Strauss Genealogie


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2651 Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass er zum Verwandtenkreis um den thüringischen Großen Meginwarch gehört. Er wird 949 als Graf im Südthüringgau bezeichnet, 958 als Graf im Husitingau und 961 als Graf im Helmegau und Altgau. Ihm wird die Bezeichnung potestas praefectoria beigegeben.

In den Jahren 953 bis 955 beteiligte er sich an einem Aufstand der Wettiner gegen die Liudolfinger. Er wurde noch 953 abgesetzt und verbannt, war aber 956 wieder in seine Ämter eingesetzt. 
VON WEIMAR, Wilhelm I. (I36822)
 
2652 Es gibt keine Urkunde, die Oda erwähnt, sondern lediglich drei, eventuell vier nekrologische Belege. Da die Chronik im Nekrolog der Kirche St. Michael in Lüneburg aus dem 13. Jahrhundert eine Ehe Hermann Billungs mit einer Hildegard erwähnt, wurde Oda von der Forschung jahrhundertelang übersehen. Dabei beginnt das ebenfalls in dem Codex enthaltene Diptychon der Billunger von 1071/85 mit Hermannus dux und Ode com. (comitissa). Aber erst 1951 wurde von Ruth Bork die Frage aufgeworfen, ob Oda nicht die Gemahlin Hermann Billungs sein müsse.

Im Lüneburger Nekrolog gibt es drei Eintragungen einer Gräfin Ode bzw. Oda. Keine davon ist mit einem Kreuz hervorgehoben, wie es sonst für die Mitglieder der herzoglichen Familie und die Äbte des Klosters üblich ist. Die erste Eintragung zum 15. März lautet: O. Ode com.[1] Gerd Althoff verwies 1984 auf das Nekrolog von Xanten, wo für denselben Tag Ode als Frau eines Herzogs Hermann belegt ist.  
VON SACHSEN, Oda (I18827)
 
2653 Es ist
möglich, dass das Geschlecht Auer aus dem nahen Appenzellerland ins
Rheintal gekommen ist, ähnlich, wie die Inhelder und vielleicht die
Göldi, die beide ebenfalls in Sennwald das Bürgerrecht besitzen.
Die Freiherren von Hohensax hatten manche Beziehungen zu den
Bergleuten in den Appenzellerbergen, besonders wegen der
Alpweiden. Da war es leicht möglich, dass Familien, etwa in der Zeit
der Glaubenswirren, unter den Schirm der Hohensaxer traten. 
AUWER, Andreas (I17356)
 
2654 Es ist aber auch dokumentiert, dass er Richardis oder Richgardis von Istrien-Krain, Tochter von Ulrich I., heiratete, welche er aus einem Kloster bei Regensburg entführte VON ISTRIEN-KARAIN, Richgardis (I36075)
 
2655 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6930)
 
2656 Es ist möglich, dass das Buch die letzte Zuflucht des freien Menschen ist.
„Es ist möglich, dass das Buch die letzte Zuflucht des freien Menschen ist. Wenn der Mensch zu einem echten Automaten wird und nur noch anhand der vorgefertigten Bilder auf einem Bildschirm denkt, wird er irgendwann nicht mehr lesen. Alle möglichen Maschinen werden das wettmachen: Er wird seinen Geist von einem System sprechender Visionen manipulieren lassen: Farbe, Rhythmus, Relief, tausend Möglichkeiten, Anstrengung und unermüdliche Aufmerksamkeit zu ersetzen, die Leere oder Faulheit der Forschung und der besonderen Vorstellungskraft auszufüllen: Alles wird da sein, außer dem Geist.

Dieses Gesetz ist das der Herde"

André Suarès 
VILLEMAGNE, Monique-Delphine (I51888)
 
2657 Es ist nicht bekannt, ob diese Verbindung bereits vor dem plötzlichen Tod Karlmanns von Karl dem Großen geplant wurde oder nur Teil der zielstrebigen Einverleibung des Reiches seines jüngeren Bruders war, bei Übergehung etwaiger Ansprüche seiner Neffen.[7] Jedenfalls kam es Ende 770/Anfang 771 zur Trauung Karls und Hildegards. Zuvor hatte Karl seine bisherige Frau Desiderata verstoßen.

Da von Hildegard keine genauen Geburtsdaten überliefert sind, bleibt davon auszugehen, dass sie zu diesem Zeitpunkt zwischen 12 und 14 Jahre alt war. Eine Vermählung in diesem Alter ist für die damalige Zeit nicht ungewöhnlich, da das heiratsfähige Alter mit der Geschlechtsreife festgesetzt wurde. Im römischen Recht, welches von der Kirche stark rezipiert wurde, war das Mindestalter für eine Ehe bei Mädchen auf 12 Jahre festgelegt.[8]

Eine intensive körperliche Beziehung der Ehepartner ist dadurch belegt, dass Hildegard in 12 Ehejahren 8 Schwangerschaften, darunter eine mit Zwillingen, erlebte, eventuelle Fehlgeburten nicht mit einbezogen. Sie begleitete Karl auf vielen seiner Feldzüge. So ließ er sie 773/774 hochschwanger nachkommen, während er die Hauptstadt des Langobardenreiches, Pavia, belagerte. Dort wurde seine erste Tochter Adelhaid geboren, die jedoch bereits auf dem Rückweg über die Alpen verstarb. 778 begleitete Hildegard den König bis nach Aquitanien, wo sie die Zwillinge Lothar und Ludwig zur Welt brachte.[9] 780/781 reiste sie gemeinsam mit Karl und vier ihrer Kinder nach Rom. Dort wurden die Söhne Ludwig und Karlmann zu Unterkönigen über eigene Gebiete gesalbt. Ludwig erhielt Aquitanien und Karlmann wurde auf den Namen Pippin getauft und Unterkönig über Italien. Dies trug zur Stärkung des Bündnisses zwischen den Karolingern und den Päpsten bei.[10] Wegen der häufigen Schwangerschaften kann vermutet werden, dass sie Karl auf weiteren Feldzügen zumindest zeitweise begleitet hat.

Hildegard starb am 30. April 783 kurz nach der Geburt ihrer letzten Tochter und wurde am 1. Mai, in der Abtei Sankt Arnulf in Metz beigesetzt. Es war Karls Wunsch, dass an ihrem Grab immer Kerzen brennen und täglich Gebete für die Verschiedene gesprochen werden sollten.[11]

Wirken und Nachleben

Ausschnitt aus der Kemptener Klosterchronik von 1499: Hildegard ist zusammen mit Karl dem Großen ganz rechts abgebildet.

