudebald lehnte ein Bündnisangebot des letzten Ostgotenkönigs Teja ab. Trotz der militärischen Erfolge der Oströmer konnten die Franken Venetien noch einige Jahre halten, mussten aber Nordwestitalien schon im Jahr nach Theudebalds Tod nach einer Niederlage aufgeben.[3]

Nach längerer Krankheit und Siechtum starb Theudebald schon im Jahr 555 kinderlos. Seinen Reichsteil erbte sein Großonkel Chlothar I., der Theudebalds Witwe Walderada heiratete.  
VON FRANKEN, Theudebald (I18368)
 
4237 Theudebert war der Sohn Herzog Theodos II. und dessen Gemahlin Folchaid. Er war mit Regintrud verheiratet. Zwar übertrug Theodo im Jahr 711 seinem Sohn krankheitsbedingt die Regierungsgewalt, nach seiner Genesung nahm er die Regierungsgewalt aber wieder auf. Zu dieser Wiederaufnahme der Regierung dürfte ihn auch ein awarischer Überfall auf Lorch bewogen haben. Daraufhin teilte der Herzog Baiern auf zwischen sich und seinen Söhnen Theudebert (Sitz Salzburg), Grimoald (Sitz Freising) und Theudebald (Sitz Regensburg) und Tassilo II. (Sitz Passau (?)). Theudeberts bairischer Regierungssitz war nach der Landesteilung im Jahr 712 in Salzburg. Bald nach dem Tod des Vaters um 717/18 bemächtigte sich Grimoald von seinem Regierungssitz Freising aus der Hauptstadt Regensburg und vertrieb den dortigen Regenten Theudebald. Letztlich stritten Grimoald und Hugbert um die Herrschaft Baierns. Nach dem Tod von Theudebald heiratete Grimoald die Witwe Theudebalds.

Theudebert half dem Langobarden-König Ansprand (auch Asprand; * 660/661; † 712) war im Jahr 712 König der Langobarden, im Jahr 711/12 bei der Rückeroberung seines Herrschaftsgebietes. Das bairische Stammesherzogtum entwickelte damals eine Vormachtstellung im Südosten des Reiches, war aber durch die internen Kämpfe der Agilolfinger geschwächt. 
VON BAYERN, Theudebert (I36752)
 
4238 Theuderich war der älteste Sohn des Merowingerkönigs Chlodwig I. Seine Mutter war eine unbekannte Fränkin, die der Geschichtsschreiber Gregor von Tours als Konkubine bezeichnet. Vermutlich gehörte sie zur Sippe der Kölner Könige. Die anderen Kinder Chlodwigs stammten alle aus dessen Ehe mit Chrodechild. Von den Söhnen aus dieser Ehe waren Chlodomer, Childebert I. und Chlothar I. beim Tod Chlodwigs im Jahr 511 noch am Leben. Mit diesen drei Halbbrüdern teilte Theuderich das Frankenreich auf. Er erhielt den östlichen Teil, der die Champagne, die Auvergne, Teile Aquitaniens sowie die rechtsrheinischen Gebiete umfasste. Residenz soll Reims gewesen sein; dies ist allerdings nicht durch Quellenzeugnisse gesichert. Jeder der vier Brüder erhielt einen Teil der Francia (Kerngebiet des Reichs zwischen Rhein und Loire) und einen Teil der von Chlodwig eroberten Gebiete südlich der Loire. Diese komplizierte Teilung basierte auf dem Stammesrecht, der Lex Salica; die darin geregelte gleichberechtigte Erbfolge der Söhne wurde für das Reich übernommen. Diese Erbregelung bestimmte bis ins 10. Jahrhundert die fränkische Geschichte und trug wesentlich zur Ausformung der Reiche des Hochmittelalters bei.

Als beim Tod Chlodwigs einziger erwachsener Sohn wurde Theuderich zum Garanten für den Bestand des Reiches in den Grenzen von 511. 531 eroberte er mit Hilfe seines Bruders Chlothar I. das Reich der Thüringer. Zu seinem Halbbruder Childebert I. hatte er ein gespanntes Verhältnis, da dieser im Jahre 531, nach einem Gerücht, Theuderich sei gefallen, dessen Reich einzunehmen versuchte. 532 warf Theuderich einen Aufstand des Munderich nieder, der ebenfalls nach der Königswürde strebte.[2]

Theuderich war verheiratet mit Suavegotho, der Tochter des burgundischen Königs Sigismund und dessen Frau Ostrogotho, weswegen er wohl auch an den kriegerischen Aktivitäten seiner Brüder gegen Burgund nicht teilnahm.

