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| 2801 | Huldigungsliste 1666 Landesarchiv (Achim Höhler): Der Familiename Höhler bezieht sich auf einen Ortsnamen, nämlich den Hof "zum Holl", später auch Höhlerhof oder Höllerhof genannt. Diese Hofbezeichnung existiert offiziell heute nicht mehr. Der Höhlerhof ist heute Teil von Wellerscheid in der benachbarten Gemeinde Much. Den Nachweis des Ortsnamenbezugs konnte über einen Kirchenbucheintrag in Drabenderhöhe ermittelt werden. Am 28. April 1678 ist Kirstg (Christian) Holler zum Holl Taufpate des Sohnes von Dierich Klein. Am 29. Februar 1680 findet sich folgender Hochzeitseintrag: "Kerstgen seligen Hendtrichen Müllers im Niderhoff hinterlassene eheliche Tochter und Eva seligen Kerstgen Höllers zum Holl Kirspels Muche gewesener Schöffe von der Hundtschaft Miebach hinterlassene ehelich Tochter". Nach dem Mucher Kirchenbuch wurde Christian Höller am 30. Mai 1679 beerdigt und war katholischer Konfession. In der bergischen Steuerliste "Perd- und Schüppendienste" aus dem Jahre 1559 erscheint der Hof Zum Holl noch nicht, aber in den den Akten zu einer Zeugenbefragung zwischen dem 5. Dezember 1575 und dem 27. Oktober 1577 zu einem Prozess zwischen Herzog Johann Wilhelm von Jülich gegen die Grafen Sebastian und Ludwig zu Sayn Wittgenstein, der seit dem Jahr 1573 geführt wurde: "Claeß zum Holl, Scheffe im Dorf Much: Er pleip bei dem alten Glauben, den ihn seine Eltern gelehret und er in der Kirchen hoirdt predigen." Ob Nikolaus zum Holl der Urahn ist, kann heute leider nicht mehr nachgewiesen werden. Da aber im 17. Jahrhundert nur eine Familie, nämlich die der noch heute in Much ansäßigen Höllers dort lebt, ist es gut möglich, dass er der Vorfahre der Höhlers ist. Da die Kirchengemeinde Drabenderhöhe zur Reichsherrschaft Homburg gehörte, wurde den Bewohnern von den Grafen zu Sayn-Wittgenstein die reformierte Konfession (Heidelberger Katechismus) vorgegeben. Durch die Grenzlage hielten sich auch einige benachbarte Ortschaften zur Kirchengemeinde Drabenderhöhe. Die Orte Scheidt mit dem Pfarrhof Pfaffenscheid und dem im 18. Jahrhundert evangelisch gewordenen Ort Obermiebach lagen im Herzogtum Berg, Amt Windeck, später Gemeinde Much (Rhein-Sieg-Kreis), die Weiler und Höfe Anfang (später der Gasthof Kalscheuer/Lang), Brächen, Büddelhagen und Verr befanden sich auf dem Gebiet des bergischen Amtes Steinbach (später Gemeinde Engelskirchen, Rhein-Bergischer Kreis). Erst mit dem Siegburger Vergleich im Jahre 1604 wurde der genaue Grenzverlauf im Raum Drabenderhöhe festgelegt und die Kirche war seitdem homburgisch. Für Büddelhagen, Scheidt und Verr wurde geregelt, dass Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen in Drabenderhöhe abgehalten werden durften. Das galt auch für die Höhlers mit einem der ältesten noch in Drabenderhöhe vorhanden Familiennamen. Zu Christian Höller konnte allerdings lange kein Bezug hergestellt werden. In der Personenaufnahme durch Pastor Johannes Haas im Jahre 1675 erscheint die Familie des Conrad Holler im Scheidt: Aufgeführt werden Conrad Holler, Elsa Eheleut Ihre Kinder Johan, Albert, Henrich, Johannes. Conrad und Johan werden in einem Nachtrag als "todt" bezeichnet. Conrad dürfte zwischen 1683 und 1691 verstorben sein. Genau ermitteln kann man es nicht, da die Sterbebücher in Drabenderhöhe erst mit dem Jahr 1699 beginnen. Aufgrund von Einträgen in das Taufregister und der Hochzeit seines Sohnes Albert, wo Conrad als "selig" bezeichnet wurde, dürfte man vom Tod des oben genannten Zeitraum ausgehen. Conrad Höhler wurde auch in der Huldigungliste des Herzogtum Berg aus dem Jahre 1666 als Conradt Holler genannt. Desweiteren ist aus dem Mucher Taufbüchern zu erfahren, dass die Geschichte des Conrad Höller noch weiter zurückreicht. Am 6. April 1653 hat Elias im Scheidt ein Kindt auff der Tauffen, der Patte Conrath Elßen Sohn daselbst, die Goett Simons Frau in Buettel (Büddelhagen) Bei der Patentante, die früher als Gött bezeichet wurde, dürfte es sich um Margarethe, die Ehefrau von Simon Klein gehandelt haben. Am 11. Mai 1659 hat Kunert ihm Scheidt ein Kindt auff der Tauffen der patt Siefrien ihm Scheidt die Goett Elß Hanß Dochter zum Offerbusch Der Pate wird vermutlich Severin Schmit aus Scheidt sein. Da die Taufpaten meist Mitglieder der eigenen Familie waren, ist anzunehmen, dass Conrads Frau auch eine geborene Schmit war. Da das Heiratsregister in Much erst 1660 beginnt, ist anzunehmen, dass die beiden um 1658 geheiratet haben dürften. Ein Name des Kindes wurde bei der Taufe nicht angegeben, aber es könnte sich um den in der Personenaufnahme erstgenannten Johan handeln. Was im Taufeintrag sehr ungewöhnlich ist, dass Conrads Mutter Elßen genannt wurde. Gewöhnlich wurden immer die Väter erwähnt. Das läßt die Annahme zu, dass Conrad ein uneheliches Kind war. Ein Hinweis dazu liefert die Akte "Invitarium der Kirchengüter zur Trabenderhöhe" aus dem Kirchenarchiv Drabenderhöhe. Dass "Invitarium" wurde etwa um 1607 vom Mucher Schultheiß Philipp Hundt angelegt. Bei der vorliegenden Akte handelt es sich um eine etwa 1699/1700 erstellte Abschrift mit Nachträgen. Es liegt folgender Eintrag vor: N3 diese Wiese die Dipe Wiese genand und die 31 roden bonder Drißen Haus im Schede, der ort Land vor den pfaffen eichen (Vor den Pfaffeneichen/An den Pfaffeneichen) am Weltgen (=Wäldchen) ist 10 fiertel, 22 roden so mit heinen N3 gezeichnet sind dem Wiedenhoff abgelegen, desweg in ao (=anno) 1657 am 3 tag may die 3 orter mit Elsen im Schede verwechselt durch Herrn Pastor Klee ex Toniß Herhauß im Dahl ex (= und) Christgen Schmit in den Immen Kirchmeistern und hat der Widenhoff dargegen bekommen vor dem Hause in der Hoff Wiesen (In der Hofwiese) die Scheidwiesen (In der Scheidtwiese) genand auch so viel an maß die besherweißen aber belangt , so noch Much in die kirch gehorig, hat Elsa und Ihre Kinder uff sich erblich und ewig genommen. Und dann uff der Schladen (Auf der Schlade) am Widen hoffs land auch so viel Land, was aber uff diese güter an beschwerens möchten kommen müßen Elsa und Ihre Kinder Am 3. Mai 1653 hatten Elsen (Elisabeth) und Ihre Kinder Land mit der Kirchengemeinde getauscht. Elisabeth war also katholischer Konfession. Da im Scheidt Mitte des 16. Jahrhunderts nur wenige Familien im Scheidt lebten – in der Personenaufnahme 1675 waren es 37 Personen – dürfte es sich bei dieser Elisabeth um die selbe Person handeln, die im Taufeintrag genannt wurde. Demnach hatte Elisabeth mindestens zwei Kinder, da die Mehrzahl erwähnt wurde. Diese Schwester dürfte Katharina geheißen haben, die mit Elias (Jost) verheiratet war. Conrad war somit der Taufpate des Kindes. Die Verbindung der Familie Jost zu Höhlers erschließt sich aus dem Drabenderhöher renovierten Rentzentel, der im Jahre 1700 beginnt. Jost im Schede loco Conrad Klein ist der Kirchen 1621 uff Martini schuld worden ad -16 Gl., pensionieren 19 alb. 3 He., er hat verunterpfandet ein Morgen landt hinter den Klein Eichen. Den 21. Dezember 1728 hat Jost Eydam (Schwiegersohn) Johan Diderich der Jüngere zu Staffelbach ein dritte Theil dieses Geldes erledigt ad -5 Gl 8 alb. Den 22. Novembris 1729 Peter Jost Wittib (Witwe) im Schede ein dritte Theil von dießen Geldt erlegt ad -5 Gl. 8 alb. Dieße zwey dritte Theil Geldes nemlich ad 10 Gl. 16. alb. So von Diedrichs Kuhlen Schuldigkeit herrühren so forth wiederumb ausgethan und stehen nun an Wittiber Johan Adolph Wilhelms in der Oberbech ad 13 gl. 8. alb pensionieren – 16 alb hat verunterpfändet 6 Firtel Wießen in der Hoffwiesen in der Oberbech Obig restliche 1/3 Theil von Severin Jost im Scheidt ist nicht zu gehaben, weilen dessen Güter ad concursen hingegeben und das Unterfand vor dato veralieniert worden, daher diese 5 Gl. 8. alb laut Kirchenrechnung de Ao. 1748 Sub. Nr. 20 im Lagerbuch zu delieren (auflösen) befohlen worden. 