Der Hildegard-Brunnen an der Lindauer Straße in Kempten

Wandmalerei von Franz Weiß mit Hildegard, der Klosterstifterin, als Motiv auf dem Landhaus am Hildegardplatz, Kempten
Hildegard machte verschiedene Schenkungen an die Klöster St. Denis und St. Martin in Tours.[12] Sie war mit der heiligen Lioba befreundet, die für einige Zeit bei ihr am Hof gelebt haben soll. Sie vermittelte Hildegard religiöse Bildung und bot ihr geistlichen Rat.[13] Gemeinsam mit ihrem Mann gab sie das Godescalc-Evangelistar in Auftrag[14] und findet erstmals ausdrücklich Erwähnung als Königin – auch der Langobarden – durch das gemeinsame Unterzeichnen von Urkunden mit ihrem Gemahl.[15]

Hildegard genoss bereits zu Lebzeiten hohes Ansehen und erfuhr in ihrem Nachruf von Paulus Diaconus verschiedene Würdigungen.[16] Diese sind jedoch mit gewisser Skepsis zu betrachten. In ihrem Epitaph sind unterschiedliche, zu dieser Zeit gängige Floskeln und Topoi enthalten, die möglicherweise eingebracht wurden, um Karl zu schmeicheln. So findet sich zum Beispiel der Verweis darauf, dass Hildegard der Inbegriff von Schönheit, Weisheit und Tugend gewesen sei. Es handelt sich hierbei um feststehende Redewendungen, die von mittelalterlichen Autoren verwendet wurden, um die Herrscherinnen standesgemäß zu umschreiben.[17] Papst Hadrian I. drückte in einem Brief an Karl sein Beileid über den frühen Tod Hildegards aus. 
VON ALEMANIEN, Hildegard (I10452)
 
2658 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten

Er stammte vom Forst, das seine nBrüdern und ihm gehörte. 
KAUERT, Friedrich (I2741)
 
2659 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten

Sie stammte vom Forst, das ihren Brüdern und ihr gehörte. 
KAUERT, Lisetta (I2742)
 
2660 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten

Er hatte die Knochenmühle und den Kalkofen unter sich und sich auch etwa bis 1890 darin betätigt. Dann wurde beides verkauft. Früher hatte er gejagt und muß ein gutr Schütze gewesen sein. Der Hasenpfeffer im Fors war immer ein besonderer leckerbissen. Aber sonst war das Leben sparsam. Ohm Karl war wohl nachher, wie er allein war, der Sparsamste;
die Jüngsten meiner Geschwister bekamen auch keine 50 PF. Mehr für den Neujahrsbrief.
Einmal war der Knecht Peter in der Apotheke in Rüderoth gewesen und hatte verschiedenes besorgt. Ohm Karl wollte ihm eine kleine Münze, vielleicht 5 Pf. geben, Peter dankte aber und sagte:" Ohm Karl, ich habe schon ein Glas Bier davon getrunken." Die Münze fiel auf den Boden, aber der Knecht ging heraus, worauf sich Ohm Karl bückte, die Münze aufhob und genau ansah und sagte:" Donnerwetter, da han ich ever Glück gehatt, et es e Filzlüschen!" (ein kleines silbernes 20 Pfennigstück, wie sie damals noch im Umlauf waren).
Er war wohl der größte von allen, vielleicht 1,80m und ging bis ins hohe alter ziemlich gerade. Er hatte ein etwas rundliches Gesciht, blaue Augen, blondes Haar, auch im Alter voll und nicht ganz weiß.

Er stammte vom Forst, das seinen Brüdern und ihm gehörte. 
KAUERT, Carl (I2744)
 
2661 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten

Er stammte vom Forst, das seinen Brüdern und ihm gehörte. 
KAUERT, Eduard (I2745)
 
2662 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, Wilhelm (I2749)
 
2663 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Vertraulich (I2751)
 
2664 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten

Nach der Schule kam Friedrich Kauert in die kaufmännische Lehre in die Spinnerei bei Kind & Kattwinkelei in Bielstein. Bei seinem Austritt fragte ihn der Chef:" Warum willst Du denn fort, Fritzchen?" worsuf er erwiederte:" Das ist es ja gerade, Fritzchen hier und Fritzchen da, hier bleib ich Fritzchen bis an mein Ende." Er übernahm später die Fabrik seines verstorbenen Bruders Carl, mit dem er wohl auch vorher zusammen gewesen war. Er starb frühzeitig in Barmen im Krankenhaus.
Zwei Söhne von Onkel Albrecht, Carl und Eugen oder Max sollten die Leiche nach Lüdenscheid überführen; nachdem der Sarg zur bahn gebracht war und bis zur Abfahrt noch länger Zeit war, besuchten die beiden noch Onkel Meese, den zweiten Mann von Tante Helene, welcher in der Nähe der Bahn wohnte. Es wurde gegessen und getrunken und die Zeit verstrich im Nu. Plötzlich kam die tochter Helene herein und sagte:" Wenn Ihr den Onkel Fritz fahren sehen wollt, dahinten fährt der Zug!" DArob entteuschte Gesichter. 
KAUERT, Friedrich ´Fritzchen` (I2754)
 
2665 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten
 
KAUERT, Lisetta (I2755)
 
2666 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, Eduard (I2756)
 
2667 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, Maria (I2757)
 
2668 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, Emil (I2758)
 
2669 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, N. (I2759)
 
2670 Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, Emil (I6097)
 
2671 Es war ein Jahrhundert­ereignis, als Altbürgermeister Lutz Krafft am 30. Juni 1377 den Grundstein zum Ulmer Münster legte. Zwar weiß kein Mensch, wo dieser Grundstein liegt, aber zwei Reliefs dokumentieren diesen Akt in Bild und Schrift: eines außen in der Vorhalle des Brautportals und eines innen, am dritten Südostpfeiler des Hauptschiffs.

