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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 251 | 1296 P zu Charmilles, 1317 Can, 1330/1344 Probst von St.Ursanne, 1234 österreichischer Pfleger im Sundgau Herr von Hasenburg (Asuel) im Prontruter Jura, Kastvogt von St.Ursitz (St.Ursanne) | DIEBOLD VON HASENBURG, Ulrich (I19222)
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| 252 | 1299 erstmals erw., 10.5.1363 Beromünster. Sohn des Jakob, Ritters, von der Unteren Rinach, und der Adelheid von Hallwil. 1304-05 Stud. in Bologna. 1308 Chorherr, ab 1313 Propst von Beromünster (1362 Resignation). 1329 Domherr von Chur, ca. 1344 Chorherr von Zürich, 1348 Pfarrer von Magden, vor 1361 Pfarrer von Boswil. R. war ein tatkräftiger Organisator der wirtschaftl. und rechtl. Stiftsverhältnisse und legte u.a. Jahrzeitbücher, Urbare und Statuten an. | VON RINACH, Jakob (I32119)
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| 253 | 13.10.1594 Zürich, 20.12.1652 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Hans Heinrich (->). 1618 Magdalena Hess, Tochter des Hans Caspar, Kaufmanns. 1638-1652 Zunftmeister zur Saffran, 1643 Eherichter, 1646 Rechenherr. Der aggressive und innovative Kaufmann Hans Heinrich Schulthess erreichte im väterlichen Betrieb unter Reduktion der Fabrikation eine grosse Steigerung des Handelsvolumens und führte ihn an die Spitze der Zürcher Handelsbetriebe. | SCHULTHESS, Hans Heinrich (I59380)
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| 254 | 13.3.1571 St. Gallen, 6.6.1645 Amsterdam, ref., von St. Gallen. Sohn des Melchior, Glasers. Bruder des Paul (->). 1594 Ursula Schärlin. Jurastud., 1594-1604 Gerichtsschreiber in St. Gallen, 1604-19 Stadtschreiber (1619 entlassen). 1626-29 Vogt zu Bürglen (1629 abgesetzt). G. kündigte sein St. Galler Bürgerrecht, was aber nie rechtskräftig wurde, und lebte dann in Amsterdam. Er verfasste eine Psalmenübersetzung (1610 "Seelenlustgarten") und religiöse Gedichte (1630 "Wermut-Honig"), sowie Gelegenheitsgedichte auf das Bündnis zwischen Zürich, Bern und dem Markgrafen von Baden. | GULDIN, Melchior (I30238)
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| 255 | 13.6.1539 Zürich, 17.3.1591 Nürnberg, reformiert, von Zürich, ab 1577 von Nürnberg. Sohn des Johann Jakob (->). 1) 1574 Barbara Wilckin, 2) 1586 Elisabeth Maler geborene Schwarz. Jost Ammann besuchte das Collegium Carolinum und erhielt eine Ausbildung als Glasmaler in Zürich. Auf der Wanderschaft weilte er 1559 in Schaffhausen und beim Glasmaler Ludwig Ringler in Basel. Ab 1561 ist er in Nürnberg nachgewiesen, wo er bei Virgil Solis das Holzschneiden und Radieren lernte. Ammann lieferte Bildschmuck nicht nur für religiöse Schriften, Ausgaben von Klassikern und Werken der deutschen Literatur, sondern auch für Geschichtswerke, juristische und kunsttheoretische Bücher. Von kulturhistorischer Bedeutung sind seine Illustrationen von Kartenspiel-, Kräuter-, Tier-, Koch-, Arznei- und Hebammenbüchern, von Schriften zu Jagd- und Forstrecht, zu Ackerbau sowie von Kriegs- und Turnierbüchern. Meistens war er für den Frankfurter Verleger Sigmund Feyerabend tätig. 1568 erschien das «Ständebuch» mit Versen von Hans Sachs, 1586 das «Frauentrachtenbuch». Ammann zeichnete auch Wappenradierungen, Exlibris und Geschlechterbücher für Nürnberger Patrizier wie die Pfinzing (1558-1570) und Tucher (1589). Auch als Öl- und Glasmaler sowie Kunsthandwerker war Ammann tätig. Er lieferte zudem Entwürfe für die Goldschmiede Wenzel Jamnitzer, Hans Keller, Valentin Maler und Abraham Gessner. Holzschnitte führte er aus für die grosse Karte Bayerns von Philipp Apian sowie für eine geplante Topografie. In Würzburg fertigte er 1579 für das Juliusspital und 1585 für die Universität Visierungen an. Während seines Aufenthalts in Frankfurt und Heidelberg 1583 entstand das Porträt des Kurfürsten Ludwig VI. auf dem Totenbett. Bekannte Männer seiner Zeit wie Max Fugger, Konrad Gessner, Joachim und Friedrich Camerarius waren mit ihm befreundet bzw. verwandt. | AMMANN, Jost (I20189)