1803 den 7. Dezember sind obige 13 Gülden 8 alb. Wieder erlegt und eodem dato an Johan Henrich Hühn zur Drabenderhöhe ausgeliehen worden, hat verhypotesiert wie die Obligation ausweiset. (Elias) Jost im Scheidt hat die von Conrad Klein 1621 aufgenommenen Schulden übernommen und diese wurden 1728/1729 von den Enkeln zumindest zu zweidritteln an die Kirche zurückgezahlt. Nach dem Kircheninvitarium hatte Conrad Klein in der Amtszeit des Pastors Johannes Scheffer, der von 1611 bis 1625 in Drabenderhöhe wirkte, einen Pachthoff der Kirche im Scheidt gekauft. im obersten Schede unter deß Klauß Hauß ein ort hoffs hält 24 Roden dieser ort hoffs ist oblängst Conrad Klein verkaufft und hat davon bey zeiten Johannis Schefferi ein handschrifft gegeben. Der hoff binnen seinen floir (= Flur) zäunen im Schede ist zusammen 11 morg (= Morgen) Dazu existiert auch ein Dokument vom 11. November 1621: Beken ich Conertt (Konrad) im Scheide Feuchen (Sophia) mein eheliche Haußfrau das wir der Kirchen uff der Hoe bekentlichen Schuld sind schuldig worden sechszehn Gulden colnisch drei Gulden ad 24 Albus: drei albus u 12 Heller gerechnet welche summa gelt wir ob: genannt Schult geloben und verheissen allezeit uff martini tag sampt gebürlicher pencionen als vererblich meinen H der Kirchen Widderumb richtig zu machen und zu lieffen wenn es die Kirchen nicht lenger ertragen kann oder weil aber die pencion aber dann pastori zu lieffen A (= A derwaill es vom verkauften hoffen kompt) da nun nitt die Kirche ihres ausgelegten Gelttes wollt versichertt sein so verschreiben und verunderpfenden wir obgenannt debitores ihr einen morgen lands hinder der Kleinen Eychen tuscher Johanchen im Scheide gelegen, daran sich die Kirche Zur Zeitt wen wir nicht der betzahlung schandinig wurden sol sengsam erholen und verkobben hirbey sind zeugen gewesen die Erbarr und frommen Henrich Driesen Sohn im Scheyde und Eias daselbst, und zu unsrer versicherung und verkennd der warheitt habe underbreiten unter diese obligation uff ihr bitt geschrieben und underschrieben, Artem uff martini tag anno 1621. Johannis Schefferus pastor uff der hoeh Conrad (Klein) und seine Frau Sophia bekennen, dass sie der Kirche Geld schuldig geworden sind und dafür Land in den Kleineichen verpfändet haben. Jener Conrad Klein taucht noch mehrfach in den Kirchenrechnungen auf: 11.11.1628 Conrad der Pächter ist Unterzeichner einer Urkunde, wo Hannen und Dreiß auf der Höhe, Kirchmeister zur Drabenderhöhe Röll Luther im Scheidt und dessen Frau Else 9 Maltersaat Kirchenbusch im Hedtberg auf die Dauer von 9 Jahren für jährlich 7 Gulden verpachtet. 06.05.1645 Conradt im Scheidt seegen (sägen) gethannen derhens geben 13 Albus Danach muss er dann gestorben sein, denn in den Einahmen der Kirchgemeinde sind nur noch Conrads Erben erwähnt. Die Kirchenrechnungen der Jahre 1659 bis 1665 beschreiben, dass die Erben 19 Albus und 3 Heller zu zahlen hatten. Conrad Höhlers Vater wird vermutlich jener Conrad Klein gewesen sein. Das passt schon in der Namenskultur, den Vornamen des Vaters an den Sohn weiterzugeben. Demnach müsste Conrad Klein eine evangelische erste Frau gehabt haben, die vielleicht frühzeitig verstarb. Da die Familie Klein in Scheidt im 17. Jahrhundert nicht vorkam, dürften aus dieser Ehe auch keine Kinder entstanden sein. Eine uneheliche Verbindung kann vermutet werden, denn das Kircheninvitarium beschreibt Landbesitz von Elisabeth. Das eine Frau über Landbesitz im 17. Jahrhundert verfügte, ist eher ungewöhnlich und stammte vermutlich aus der Erbschaft des Conrad Klein. Somit führten die beiden eine uneheliche Beziehung, vielleicht auch daraus geschuldet, dass Katholiken sich nicht ohne weiteres mit Reformierten verheiraten durften. Ihr Sohn Conrad führte als Nachnamen Holler und nicht Klein. Seine Mutter muss demnach aus dem Hof "Zum Holl" stammen und wahr vielleicht die Schwester der anfangs schon erwähnten Schöffen Christian Höhler. Über die Herkunft von Conrad Klein gibt der Taufeintrag von 1653 mutmaßlich eine Auskunft. Die Taufpatin von Elias Kind war die Ehefrau von Simon (Klein) aus Büddelhagen. Nach Auswertung des Engelskirchener Taufbuches für die Orte Büddelhagen und Verr ließ sich hier der Nachname Klein ermitteln. Simon Klein könnte also der Bruder von Conrath Klein gewesen sein. Die Auswahl der reformierten Ehepartner der bergischen Orte Büddelhagen, Scheidt und Verr war sehr eingeschränkt, da diese in den katholischen Gemeinden Much und Engelskirchen lagen. Eine Hochzeit mit einem homburgischen Ehepartner war eher die Ausnahme. Über einen eigenen Hof verfügte Conrad Klein zunächst nicht, somit er gezwungen war nach Scheidt überzusiedeln um als Pächter im kirchlichen Hof zu wohnen, den er ja um 1621 gekauft hatte. Dieser Hof blieb dann für Jahrhunderte im Familienbesitz bis dieser dann Ende des 19. Jahrhunderts, eher Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen wurde. Das Kircheninvitarium beschreibt die Lage des Hofes im obersten Scheidt unterhalb des Hauses des Klaus. Im 17. Jahrhundert bestand der hatte Scheidt aus fünf Haushaltungen, sowie zusätzlich je eine Haushaltung an der heutigen Alten Kölner Straße in den Höfen "Im Kretsch", "Auf der Schniffel", "Auf der Spitzenburg", sowie "Auf dem Anfang", was aber schon zum Amt Steinbach gehörte. Diese fünf Haushaltungen bildeten den Kern von Scheidt und hießen "Mitten im Hof Scheidt". Die Hoflagen "Oben im Hof Scheidt" und "Unten im Hof Scheidt" sind erst Ende des 17. Jahrhunderts/Anfang 18. Jahrhunderts bzw. Mitte/Ende des 18. Jahrhunderts durch die steigende Bevölkerung entstanden. Nach der preußischen Uraufnahme der Katasterkarten im Jahre 1828 befand sich das "alte" Haus Höhler an der heutigen Herrenhofer Straße unterhalb des Hauses Lutter, welches im 17. Jahrhundert das oberste Haus im Scheidt war. | HÖHLER, Conrad (I733)
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| 2802 | Humbert hatte mit einer unbekannten Frau vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter. - Fromond II. - Guillaume, seigneur de Châtillon-sous-Maîche : il a pour fils Odon/Eudes comte de La Roche-en-Montagne, seigneur de Châtillon, qui épouse une fille de Thibaud de Rougemont, seigneur de Belvoir sous le nom de Thibaud Ier de Belvoir, - Amédée/Amédée de Tramelay, archevêque de Besançon de 1193 à 1220, - Alix/Alais : elle épouse Renier de Bourbonne, (? - après 1203). | VON DRAMELAY, Humbert (I11162)
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| 2803 | Humbert heiratete Ansilia, auch Anzilla oder Ancilla, eine Tochter des Grafen Anselm III. von Lenzburg im Wallis.[3] 1032/33 erkannte er sofort die Oberherrschaft von Kaiser Konrad II. über das Königreich Burgund an, dieser gewährte ihm Rechte in Maurienne und im Chablais (Regionen in der heutigen Haute-Savoie, Frankreich).[4] | (SAVOYEN), Humbert I. (I40426)