Allein das ist schon ungewöhnlich, so unterstrich der Leipziger Mittelalter-Historiker Enno Bünz in seinem Vortrag über Hintergründe und Bedeutung der Grundsteinlegung von 1377, den er auf Einladung des Vereins Ulm und Oberschwaben im vollbesetzten Foyer des Museums hielt. Bünz, der das Ritual sakraler Grundsteinlegungen und deren Überlieferung erforscht, attestiert Ulm diesbezüglich eine Ausnahmestellung – und das in mehrfacher Hinsicht: „Keine Inschrift wurde mit einem solchen Aufwand gestaltet, zudem mit einem Denkmal verbunden, wie die Ulmer Inschrift.“

Grundsteinlegungsrelief des Ulmer Münsters mit rückseitiger jüdischer Grabinschrift
Das 1377 entstandene Grundsteinlegungsrelief des Ulmer Münsters stammt vom Brautportal des südöstlichen Zugangs zum Münster und wurde dort 1869 durch eine Kopie ersetzt. Es zeigt die symbolische Darbringung des Kirchenmodells durch Lutz Krafft (kniend) an Maria (links). Lutz Krafft legte als Vertreter der Ulmer Bürgerschaft im Juni des Jahres 1377 den Grundstein zur neuen Pfarrkirche. Weil sie der Heiligen Maria geweiht ist, wird ihr in der abgebildeten Szene das Abbild des Baues überreicht. Rechts im Relief ist das Wappen der Familie Krafft dargestellt, darauf eine Helmdecke und Büffelhörner als Helmzier. Die Person daneben, die die Hand auf die Schulter von Lutz Krafft legt, stellt seinen persönlichen Schutzpatron dar. Das runde Medaillon mit dem Adler im Hintergrund weist ihn als Johannes den Evangelisten aus. Als man 1869 das Relief vom Brautportal in das Innere des Münsters brachte, um es vor Verwitterung zu schützen, machte man eine erstaunliche Entdeckung: Die Rückseite des Reliefs trägt eine hebräische Inschrift, die belegt, dass das Relief ursprünglich als jüdischer Grabstein diente. Er bezeichnet das Grab eines Rabbis, der 1341 in Ulm gestorben war. Die Wiederverwendung des Grabsteins von 1341 als Grundsteinlegungsrelief nach 1377 ist ein Hinweis darauf, dass 1348/49 der Ulmer Judenfriedhof, im Bereich des heutigen Bahnhofs, verwüstet wurde. Da Grabsteine wegen ihres Materials einen beträchtlichen Wert darstellten, wurden sie bei weltlichen und kirchlichen Bauten wiederverwendet.
Dauerleihgabe der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm. 
KRAFFT, Lutz (I9699)
 
2672 Es wird angenommen, dass sie eine Schwester der Kaiserin Judith (* vermutlich 795[1]/ 807[2]; † 19. April 843) war seit Februar 819 zweite Gemahlin Ludwigs des Frommen. Judith war die Tochter des Grafen Welf I., des Stammvaters der Dynastie der Welfen, und der edlen Sächsin Heilwig (Eigilwi). Sie war die Schwester von Hemma, der Gemahlin Ludwigs des Deutschen, und von Rudolf und Konrad, die Grafen im Bodenseeraum und im Zürichgau waren, war.

Am 29. Juni 824 heiratete Dhuoda in der Aachener Pfalzkapelle Bernhard von Septimanien. Auf Geheiß ihres Manns, der meist in Aachen am karolingischen Hof weilte, residierte sie in Uzès, wo sie die Besitzungen Bernhards in dessen Namen verwaltete, und die militärischen Aktionen ihres Mannes finanzierte.

Zwar war das Paar fast immer getrennt, doch gebar Dhuoda ihrem Mann mehrere Kinder:

Wilhelm von Septimanien (29. November 826; † 850)
Bernard Plantevelue (22. März 841; † 885/886), Graf von Autun, Rodez und Auvergne
Regelinda
Ihr Sohn Wilhelm wurde 850, wie schon sein Vater Bernhard 844, durch Karl den Kahlen wegen Verräterei hingerichtet. Über das weitere Schicksal Dhuodas ist nichts bekannt.

Liber manualis
Zwischen dem 30. November 841 und dem 2. Februar 843 schrieb sie für ihren Sohn Wilhelm einen liber manualis, ein Handbüchlein, um diesen zu einem christlichen und gebildeten Leben anzuhalten. Inhaltlich eigenwillig, hebt sich das Werk von der damaligen christlichen Lehre ab, da Dhuoda ihre eigene Persönlichkeit in die Betrachtungen zur höfischen, moralischen und christlichen Tugend einfließen ließ. Sie experimentierte zudem mit Zahlensymbolik, sprachlicher Struktur (lateinische Verse in deutschen Rhythmen) und rahmte ihr Werk durch Eingangs- und Ausgangstexte ein.

Dhuodas literarisches Werk ist der einzige erhaltene größere karolingerzeitliche Text, der von einer Autorin geschrieben wurde. Fast alles, was heute über sie bekannt ist, entstammt dem Liber manualis. Das Buch gibt wesentlichen Aufschluss über die patriarchalische Gedankenwelt der Karolingerzeit sowie über den Bildungsgrad von Adligen in dieser Epoche. In ihrem Werk bezog sie sich unter anderen auf patristische und frühmittelalterliche Denker wie Augustinus von Hippo, Gregor von Tours und Alkuin, aber auch auf antike Autoren wie Ovid. 
N., Dhuoda (I35662)
 
2673 Es wird vermutet, dass Estavayer im 12. Jahrhundert durch den Bischof von Lausanne gegründet wurde. Die frühe Geschichte der Stadt ist stark mit derjenigen der Adelsfamilie von Stäffis (französisch: d'Estavayer) verbunden. Dieses Adelsgeschlecht beherrschte die Region von Estavayer und teilte sich gegen Mitte des 12. Jahrhunderts in zwei, später gar in drei Linien auf. Alle drei Zweige behielten ihren Sitz in Estavayer, und so kam es, dass das Städtchen im Mittelalter drei verschiedene Schlösser besass. Das ursprüngliche Schloss war Motte-Châtel im Westen der Altstadt (existiert heute nicht mehr), ein zweites befand sich im Südosten (man nimmt an, dass die Tour de Savoie zum ehemaligen Schloss gehörte) und das dritte und jüngste Schloss ist das heutige Château des Chenaux. Die Herrschaft Estavayer war aber territorial nicht strikt in drei Teilgebiete aufgesplittert, sondern es bestand meist eine gemeinsame Verwaltung durch die drei Mitherren.

von Stäffis
Hochadelsfamilie der Westschweiz, deren Hauptlinie seit dem Hochmittelalter als Besitzerin der Herrschaft Estavayer (deutsch Stäffis) am Südufer des Neuenburgersees fassbar wird und sich im Spätmittelalter und in der Neuzeit in mehrere Zweige aufgespaltet hat. Während das Burgergeschlecht von Solothurn den deutschen Namen verwendete, nannten sich Vertreter verschiedene Zweige der Westschweiz d'Estavayer. Aufgrund der komplizierten Besitzverhältnisse sind die Zweige nicht immer eindeutig auseinanderzuhalten. Die Familie erscheint als Besitzerin unter anderem der Herrschaften Estavayer, Chenaux (Cully), Gorgier, Font, Saint-Martin-du-Chêne, Rueyres-les-Prés, Villargiroud, Molondin, Montet (Broye), Lully (FR), Cugy (FR) sowie von Herrschaften in Frankreich. Ihre Geschichte ist bis in die frühe Neuzeit eng mit jener der savoyisch beherrschten Westschweiz verknüpft. Alle Linien der Familie sind ausgestorben.