Theuderich starb wohl gegen Ende des Jahres 533.[3] Nach seinem Tod konnte sein Sohn Theudebert I. (* um 500, † 548) sein Erbe gegen den versuchten Zugriff seiner Onkel verteidigen. Neben diesem Sohn hatte Theuderich noch die Tochter Theudechild, welche den Warnenkönig Hermegisclus und nach dessen Tod dessen Sohn Radigis heiratete. Nach der vom oströmischen Historiker Prokopios von Caesarea stammenden Überlieferung ist zwischen den verfeindeten Völkern auch von Seekriegsandrohungen die Rede, wonach sich seine Erzählung auf einen Bereich im oder am Baltikum beziehen dürfte.

Rezeption
Nach mehrheitlicher Forschungsauffassung repräsentiert Theuderich, auch im Zusammenwirken mit seinem Sohn Theudebert I., die Vorlagengestalt einer fränkisch-merowingischen Sagengenese der Wolfdietrich-Heldenepik.[4][5] Eine Reihe von Forschungsbeiträgen der älteren deutschen Philologie befürwortet Theuderich auch als rheinfränkischen Protagonisten des Dietrich von Bern/Verona der Thidrekssaga.[6] Kemp Malone weist Identifikationen des Ostgotenkönigs Theoderich (451/56–526) mit dieser Sagenfigur zurück und interpretiert deren Fluchtschemata aus mittelhochdeutscher Heldendichtung anhand von Theuderichs Biografie.[7] 
(MEROWINGER), Theuderich I. (I47188)
 
4239 Theutberga, aus dem Hause der BOSONIDEN (Schwester des Laienabts Hukbert von St-Maurice d’Agaune, Tante König Bosos von Vienne), heiratete im November 855 König Lothar II. Seit 857 versuchte der König zunächst in einem weltlichen Verfahren, dann seit 860 auf mehreren Synoden, seine Ehescheidung durchzusetzen, und nutzte immer neue Argumente aus dem sich erst formierenden kirchlichen Eherecht (860-863 Synoden in Aachen und Metz, MGH Cap. 2, 463-469). Ziel war die Legitimierung seiner Verbindung mit Walderada und des daraus hervorgegangenen Sohnes Hugo. Gegen die vom Episkopat aus dem ‚regnum Lotharii‘ ausgesprochene Scheidung und gegen die Erhebung Walderadas zur Königin 862 leisteten Erzbischof Hinkmar von Reims (MGH Conc. 4, Suppl. I) sowie die Päpste Nikolaus I. und Hadrian II. energischen Widerstand (Exkommunikation der Erzbischöfe von Köln und Tier 863, erzwungene Wiederaufnahme Theutbergas 865, Zurückweisung ihres Scheidungsbegehrens 867). Der Ehestreit Lothars und Theutbergas von 857 bis 869, Versuch dynastischer Sicherung im ‚regnum Lotharii‘ und Zeugnis für die fallbezogene Behauptung kirchlicher Normen wurde letztlich durch die Opposition von Lothars Oheimen KARL und Ludwig entschieden, die sich nach dem „erbenlosen“ Tod des Neffen 869 seines Reiches bemächtigten. (LOTHRINGEN), König von Lothringen Lothar II. (I11445)
 