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| 2804 | Humbert II. war der sechste Graf von Maurienne, auch Herr über Bugey, Aosta und Chablais sowie von 1078 bis 1080 Markgraf von Susa und als Sohn von Amadeus II. auch Graf von Savoyen. Er hatte zunächst wohl die Absicht, sich am Ersten Kreuzzug zu beteiligen,[3] hielt sich jedoch in den Jahren 1098 und 1100 in seiner Heimat auf und starb am 18. September 1103. Er war mit Gisela, einer Tochter des Grafen Wilhelm I. von Burgund, verheiratet, mit der er mehrere Kinder hatte | (SAVOYEN), Humbert II. (I40420)
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| 2805 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 Frank Heidermanns: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Heidermanns Tafelindex:7 „Metzges“ auf 2 Anschlusstafeln Diergardt–Lindlar (PDF/JPG) http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Diergardt-Lindlar&FN=Metzges Preyer–Diergardt (PDF/JPG) http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Preyer-Diergardt&FN=Metzges | METZGES, Johann Julius (I47492)
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| 2806 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 Frank Heidermanns: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Heidermanns Tafelindex:7 „Metzges“ auf 2 Anschlusstafeln Diergardt–Lindlar (PDF/JPG) http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Diergardt-Lindlar&FN=Metzges Preyer–Diergardt (PDF/JPG) http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Preyer-Diergardt&FN=Metzges | METZGES, Gustav (I47519)
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| 2807 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 | LÜPS, Clasina Johanna (I47493)
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| 2808 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 und B 18b | VAN MANEN, Egberta Theodora Arnoldina (I47495)
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| 2809 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 A. Rosenkranz, Das Evangelische Rheinland II, Düsseldorf 1958, S. 51 U. Boelken, Die Familien der reformierten Gemeinde Hilden 1649-1809, Hilden 2002, S. 65 J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland I, Bonn 2011, Nr. 1295 | BONGARD, Johann Heinrich (I47537)
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| 2810 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 http://www.luedecke-lintorf.de/Heintges/n-heintg.htm#BM3710 | METZGES, Anna Sibylla (I47534)
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| 2811 | I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 („Peter Christoph“) A. Blömer, Die Nachkommen des Dahner Deußen (* um 1651) und der Eva Mickenschreiber zu Odenkirchen, Mönchengladbach 2003, S. 51 | METZGES, Peter Christian (I47525)
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| 2812 | Ihr Bruder Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTADT, Anna Katharina (I1386)
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| 2813 | Ihr Bruder Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTATT, Margaretha Agneta (I956)
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| 2814 | Ihr Bruder, Dr. med. CARL WILHELM EMIL ASTEROTH heiratet JOHANNA HENRIETTE LOUISE HENKING (Tochter des CARL HEINRICH FERDINAND HENKING) aus St. Gallen. Ab hier Ahnenschwund!! Die Söhne Max und Illam übernehmen in Groß-Britannien Bechstein-Vertretungen. 1901 war in der Wigmore Street eine „Bechstein Hall“ eröffnet worden. Der Saal fasste rund 550 Zuhörer. Die Seitenwände waren mit Pilastern aus numidischem Marmor dekoriert und mit Mahagoni getäfelt; oben prangte ein Fries von rotem Veroneser Marmor. Das halbkreisförmige Podium wurde von einer Kuppel mit einem Bild von Moira und Lynn Jenkins überwölbt, auf dem eine splitternackte Dame den Genius der Harmonie hochhielt. 1902 fanden rund 300 Konzerte statt. Bereits 1885 war in der gleichen Straße die Londoner Niederlassung, 38 Wigmore Street, gegründet worden. Die Länder des Commonwealth nahmen den größten Teil des Bechstein-Exports ab, und sogar Queen Victoria hatte einen reich vergoldeten „Bechstein“ bestellt, den sie eigenhändig mit Miniaturen ausmalte. Die Londoner Niederlassung war ein Prachtbau mit einer Ausdehnung von etwa 35 mal 65 Metern. Die Fenster des Ausstellungsraums im ersten Stock waren mit Glasmalereien dekoriert, die die Wappen der großen deutschen Adelshäuser zeigten. | ASTEROTH, Ottilie Dorothea Caroline (I62)
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| 2815 | Ihr Ehemann Dietrich von Elsaß nahm an der Belagerung von Damaskus teil, die vom Halbbruder seiner Frau, Balduin III. von Jerusalem | VON FLANDERN, Gertrud (I17587)
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| 2816 | Ihr erster Vertreter, Wilhelm I. (1311), baute sich im savoy. Raum eine angesehene Stellung auf und wurde 1299 Landvogt der Waadt. Sein Sohn Aymo III. (1323) war ebenfalls Landvogt der Waadt (1321-23). Er heiratete in die Fam. der Herren von Grandson ein, Aymos Sohn Wilhelm II. (->) in die der Gf. von Neuenburg. Die Brüder Aymos III. schlugen eine geistl. Laufbahn ein. Rudolf ist 1317-26 als Chorherr in Toul (Lothringen) belegt und Wilhelm 1330 als Cluniazenser in Hettiswil. Auch die Brüder Wilhelms II. waren Geistliche. Aymo ist 1326-36 als Prior des Cluniazenserpriorates Payerne bezeugt, Johann (belegt 1328-40) und Gerhard (belegt 1340-55) wirkten als Johanniter in Frankreich. | VON MONTENACH, Aymo III. (I41499)
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| 2817 | ihr Mann und sie haben den selben Großvater Ben levi Isaak Güterbock | GÜTERBOCK, Margarethe Elise (I7017)
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| 2818 | ihr Onkel MAURIKIOS (lateinisch Flavius Mauricius Tiberius, mittelgriechisch Μαυρίκιος; * 539 in Arabissos; † 27. November 602 in Chalkedon) war vom 13. August 582 bis 27. November 602 KAISER DES OSTRÖMISCHEN REICHES und einer der wichtigsten spätantiken bzw. frühbyzantinischen Herrscher. Seine Regierungszeit war vor allem von Abwehrkämpfen an den Grenzen geprägt. Flavius Mauricius Tiberius stammte aus Arabissos in Kappadokien und war ein erfolgreicher Feldherr, bevor er 582 den Thron bestieg. Wichtigste Quelle zu seiner Regierungszeit ist der griechische Historiker Theophylaktos Simokates, dessen Historien als letztes antikes Geschichtswerk gelten. In dem bereits unter JUSTIN II. 572 erneut ausgebrochenen Krieg mit dem persischen Sassanidenreich (→ Römisch-Persische Kriege) war MAURIKIOS zunächst Teilnehmer von Waffenstillstandsdelegationen. Ende 577 wurde er als Nachfolger des Generals Justinian zum magister militum per Orientem ernannt und brachte den Persern 581 eine empfindliche Niederlage bei. Ein Jahr später heiratete er, nunmehr Kommandeur (comes) der kaiserlichen Leibgarde (excubitores), Constantina, die Tochter des KAISERS TIBERIUS CONSTANTINUS, wurde von diesem zum CAESAR ernannt und folgte ihm am 13. August 582 als alleiniger Augustus auf dem Thron. GERMANUS, der kurz zuvor gemeinsam mit Maurikios zum Caesar erhoben worden war, scheint auf das Kaisertum verzichtet zu haben. Maurikios übernahm einen offenbar fast bankrotten Staat, der Tributzahlungen an die AWAREN leisten musste, dessen Balkanprovinzen von den Slawen jährlich verwüstet wurden und der sich seit Jahren im Kriegszustand mit Persien befand. Die römisch-persische Grenze in der Spätantike. Den Krieg mit den Persern musste MAURIKIOS auch als Kaiser zunächst fortführen. 