Treffer 3,601 bis 3,650 von 6,111
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| 3601 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I55812)
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| 3602 | Jugend und Regierungsantritt Theudebert war der einzige Sohn von Theuderich I. Seine Mutter war Theuderichs erste Gemahlin Suavegotta, die wohl gotischer Herkunft war. Theudeberts erste überlieferte Taten waren militärische Aktionen, die er im Auftrag seines Vaters durchführte. Dabei ging es um die Abwehr eines „dänischen“ Flottenangriffs, um Beteiligung an einem Feldzug gegen den Kriegerverband der Thüringer, wobei Theudebert schon eine eigene Streitmacht befehligte, und dann 532 und 533 um die Zurückeroberung von civitates – in der Spätantike waren dies in Gallien teils einfache Siedlungskammern mit einer zentralen Festungsanlage und zugehörigen Siedlungen sowie kleinere Befestigungen, teils aber auch noch römisch geprägte Städte – im Süden Aquitaniens. Diese Siedlungen und ihr Umland hatten die Westgoten nach dem Tod von Theudeberts Großvater Chlodwig I. (511) wieder in ihren Besitz gebracht. An den erfolgreichen Kämpfen gegen die Westgoten war zeitweilig auch Gunthar, ein Sohn von Theuderichs Halbbruder Chlothar I. beteiligt. Theudebert machte bedeutende Eroberungen und brachte damit die fränkische Expansion in Südwestgallien zum Abschluss; fortan blieb die Grenze zum Westgotenreich weitgehend stabil. Als König Theuderich I. im Jahr 533 im Sterben lag, ließ er Theudebert laut Gregor von Tours eilig kommen und warnte ihn, er werde, falls er den Vater nicht mehr lebend antreffe, von seinen Onkeln vom Erbe ausgeschlossen werden. Die Warnung war berechtigt, denn erst neun Jahre zuvor hatten Theuderichs Halbbrüder Childebert I. und Chlothar I. nach dem Tod ihres Bruders Chlodomer dessen unmündige Söhne in ihre Gewalt gebracht und getötet, um die Erbansprüche der Kinder des Verstorbenen auszuschließen. Um diesmal einen solchen Ausgang zu verhindern, wollte Theuderich seinen Sohn zum Nachfolger designieren. Er starb jedoch, bevor Theudebert eintraf. Wie erwartet versuchten Childebert und Chlothar, Theudebert von der Nachfolge auszuschließen.[1] Diesmal scheiterten sie jedoch, weil Theudebert bereits erwachsen war und bei seinen „Leuten“ (fränkisch leodes) Unterstützung fand (a leodibus suis defensatus est). Diese „Leute“, die Theudeberts regnum sicherten und gegen seine Onkel verteidigten, wurden von der Forschung früher als Adlige betrachtet. Das geht jedoch aus den Angaben bei Gregor von Tours nicht hervor. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die leodes, durch deren Eingreifen die Krise gemeistert wurde, die freien fränkischen Krieger waren.[2] Regierung Das Frankenreich am Ende der Regierung Theudeberts, er herrschte allerdings nur über den austrasischen Reichsteil Da es König Childebert nicht gelungen war, Theudebert auszuschalten, arrangierte er sich mit ihm. Er soll ihn wie einen Sohn behandelt haben, was vielleicht im Sinne einer förmlichen Adoption nach römischem Muster zu verstehen ist. Childebert hatte nämlich keine Söhne und wollte so seine Nachfolge regeln. Das Bündnis der beiden richtete sich gegen Chlothar. Childebert beteiligte Theudebert an der Aufteilung der im Burgundenkrieg eroberten Gebiete. Gemeinsam gingen die merowingischen Könige dann gegen die Ostgoten vor; diese befanden sich seit 535 im Krieg mit Ostrom und überließen den Merowingern daher freiwillig einige südgallische Gebiete, um nicht an zwei Fronten kämpfen zu müssen. Durch die Annexion der heutigen Provence gewannen die Merowinger erstmals einen direkten Zugang zum Mittelmeer. Doch Theudebert hielt sich nicht an die Vereinbarungen: Im Bündnis mit dem Verband der Langobarden – dazu hatte er Wisigarda geheiratet, die Tochter ihres Anführers – und den Gepiden gewann Theudebert die norischen Provinzen sowie Raetien. Große Teile Venetiens wurden 545 unter Ausnutzung der heftigen Kämpfe zwischen den Ostgoten und dem oströmischen Kaiser Justinian zeitweilig besetzt und geplündert, die Konfrontation mit den Oströmern aber weitgehend vermieden; nur ein einziges größeres Gefecht ist bezeugt. Der oströmische Historiker Prokopios von Caesarea berichtet, dass die fränkischen Truppen zudem bereits 539 barbarisch in Italien gehaust und sogar Menschen dem Flussgott des Po geopfert haben sollen.[3] Die Ostgoten, mit denen die Franken eigentlich verbündet waren, sollten diesen fränkischen Einfall bis zu ihrem Ende nicht vergessen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Merowinger die Oberhoheit des Kaisers akzeptiert und waren formal sogar möglicherweise noch foederati gewesen.[4] Doch nun, als kaiserlicher und fränkischer Machtbereich direkt aneinandergrenzten, änderte sich dies. Theudebert unterstrich sein imperiales Auftreten durch die Annahme kaiserlicher Titel, die Prägung von Goldmünzen mit eigenem Bild (Goldmünzen von Biesenbrow) – ein Privileg, das bislang dem oströmischen Kaiser als dem nominellen Oberherren auch des westlichen Mittelmeerraumes vorbehalten gewesen war – und durch die Ausrichtung von Circusspielen im von ihm eroberten Arles. Damit trat der Frankenkönig selbst wie ein Kaiser auf. Die Bezeichnung dominus noster („Unser Herr“), die er in der Beischrift der Münzen beanspruchte, war in der Tat eigentlich dem Kaiser vorbehalten. Ebenso erklärte er in einem prahlerischen Brief an Justinian, dass er ein Reich beherrsche, welches sich vom Westgotenreich und der Nordsee bis nach Pannonien erstrecke.[5] Inwieweit dies der Realität entsprach, ist strittig. Möglicherweise sollte diese Beschreibung nur die Machtambitionen Theudeberts verdeutlichen, möglicherweise aber ist es ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die Sachsen bereits zu dieser Zeit in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Frankenreich befanden. Eine direkte militärische Konfrontation mit Kaiser Justinian vermied Theudebert bis zum Schluss, stellte aber gleichzeitig sein Beharren auf eine von Ostrom unabhängige Machtstellung heraus.[6] Als höchster Hofbeamter diente Theudebert spätestens seit 544 der vornehme Gallorömer Parthenius, der sich durch seine rigorose Steuerpolitik allerdings sehr unbeliebt machte. Als Theudebert Ende 547 oder Anfang 548 starb, wurde sein Sohn Theudebald sein Nachfolger. Familie Theudebert wurde um 531 von seinem Vater mit Wisigarde, einer Tochter des Langobarden Wacho, verlobt. Als er sich jedoch 532 auf dem Feldzug gegen die Westgoten befand, begegnete er Deoteria, einer verheirateten Römerin, die aus einem senatorischen Geschlecht stammte;[7] ihr war die Festung Cabrières anvertraut, die sie Theudebert übergab, nachdem ihr Ehemann nach Béziers geflohen war. Sie wurde Theudeberts Konkubine und Mutter seines einzigen Sohnes Theudebald (Theudowald). Die Verbindung mit Deoteria stieß jedoch auf den Widerstand der Franken, die Theudebert um 537/538 zwangen, Deoteria zu verstoßen und seine Verlobte Wisigard zu heiraten. Bei den Franken, die dem König diese Entscheidung aufzwangen, handelte es sich anscheinend um Krieger, die einen Aufruhr veranstalteten. Unklar ist das Motiv der Franken; möglicherweise handelte es sich um eine ethnisch bedingte Abneigung gegen die Galloromanin.[8] Deoteria hatte aus ihrer ersten Ehe eine erwachsene Tochter, die sie, wie Gregor von Tours berichtet, angeblich ertränkte, weil sie befürchtete, die Tochter könne ihre Rolle als Konkubine Theudeberts übernehmen.[9] Wisigard starb nach kurzer Ehe, und Theudebert schloss eine neue Ehe mit einer unbekannten Frau. Entweder von ihr oder von Wisigard hatte er eine Tochter namens Berthoara. | (MEROWINGER), Theudebert I. (I47186)
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| 3603 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7277)
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| 3604 | Julie Zanders war die Tochter des Papierfabrikanten Gustav Müller aus der Dombacher Mühle, heute Papiermuseum Alte Dombach. Sie wurde die Ehefrau des Papierfabrikanten Johann Wilhelm Zanders. Der Ehe entstammten vier Kinder, die in den Jahren 1824, 1826, 1828 und 1830 geboren wurden. Als ihr Mann am 4. September 1831 verstarb[2], hatte sie das Unternehmen, die Papierfabrik Schnabelsmühle, weiterzuführen.[3] Die Unternehmerin Jeden Morgen betrat sie pünktlich das Kontor und sah in der Fabrik nach dem Rechten. Sie hatte die einzige Prokura und verwaltete allein die Kasse. Schon 1833 kaufte sie von den Erben Fauth die Kradepohlsmühle. Sechs Jahre lang leitete sie das Werk, dann war ihre Kraft am Ende. Für 2000 Taler verpachtete sie Fabrik und Geschäft auf 12 Jahre an Ferdinand Wachendorff und Eduard Knobel, die beide die Schnabelsmühle unter der Firma Wachendorff & Comp. weiterbetrieben. Die Firma J. W. Zanders erlosch nicht, sie ruhte nur.[3] Die Mutter und Erzieherin Zanders zog im Jahr 1836 mit ihrer Familie nach Bonn, um sich hier ausschließlich um die Erziehung ihrer Kinder zu kümmern, vor allem ihres ältesten Sohns Carl Richard Zanders, der sehr begabt war. Im regen Verkehr mit geistigen Größen der Rheinischen Universität Bonn fand Zanders Anregungen und Hilfe für ihr weiteres Leben. Sie stand im Mittelpunkt eines Kreises von Freunden und Gesprächspartnern, zu denen unter anderem Ernst Moritz Arndt, Gottfried und Johanna Kinkel sowie Clemens Theodor Perthes zählten. Die meisten von ihnen blieben zeitlebens Freunde ihres Hauses und ihrer Kinder.[3] Neuer Aufbruch Im Jahr 1848 kehrte Z. nach Bergisch Gladbach zurück und übernahm wieder das Geschäft. Die Pachtjahre waren dem Ausbau des Werks nicht förderlich gewesen. Gerade in dieser Zeit hatte die Herstellung von Papier Entwicklungen durchgemacht, die im verpachteten Unternehmen nicht umgesetzt worden waren. Der älteste Sohn Carl Richard unterstützte seine Mutter von nun an in der Leitung des Unternehmens. Gleichwohl blieb Z. zunächst alleinige Geschäftsführerin. Erst im Jahr 1857 machte sie ihn zum gleichberechtigten Gesellschafter.[3] Ehrungen Gemeinsam mit Maria Zanders und Olga Zanders wurde ihr ein FrauenOrt NRW in Bergisch Gladbach gewidmet.[4] | MÜLLER, Julia (I56595)