Als erste Vertreter der Hauptlinie, die zunächst Vasallen der Bischöfe von Lausanne, ab der Mitte des 13. Jahrhunderts Gefolgsleute der Grafen von Savoyen waren, werden 1090 Robert, sein Bruder Ulrich und sein Sohn Rainald genannt. Die Angehörigen dieser Linie teilten ihre Rechte an der Herrschaft Estavayer und an anderen Herrschaften meist unter sich als Mitherren auf. Zur selben, 1632 ausgestorbenen Linie gehörten der Lausanner Dompropst Cono (->), Jakob I. (​nach 1280) und Rainald IV. (​vor 1291), die sich Peter II. von Savoyen anschlossen. Ebenfalls zu dieser Linie gehörten Anna, 1314-1315 Äbtissin von La Maigrauge, Heinrich II. (1335), Aymo I. (1350) und Johann (->), die sich in savoyische Dienste begaben.

Die Linie der Herren von Estavayer, von Rueyres-les-Prés und Villargiroud stammt von Heinrich III. ab (erwähnt 1340-1386). Zu ihr gehörte Katharina (1527), 1505-1527 Priorin des Dominikanerinnenklosters Estavayer, und Claudius (->), Abt des Klosters Lac de Joux und Prior von Romainmôtier. Wilhelm II. von Stäffis (erwähnt 1226-1276) begründete die Linie der Herren von Stäffis-Chenaux. Ihr entstammten Peter II. (1321) und Wilhelm (1326). Letzterer war Archidiakon von Lincoln und Gründer des Dominikanerinnenklosters in Estavayer. Beide machten als savoyische Gefolgsleute in England Karriere. Jakob V. (1460) verkaufte seine Anteile an den Herrschaften Estavayer und Chenaux 1432 an Humbert von Savoyen und die Herrschaft Gorgier 1433 an Johann von Neuenburg.

Mit Jakob I. (erwähnt 1230-1280) begann die Linie der Herren von Stäffis-Cugy. Gerhard III. fiel 1339 in der Schlacht bei Laupen. Wilhelm IV. verkaufte seine Hälfte der Herrschaft Estavayer 1349 an Isabella von Chalon, Gerhard (->) tötete 1397 in Bourg-en-Bresse im Duell Otto III. von Grandson.

Philipp II. (1579) begründete die Linie von Stäffis-Molondin, von der sich die Nebenzweige von Montet und von Lully ableiten. Sein Sohn Philipp III. (1618) liess sich 1607 in Solothurn einbürgern. Die Angehörigen dieser Linie waren vor allem auf die eidgenössischen Orte Solothurn und Freiburg sowie auf Neuenburg ausgerichtet. Sie hatten in Solothurn und Neuenburg politische Ämter inne und machten verschiedentlich Karriere in französischen Diensten. Zu nennen sind Jakob (->) von Molondin, Lorenz (->) und Franz Jakob (->) von Montet sowie Lorenz (->) von Lully, die alle den Rang eines Maréchal de camp im französischen Heer erreichten. Franz Ludwig Blasius (->) und Franz Heinrich (->) – beide aus der Linie von Molondin – sowie Urs (->) von Lully und Franz Jakob (->) von Montet waren Gouverneure von Neuenburg.

Der Zweig der Herren von Stäffis-Bussy, ausgehend von Johann Baptist I. (​zwischen 1597 und 1603), liess sich in Moudon nieder und wurde reformiert. Franz II. (1553), der Begründer der französischen Linie, war ab 1528 in französischen Diensten. Diese Linie besass die Herrschaften von Beauvilliers, Molinons und Tabarly. Hervorzuheben sind Antoine (1629), Maréchal de camp, und Jean Louis, der 1789 aus Frankreich emigrierte und als letztes männliches Familienmitglied 1823 in Bern starb. Das Geschlecht erlosch 1851 mit Françoise Vallier-d'Estavayer aus der Linie von Molondin. Das Familienarchiv wurde 1919 vom Staatsarchiv Neuenburg erworben.


 
VON ESTAVAYER, Sibylla (I41487)
 
2674 Es wurde im 13. Jahrhundert für die Freiherren von Bürglen errichtet. Eberhard I. von Bürglen war 1176 Hofbeamter des Bischofs von Konstanz (Otto II. von Habsburg?). Sein Sohn Berchtold begleitete 1214 Friedrich II.
Eberhard IV. von Bürglen erhielt 1313 von König Heinrich für die Verdienste und Teilnahme an seinen Kriegszügen die Vogtherrschaft im Thurgau und Zürichgau. Damit war die Vormacht der Habsburger in der Region geschwächt. Durch Einheirat kam um 1360 die Hälfte von Schloss und Herrschaft an die von Freiherren von Sax. Die Burg wurde im Appenzellerkrieg belagert, blieb jedoch unbeschädigt. Nach dem Tod der letzten von Bürglen, Eberhard und Albrecht, die noch erheblichen Zugewinn aus Erbschaften der verwandten von Altenklingen erhielten, kamen Anteile der Burg an die Herren von Klingenberg. 1443 tauschten diese ihren Anteil mit dem Bürger von Konstanz, Markwart Brisacher. Dieser wiederum trat seinen Anteil 1447 an die von Hohensax ab die damit die gesamte Herrschaft besassen. Um 1550 erfolgte der Verkauf an die von Landenberg zu Altenklingen die es 1579 an die Stadt St. Gallen veräusserten. Bis 1798 war das Schloss Sitz des Obervogtes. Heute befindet sich darin die Primarschule.

