Strauss Genealogie


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3001 Grimoald übernahm nach einem kurzen Machtkampf 643 das austrasische Hausmeieramt seines 640 verstorbenen Vaters. Dieses hatte nach dem Tod Dagoberts I. im Jahre 638 oder 639 Otto, der Erzieher Sigiberts III., inne. Der Tod des Königs und die Unmündigkeit seines Nachfolgers führten auch zu einem Aufstand Radulfs, des Herzogs von Thüringen, der die Gelegenheit wahrnehmen wollte, die fränkische Oberhoheit abzuschütteln. Grimoald begleitete Sigibert III. und dessen Heer 640 und 641 auf dem Feldzug gegen die Thüringer, wobei es zu einer totalen Niederlage der königlichen Truppen kam. Im Chaos der Schlacht rettete Grimoald dem jungen König das Leben und gewann so dessen Freundschaft. 642 oder 643 ließ er Otto, den Hausmeier, vom alemannischen Herzog Leuthar ermorden, und wurde 643 endlich selbst Hausmeier. Grimoald führte in den nächsten Jahren praktisch völlig selbstständig die Regierungsgeschäfte für seinen König.

Sigibert III. führte eine über viele Jahre kinderlose Ehe, so dass er schließlich die Hoffnung aufgab, eigene Kinder zu bekommen. Grimoald überredete den König, seinen eigenen Sohn als Childebertus adoptivus – also unter einem Merowinger-Namen, sein wirklicher Name ist unbekannt – zu adoptieren. Dadurch erhoffte sich der Hausmeier, die merowingische Dynastie zugunsten seiner eigenen Familie stürzen zu können. Allerdings gebar die Königin doch noch einen eigenen gesunden Sohn, der Dagobert getauft und von seinem Vater zum Nachfolger proklamiert wurde, wobei seine Erziehung Grimoald obliegen sollte. Nach den Überlieferungen des Liber Historiae ließ der Hausmeier Dagobert nach dem Tod seines Vaters im Jahre 656 scheren und als Mönch nach Irland schicken. Grimoald hatte sein Ziel erreicht, und sein eigener Sohn wurde König des austrischen Reichsteils.

Dieser, der als Childebert (III.) adoptivus regierte, scheint zumindest in Austrasien auch sechs Jahre lang, bis zum eigenen Tod 662 anerkannt gewesen zu sein. Grimoald hingegen wurde wegen dieser Handlungen von Sigiberts Bruder Chlodwig II., der in Neustrien regierte, aus einem Hinterhalt gefangen genommen, nach Paris gebracht und dort 656 oder 657 im Kerker hingerichtet.

Die Dynastie Pippins des Älteren schien damit und nach dem frühen Tod Childeberts 662 bereits erloschen. Aus der Verbindung von Grimoalds Schwester Begga mit Ansegisel, dem Sohn Arnulfs von Metz, ging jedoch Pippin der Mittlere hervor, der die Macht im Frankenreich schließlich wieder für die Familie errang. Pippin der Mittlere wird allerdings entsprechend seiner väterlichen Herkunft den Arnulfingern zugeordnet.

Grimoald war ein Gründer der Abteien in Stablo und Malmedy. 
VON HERISTAL, Grimoald der Ältere (I18386)
 
3002 Grolman oder früher auch Grollmann ist der Name einer westfälischen Familie, die im 15. Jahrhundert das zur Abtei Essen und deren Hof in Huckarde gehörende Gut „zum Grole“ im Kirchspiel Wattenscheid zum Lehen hatte, wonach die Inhaber damaliger Sitte entsprechend „Grolman“ genannt wurden.

Jaspar vam Schehe bzw. Grolman wurde 1582 Bürger von Bochum, doch die direkte Stammreihe der Familie beginnt mit Arndt Grolman, geboren um 1570 auf dem Gut zum Grole, gestorben um 1632 in Bochum, wo er auch Bürger und Eisenhändler war.

Erhebungen in den preußischen Adelsstand in Berlin
am 27. Dezember 1741 für Georg Arnold Grollmann, preußischer Major im Regiment „von Möllendorf“,
am 29. September 1786 für die Vettern Heinrich Dietrich Grolman, preußischer Kammergerichts- und Pupillenrat, und Ludwig Grolman, landgräflich hessen-darmstädter Regierungs- und Konsistorialrat in Gießen.
am 22. Oktober 1812 für die Brüder Adolph Grolman, großherzoglich hessischer Hofgerichts- und Kriminalrichter in Gießen, Dr. jur. Carl Grolman, großherzoglich hessischer Oberappellationsgerichtsrat und Professor in Gießen, Ludwig Grolman, großherzoglich badischer Oberstleutnant und Generaladjutant, und Friedrich Grolman, großherzoglich hessischer Justizamtmann zu Gemünden.
am 16. Juni 1871 für Friedrich Wilhelm Theodor Grolman, preußischer Oberst à la suite des Infanterie-Regiments Nr. 87 und Kommandeur der 3. Infanterie-Brigade.
Bekannte Familienmitglieder
Adolf von Grolman (1812–1887), Großherzoglich Hessischer Generalleutnant und Generaladjutant von Großherzog Ludwig IV.
August von Grolman (1805–1848), Professor der Rechte in Gießen
Eduard von Grolman (1812–1890), Großherzoglich Hessischer Generalleutnant und Kriegsminister
Ernst von Grolman (1832–1904), preußischer General der Infanterie
Ferdinand von Grolman (1820–1901), Großherzoglich Hessischer Generalmajor und Kammerherr
Friedrich Georg Ludwig von Grolman (1726–1789), preußischer Oberst, Ritter des Ordens Pour le Mérite
Friedrich von Grolman (1784–1859), hessischer Richter und Abgeordneter
Friedrich von Grolman (General, 1817) (1817–1881), preußischer Generalleutnant
Friedrich von Grolman (General, 1852) (1852–1927), preußischer Generalleutnant
Heinrich Dietrich von Grolman (1740–1840), Präsident des Preußischen Obertribunals in Berlin, Hauptredaktor des preußischen Landrechtes
Helmuth von Grolman (1898–1977), deutscher Generalleutnant und Politiker
Karl von Grolman (General) (1777–1843), preußischer General
Karl Ludwig Wilhelm von Grolman (1775–1829), Jurist, hessischer Staatsmann, Minister und Ministerpräsident
Wilhelm Heinrich von Grolman (1781–1856), Kammergerichtspräsident und preußischer Wirklicher Geheimer Rat
Wilhelm von Grolman (General, 1829) (1829–1893), preußischer General der Infanterie 
GROLLMANN, N. (I22133)
 
3003 Grolmans Eltern waren der hessische Geheimrat Adolf Ludwig Grolman (1722–1795) und seine Frau, Anna Sophie, geborene von Rauen (1744–1827). Grolman immatrikulierte sich am 25. September 1791 als Student der Rechtswissenschaft an der Universität Gießen. Später wechselte er an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. In Gießen wurde er Mitglied des Harmonistenordens und des Corps Franconia (1792).[1] Grolman promovierte 1795 an der Universität Gießen.[2]

1798 wurde er in Gießen außerordentlicher Professor und 1800 ordentlicher Professor für Rechtswissenschaft.

Als die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt 1803 im Zuge der Auflösung des Alten Reichs eine erste Charge neuer Territorien erhielt, wurde es zur dringenden Aufgabe, die alten und neuen Territorien zu integrieren. Mitglied der dazu eingerichteten Gesetzgebungskommission war auch Grolman. 1804 wurde er Richter am Oberappellationsgericht Darmstadt[3], 1808 erhielt er die dritte ordentliche Rechtsprofessur an der Landesuniversität in Gießen.[4] Ebenfalls 1808 erklärte Großherzog Ludewig I. den Code Napoléon in seinem Großherzogtum einführen zu wollen.[5] Grolman bildete zusammen mit Heinrich Karl Jaup eine Kommission, die bewerten sollte, wie das praktisch umgesetzt werden könne. Sie vertraten die Auffassung, den Code Civil komplett zu übernehmen, zuvor aber die Rechtsverhältnisse anzupassen, damit das funktioniere. Dazu beteiligten sie sich an der Gießener Konferenz. Das Projekt scheiterte aber an politischen Widerständen und dem Untergang Napoleon Bonapartes. Von 1810 bis 1812 amtierte Grolman als Rektor der Universität, von 1815 bis 1820 als Universitätskanzler. Seit 1816 war er Vorsitzender der Gesetzgebungskommission des Großherzogtums Hessen.[6] Er war wesentlich am Entwurf der Verfassung vom 18. März 1820 und der überarbeiteten, dann endgültig angenommenen Verfassung des Großherzogtums Hessen vom 17. Dezember 1820 beteiligt, ebenso daran, die rechtlichen Grundlagen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung im Großherzogtum Hessen 1821[7] zu schaffen.[8] 1818 wurde er erster Präsident des Provisorischen Kassations- und Revisionsgerichtshof für die Provinz Rheinhessen mit Sitz in Darmstadt.[9] Seit 1819 war er Mitglied des Staatsministeriums und löste faktisch den schwer erkrankten Friedrich August von Lichtenberg ab, der noch im gleichen Jahr starb. Seit 1820 trug Grolman auch den Titel „Staatsminister“, war für die Bereiche des Innern und der Justiz zuständig, fungierte tatsächlich aber auch als Chef-Minister. Dem trug die formale Ernennung zum Präsidenten des Gesamt-Ministeriums (Ministerpräsident) 1821 Rechnung. 1823 wurde er zusätzlich Präsident des Staatsrats.[10]

1801 erhielt er den Titel Geheimrat, 1819 den Titel eines Wirklichen Geheimen Rats und 1812 wurde er geadelt.[1

Zeitlebens galt er als guter Freund, aber wissenschaftlicher Kontrahent Paul von Feuerbachs, da Grolman die Theorie des psychologischen Zwanges im Strafrecht ablehnte.