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| 3605 | Julius Hieronymus Zollikofer war der Sohn von Heinrich Laurenz Zollikofer von und zu Altenklingen (* 23. Oktober 1686 in St. Gallen; † 1. September 1740 ebenda) und dessen Ehefrau Margaretha, geb. Vautravers. Er wurde 1752 Richter und 1759 Zunftmeister der Schneider in St. Gallen. In der Zeit von 1764 bis 1783 war er Ratsherr und in dieser Zeit 1766 Eherichter und Schaffner im Rheintal. Von 1766 bis 1783 war er Präsident der Gesellschaft zum Notenstein und wurde 1770 Stuckhauptmann (Hauptmann der Artillerie)[1] sowie 1772 Syndikus der französischen Kirche in St. Gallen und von 1774 bis 1783 städtischer Seckelmeister. 1779 nahm er als Ehren-Gesandter an der Tagsatzung in Frauenfeld sowie 1780 als Ehrengesandter in Baden teil. 1781 war er als Deputierter bei der Tagsatzung in Solothurn, als es um die schweizerischen Privilegien in Frankreich ging[2]. 1783 wurde er zum Altbürgermeister, Reichsvogt und Amtsbürgermeister gewählt und übte dieses Amt abwechselnd mit Hans Joachim Bernet und Hans Joachim Steinmann und ab 1793 abwechselnd mit Paulus Züdlin und Caspar Steinlin bis 1795 aus. 1780 eröffnete Johann Martin Reutiner (1758–1816) in St. Gallen einen Buchladen, dem zugleich eine Lese-Bibliothek angegliedert war. Er musste sein Geschäft jedoch aber 1787 wieder aufgeben, weil er wegen seines Übertritts zum katholischen Glauben das Bürgerrecht und seine Handelserlaubnis verlor. Das veranlasste Julius Hieronymus Zollikofer, gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Conrad Fehr, David Gonzenbach (1738–1810), Sebastian Kunkler (1740–1814) und dem Arzt Caspar Wetter (1750–1796) zur Gründung einer neuen Buchhandlung. Sie bildeten ein Konsortium und kauften den Büchervorrat von Martin Reutiner auf. Die Geschäftsführung übernahm der Buchbinder Jakob Huber (1748–1805), die Firma erhielt den Namen Huber und Companie, den sie auch beibehielt, als 1793 Conrad Fehr die Buchhandlung alleine weiter führte. Sein Sohn Johannes Fehr (1779–1838) übernahm die väterliche Buchhandlung, die bis 1975 im Familienbesitz blieb und ab 1886 in Fehr'sche Buchhandlung umbenannt wurde.[3] Julius Hieronymus Zollikofer war in erster Ehe seit dem 16. Januar 1742 mit Elisabeth (* 2. April 1722 in Bischofszell; † unbekannt), Tochter des Hans Jakob Zwinger (* 24. Mai 1678 in Bischofszell; † 2. April 1730 ebenda), Kaufmann, verheiratet. Gemeinsam hatten sie drei Kinder: Johannes (* 27. November 1746 in St. Gallen; † 10. Juni 1793 ebenda), verheiratet mit Anna Sabina (* 11. Juni 1759 in Bischofszell-Hauptwil; † 19. April 1834), Tochter von Hans Jakob Gonzenbach (1719–1783) Elisabeth Katharina (* 8. April 1750 in St. Gallen; † 10. Dezember 1818 ebenda), verheiratet mit Conrad Fehr (* 18. November 1749; † 15. Juni 1815), Buchhändler Rosina (* 20. Oktober 1751 in St. Gallen; † 14. Juni 1821 ebenda), verheiratet mit Hans Anton Zili (* 24. März 1747 in St. Gallen; † 10. Februar 1811 ebenda), ein Sohn des Caspar Zili (1717–1758) In zweiter Ehe war er seit 1769 mit Elisabeth, Tochter des Friedrich Girtanner (1664–1753), Kaufmann, verheiratet. | ZOLLIKOFER, Julius Hieronymus (I3351)
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| 3606 | Julius Hoesch wirtschaftete auf seinem Teil des Unteren Hofes erfolgreich, Familie Peltzer arbeitete hingegen unrentabel, denn bereits der Sohn Theodor Peltzers, Johann Peltzer, war gezwungen, am 10. Dezember 1714 seinen Anteil am Unteren Hof an Hermann Krauthoff und seine Frau Elisabeth Lynen zu verpachten. Johann war bei seinem Tod so mittellos, dass sein Schwiegervater Leonhard von Asten die Begräbniskosten übernehmen musste. Am 1. Dezember 1718 wurde der Anteil am Kupferhof der Familie Peltzer versteigert und von Guillaume Schleicher erworben. Dieser übernahm die gesamten Verbindlichkeiten Peltzers sowie die Kosten für den Leichentrunk in Höhe von 24 Reichstaler sowie 34 Albus. Guillaume Schleicher († 1730) war Bürgermeister von Stolberg und in seine Zeit fiel die Blüte der Stolberger Messingindustrie. Dies erkennt man deutlich am Anstieg der Messingöfen in Stolberg, deren Anzahl von 30 im Jahre 1708 auf 130 – 140 im Jahre 1794 stieg. In dieser Zeit baute Guillaume Schleicher den Kupferhof Unterster Hof aus. So errichtete er das Eingangstor zum Hof und schmückte dieses mit dem Familienwappen. Bei seinem Tod hinterließ er einen Sohn, Leonhard (* 1730). Dieser erweiterte das Gelände des Kupferhofes um 5 ¾ Morgen, eine Wiesenfläche, die er am 16. Januar 1739 von Matthias Hoesch erwarb. Leonhard Schleicher heiratete am 31. Oktober 1724 Margarethe Mechtildis Peltzer und hinterließ bei seinem Tod acht Kinder. Vermutlich führte Leonhards Mutter Anna Katharina die Geschäfte auf dem Kupferhof weiter, da erst nach dem Tod der 81-jährigen Frau am 20. November 1760 die Aufteilung des Erbes erfolgte. Dokumente belegen, dass durch Los die Aufteilung des Erbes im Wert von 56.168 Reichstalern bestimmt wurde. Die Bestimmung des ersten Loses, das u. a. den Untersten Hof umfasste, lautet: „Primo seyndt in dem ersten Loohs gesetzet der Kupferhof genant Unterster Hof. Haubt und neben Behausung, Stallungen, Kohlenschopp, Ofenshaus, Kupfer und Wörk Kammeren, sambt der diesem geheucht inkorporierten Kupfer und Callmey Mühlen, beide zu diesem Kupferhof gehörige Garten, einer ober dem Haubt Haus in seinen Mauern, der andere aber außer der Pforten, zwischen den Weyeren gelegen, forth Baumgarten, Weyern, Mohndohlhäusgen, Dreckwasch, der sogenannte Weingarts Berg und letztlich der Bendt die Mohlen genannt, 5 ¾ Morgen, alles unter dem Ambt Eschweiler außer, dass der Weingarts Berg und die Mohlen Stolberger Jurisdiktion gelegen.“ Das erste Los, dessen Wert auf ca. 8.000 Reichstaler geschätzt wurde, wobei der Wert des Untersten Hofes bei ca. 3.000 Reichstalern lag, fiel auf Matthias Schleicher. Dieser wirtschaftete sehr erfolgreich, so dass er an seinem Lebensende jeweils 29.482 Reichstaler auf seine fünf Kinder aufteilen konnte. Am 22. März 1765 verpachtete die Familie Hoesch ihren Anteil am Untersten Hof an Mathias Leonhard Schleicher, den Nachfolger Mathias Schleichers († 6. Dezember 1799), so dass dieser sowohl die früheren östringerschen als auch die Anteile von der Weidens besaß. Dieser Pachtvertrag täuschte jedoch nur eine Pacht vor. In Wirklichkeit war es ein Kauf, da durch diese Vertragsform das damals gebräuchliche Beschüttrecht umgangen werden konnte. 1775 kam es in Stolberg zu verheerenden Überschwemmungen. Um ihre Werke zu schützen, errichteten die Besitzer der besonders gefährdeten Kupferhöfe, darunter Mathias Leonhard Schleicher, ein neues Wehr am Vichtbach. Obwohl die Nutzung und der Unterhalt des Wehrs geregelt wurden, führte dies später zu einer Fülle von Prozessen. | SCHLEICHER, Wilhelm (I47563)
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| 3607 | Julius Jakob Joel Hirsch war der älteste Sohn des Bankiers Jakob von Hirsch. Er war Hoffaktor der Fürsten von Waldeck, von Oettingen-Wallerstein und von Löwenstein-Wertheim. 1811 gründete er in Würzburg ein Bankhaus. Der persönlich streng religiös lebende Hirsch war auch Rübenzuckerfabrikant (ab 1836 auf dem Wöllriederhof bei Rottendorf), Brauereibesitzer, Holzgroßhändler (von 1830 bis 1848).[1] Er ist wohl der bedeutendste Würzburger Unternehmer und Bankier („Hofbankier“[2]) in der Mitte des 19. Jahrhunderts und war Mitbegründer der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank.[3] Julius Jakob Joel beteiligte sich auch führend an der Finanzierung innovativer Unternehmungen wie des Ludwig-Main-Donau-Kanals und der Würzburger Main-Dampfschifffahrts-Gesellschaft, zu deren Vizepräsidenten er gewählt wurde. Auch engagierte er sich im Eisenbahnbau. Nach dem Tod seines Vaters Jakob wurde er Nachfolger in der Linie von Hirsch auf Gereuth. Da Juden die Aufnahme in die Würzburger Harmonie-Gesellschaft, einen gesellschaftlichen Mittelpunkt des Großbürgertums in den 1830er Jahren, verwehrt war, gründete er 1836 die jüdische Casina-Gesellschaft als Pendant zur Harmonie.[4] In Zusammenarbeit mit Reichsrat Graf Carl von Giech gelang es ihm 1861, in Bayern die Aufhebung der diskriminierenden Matrikel-Vorschriften gegen die Juden zu erreichen. Hirschs geplante Erhebung in den Freiherrnstand unterblieb, nachdem ihn der Regierungspräsident von Würzburg ungerechtfertigterweise beschuldigt hatte, für Heereslieferungen 1866 doppelte Zahlungen genommen zu haben. Im Alter von 87 Jahren starb er in Würzburg und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Heidingsfeld beigesetzt. Familie Hirsch war viermal verheiratet: 1809 mit Friederika Jeidl, später mit Sarah Kaulla († 1829), 1829 mit Karolina Kaulla († 1833) und 1835 mit Sara Wertheimber (1811–1892). Er hatte drei Söhne aus erster, vier Söhne und vier Töchter aus zweiter, einen Sohn aus dritter sowie drei Söhne und drei Töchter aus vierter Ehe. | VON HIRSCH AUF GEREUTH, Joel Jakob (I55689)