Die Anlage besteht aus einem Bergfried, einem langgestreckten Osttrakt mit Treppengiebel sowie einem kurzen Westflügel von 1589. Im Norden ist sie durch einen Graben vom Dorf abgetrennt. Um 1600 erfolgten Umbauten, der achteckige Treppenturm mit der Haube ist später entstanden. 
VON BÜRGLEN, N. (I23904)
 
2675 Eschenfelden, Haus Nr. 29, 1900 Haus Nr. 66 KOHL, Konrad (I21)
 
2676 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6975)
 
2677 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I59203)
 
2678 ETICHO wurde als Sohn des Attoarierherzogs ADALRICH geboren, der dem Volk der Burgunden angehörte und im Pagus Attoriensis, dem Gebiet zwischen Dijon und Langres begütert und einflussreich war. Sein Großvater AMALGAR gehörte zu den mächtigsten Adelsvertretern in Burgund und über seine Großmutter AQUILINA, die Tochter des HERZOGS WALDELENUS bestand eine direkte Verwandtschaft mit jener burgundischen Adelsfamilie, die in den folgenden zwei Jahrhunderten als SIPE DER WALTARICHE zu einer der einflussreichsten Familien im Fränkischen Reich aufstieg.

Herzog in Burgund und Bürgerkrieg
Nach der Absetzung seines Vaters als Attoarierherzog durch König CHLOTHAR III. im Jahr 663 und der kurzen Herrschaft des Interimdux Sichelm wurde ETICHO 664, spätestens aber 665 vom König wieder im Amt des Vaters als ATTOARIERDUX bestätigt.

Als CHLOTHAR III. 673 starb, gehörte ETICHO zu der Adelsgruppe um LEODEGAR VON AUTUN, einem Verwandten seiner Ehefrau BERSWINDA, die den austrasischen König Childerich II. einlud, die Regentschaft im Königreich Neustrien und Burgund zu übernehmen und das Frankenreich wieder unter einem einzigen Herrscher zu vereinen.
Als Gegenleistung für seine Unterstützung wurde ETICHO nach der Inthronisation Childerichs im Jahr 673 von diesem in der Nachfolge des verstorbenen Herzogs Bonifatius als Dux des Elsass eingesetzt und herrschte damit über Herzogtümer in Burgund und Austrasien.

Zwei Jahre später, 675, brach nach der Ermordung CHILDERICHS II. im fränkischen Reich ein Bürgerkrieg um dessen Nachfolge aus. ETICHO unterstützte hierbei die vom ehemaligen Hausmeier Ebroin angeführte Partei Chlodwigs von Austrasien gegen den neustrischen König Theuderich III. Im Gefolge Ebroins zog ETICHO durch das südliche Burgund mit dem Ziel, nach der Ermordung des Patricius Hector das Patriciat über die Provence zu erlangen – dieses Unterfangen scheiterte jedoch an der erfolglosen Belagerung von Lyon.
Nach dem Sieg THEUDERICHS wurde Eticho am 4. September 676 wegen seiner Verbindungen zu den Austrasiern seines burgundischen Besitzes enthoben; bemerkenswerterweise wurden ihm die herzöglichen Güter nicht vollständig entzogen, sondern der Familienabtei Saint-Pierre in Bèze zugeschlagen. Eticho verließ daraufhin Burgund, zog sich in der Folge vollständig nach Austrasien auf seinen Herzogssitz im Elsass zurück und erkannte DAGOBERT II. als König von Austrasien an.

Herrschaft im Elsass

Sarkophag von Herzog Eticho
Nach der Ermordung Dagoberts II. am 23. Dezember 679 wurde das ganze Frankenreich unter der Herrschaft Theuderichs III. erstmals seit langem wieder vereint – wenngleich die wirkliche Macht in den Händen seines Hausmeiers PIPPIN DER MITTLERE (von herstal *um 635 + 16.12.714) lag.

Eticho war durch familiäre Bande, insbesondere zur Gründersippe des Weißenburger Klosters, den GUNDOINEN, in die Gegnerschaft der südaustrasischen Oberschicht zu den PIPPINIDEN eingebunden und schreckte auch nicht davor zurück, seine Unabhängigkeit durch Übergriffe auf andere verwandte Adelshäuser sichern.
Die Ermordung des Abtes vom Kloster Moutier-Grandval, GERMANUS VON GRANFELDEN und seines Begleiters RANDOALD, welche auf Befehl ERICHOS erfolgte, diente einerseits der Ausdehnung des elsässischen Herrschaftsbereiches bis auf das Gebiet des Dukats Transjuranien, zum anderen verfolgte Eticho damit das Ziel, den Einfluss der PIPPINIDEN (säter Karolinger) und der mit ihnen verbündeten Waltriche, dem Stammhaus seiner Großmutter, im burgundisch-austrasischen Grenzgebiet zurückzudrängen.

Aufgrund des Umstandes, dass Eticho trotz der Konflikte mit Theuderich III. als Herzog des Elsass bestätigt wurde, geht die Forschung davon aus, dass dieser um 680 erneut die politische Seite wechselte und in der Folge die Pippiniden bei ihrem Aufstieg im Fränkischen Reich unterstützte. Auf diesem Wege gelang es dem Herzog nicht nur, seinem Haus die Herrschaft über das Elsass bis zur Regentschaft PIPINS DES JÜNGEREN (*714 +24.09.768) zu sichern – wichtiger noch war die erstmalige Durchsetzung der Vererbbarkeit des Herzogtitels auf seine Nachfolger.

Zwischen 673 und 682 ließ Eticho auf dem strategisch günstig gelegenen Odilienberg einen neuen Herrschaftssitz erbauen und wählte diesen Ort als dauerhafte Herzogsresidenz.

Hier verstarb ETICHO am 20. Februar 690 und fand seine letzte Ruhestätte in einer eigens erbauten Grabeskapelle auf dem Palastgelände.

Klostergründungen
ETICHO war, wie alle Großen seiner Zeit, davon überzeugt, dass die öffentliche Buße (medicamenta paenitentiae), welche insbesondere von den Anhängern Kolumbans gepredigt wurde, eine göttliche Vergebung selbst schwerster Sünden möglich machen würde. Vermutlich als Sühne für die Ermordung des heiligen Germanus von Granfelden und seines Begleiters stiftete ETICHO, ähnlich wie bereits sein Großvater AMALGAR, gemeinsam mit seiner Ehefrau BERESWINDA zwei Klöster:

Im Jahr 680 ließen Eticho und seine Ehefrau auf dem Odilienberg innerhalb der herzoglichen Residenz die Abtei HOHENBURG errichten und statteten diese mit einer Kirche und einem Konventsgebäude aus. Ursprünglich als Männerkloster konzipiert, wandelte sich die Abtei unter ihrer Tochter ODILIA in einen Frauenkonvent, neben dem noch ein kleines Mönchskloster fortbestand.