586 errangen seine Truppen bei Solachon nahe Dara erneut einen Sieg über die Perser, der aber folgenlos blieb. Trotz einer ernstzunehmenden Meuterei im Jahr 588 hielt das kaiserliche Heer den Persern weitere zwei Jahre stand, bevor CHOSRAU II. 590 seinen Vater, denSASSANIDISCHEN GROSSKÖNIG HORMIZD IV., stürzte und tötete und kurz darauf selbst vor dem rebellischen Feldherrn BAHRAM TSCHOBIN an den Hof des Kaisers flüchtete. Obwohl der Senat ihm davon abriet und CHOSRAUS Gegenspieler – nunmehr als Bahram (VI.) – zu sehr weitreichenden Zugeständnissen bereit war, unterstützte Maurikios schließlich Chosrau II. bei der Rückkehr auf den Thron. Zu diesem Zweck entsandte er Chosrau und dessen Getreue zusammen mit einem eigenen Heer unter dem erfahrenen magister militum Narses – nicht zu verwechseln mit Justinians gleichnamigem Feldherrn – nach Persien. MAURIKIOS konnte den Krieg schließlich mit der Rückführung Chosraus und dem Sieg über den Usurpator Bahram Tschobin 591 zu einem für die Römer erfolgreichen Ende bringen. Wie vorher vereinbart, trat Chosrau, der vermutlich von Maurikios adoptiert worden war, zum Dank für die römische Hilfeleistung den Norden Mesopotamiens inklusive der vorher vielumkämpften Stadt Nisibis, Persarmenien bis zu einer Grenze unmittelbar westlich der Hauptstadt Dvin im Norden und bis zum Van-See im Süden sowie Iberien (Ostgeorgien) bis hin zur Hauptstadt Tiflis an Ostrom ab. In der Folge zwang MAURIKIOS den Armeniern eine KIRCHENUNION mit KONSTANTINOPEL auf. Familie MAURIKIOS stammte aus relativ einfachen Verhältnissen. Sein Vater hieß PAULUS, und die Familie soll ursprünglich aus ROM gestammt haben. MAURIKIOS hatte mindestens einen Bruder (den oben erwähnten Petros) und zwei Schwestern: GORDIA (die den später sehr erfolgreichen GENERAL PHILIPPIKOS geheiratet hat, der sich vor allem im Kampf gegen die Perser bewährte) und die verwitwete THEOKTISTA. Zusammen mit seiner Frau hatte er neun Kinder: den am 4. August 583 geborenen THEODOSIUS sowie TIBERIUS, PETRUS, PAULUS, JUSTIN, JUSTIAN, ANASTASIA, THEOKTISTAund KLEOPATRA. Seine Frau und seine drei Töchter wurden nach seinem Sturz erst in das Kloster Nea Metanoia verbannt und 604/605 hingerichtet. Obwohl der präsumtive Thronfolger THEODOSIUS wahrscheinlich 602 gemeinsam mit seinen Brüdern getötet wurde, präsentierte Chosrau II. später einige Zeit lang einen jungen Mann, dem er als angeblichem Theodosius zur oströmischen Krone verhelfen wolle. PHOKAS (Flavius Focas) wurde sein Nachfolger(602-610) | ..., Gordia (I36431)
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| 2819 | Ihr Sohn Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | ROTTERDAM, Elisabeth (I953)
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| 2820 | Ihr Ur-Großvater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "Der himmlische Theriak" 2024 umfangreich restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | WALZDORF, Edle von Edle von Christine Louise (I249)
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| 2821 | Ihr Vater Abraham wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten. Abraham Wirths söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. | WIRTHS, Anna Christine (I284)
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| 2822 | Ihr Vater Bardas, war wiederum ein Enkel des gleichnamigen Bruders von Basileios I. „dem Makedonier“ Kaiser von Byzanz (866–886) war. | N., Gregoria (I16159)
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| 2823 | Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTATT\HOFSTADTIN, Christina Katharina (I583)
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| 2824 | Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTATT, Margarete Elisabeth (I767)
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| 2825 | Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTATT, Magdalena Luysa Francisca (I769)
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| 2826 | Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ. https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 | HOFSTATT, Anna Maria (I771)
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| 2827 | Ihre Abstammung ist ungeklärt, es wird aber vermutet, dass sie selbst Agilolfingerin war. Ihr erster Mann war Theudebald, der zuvor mit Waltrat verheiratet gewesen war. Nach Theudebalds Tod ehelichte sie dessen Bruder Grimoald. Diese Ehe jedoch stieß beim katholischen Klerus – insbesondere bei dem Missionar Korbinian – auf Missbilligung. Als Karl Martell einen Feldzug gegen den Bayernherzog Grimoald führte und gewann, nahm er 725 dessen Frau Pilitrud sowie deren Nichte Swanahild mit in sein Reich; er hat sich dann aber für die jüngere Swanahild entschieden und diese zu seiner zweiten Frau genommen. Nach der Vita Corbiniani habe Pilitrud alle Macht und Würde verloren und musste auf einen Eselskarren nach Italien fahren, dort sei sie dann gestorben. Alle Nachkommen Pilitruds starben noch als Kinder. | ..., Pilitrud (I36711)
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| 2828 | Ihre Eltern waren vermutlich der Hausmeier Ansegisel sowie die später heiliggesprochene Begga. Um 677 heiratete sie den König von Neustrien Theuderich III. Nach dessen Tod 690/91 führte sie für ihren unmündigen Sohn Chlodwig III. noch mindestens ein Jahr die Regentschaft. Sie ist in dieser Funktion durch eine interpolierte Urkunde vom Mai 692 letztmals bezeugt. Daneben hatte sie ihrem Gatten noch einen jüngeren Sohn Childebert III. geboren. Möglicherweise fand sie an der Seite ihres Gemahls in der Abtei Saint-Vaast in Arras ihre letzte Ruhestätte.[2] Rechnet man den Usurpator Chlothar IV. mit, so sind von den folgenden sechs letzten Merowingerkönigen keine Ehefrauen bekannt. Chrodechild ist damit die letzte namentlich bekannte merowingische Königin[3] und sie scheint als Regentin für ihren minderjährigen Sohn Chlodwig noch über einen gewissen Einfluss verfügt zu haben. | VON METZ, Chrodechild (I18384)
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| 2829 | Ihre Enkelinnen, Töchter der Hemma Bertha, sowie die Frau Ihres Enkels Karl III. Richgardis werden ebenfalls als Äbtissinen von Säckingen genannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Welf_I. https://de.wikipedia.org/wiki/Hemma_(Ostfrankenreich) https://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_(Fraumünster) https://de.wikipedia.org/wiki/Richardis | VON SACHSEN, Eilgive (Heilwig) (I23953)
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| 2830 | Ihre Enkeltochter Hildegard heiratete Karl den Großen. | N., Hereswind (I23960)