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| 3608 | Junge Jahre Roberts erste dokumentierte Aktion war 1077 – ähnlich vielen anderen normannischen Adligen – die Teilnahme am Aufstand Roberts II. Curthose gegen Wilhelm den Eroberer. Die Rebellion wurde niedergeschlagen, die Teilnehmer wurden begnadigt, jedoch forderte Wilhelm die Stationierung herzoglicher Garnisonen in den wichtigsten Burgen der Barone, um zukünftige Aufstände zu erschweren. Roberts Mutter wurde 1077 getötet, wodurch Robert ihr Eigentum im Hügelland zwischen der Normandie und Maine erbte. Aufgrund dieser frühen Erbschaft ist er eher als Robert de Bellême denn als Robert de Montgommery bekannt. Wilhelm der Eroberer starb 1087 und Roberts erste Tat, als er davon hörte, war die Vertreibung der herzoglichen Garnison aus seinen Burgen. Roberts II. Curthose, der neue Herzog von Normandie, war nicht in der Lage, in der Normandie Ordnung zu halten, so dass Robert de Bellême die Lage ausnutzte, um Krieg gegen weniger mächtige Nachbarn zu beginnen. Der Aufstand von 1088 Im Jahr darauf, 1088, erhob sich Odo von Bayeux in dem Versuch, Robert II. Curthose anstelle von Wilhelm II. auf den englischen Thron zu bringen. Robert von Bellême wurde nach England geschickt, wo er sich den Verteidigern von Rochester Castle anschloss. Den Aufständischen hier wurden nach der Unterwerfung und dem Fehlschlagen der Rebellion erlaubt, abzuziehen. Robert kehrte in die Normandie zurück, wo Odo von Bayeux es mittlerweile geschafft hatte, den Herzog davon zu überzeugen, dass Robert eine Gefahr für ihn darstelle. Robert de Bellême wurde bei seiner Landung auf dem Festland verhaftet und eingekerkert, ebenso wie der jüngere Bruder des Herzogs, der spätere König Heinrich I. Roberts Vater, Roger de Montgommery, kam aus England herüber in die Normandie, übernahm die Burgen seines Sohnes und stellte sich gegen den Herzog. Dieser eroberte mehrere der Festungen, wurde des Kampfes aber bald müde und ließ Robert frei. Robert de Bellême kehrte zu den Kämpfen gegen seine Nachbarn in der südlichen Normandie zurück. Er half dem Herzog bei der Unterwerfung eines Aufstands der Bürger von Rouen offenbar mit der Motivation, dabei möglichst viel von deren Eigentum an sich zu bringen. Herzog Robert wiederum unterstützte Robert de Bellême bei den Kämpfen mit seinen Nachbarn. 1094 erobert Heinrich, der Bruder des Herzogs, Domfront, eine der wichtigsten Burgen Bellêmes. Es gelang Robert nicht, die Festung zurückerlangen, so dass er sie für den Rest seines Lebens aufgeben musste. Später im gleichen Jahr starb Roberts Vater. Sein jüngerer Bruder Hugh of Montgomery erbte den englischen Besitz und die englischen Titel, Robert bekam die normannischen Güter und damit einen großen Teil der zentralen und südlichen Normandie. 1098 starb Hugh, so dass Robert nun auch den englischen Besitz erbte. Er wurde Earl of Shrewsbury und Herr von Arundel (siehe auch Rape (Sussex)), wobei er auch bei letzterem häufig als Earl gerechnet wird. Robert war einer der Barone, die 1101 die Invasion Englands des Robert II. Curthose unterstützte, ebenso wie seine Brüder Roger Poitevin und Arnulf de Montgomery und sein Neffe William FitzRobert. Die Invasion, die das Ziel hatte, König Heinrich I. abzusetzen, endete mit dem Vertrag von Alton, der den Invasoren Amnestie versprach, aber auch die Bestrafung von Verrätern erlaubte. Heinrich erlegte Robert 1102 eine Reihe von Lasten auf, die dieser aber nicht akzeptierte, woraufhin der König die englischen Burgen Bellêmes belagerte und eroberte. Robert verlor seinen englischen Besitz und seine englischen Titel und wurde von der Insel verbannt. In der Schlacht bei Tinchebray konnte Robert als einer der Befehlshaber in der Armee Roberts II. Curthose nur durch seine Flucht vom Schlachtfeld die Gefangennahme vermeiden, die den Herzog ereilte. Die Normandie kam nun unter Heinrichs Herrschaft, der Robert aber nach seiner Unterwerfung erlaubte, weiterhin seinen normannischen Besitz zu halten. Erst nach weiteren Verschwörungen unter anderem zur Befreiung Roberts II. Curthose wurde er enteignet und 1112 eingekerkert. Den Rest seines Lebens – mindestens 18 Jahre – verbrachte er im Gefängnis, ab 1113 in Wareham Castle in Dorset, sein Todesjahr ist nicht bekannt, lediglich, dass es der 8. Mai war. Robert hatte eine rasche Auffassungsgabe, war ein fähiger Militär und vermutlich der sachkundigste Burgenbauer seiner Zeit, hatte aber auch einen fürchterlichen Ruf als grausamer Sadist. Familie und Nachkommen Robert heiratete kurz vor dem 9. September 1087 Agnes, die Tochter und Erbin des Grafen Guido I. von Ponthieu. Nach dem Tod des Schwiegervaters übernahm er aus ihrem Recht die Grafschaft Ponthieu. Mit Agnes hatte er einen Sohn, Wilhelm, der ihm nach seiner Gefangennahme in Alençon und Ponthieu nachfolgte. | VON BELLEME, Robert (I61351)
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| 3609 | Jüngere Schwester von MARIA CHRISTIANE | ROTHENGATTER, Maria Salome (I385)
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| 3610 | Junker Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F67193?main_person=I202087 | ZU RHEIN, Hans, gen. ´Ross zu Häsingen` (I125)
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| 3611 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7098)
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| 3612 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I5122)
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| 3613 | Juspas Sohn Lazarus war Heinrich Heines Urgroßvater. Juspas Enkel war der Mediziner und Vorsteher der jülich-bergischen Judenschaft Gottschalk van Geldern. Juspa van Geldern beteiligte sich 1705 maßgeblich an der Kölner Zettelbank Banco di gyro d’affrancatione.[1] Von dem bedeutendsten Kunden seines Geldinstituts, dem Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, erhielt er die Erlaubnis, auf der Neusser Straße in Düsseldorf-Unterbilk ein Gebäude zu errichten. Das Gebäude wurde 1709–1712 nach Entwürfen des Hofarchitekten Jacob Dubois im Stil des Barock als mehrflügeliges Wohnhaus mit Synagoge und Schule erbaut.[2] 1772 wurde dieses Gebäude an das heute der Caritas gehörende Hubertus-Stift verkauft, da das damalige Hubertus-Hospital aus der damaligen Innenstadt nach hier verlegt worden war. Van Gelderns Enkel war der Mediziner und Vorsteher der jülich-bergischen Judenschaft Gottschalk van Geldern. Literatur Cilli Kasper-Holtkotte: Im Westen Neues. Migration und ihre Folgen: Deutsche Juden als Pioniere jüdischen Lebens in Belgien, 18./19. Jahrhundert. Seite 450, Fußnote 1971. Koninklijke Brill NV, Leiden, Niederlande, 2003, ISBN 90-04-13109-4 David Kaufmann: Aus Heinrich Heine’s Ahnensaal, Schlesische Buchdruckerei, Kunst- und Verlagsanstalt Schottlaender, Breslau 1896, S. 47 (online) Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, Nr. 103 auf S. 75, [Hubertus-Stift]. | VAN GELDERN, Joseph Jacob, gen. Juspa (I60460)
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| 3614 | K. Fix, Das Geschlecht Op der Becke aus Altena in Westfalen, Altena 1933, Tafel A (ohne Vornamen) B. Koerner / E. Strutz, Bergisches Geschlechterbuch 3 (DGB 83), Görlitz 1935, S. 83 F.W. Bauks, Die evangelischen Pfarrer in Westfalen, Bielefeld 1980, Nr. 2009 | GOES, Peter (I46229)
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| 3615 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7095)
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| 3616 | Kaiser Heinrich III. schlug 1044 die Ungarn, doch blieben einige bayerische Adelige, darunter Sizo, auf dem Schlachtfeld (Menfő, 5. Juli 1044). Seine Witwe Pilihild von Andechs († 23. Oktober 1075) war nach seinem Tod sehr um das Kloster Michaelbeuern bemüht. Sie war 1072 noch beteiligt an der Einweihung der Abteikirche durch ihren Sohn Sigehard, Patriarch von Aquileia, und weitere Bischöfe und starb als Äbtissin dieses Klosters. Pilihild ist auch in dem Ortsnamen Pillichsdorf (im Weinviertel) verewigt. | VOM CHIEMGAU, Sieghard VII. (I37428)
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| 3617 | Kaiser von Sizilien; Verlobt vor dem 5. Juli 1202 mit Sancha von Aragon, König Alfons II von Aragon, gestorben 1196 und Sancha von León-Kastilien, gestorben 1208, Tochter König Alfons VII. Verlöbnis aufgelöst Ende 1204 Um 1211/12 Konkubinat mit N (normannisch-sizilianisch Gräfin) geboren um 1190/95, gestorben nach 1213 Nach 1213/14 in Deutschland Konkubinat mit Maria/Mathilde von Antiochia, geboren um 1200, gestorben nach 1222/25 Um 1229/25 Konkubinat mit N (aus dem Hause der Grafen Lancia) Um 1220/25 Konkubinat mit Manna, Nichte des Erzbischofs Berard von Messina November 1225 in Brindisi (?) Konkubinat mit N (Verwandte der Iasabell von Brienne, Beatrix?) Um 1226 (?) in Oberitalien Konkubinat mit N (vornehme Schwäbin, Tochter des Berthold von Beilstein?) geboren um 1205, gestorben nach 1235 Konstantin Roger Friedrich, 22.11./9.12.1220-4.10./13/26.12.1250 (17.7.1245 vom Papst für abgesetzt erklärt) (25.7.1195)1196 Wahl zum König durch dt. Fürsten. Ablehnung der Krönung durch Papst Coelestin III. Seine Mutter, Konstanze v. Sizilien erkannte die päpstliche Lehnshoheit über Sizilien an -> Sicherung der Herrschaft F.s. über Sizilien. Papst Innozenz III. wurde F.s. Vormund. Krönung F.s. am 17.Mai 1198 in Palermo. 27.11.1198 Tod seiner Mutter. Eindringen des Welfenkönigs Otto IV. in Süditalien 1211, Ziel: Eroberung Siziliens. Auf Empfehlung des Papstes Innozenz III. wählten die dt. Herzöge Friedrich II. zum König und Kaiser v. Sizilien. Friedrich leistete dem Papst in Rom erneut den Lehnseid - Verbriefung der Unvereinbarkeit von Reich und Sizilien. 