Das KLOSTER EBERSMÜNSTER wurde um 675 zu Ehren des heiligen Mauritius auf Eigengut in der Nähe von Sélestat gegründet und bestand aus einem Konvent irischer Mönche, der vom heiligen Deodatus von St. Dié geführt wurde.

Ehe und Nachkommen
Eticho heiratete um das Jahr 655 BERESWINDA, die nach den Aufzeichnungen des Klosters Ebersheimmünster, dem Chronicon Ebersheimense, eine Nichte des heiligen LEODEGAR VON AUTUN (Leodgar, *616 + 677) war von vornehmer fränkischer Herkunft, von 659 bis 674 Bischof von Autun und initiierte während seiner Amtszeit das Konzil von Autun. Er wurde heiliggesprochen und gilt als Märtyrer. siehe Leodegarlied)
und Schwester CHIMNECHILDS, der Ehefrau des austrasischen Königs SIGIBERT III. (DER HEILIGE) war.

Aus der Ehe entstammten die Söhne Adalbert, der dem Vater als Herzog nachfolgte, Batticho, Hugo und Hecho sowie die Tochter Odilia, die als Schutzpatronin des Augenlichtes und des Elsass im Mittelalter zu einer der am meisten verehrten Heiligen wurde und deren Grab auf dem Odilienberg noch immer einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Frankreich ist – mit mehr als zwei Millionen Pilgern im Jahr.

Eticho ist der Stammvater des Adelsgeschlechts der Etichonen, auf den spätere Dynastien, zum Beispiel die Habsburger, ihren Ursprung zur 
VON TOURS, Adalrichus\Eticho (I36618)
 
2679 Etichonen wird ein elsässisches Herzogsgeschlecht nach Herzog Eticho genannt, der Mitte des 7. Jahrhunderts einer der ersten bekannten Herzöge des Elsass war und die Erblichkeit der Herzogswürde begründete. Das Geschlecht spielte in der Geschichte des Elsass im frühen Mittelalter eine wichtige Rolle.

Die Herzöge des Elsass hatten ihren Wohnsitz zum Teil in neu entstandenen Orten, wie Oberehnheim und auf der Hohenburg. Hier gründete Eticho das Kloster Hohenburg, in dem die heilige Odilia, seine Tochter, mit ihren Schwestern lebte. Spätere Dynastien, zum Beispiel die Habsburger, führten ihren Ursprung auf Herzog Eticho (Attich, auch Adalrich genannt) zurück.

Die einzelnen Linien in der Genealogie der Etichonen werden bezeichnet als

Etichonen, (im engeren Sinne) mit dem Titel eines Herzogs im Elsass
Liutfriden, mit dem Titel eines Grafen im Sundgau, bzw
Eberharde, mit dem Titel eines Grafen im Nordgau bzw. Grafen von Egisheim, Dagsburg und Metz. Das bekannteste Familienmitglied ist Bruno von Egisheim, der 1049 als Leo IX. Papst wurde.
Die Etichonen starben im 13. Jahrhundert aus, nachdem beide Söhne des Grafen Albert II. im Jahr 1202 bei einem Turnier in Andain zu Tode kamen.
 
VON TOURS, Liutfrid I. (I35632)
 
2680 Etwa 1125 soll Magnus von den Westgauten nach dem Tode König Ragnvalds zum König von Schweden gewählt worden sein und blieb es für die nächsten fünf Jahre. In Östergötland konnte er sich gegen König Sverker I. nicht durchsetzen. 1130 wurde er von Sverker I. aus Schweden vertrieben.

Nach dem von ihm gewollten Mord an Knud Lavard fiel er in der Schlacht bei Fodevig 1134 im Südwesten von Skåne. 
(SCHWEDEN), Magnus (I40857)
 
2681 Etwa 500 und 700 nach Christus entstanden Rodungen im Gebiet Bayrischzell.
Hazigas erster Ehemann HERMANN I. VON KASTL begann die Gegend um BAYRISCHZELL zu erschließen und bewohnbar zu machen. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns OTTO I. VON SCHEYERN gründete HAZIGA VON DIESSEN 1076 in BAYRISCHZELL ein BENEDIKTINERKLOSTER, das anfangs nur aus einer Einsiedelei/Eremitenklause mit zwei gottesfürchtigen Edelleuten bestand.
1077 konnte aber bereits durch ELLENHARD, den BISCHOF VON POLA, eine Kirche zu Ehren der Heiligen MARGARETHA geweiht werden.
Durch die ungünstige geographische Lage des Klosters erfolgte um 1085 durch Gebietstausch mit dem Bischof von Freising eine Verlegung des Klosters nach FISCHBACHAU. Dort baute sie erst die MARIENKIRCHE (Weihe 1087), um später zu Ehren des heiligen Martins eine neue Kirche mit Klostergebäuden zu errichten. Sie berief dazu aus dem SANKT PETERSSTIFT HIRSAU 12 Priester und 12 Laienbrüder. 1101 wurde das Kloster dem Hl. Stuhl in ROM unterstellt. Die Mönchsgemeinschaft sollte noch zweimal umgesiedelt werden: zunächst auf den Petersberg bei Eisenhofen an der Glonn, schließlich nach Scheyern.
Abt KONRAD VON SCHEYERN (1206–1225) hielt diese Ereignisse in seiner Klosterchronik fest.

Haziga wurde in FISCHBACHAU begraben und ihre Gebeine später nach SCHEYERN umgebettet.

Die Abstammung der HAZIGA ist nicht eindeutig geklärt:

Sie wird oft als Tochter des Grafen Friedrich II. von Dießen, Domvogt von Regensburg, angenommen.
Möglich ist auch die Herkunft aus dem Hause der sogenannten Grafen von Kühbach, die mit ihr vermeintlich ausstarben.
Im 13. Jahrhundert verfassten Chronicon Schirense wird ihr Geburtsort mit der Burg Scheyern und damit als Gräfin von Scheyern angegeben.
In anderen Quellen wird sie als königliche arragonische Prinzessin vermutet.
Ebenso wird sie als Tochter des Gebhard II., Graf von Sulzbach, vermutet.
Gottfried Mayr schlägt Pabo und Hazacha, Witwe eines Piligrim, als Eltern der Haziga vor. Hazacha ist eine Tochter Graf Altmanns I. von Freising.