Er heiratete am 1. April 1798 Emilie Katharina Maria Sophie van de Wall (1775–1828). Das Paar hatte fünf Söhne und fünf Töchter, von denen zwei Söhne und eine Tochter jung starben.

August von Grolman (1805–1848), Professor der Rechte in Gießen
Eduard von Grolman (1812–1890), Großherzoglich hessischer Generalleutnant und Kriegsminister
Wilhelmine ⚭ Friedrich Christian Gustav von Hombergk zu Vach (1791–1858), Präsident des Hofgerichts Darmstadt
 
VON GROLMANN, Karl Ludwig Wilhelm (I6311)
 
3004 Großmutter aus der vierten unehelichen Verbindung ihres Sohnes EDUARD I. von GREGOR, der 964-996 Abt von EINSIEDELN wird VON GAINAS, Heilige Heilige Ealhswith (Heilige) (I2052)
 
3005 gründet am 26.02.1824 die Hettenbach-Stiftung; Grossmeister; Freund von JOHANN HEINRICH HENKING:
Der Vater, JOHANN ENGELHARD HETTENBACH, geboren am 28. Oktober 1710 in Handschuhsheim bei Heidelberg, war Vorstand einer ´angesehenen Heidelberger Handwerkerfamilie`, Weißgerber, genauso wie dessen Vater GEORG HIERONYMUS HETTENBACH (1676-1749) und Großvater HIERONYMUS HETTENBACH (vor 1632 - ?), der die MACK´sche Mühle in Ziegelhausen gekauft hatte. Außerdem war JOHANN ENGELHARD HETTENBACH Stadtverordneter.
Die Mutter MARIA BARBARA KELLER, am 22. November 1711 in Heidelberg geboren, ist eine Tochter von dem Nadler JOHANN JACOB KELLER, der 1744 gemeinsam mit seinem Sohn MICHAEL sein Bürgerrecht in Zürich erneuert, und seiner Frau ANNA CHRISTINA SCHELLER.
Der Großvater von MARIA BARBARA KELLER ist CHRISTOPH KELLER, im Juli 1644 in Zürich geboren, ein Nadler und Handelsmann und seine Frau, die Großmutter ist BARBARA REUTLINGER, ebenfalls in Zürich geboren und zwar am 12. August 1638, eine Dienstmagd und „nach 1680“ gestorben.

Das Elternhaus von JOHANN GEORG HETTENBACH stand in der Stadt (Heidelberg), die Gerberei aber im Siebenmühlental bei Handschuhsheim /Heidelberg.
In den städtischen Sammlungen des kurpfälzischen Museums in Heidelberg hängt heute noch im Lapidarium ein Stein an der Wand (wohl Nr. 8), der die Inschrift trägt: „… HAD … ERBAVT GEORG /HIERONIMUS HETTEBACH 1719 /RENNOFYRT 1749 /JOHANN ENGELHART HETTEBACH /MARIA BARBARA HETTEBACHIN.“
Alle Großbuchstaben N sind spiegelbildlich gehauen. Unter der Inschrift ist das historische Weißgerberzeichen angeordnet: Die beiden sich diagonal kreuzenden Werkzeuge für die Hautbearbeitung auf dem Schabebaum. Der Stein soll vom Siebenmühlental bei Handschuhsheim bei Abbruch des Hauses hierhergebracht worden sein.
Der spätere Legatsstifter JOHANN GEORG HETTENBACH wurde als sechstes Kind geboren. Insgesamt hatte er 8 Geschwister, darunter mit den Kindern 2 und 3, sowie 8 und 9 Zwillinge.
Mit Prof. DANIEL WILHELM NEBEL, einem deutschen Mediziner und Chemiker, sowie Rektor der Universität Heidelberg , heiratete eine prominente Persönlichkeit aus angesehenster Familie, zuerst MARIA CHRISTINA HETTENBACH, also Kind 2 und zu einem späteren Zeitpunkt mit KATHARINA ELISABETH HETTENBACH, Kind 9 und wurde sozusagen „Doppelschwager“ von JOHANN GEORG HETTENBACH.
JOHANN GEORG HETTENBACH und sein „Spezial-Freund“ JOHANN HEINRICH HENKING, Hofapotheker und Medizinalrat, ebenso in Heidelberg geboren wie Hettenbach krönten ihre besondere Beziehung durch folgendes Versprechen: „Diese beiden hatten sich gelobt ihre Kinder miteinander zu verehelichen, so dass der älteste HENKING, die älteste HETTENBACH, der jüngste die jüngste Tochter heimführe, was auch seinerzeit geschehen, aber leider nicht ganz gut ausgefallen ist.“
AUS ´Lebensbilder` CARL HEINZ FERDINAND HENKING, Schwiegersohn von JOHANN GEORG HETTENBACH.
- HENRIKA HETTENBACH heiratete 1801 CARL PHILIPP JOSEF HENKING (Stifter des Henking Legats)
- ADRANE WILHELMINE HETTENBACH heiratete 1816 CARL HEINRICH FERDINAND HENKING

JOHANN GEORG HETTENBACH zog nach St. Gallen und wird 1795 eingebürgert.
„Er kam zuerst als Commis unter vorteilhaften Bedingungen in das Haus ´GONZENBACH und BINDER`. Bei der Trennung der Handlung trat er als leitender Teilnehmer an die Spitze des Hauses ´BINDER`, entwickelte aber wenige Jahre später eine eigene Handlung, welche er in günstigen und ungünstigen Zeiten mit Geling und Glück leitete.“ Jahrbuch St. Gallen 1823 S. 80

09.10.48 St. Gallisches Staatsarchiv
Adressbuch von 1812
Unter Musselin Handlungen und Fabrikationen:
HETTENBACH&CO, Webergasse 12
hinten im Adressbuch: Stadtplan von 1809
Das Haus Moosbrückstraße 4 ist verzeichnet unter No 1219 (258). Der Bewohner ist nicht verzeichnet.

Adressbuch von 1844
Hettenbach, Kaufmann, wohnt Haus No. 322b
Hetenbach gesch. Henking wohnt Haus No. 109 b. Ein Plan dazu fehlt.

Als Mousseline-Kaufmann und -Fabrikant war HETTENBACH in der Webergasse 12 tätig.
Er heiratete im Alter von 33 Jahren am 07.04.1780 SARA KUNKLER (1745-1793) , Tochter des HANS JACOB KUNKLER aus St. Gallen und der ELISABETHA ZOLLIKOFER, sowie Enkelin des CASPAR ERASMUS KUNKLER, und bekam mit Ihr drei Kinder, HENRIKA(1781-1867), DAVID(1783-1868) und LOUISE HETTENBACH (1785-1790). Louise wurde nur fünf Jahre alt.
Quelle: Stadtarchiv St. Gallen

1785, zu dem Zeitpunkt war er 38 Jahre alt, trat er in das St. Galler Bürgerrecht ein. Am 08.03.1793 starb seine Frau SARA KUNKLER.
Sieben Monate nach dem Tod seiner ersten Frau, im Alter von 46 Jahren, heiratete JOHANN GEORG HETTENBACH ein zweites Mal, die um ungefähr 19 Jahre jüngere ANNA WARTMANN.
Seine zweite Frau, ANNA WARTMANN (1766-1842) ist aus St. Gallen, Tochter des Medizinstud., Dr. phisicus und 1786 Grossmeisters einer Freimaurerloge BERNHARD WARTMANN und dessen Frau MARGARETHA SCHLUMPF, Tochter des Bürgermeisters von St. Gallen HEINRICH SCHLUMPF. Der Grossvater väterlicherseits von ANNA WARTMANN ist Georg Wartmann.
JOHANN GEORG HETTENBACH bekommt von seiner zweiten Frau zwei weitere Kinder, MARGARETHE LOUISA(1795-1875) und ADRIANE WILHELMINE HETTENBACH(1797-1875).
Die ältesten und jüngsten HENKING und HETTENBACH Kinder fügten sich der „Gelobung“ der Väter und heirateten.
JOHANN GEORG HETTENBACH arbeitete „bis sein vorgerücktes Alter und die täglich mehrenden Hemmungen des Handelns ihn bestimmten, sich zurück zu ziehen und den Abend seines Lebens im Genusse, durch Tätigkeit verdienter Ruhe zu zubringen.“ Jahrbuch St. Gallen 1823 S. 80
Gemäss einer Archivangabe gehörte er, als er starb, mit einem Vermögen von 184'247 Gulden zu den wohlhabendsten Bürgern der Stadt St. Gallen.