4240 Theutberga, aus dem Hause der BOSONIDEN (Schwester des Laienabts Hukbert von St-Maurice d’Agaune, Tante König Bosos von Vienne), heiratete im November 855 König Lothar II. Seit 857 versuchte der König zunächst in einem weltlichen Verfahren, dann seit 860 auf mehreren Synoden, seine Ehescheidung durchzusetzen, und nutzte immer neue Argumente aus dem sich erst formierenden kirchlichen Eherecht (860-863 Synoden in Aachen und Metz, MGH Cap. 2, 463-469). Ziel war die Legitimierung seiner Verbindung mit Walderada und des daraus hervorgegangenen Sohnes Hugo. Gegen die vom Episkopat aus dem ‚regnum Lotharii‘ ausgesprochene Scheidung und gegen die Erhebung Walderadas zur Königin 862 leisteten Erzbischof Hinkmar von Reims (MGH Conc. 4, Suppl. I) sowie die Päpste Nikolaus I. und Hadrian II. energischen Widerstand (Exkommunikation der Erzbischöfe von Köln und Tier 863, erzwungene Wiederaufnahme Theutbergas 865, Zurückweisung ihres Scheidungsbegehrens 867). Der Ehestreit Lothars und Theutbergas von 857 bis 869, Versuch dynastischer Sicherung im ‚regnum Lotharii‘ und Zeugnis für die fallbezogene Behauptung kirchlicher Normen wurde letztlich durch die Opposition von Lothars Oheimen KARL und Ludwig entschieden, die sich nach dem „erbenlosen“ Tod des Neffen 869 seines Reiches bemächtigten. (LOTHRINGEN), König von Lothringen Lothar II. (I11445)
 
4241 Theutberga, aus dem Hause der BOSONIDEN (Schwester des Laienabts Hukbert von St-Maurice d’Agaune, Tante König Bosos von Vienne), heiratete im November 855 König Lothar II. Seit 857 versuchte der König zunächst in einem weltlichen Verfahren, dann seit 860 auf mehreren Synoden, seine Ehescheidung durchzusetzen, und nutzte immer neue Argumente aus dem sich erst formierenden kirchlichen Eherecht (860-863 Synoden in Aachen und Metz, MGH Cap. 2, 463-469). Ziel war die Legitimierung seiner Verbindung mit Walderada und des daraus hervorgegangenen Sohnes Hugo. Gegen die vom Episkopat aus dem ‚regnum Lotharii‘ ausgesprochene Scheidung und gegen die Erhebung Walderadas zur Königin 862 leisteten Erzbischof Hinkmar von Reims (MGH Conc. 4, Suppl. I) sowie die Päpste Nikolaus I. und Hadrian II. energischen Widerstand (Exkommunikation der Erzbischöfe von Köln und Tier 863, erzwungene Wiederaufnahme Theutbergas 865, Zurückweisung ihres Scheidungsbegehrens 867). Der Ehestreit Lothars und Theutbergas von 857 bis 869, Versuch dynastischer Sicherung im ‚regnum Lotharii‘ und Zeugnis für die fallbezogene Behauptung kirchlicher Normen wurde letztlich durch die Opposition von Lothars Oheimen KARL und Ludwig entschieden, die sich nach dem „erbenlosen“ Tod des Neffen 869 seines Reiches bemächtigten. VON LOTHRINGEN, Lothar II. (I22755)
 
4242 Thiébaud I. und Pétronille hatten sechs Kinder, fünf Söhne und eine Tochter.
- Richard
- Eudes/Odon/Hues5, (? - 1280), doyen de Besançon en 1267, seigneur de Montbarrey, de Rans et de la Roche-en-Vallouais,
- Gérard, connétable de Bourgogne de 1249 à 1263, par héritage il reçoit la terre de Montmahoux,
- Thiébaud II, (? - 1301), seigneur de L'Isle-sur-le-Doubs et du Val de Montmartin. Il épouse Marie, fille de Simon Ier de Châteauvillain et d'Alix de Milly. Il a Marguerite qui épouse Ferry II de Ludres,
- Erard, (? - 1308),
- Agnès, (? - 1261). 
DE FERRETTE, Pétronille (I11165)
 