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| 2831 | Ihre Kindheit verbrachte die katholische Agnes in der heute nicht mehr bestehenden Burg Stein auf einer Rheininsel direkt vor der heutigen Schweizer Stadt Rheinfelden. 1079 wurde Agnes die Ehefrau von Markgraf Berthold II. (* um 1050; † 1111). Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1080 und dem frühen Tod dessen einzigen kinderlos gebliebenen Sohnes Berthold von Rheinfelden im Jahr 1090 war sie Alleinerbin der Rheinfelder Besitztümer[1] und in der so genannten Genealogia Zaringorum[2] „Agnes filia regis Rudolfi Arulacensis“ genannt („regierende Tochter“). Zum Erbe gehörte unter anderem Besitztum in Buchsee im Oberaargau (später von den Zähringern in Herzogenbuchsee umbenannt, das heute zum Kanton Bern zählt). Durch ihre Heirat kamen diese Besitzungen zwar in zähringische Hand, wurden jedoch weiter von Agnes kontrolliert. 1093 (spätestens 1108) schenkte sie die Besitzungen Buchsee „samt allem Zubehör, vor allem den Kirchen von Buchsee, Seeberg und Huttwil[3], Huttwil selbst und weitere Dörfer“[4] dem Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald, wodurch diese Abtei zum Hauskloster und zur neuen Grablege der Zähringer wurde. Nicht ihr Mann Berthold, sondern Agnes selbst wird in den Klosterannalen um 1200 als dessen Stifterin und Gründerin (fundatrix) bezeichnet. Berthold kam allerdings die Entscheidung zur Verlegung der Zähringer-Grablege von der Propstei am Fuße der Limburg bei Weilheim an der Teck in den Schwarzwald, die Auswahl des genauen Standortes sowie die Ausstattung des Klosters mit Gütern und Privilegien zu.[5] Die Schenkung von Agnes wurde nach Auseinandersetzungen 1109 bestätigt. In St. Peter ist eine bildliche Darstellung des Schenkungsvorganges erhalten. Die Heirat von Berthold II. von Zähringen mit Agnes von Rheinfelden kann als Schlüssel für den Machtaufstieg der Zähringer bezeichnet werden, denn Berthold erlangte dadurch große Vorteile: Agnes Vater Rudolf von Rheinfelden, zunächst als Herzog von Schwaben loyaler Anhänger seines Schwagers, des Salier-Königs Heinrichs IV., war während der Auseinandersetzungen des Investiturstreits in das Lager der Opposition gewechselt und war am 15. März 1077 in Forchheim zum Gegenkönig gewählt worden. Berthold II. hatte zunächst wie sein Vater Berthold I. Rudolf unterstützt, weshalb sowohl Zähringer als auch Rheinfeldener 1077 vom König ihrer Titel und Besitzungen enthoben worden waren. Als Berthold II. nach dem Tod seines Vaters 1078 dessen Nachfolger wurde, hatte er auf das Herzogtum Schwaben lediglich einen nominellen Anspruch. Durch die Heirat mit Agnes von Rheinfelden konnte er nun jedoch in deren Namen sowohl Ansprüche auf Rudolfs Besitzungen anmelden als auch seinem Anspruch auf das Herzogtum Schwaben mehr Gewicht verleihen und reichsfürstlichen Rang begründen. Die Gründung von Siedlungen und Klöstern im Schwarzwald durch Agnes und Berthold selbst diente ebenfalls dazu, seine Macht erheblich auszubauen (es handelte sich meist um Reformklöster, die kaiserfeindlich eingestellt waren). Mit Unterstützung von Seiten der Welfen und des Papstes gewählt, trat er ab 1092 bis 1098 zunächst als Gegen-Herzog zu Friedrich von Staufen auf und wurde dann 1098 zum Herzog von Zähringen ernannt. | VON RHEINFELDEN, PRINZESSIN PRINZESSIN Agnes (I10380)
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| 2832 | Ihre Legende basiert hauptsächlich auf einer Biographie, die im 10. Jahrhundert entstand. Nach dieser Erzählung wurde Odilia auf der Hohenburg (Gemeinde Obernai; dt. Oberehnheim) geboren. Sie war die Tochter des Herzogs Eticho (auch Athich, Attich, Adalrich oder Adalricus) und dessen Frau Bersinda (auch: Bethsvinda oder Bereswinde genannt) und kam blind zur Welt. Aus diesem Grund wollte ihr Vater sie töten lassen; die Mutter rettete sie, indem sie das Kind in ein Kloster gab. Wahrscheinlich handelt es sich um das Kloster von Baume-les-Dames östlich von Besançon. Als sie im Alter von zwölf Jahren von Erhard von Regensburg getauft wurde, erlangte sie das Augenlicht. Sie kehrte zu ihren Eltern zurück, musste aber wieder vor ihrem Vater fliehen und sich in einer Höhle verbergen. Diese Höhle liegt je nach Quelle entweder in Arlesheim (südlich von Basel) oder im Musbachtal bei Freiburg im Breisgau. An beiden Orten ist eine Verehrung bis mindestens ins 15. Jahrhundert feststellbar. Später versöhnte sie sich mit ihrem Vater, der ihr ein Besitztum auf der Hohenburg im Elsass – dem späteren Odilienberg (frz.: Mont Ste.-Odile) – zur Verfügung stellte, wo sie 690 ein Kloster gründete. Im ebenfalls von ihr gegründeten Kloster Niedermünster am Fuße des Odilienberges starb sie um 720. Ihr Grab befindet sich auf dem Odilienberg. Der Odilienberg ist der wichtigste Wallfahrtsort des Elsass; die dortige Quelle gilt als hilfreich bei Augenleiden. Historisch bezeugt ist die Schenkung des Klosters Hohenburg durch Herzog Eticho an seine Tochter Odilia. Fragwürdig ist allerdings ihr Geburtsort (nach der Legende auf dem Odilienberg bei Obernai), da ihr Vater vor 673 nicht als Herzog vom Elsass bezeugt war, jedoch Besitztümer bei Dijon hatte. Der Aufenthalt im Kloster von Baume-les-Dames während ihrer Kindheit/Jugendzeit und die Taufe durch Erhard von Regensburg scheinen glaubwürdig. Lasset uns beten! O Gott, Du Licht der Völker, Du hast die Hl. Ottilia durch Wunder verherrlicht und der Blindgeborenen im Hl. Sakrament der Taufe das Augenlicht gegeben. Wir bitten Dich nun vertrauensvoll: Schenke uns auf ihre Fürbitte hin die Gesundheit des Leibes und der Seele, damit wir hier in diesem Leben mit den Augen unseres Leibes in der Schöpfung die Spuren Deiner Weisheit und Liebe sehen können und dereinst im anderen Leben Dich selbst unverhüllt schauen dürfen ohne Ende. Durch Christus, unseren Herrn. Amen! | VON TOURS, Heilige Heilige Odilia (I36624)
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| 2833 | Ihren Bruder "Peter Kauert", gt. der Reiche, lernen wir als homburgischen Bergvogt und Besitzer der Erzgrube "Fünfzehn Löwenpfähle" in Kaltenbach kennen. Er war weit über die Grenzen der Heimat hinaus bekannt und gilt heute als der erste oberbergische Industriepionier., Wohnort 1703 Büddelhagen Ksp. Drabenderhöhe | KAUERT, Anna Katharina (I721)
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| 2834 | Im 10. Jahrhundert bestand eine Grafschaft Troyes mit dem Hauptort Troyes im Besitz des Grafenhauses Vermandois, einer Linie der Karolinger. Durch Erbschaft kam Troyes an das Haus Blois, ebenso wie die Grafschaft Meaux (Theobald I., Graf von Blois, † 975, war mit einer Tochter des Grafen Heribert II. von Vermandois verheiratet gewesen). Durch Zusammenlegung der beiden Grafschaften gingen Troyes und Meaux in der Grafschaft Champagne auf, deren Hauptstadt ebenfalls Troyes war. | VON TROYES, Warnarius (I39707)
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| 2835 | Im 12.-16. Jh. bezeugtes aargauisches Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel. Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel. Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts (Info: weiterführende Info: HLS) | VON BÜTTIKON, Stammlinie (I31733)
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| 2836 | Im 14.-16. Jh. führendes Glarner Geschlecht, aus dem Flecken Glarus stammend, z.T. (in einzelnen Zweigen bis ins 18. Jh.) den Zunamen Kilchmatter tragend. Urkundl. belegt sind 1370 Bilgeri Kilchmatter, österr. Untervogt zu Glarus, 1372 Rudolf und Aeblin Kilchmatter, Bürgen gegenüber dem Kloster Säckingen (D). 1388 wurde Kuoni A. ein Opfer der Mordnacht zu Weesen. Versch. Mitglieder der Fam. wurden im 14.-16. Jh. ins Zürcher Bürgerrecht aufgenommen. Ins Amt des Glarner Landammanns stiegen Werner (->) und Hans (->) auf. Die Reformationszeit führte zu ref. Linien in Glarus, Ennenda, Mollis und Bilten (Johann Peter ->), kath. Linien in Netstal und Näfels. Im 17. Jh. betätigten sich A. von Ennenda als Tischhersteller und Holzexporteure. In der 2. Hälfte des 18. Jh. gehörten sie als Teilhaber wichtigen Handelsges. wie der Wienerhandlung und der Holländer Handelsges. an. Oft im Rat vertreten, waren sie mit anderen Handelsfam. wie den Altmann, Becker, Jenny und Oertli verwandtschaftl. verbunden. Im 19. Jh. wandten sich einige A. der Industrie zu und errichteten 1866 und 1872 bzw. 1876 Webereien in Mitlödi, 1866 eine chem. Fabrik in Glarus (Jacques ->, Markus ->). | KILCHMATTER, N. (I23724)