Am 25.02.1824, ca. ein Jahr bevor er stirbt, stiftete er das JOHANN GEORG HETTENBACH Familienlegat für seine VIER KINDER (Louise aus erster Ehe ist klein gestorben) UND ALLE Nachfahren, welches er mit aufgerundet 10 Prozent, das waren 20.000 Gulden, seines Vermögens ausstattete.
„So wie ich durch Stiftung dieses Legates die Wohlfahrt meiner Nachkommen zu befestigen wünsche, und hiermit den Beweis meines Wohlwollens den spätesten Gliedern meiner Familie zu überliefern bedacht bin, so ermahne ich auch dieselben väterlich sich von dem Wege des Fleisses, der Sparsamkeit, der Friedensliebe und Eintracht nie zu entfernen;“ aus der Stiftungs-Urkunde
Am 10. Januar 1825 verstarb HETTENBACH mit 77 Jahren in St. Gallen.

Staatsarchiv St. Gallen W 177 Familie HETTENBACH von St.Gallen
Familie HETTENBACHvon Heidelberg, DEU, in St.Gallen eingebürgert 1795.
Der Nachlass wurde dem Staatsarchiv um 1960 aus Familienbesitz MAYER-HENKING übergeben.
Staatsarchiv: W 177 / 1 Dokumentation zur Familie HETTENBACH; Angaben zum Stammbaum, Aktenverzeichnis zum Nachlass, Archivauszüge
Staatsarchiv: W 177 / 2 Wasserleitung vom Brunnen im grossen Klosterhof zur Liegenschaft HETTENBACH an der Moosbrugg/Akten zum Streit um die Wasserleitung mit Transkriptionen
Staatsarchiv: W 177 / 3 JOHANN GEORG HETTENBACH: Testament mit mehreren Nachträgen / und Traskriptionen; JOHANN GEORG HETTENBACH von Heidelberg (1766-1825) war Mousseline-Kaufmann und -Fabrikant an der Webergasse in St.Gallen. Er war in erster Ehe mit SARA KUNKLER (1745-1793) und in zweiter Ehe mit ANNA WARTMANN (1766-1842) verheiratet.
Staatsarchiv: W 177 / 4 Übersicht über die Erbmasse des JOHANN GEORG HETTENBACH; Zusammenstellung des bedeutenden, in Pfandbriefen angelegten Vermögens, der Handelspartner in Verona, Palermo und Augsburg und der Liegenschaften, unterschrieben von allen Erben. Mit einem Vermögen von 184'247 Gulden gehörte HETTENBACH zu den wohlhabendsten Bürgern der Stadt.
 
HETTENBACH, Johann Georg (I264)
 
3006 gründete 1691 in Bochum die erste, heute noch bestehende sog. „Alte Apotheke“ SEVERIN, Georg Heinrich (I44328)
 
3007 GrunerBE

Regimentsfähige Burgerfam. der Stadt Bern, ursprünglich aus Zwickau (Sachsen), später in Seengen ansässig. Als Stammvater gilt Johannes (1568), Konventual der Johanniterkomturei Küsnacht, der ab 1534 Pfarrer in Seengen war und dessen Enkel zwischen 1591 und 1629 ins Burgerrecht der Stadt Bern aufgenommen wurden. Die G. gehörten versch. Zünften an, u.a. derjenigen der Schuhmacher, Obergerber und Kaufleute. Politisch war die Familie unbedeutend. Eine Sonderstellung nahmen die G. zu Worblaufen als Bankiers, Händler und Papierfabrikanten ein. Sie gehen zurück auf David (->), Besitzer der Mühlen Worblaufen und Zu Thal, der die Malacrida-Bank übernahm. Sein Sohn Samuel (1715-97) führte Familienbank, Leinwandhandel und Papiermühlen weiter und absolvierte eine beachtl. Ämterlaufbahn. Das Papierunternehmen wurde schliesslich 1863 verkauft, nachdem der Sprung ins industrielle Zeitalter nicht gelungen war. Aus der Worblaufer Linie stammte auch der Bergwerksingenieur Johann Samuel (->). Unter den Geistlichen und Gelehrten ragt Johann Rudolf (->), Dekan in Burgdorf und Verfasser der Gruner'schen Genealogien, hervor. Seine Söhne Johann Rudolf (1707-78), Pfarrer in Sigriswil und Orientalist, sowie Gottlieb Sigmund (->), Jurist, Aufklärer und Geologe bzw. Mineraloge, waren Wissenschaftler wie auch der Enkel Gottlieb (->), Pfarrer in Zimmerwald, der als Ökonom und Botaniker wirkte. Emmanuel-Louis (1809-83) aus Worblaufen wurde Prof. für Metallurgie in Paris und Generalinspekor der franz. Bergwerke. Er begründete den in Frankreich ansässigen, in Bern noch verburgerten Zweig der Familie, dem auch der Medizinprof. und Genealoge Jean Emmanuel (geb. 1909) angehört. Paul (->) war Prof. für theoret. Physik in Bern, Erich (->) Prof. für Politikwissenschaft an derselben Universität. Die Familie umfasst auch Künstler und Kunsthandwerker, so den Porträtmaler Johann (1711-70, Sohn des Dekans in Burgdorf), den Graveur Jakob Friedrich Samuel (1803-88) und die Malerin Ida (1867-1949). 
N., N. (I41448)
 
3008 Gudensberg liegt am äußersten Südostzipfel des Naturparks Habichtswald etwa 20 km südlich von Kassel und zehn Kilometer nordöstlich von Fritzlar (Entfernungen jeweils Luftlinie).
Nach Oberurff, wo es seit 1953 ein Internat des CJD gibt, bei Bad Zwesten sind es 27,2km. 
FISCHER, N. (I930)
 
3009 Gugelberg von Moos
Autor: Florian Hitz | Stand: 31.12.2011
Im späten 15. Jahrhundert aus Lachen (SZ) nach Chur und Maienfeld (GR) übersiedeltes Aristokratengeschlecht. Ab dem späten 16. Jahrhundert besass die Familie Gugelberg von Moos den Zehnten in Triesen und in Triesenberg als bischöflich-churisches Lehen. 1623 verkaufte sie diese Rechte an die Herren von Schauenstein. Der Zehnt in Triesenberg wurde 1778 vom Bischof erneut der Familie Gugelberg von Moos verliehen. Diese verkaufte das Lehen 1791 der Gemeinde Triesen. Im 17./18. Jahrhundert waren die Gugelberg von Moos Inhaber eines Lehens in Schaan. Mitglieder der Familie waren Kreditoren für Private und Gemeinden in Liechtenstein. 
GUGELBERG VON MOOS, Hans (I56476)
 
3010 Guido erhielt noch vor dem Jahr 1129 von seinem Vater die Grafschaft Ponthieu. Um 1137 gründete er die Zisterzienserabtei von Valloires. Er schloss sich 1146 dem Zweiten Kreuzzug unter König Ludwig VII. an, auf dem er am 25. Dezember 1147 in Ephesos nach einer Krankheit starb.[1]

Seine Ehefrau hieß Ida, mit der er drei Kinder hatte:

Johann I. († 1191), Graf von Ponthieu
Guido († 1208/18), Herr von Noyelles
Agnes, Äbtissin von Montreuil 
(PONTHIEU), Guido II. (I61359)
 
3011 Guido Heinrich Rudolf Freiherr d’Orville von Löwenclau (* 1. März 1839 in Hoyerswerda; † 3. November 1914 in Wiesbaden) war ein preußischer Generalleutnant.

Leben
Herkunft
Rudolf entstammte der älteren Linie der Freiherrn d’Orville von Löwenclau. Er war ein Sohn des Rittergutbesitzers Robert d’Orville von Löwenclau (1806–1842) und dessen Ehefrau Auguste, geborene Birnich (1818–1858).

Militärkarriere
Orville trat am 29. März 1856 als Fahnenjunker in das 31. Infanterie-Regiment der Preußischen Armee ein und avancierte bis Anfang Februar 1858 zum Sekondeleutnant. Von April 1861 bis September 1864 war er Adjutant des I. Bataillons und ab November 1864 zu Ausbildungszwecken auf ein Jahr zum Garde-Feldartillerie-Regiment nach Berlin kommandiert. Als Regimentsadjutant nahm Orville 1866 während des Krieges gegen Österreich am Gefecht bei Langenbrück sowie den Schlachten bei Podol, Münchengrätz und Königgrätz teil. Er stieg Ende Juli 1866 zum Premierleutnant auf und wurde für sein Wirken mit dem Roten Adlerorden IV. Klasse mit Schwertern sowie dem Ritterkreuz II. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausorden mit Schwertern ausgezeichnet.