4243 Thiébaud IV. und Agnes hatten sechs Kinder, einen Sohn und fünf Töchter.
- Thiébaud V.
-Varenne, (? - 1372) : elle épouse en premières noces Rodolphe III de Neuchâtel-Nidau, (? - 21 juin 1339), puis en secondes noces en 1352 Jean II de Habsbourg, (? - 17 décembre 1380)7, enfants : Jean (Johann) III de Habsbourg-Laufenbourg seigneur de Rougemont († 11 janvier 1392) ; et Varenne (Verena) épouse Filippo Gonzaga puis Burchard IX de Hohenberg
- Isabelle : elle épouse Jean de Belvoir,
- Catherine, (? - 1365/66), dame de Vers et de Lemuy : elle épouse le 28 mai 1343 Louis Ier8, (2 mars 1305 - 5 juin 1373), comte de Neuchâtel,
- Jeanne, dame de Pourlans : elle épouse en premières noces Henri, (? - 1365), seigneur de Belvoir, de Saint-Julien et de La Baume, fils de Thibaud III de Belvoir, puis en secondes noces Hugues II de Rigny, seigneur de Rigny et de Frolois,
- Marguerite, (? - 1354), dame de La Ferté-sous-Vadans : elle épouse Jean III de La Fauche, (? - après 1324). 
VON GEROLDSECK AM WASICHEN (ÈS-VOSGES), Agnes (I11171)
 
4244 Thietmar, der in der älteren Literatur im Bezug auf seinen Großvater, Thietmar I., Markgraf von Meißen, Merseburg und Nordmark, als Thietmar (II.) bezeichnet wird, entstammte dem Geschlecht der Billunger. Sein gleichnamiger Großvater Thietmar war der erste Gemahl der Suanhilde, einer Tochter des Herzogs Hermann Billung. Er selbst war der Sohn Geros und dessen Frau Adelheid.

Nach dessen Tod im Polenfeldzug wurde er 1015 Markgraf der Mark Lausitz. Er verlor große Teile davon nach dem Frieden von Bautzen 1018 an Polen. Seit 1015 kämpfte er auch gegen die Ansprüche Graf Siegfrieds, den Sohn Hodos, konnte sich aber mit Hilfe von Kaiser Heinrich II. behaupten. Er förderte erste deutsche Siedlungen in der Lausitz. Die Mark Lausitz wurde erst wieder nach seinem Tod von seinem Sohn Hodo zurückerobert. Nach dessen Tod starb die Familie aus. Markgraf Thietmar wurde im Kloster Helmarshausen beerdigt.

Im Amt folgte ihm sein einziger Sohn Hodo II. nach. Seine Tochter Oda war in erster Ehe mit Wilhelm III. von Weimar verheiratet, in zweiter mit Dedo II. von Wettin, der als Dedo I. 1046 Markgraf der Lausitz wurde.  
VON DER LAUSITZ, Thietmar (I35926)
 
4245 Thimo gehörte zu Anfang der sächsischen Adelsrevolte gegen Heinrich IV. (1073–1075) zu der Gruppe der Königsgegner. Er bekleidete das Amt des Vogtes des Hochstifts Naumburg. Zugleich war er Vogt des wettinischen Hausklosters Gerbstedt.

Der Wettiner geriet in Konflikte mit den königsfreundlichen Bischöfen von Münster, bei denen es um Nutzungsrechte am Kloster und die verhinderten Erzbischofswahlen zweier Wettiner ging, und zwar seines Bruders Friedrich, der Bischof von Münster wurde, sowie seines Neffen Günther, der dann Bischof von Naumburg wurde.

Im Jahre 1088 war er gemeinsam mit anderen Wettinern auf dem Quedlinburger Hoftag anwesend, auf dem Ekbert II. die Mark Meißen entzogen wurde. Thimo näherte sich um diese Zeit Kaiser Heinrich IV. an. Gemeinsam mit Dedo IV., seinem Sohn, und Heinrich I., seinem Neffen, nahm er im Jahre 1101 an der feierlichen Einführung der Hirsauer Observanz im Kloster Lippoldsberg teil.

Die bisher angenommene Identität Thimos von Wettin mit dem unter den Stifterfiguren des Naumburger Domes vertretenen Timo von Kistritz ist neuen Forschungen zufolge unwahrscheinlich. 
VON WETTIN, Thimo (I35894)
 