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| 256 | 1303 I. 15. Peters I., Bruder, verkauft an das Kloster Ötenbach sein freies Gut zu Sulz, das seiner Frau Katharina von Iberg (Tochter Heinrichs und der Margaritha, Kind 1275 V. 15.) Morgengabe war. Schenkte 1329 V. 31. als „der elter“ und Vogt seines Sohnes Johann III. dem Kloster Seldenau, welches seinen Töchtern Agnes und Katharina Pfründen gab, sechs freie Güter zu Tintikon unter Vorbehalt des Wiederkaufrechts für sich und seine Erben (2 Urk. vom gleichen Datum um ein Gut (im F. A.) und fünf Güter (StA Zürich, Spital 210). 1329 VI. 19. mit dem Beinamen „bi Tor“ Zeuge in der Reihe vor dem regierenden Schultheissen Johann II. 5. „der jungo“ (StA Zürich, Kappelerhof Nr. 154). j VI. 24. (Jahrztb. Mellingen), wo Katharina v. Iberg auch erwähnt ist. Durch sie kam der Iberg ein festes mit Mauern umgebenes Haus mit eigenem Stadttor, als freies Allod an die Segesser und verblieb Familienbesitz, mit kurzer Unterbrechung, bis 1779 XI. 29. | SEGESSER BI TOR, Johann I. (I18534)
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| 257 | 1303 Junker, 1321 Ritter 1326 Herr zu Rüssegg --> Junker 1303 --> Junker 1303 --> Herr zu Rüssegg 1326 | VON RÜSEGG \ VON RÜSSEGG, Ritter Ritter Marquart II. (I10298)
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| 258 | 1305 Ritter, 1311 zu Oberhausen/Iller, 1317 zu Eschnerberg (Schellenberg), zu Wasserburg, 1314 Landvogt in Oberschwaben, 1317 Kastvogt zu Ochsenhausen. Kaufte mit seinem Bruder Ulrich Wasserburg bei Lindau. zu Wasserburg am Bodensee, verkaufte 1311 Schloss und Herrschaft Staufen im Illertal an Hugo von Montfort-Bregenz, Landvogt in Oberschwaben, veräusserte den Besitz in Churrätien | VON SCHELENBERG, Markwart (I46656)
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| 259 | 1309 wurde er bei der Thronbesteigung seines Vaters zum Herzog von Kalabrien ernannt, sowie zum Generalvikar für das Königreich Sizilien. Sein Vater beabsichtigte, ihn 1315 mit einer Armee nach Florenz zu führen, das um Hilfe gebeten hatte, doch wurde der Auftrag dann von seinem jüngeren Bruder Philipp I. von Tarent ausgeführt. Die neapolitanisch-florentinische Koalition wurde in der Schlacht bei Montecatini schwer geschlagen. | (KALABRIEN), Karl (I39071)
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| 260 | 1310 erstmals erw., um 1338 . Sohn des Heinrich, Ritters. Älterer Bruder des Heinrich (->). 1) Maria von Bruchtal, 2) Beatrix von Strättligen. 1310-37 in den Urkunden belegt, 1328 und 1337 als Ritter bezeichnet. Als H.s Wohnsitz wird die Burg H. auf dem heutigen Pfarrkirchenhügel in Giswil angenommen. 1314 zinste H. dem Kloster Im Hof in Luzern ab einem Gut in Giswil, das bereits sein Vater besessen hatte, und 1320 ab Gütern in Alpnach, 1324 dem Stift Beromünster ab Gütern in Sarnen. 1328 kaufte er vom Kloster Engelberg die Einkünfte der Kirche Lungern auf fünf Jahre. Vielleicht schon 1310, sicher 1328 Landammann von Unterwalden. | VON HUNWIL, Peter (I7970)
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| 261 | 1323 Freier, Herr zu Wartenstein im Emmental | VON SCHWEINSBERG, Ritter Ritter Diethelm I. (I7978)
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| 262 | 1354 erstmals erw., 1367 . Sohn des Peter (->). Cäcilia von Moos, Erbtochter des Heinrich, Ritters, aus Uri. 1354 als Edelknecht bezeichnet. 1361 wurde H. von Hzg. Rudolf IV. von Habsburg-Österreich mit dem Meieramt zu Giswil belehnt. 1361, 1364 und 1366 ist er als Landammann von Obwalden urkundlich belegt. Durch die Vereinigung von Meieramt und Landammannamt in seiner Person schuf sich H. in Giswil eine eigene, vom Land Obwalden unabhängige Gerichtsherrschaft. 1365 erhielt H. von Ks. Karl IV. die Reichsrechte seines verstorbenen Schwiegervaters verliehen. | VON HUNWIL, Georg (I26086)
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| 263 | 1356-1381 Ratsherr der Constaffel im Natalrat, 1372 Pfleger des Klosters Oetenbach, 1379-1380 Heimlicher, 1341-1381 urkundlich bezeugt. siehe auch: Kleine Zürcher Verfassungsgeschichte 1218–2000 Wappenbeschreibung / Blasonierung Geteilt, von Silber zwei golden besamte, rote Rosen mit grünen Kelchblätter, und von Rot. | SCHWEND, Berthold IV. (I7833)