1212 nach Konstanz, Huldigung F.s. durch Fürsten und Städte. Herzog v. Schwaben. Erneuerung des staufisch-kapetingischen Bündnisses mit König Philip August v. Frankreich. 6.12.1212 zweite Königswahl F.s. in Frankfurt/M. Königskrönung in Mainz, da Aachen durch Otto IV. besetzt war. Niederlage Ottos 1214. Feierliche Königskrönung F.s. am 25.7.1215 in Aachen durch Erzbischof von Mainz. Nach Krönung Ablegung eines Kreuzzugsgelöbnisses. Zentrum F.s. Reichsdenkens war Heimat Sizilien. 1220 Königswahl des 8jährigen Sohnes Heinrich in Frankfurt/M. Kaiserkrönung Friedrichs und Konstanzes am 22.11.1220 in Rom. Für 1221 versprach F. den Kreuzzug. Doch zunächst Aufbau einer zentralen Verwaltung in Süditalien und Sizilien. Sieg über Sarazenen.1227 Abschluss der Vorbereitungen für Kreuzzug, Aufbruch nach Palästina, aber Ausbruch von Seuchen -> Umkehr. Bannbelegung F.s. durch Papst Gregor IX. Zweiter Aufbruch F.s. nach Palästina im Juni 1228. Verhandlungen mit Sultan Al-Kamil -> kampflose Abtretung von Jerusalem, Bethlehem u. anderen Städten. 18.3.1229 Selbstkrönung F.s. zum König von Jerusalem. Inzwischen Eroberung Unteritaliens durch päpstliche Truppen. Aber schnelle Zurückeroberung durch F. 1230 Frieden von San Germano. 1225 Zug nach Deutschland, Ziel: Unterwerfung seines rebellischen Sohnes Heinrich. Verurteilung H.s.zu lebenslanger Haft. 1237 Wahl seines Sohnes Konrad zum König in Wien. F. verließ Deutschland für immer. 1237 Sieg F.s. über Lombarden in Oberitalien. 17.6.1245 Verkündung der Absetzung des Kaisers durch Papst Innozenz IV. 1246 Wahl des Landgrafenvon Thüringen, Heinrich Raspe, zum Gegenkönig. Nach dessen Tod -> neuer Gegenkönig: Graf Wilhelm v. Holland. Fehlschlagen zweier Giftmordanschläge des Papstes gegen Friedrich II. Rückzug F.s. nach Apulien. Hilfe von Ludwig IX. von Frankreich. Dieser drohte Papst mit Ausweisung. F. wollte nach Lyon, dem päpstlichen Exil. Er erkrankte jedoch und starb am 13.12.1250 in seinem Schloss Fiorentino bei Lucera. Beigesetzt im Dom zu Palermo. | (HRR), Friedrich II. (I39164)
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| 3618 | Kaiserin-Witwe nach Kaiser Romanos II. (aus der Makedonischen Dynastie), Tochter von Krateros, einem Weinhändler. Sie war später die Geliebte des Kaisers Johannes Tzimiskes. | VON ARLES, Bertha später Eudokia (I24247)
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| 3619 | Kaisertuhl im Aargau Über die Entstehung der Ansiedlung am südlichen Brückenkopf des Rheinübergangs beim Schloss Rötteln (Rotwasserstelz) ist nichts Genaues bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung von Keiserstuol ist aus dem Jahr 1227 bekannt. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Keisuresstuol und bedeutet «Stuhl des Kaisers».[3] Die Stadtgründung erfolgte im Jahr 1254, als Freiherr Rudolf von Kaiserstuhl einen grossen Teil seines Streubesitzes an das Kloster Wettingen verkaufte. 1255 musste Lütold VI. von Regensberg das Kloster St. Blasien entschädigen, für zwei Jahre lang zu Unrecht von dessen Häusern bei Kaiserstuhl bezogene Abgaben. Es wird daher angenommen, dass die Regensberger an der Stadtgründung beteiligt waren und die Stadt später ganz übernahmen. Als sie in Geldnöte gerieten, mussten sie ihren Besitz 1294 an das Hochstift Konstanz verkaufen. | N., N. (I37062)
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| 3620 | kam als Gefolgsmann und Reichssturmfähnrich der salischen Herrscher Konrad II. und Heinrichs III. zu beträchtlichem Einfluss als Graf im Hessengau. Nach dem Tod seines Vaters wurde er 1030 auch Graf von Winterthur. Er fiel in der Schlacht bei Biwanka. Genealogie Werners Abstammung ist nicht unstrittig, aber er war wohl ein Sohn oder Neffe des Grafen Adalbert I. von Winterthur aus dem Hause der Udalrichinger und wird daher auch als Werner I. von Winterthur bezeichnet.[2] Er heiratete Irmgard von Nellenburg, eine Tochter oder Schwester des benachbarten Grafen Eberhard V. (Eppo) von Nellenburg. Dieser Ehe entstammten vier namentlich bekannte Söhne: Werner II., Graf im Hessengau und im Neckargau (gefallen am 18. Juni 1053 in der Normannenschlacht bei Civitate) Adalbert II., Graf von Winterthur (gefallen am 18. Juni 1053 in der Normannenschlacht bei Civitate) Liutfrid (mit seinem Vater am 22. August 1040 am Neumarker Pass in Böhmen gefallen) Hermann, 1051–1065 Abt von Einsiedeln († 1065) Gaugraf in Hessen und Graf von Winterthur Werner war offenkundig ein getreuer Gefolgsmann von Konrad II., der 1024 in Kamba zum König gewählt worden war und danach seine Parteigänger mit Ämtern, Lehen und Privilegien belohnte.[3] Von 1024 an sind Werner und seine Nachfahren zunächst als Vögte der Reichsabtei Kaufungen und ab 1027 als Inhaber der Gaugrafschaft Maden im fränkischen Hessengau dokumentiert. Werner I. und seine Nachfolger wurden daraufhin auch Grafen von Maden oder, nach ihrem Sitz auf der Obernburg in Gudensberg, Grafen von Gudensberg genannt. Die Grafschaft war seit der Zeit von Kaiser Otto I. ein Lehen der Erzbischöfe von Mainz gewesen. Bis zu seinem Tod erwarb Werner in Niederhessen, in Oberhessen und im Neckargau weitere ansehnliche Besitztümer und Rechte, die an Bedeutung seinem ererbten Besitz in Schwaben überlegen waren. Damit und mit weiteren Erwerbungen unter seinen Nachkommen wurde sein Geschlecht schließlich fast so mächtig und einflussreich in Hessen, wie es die Konradiner vor ihnen gewesen waren. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1030 wurde er als dessen Erbe und Nachfolger auch Graf von Winterthur. Tod als Reichsbannerträger Werner I. fiel am 22. August 1040 als „Vorstreiter und Bannerträger“ (lateinisch primicerius et signifer regis) Heinrichs III. in dessen Feldzug gegen Herzog Břetislav I. von Böhmen. Bei einem Erkundungsritt am Neumarker Pass ließ er sich zu einem Vorstoß verleiten und geriet dabei in einen Hinterhalt, in dem er, sein Sohn Liutfrid (oder Lütfrid) und die meisten der ihm anvertrauten Leute in der Schlacht bei Biwanka den Tod fanden.[4] Sein Sohn Werner II. folgte dem Vater als Graf im Hessengau und im Neckargau sowie als königlicher Bannerträger, während Adalbert den Vater als Graf Adalbert II. von Winterthur im Thurgau beerbte. Beide fielen zusammen mit ihrem Vetter Burkhard II. von Nellenburg am 18. Juni 1053 in der Normannenschlacht von Civitate, wo sie mit 600 schwäbischen Fußsoldaten das einzige nicht-italienische Kontingent des vernichtend geschlagenen Heeres von Papst Leo IX. stellten, mit dem sie verwandt waren.[5] Der dritte noch lebende Sohn, Hermann, wurde im Jahre 1051 Abt von Einsiedeln und starb 1065. | VON MADEN, Werner II. (I40753)
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| 3621 | kam im vierten Jahre, nach dem Tode ihres Mannes, nach Krefeld, ihrem Heimatort zurück und widmete sich der Erziehung ihres Sohnes. Er abſolvierte hier das Gymnaſium. Er widmete ſich dann dem Studium der Kunſtgeſchichte, erſt in Heidelberg, danach vom Herbſt 1901–02 in München. Darauf begab er ſich zu längerem Aufenthalt nach Florenz, kehrte im Frühjahr 1903 durch Jtalien nach München zurück, unternahm dann Reiſen nach Holland, Belgien, England, Paris und ließ ſich im Herbſt 1903 in Bonn nieder | DAHL, Virgina Johanna (I5674)
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| 3622 | Kante, Kleine, Fronwagplatz 1, Hausgeschichte (Schaffhauser Nachrichten 1954, 111) Holzbewilligungen für Johann Jacob Oschwald, 25.1./5.5.1697 (Erker datiert 1697!) (Staatsarchiv Schaffhausen, RP 156, S.278, 466) | SCHALCH, Heinrich (I2289)
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| 3623 | Karl hatte aus zwei Ehen insgesamt drei Söhne. Die Söhne KARRLMANN und PIPPIN sowie die Tochter HILTRUD gingen aus der ersten Ehe mit Chrodtrud, einer Adligen unbekannter Herkunft, hervor. Der Sohn GRIFO entstammte der späteren Verbindung mit der bayerischen Agilolfingerin SWANAHILD. Außerdem hatte Karl drei uneheliche Söhne, BERNHARD, HIERONYMUS und REMIGIUS, deren Mutter wohl die Konkubine RUODHAID war. Ihnen gedachte er nur eine untergeordnete Stellung zu. Karl konzentrierte nach dem schwer erkämpften Aufstieg die ganze Macht auf seine Person. Anders als sein Vater PIPPIN und sein Enkel KARL DER GROßE hat er seine Söhne weder an der Herrschaft beteiligt noch ihnen ein eigenes Herrschaftsgebiet übertragen. Sie werden auch nicht als Beteiligte an seinen militärischen Unternehmungen genannt. Selbst Amt und Titel des Hausmeiers beanspruchte er zeit seines Lebens für sich allein.Lediglich KARLS ältester Sohn wird 723 einmal mit seinem Handzeichen in einer Schenkungsurkunde des Vaters für das KLOSTER UTRECHT geführt. Seine erste Gattin trat trotz mindestens zwanzig Jahren Ehe in keiner seiner Urkunden auf; auch keine erzählende Quelle berichtet von ihr. Verschiedene Annalenwerke notieren lediglich ihren Tod im Jahr 725. Die Heirat mit der Agilolfingerin SWANAHILD, die der Herzogsfamilie eines der ans Reich grenzenden Dukate angehörte, war singulär in der Geschichte der KAROLINGER. Bislang hatten die KAROLINGER eheliche Verbindungen mit solchen Familien vermieden. Karls Schritt verdeutlicht zugleich das hohe Ansehen der AGILOLFINGER. Seine Ehe bildete die Grundlage für freundschaftliche Beziehungen zwischen KARL und dem Langobardenkönig LIUTPRAND. SWANAHILD war die Nichte von Liutprands Gemahlin GUNTRUD. Die Heirat brachte aber nicht nur eine fränkisch-langobardische Annäherung, sondern auch ein fränkisch-bayerisches Bündnis. Außerdem versöhnte KARL damit möglicherweise den Anhang