Am 18. Juni 1869 folgte mit Patent vom 3. April 1866 seine Versetzung in das Garde-Füsilier-Regiment. Dort avancierte Orville Mitte April 1870 zum Hauptmann und Chef der 4. Kompanie, die er im folgenden Krieg gegen Frankreich bei St.-Privat, Beaumont, Sedan sowie vor Paris führte. Dafür erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse. Nach dem Friedensschluss wurde er am 13. Juni 1876 als Chef der 6. Kompanie in das 1. Garde-Regiment zu Fuß versetzt und war ab Mitte Januar 1877 mit der Verwaltung der Kammerbestände der Garde-Landwehr beauftragt. Unter Beförderung zum überzähligen Major und Kommandierung als Adjutant des Generalkommandos des II. Armee-Korps in Stettin erfolgte am 18. Februar 1878 seine Versetzung in das 3. Garde-Grenadier-Regiment Königin Elisabeth. Daran schloss sich vom 14. Januar 1879 bis zum 16. Oktober 1883 eine Verwendung als Kommandeur der Unteroffizierschule in Biebrich an. Anschließend trat Orville mit der Ernennung zum Kommandeur des Füsilier-Bataillons im 5. Badischen Infanterie-Regiment Nr. 113 in den Truppendienst zurück, wurde Mitte August 1885 Oberstleutnant und rückte zwei Monate später in den Regimentsstab auf. Als etatmäßiger Stabsoffizier war er vom 11. Februar 1886 bis zum 13. Juni 1888 im 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 in Karlsruhe tätig, wurde dann mit der Führung des 1. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 81 in Frankfurt am Main beauftragt und am 4. August 1888 als Oberst zum Regimentskommandeur ernannt. Am 14. Februar 1891 übernahm Orville als Generalmajor die in Glogau stationierte 18. Infanterie-Brigade und Großherzog Ludwig IV. verlieh ihm am 25. Februar 1891 das Komturkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit Schwertern.[1] Unter Beförderung zum Generalleutnant avancierte Orville am 27. Januar 1895 zum Kommandeur der 33. Division in Metz. In dieser Eigenschaft wurde er anlässlich des Ordensfestes im Januar 1897 mit dem Stern zum Roten Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe ausgezeichnet, bevor man ihn in Genehmigung seines Abschiedsgesuches am 2. Juni 1897 mit der gesetzlichen Pension zur Disposition stellte.[2] Wilhelm II. würdigte ihn durch die Verleihung des Kronen-Ordens I. Klasse.[3]

Nach seiner Verabschiedung lebte er in Wiesbaden und erhielt am 15. Mai 1912 die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Garde-Füsilier-Regiments. Er war Rechtsritter des Johanniterordens.

Familie
Orville hatte sich am 10. November 1865 in Berlin mit Luise von Borcken-Auerose (1843–1871) verheiratet. Nach ihrem frühen Tod heiratete er am 7. Mai 1874 in Melno Jenny Bieler (1850–1910), verwitwete Roepell. Aus den Ehen gingen folgende Kinder hervor:

Charlotte (* 1866) ⚭ 1886 Hans von Uthmann (* 1856), preußischer Oberstleutnant, Ehrenritter des Johanniterordens
Erich (* 1867)
Axel (* 1875), preußischer Rittmeister der Landwehr ⚭ Ida Wichard (* 1890)
Ilse (* 1880) ⚭ 1905 Robert Hohmann, Kaufmann 
D´ORVILLE VON LÖWENCLAU, Rudolf (I57392)
 
3012 Guido war der Sohn des Markgrafen und Herzogs Wido I. bzw. Guido I. von Spoleto und seiner Ehefrau Itana, vermutlich einer Tochter des Herzogs Siko von Benevent. Sein älterer Bruder Lambert I. war Herzog von Spoleto 850–871 und 875–879 und kämpfte gegen Kaiser Ludwig II., unterhielt aber ein gutes Verhältnis zu dessen Nachfolger Karl II. dem Kahlen. Der Vater Wido I. war mit Kaiser Lothar I. im Jahre 842 nach Italien gekommen und von diesem zum Herzog von Spoleto ernannt worden.
Guido war ab 876 Markgraf von Camerino, dem östlichen Teil des von seinem Vater Wido I. unter seinen Söhnen aufgeteilten Herzogtums Spoleto; er ist in einer Urkunde von Juni 876 als solcher erwähnt. Wohl im Jahre 879 heiratete er Ageltrude, Tochter des Fürsten und Herzogs Adelchis von Benevent, und erneuerte auf diese Weise die politische Verbindung zum zweiten langobardischen Staate in Mittel- und Süditalien. Er und sein Bruder unterstützten 876/877 Papst Johannes VIII. im Kampf gegen die Araber in Kampanien im Rahmen eines Bündnisses mehrerer, aber nicht aller süditalienischen Kleinstaaten gegen die Invasoren. Spürbare Erfolge zeigten sich jedoch nicht.

Als die westfränkische Bischofssynode von Ponthion am 16. Juli 877 nach dem Tode Karls des Kahlen die Oberherrschaft des Papstes über Spoleto anerkannte, wandte sich Lambert I. gegen Johannes VIII., eroberte Rom und nahm den Papst im März 878 gefangen, obwohl er wenig zuvor von diesem adoptiert worden war. Ob Guido daran beteiligt war, ist eher unwahrscheinlich. Als Lambert im Sommer 880 starb, folgte ihm sein Sohn Guido II. (III.) nach. Dieser nahm im Februar 882 zusammen mit seinem Onkel an einer Synode in Ravenna teil, auf der beide dem Papst Treue schworen und versprachen, ihm alle unrechtmäßig erworbenen Ländereien zurückzugeben. Im Jahre zuvor hatte Guido in einem Thronstreit in Benevent eingegriffen, der nach der Ermordung seines Schwiegervaters Adelchis 878 ausgebrochen war, und nahm den Gegner seines Verwandten Radelchis II., Gaideris, gefangen, ließ ihn dann aber nach Konstantinopel entkommen. 
VON SPOLETO, Wido (I39711)
 
3013 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7771)
 
3014 Guiscard (guiscard, guiscart) ist die altfranzösische Aussprache von „Wiß-hart“/„Weis-hard“ (bzw. „Fischart“: noch heute im süddeutschen Raum für „Schlauberger“). Die Normannen, ursprünglich aus Norwegen und Dänemark stammend, hatten ihre altgermanischen Namen weiter gepflegt, obwohl sie als neue Herren der Normandie (Nordfrankreich) im Alltag die altfranzösische Sprache übernommen hatten (vgl. Geschichte der Normandie).

Wilhelm von Apulien schrieb: „… sein Name war Guiskard, weil er an Verschlagenheit Cicero und auch Odysseus überlegen war.“
Robert war der sechste Sohn des Tankred von Hauteville, eines Angehörigen des niederen Adels (Valvassor) der westlichen Normandie (heute: Hauteville-la-Guichard bei Coutances). Robert war der erste Sohn der zweiten Frau Tankreds, Frensendis, und damit in der Erbfolge an sechster Stelle positioniert. Obgleich der väterliche Besitz schon 1035 auf den Sohn Gottfried überging, blieb Robert (im Gegensatz zu den älteren Brüdern) bis etwa 1045 in der Normandie. Aus seinen Jugendjahren ist im Prinzip nichts überliefert. Das normannische Herzogtum wurde allerdings in jenen Jahren von blutigen Fehden erschüttert, da der Herzog in Rouen, Wilhelm (später „der Eroberer“ genannt), zum Zeitpunkt seiner Erhebung 1035 noch ein Kind war und um sein Überleben kämpfte. 
GUISKARD, Robert (I39128)
 
3015 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I8)
 
3016 Gunnhild Gormsdottir war nach der Historia Norvegiae eine Tochter Gorms des Alten von Dänemark mit Thyra Danebod. Nach der Heimskringla war sie eine Tochter des ansonsten unbekannten Ossur Tote und in Finnmark aufgezogen worden. Die Saga berichtet legendenhaft, dass sie von Männern des Königs Erik Blutaxt in einer Erdhütte in Finnmark gefunden worden sei, wo sie Zauberkünste gelernt habe.

Ihre Ehe mit Erik machte sie zur Königin von Norwegen. Sie wird in den Sagas als grausam, heimtückisch, verräterisch, machthungrig, herrschsüchtig, geldgierig, aufhetzend und zauberkundig beschrieben. Vieles von dem ist kritisch zu sehen, da die Berichte von ihren Gegnern, insbesondere von dem Skalden Egill Skallagrímsson stammen. Sie soll von kleinem Wuchs, aber gutem und vornehmem Aussehen gewesen sein.

Als einer der Hauptzüge Gunnhilds wird genannt, dass sie zauberkundig gewesen sei. Das steht im Zusammenhang mit der Aussage Snorris, sie stamme aus Hålogaland, und ihr Vater sei Ossur Tote gewesen. Sie sei, als sie König Erik getroffen habe, in Finnmarken bei zwei der schlimmsten Zauberer gewesen, die sie dann getötet habe. Andere isländische Quellen nennen den Vater Ossur Lavskjegg, ein Name, der Gunnhild betont mit Finnen[1] und Zauberei in Verbindung bringt. Eines der ältesten Geschichtswerke über Norwegen, das außerdem von den isländischen Traditionen teilweise unabhängig ist, die Histora Norvegiæ, schreibt, dass sie Tochter des dänischen Königs Gorm und damit Schwester von Harald Blauzahn gewesen sei. Fast alle neueren Historiker gehen davon aus, dass dies wohl richtig ist.
Nach dem Tode Eriks in Jórvík (heutiges York) im Jahr 954 hatte sie die Vormundschaft über Harald Gråfell und die übrigen Söhne. Sie zog nach Dänemark und brachte ihren Bruder Harald Blauzahn dazu, sie gegen Håkon den Guten zu unterstützen. Als der besiegt und getötet worden war, übernahmen ihre Söhne die Macht, und sie konnte über ihre Söhne Macht ausüben. Sie wurde die „Königsmutter“, so dass die Söhne „Gunnhilds-Söhne“ genannt wurden. Als mehrere von ihnen getötet worden waren, musste sie wieder außer Landes gehen und zog auf die Orkneys, wo eine ihrer Töchter mit dem Jarl Arnfinn Thorfinnsson verheiratet war.