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| 264 | 1365-75 des Rats Reichsvogt und Vogt zu Wiedikon und Höngg 1371 gestatten die Freiherren von Tengen ihm und seinen Söhnen eine Verpfändung | RORDORF, Hartmann (I38221)
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| 265 | 1370 Herr zu La Sarraz als Nachfolger seines kinderlosen Bruders Aimo, Mitherr zu Vivis (Vevey), Amtmann zu Montreux. Im 14.Jh. gelangte François von Montferrand-La Sarra, durch Heirat, an die Mitherrschaft von Vevey und das Vizedominat von Montreux. Er liess auch das bekannte Grabmal erstellen welches in der Antoniuskapelle von La Sarraz steht, erbauen. Es zeigt einen Leichnam der von Würmern und Kröten zerfressen wird. | LA SARRA, Franz (I40002)
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| 266 | 1372 kauft den Meierhof zu Regensburg und 1388 den Glenterturm am Stad in Zürich, 1352 Gerber Zunftmeister, 1367 Spitalpfleger, 1394 Seckelmeister, 1383 Hofrichter und Heimlicher, 1382 Pannerträger im Kiburgerkrieg, 1388 Kriegsrat im Näfelserkrieg --> Gerber Zunftmeister 1352 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Pannerträger im Kiburgerkrieg 1382 --> Spitalpfleger 1367 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Hofrichter und Heimlicher 1383 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Kriegsrat im Näfelserkrieg 1388 --> Seckelmeister 1394 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | GLENTER, Jakob (I28126)
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| 267 | 1375-1405 des Rats 1377 Seckelmeister 1382 Bussenbezüger 1388 Hofrichter 1391 Obervogt zu Höngg 1393 Pannerverordneter 1397 Bauherr und Pfleger der Abtei Fraumünster 1404 Obervogt zu Wiedikon | RORDORF, Hartmann (I38219)
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| 268 | 1377 und 1390 des Rats, 1385 - 1390 Schultheiss zu Thun, 1383 Venner zu Bern | VON GIESTEIN, Niklaus (I10513)
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| 269 | 1382 Bürger zu Augsburg; Bei Studt 1394 gest.; bei Ortner und Studt ist Agnes Mundsam seine Frau, Hannes sein ältester überlebender Sohn, Conrad ein zweiter (insgesamt 6, u.a. Barthel, Seitz und Andreas); wird unterwegs ermordet, sein Bruder Hans übernimmt seine Werkstatt | FUGGER, Ulrich (I22876)
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| 270 | 1383 Bürger zu Zürich, 1362/1392 Hofrichter am königlichen Hofgericht daselbst, 1379 Herr zu Rued, mit seinem Bruder Lüthold bis 1374 Pfandinhaber von Grünigen --> Hofrichter am königlichen Hofgericht 1362/1392 Eingebürgert 1383 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | VON AARBURG, Rudolf II. (I10671)
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| 271 | 1391 St. Gallen, 1478 St. Gallen, von St. Gallen. Zunftmeister der Pfisterzunft . G. ist in verschiedenen öffentl. Funktionen der Stadt belegt, u.a. als Bauherr (Stadtbaumeister), Meister und Pfleger des Hl.-Geist-Spitals, Fürsprech, Stadtrichter (1443-44) und Säckelmeister. In den Jahren 1458-64 und 1467-75 bekleidete er im Dreijahresturnus die drei höchsten Stadtämter Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. 1478 war er noch einmal Amtsbürgermeister. In den Jahren dazwischen sass er im Kl. Rat. | GMÜNDER, Georg (I9615)
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| 272 | 1395 gingen Burg Liebenfels im Thurgau an Heinrich von Tettikofen über | VON TETTIKOVEN, Brun (I32001)
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| 273 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6939)
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| 274 | 14.1.1500 St. Gallen, 16.7.1585 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Hans, fürstäbt. Rats und Obervogts von Oberberg, und der Elisabetha Kienberger. 1) 1525 Anna Schappeler, Tochter des Michael, 2) 1528 Helena Studer, Tochter des Christian Studer, 3) 1546 Elsbetha Sattler, aus Konstanz. S. wurde als Haupt der Schobingerschen Handelsgesellschaft im Eisen- und Textilhandel sowie im Bergbau reich. Er war Gelehrter, ab 1567 Mitglied der Notenstein-Gesellschaft und beschäftigte sich mit Alchemie. 1550-82 amtierte er als St. Galler Ratsherr. Er erbaute das Schloss Horn und besass das Schloss Weinstein im Rheintal. 1531 und 1560 erhielt S. Wappenbriefe von Ks. Ferdinand I. | SCHOBINGER, Bartholome (I37074)