PLEKTRUDS, falls es zutrifft, dass Swanahild deren Großnichte war. Die Heirat steigerte zusätzlich KARLS ANSEHEN in der ahnenstolzen Gesellschaft des Frühmittelalters. Swanahild entstammte väterlicherseits dem altehrwürdigen Geschlecht der AGILOLFINGER, deren Ansehen nur mit dem der MEROWINGER vergleichbar war, die seit 200 Jahren den fränkischen König stellten. KARL machte durch diese prestigeträchtige Heirat einen wichtigen Schritt an die Spitze der gesamtfränkischen Adelsgesellschaft. In keiner zeitgenössischen Quelle wird CHOTRUD als Ehefrau Karl Martells genannt, die Zuordnung kann alleine indirekt erfolgen. Die ANNALES MOSSELANI erwähnen zum Jahr 725 den Tod einer CHROTRUD (725: Chrotrud mortua), und zu dieser Zeit kann diese Meldung bei einer Frau nur bedeuten, dass es sich um eine Königin oder die Ehefrau eines der ersten Würdenträger des Reiches handeln muss. Die Tatsache, dass zum einen KARL MARTELL im gleichen Jahr 725 die Herzogsnichte SVANAHILDE aus Bayern mitbrachte und dann auch heiratete, gab bereits im 17. Jahrhundert (Adrien de Valois 1638 und Jean Mabillon 1703) Anlass zu der Vermutung, dass Chrodtrud dessen Ehefrau war. Dass zum anderen der Name ROTRUD unter den Nachkommen Karl Martells mehrfach auftritt (je eine Tochter Karls des Großen, Tassilos III. von Bayern, Ludwigs des Frommen, Lothars I., Karls des Kahlen und Karls des Einfältigen) war ein weiteres Indiz für die Ehe. Eine Aufzählung im REICHENAUER VERBRÜDERUNGSBUCH gibt schließlich Sicherheit: Dem Namen von acht verstorbenen Männern (Karolus maior domus, Pippin rex, Karlomannus maior domus, Karolus imperator, Karlomannus, Karolus rex, Pippinus rex, Bernardus rex), folgt der von neun Frauen (Ruadtraud, Ruadheid, Suanahil regina, Berhta regina, Hiltikart regina, Fastrat regina, Liutkart regina, Ruadheid [regina], Hirminkar regina), und es ist nicht schwer festzustellen, wenn man beide Gruppen in zwei Kolonnen nebeneinander stellt, dass die Namen in gleicher Reihenfolge zu Karolingern einerseits und karolingischen Ehefrauen andererseits gehören, insbesondere, wenn man die Qualifikation regina, Königin, berücksichtigt, auch wenn sie bei Svanahild regina, der Ehefrau Karl Martells ab 725, nicht zutrifft. Schließlich können Karolus major domus als erster Mann auf der Liste und seiner Ehefrau Svanahild als dritter Frau nur bedeuten, dass insbesondere die erste, Ruadtrud, ebenfalls ihm zuzurechnen ist. | N., Chotrud \ Chrodtrud \ Hrottrudis (I18868)
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| 3624 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7378)
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| 3625 | Karl heiratete 862 RICHARDIS, Tochter des elsässischen Grafen ERCHANGER aus der Familie der Ahalolfinger, die 877 Äbtissin im DAMENSTIFT SÄCKINGEN und 887 Äbtissin in Andlau wurde. Die Ehe blieb KINDERLOS, allerdings hatte er mit einer Konkubine einen unehelichen Sohn, Bernhard, der wohl 876 geboren und 891/892 getötet wurde. Richardis selbst verließ aufgrund einer Hofintrige 887 Karl und zog sich in das Kloster Andlau zurück. | (OSTFRANKENREICH), Karl III. ´der Dicke` (I39623)
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| 3626 | Karl heiratete 862 Richardis, Tochter des elsässischen Grafen Erchanger aus der Familie der Ahalolfinger, die 877 Äbtissin im Damenstift Säckingen und 887 Äbtissin in Andlau wurde. Die Ehe blieb kinderlos, allerdings hatte er mit einer Konkubine einen unehelichen Sohn, Bernhard, der wohl 876 geboren und 891/892 getötet wurde. Richardis selbst verließ aufgrund einer Hofintrige 887 Karl und zog sich in das Kloster Andlau zurück. In den Jahren ab 879, als seine Ehe bereits 17 Jahre kinderlos geblieben war, plante Karl, ein anderes Mitglied des Karolingerhauses als Nachfolger aufzubauen. Gesichert ist in diesem Zusammenhang die Adoption des Westfrankenherrschers Karlmanns 883/884, der allerdings noch 884 starb. Möglicherweise hatte er vorher bereits dessen älteren Bruder Ludwig III. adoptiert, der aber schon 882 gestorben war. Als Karl schließlich Alleinherrscher des Frankenreiches wurde, da zahlreiche Verwandte gestorben waren, fiel diese Möglichkeit weitestgehend weg. Nun machte er den Versuch, seinen leiblichen Sohn Bernhard durch den Papst Hadrian III. legitimieren zu lassen. Da Hadrian aber 885 auf dem Weg in das Frankenreich starb und die Haltung dessen Nachfolgers zu dieser Frage keineswegs sicher war, schlug auch dieser Versuch fehl. 887 adoptierte Karl daher Ludwig Bosonides, der über seine Mutter von dem Karolinger Ludwig II. von Italien abstammte und somit zumindest eine gewisse dynastische Legitimation besaß. In den Nachfolgekämpfen nach dem Tod Karls III. spielte Bernhard keine bedeutende Rolle. Ludwig Bosonides wurde 901 zum Kaiser gekrönt, hatte allerdings nur noch in Italien eine Machtbasis und wurde 905 von seinem Rivalen Berengar I. vertrieben und geblendet. | VOM ELSASS, Heilige Heilige Richardis (I24114)
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| 3627 | Karl I. kam weniger nach seinem diplomatischen Vater, sondern mehr nach seinem streitbaren Großvater. Karl I. lag 1462 mit dem Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz, genannt der Siegreiche, in einem Streit, der zum Badisch-Pfälzischen Krieg führte. Nachdem der Markgraf zwischen Kaiser Friedrich III., dem Papst Pius II. und einigen Fürsten, um die Besetzung des Bischofsstuhls von Mainz zuerst versuchte, zwischen den zerstrittenen Lagern zu vermitteln, dann aber doch die Partei seines Bruders, des Bischofs Georg von Metz, ergriff, kam es in der Folge zum Badisch-Pfälzischen Krieg. In der Folge kam es zu Verwüstungen und Plünderungen auf beiden Seiten und zur Festsetzung des Markgrafen bei der Schlacht bei Seckenheim durch Friedrich I. von der Pfalz. Der Markgraf musste zur Freilassung 25.000 Gulden zahlen, seinen Anteil an der Grafschaft Sponheim als Pfand abgegeben und Pforzheim zum pfälzischen Lehen erklären. Friedrich I. von der Pfalz hatte fortan seinen Anspruch als Kurfürst gesichert. Die Gebeine Karls I. fanden in der Stiftskirche ihre letzte Ruhe. https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_I._(Baden) | BADEN, von von Karl I. (I1487)
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| 3628 | Karl kam durch einen Unglücksfall ums Leben: Von jugendlichen Leichtsinn getrieben wollte er die Kühnheit und oft gepriesenen Waffenkunst eines gewissen Albuins auf die Probe stellen. Als dieser eines Tages in den Abendstunden von der Jagd heimkehrte, griff ihn Karl ohne sich zu erkennen zu geben an, so als wolle er ihm das Pferd rauben, auf dem dieser saß. Albuin zog sein Schwert und traf Karl mitten an der Stirn und streckte ihn zu Boden, wo er ihn von vielen Wunden bedeckt liegen ließ. Karl, gelähmt und mit zerschrammten Gesicht überlebte nicht lange und starb ohne Nachkommen zu hinterlassen. | VON FRANKREICH, Karl (I35618)
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| 3629 | Karl Ludwig Ernst war der Sohn von Karl Ludwig zu Sulz und der Dorothea Katharina von Sayn (* 1562–1609). Er war in erster Ehe verheiratet mit Maximiliana von Sulz (1584–1623). 1624 heiratete er die zweite Frau, Maria Elisabeth von Hohenzollern Sigmaringen (1592–1659), eine Tochter des Grafen Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen. Die Angaben über die Nachkommen sind uneinheitlich.[3] Aus erster Ehe hatte er einen Sohn: Leopold Karl (* 8. Februar 1622 auf Schloss Tiengen; † 6. März 1645 in Jankov) Aus der zweiten Ehe ging insbesondere sein Nachfolger Johann Ludwig hervor: Maria Elisabeth (* 18. Juni 1625) ⚭ Christoph Karl von Waldburg Johann Ludwig II. (1626–1687) in Jestetten; mit ihm starben die Grafen von Sulz in der männlichen Linie aus Christoph Alwig (* 23. Januar 1629 Tiengen; † 29. August 1666 Jestetten), Domherr in Straßburg Maria Katharina (* 16. Juni 1630; † 2. November 1686) ⚭ Johann VII. von Montfort-Tettnang Maria Theresia (* 21. September 1634; † 18. August 1692) Weitere Kinder erreichten nicht das Erwachsenenalter. | VON SULZ, Karl Ludwig Ernst (I52121)
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| 3630 | Karl Ludwig I. Graf von Sulz, Landgraf zu Klettgau, Herr zu Vaduz und Blumenegg, entstammte dem alten süddeutschen Adelsgeschlecht der Grafen von Sulz. Die Familie erlosch 1687 im Mannesstamm. 1596 warb Karl Ludwig I. für Erzherzog Albrecht in den Niederlanden ein Regiment an, mit dem er gegen Frankreich kämpfte. Nach einem Dekret vom 16. April 1598 bestellt ihn Kaiser Rudolf II. als Oberst über ein von ihm aufzustellendes Regiment deutscher Landsknechte, das in Ungarn gegen die Türken eingesetzt werden sollte. 1599 ernannte ihn Kaiser Rudolf für den Feldzug in Ungarn zum Oberst-Feldzeugmeister. 1600 (nach anderen Quellen 1604) übertrug man ihm die Leitung des Hofkriegsrates; ein Amt, das er bis 1610 ausübte. Unter seiner Leitung wurde der übermäßig große Stand der Regimenter vermindert und auf eine einheitliche Stärke gebracht. Es erschien auch die erste Generalprofossen-Instruction. Sein Zuhause, das Schloss Tiengen, sah er wohl selten. Als Verwalter diente ein Vogt, zu seiner Zeit war das der von ihm geförderte Johann Jakob von Beck. Karl Ludwig I. diente 1601 auch Erzherzog Matthias als Feldzeugmeister. Bei der Einnahme von Stuhlweißenburg am 20. September 1601 befehligte er die Artillerie. 1603 kämpfte er zusammen mit Oberst Kolonitsch und 5000 Mann in Stuhlweißenburg gegen Pascha Murad, den sie nach Sechshard zurückschlugen. 1604 übertrug man ihm die Stellung eines Obersten der Stadtgarde in Wien. Am 7. April 1610 wurde er von Kaiser Rudolf zum Obersten Feld-Generallieutenant in den Jülich’schen Landen ernannt und unterstand dem bevollmächtigten Kommissar Erzherzog Leopold, Bischof zu Straßburg und Passau. Er kommandierte „über den ganzen hellen Haufen unseres Kriegs-Volks zu Roß und Fuß“. Seine Besoldung betrug monatlich 2000 Gulden. Es ist das letzte Dokument, welches sich auf Sulz’ Tätigkeit im kaiserlichen Dienste bezieht. Später trat er in spanische Dienste und starb am 29. September 1616 als General des Königs von Spanien an hitzigem Fieber.... | ZU SULZ, Karl Ludwig ´der lange Schwabe` (I52122)