Wie alt Gunnhild wurde und wo sie gestorben ist, ist unbekannt. Aber im Jahre 970 soll sie noch gelebt haben.

Das wenige, das wir von Erik Blutaxt und seinen Söhnen wissen, lässt den Schluss zu, dass sie wahrscheinlich zu Beginn des 10. Jahrhunderts geboren wurde. Wahrscheinlich folgte sie Erik bei seiner Vertreibung aus Norwegen ins Ausland und kehrte auch mit den Erikssöhnen zurück. Nach der Ágrip und nach Theodricus Monachus in der Historia de antiquitate regum Norwagiensium wurde sie von den Männern des dänischen Königs getötet und als Zauberin in einem Moor versenkt. Das ist unwahrscheinlich. Wo sie starb, ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich war es auf den Orkneys, denn sie hatte eine Tochter, die mit dem Sohn des damaligen Orkneyjarls verheiratet war. Nach der Niederlage der Erikssöhne dürfte sie 970 dorthin gereist und auch dort gestorben sein.[2] 
GORMSDOTTIR, Gunnhild (I37251)
 
3017 Gunthar stammte als Sohn des friesischen Grafen Gerulfs aus einer bedeutenden fränkischen Adelsfamilie. Er war verwandt mit Hilduin von Saint-Denis, seinem vermutlichen Vorgänger auf dem Kölner Erzbischofsstuhl. Zugleich war er Kanzler für Lothringen.[2] In der Heiligen Schrift bewandert, kannte er sich auch in den Canones aus, so dass er später die Schriftsätze für die Ehescheidung König Lothars II. lieferte. Er hatte Sinn für Literatur und war selbst Verfasser literarischer und theologischer Schriften.

Die Aussagen über seine Person sind gegensätzlich. Die Lorscher Annalen nennen ihn von der Glut der Habsucht entbrannt, der wegen seines Pomps und seiner Verwandten das Gut der Bischofskirche verschleudere. Abt Regino von Prüm nennt ihn leichtfertig. Auf der anderen Seite betrauert der Kölner Klerus ihn bei seinem Tod als guten Hirten und frommen Lehrer.[3] Ihm wird der Bau des Hildebold-Domes zugeschrieben, der Vorgängerkathedrale des heutigen Kölner Doms.

Er wurde am 22. April oder 8. Mai 850 Erzbischof von Köln.[4] Lange Zeit wehrte er sich dagegen, das Suffraganbistum Bremen an das Erzbistum Hamburg abzutreten, was ihn in Gegensatz zur Kurie in Rom setzte. Zugleich war er Erzcaplan. Beim Friedensschluss der drei fränkischen Könige im Juni 860 in Koblenz war er anwesend. Im gleichen Jahr entschied Papst Nikolaus I. jedoch, dass das Bistum Bremen endgültig an Hamburg abzutreten sei. Gunthar fügte sich schließlich dieser ultimativen Weisung des Papstes.

Nach drei vorangegangenen Synoden in Aachen, die von Gunthar dominiert wurden[5], sprach sich der fränkische Klerus auf der Synode von Metz im März 863 für die Scheidung von König Lothar II. und dessen Frau Theutberga aus und gestattete die neue Vermählung des Königs mit Waldrada. Theologisch wurde die Scheidung von Gunthar begründet. Wegen seiner Fürsprache für die Scheidung des Königs wurde Erzbischof Gunthar zusammen mit Erzbischof Thiergaud von Trier nach Rom geladen. Dort wurden sie im Oktober 863 von Papst Nikolaus I. exkommuniziert und abgesetzt.

Gunther empfand diese Absetzung als unrechtmäßig und antwortete mit wütenden Sendschreiben. Auch danach handelte er weiter als Erzbischof in Köln. Aber er verlor die Unterstützung des Klerus und schließlich auch die des Königs. Dieser setzte mit Hugo, einem Neffen von Karl dem Kahlen, einen neuen Erzbischof ein; dann übernahm Hilduin von Cambrai die Verwaltung des Erzbistums. Gunthar ging Ende 864 auf Kosten der Kölner Kirchenschätze erneut auf eine Reise nach Rom, wo er aber weiter erfolglos blieb. Am 15. Januar 866 bestätigte Lothar II. die von Gunthar mit Zustimmung des Klerus zusammengestellte Güterumschreibung[6], die erstmals eine eigenständige Klerikergemeinschaft neben dem Erzbischof erkennen lässt.[7]

Nach dem Tod von Papst Nikolaus reiste er 867 erneut nach Rom. 869 wurde dann der Bann durch Papst Hadrian II. aufgehoben, Gunthar wurde aber nicht wieder in sein Amt eingesetzt.[8] Er regte die Wahl seines Nachfolgers Willibert zum neuen Erzbischof an. 
VON KÖLN, Gunthar (I39324)
 
3018 Günther stammte aus dem Haus Wettin und war ein Sohn des Gero von Brehna und der Bertha von Schwarzburg. Nachdem er 1079 zum Bischof von Naumburg gewählt war, wurde er von Hartwig von Spanheim für sein Amt ordiniert. Damit waren die Wettiner in ihrer Vogtei stärker verankert. Die Festigung des Herrschaftsbereiches der Wettiner, auf der Seite von Rudolf von Rheinfelden, veranlasste Heinrich IV. 1080 Günther aus seinem Bistum zu verdrängen. Dies schlug fehl, da durch die Schlacht bei Hohenmölsen Heinrich von seinen Bemühungen abließ.

Dafür beteiligt sich Günther an den Verhandlungen in Gerstungen und 1085 in Berka, wo man unter der Führung des Gegenkönigs Hermann von Salm den Bannfluch gegen Heinrich erneuerte. Heinrich reagierte auf die Synode indem er die Teilnehmer exkommunizierte und absetzte. So wurde auch in Naumburg ein Gegenbischof aufgestellt, dessen Name sich jedoch nicht erschließen lässt. Im Jahr 1088 einigten sich die Wettiner mit Heinrich IV. Dies kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass Günther aus der Hand des Kaisers 158 Hufen in der Gegend von Helfta und Schafstedt südöstlich von Eisleben erhielt.

Somit nahm er im Sommer 1088 am Fürstengericht in Quedlinburg teil, wo Ekbert II. von Meißen als schuldig befunden wurde, gegen Heinrich IV. vorgegangen zu sein. Durch jene Neuaufteilung erlangten die Wettiner einen größeren Einfluss, auch verstärkt durch die geistliche Verbindung mit Werner von Wolkenburg dem Merseburger Bischof. Versuche, seinen Vetter Friedrich, dem Abt von Gosseck nach seinem Tod in das Amt zu verhelfen, verpufften am Widerstand des Kaisers. 
VON BREHNA, Günther (I39670)
 
3019 Gunther, Sohn des Grafen Ekkehard von Merseburg, wurde von König Otto I. im Jahre 965nach der TEilung der "Sächsischen Ostmark" mit der Mark Merseburg belehnt. Das wird aufgrund einer Bezeichnung Gunthers als Markgraf in der Gründungsurkunde des Erzbistums Magdeburg angenommen. Die Zuordnung einer Mark Merseburg erfolgt nach einer Urkunde Ottos II., in der er der Merseburger Kirche Zwenkau und einen dazugehörenden Forst in der Grafschaft des Grafen Gunther schenkte.

Gunther kämpfte 966 in Ottos I. Auftrag in Kalabrien gegen Byzanz.

Nachdem er sich in den Jahren 974 bis 976 an den Aufständen Heinrichs des Zänkers gegen König Otto II. beteiligt hatte, wurde er 976 seiner Markgrafschaft enthoben; mit seinem Sohn Ekkehard von Meißen ging er in die Verbannung. Thietmar von Merseburg zufolge versöhnte er sich 981 mit dem Kaiser. Deshalb wird angenommen, er sei nach dem Tode Thietmars I. erneut in die Markgrafschaft Meißen eingesetzt worden.

Nach dem Tode des Markgrafen Wigger I. im Jahre 981 soll Gunther auch die Herrschaft über die Mark Zeitz erhalten haben, weil die Markgrafschaft anderenfalls vakant gewesen wäre.

Als Teilnehmer am Italienzug Ottos II. gegen die Sarazenen unter Emir Abu al-Qasim kam er am 13. Juli 982 in der Schlacht am Kap Colonna in Kalabrien ums Leben.  
VON MERSEBURG, Gunther (I36258)
 
3020 Guntram folgte seinem Vater nach dessen Tod 834 als Graf im Wormsgau, starb aber schon im Jahre 837, wohl ohne Nachkommen. Ihm folgte sein Bruder Robert der Tapfere, der jedoch 840 ins Westfränkische Reich ging und im Wormsgau von beider Schwager Walaho IV. beerbt wurde. (WORMSGAU), Guntram (I47249)
 
3021 Guntram war der vierte der fünf Söhne aus der Ehe des Königs Chlothar I. und der Königin Ingund(e). Chlothar, einer der Söhne des Reichsgründers Chlodwig I., hatte das Frankenreich, das er 511 mit drei Brüdern geteilt hatte, zuletzt nach dem Tod seiner Brüder unter seiner Herrschaft wiedervereinigt. Als Chlothar 561 starb, waren die beiden ältesten Söhne aus seiner Ehe mit Ingund bereits gestorben; am Leben waren außer Guntram noch zwei weitere Söhne Ingunds, Charibert I. und Sigibert I., sowie deren Halbbruder Chilperich I. aus der späteren Ehe Chlothars mit Ingunds Schwester Arnegunde. VON FRANKEN, Guntram\Guntchramn\Gunthramn (I22678)
 
3022 Gustave de Rothschild wurde als zweiter der vier Söhnen des Barons Jakob Rothschild und dessen Cousine Betty von Rothschild (Tochter von Salomon Mayer von Rothschild des österreichischen Zweiges der Bankiersfamilie Rothschild) geboren. Er besuchte das Collège Bourbon und absolvierte eine Lehre in Frankfurt am Main. In seinem späteren Erwachsenenleben teilte er die Geschäftsführung von der Bank Rothschild Frères, erster Aktionär der Banque de France, mit seinem älteren Bruder Alphonse und war Direktor des im Rothschild-Besitz befindlichen Chemin de fer du Nord und der P.L.M. Compagnie.

