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| 2051 | Etwa der Stammvater der VON HOHENLANDENBERG ? Die MORDNACHT VON ZÜRICH – auch als «Zürcher Mordnacht» oder «Mord von Zürich» bekannt – war im Grunde kein Einzelereignis, sondern eine Fehde in den Jahren 1336 bis 1350 respektive 1355, die im Zusammenhang mit der BRUN`SCHEN ZUNFTVERFASSUNG (Rudolf Brun 1290-1360; erster Bürgermeister von Zürich) und den Schweizer Habsburgerkriegen betrachtet werden muss. | VON HOHENLANDENBERG, Beringer (I8095)
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| 2052 | Euphemia von Kiew wurde als Tochter von Großfürst Wladimir II. Wsewoloditsch Monomachos von Kiew geboren. Im Jahre 1104 heiratete sie den ungarischen König Koloman I. aus dem Haus der Arpaden, nachdem dessen erste Frau Felizia von Sizilien zwei Jahre zuvor nach fünfjähriger Ehe verstorben war. Das Paar war zwölf Jahre verheiratet und hatte einen gemeinsamen Sohn, Boris Konrad (* ca. 1131). Boris Konrad wurde Prätendent von Byzanz und war mit Anna Dukaina, der Tochter von Konstantin Dukas Sebastos, verheiratet. Deren gemeinsamer Sohn Koloman war Statthalter von Kilikien und begründete die Dynastie der Kalomannoi in Byzanz. König Koloman starb im Jahre 1116, seine Gemahlin überlebte ihn um 23 Jahre. | VON KIEW, Euphemia (I39141)
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| 2053 | Eurich (II.) kam als Sohn des Königs Theoderich I. zur Welt, der in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451) gegen die Hunnen und Ostgoten fiel. Seine Brüder Thorismund und Theoderich II. waren seine Vorgänger als Könige. Er beseitigte 466 seinen älteren Bruder Theoderich II., der 453 Thorismund getötet hatte, und übernahm die Macht. Die Westgoten siedelten seit 418 im Südwesten Galliens und waren formal als foederati mit Westrom verbündet (das Land gehörte offiziell auch weiterhin zum Imperium), wenn es auch immer wieder zu Spannungen kam. Eurich wird oft mit dem Codex Euricianus in Verbindung gebracht, welcher aber vielleicht auch erst von seinem Sohn herausgegeben wurde. Als mit dem Scheitern einer großen Offensive gegen Geiserich die Schwäche der in Ravenna residierenden weströmischen Regierung unübersehbar geworden war, brach Eurich 468 das Foedus mit Westrom und eroberte nun alle noch verbliebenen römischen Gebiete zwischen der Loire und den Pyrenäen. Der Versuch des Kaisers Anthemius, eine anti-gotische Koalition zu bilden, hatte keinen Erfolg: 471 schlug Eurich eine kaiserliche Armee in Südgallien, welches bald darauf von Ravenna aufgegeben werden musste. Er fiel wieder in Hispanien ein, wo er zwischen 472 und 473 große Siege errang. Pamplona und Saragossa sowie die Mittelmeerküste um Tarragona wurden gotisch, Ravenna konnte auch hier nicht mehr effektiv eingreifen. Daneben war Eurich der einzige Westgotenkönig, der auch im Seekrieg erfolgreich war. Er verteidigte sein Reich zudem gegen die Franken und setzte den inneren Frieden mit Härte durch. Der Versuch, seine Macht auch auf Italien selbst auszuweiten, scheiterte allerdings 473 am Widerstand des Kaisers Glycerius. Auch in der Auvergne traf er auf erbitterten Widerstand durch den Heermeister Ecdicius, der aber schließlich gebrochen werden konnte. Dort setzte Eurich Victorius als comes ein. Für diese letzten Tage der spätantiken gallo-römischen Kultur sind die Briefe des Sidonius Apollinaris eine wichtige Quelle. 475 überließ Kaiser Julius Nepos den Westgoten vertraglich die eroberten Gebiete. Auch Arles wurde westgotisch. Eurich wird als maßvoll und klug geschildert, wobei er aber wiederholt gegen die aus der gallo-römischen Aristokratie stammenden katholischen Bischöfe vorging, da diese in Eurich vor allem einen Arianer und Barbaren sowie, wie etwa Sidonius, einen Vertragsbrecher sahen. Zum Zeitpunkt seines Todes war Eurich der mächtigste Germanenfürst auf dem Boden des Imperium Romanum, von dem nur noch der Ostteil unter kaiserlicher Herrschaft verblieben war. Eurichs Nachfolger wurde sein Sohn Alarich II., der 507 in der Schlacht von Vouillé gegen die Franken fiel. Mit dieser Niederlage ging auch die unter Eurich erlangte Vormachtstellung der Westgoten wieder verloren. | (BALTHEN), Eurich (I47191)
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| 2054 | ev., (1842) Ökonom in Obermiebach, Ksp. Much, (1843) Reidemeister in Obermiebach, Ksp. Much, 1856 Reidemeister in Obermiebach, Ksp. Much Lüdenscheid od. Forst, heute OT Wiehl/NRW Bewirtschaftete die Miebach, eine Mitgift seiner Ehefrau und betrieb eine Brotbäckerei, Holzkohlebrenner mit eigenen Grund und Boden | KAUERT, Christian Friedrich Wilhelm (I55)