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| 3631 | Karl stammte aus dem westfränkischen Zweig des Geschlechts der Karolinger, das damals im Ostfrankenreich bereits ausgestorben war, im Westfrankenreich aber noch die herrschende Königsdynastie war. Er war ein Enkel von Karl III. dem Einfältigen, König von Westfranken (898–922) und König von Niederlothringen (911–922), der 922 abgesetzt wurde und 929 verstarb; aus dessen zweiter Ehe mit Edgiva von Wessex († nach 951) einer Tochter von König Eduard I. von Wessex. Seine Eltern waren der westfränkische König Ludwig IV. genannt der Überseeische († 10. September 954) und dessen Gemahlin Gerberga von Sachsen († 5. Mai 984), eine Schwester von Kaiser Otto I. dem Großen. | VON NIEDERLOTHRINGEN, Herzog Herzog Karl (I10420)
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| 3632 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I54721)
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| 3633 | Kaspar Leonhard Moritz von Prittwitz (* 2. Oktober 1687 in Niederschlesien; † 23. Mai 1746 auf Gut Netsche, Kr. Oels, Niederschlesien) war Konsistorialpräsident, Landeshauptmann des Herzogtums Oels und Gutsbesitzer. Prittwitz entstammt einem alten, weit verzweigten schlesischen Adelsgeschlecht und war der Sohn des Landesdeputierten und Gutsbesitzers Leonhard Jaroslaw von Prittwitz, Herr auf den Gütern Dammer, Hammer und Spitze (Kr. Namslau) sowie Schmoltschütz und Schützendorf (Kr. Oels), und der Marie Elisabeth von Prittwitz. Er heiratete am 28. Oktober 1708 in Allerheiligen (Kr. Oels) Ludowika Sophie Luise von Siegroth (* 26. Februar 1690; † 4. April 1747 auf Gut Netsche oder in Oels), die Tochter des herzoglich Württembergisch-Oelsnischen Rats und Gutsbesitzers Hans Albrecht von Siegroth, Herr auf Gut Grüttenberg (Kr. Oels) und anderen, und der Marie Renate von Salisch (Haus Bankwitz). Seine Ehefrau brachte als ihr Erbe das Gut Netsche in die Ehe ein. Nach seinem Studium an der Universität Frankfurt (Oder) hatte Prittwitz in seinem weiteren Leben sehr unterschiedliche Ämter: So wird er z. B. als Mannrechts-Beisitzer, Kassen-Direktor der Standesherrschaft Polnisch-Wartenberg, herzoglich Württembergisch-Oelsnischer Regierungsrat, Landeshauptmann des Herzogtums Oels oder Konsistorialpräsident erwähnt. Nach der Kapitulation Breslaus am 10. August 1741, also noch vor Ende des 1. Schlesischen Krieges zwischen Friedrich dem Großen (Preußen) und Kaiserin Maria Theresia (Österreich-Habsburg), leistete Prittwitz – gemeinsam mit anderen Repräsentanten der schlesischen Stände – am 7. November 1741 zu Breslau (Niederschlesien) in seiner Funktion als Konsistorialpräsident die Erblandeshuldigung der Provinz Schlesien als Erster Beamter des Ersten Standes an den Preußenkönig und dessen Staatsminister Heinrich Graf von Podewils (1695–1760), der die Friedensverhandlungen mit Österreich und Sachsen leitet, die schließlich zu den Friedensverträgen von Breslau und Berlin (1742) sowie Dresden (1745) führen. Eine Zeichnung Adolph Menzels aus dem Jahr 1858 zeigt Prittwitz in einem weißen Überwurf bei dieser Huldigung vor dem Thron. Prittwitz war Eigentümer der Güter Netsche und Schmoltschütz im Landkreis Oels, Dammer (Kr. Namslau) sowie von Gut Steine im Landkreis Polnisch Wartenberg. | VON PRITTWITZ, Caspar Eberhard Moritz (I45735)
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| 3634 | Kaspar Teschemacher (* 1657 in Elberfeld (heute: Stadtteil von Wuppertal); † 1727 ebenda) war Kaufmann und Ratsverwandter in Elberfeld.[1] Als Sohn von Benjamin Teschemacher, einem Kaufmann zu Uellendahl und Elberfeld sowie Ratsverwandten (* 1619 in Elberfeld; † 1681 in Elberfeld) und Katharina Schlösser (* 1630 in Elberfeld; † 1717 in Elberfeld) erhielt Kaspar Teschemacher am 25. November 1657 in Elberfeld die Kindstaufe.[2][3] Sein Großvater Johannes Teschemacher († 1625) war 1616 ebenfalls Bürgermeister von Elberfeld. Am 8. November 1686 heiratete er in Elberfeld Anna Katharina Wuppermann (1664–1705) und hatte mit ihr acht Kinder, unter anderem Anna Christina Teschemacher.[4] Anna Christina heiratete 1711 den Bankier Conrad Kersten. Ein weiteres Mal ging Kaspar Teschemacher am 10. Oktober 1709 die Ehe mit Helena Katharina Siebel (1679–1748) ein, sie war die Tochter des Barmer Kaufmanns und Garnbleichers Kaspar Siebel.[5] Mit ihr hatte er eine weitere Tochter. Teschemacher war selbst 1720 als Bürgermeister der Stadt Elberfeld tätig und später Stadtrichter. Er starb 1727 und wurde am 2. Oktober beerdigt. | TESCHEMACHER, Caspar (I53396)
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| 3635 | Kaspar von Breitenlandenberg Kaspar von Breitenlandenberg († 24. April 1463 in Konstanz) war von 1442 bis 1463 Fürstabt von St. Gallen. Er entstammte einer Thurgauer Adelsfamilie, sein Vater war Rudolf V. von Breitenlandenberg (→Herren von Landenberg). Von Breitenlandenberg war 1439 ins Kloster Reichenau eingetreten, hatte dort die Profess abgelegt und war dann zum Studium der kanonischen Rechte nach Bologna gezogen. Papst Eugen IV. ernannte ihn nach seiner Rückkehr am 18. Juni 1442 zum Abt von St. Gallen. Die Bischofsweihe empfing er am 24. September desselben Jahres. Er galt als sehr gebildeter Mann und war unter dem Adel hoch angesehen. So wurde er zu einem Präsidenten des Provinzkapitels des Benediktinerordens in Mainz und Bamberg. Später hatte er das Amt des Schatzmeisters des Kapitels inne. Die Stadt St. Gallen, deren Lehnsherr er war, verweigerte ihm jedoch die Huldigung, da er alte Besitzansprüche geltend machen wollte, die ihm die Bürger jedoch nicht mehr gewähren wollten. Kaiser Friedrich III., die Eidgenossen und verschiedene Adlige wurden im darauffolgenden langwierigen Streit um die Unabhängigkeitsrechte der Stadt abwechselnd von beiden Parteien angerufen. Am 17. August des Jahres 1451 schloss der Abt ein ewiges Landrecht mit den eidgenössischen Städten Zürich, Luzern, Schwyz und Glarus. Der Rechtsstreit wurde jedoch erst 1457 durch Vermittlung von Bern beigelegt. Der Abt sollte die meisten seiner Rechte behalten können, die Stadt konnte ihm diese jedoch abkaufen. Am 14. Mai 1457 zahlte die Stadt die Summe von 7000 Gulden und war damit zur freien Reichsstadt geworden. Für Kaspar von Breitenlandenberg war damit allerdings noch nicht alles ausgestanden. Schon seit Längerem warfen ihm die Mönche des Klosters Misswirtschaft und Paktieren mit der Gegenpartei vor. Seine Meinung über die Rechte der Stadt hatten sich im Laufe der Verhandlungen immer weiter zu deren Gunsten verschoben, sodass er ihr zuletzt die gesamten Hoheitsrechte des Klosters für nur 1000 Gulden überlassen wollte, was der Konvent jedoch verhindern konnte. Im November 1457 wurde dem Abt die Verwaltung des Klosters definitiv entzogen, die Finanzverwaltung hatte schon seit längerer Zeit sein späterer Nachfolger Ulrich Rösch inne. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er mehrheitlich auf Reichenau oder in Konstanz. Er starb am 24. April 1463 in Konstanz, wurde jedoch in St. Gallen begraben. Während seiner Amtszeit zählte der Konvent mehr Mitglieder als im gesamten vorangegangenen Jahrhundert zusammen. | VON BREITEN-LANDENBERG, Kaspar (I28514)
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| 3636 | Katharina Elisabeth (auch Anna Elisabeth Artz) siehe Stammfolge RANDOLL 5. Generation Blatt 5/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | ARTZ, Katharina Elisabeth (auch Anna Elisabeth) (I178)
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| 3637 | Katharina Ohrnheim (Steingraber) | STEINGRABER, Katharina (I1648)