Er war österreich-ungarischer Generalkonsul und Mitglied der Ehrenlegion. Nach dem Tod seines Vaters erbte er ein beträchtliches Vermögen, mit dem er für von 2,7 Millionen Francs zwei benachbarte Stadtpaläste in Paris erwarb, die er in den Folgejahren von seinem Architekten Alfred-Philibert Aldrophe zum Hôtel de Marigny umbauen ließ, die – als Nachbargebäude des Élysée-Palastes – seit 1971 dem französischen Staat gehört und als Gästehaus genutzt wird.[1]

Bei Chantilly, in Saint-Maximin, 55 km nördlich von Paris erwarb er im Jahr 1874 einen riesigen Grundbesitz, auf dem er ab 1880 ein Jagdschloss (Château des Hayes oder Château de Laversine) errichten ließ.

Als Kunstsammler erwarb er Werke von Rembrandt und Frans Hals.

Er gezüchtete prestigeträchtige Pferde und gründete mit seinem Bruder Alphonse 1875 eines der berühmtesten Gestüte Frankreichs, das Haras de Meautry, früher Meautrix, um ein Herrenhaus aus dem 16. und 17. Jahrhundert herum. Das gesamte Gut umfasste fast hundert Hektar.

Er war der Liebhaber von Marguerite Durand, der exzentrischen Suffragette, die mit einer Löwin in Paris spazieren ging. Er unterstützte ihr Projekt der feministischen Tageszeitung La Fronde (1897–1905) finanziell, das mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren begann und zu Beginn des Jahrhunderts bereits eine Auflage von 200.000 Zeitungen erreichte.[2][3] 
ROTHSCHILD, Gustave (I55638)
 
3023 Gut Hasselholz ist ein denkmalgeschützter Gutshof[1] in Aachen. In den Bezeichnungen Hasselbach und Hasselholz wird das Wort Hassel als frühe Bezeichnung für Fohlen gedeutet.
Gut Hasselholz liegt am Stadtrand von Aachen im Stadtteil Hanbruch unweit der deutsch-belgischen Grenze. Der Hof liegt in dem in den 1960er Jahren eingerichteten Landschaftsschutzgebiet Aachen im Bereich des Johannisbachtals, das den dicht bebauten Aachener Talkessel zusammen mit dem Kannegießerbachtal vor allem nachts mit Frischluft aus dem Aachener Wald versorgt.
Die ältesten Wirtschaftsgebäude stammen aus der Zeit um 1830, das separate Pächterhaus stammt aus dem Jahr 1860. Das sogenannte Herrenhaus ist der ehemalige Sommerwohnsitz eines Aachener Tuchfabrikanten und wurde als jüngster Bestandteil der geschlossenen Vierkant-Hofanlage 1871 erbaut.

Gegenwärtig wird der Hof von der Familie Veith bewirtschaftet, die seit den 1970er Jahren dort einen konventionellen Milchviehbetrieb betreibt. In den 1990er Jahren wurde der Betrieb umstrukturiert und wird jetzt nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet.[2]

Im 15. Jahrhundert wird das Gut Hasselholz erstmals urkundlich erwähnt als Bestandteil eines aus mehreren Höfen bestehenden Weilers, der vorerst aus den Einzelgütern Altenhof, Blockhaus und Berghof bestand. Im Jahr 1618 ließ Emanuel Amya ebenfalls dort den Neuenhof errichten, wodurch Gut Hasselholz für viele Jahre zum Sitz der Familie Amya wurde.

Im Ersten Weltkrieg internierte man französische Kriegsgefangene auf dem Hof. Im September des Jahres 1944, während des Zweiten Weltkrieges, war der Weiler Hasselholz zwei Wochen lang Teil der deutschen Verteidigungsfront gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen. Aus dieser Zeit finden sich noch immer Schützenstellungen im vorgelagerten sogenannten Dachswald, von wo aus der Hof unter starken Beschuss geriet. Die Wirtschaftsgebäude wurden dabei zum Teil schwer beschädigt und es finden sich noch heute deutliche Einschusslöcher in der Fassade des „Herrenhauses“. Nach dem Krieg war der Weiler Hasselholz aufgrund der Nähe zum Dreiländereck beliebter Schauplatz der Schmugglerzüge und auch Ausguck des Zolls. 
VON WACHTENDONK, Franz (I6145)
 
3024 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7003)
 
3025 Güterbock wurde 1830 in Königsberg als Sohn des Posthalters Eduard Güterbock und dessen Frau Johanna geb. Hirsch in eine jüdische Familie geboren.

Er war Schüler auf dem Collegium Fridericianum. Im Herbst 1847 begann er ein Studium der Geschichte und der Rechtswissenschaften an der Albertus-Universität Königsberg und wurde im folgenden Jahr Mitglied der Burschenschaft Germania Königsberg. Seine Studienzeit verbrachte er auch einige Semester an den Universitäten von Berlin, Bonn und München. 1851 konvertierte er vom jüdischen zum evangelischen Glauben.

Nach dem Studium wurde Güterbock 1856 zunächst Assessor. Am 26. Juni 1856 heiratete er Antonie Alexandrine Henriette, geborene Reinicke. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. 1858 wurde Güterbock zum Stadtrichter von Königsberg ernannt.

1860 folgte seine Promotion und 1861 seine Habilitation an der juristischen Fakultät der Albertus-Universität. 1863 wurde Güterbock außerordentlicher Professor und Königsberger Stadtgerichtsrat. Er erhielt den Charakter Geheimer Gerichtsrat. 1865 wurde er ordentlicher Professor für Straf- und Prozessrecht an der Albertus-Universität und gab drei Jahre später seine Tätigkeit als Richter auf. 1873/74 war er Prorektor der Albertina. Am 12. März 1893 wurde er als Universitätsvertreter für die Albertina in das Preußische Herrenhaus introduziert. 1905 ließ er sich im Alter von 75 Jahren von seiner Lehrtätigkeit entbinden.

Werke
Henricus de Bracton, quo tempore et qua ratione librum de jure anglicano composuerit, 1860, Inauguraldissertation
Henricus de Bracton und sein Verhältnis zum römischen Recht, 1862
De jure maritimo quod in Prussia saeculo XVI et ortum est et in usu fuit, 1866
Die Entstehungsgeschichte der Carolina, 1876
Römisch-Armenien und die Römischen Satrapieen im vierten bis sechsten Jahrhundert, 1900
Byzanz und Persien in ihren diplomatisch-völkerrechtlichen Beziehungen im Zeitalter Justinians, 1906
Zur Redaktion der Bambergensis, 1910
Der Islam im Lichte der byzantinischen Polemik, 1912
Studien und Skizzen zum englischen Strafprozeß im 13. Jahrhundert, 1914
Literatur
Meyers Konversations-Lexikon, Band 8, 5. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig, Wien 1897. S. 117.
Carl Güterbock †. In: Deutsche Juristen-Zeitung. Jg. 19 (1914), Sp. 973 f. (online; PDF; 582 kB).
Hans-Kurt Claußen: Güterbock, Carl Eduard. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 7, Duncker & Humblot, Berlin 1966, ISBN 3-428-00188-5, S. 290 (Digitalisat).
Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 2: F–H. Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 201–202. 
GÜTERBOCK, Karl Eduard (I55369)
 
3026 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7002)
 
3027 Gutle Rothschild wurde am 23. August 1753 in der Frankfurter Judengasse als Tochter des Wolf Salomon Schnapper geboren, vermutlich im „Haus zur Eule“. Ihr Vater war Geldhändler und Hoffaktor für das Fürstentum Sachsen-Meiningen. Im Alter von 17 Jahren heiratete sie am 29. August 1770 Mayer Amschel Rothschild, der sich 1763 selbständig gemacht hatte und gemeinsam mit seinem Bruder ein Handelsgeschäft in Münzen, Medaillen und Antiquitäten betrieb. Gutles Mitgift für den zu gründenden gemeinsamen Hausstand betrug 2.400 Gulden – ein ansehnlicher Betrag, der etwa dem Jahreseinkommen ihres Mannes entsprach.[1]


Stammhaus der Rothschilds in der Frankfurter Judengasse
Gutle brachte insgesamt 20 Kinder zur Welt, von denen zehn, je fünf Mädchen und Jungen, das Erwachsenenalter erreichten. Das Ehepaar lebte zuerst im Haus Hinterpfan, das sie mit zwei Brüdern von Mayer Amschel teilen mussten. 1787 bezog Gutle mit ihrem Mann das Haus zum Grünen Schild in der Judengasse 148, das zukünftige Stammhaus der Familie Rothschild. Dort verbrachte sie ihr restliches Leben. Ein Teil ihrer Kinder wurde ebenfalls in diesem Haus geboren. Neben der Familie war Gutle Rothschild auch für das Geldwechsel- und das Wechselgeschäft verantwortlich. Während der zahlreichen Geschäftsreisen ihres Mannes beaufsichtigte sie zusätzlich noch den Warenhandel und das Kreditgeschäft im Hause Rothschild.