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| 2837 | Im 7. Jahrhundert nach Christus gründeten die Chasaren ein unabhängiges Khaganat im nördlichen Kaukasus an der Küste des Kaspischen Meeres. Ab dem 8. bis frühen 9. Jahrhundert wurde die jüdische Religion zur wichtigsten Religion im Reich. Ob nur eine dünne Oberschicht oder auch die übrige Bevölkerung die neue Religion annahm und praktizierte, ist umstritten. Überliefert ist, dass es auch Christen und Muslime unter den Chasaren gab. Die Chasaren waren wichtige Bundesgenossen des Byzantinischen Reichs gegen das arabische Kalifat. Vor allem durch Fernhandel wurden sie eine bedeutende Regionalmacht und kontrollierten in der Blüte ihrer Machtentfaltung weite Teile des heutigen Südrusslands, den Westen des späteren Kasachstans, die heutige Ostukraine, Teile des Kaukasus sowie die Halbinsel Krim. Ihre Macht wurde Ende des 10. Jahrhunderts von der Kiewer Rus gebrochen, und die Chasaren verschwanden weitgehend aus der Geschichte. Auffassungen, nach denen ein großer Teil der Chasaren im osteuropäischen Judentum aufgegangen sei, sind umstritten | ..., Irene (I37351)
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| 2838 | Im Alter von sechs Jahren wurde Karl im August 829 zum dux Alemanniae ernannt. Bereits 838 wurde er zum Unterkönig von Neustrien (nördliches Frankreich) gekrönt. Nach dem Tod Kaiser Ludwigs 840 und dem gemeinsam mit Ludwig dem Deutschen errungenen Sieg über den ältesten Bruder Lothar I. in der Schlacht von Fontenoy 841 fiel im Vertrag von Verdun 843 das westliche Drittel des Reichs von den Pyrenäen bis zur Schelde an Karl. Wenig später wurde ihm von seinen Getreuen der ihn in seiner Machtfülle stark einschränkende Vertrag von Coulaines (November 843) aufgezwungen. Dem dadurch konsolidierten Westfrankenreich fügte er 848 schließlich, nach der Absetzung seines Neffen Pippin II., die direkte Herrschaft über Aquitanien hinzu. Er erließ 864 das EDICTUM PISTENSE, in dem erstmals in Europa gesetzlich festgeschrieben wurde, welche Eigenschaften Geldmünzen haben mussten, um als umlauffähiges Zahlungsmittel anerkannt zu werden.[2] Nach dem Tod Lothars II. 869, des Herrschers im nördlichen Drittel des 855 von Lothar I. geteilten Mittelreiches, versuchte er, dessen gesamtes Gebiet seinem Westreich anzuschließen, musste es jedoch 870 im Vertrag von Meerssen mit seinem Halbbruder Ludwig dem Deutschen teilen. Das Westfrankenreich wurde in seiner Regierungszeit mehrmals von Wikingerangriffen heimgesucht. 845 erschien eine große Wikingerflotte vor Paris, angeführt von einem gewissen Ragnar; die Wikinger zogen erst nach der Zahlung eines hohen Geldbetrags wieder ab. Dem sollten noch weitere Belagerungen durch Wikinger in den Jahren 856, 865 und 866 folgen. Karl erwies sich als unfähig, eine effektive und nachhaltige Verteidigung zu organisieren, was während der Zeit seiner Herrschaft mit zum Niedergang der politischen Macht des Königtums und zum Erstarken des hohen Adels beitrug. Nach dem Tode seines kinderlos gebliebenen Neffen Ludwig II. von Italien im Jahre 875 erbte er dessen italienisches Königreich, zu dem seit dem Tode seines Neffen Karl von der Provence im Jahre 863 auch der Großteil Burgunds gehörte. Am 25. Dezember 875 wurde Karl in Rom zum römischen Kaiser gekrönt. Er selbst starb im Oktober 877 und wurde in Nantua bestattet, später in die Basilika Saint-Denis umgebettet. Bei der Plünderung der Königsgräber von Saint-Denis während der Französischen Revolution wurde sein Grab am 18. Oktober 1793 geöffnet und geplündert, seine Überreste wurden in einem Massengrab außerhalb der Kirche beerdigt. Karls Erben waren im Westfrankenreich Ludwig der Stammler und in Italien sein ostfränkischer Neffe Karlmann, ältester Sohn des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen; in Burgund begründete 879 Boso von Vienne das Königreich Niederburgund. | DER KAHLE, KÖNIG VON FRANKREICH KÖNIG VON FRANKREICH KARL II. (I10438)
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| 2839 | Im April 1085 ernannten ihn die Kaiser Heinrich IV. treu gebliebenen Bischöfe auf der Mainzer Synode zum Gegenbischof und erklärten den papsttreuen Altmann, den eigentlichen Bischof von Passau, für abgesetzt. Altmann musste daraufhin aus Passau fliehen[2], wo nun Hermann von seinen Anhängern freudig empfangen wurde. 1086, also bereits ein Jahr später, wird Hermann sowohl von Erzbischof Gebhard von Salzburg, von Bischof Altmann von Passau und von Bischof Meginward von Freising mit dem Kirchenbann belegt. Auf seinem Sterbebett soll Hermann 1087 angeblich Buße geleistet und um die Lossprechung vom Kirchenbann gebeten haben, da er die Verdrängung Altmanns bereute. Demnach soll er ihm auch die bischöflichen Insignien zurückgesandt haben.[3] Seine Anhänger glaubten in diesem Verhalten Fieberphantasien zu erkennen. Als Gegenbischof wird er heute nicht vom Bistum Passau als ehemaliger Bischof geführt. | VON EPPENSTEIN, Hermann (I39646)
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| 2840 | Im August 1351 forderte Herzog Albrecht II. von Habsburg, dass Brun die zerstörten Festungen wiederherstellen sollte, da diese habsburgische Lehen seien. Nachdem Albrecht im September eine Belagerung Zürichs begonnen hatte, willigte Brun in ein Schiedsverfahren ein. Das Verfahren fiel zugunsten Habsburgs aus, weshalb es die Waldstätte nicht akzeptierten und der Krieg weitergeführt wurde. Auf Vermittlung von Ludwig dem Brandenburger wurde schliesslich der «Brandenburger Friede» zwischen Zürich, den Habsburgern und Rapperswil abgeschlossen: Johann II. wurde freigelassen, die Stadt Zürich sollte fortan keine Ausburger mehr aufnehmen dürfen und alle habsburgischen und rapperswilerischen Gebiete räumen. Die Waldstätte hielten sich jedoch nicht an diesen Frieden, weshalb 1353 die Kämpfe erneut ausbrachen. Als sogar Kaiser Karl IV. mit einem Heer an der Seite der Habsburger vor Zürich erschien, willigte Brun in den «Regensburger Frieden» von 1355 ein, der im Wesentlichen den Brandenburger Friede bestätigte, jedoch Zürich verpflichtete, die verbündeten Waldstätte notfalls mit Gewalt zu dessen Einhaltung zu zwingen. Aus den Wirren um die Brunsche Zunftverfassung ging also das Haus Habsburg als Sieger hervor. Seine Vormachtstellung in der Nordschweiz wurde klar bestätigt. Bürgermeister Brun gelang es, durch geschicktes Taktieren die Niederlage Zürichs doch noch in einen persönlichen Sieg umzuwandeln. 1356 schloss Zürich mit Habsburg einen Bund, der die Zunftverfassung garantierte. 1359 begab sich Rudolf Brun persönlich in die Dienste der Herzöge von Österreich und erhielt dafür eine Schuldverschreibung von 1000 Gulden zu 10 % jährlichem Zins. Albrecht von Habsburg, VI. des Namens, als Herzog von Österreich Albrecht II., wurde als Sohn des römisch-deutschen Königs Albrecht (V. von Habsburg, I. als deutscher König) am 12. Dezember 1298 geboren. Ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt, wurde er 1313 noch minderjährig in einer bedenklichen Wahl, was zu dieser Zeit allerdings durchaus üblich war, durch einzelne Domherren ins Passauer Bischofsamt gewählt, geriet aber im Konflikt mit dem Gegenelekten Gebhard von Walsee in eine Pattsituation, musste 1317 schließlich verzichten und wandte sich von der geistlichen Laufbahn ab.[1] Er gelangte gemeinschaftlich mit seinem jüngsten Bruder Otto 1330 an die Regierung aller habsburgisch-österreichischen Länder. Diese vermehrte er durch die Güter seiner Gemahlin Johanna von Pfirt (Grafschaft Pfirt und einige Städte). Ferner setzte Albrecht seine Ansprüche auf Kärnten gegen Johann von Böhmen durch, nachdem Heinrich, der Letzte der Görz-Tiroler Meinhardiner, starb. Albrechts hohes Ansehen in Europa beweist der Umstand, dass ihn nicht nur Papst Benedikt XII. 1335 zur Vermittlung der Aussöhnung Kaiser Ludwigs mit der Kirche aufforderte, sondern auch König Philipp VI. von Frankreich 1337 um seine Hilfe gegen Kaiser Ludwig und König Eduard von England bat. Am 2. Mai 1335 übertrug Kaiser Ludwig der Bayer in Linz den Brüdern Albrecht und Otto (dem Fröhlichen), der über Elisabeth der Schwager Heinrichs war, die Herzogtümer Kärnten und Krain als Reichslehen. In der Folge blieb der Herzog dem Kaiser bis zum Tode unverbrüchlich treu und war später auch mit dessen Sohn Ludwig dem Brandenburger eng verbündet. Nach der zweiten Belagerung Zürichs durch Albrecht kam es durch die Vermittlung Ludwigs zwischen den Konfliktparteien am 1. September 1352 zu dem nach ihm benannten Friedensabkommen. Über die Erbfolge in den österreichischen Ländern gab er noch Gesetze (die Albertinische Hausordnung), die zwar nach seinem Tod unbeachtet blieben, aber vom Kaiser Maximilian wieder erneuert wurden und in die Pragmatische Sanktion eingegangen sind, so dass sie bis 1918 Staatsgrundgesetz in Österreich blieben. Die Steiermark verdankt ihm ihre Verfassung, das Bergbüchel; ebenso Kärnten. Unter seiner Herrschaft wurden die Bauarbeiten am gotischen Chor des Stephansdomes wieder aufgenommen, weshalb man vom Albertinischen Chor spricht. Über die Ursache seiner zeitweiligen Lähmung gibt es nur Vermutungen, meist wird eine polyarthritische Erkrankung genannt. Sie hinderte ihn aber nicht daran, mehrere Kinder zu zeugen, darunter mindestens vier Söhne. Als er am 20. Juli 1358 starb, wurde der älteste Sohn Rudolf der Stifter sein Nachfolger als Hausältester, als Regenten folgen laut dem Hausvertrag aber alle zu der Zeit lebenden Söhne, also auch Albrecht mit dem Zopf und Leopold der Gerechte völlig gemeinschaftlich – die beiden letzteren Söhne vereinbarten nach Rudolfs Tod im Vertrag von Neuberg 1379 eine Trennung unter sich, womit der ambitionierte Versuch einer vom Primogenitur-Prinzip wie auch der Realteilung abweichenden Nachfolgeregelung als gescheitert angesehen werden kann: Das Haus zerfällt dann zeitweise überhaupt in zwei Linien nach diesen Söhnen (Albertiner, Leopoldiner), die erst von Friedrich III. 1490 überwunden wird. Albrecht wurde in der von ihm gestifteten Kartause Gaming bestattet. | VON HABSBURG \ VON ÖSTERREICH, Albrecht II. (I28552)
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| 2841 | im Dienst der stiftischen Verwaltung / St. Gallen. 1464 als Verfertiger gefälschter Briefe beschuldigt. 1489 wieder in scharfem Konflikt mit Stadtbehörden. | THALMANN, Ulrich (I2926)
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| 2842 | Im Dreißigjährigen Krieg wird Heddesheim von den kaiserlichen Truppen um den Feldherrn Tilly zerstört. Durch weitere Kriegsereignisse 1674 und 1689 wird das Bevölkerungswachstum des 15. und 16. Jahrhunderts wieder reduziert. Trotzdem beläuft sich Ende des 17. Jahrhunderts die Einwohnerzahl immer noch auf 200 Menschen. | SCHMID, Irmgard (I649)
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| 2843 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I11)
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| 2844 | Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der merowingischen Herrscherfamilie des frühen Mittelalters ist die historische Persönlichkeit Gomatruds durch mehrere Quellen eindeutig belegt; so findet sie neben der älteren Chronik des Fredegar auch in der Gesta Dagoberti, der Lebensgeschichte des Dagobert I. im Liber Historiae Francorum ausführlich Erwähnung. Gomatrud wurde um das Jahr 598 geboren und hatte mit Sichildis sowie Brodulf noch mindestens zwei Geschwister. Durch Sichildis, die als dritte Gattin Chlothars II. Königin des Frankenreiches war, bestand eine weitergehende Bindung an das merowingische Herrscherhaus. Die Bestrebungen Sichildis und ihres ehrgeizigen Bruders Brodulf, verstärkt auf die reichspolitischen Entscheidungen Chlothars II. Einfluss zu nehmen und auf diesem Wege eine noch engere und dauerhafte Verbindung ihrer Familie mit dem Königshaus herbeizuführen, gipfelten in der maßgeblich von den Geschwistern arrangierten Eheschließung Gomatruds mit Chlothars ältestem Sohn und späteren Nachfolger, Dagobert I., im Jahr 625 in der Königspfalz in Clichy. Jedoch erfolgte die Vermählung gegen den ausdrücklichen Wunsch Dagoberts I. – der Widerstand des Sohnes konnte nur durch eine direkte Weisung des Königs beseitigt werden. Er führte aber gleichermaßen zu einer ernsten Staatskrise im Frankenreich, da Dagobert als Unterkönig des stark verkleinerten Reichsteils Austrasien im Gegenzug das Teilreich in seinem ursprünglichen Umfang mit der Champagne, Toul und Verdun einforderte. Das verweigerte ihm der Vater. Erst nachdem eine Schiedskommission unter Arnulf von Metz einen Kompromiss ausgehandelt hatte, wurde das Zerwürfnis zwischen Chlothar II. und Dagobert I. auf dem Reichskonzil von Clichy 626 oder 627 beigelegt.[1] Kurz nach dem Tod seines Vaters Chlothar II. im Winterhalbjahr 629/630 verstieß der neu gekrönte König Dagobert I. seine Ehefrau Gomatrud – nach Auskunft der Gesta Dagoberti aus dem Grunde der Unfruchtbarkeit seiner Gattin: „Von Chalon aus, wo er sein Werk der Gerechtigkeit fortgesetzt hatte, reiste er über Autun nach Auxerre und dann weiter über Sens nach Paris; dan ließ er auf den Rat der Franken hin Königin Gomatrudis in der Villa von Reuilly zurück, weil sie unfruchtbar war und heiratete Nanthild, ein außergewöhnlich schöne Jungfrau, und machte sie zu seiner Königin.“[2] Die Forschung ist sich jedoch dahingehend einig, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nicht eine vermeintliche Unfruchtbarkeit Gomtatruds für die Scheidung ursächlich war, sondern der Wunsch Dagoberts I., die eheliche Verbindung, die sein Vater gegen seinen Willen arrangiert hatte, zu beenden und sich damit endgültig vom Einfluss der Familie von Ehefrau und Stiefmutter zu lösen. | ..., Gomatrud (I36696)