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| 275 | 14.4.1482 Zürich, 19.1.1546 Zurzach. Sohn des Gerold (->). Bruder des Hans (->) und des Ludwig (->). Studierte ab 1500 in Basel und ab 1503 in Freiburg; 1502 Baccalaureus, 1505 Magister Artium. Ab 1504 Chorherr am Zürcher Grossmünster, das er als Gegner von Huldrych Zwingli 1526 verlassen musste. 1527 in Zofingen und 1528 als Pfarrer in Grenchen erwähnt, 1528 Chorherr in Solothurn und Zurzach, 1532 Propst in Zurzach. E. verteidigte den alten Glauben u.a. in der 1. Zürcher Disputation 1523, in der Schrift "Tractatus de eucharistia" (1525/26) und in der Berner Disputation 1528. | EDLIBACH, Jakob (I41196)
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| 276 | 1402, 04 Ingewinner 1406-13 des Rats 1409/11 Seckelmeister, später nicht mehr im Rat 1437 Verkauf eines seinem Vater verpfändet gewesenen Gutes | RORDORF, Peter (I38217)
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| 277 | 1404 erstmals erw., 11.11.1434 Neuheim, von Neuheim, erwarb 1404 und 1414 das Zürcher Bürgerrecht. Sohn des Heinrich. Barbara von Utingen. Schuochzer (Schuhmacher) genannt, vermutlich Salzhändler. 1415 Bürge beim Einkauf von Amt und Stadt Zug in die Herrschaft Baden, 1417-22 und 1426-32 Ammann des Gotteshausgerichts Einsiedeln, 1423-25 Landvogt in Baden, 1428 Ratsherr, 1428-29 und 1433 Zuger Standesgesandter, 1430 Vertreter von Zug im Streit mit Zürich um das Steinhauser Hochgericht, 1431 Vertreter der Neuheimer Gotteshausleute in einem Streit mit St. Blasien und Siegler des revidierten, vormals hünenbergischen Hofrechts in Hinterburg. | EDIBACH, Hans (I19648)
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| 278 | 1408 als Kleinkind genannt 1418 von König Sigismund von unehelicher Geburt legitimiert 1418 minderjährig vor 1432 Zünfter zu Safran 1433 Seelzunft 1438 Sechser 1439 des Gerichts 1442-51 Ratsherr 1452 Stiftung eines Salve Regina 1454-74 Zunftmeister zu Safran 1456 Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. 1457 Pfleger der Elendenherberge 1469-74 Oberstzunftmeister Erstmals erw. 1408, 24.7.1477, von Basel. Legitimierter Sohn des Heinzmann, Schaffners zu Rappoltsweiler (Elsass), und der Greda Köchlin. 1) Elisabeth Schilling, 2) Margaretha von Basel, Tochter des Hans, städt. Werkmeisters. Wechsler und Kaufmann mit Beteiligungen an mehreren Silberbergwerken. Ab 1442 für die Safranzunft im Kl. Rat von Basel, dazu Siebner, Deputat und Lohnherr, 1469-74 Oberstzunftmeister. Z. trat wiederholt als Gesandter, Schiedsrichter und Bürge der Stadt Basel auf. | ZSCHEGGENBÜRLIN, Hans (I25944)
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| 279 | 1408, von Bern. Sohn des Jakob, Schultheissen der Stadt Bern. 1) Loysa (Nachname unbekannt), 2) vor 1399 Margaretha von Baldegg, Tochter des Marquard, Witwe des Konrad von Burgistein. Ab 1381 Berner Ratsmitglied, 1393-1407 Schultheiss von Bern. Als Herr über den Heimberg ab 1385 und als Herr von Kiesen, Muhlern und Burgistein sowie als Mitherr von Oberhofen und Unspunnen war S. der reichste Berner seiner Zeit. | VON SEFTIGEN, Ludwig (I26536)
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| 280 | 1410-50 in den Steuerbüchern 1413 mit ihrem Ehemann als Voreigentümerin genannt 1443 Jahrzeitstiftung mit ihrem Ehemann | TOBIG, Margaretha (I38227)
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| 281 | 1424 Teilnehmer an einem Hussitenzug 1426 Stubenmeister zum Schlüssel und Sechser 1429 Beseher der Tuchscherer 1442/43 des Stadtgerichts | EBERLER, Heinrich (I19201)
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| 282 | 1430 Vogt zu Nidau 1444 Ratsherr 1408 - 15 Seckelmeister 1408 -1415 Mehrmals Gesandter und Schiedsrichter. Der erste des Geschlechts, der Edelknecht gennant wurde. Mitherr von Ligerz und Bürgistein, zünftig zum roten Löwen, ein reicher Mann Eingebürgert --> Seckelmeister von: 1408 an 1415 in Bern, Bern, BE, CHE --> Vogt 1430 in Nidau, Nidau, BE, CHE --> Ratsherr 1444 in Bern, Bern, BE, CHE | VON MUHLERN, Johann (I29761)