4246 Thomas Blarer war der Sohn des Konstanzer Kaufmanns und Ratsherrn Augustin Blarer († 1504) und dessen Frau Katharina. Seine Geschwister waren Ambrosius Blarer und Margarete Blarer. Gerwig Blarer war der Stiefbruder seines Vaters. Blarer nahm zunächst 1514 ein Studium der Rechte an der Universität Freiburg auf, das er bis 1519 fortführte. Vom Lauffeuer der Reformation erfasst, begab er sich 1520 an die Universität Wittenberg. Hier fand er im Umfeld Martin Luthers Aufnahme, erlebte dessen Verbrennung der Bannbulle und der kanonischen Rechte vor dem Elstertor am 10. Dezember. Er begleitete diesen auch 1521 auf der Reise zum Reichstag in Worms. Seine Eindrücke über das Umfeld der Reformation teilte er seinem Bruder, zu der Zeit Prior in Alpirsbach, mit, in der Hoffnung, auch ihn für die Gedanken Luthers zu gewinnen. So erlebte er die Wittenberger Bewegung und kehrte 1523 in seine Heimatstadt zurück.

In Konstanz wurde er 1525 Mitglied des Rates und war von 1536 bis 1548 im jährlich abwechselnden Abstand Bürgermeister und Reichsvogt. Als engagierter Vertreter der Reformation in Konstanz nahm er an den Friedensverhandlungen der Stadt 1548 in Augsburg teil. Als die Stadt die Reichsfreiheit verlor und die Rekatholisierung erfolgte, wurden er und sein Bruder Ambrosius Blarer verbannt. Er flüchtete in den Thurgau, wo er bei seiner Schwester in Neugiersberg Asyl fand.

Von ihm stammen sieben Kirchenlieder, die Johannes Zwick in seinem „Neu Gesangbüchle“ (1536, 1540) mit herausgebracht hat. Als Textdichter von Psalmen im Psalter von Sigmund Hemmel war er literarisch tätig. Ein Teil seiner Arbeit ist ungedruckt vorhanden.

In die evangelischen Gesangbücher des 20. Jahrhunderts gingen Blarers Tauflied „Gelobet sei der Herre Gott, ein Vater unser aller“ (EKG 146) und sein Abendmahlslied „Du hast uns Leib und Seel gespeist“ (EKG 148, EG 216) ein.

Seine Tochter Anna war mit dem Reformator Rudolf Gwalther verheiratet. 
BLARER VON GIERSBERG, Thomas, auch ´Blaurer` (I46125)
 
4247 Thomas de Clare entstammte der anglonormannischen Familie Clare, die zu den reichsten und mächtigsten Adelsgeschlechtern Englands gehörte. Er war der zweite Sohn von Richard de Clare, 5. Earl of Hertford und 2. Earl of Gloucester und von dessen Frau Maud de Lacy. Sein älterer Bruder war Gilbert de Clare, der nach dem Tod ihres Vaters 1262 die Besitzungen der Familie erbte. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Bogo de Clare hatte Thomas von 1257 bis 1259 in Oxford studiert.[1] Thomas wurde dann jedoch Knappe, während Bogo geistliche Ämter anhäufte und diesen Einfluss gewinnbringend nutzte. Die drei Brüder blieben untereinander in enger Verbindung und unterstützten sich häufig gegenseitig bei den Vorhaben der jeweils anderen.  DE CLARE, Lord of Thomond Lord of Thomond Thomas (I17764)
 
4248 Thomas war ursprünglich ein höherer byzantinischer Offizier (Turmarch). Nachdem Kaiser Leo V. infolge einer Verschwörung des Generals Michael ermordet wurde, der daraufhin als Michael II. den byzantinischen Thron bestieg, erhob sich Thomas in Kleinasien gegen ihn. Nachdem Thomas einige kaisertreue Generäle besiegt und sich mit den Arabern unter Kalif al-Ma'mūn verständigt hatte, gewann er rasch Anhänger, zumal er als Beschützer der Armen auftrat und sich wie Leo V. im Osten des Reichs auf Rückhalt im erstarkenden Paulikianertum stützen konnte.