Durch seine Nähe zu Tirol war BAYRISCHZELL(Die Zell) sowohl in den Spanischen und Österreichischen Erbfolgekriegen als auch in den Napoleonischen Kriegen Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen auch örtlicher Gebirgsschützen mit den Tirolern. 1811/12 wurde Die Zell (oder Margarethenzell) eine selbständige Pfarrkuratie.
Seit 1832 wird der Ort offiziell BAYRISCHZELL genannt. Am 5./6. Dezember 1846 fand dort ein Haberfeldtreiben mit über 100 Treibern statt. Um 1900 setzte allmählich der Fremdenverkehr ein. Das Wappen in seiner aktuellen Form wird seit 1959 geführt und soll mit den silbernen Rauten an die enge historische Beziehung zu den Wittelsbachern erinnern. 
VON DIESSEN, Haziga (Hadegunde) (I36819)
 
2682 Etwa der Stammvater der VON HOHENLANDENBERG ?

Die MORDNACHT VON ZÜRICH – auch als «Zürcher Mordnacht» oder «Mord von Zürich» bekannt – war im Grunde kein Einzelereignis, sondern eine Fehde in den Jahren 1336 bis 1350 respektive 1355, die im Zusammenhang mit der BRUN`SCHEN ZUNFTVERFASSUNG (Rudolf Brun 1290-1360; erster Bürgermeister von Zürich) und den Schweizer Habsburgerkriegen betrachtet werden muss.  
VON HOHENLANDENBERG, Beringer (I8095)
 
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2685 Euphemia von Kiew wurde als Tochter von Großfürst Wladimir II. Wsewoloditsch Monomachos von Kiew geboren. Im Jahre 1104 heiratete sie den ungarischen König Koloman I. aus dem Haus der Arpaden, nachdem dessen erste Frau Felizia von Sizilien zwei Jahre zuvor nach fünfjähriger Ehe verstorben war. Das Paar war zwölf Jahre verheiratet und hatte einen gemeinsamen Sohn, Boris Konrad (* ca. 1131). Boris Konrad wurde Prätendent von Byzanz und war mit Anna Dukaina, der Tochter von Konstantin Dukas Sebastos, verheiratet. Deren gemeinsamer Sohn Koloman war Statthalter von Kilikien und begründete die Dynastie der Kalomannoi in Byzanz. König Koloman starb im Jahre 1116, seine Gemahlin überlebte ihn um 23 Jahre. VON KIEW, Euphemia (I39141)
 
2686 Eurich (II.) kam als Sohn des Königs Theoderich I. zur Welt, der in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451) gegen die Hunnen und Ostgoten fiel. Seine Brüder Thorismund und Theoderich II. waren seine Vorgänger als Könige. Er beseitigte 466 seinen älteren Bruder Theoderich II., der 453 Thorismund getötet hatte, und übernahm die Macht. Die Westgoten siedelten seit 418 im Südwesten Galliens und waren formal als foederati mit Westrom verbündet (das Land gehörte offiziell auch weiterhin zum Imperium), wenn es auch immer wieder zu Spannungen kam. Eurich wird oft mit dem Codex Euricianus in Verbindung gebracht, welcher aber vielleicht auch erst von seinem Sohn herausgegeben wurde.

Als mit dem Scheitern einer großen Offensive gegen Geiserich die Schwäche der in Ravenna residierenden weströmischen Regierung unübersehbar geworden war, brach Eurich 468 das Foedus mit Westrom und eroberte nun alle noch verbliebenen römischen Gebiete zwischen der Loire und den Pyrenäen. Der Versuch des Kaisers Anthemius, eine anti-gotische Koalition zu bilden, hatte keinen Erfolg: 471 schlug Eurich eine kaiserliche Armee in Südgallien, welches bald darauf von Ravenna aufgegeben werden musste. Er fiel wieder in Hispanien ein, wo er zwischen 472 und 473 große Siege errang. Pamplona und Saragossa sowie die Mittelmeerküste um Tarragona wurden gotisch, Ravenna konnte auch hier nicht mehr effektiv eingreifen. Daneben war Eurich der einzige Westgotenkönig, der auch im Seekrieg erfolgreich war. Er verteidigte sein Reich zudem gegen die Franken und setzte den inneren Frieden mit Härte durch. Der Versuch, seine Macht auch auf Italien selbst auszuweiten, scheiterte allerdings 473 am Widerstand des Kaisers Glycerius.

Auch in der Auvergne traf er auf erbitterten Widerstand durch den Heermeister Ecdicius, der aber schließlich gebrochen werden konnte. Dort setzte Eurich Victorius als comes ein. Für diese letzten Tage der spätantiken gallo-römischen Kultur sind die Briefe des Sidonius Apollinaris eine wichtige Quelle. 475 überließ Kaiser Julius Nepos den Westgoten vertraglich die eroberten Gebiete. Auch Arles wurde westgotisch.

Eurich wird als maßvoll und klug geschildert, wobei er aber wiederholt gegen die aus der gallo-römischen Aristokratie stammenden katholischen Bischöfe vorging, da diese in Eurich vor allem einen Arianer und Barbaren sowie, wie etwa Sidonius, einen Vertragsbrecher sahen. Zum Zeitpunkt seines Todes war Eurich der mächtigste Germanenfürst auf dem Boden des Imperium Romanum, von dem nur noch der Ostteil unter kaiserlicher Herrschaft verblieben war.

Eurichs Nachfolger wurde sein Sohn Alarich II., der 507 in der Schlacht von Vouillé gegen die Franken fiel. Mit dieser Niederlage ging auch die unter Eurich erlangte Vormachtstellung der Westgoten wieder verloren. 
(BALTHEN), Eurich (I47191)
 
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2690 Eva von Salis-von Planta
Johann von Salis war dreimal verheiratet, am längsten mit seiner ersten Frau Eva von Planta-Zuoz. Sie starb 1586, wahrscheinlich bei der Geburt ihres neunzehnten Kindes. Eva von Planta galt als gebildete Frau; über sie bzw. ihren Vater Thomas schrieb Chronist Durich Chiampell 1573: «Dieser lebt heute im Greisenalter in Zuoz und ist für seinen Reichtum und seine Umsicht sehr bekannt. Obwohl er nur eine einzige Tochter hatte, liess er sie, soweit es möglich war, in den Wissenschaften ausbilden und verheiratete sie mit einem ausnehmend gelehrten jungen Mann, Johann von Salis von Samedan.»