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| 283 | 1432 Basel, 18.10.1488 Basel. Sohn des Hans, Kaufmanns. Bruder des Hans (->). Ab 1447 Studium in Dijon, dann in Wien, dort 1452 Eintritt in den Dominikanerorden, 1454 Priesterweihe und Magister Artium. Nach Aufenthalten in Ungarn und Italien ab 1462 Konventsmitglied im Predigerkloster in Basel, dort 1464-1471 Novizenmeister und 1481 Wahl zum Prior. In dieser Funktion setzte sich Stephan Irmi für die Reform im Frauenkloster Klingental ein. Weil er den Konzilsversuch des Andrea Zamometic unterstützte, fiel er in Ungnade, wurde 1482 seines Priorenamts enthoben und als Beichtvater der Dominikanerinnen im Basler Steinenkloster eingesetzt. Aus Irmis Besitz hat sich eine Autoritätensammlung mit autobiografischen Notizen erhalten. | IRMI, Stephan (I41298)
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| 284 | 1434 von ihrem Ehemann beleibdingt und noch ohne gemeinsame Kinder 1488 ihr Sohn Hartmann Rordorf gibt an, er sei Erbe von Forderungen seines (kinderlosen) seligen Vetters (Onkels) Hans Vinck 1490 eine Magd vererbt das ihr von Hans Vinck geschenkte Vermögen an Hartmann Rordorf, da es von seinen Vorfahren stamme 1450 Hans Vinck (d. J.) und seine Mutter versteuern das Haus zur Meerkatze (zuvor versteuert von Hans Vinck dem Alten und seinem Weib) | VINCK, Dorothea (I38218)
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| 285 | 1438 noch bevogtet 1439 Zinsverkauf mit Nennung des Vaters 1450 Zünfter zum Schlüssel 1453 Stubenmeister zum Schlüssel, mehrfach in Haft 1490 Urfehde | SINNER, Heinrich (I19207)
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| 286 | 1442 Haus zum roten Sternen, Zürich, Schweiz Wohnte 1442 als Witwer mit seinen Kinder im Haus seiner ebenfalls verwitwetet Schwester Felicitas, während sein eigenes Haus leerstand. 1444 Meyerhof, Knonau, Zürich, Schweiz Soll neben Hans Meyer in des "Meyers hoff von Knonow" gewohnt haben. http://www.swisscastles.ch/Zurich/schloss/knonau.html 1451/1452 bis 4 Feb 1458 Altregensberg Kam durch seine zweite Gattin in den Besitz von Alt-Regensberg. Verkauft mit Einverständnis seiner Frau an Rudolf Mötteli den Älteren. https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Alt-Regensberg 10 Jun 1461 Hardturm Kam vermutlich durch seine Frau Anna Manesse in seinen Besitz. https://de.wikipedia.org/wiki/Hardturm Burg Dübelstein, Dübendorf, Schweiz Während einiger Jahre war der lange Schwend sesshaft auf Dübelstein. https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Dübelstein 1450 bis 1469 Deutsches Haus, Römergasse, Zürich | SCHWEND, Johannes IV. ´der Lange` (I9279)
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| 287 | 1442 - 1474 häufig Schultheiss zu Aarau 14.03.1437 Vogt zu Rheinfelden 27.06.1461 Junker | ZEHENDER, Ludwig (I19319)
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| 288 | 1442 Bern, 28.12.1517 Bern, von Bern. Sohn des Ludwig, Ritters von Jerusalem und Kleinrats, und der Elisabeth von Runs. Bruder des Ludwig (->). 1) 1471 Dorothea von Hallwyl, 2) 1479/1480 Helene von Freiberg, 3) 1501 Anastasia Schwend. Im Hause seines Cousins Niklaus (->) erzogen, wurde Wilhelm von Diesbach zuerst Page im französischen Grafenhaus De Foix und studierte dann in Paris, bis er 1466 Aufnahme im Berner Rat der Zweihundert fand. 1475 wurde er Kleinrat, 1478 2. Heimlicher vom Rat, 1481-1492 Schultheiss, 1492-1498 1. Heimlicher vom Rat. Das Amt des Schulheissen übte er erneut in den Jahren 1498-1501, 1504-1507, 1510-1512 und 1515-1517 aus. Von Diesbach war Herr zu Worb, Signau, Holligen und Diesbach, wobei 1469 die letzten Anteile der Herrschaft Diesbach in den Familienbesitz übergingen; 1476 kaufte von Diesbach die Herrschaft Twann dazu, die er 1487 zur Hälfte wieder veräusserte. Anlässlich einer Pilgerreise nach Jerusalem mit seinem Cousin Niklaus wurde er gemeinsam mit diesem 1467 zum Ritter geschlagen. Ein Jahr später erhielt er vom französischen König eine