Grab in Frankfurt am Main
Gutle überlebte ihren Mann um 37 Jahre und konnte somit noch miterleben, wie ihre Söhne das Bankhaus Rothschild zur Weltgeltung führten. Noch zu Lebzeiten hatte Meyer Amschel für klare Eigentumsverhältnisse gesorgt. Sein Geschäftsanteil an der Bank ging nach seinem Tode allein an die Söhne über, während seine Frau Gutle und die Töchter den größten Teil seines Privatvermögens erbten.

Gutle erhielt außerdem das lebenslange Besitz- und Nutzungsrecht am Haus samt Inventar.[2] Dort blieb sie ihrem schlichten Lebensstil treu und lehnte es ab, die Judengasse zu verlassen. Auch Reisen mochte sie nicht. Stattdessen ließ sie ihre wachsende, zunehmend über ganz Europa verstreute Familie zu sich kommen. Bis zu ihrem Tod gab es kein Familienfest, sei es Verlobung, Heirat, oder innerfamiliäre Geschäftsvereinbarungen, das nicht bei ihr in Frankfurt stattfand. Solange sie lebte, hielt Gutle damit bei allen das Bewusstsein für die bescheidene Herkunft wach.

Gutle war schon zu Lebzeiten zu einer Legende geworden, über die man zahlreiche Anekdoten erzählte. So soll sie im Revolutionsjahr 1830 nach einem Familientreffen ihre besorgten Nachbarn in der Frankfurter Judengasse mit den Worten beruhigt haben: „Es gibt keinen Krieg, meine Söhne werden kein Geld dafür geben!“[3] Ihr „Haus zum Grünen Schild“ war zu einer der wichtigen Sehenswürdigkeiten Frankfurts geworden und blieb es auch, nachdem Gutle Rothschild im Alter von fast 96 Jahren am 7. Mai 1849 verstorben war. Nach ihrem Tod wurde das Haus zunächst für wohltätige Zwecke, später dann als Museum der Familie Rothschild genutzt. Im Zweiten Weltkrieg fiel es Bombenangriffen zum Opfer.

Gutle Rothschilds Leben wurde mehrfach literarisch verarbeitet, so im 1840 erschienenen Bilderbuch ohne Bilder (25. Abend) von Hans Christian Andersen und in der 1911 uraufgeführten Komödie Die fünf Frankfurter von Carl Rössler. Die Rolle der Gutle wurde unter anderem von Mathilde Einzig, Sophie Cossaeus und Liesel Christ gespielt.

Moritz Daniel Oppenheim porträtierte Gutle Rothschild und ihre fünf Söhne 1836. Nach ihrem Tod wurde sie im Familiengrab der Schnapper auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße beigesetzt. 
SCHNAPPER, Gutle (I55581)
 
3028 Gutsbesitzer in Bergamo
.
es gibt ein zweites Geburtsdatum/second birth date: 20. Januar 1852?
Bürgerbuch Stadt St. Gallen 1910: 1851
.

Christine Herchanik Rogney, April 28, 2014:

Yes, these postcards belong to me. They were passed down from my mother to me. My mother inherited them from her grandmother, Eugenia Enrichetta Henking (nickname, 'Nona'). Nona moved into the home of her son, Eugene Auer, to help raise Helen (my mother) and Grace Auer when Eugene's wife (Emma Rattey) died at a very young age. My mother told me that she repeatedly heard stories from Nona about the Henking family, accompanied by photographs. My mother said that she thought Eugenia spoke so much about her family because she missed them dearly. 
HENKING, August Josef (I7498)
 
3029 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I55626)
 
3030 Guy wurde bekannt als Teilnehmer des Albigenserkreuzzuges, in dem er als „Marschall des Kreuzzuges“ oder „Marschall des Glaubens“ (Maréchal de la foi) zu einem der engsten Vertrauten des Kreuzzugsführers, Simon IV. de Montfort, avancierte. Er kämpfte bei den Belagerungen von Béziers (Juni 1209) und Carcassonne (August 1209). Für seinen Einsatz erhielt Guy die Stadt Mirepoix als Lehen übertragen, die am 22. September 1209 eingenommen worden war. Danach kämpfte er auch bei Termes (1210), Lavaur (1211) und Castelnaudary (1211).

Seit der Niederlage bei Beaucaire (1216) gegen den Grafen Raimund VII. von Toulouse gerieten die Kreuzfahrer zunehmend in die Defensive. Im Juni 1218 kämpfte Guy auch bei der Belagerung von Toulouse, bei der Montfort durch ein Katapultgeschoss getötet wurde. 1223 verlor er Mirepoix wieder an seinen früheren Besitzer, Pierre Roger II. de Mirepoix. Mit dem Fall von Carcassonne 1224 war der Kreuzzug faktisch gescheitert.

Danach zog Guy wieder in seine nordfranzösische Heimat, wo er bei König Ludwig VIII. einer der Befürworter eines neuen Kreuzzuges in das Languedoc war. Guy beteiligte sich anschließend 1226 an dem Kreuzzug des Königs, der den Süden unterwarf. Im Vertrag von Meaux-Paris (1229) bekam er Mirepoix zurückerstattet. Die sogenannte Terre du Maréchal wurde dafür aus der Domäne des Grafen von Foix herausgelöst und als ein direktes Kronlehen eingerichtet. Zu seinen Besitzungen sollte auch der Montségur gehören, der aber noch von den Katharern gehalten und erst 1244 erobert und an seinen Sohn übergeben wurde.

Guy de Lévis starb 1233. Er wurde in der von ihm 1196 gegründeten Abtei Notre-Dame-de-la-Roche bei Lévis-Saint-Nom bestattet. Eine Grabstele von ihm ist dort zu sehen.

Guy de Lévis ist der Stammvater der weitverzweigten Familie Lévis-Mirepoix, die im 16. Jahrhundert auch in den französischen Pairsadel aufgestiegen war. Seine bekanntesten Nachkommen waren Gaston Pierre de Lévis, Duc de Mirepoix (* 1699; † 1757), und François-Gaston de Lévis (* 1719; † 1787), beide Marschälle von Frankreich. 
VON LÉVIS, Guy I. (I41521)
 
3031 H. Averdunk, Geschichte der Familie Wintgens, Duisburg 1909, S. 165 f.  BEYER, Antonia ´Toni` (I6216)
 
3032 H. Gerpott, Die Familie Gerpott, München 1980, S. 1, 3
P. Kriedte, Taufgesinnte und großes Kapital, Göttingen 2007, 207 f.

H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 283:
„Im Jahre 1724 wurde [in Krefeld] ein eigenes Färbehaus errichtet [...]. Die Leitung wurde Johann Heinrich Gerpott übertragen, der auf Veranlassung der Herren von der Leyen in Rotterdam die Seidenfärberei erlernt hatte. Sein Vater, Abraham Gerpott, stammte aus Holland, hatte sich um 1660 in Xanten niedergelassen und war dort Aufseher des Zweigbetriebes der von der Leyen geworden. Die Leitung der Seidenfärberei blieb auch später bei der Familie Gerpott.“ 
GERPOTT, Johann Heinrich (I2819)
 
3033 H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 290 VON DER LEYEN, Gertrud (I25114)
 
3034 H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 290 VON LÖVENICH, Isaak (I47900)
 
3035 H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 436 KLUNCK, Heinrich (I47704)
 
3036 H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 592 MALLINCKRODT, Gosteke (I47447)
 
3037 H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 149
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5725
http://www.familienbuch-euregio.de (det=42988)  
NIERSTRASS, Isaak (I24792)
 
3038 H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 289
B. Koerner, Deutsches Geschlechterbuch 37, Görlitz 1922, S. 228 
WINKELMANN, Maria (I48091)
 
3039 H.L. von Beckerath, Stammbaum von Beckerath nebst Descendenz, Krefeld 1903, S. 116, 176 HOENINGHAUS, Maximilian Emil (I47458)
 
3040 Haas, Die Evangelisch-Reformierte Kirche in Bayern, Neustadt a.d. Aisch 1970, S. 218. Hessische Biografie (www.lagis-hessen.de) zu „Crégut, Jacob“. Wall.-ref. Pfarrer in Hanau 1667/1717, dann emeritiert. CREGUT, Jacques (I12111)
 
3041 Haberkorn soll ursprünglich aus einer adligen Familie stammen. Sein Vater war der Schreinermeister Andreas Haberkorn. Bereit früh verlor er seine Eltern. Der damalige Pfarrer von Butzbach und spätere Superintendent Johann Dieterich nahm sich des Jungen an und sorgte dafür, dass er das Gymnasium in Ulm besuchen konnte. Ab 1625 studierte Haberkorn an der Universität Marburg Theologie und wurde 1627 zum Magister promoviert. Anschließend setzte er seine Studien an den Universitäten Leipzig, Straßburg und Köln fort.