Kleider und Schmuck an die Töchter
Von Eva von Salis ist ihr Testament erhalten, das sie am 16. August 1586 verfasste. Auf dreieinhalb Seiten zählt sie auf, welche ihrer Kleider und persönlichen Besitztümer welcher Tochter zukommen sollte. Dies entsprach dem damaligen Erbrecht: nur persönliche Gegenstände von geringem Geldwert konnten per Testament vermacht werden. Häuser, Land, Tiere etc. mussten in Realteilung unter allen Nachkommen geteilt werden. 
VON PLANTA, Eva (I56572)
 
2691 evangelisch
Taufeintrag (IGI): „Charlotta Maria Faulenbach“, Vater „Peter Faulenbach“
H. Strehlau / M. Strutz-Ködel, Bergisches Geschlechterbuch 4 (DGB 168), Limburg/Lahn 1974, S. 299 („Charlotte Wilhelmine“)
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 11837 (dito) 
FAULENBACH, Charlotte Maria Wilhelmina Christiana (I48063)
 
2692 evangelisch-reformiert
1. Heiratseintrag (IGI): „Korst Palant“, keine Eltern genannt; Zuordnung aufgrund der Vornamen „Adam“ und „Adelheid“ bei Kindern und Eltern
H. Müllers, Beiträge zur Geschichte des evangelischen Geschlechts Strommenger aus Jüchen, Frankfurt/Main 1929, S. 228
A. Blömer, Die frühen Generationen des reformierten Geschlechts Strommenger aus Wey bei Kelzenberg, Mönchengladbach 1987, S. 34 („Corst Palandt“)  
PALAND, Christian (Korst) (I5023)
 
2693 evangelisch-reformiert
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 20
A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 19 f., 34
A. Blömer, Die Abstammung der Catharina Elisabeth Remges (* 1769 in Beckrath), Mönchengladbach 2003, S. 44
A. Blömer, Die aus Odenkirchen stammende, im Kirchspiel Wickrathberg ansässige Familie Sasserath, Mönchengladbach 2006, S. 24
A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 24
A. Blömer, Die reformierte Familie Kehren aus Jüchen, Wickrath und Odenkirchen, Mönchengladbach 2010, S. 22  
(TRYN), Katharina (I1237)
 
2694 evangelisch-reformiert
A. Blömer, Die reformierte Familie Beecker (Becker) aus Mönchengladbach, Mönchengladbach 1986, S. 12, 35  
PALAND, Peter (I5025)
 
2695 evangelisch-reformiert
H. Müllers, Beiträge zur Geschichte des evangelischen Geschlechts Strommenger aus Jüchen, Frankfurt/Main 1929, S. 228
A. Blömer, Die reformierte Familie Beecker (Becker) aus Mönchengladbach, Mönchengladbach 1986, S. 13
A. Blömer, Die Abstammung des Wilhelm Heymans († 1775 in Wevelinghoven), Mönchengladbach 1998, S. 13, 20
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 14
A. Blömer, Die Familie Florenz (Florentzen) aus Mönchengladbach und Odenkirchen, Mönchengladbach 2006, S. 19  
SCHMITZ, Adelheid (Ahlet) (I5012)
 
2696 evangelisch-reformiert; Lehnsmann, Diakon
Lehnsmann der Mannkammer Wickrath, am 01.06.1631 Diakon der reformierten Gemeinde Wickrathberg
A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 63
A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 8 f., 37
A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 12
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17
A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35
A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 23  
KAMP (CAMP), Matthias (Theiß) (I1116)
 
2697 evtl dies die Ehefrau:
Adelheid von Wagenburg‏‎
Tochter von Heinrich von Wagenburg und N.N.‏.
Geb. ‎vor 4 Jan 1305‎ 1) Gest. ‎nach 23 Apr 1319‎, mindestens 14 Jahre
Beruf: Erbtochter 
VON BALDWIL, Nonna (I7864)
 
2698 evtl dieser Eberhard Mülner?: Eberhard (1220–1226)
Eberhard Mülner, unter Umständen ein Sohn Heinrichs, erscheint 1220 als Ministeriale der Fraumünster Abtei und besass ein eigenes Gut in Ebersol LU. 1225 wird er als Ritter erwähnt, der sich mit dem Propst von Embrach um den Zehnten in der Pfarrei von Rorbas streitet. Er starb am 14. Februar 1226. Wegen der kurzen Zeit, in der er urkundlich genannt wird, könnte er jung verstorben sein. 
MÜLNER, Eberhard (I14119)
 
2699 evtl gest. 20.09.1459,
er wohn in Ulm bei seinem nächstälern Bruder Jörg Besserer in einem großen Gesess zwischen der Gred und dem Münster-Kirchhof mit einer ecke zum Holzmarkt, bis zu seiner umsiedelung nach Memmingen.
Grundbesitzer in Boos, (1497 auf 15000fl. geschätzt), Pless und Fellheim dank dem Erbe seiner Frau. 
BESSRER, Wilhalm (I9688)
 
2700 evtl.
Carl Albert Posern (* 26. März 1864 in Meerane; † 11. März 1945 ebenda) war ein deutscher nationalliberaler Politiker.
Der Sohn von Karl August Posern († 1886) besuchte die Bürgerschule in Meerane und anschließend die Realschule I. Ordnung in Chemnitz. Er war als Appreteur in Meerane tätig und übernahm das Appreturunternehmen seines Vaters. Posern war Obermeister der Tuchscherer- und Tuchbereiterinnung in Meerane. Er war mit der Fabrikantentochter Ida Marie geb. Göldner verheiratet.

Posern war Mitglied der Bezirksversammlung der Amtshauptmannschaft Glauchau.[1] Von 1909 bis 1918 vertrat er den 14. städtischen Wahlkreis in der II. Kammer des Sächsischen Landtags. Dort gehörte er der Fraktion der Nationalliberalen Partei an. In der Weimarer Republik war er noch 1919–1920 Abgeordneter der Sächsischen Volkskammer für die Deutsche Demokratische Partei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Posern 
FISCHER, Friederike? (I33845)
 

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