Pension. Von Diesbach, wichtiger Vertreter der frankreichfreundlichen Politik Berns, nahm 1470 an Verhandlungen zur Neufassung des Vertrags von Abbéville von 1463 zwischen Ludwig XI. und Savoyen teil. Wiederholte Gesandtschaften führten ihn nach Frankreich und Savoyen. Als Teilnehmer an den Burgunderkriegen machte er sich vor allem um die Einnahme der Grafschaft Romont 1475 verdient. Er nahm als Gesandter an den Friedensverhandlungen zwischen Savoyen und Genf sowie an der eidgenössischen Gesandtschaft zum König von Frankreich teil. 1478 führte er mit Adrian I. von Bubenberg im sogenannten Bellenzerzug 3000 Mann vor Bellinzona, im gleichen Jahr wurde er als Tagsatzungsbeamter nach Zürich geschickt. 1480 war er in der Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Habsburg Anführer des Tschalunerzugs in die Freigrafschaft Burgund. 1484 nahm er an der Bundvereinbarung mit König Karl VIII. von Frankreich teil. Von Diesbach trat auch als Schiedsrichter in bernischen und eidgenössischen Streitigkeiten auf, so im Konflikt zwischen Bern und Freiburg wegen gemeinsam verwalteter Vogteien. 1485 vermittelte er den Vertrag mit dem Deutschen Ritterorden zur Umwandlung des Münsters in ein Chorherrenstift unter Verwaltung des Propstes. 1490 nahm er an der Gesandtschaft zu Karl VIII. wegen Savoyen teil, 1495 war er Gesandter mit Adrian II. von Bubenberg an den Reichstag von Worms. Im Schwabenkrieg war von Diesbach 1499 der Anführer der Berner. Von Diesbachs Reichtum ― er war gemäss der Steuerveranlagung von 1494 der vermögendste Berner ― beruhte auf seinen Investitionen in Bergwerksunternehmungen und in die Salzgewinnung. Sein Engagement für alchimistische Vorhaben führte jedoch zu finanziellen Engpässen. Als gewandter, verehrter und zugleich angefeindeter Diplomat profitierte er von Reislauf und Pensionswesen. | VON DIESBACH, Wilhelm (I10657)
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| 289 | 1445 (Cunrad), 1497, vermutlich von St. Gallen. Sohn des Konrad, Teilhabers am Handelsgeschäft seines Schwagers Stephan Grübel in St. Gallen. Anna Huber. Kaufmann in St. Gallen. E. exportierte seine Leinwand v.a. nach Nürnberg, handelte mit Genf, Mailand, Bologna und Konstanz sowie den bayrischen Orten Nördlingen, Isny und Lindau. 1474 Stadtrichter, 1479-85 Ratsherr, 1482 Baumeister. E. gehörte Ende des 15. Jh. zusammen mit seinem Onkel Grübel zu den erfolgreichsten St. Galler Kaufleuten und zu den reichsten Bürgern der Stadt, die ihn z.T. in Anleihegeschäften anging. | ENDGASSER, Konrad (I4266)
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| 290 | 1450, 1518 Basel. Sohn des Conrad. Elisabeth Zscheckenbürlin, Tochter des Hans Zscheckenbürlin. Doppelzünftig, 1491-99 und 1502-18 Ratsherr der Hohen Stube, 1500-01 Dreizehner (Geheimer Staatsrat) und Bürgermeister, Neuner (Krieg), Siebner (Finanzen), Dreier (Finanzen), Gerichts- und Fünferherr. Zahlreiche Gesandtschaften in Basels Umlande und Untertanengebiet. | KILCHMANN, Ludwig (I37872)
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| 291 | 1453 verpfändet Bernd von Hüllen ihm und seinem Schwiegervater albert sobbe zum Grimberg den Hof Hüllen mit der Mühle für 1200 rh. gulden belehnt mit Kokelinck 1453 in der Münsterschen ritterschaft 1444.1466 1455 bescheinigt Bernd von Galen, dass ihm Albert Sobbe und Dietrich von Asbeck zum Gahr 7 Maler Korn Renten verkauft haben | VON ASBECK, Dietrich (I2036)
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| 292 | 1454 Grossrat, 1465 Overvogt zu Schenkenberg, 1471 Landvogt zu Bipp, 1488 des Kleinen Rats, 1490 Landvogt zu Trachselwald Siegelt am 16.07.1477 Ereignis Grossrat 1454 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Landvogt 1471 in Bipp, Wangen, BE, CHE Ereignis Obervogt 1465 in Schenkenberg, Brugg, AG, CHE Ereignis Ratsherr 1488 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Landvogt 1490 in Trachselwald, Trachselwald, BE, CHE Ereignis Landvogt 1491 in Bipp, Wangen, BE, CHE | VON WEINGARTEN, Peter (I38815)