Er wurde 1632 in Marburg ordentlicher Professor der Physik und nach seiner Promotion zum Dr. theol. am 19. August 1633, am 27. August desselben Jahres Hofprediger in Darmstadt. Am 29. Januar 1643 wurde er Superintendent der Diözese Gießen und 1650 an der Universität Gießen Professor der Theologie und der hebräischen Sprache. 1656, nach dem Tod seines Schwiegervaters Justus Feuerborn, rückte er zum ersten theologischen Professor auf. Zudem beteiligte er sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Gießener Hochschule und war 1653, 1661 sowie 1671 Rektor der Alma Mater.

Am 19. August 1633 hatte sich Haberkorn mit Elisabeth Catherine Feuerborn (* 5. August 1617 in Gießen; † 4. April 1684), die Tochter des Theologen Justus Feuerborn verheiratet. Aus der Ehe stammen Kinder. Von diesen kennt man:

Tochter Katharina Haberkorn (* 9. Januar 1635; † 9. September 1704) ⚭ mit dem Generalsuperintendenten Johannes Scheibler
Sohn Just Balthasar Haberkorn (* 25. Oktober 1636 in Darmstadt; † 12. April 1688 in Alsfeld) 26. September 1664 Dr. theol. Uni. Gießen, Substitut seines Vaters in Gießen, 1667 Pfarrer in Schotten, 1673 Pfarrer in Alsfeld
Tochter Anne Elisabeth Haberkorn (* 17. Januar 1638; † 16. Juli 1640)
Sohn Heinrich Peter Haberkorn (* 2. September 1639 in Gießen; † 1711 in Dresden) 1664 Dr. jur. Uni. Gießen, a.o. Prof. jur. ebenda, um 1668 Syndikus der Uni. Gießen, 1671 Syndikus in Görlitz, später Oberappellationsrat in Dresden,
Tochter Hedwig Katherina Haberkorn (* 27. Dezember 1642; † 4. März 1729) ⚭ mit dem Superintendent in Dortmund und späteren Professor der Theologie in Gießen Bernhard Dresing
Tochter Marie Elisabeth Haberkorn (* 24. Juli 1644; † 27. August 1644)
Johann Balthasar Haberkorn (* 20. März 1646 in Gießen; † 30. November 1706 in Güstrow) Superintendent in Kirchhain Niederlausitz, 1677 Hofprediger Sondershausen, 1680 Oberpfarrer Pregerkirche Erfurt und Prof. theol. Erfurt, 1687 Oberpfarrer, Superintendent und Kirchenrat in Güstrow, ⚭ I. 1669 in Lübben mit Maria Hedwig Büsser (□ 28. Mai 1680 in Erfurt), ⚭ II. 25. Januar 1681 in Erfurt mit Anna Justina Meltzer († 1729)
Tochter Anne Christina Haberkorn (* 8. Mai 1648)
Sohn Georg Diedrich Haberkorn (* 1. Mai 1650)
Sohn Christoph Christian Haberkorn (* 28. Februar 1652; † 17. Juni 1722 in Alsfeld) Pfarrer Alsfeld
Sohn Jakob Albrecht Haberkorn (* 28. Februar 1654) wurde 1674 Magister in Gießen
Dorothea Haberkorn ⚭ Bartholomäus Botsack (1649–1709) 
HABERKORN, Peter (I46194)
 
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3044 Hadem ist ein Stadtteil von Hilchenbach im Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen.

Hilchenbach liegt innerhalb des Siegerlands im Südwestteil des Rothaargebirges. Sein Stadtgebiet grenzt im Süden an Netphen, im Westen an Kreuztal, im Norden an Kirchhundem und im Osten an Erndtebrück.
Hilchenbach besteht aus diesen Stadtteilen:
Allenbach, Dahlbruch, Grund, Hadem, Helberhausen, (Alt-)Hilchenbach, Lützel, Müsen, Oberndorf, Oechelhausen, Ruckersfeld, Vormwald
In den Jahren 1490 und 1547 wütete die Pest in Hilchenbach. Die erste Nennung einer Zollstelle in Hilchenbach erfolgte 1533. 1611 ist die erste urkundliche Erwähnung einer Schule in Hilchenbach zu verzeichnen.

1625 wurde das Dorf Hilchenbach infolge einer Erbteilung zur Residenz von Graf Wilhelm von Nassau-Siegen-Hilchenbach erhoben. Sein Vater hatte 1622 zu diesem Zweck die Hilchenbacher Wasserburg von den Wischel von Langenau erworben, da sich die Ginsburg als baufällig erwiesen hatte.[3] Sie wurde nun nach ihrem neuen Besitzer in Wilhelmsburg umbenannt und bis 1627 baulich erweitert. Diese Entwicklung hob Hilchenbach in der Folge deutlich über die anderen Dörfer seiner Umgebung heraus und prägte auch die Zusammensetzung seiner Bewohnerschaft.

Hilchenbach war 1520–1653 von Hexenverfolgungen betroffen: 21 Frauen und Männer gerieten in Hexenprozesse. Der letzte Hexenprozess fand 1653 statt. Dabei wurden unter dem Vorsitz des Schultheißen Theobald Stalp 18 Personen (14 Frauen und vier Männer) wegen Abgötterei und Zauberei zum Tode verurteilt. Anschließend wurden zehn verbrannt, die restlichen dagegen lediglich enthauptet und zur Erde bestattet, weil sie gütlich ihre Schuld bekannt haben. Opfer der letzten Verbrennung am 28. Juni 1653 wurde Engen, Jacob Steinseifers zu Blittershagen, Wittwe, vulgo die Steinseifersche oder die Klöncksche genannt.  
STÖCKER, Elisabeth (I828)
 
3045 Hadonville-lès-Lachaussée est une commune associée du département de la Meuse, en région Grand Est.
Église Saint-Léger.  
HIRSE, Maguerite (I1333)
 
3046 Haduwy stammte aus einem einflussreichen Adelsgeschlecht. Sie war eine Tochter des Grafen Asig (Esiko) im sächsischen Hessengau, dem Namensgeber der Esikonen, und damit Enkelin des Grafen Ekbert und der heiligen Ida von Herzfeld. Ihr Bruder, Graf Cobbo der Jüngere, folgte seinem Vater Asig als Graf im sächsischen Hessengau.

Nach dem Tod ihres Mannes AMELUNG II., Sohn des BILLUNGERS BENNID I. und Neffe des Grafen COBBO der Ältere, um 849 und ihrer Söhne AMELUNG III. und BENNID II. machte sie dem Kloster Corvey aus ihren Besitzungen in dessen näherer Umgebung im sächsischen Hessengau eine große Stiftung für das Seelenheil der Verstorbenen und trat dann selbst in den geistlichen Stand ein. Nach dem Tod ihrer Tante ADDILA wurde sie deren Nachfolgerin als Äbtissin im Stift Herford.

Ihrem Wirken, und dem ihres Bruders Cobbo, war es zu verdanken, dass im Jahre 860 die Gebeine der HEILIGEN PUSINNA aus deren Einsiedelei Binson („vicus bausionensis“ in der Nähe von Châlons-en-Champagne bei Corbie) in das Stift Herford überführt wurden. Das Stift gewann dadurch erheblich an geistlicher Bedeutung und erhielt später den Namen „St. Marien und Pusinna“. 
VON HERFORD, Haduwy (I18838)
 
3047 Halbschwester von Capar Schlumpf ( 1565-1618) - seine Mutter ist Esther Zollikofer SCHLUMPF, Sabina (I4084)
 
3048 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7682)
 
3049 HALLER von Zürich ZH
Wappenbeschreibung
In Rot auf grünem Dreiberg goldener Stab besetzt von grünem Lindenblatt überhöht von zwei sechsstrahligen, goldenen Sternen. 
HALLER, Margaretha\Magdalena (I962)
 
3050 Hallo Frau Strauss,

danke für ihre Nachricht und die Informationen.

Die Seite von Peter Kessel ist mir bekannt, die anderen zwei aber nicht. Werde mir diese bei Gelegenheit anschauen.
Ich wohne nicht in der Schweiz. Ich bin in NRW Deutschland 57299 Burbach ansässig.
Eine genealogische Plattform habe ich nicht, bin nicht so professional aufgestellt. Meinen Stammbaum baue ich hobbymäßig in Excel auf.
Mit den Vorfahren habe ich mich seit etwa 3 Jahren angefangen zu beschäftigen und mache es ab und zu in Freizeit, wenn ich gerade Lust dazu habe.

Ich bin in Kirgisien geboren, meine Eltern und Großeltern in der Krim. Die Vorfahren davor in Molotschna (Ukraine) und Westpreußen (Groß Werder und Danzig).

Die Verbindung in die Schweiz, St. Gallen ist über Kaspar Adrian Hausknecht (5 Generation), der aus St. Gallen nach Westpreußen und nach Chortitza (Ukraine) ausgewandert ist.

Ich hoffe hiermit ihre Fragen zu beantwortet haben.



Liebe Grüße



Viktor Frantz 
HAUSKNECHT, Kaspar Adrian (I56249)
 

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