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| 3638 | Katharina von Zimmern (* 1478 in Meßkirch; † 17. August 1547 in Zürich) war die letzte Äbtissin des Fraumünsterklosters in Zürich. Sie übergab in der Reformation Ende 1524 die Abtei der Stadt Zürich und heiratete Eberhard von Reischach. Familie Laut Familienchronik kam Katharina von Zimmern um 1478 in Messkirch auf die Welt; sie war das vierte Kind von Freiherr Hans Werner von Zimmern und Gräfin Margarethe von Oettingen. Die Freiherren von Zimmern gehörten zu den mittleren Adelsgeschlechtern des südwestdeutschen Raumes und residierten in Messkirch. Ihren Rang verdankten sie vor allem dem Fürstendienst, waren sie doch enge Gefolgsleute der Habsburger. Hans Werner zählte zu den wichtigsten Ratgebern von Erzherzog Sigismund von Österreich. Als Sigismund 1487 seine Ländereien an die Wittelsbacher abtreten wollte, entmachtete Kaiser Friedrich III. den Erzherzog. Als Sündenböcke wurden die «bösen Räte» des Erzherzogs, unter ihnen Hans Werner von Zimmern, geächtet und verfolgt. Hans Werner flüchtete auf eidgenössisches Gebiet; seine Familie folgte ihm 1491 nach Weesen am Walensee, wo sie in bescheidenen Verhältnissen im Haus zum Bühl lebten. Erst den Söhnen des um 1496 verstorbenen Hans Werner gelang in der Werdenbergfehde nach 1500 die Rehabilitation samt Rückgewinnung von Messkirch. Als sichtbarstes Zeichen des Aufstiegs wurden die Brüder Katharinas 1538 in den Reichsgrafenstand erhoben. Klosterleben Auf der Flucht und mit einer ungewissen Zukunft vor Augen vertraute Hans Werner von Zimmern – vielleicht auf Vermittlung des Einsiedler Dekans Albrecht von Bonstetten – seine beiden Töchter Anna und Katharina um 1491 dem Fraumünsterkloster in Zürich an. Die hochadlige Abtei, eine Gründung des karolingischen Königs Ludwig des Deutschen, erlebte trotz ihres Rangs im Spätmittelalter schwere Zeiten. Die Zahl der Nonnen war gering und die wirtschaftlichen Verhältnisse waren problematisch; Diskussionen um die Lebensführung der Frauen gehörten zur Tagesordnung. Nominell Stadtherrin von Zürich, büsste die Äbtissin ihren politischen Einfluss allmählich ein; im Spätmittelalter kontrollierte vielmehr der Zürcher Rat die Finanzen und damit indirekt auch die Tätigkeit der Konventfrauen. Die beiden adligen Töchter traten nicht ganz freiwillig in die Abtei ein und nahmen 1494 endgültig den Schleier, was mit dem weitgehenden Verzicht auf das Familienerbe verbunden war. Bereits zwei Jahre später wurde Katharina, etwa 18 Jahre alt, gegen den Widerstand einer Mitschwester zur Äbtissin gewählt. Bis zur Aufhebung des Klosters in der Reformationszeit Ende stand sie der Abtei vor, ohne dass zu ihrer Amtsausübung heute viel bekannt ist. 1524 übergibt sie aller Rechte und Besitzungen des Konvents – darunter auch das rechte Sihlufer des Sihlwalds – an die Stadt Zürich[1]. Als Fürstäbtissin pflegte sie einen gehobenen Lebensstil und besass hohes Ansehen. Gleichzeitig kümmerte sie sich erfolgreich um die wirtschaftliche Sanierung ihres Konvents, der weiterhin klein blieb und durchschnittlich kaum mehr als vier bis fünf Frauen umfasste. Förderin von Kunst und Kultur Bleibende Spuren hinterliess Katharina von Zimmern vor allem als Bauherrin und Kunstmäzenin. Sie kümmerte sich nicht nur um eine zeitgemässe Ausstattung der Klosterkirche, die Renaissance-Ausmalung der Marienkapelle um 1515, die Stiftung einer Glocke mit humanistischer Inschrift von 1518/1519 sowie die Modernisierung der Gebäude. Ihr sind vor allem die vielleicht schönsten spätgotischen Innenräume Zürichs zu verdanken: zwei repräsentative, reich dekorierte Zimmer, die heute im Schweizerischen Landesmuseum zu besichtigen sind. Errichtet 1506/1508, enthalten diese beiden Äbtissinnenräume dem Geschmack der Zeit folgend reiche Flachschnitzereien mit zum Teil profan-frivolen Motiven, aber auch mit eigenwilligen Spruchfriesen.[2] Von besonderem Interesse ist das «Motto» WWvWW, das Bezug nimmt auf die fünf Wunden Christi, das der persönlichen Andacht wie Glaubensvergewisserung dient und auf die Auferstehung Christi hinweist.[3] Als Frau von Bildung und Ansehen dürfte Äbtissin Katharina von Zimmern die theologischen Diskussionen ihrer Zeit aus nächster Nähe erlebt haben. Als eine ihrer ersten Amtshandlungen wählte sie 1496 mit Heinrich Engelhard einen späteren Parteigänger Ulrich Zwinglis zum Leutpriester im Fraumünster. Und Zwingli überreichte ihr mit persönlicher Widmung eine 1523 erschienene Reformationsschrift. Welchen Anteil die Fürstäbtissin an den kirchlichen Auseinandersetzungen nahm, ist unklar. Deutlich wird jedoch der enge Spielraum in einem von bäuerlichen Unruhen und städtischer Bevormundung geprägten Umfeld. Der Druck der Umstände dürfte Katharina von Zimmern ebenso wie die innere Überzeugung zum letzten, entscheidenden Schritt gedrängt haben: Ende November 1524 übergab sie die Abtei dem reformatorisch gesinnten Rat der Stadt Zürich. Ihren umstrittenen Verzicht auf Amt und Würde rechtfertigte sie mit der «Gestalt der Läufe» und um der Stadt Zürich «grosse Unruhe und Ungemach» zu vermeiden. Darüber hinaus verwies sie auf ihr Gewissen und betonte die Freiwilligkeit ihres Vorgehens. Dem Zürcher Rat war dieser nicht selbstverständliche Schritt viel wert; er sprach Katharina von Zimmern eine grosse Leibrente sowie das Wohnrecht im ehemaligen Kloster zu, das wie andere Gotteshäuser zu einem städtischen Amtshaus umgewandelt wurde. Heirat und Eheleben Letztes Wohnhaus Katharinas von Zimmern in Zürich Kurze Zeit nach Auflösung der Abtei heiratete Katharina Eberhard von Reischach, den sie wohl schon lange kannte. Dessen aus dem Hegau stammende Familie stand seit längerem in Kontakt mit den Freiherren von Zimmern; er selbst war ein enger Gefolgsmann und Söldnerführer des Herzogs von Württemberg. Wegen unerlaubtem Kriegsdienst in Zürich geächtet, lebte Eberhard mit Katharina zuerst in Schaffhausen, später in Diessenhofen. 1529 zog das Ehepaar dank einer Amnestie zurück nach Zürich. An der Seite von Zwingli verlor Eberhard 1531 in der Schlacht bei Kappel sein Leben. Das Paar hatte mindestens zwei Kinder, einen Sohn (ohne überlieferten Namen) sowie die Tochter Anna, die später den Schaffhauser Junker Hans Heinrich von Mandach heiratete. Eine Tochter hatte sie vermutlich schon in ihrer Zeit als Äbtissin.[4][5] Bemühungen des Ehepaars, von den Brüdern Katharinas eine finanzielle Entschädigung zu erhalten, fruchteten wenig. Jene pochten vielmehr auf frühere Erbverträge und waren nicht bereit, Katharina in irgendeiner Weise zu unterstützen. Erst kurz vor dem Tod der ehemaligen Äbtissin zeigte ihr Bruder Graf Gottfried Werner von Zimmern ein Einsehen und anerkannte einen Schiedsspruch Zürichs, das ihr eine größere Summe Geldes zusprach. Über den pfalzgräflichen Rat Sebastian Uriel Appenzeller, der 1589 in Heidelberg starb, bietet sich ein weiterer Einblick in die Familie Katharinas. Er selbst besass Schriften aus dem Nachlass der Äbtissin, sein Grabmal verweist mit den Ahnenwappen Zimmern und Reischach auf eine direkte Verwandtschaft. Seine Mutter Regula Schwarz heiratete dank der Vermittlung Zwinglis und Vadians um 1525 Sebastian Appenzeller aus St. Gallen und war zweifellos die erste, lange nicht bekannte Tochter Katharinas von Zimmern. Sie muss Anfang des 16. Jahrhunderts heimlich zur Welt gekommen sein, als Katharina bereits als Äbtissin amtete. War der in erster Ehe mit Verena Göldli verheiratete Eberhard von Reischach der Vater, worauf das erwähnte Wappen hinweist?[6] Das Ehepaar Reischach-Zimmern war in ein Netzwerk eingebunden, das von der Verwandtschaft mit schwäbischen Adligen wie von der Zusammenarbeit mit eidgenössischen Söldnerführern bestimmt wurde. Die Kusine Katharinas, Katharina Truchsessin von Waldburg, zog nach ihrem Rücktritt als Äbtissin in Königsfelden nach Zürich und heiratete 1531 Georg Göldli. Dieses Netzwerk steht auch für eine Annäherung Zürichs an Herzog Ulrich von Württemberg, der 1519 aus dem Herzogtum vertrieben worden war und der mit eidgenössischer, vor allem zürcherischer Hilfe mehrmals eine Rückeroberung versucht hatte. Zwinglis Bemühungen um eine antikaiserliche Allianz und um eine Ausweitung des zürcherisch-reformierten Einflusses in Süddeutschland förderten direkte Kontakte mit dem Herzog, wobei Eberhard von Reischach zweifellos eine vermittelnde Rolle spielte. Allen gemeinsam ist das Leben zwischen unterschiedlichen Welten: Die Orientierung am neuen Glauben schloss enge Kontakte zu Katholiken nicht aus, während humanistische Interessen und Solddienst Hand in Hand gingen. Letzte Lebensjahre und Tod Nach dem Tod ihres Mannes auf dem Schlachtfeld lebte Katharina zurückgezogen in Zürich. Gegen eine Abfindung verzichtete sie 1536 auf das Wohnrecht im Fraumünsterkomplex und kaufte das Haus «zum Bracken», ehe sie 1540 das Haus zum «Mohrenkopf» am Neumarkt erwarb. Sie stand weiterhin in hohem Ansehen; so gehörte sie der Gesellschaft zur Constaffel an und übernahm bei Taufen in der Oberschicht die Patenschaft, wo sie noch 1545 als «Äbtissin» bezeichnet wurde. Am 17. August 1547 starb sie im Alter von gegen 70 Jahren. Ihr Erbe ging an die Tochter Anna, die in zweiter Ehe mit Vinzenz Spiegelberg aus Schaffhausen verheiratet war. Das Bild der Fraumünsteräbtissin war lange von der wenig vorteilhaften Schilderung in der Zimmerschen Chronik geprägt. Der Chronist Froben Christoph warf seiner Tante vor, «unloblich» auf die Abtei verzichtet und sich dann ohne Wissen und Willen der Brüder ausserhalb des Standes verheiratet zu haben. In Zürich hingegen stiess die Abdankung 1524 naheliegenderweise auf grosse Anerkennung; die dahinterstehende Person hingegen ging langsam vergessen. Denkmal und Ehrung In Zusammenhang mit einem ökumenischen Kirchenprojekt wurde Katharina von Zimmern in den 1980er-Jahren erneut entdeckt und danach breit gewürdigt. Seit 2004 erinnert das vom «Verein Katharina von Zimmern» initiierte Denkmal der Künstlerin Anna-Maria Bauer (Bildhauerin) (* 1947) im ehemaligen Kreuzgang der Fraumünsterabtei an die langjährige Zürcher Fürstäbtissin.[7] Denkmal im Kreuzgang des Fraumünsters Das Denkmal besteht aus 37 Blöcken aus insgesamt 11 Tonnen Kupfer. Das auf Zypern im Mittelmeerraum zuerst entdeckte Metall wird mit der Göttin Venus assoziiert und gilt als das Metall der Frauen und wurde deshalb als Material für das Denkmal gewählt. Die Blöcke wurden so angeordnet, dass sie den Flächen auf dem Panzer einer Schildkröte entsprechen. Die Schildkröte wiederum wurde von der Künstlerin als Symbol für die siebenhundertjährige Geschichte der Abtei Fraumünster ausgewählt. Die Form kann mit einem Altar (das Zentrum einer Kirche vor der Reformation), einem Tisch (um den die Chorfrauen sassen) oder einem Sarkophag (die Chorfrauen hatten den Aufstellungsort auch als Friedhof genutzt) assoziiert werden.[8] Gedenktafel von Katharina von Zimmern am Haus «Zum Mohrenkopf» am Neumarkt 13 in Zürich. Gedenktafel von Katharina von Zimmern am Haus «Zum Mohrenkopf» am Neumarkt 13 in Zürich. Katharina von Zimmern wurde anlässlich der jährlichen Frauenehrung am Sechseläuten 2000 von der Gesellschaft zu Fraumünster geehrt. Ihre Gedenktafel befindet sich am Haus «Zum Mohrenkopf» am Neumarkt 13 in Zürich, wo sie zwischen 1540 und 1547 lebte. | VON ZIMMERN, Katharina (I52086)