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| 293 | 1454 in Zürich erstmals erwähnt, vor 1500 Zürich, von Zürich. Sohn des Hans, Einsiedleramtmanns, und der Margaretha (Nachname unbekannt). 1) Verena Wyss, 2) Adelheid Georg. 1460-1489 ununterbrochen Mitglied des Zürcher Kleinen Rats, 1460-1465 und 1480-1489 als Zunftmeister der Meisen, 1466-1479 als freier Ratsherr. 1461-1470 Vogt von Kyburg. Der vermögende und politisch einflussreiche Heinrich Stampfer wurde 1489 als Freund Hans Waldmanns abgesetzt und 1493 mit der Wahl in den Grossen Rat rehabilitiert. | STAPFER, Heinrich (I41891)
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| 294 | 1454 in Zürich erstmals erwähnt, vor 1500 Zürich, von Zürich. Sohn des Hans, Einsiedleramtmanns, und der Margaretha (Nachname unbekannt). 1) Verena Wyss, 2) Adelheid Georg. 1460-1489 ununterbrochen Mitglied des Zürcher Kleinen Rats, 1460-1465 und 1480-1489 als Zunftmeister der Meisen, 1466-1479 als freier Ratsherr. 1461-1470 Vogt von Kyburg. Der vermögende und politisch einflussreiche Heinrich Stampfer wurde 1489 als Freund Hans Waldmanns abgesetzt und 1493 mit der Wahl in den Grossen Rat rehabilitiert. | STAPFER, Heinrich (I41892)
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| 295 | 1464 Schaffhausen, 20.4.1550 Schaffhausen, von Schaffhausen. Sohn des Conrad, Magistraten, und der Barbara oder Anna Hüruss, aus Konstanz. 1) 1488 Ursula von Schwarzach, aus Konstanz, 2) Ursula Pfrenk, aus Bregenz. 1491 erstmals Obherr der Gesellschaft zu Kaufleuten in Schaffhausen, ab 1491 Ratsherr, 1502-43 Tagsatzungsgesandter, jahrelang Seckelmeister und Stadtrichter, 1515-46 Bürgermeister, 1523-45 Oberpfleger des Spitals und ab 1529 Oberpfleger des Klosters Paradies. Von Kg. Maximilian erhielt Z. für militär. Verdienste 1487 einen Wappenbrief. Als Truppen- bzw. Rechnungsführer oder in diplomat. Mission nahm er am Schwabenkrieg und mehreren Italienfeldzügen teil. Im sog. Allerheiligenkrieg besetzte Schaffhausen 1521 unter der Führung von Z. das dem Bf. von Konstanz gehörende Hallau, dessen Herrschaftsrechte es 1525 erwarb. 1512 gehörte Z. zu den Gesandten, die mit Papst Julius II. verhandelten. 1516 unterzeichnete er für Schaffhausen den Ewigen Frieden mit Frankreich, ebenso 1521 die Soldallianz mit Franz I. 1524 gehörte er dem Schiedsgericht an, das den Spruch im Streit zwischen Thayngen und dem Bf. von Konstanz wegen des Pfarreinkommens- und Zehntenfragen fällte. Auf Wunsch von Huldrych Zwingli sass Z. auch im Schiedsgericht, das die letzten Differenzen im Anschluss an den Ittingersturm bereinigte. 1530 gehörte er zu den Unterzeichnern des Friedens von Saint-Julien. Im Galgenkrieg 1531 vermittelte Z. zwischen Basel und Solothurn wegen eines Standortsstreits für einen Galgen. 1539 wählte ihn die Tagsatzung zum Obmann des Schiedsgerichts, das die langwierige Fehde zwischen Rottweil und Hans von Landenberg beendete. Z. blieb auch nach dem Reformationsbeschluss Schaffhausens beim alten Glauben, vertrat aber immer die ref. Politik seiner Heimatstadt. | ZIEGLER, Hans (I14933)
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| 296 | 1464, 21.6.1518 Konstanz, von Zürich. Sohn des Heinrich (->). Bruder von Georg (->) und Kaspar (->). 1478-79 studierte G. in Basel, 1480-82 in Köln, 1481 baccalaureus artium. Er war Chorherr versch. Schweizer Stifte, u.a. 1472-1501 des Grossmünsters in Zürich, 1493-1518 von Beromünster, 1508-18 von Zofingen. Er wirkte als Familiar von Papst Innozenz VIII. Ab 1496 hatte er das Amt eines lateran. Hofpfalzgrafen inne und spätestens ab 1501 jenes eines apostol. Notars. G. lebte v.a. in Rom und hielt sich nur kurze Zeit in der Schweiz oder in Konstanz auf. 1509-13 diente er der Tagsatzung als Gesandter bei der röm. Kurie. | GÖLDLIN VON TIEFENAU, Roland (I41150)