Thomas, der sich angeblich als Konstantin VI. ausgab, ließ sich zum Kaiser krönen – zwei seiner Anhänger erhob er unter den Namen Konstantios und Anastasios nacheinander zu Mitkaisern – und belagerte ab Ende 821 erfolglos Konstantinopel. Als dann 822 der von Kaiser Michael II. zu Hilfe gerufene Bulgarenkhan Omurtag intervenierte, gewann Michael wieder an Boden. Im Frühjahr 823 wollte Thomas die Belagerung wieder aufnehmen, wurde aber im Mai von Michaels Truppen geschlagen. Dieser drängte Thomas auf einige wenige feste Plätze in Thrakien zurück. Schließlich wurde Thomas, der in Arkadiopolis in Thrakien von Michaels Truppen belagert wurde, im Oktober 823 von seinen eigenen Männern ausgeliefert und durch Pfählung hingerichtet; sein Mitregent Anastasios erlitt das gleiche Schicksal. Zwei Unterstützer des Thomas, Choireas und Gazarenos Koloneiates, konnten sich noch bis März 824 in Kleinasien halten. Der Aufstand des Thomas scheiterte, aber er hinterließ ein militärisch geschwächtes Reich. Etwa gleichzeitig eroberten die Araber, den Bürgerkrieg der Byzantiner ausnutzend, die Insel Kreta.
Der dreijährige Bürgerkrieg zählte zu den schlimmsten in der byzantinischen Geschichte. Eine Beurteilung von Thomas wird durch die Quellen erschwert, die allesamt tendenziös sind. Thomas wird auch als Ikonenverehrer dargestellt (siehe Byzantinischer Bilderstreit), was aber umstritten ist, zumal der Bilderstreit in der Auseinandersetzung zwischen Thomas und Michael wohl keine Rolle gespielt hat.

Als Syrische Dynastie (oft auch falsch Isaurische Dynastie genannt) wird die vom byzantinischen Kaiser Leo(n) III. begründete Dynastie bezeichnet (717–802). Der Dynastie gehörten neben Leo III. die Kaiser Konstantin(os) V., Leo IV. und Konstantin VI. sowie die Kaiserin Irene an. 
(BYZANZ), Konstantin VI. (I37346)
 
4249 Thurgauer Pfarrerbuch, 1863, S. 119. Historisches Lexikon der Schweiz. Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 7, S. 203v - 207v mit Bildnissen (S. 204r, 206r). Studium in Zürich ZH (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/2955289: Examinis dialogi cuiusdam de religione /Pars prior / ... subjicit ... Joh. Rodolpho Stuckius, S. Theologiae Professor ... respondebit Joh. Jacobus Wynmannus, Ecclesiae Wülflingensis Pastor / Assumente Joh. Casparo Schwytzero, S. Literaro Studioso / Ad d. 23. Octobris ... , Zürich 1639), F Montauban und F Saumur. Pfarrer in Basadingen ZH 1643, sodann in Zürich ZH 1644 Dozent (Präceptor primae classis Carolinae), Alumnatsinspektor und Professor für Hebräisch am Collegium humanitatis 1646, Professor für Katechetik 1649, für Griechisch und Latein am Carolinum 1656 und Chorherr am Grossmünster 1660. SCHWEIZER, Johann Kaspar (I28722)
 
4250 Thurgauer Pfarrerbuch, 1863, S. 15. DGB 65 (1929), S. 206. Studium in Basel BS 1672 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - am 12.6.1672, "Helvet. Tigurinus") und Zürich ZH 1673 (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/3831265: Kosmopoia sive Dissertatio de origine mundi / quam ... sub praesidio ... Dn. Johannis Lavateri ... amicae disquisitioni proponit Joh. Henricus Lavaterus, philosophiae studiosus, a. & r. ..., Zürich 1673). Pfarrer in Gachnang TG 1677/1725. Er führte in Gachnang als erster Kirchgemeinde im Thurgau den sogenannten Stillstand ein, ein kirchliches Gremium, das beim Ehegericht, der Armenfürsorge und der Ordnung in der Gemeinde führend war. Seine Stillstandsordnung wurde später für alle thurgauischen Kirchgemeinden wegweisend und prägte das kirchliche Leben bis ins 20. Jahrhundert. Pionierarbeit leistete er auch im Bereich der Brandversicherung. Er entwarf 1716 eine Brandsteuerordnung, die für alle Thurgauer Gemeinden angenommen und verpflichtend wurde. Diese Brandsteuerordnung wurde später zur eigentlichen Grundlage der privatwirtschaftlichen Brand- und Hagelversicherung im Thurgau (www.ref-gachnang.ch). Tod verkündet in den Zürcher "Donnstags-Nachrichten" vom 29.11.1731. LAVATER, Johann Heinrich (I18473)
 

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