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| 3639 | Katharina, Witwe des Ritters Gottfried von Ifenthal, und Anna, Gattin des Ritters Peter von Rormos, Töchter des Ritters Hartmann vom Stein, geben ihr Eigengut in Urwil, für das Seelenheil ihres Vaters dem Kloster Sankt Urban unter der Bedingung, dass die Einkünfte daraus am Jahrzeit dem Konvent in Form von weissem Wein und Fischen zu spenden sind. Zeugen: Herr Albert von Rormos, Walther von Aarwangen, Ulrich der Riche, Schultheiss von Solothurn, Cunrad von Halten, alle Ritter; Heinrich Huschi, minister des Herrn von Aarwangen, Niklaus der Diener des Schultheissen von Solothurn, und Ulrich von Durinon. URK 638/12714 | VOM STEIN, Anna (I38883)
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| 3640 | Katharinas älterer Bruder wurde 1452 als Friedrich III. römischer Kaiser. Mit diesem und ihrem Bruder, dem späteren Erzherzog Albrecht VI., dem sie äußerlich sehr ähnlich gewesen sein soll[1], wuchs sie in Wiener Neustadt auf.[2] 1461 und vor allem im Sommer und Herbst 1463 versuchte sie in kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihren Brüdern zu vermitteln[3]. Als Albrecht VI. 1463 in Wien starb, kümmerte sie sich nicht nur um seine Beisetzung, sondern versuchte auch die näheren Umstände seines Todes zu klären[4]. Nachdem zunächst ein Eheprojekt zwischen ihr und Herzog Johann von Kleve in Planung war[5], heiratete sie im Juli (am 13. oder 15. Juli) 1447[6] in Pforzheim Markgraf Karl I. von Baden (1427–1475), dem sie einen Brautschatz von 30.000 Dukaten zubrachte.[7] Die Eheschließung war Teil eines Beziehungsnetzwerkes, das in diesen Jahren zwischen ihren Brüdern, den Markgrafen von Baden, den Pfalzgrafen bei Rhein, den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und den Grafen von Württemberg im Entstehen war. Für die Markgrafen von Baden bedeutete die Einheirat in eine eindeutig ranghöhere Dynastie einen enormen Prestige-Gewinn.[8] Die Wahrung ihres hohen Ranges machte Katharina dadurch offensichtlich, dass sie in ihrem Wappen neben den badischen Schild den österreichischen setzte.[9] 1456 wurde Karl von seinem Schwager Albrecht, als dieser die Vorderen Lande verließ, zu dessen Verweser und Statthalter ernennt[10]. Durch seine Ehe wurde Karl nicht nur durch Herzog Sigmund den Münzreichen mit der Vogtei und der Regierung der vorderösterreichischen Lande beauftragt, sondern auch mit Sigmunds Berater Matthäus Hummel bekannt[11], der zuvor in den Diensten von Herzog Albrecht VI. gestanden hatte. Katharina überlebte ihren Gemahl, mit dem sie allem Anschein nach eine gute Ehe geführt hatte, um 18 Jahre und wurde Stammmutter des badischen Hauses. Ihr Sohn Christoph überließ ihr Schloss Hohenbaden als Witwensitz und baute das Neue Schloss in Baden-Baden. Katharina ist in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau in Baden-Baden bestattet. | VON ÖSTERREICH, Katharina (I1488)
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| 3641 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I55802)
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| 3642 | katholisch A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 63 A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 8 f., 37 A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 12 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17 A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35 A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 23 | FELDERMANN, Mechthild (Mettl) (I1117)
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| 3643 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7700)
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| 3644 | Katte, auch Katt, ist der Name eines alten brandenburgischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Katte gehören zum altmärkischen Uradel. Zweige der Familie bestehen bis heute. Herkunft In älterer Literatur werden niederrheinische Ursprünge der Familie vermutet. So sollen Angehörige unter König Heinrich I. aus den Niederlanden gekommen sein und sich dann zeitig in den Erzstiften Magdeburg und Bremen niedergelassen haben.[1][2] Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht am 25. September (7. Oktober ?) 1221 mit Balduwinus Catus als scabinus (lat. Schöffe) in Pennigsdorf bei Güsen.[3] Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Heinrich Katt auf Wust, Zollchow und Redekin, der von 1380 bis 1392 in Urkunden erscheint.[4] | VON KATTE, Dorothea-Sophia (I58105)
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| 3645 | Kauert Stammbaum Detail-1; Bernd Kauert | SCHUMACHER, Gerhard (I47870)
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| 3646 | Käuffelin: Balthasar K. (Kefele, Kefelin, Keuflin), württembergischerTheolog des 16. Jahrhunderts, geboren ca. 1490 in Wildberg, † den 4. October 1559 in Tübingen. Er studirte in Tübingen, wo er den 25. Oct. 1510 unter dem Rectorat von J. Lemp als B. Kefele immatriculirt ist, Philosophie und Theologie, wurde 1512 Baccalaureus, 1513 zugleich mit A.Blaurer aus Constanz Magister artium, 1517 Professor, 1518 zugleich mit Math. Aulber aus Reutlingen zu Constanz zum Priester geweiht, 1521Dr. theol. Im J. 1526 (Mai 19. ff.) nimmt er im Auftrag des Bischofs von Basel "als Ordinarius theol. und Prädikant zu Tübingen" Theil an der Disputation zu Baden im Aargau. Auf der Rückreise kam er mit seinemehemaligen Universitätsfreund Blaurer in Constanz zusammen, bezeugte ihm sein Bedauern, daß er "von der lutherischen Secte sich habe verstricken lassen", worauf Blaurer ihm erwiderte: "er solle sich vielmehr mit ihm freuen, aus dem Reich des Entchristes frei und in das Reich Christi gekommen zu sein" (Epp. Zwinglii ed. Schuler und Schultheß I, 507ff.; Pressel, Blaurer S. 94). Wenige Jahre später folgte er selbst diesem Vorbild, indem er 1534 bei der Einführung der Reformation in Württemberg wenigstens äußerlich zur evangelischen Kirche übertrat, wenngleich er innerlich stets katholisch gesinnt blieb. Er war nun eine Zeitlang einziger theologischer Professor in Tübingen, bis er 1536 in Phrygio, 1539 in Forster, 1544 in Schnepf neue Collegen bekam. Festhaltendan seiner Ueberzeugung von der Nothwendigkeit einer conciliaren katholischen Reform der Kirche, aber mit praktischer Klugheit den Umständensich accommodirend, vertrug er sich mit seinen neuen Collegen, fügtesich dann aber 1548 ebenso bereitwillig dem Interim, wie er zuvor derReformation sich gefügt hatte, und war nun wieder drei Jahre lang dereinzige theologische Professor in Tübingen, bis er 1551 in Jakob Beuerlin und Martin Frecht zwei neue lutherische Collegen erhielt. Erst 1556 wurde er vom Herzog Christoph, weil er "Leibes Blödigkeit und Altershalber nicht mehr lesen konnte", seiner Lectur mit Gnaden enthoben, aber "als ein alter verdienter Professor und fürnehmer Mitregent der Universität, der der Hohenschul viel Gutes erzeigt", in seinem Gehalt undübrigen akademischen Rechten belassen. Er starb 1539, nachdem er über40 Jahre Professor und 13 Mal Rector gewesen. Seine Zeitgenossen rühmen ihn als einen gelehrten, insbesondere in der Patristik bewanderten, beredten und in praktischen Geschäften gewandten Mann. Schriftstellerische Arbeiten von ihm sind nicht bekannt — außer einer von Fischlin erwähnten, aber nur handschriftlich vorhandenen "epistola de papa deponendo". Landesarchiv Baden Württemberg - Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Findbuch A573 Stadt und Amt Wildberg / 1488-1882 /C Akten / XVI. Heiligen-, Armen- und Stiftungssachen / 2. Stadt Wildberg / d) Käuffelinsche Stiftung / Bestellsignatur: A 573 Bü 6907 a / 1-1295840 http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1295840 Verlassenschaftsinventarium des Theologieprofessors Dr. Balthasar Käufflin / 21. Januar 1560 / Folio, geheftet, Bl. 1-22 / Käuffelin, Balthasar; Theologe, 1490-1559 Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 573 Bü 6916 aStadt und Amt Wildberg / 1488-1882 C Akten XVI. Heiligen-, Armen- und Stiftungssachen 2. Stadt Wildberg d) Käuffelinsche Stiftung Statut zur Käufflin'schen Stiftung in Wildberg (gen. durch Erlass der Regierung des Schwarzwaldkreises vom 28. Okt. 1863) / 28. Oktober 1863)28. Oktober 1863 Enthält: 10 Exemplare (Druckbogen) Umfang: 10 Ex. (Druckbogen), Druck um 1870 | KÄUFFLIN, Balthasar (I3998)
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| 3647 | Kaufmann evangelisch-reformiert | HOFSTATT, Wilhelm (I1451)
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| 3648 | Kaufmann in Barmen-Gemarke J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 14545 Barmen, heute Wuppertal Fabrikant der Firma Alexander Dahl, gegründet 1836/38 (Lohgerberei in der „Höhne“), Wanderschaft nach Italien und Frankreich (u. a. Paris) | DAHL, Alexander (I59)
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| 3649 | Kaufmann in Cuevas (Almeira, Spanien), Carrucha (Almeira, Spanien), Colombes (Frankreich), Paris, 1918 Asnières (Frankreich). | KÖBERLIN, Emil (I3390)
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| 3650 | Kaufmann in Düsseldorf evangelisch-reformiert | HOFSTATT, Hermann (I1453)
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