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| 297 | 1465 (?) Inzlingen (Baden, D), 10.11.1535 Bern. 1528 Apollonia Archer, ehem. Begine, Tochter des Hans. 1491/92-97 Stud. an der Univ. Basel (Magister artium). 1497-1502 Lehrer an der Schule St. Martin in Basel, 1502-04 Kantor in Bern, 1504-09 Kantor und Stadtprediger zu St. Niklaus in Freiburg (mit Unterbruch 1505), ab 1508 auch Rektor der Schulen Freiburgs, 1509-12 Prediger im Berner Münster. 1512-22 im Kartäuserkloster Nürnberg, wo er sich bald der Reformation anschloss. 1523-25 Prediger in den Ländern des Gf. Georg von Wertheim und Verfasser eines evang. Bekenntnisses (1524). 1524 Reise nach Zürich (Treffen mit Huldrych Zwingli), Basel, Strassburg und Heidelberg. 1525-27 Aufenthalt (ohne Anstellung) in Nürnberg. Ab April 1527 in Bern, wo K. offiziell als Prediger angestellt wurde. Bei der Einführung der Reformation stand er an Berchtold Hallers Seite. 1535 wurde er alters- und krankheitshalber seines Amtes enthoben. K. war ein Gegner des Reislaufens und der franz. Partei in Freiburg und Bern. Als erfolgreicher Prediger war er der theol. Richtung Zwinglis zugeneigt, hatte jedoch Verständnis für Täufer und Spiritualisten sowie für die aufständ. Bauern (1525-26). | KOLB, Franz (I42317)
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| 298 | 1467 Zunftmeister der Schneider in St. Gallen, führte 1476 die stadt-sankt-gall. Truppen bei Grandson und Murten. 1478 Ratsherr und 1481-90 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister sowie Reichsvogt der Stadt. Im Bemühen, der Autonomie der Stadt zu fördern, geriet V. in Konflikt mit dem erstarkten Abtei von Ulrich Rösch. Er vereitelte mit dem Rorschacher Klosterbruch 1489 den Plan des Abts, das Kloster nach Rorschach zu verlegen. Als die Stadt im St. Galler Krieg 1490 den äbt. Verbündeten unterlag, floh zuerst nach Innsbruck, dann nach Lindau. Seinen Prozess um die in der Stadt St. Gallen zurückgelassenen Güter setzten seine Söhne fort. Ulrich Varnbüler war ab 1467 Ratsherr und Säckelmeister in St. Gallen, 1471 Hofrichter, 1476 Feldhauptmann der St. Galler bei Grandson und Murten in Burgund, 1481/90 abwechselnd Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt in St. Gallen. Varnbüler war Gesandter der Stadt St. Gallen beim Reichstag in Nürnberg, 1488 Gesandter bei Kaiser Friedrich III. in Köln und Aachen. Er beteiligte sich 1489 an der Fehde (St. Gallerkrieg) gegen den Abt Ulrich Rösch von St. Gallen, der das Kloster nach Rorschach verlegen wollte und dort einen Neubau begonnen hatte, wogegen sich die Bürger von St. Gallen aus wirtschaftlichen Gründen wehrten und den angefangenen Neubau zerstörten («Klosterbruch von Rorschach»). Der Abt rief die Eidgenossen zu Hilfe, die St. Gallen belagerten. Damit die Stadt nicht zerstört wurde, floh Ulrich Varnbüler 1490 verkleidet nach Lindau; sein Eigentum wurde beschlagnahmt, jedoch musste die Stadt später aufgrund von Verhandlungen und mit Hilfe des römisch-deutschen Königs Maximilian I. Ersatz leisten. Im Februar 1460 verheiratete sich Ulrich Varnbüler mit Agnes Beeli von der Burg Belfort. Aus der Ehe gingen mindestens vier Kinder hervor: Johannes (* 1464 in St. Gallen; † 1545 in Lindau), Ulrich II (* 1474 in St. Gallen; † 1545 in Strassburg), Katharine und Franz (keine Geburts- oder Sterbedaten bekannt). Von Johannes stammt das spätere württembergische Adelsgeschlecht von Varnbüler ab. Seinen Prozess um die in der Stadt St. Gallen zurückgelassenen Güter setzten seine Söhne fort. | VARNBÜLER, Ulrich (I9649)
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| 299 | 1468, 1542 Rapperswil (SG), von Zürich. Sohn des Heinrich (->). Bruder von Georg (->) und Roland (->). 1) Ursula von Breitenlandenberg, 2) Kunigunde von Stadion. 1487 Kämmerer am Mailänder Hof. 1499 Hauptmann des Zürcher Fähnleins in der Schlacht bei Frastanz. 1506-10 und 1516-22 Reichsvogt, 1514 Landvogt in Lugano. Im Papstzug 1521 Kommandant des Zürcher Fähnleins, im gleichen Jahr Ritter. 1523 Zeugherr. 1523 in den Soldprozess um Konrad Hegner verwickelt, Flucht nach Rapperswil, wo er Bürger wurde. 1531 musste G. Rapperswil vorübergehend verlassen. Er wurde als Landmann von Schwyz angenommen und stand 1531 in der Schlacht bei Kappel - gegen seinen Bruder Georg - auf kath. Seite. | GÖLDLIN VON TIEFENAU, Kaspar (I41243)
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| 300 | 1470 gebar sie in Spanien einen illegitimen Sohn, Thomas, der 1510 Katharina von Montfort heiratete. | KELLER, Magdalena (I2907)
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