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| 2845 | Im Heiligen Römischen Reich fanden seit dem 12. Jahrhundert Reichstage in Augsburg statt, die aus den Hoftagen des Kaisers hervorgegangen waren. Sie entwickelten sich zu einer festen Rechtsinstitution. Drei Gruppierungen bestimmten außer dem Regenten das Geschehen: Kurfürsten, Fürsten und (später) die Vertreter der Reichsstädte. 1510 Der Reichstag wurde im Stadtpalast von Jakob Fugger abgehalten. Hamburg wurde vom Reichstag zur Reichsstadt erklärt. Diese Erklärung wurde von Dänemark nicht anerkannt. Hamburg neigte grundsätzlich zur Ansicht, Teil der holsteinischen Landesherrschaft zu sein. Diese Meinung vertraten auch die dänischen Könige, die dort 1460 die Schauenburger Grafen abgelöst hatten. Kaiser und Reichstag hingegen maßen dem Ort an der Elbe den Status einer freien und unmittelbaren Reichsstadt zu. Die Reichskreise des Heiligen Römischen Reiches 1512, vor der Reichsreform Augsburg war als Bischofs- und Reichsstadt mehrfach Gastgeber der Reichsstände. Im 16. Jahrhundert konzentrierten sich dort mehrere Reichstage, von denen zwei besonders hervorzuheben sind: 1530 Reichstag unter Kaiser Karl V.: Verlesung des „Augsburger Bekenntnisses“ (Confessio Augustana). 1555 Reichstag unter König Ferdinand I.: Augsburger Religionsfriede | MENHART, Leonhard (I8985)
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| 2846 | im Hörneren Rat 1498, Handwerkspfleger der Kürschner 1497-1522, Fronwaagmeister 1493-1522 als Nachfolger seines schwagers hans Eblin, Vogt zu Küsnacht 1521 | LÜDEGGER, Jakob (I3686)
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| 2847 | Im Irischen ist er bekannt als Amlaíb Cuaran. Sein Spitzname cuaran bedeutet "Sandalen". Bis 937 herrschte er in Dublin und beteiligte sich an der Schlacht bei Brunanburh auf Seiten der unterlegenen Allianz. Unter seinen Frauen war Gormflaith, Tochter von Murchad mac Finn, König von Leinster, und zukünftige Frau von Brian Boru. Sie war die Mutter seines Nachfolgers Sigtrygg Silkbeard. Im Jahr 980 erlitt Olaf eine schwere Niederlage in der Schlacht von Tara, die die Macht der Dänen in Irland auslöschte. Er ging nach Iona und starb dort vermutlich 981. | CUARAN, Olaf (I37262)
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| 2848 | Im Jahr 1142 stiftete Liudbert (Lubbert) von Beveren (Bevern) genannt von Holenbeke Eigengut für eine Niederlassung von Benediktinern. Im selben Jahr hat Bischof Werner von Münster die Kirche St. Maria und St. Georg geweiht. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster St. Nicaise in Reims. Dort war der Bruder des Stifters Konventsangehöriger gewesen, ehe er in Hohenholte Prior wurde. Seit 1188 wurde es in ein Kloster der Augustinerinnen umgewandelt. In derselben Zeit erfolgte der Neubau der Kirche. Im Jahr 1557 wurde das Kloster unter Wilhelm Ketteler (Bischof) wie andere Klöster, in denen sich nach den Reformationsunruhen eine Ordnung nicht mehr herstellen ließ, in ein freiweltliches Damenstift verwandelt. Zwei seiner Äbtissinnen, Elisabeth († 1510), eine Schwester des Münsteraner Bürgermeisters Johann VII. Droste zu Hülshoff in der Klosterzeit, und Maria († 1714) in der Zeit des Damenstifts kamen, wie weitere Stiftsdamen, aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Hülshoff[1][2]. Äbtissin zur Zeit der Grundsteinlegung für den barocken Neubau der Kirche 1732 war Ferdinande von Weichs zur Wenne. Neben ihr gab es dort fünfzehn weitere Stiftsdamen aus dem Ministerialadel[3]. Es war das unbedeutendste Stift in Westfalen. Nach der preußischen Besetzung des Hochstift Münster wurde das Stift als Versorgungsanstalt für adelige Damen zunächst beibehalten. Noch 1810 existierte in Hohenholte ein Laientheater, in dem auch die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff einmal mitwirkte[4]. Zur Zeit der napoleonischen Herrschaft wurde das Stift 1811/12 aufgehoben. | N., N. (I29446)
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| 2849 | Im Jahr 1142 stiftete Liudbert (Lubbert) von Beveren (Bevern) genannt von Holenbeke Eigengut für eine Niederlassung von Benediktinern. Im selben Jahr hat Bischof Werner von Münster die Kirche St. Maria und St. Georg geweiht. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster St. Nicaise in Reims. Dort war der Bruder des Stifters Konventsangehöriger gewesen, ehe er in Hohenholte Prior wurde. Seit 1188 wurde es in ein Kloster der Augustinerinnen umgewandelt. In derselben Zeit erfolgte der Neubau der Kirche. Im Jahr 1557 wurde das Kloster unter Wilhelm Ketteler (Bischof) wie andere Klöster, in denen sich nach den Reformationsunruhen eine Ordnung nicht mehr herstellen ließ, in ein freiweltliches Damenstift verwandelt. Zwei seiner Äbtissinnen, Elisabeth († 1510), eine Schwester des Münsteraner Bürgermeisters Johann VII. Droste zu Hülshoff in der Klosterzeit, und Maria († 1714) in der Zeit des Damenstifts kamen, wie weitere Stiftsdamen, aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Hülshoff[1][2]. Äbtissin zur Zeit der Grundsteinlegung für den barocken Neubau der Kirche 1732 war Ferdinande von Weichs zur Wenne. Neben ihr gab es dort fünfzehn weitere Stiftsdamen aus dem Ministerialadel[3]. Es war das unbedeutendste Stift in Westfalen. Nach der preußischen Besetzung des Hochstift Münster wurde das Stift als Versorgungsanstalt für adelige Damen zunächst beibehalten. Noch 1810 existierte in Hohenholte ein Laientheater, in dem auch die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff einmal mitwirkte[4]. Zur Zeit der napoleonischen Herrschaft wurde das Stift 1811/12 aufgehoben. | N., N. (I29448)
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| 2850 | Im Jahr 1166 war Gertrud Teil einer Schlichtung in den Auseinandersetzungen zwischen den Staufern und den Welfen, die Kaiser Friedrich Barbarossa auf dem Hoftag zu Ulm gelang: die zwölfjährige Tochter Heinrichs des Löwen wurde mit dem etwa zehn Jahre älteren Friedrich IV., seit 1152 Herzog von Schwaben, verheiratet. 1167 zog Friedrich IV. mit dem kaiserlichen Heer unter Führung Barbarossas nach Italien, wo ein Großteil des Heeres im August 1167 an einer Seuche erkrankte. Am 19. August 1167 verstarb Friedrich IV. infolge seiner Erkrankung. Die kurze Ehe zwischen Friedrich und der dreizehnjährigen Gertrud blieb kinderlos. 1171 vereinbarte Heinrich der Löwe im Rahmen seiner Friedensvereinbarung mit König Waldemar I. von Dänemark die Verlobung seiner verwitweten Tochter mit dem damals noch acht oder neun Jahre alten dänischen Thronfolger Knut VI.[1] Die Hochzeit fand 1176 oder 1177 statt.[1] Gertruds zweiter Ehemann war 1170 zum König von Dänemark gekrönt worden, zur Zeit der Heirat Statthalter in Schonen und folgte 1182 seinem Vater als Knut VI. im Amt. Auch diese Ehe blieb kinderlos, da – wie der Chronist Arnold von Lübeck berichtet – das Paar in Keuschheit lebte.[2] Gertrud starb am 1. Juli 1197 und wurde in Vä begraben.[2] Dieser Ort liegt in Schonen, einer historischen Provinz im Süden Schwedens, die bis ins 17. Jahrhundert zu Dänemark gehörte. In Vä wurde um 1160 von Erzbischof Eskil von Lund, der 1170 Gertruds Ehemann Knut VI. in Ringsted zum König krönte, ein Prämonstratenserkloster gegründet. Dieses Kloster wurde 1213 durch einen Brand zerstört, woraufhin die Chorherren in das nahegelegene Bäckaskog wegzogen.[3] Gertruds Grab existiert nicht mehr. Möglicherweise wurde sie in der romanischen Marienkirche bestattet, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und den Klosterbrand von 1203 überstand.[3] Auch die Gertrudskapelle, von der nur noch eine Ruine mit einem Westgiebel aus dem 15. Jahrhundert steht, kommt als Grablege in Frage.[3] Gertruds Ehemann Knut VI. starb 1202 und wurde in der St.-Bendts-Kirche in Ringsted bestattet, der damaligen Grablege der Könige von Dänemark. | (BAYERN UND SACHSEN), Gertrud (I40866)
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