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| 2055 | ev., (1812 Municipalrath in Forst Ksp. Drabenderhöhe, (1814) Reidemeister in Forst Ksp. Drabenderhöhe; an der Kaltenbach-Hütte, Wildberger Hütte, Besitzer eines Kalkofens bei Bielstein, Stifter der Kirche von Drabenderhöhe Wohnort: 1809 in Forst, Ksp. Drabenderhöhe, Haus 109; Reidemeister (auch: Reitmeister oder Reidtmeister, Raitmeister im Siegerland, Radmeister in der Steiermark) ist die Bezeichnung für einen historischen Beruf, der in vorindustrieller Zeit sowohl metallgewerbliche Hersteller und Eisenaufbereiter als auch Leiter eines mittelständischen Reitwerks umfasst. Benutzt wurde die Berufsbezeichnung in einigen speziellen Regionen, in denen die metallherstellenden oder -verarbeitenden Kleinbetriebe eine wirtschaftlich bedeutende Rolle spielten. Dazu zählten vor allem die Eifel, das Siegerland, das Bergische Land, das Märkische Sauerland und der Harz, aber auch Namur in Belgien und die Eisenerzer Alpen in der Steiermark in Österreich. https://de.wikipedia.org/wiki/Drabenderhöhe https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_(Drabenderhöhe) https://de.wikipedia.org/wiki/Reidemeister | KAUERT, Johannes Henrich (I111)
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| 2056 | ev.-ref. Paten: Reidemeister Johannes Kauert, in Forst Ksp. Drabenderhöhe (1786), Reidemeister Ferdinand Forst, in Oberkaltenbach Ksp. Ründeroth (1786), Jungfrau Wilhelmina Möller, in Bielstein Ksp. Wiehl (1786), Jungfrau Sybila Jost, in Siebensiefen b. Lindlar (1786), + am 17.06.1852 in Forst Ksp. Drabenderhöhe, Urk. Bielstein S. 36/1852, begr. am 20.06.1852 Drabenderhöhe, 66 Jahre, 4 Mon, 2 Tage alt, Wohnort 1786 in Jenneken Ksp. Drabenderhöhe, evang. | KAUERT, Wilhelmina Sybilla Henrietta (I112)
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| 2057 | evangelisch Taufeintrag (IGI): „Charlotta Maria Faulenbach“, Vater „Peter Faulenbach“ H. Strehlau / M. Strutz-Ködel, Bergisches Geschlechterbuch 4 (DGB 168), Limburg/Lahn 1974, S. 299 („Charlotte Wilhelmine“) J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 11837 (dito) | FAULENBACH, Charlotte Maria Wilhelmina Christiana (I48063)
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| 2058 | evangelisch-reformiert 1. Heiratseintrag (IGI): „Korst Palant“, keine Eltern genannt; Zuordnung aufgrund der Vornamen „Adam“ und „Adelheid“ bei Kindern und Eltern H. Müllers, Beiträge zur Geschichte des evangelischen Geschlechts Strommenger aus Jüchen, Frankfurt/Main 1929, S. 228 A. Blömer, Die frühen Generationen des reformierten Geschlechts Strommenger aus Wey bei Kelzenberg, Mönchengladbach 1987, S. 34 („Corst Palandt“) | PALAND, Christian (Korst) (I5023)
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| 2059 | evangelisch-reformiert A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 20 A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 19 f., 34 A. Blömer, Die Abstammung der Catharina Elisabeth Remges (* 1769 in Beckrath), Mönchengladbach 2003, S. 44 A. Blömer, Die aus Odenkirchen stammende, im Kirchspiel Wickrathberg ansässige Familie Sasserath, Mönchengladbach 2006, S. 24 A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 24 A. Blömer, Die reformierte Familie Kehren aus Jüchen, Wickrath und Odenkirchen, Mönchengladbach 2010, S. 22 | (TRYN), Katharina (I1237)
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| 2060 | evangelisch-reformiert A. Blömer, Die reformierte Familie Beecker (Becker) aus Mönchengladbach, Mönchengladbach 1986, S. 12, 35 | PALAND, Peter (I5025)
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| 2061 | evangelisch-reformiert H. Müllers, Beiträge zur Geschichte des evangelischen Geschlechts Strommenger aus Jüchen, Frankfurt/Main 1929, S. 228 A. Blömer, Die reformierte Familie Beecker (Becker) aus Mönchengladbach, Mönchengladbach 1986, S. 13 A. Blömer, Die Abstammung des Wilhelm Heymans († 1775 in Wevelinghoven), Mönchengladbach 1998, S. 13, 20 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 14 A. Blömer, Die Familie Florenz (Florentzen) aus Mönchengladbach und Odenkirchen, Mönchengladbach 2006, S. 19 | SCHMITZ, Adelheid (Ahlet) (I5012)
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| 2062 | evangelisch-reformiert Die Hochzeit wurde durch die, seit gemeinsamen Heidelberger Tagen, befreundeten Väter auf den Weg gebracht; Ihr fiel nach dem Tod des Vaters ein großes Vermögen zu. Sie ist die jüngste Tochter (insges. 5 Kinder, außer Ihr Henrika, David, Louise aus 1. Ehe und aus zweiter Ehe: Margarethe bekannt) des Legat-Stifters Johann Georg Hettenbach / St. Gallen, der von Heidelberg-Handschuhsheim in der Churpfalz nach St. Gallen in die Schweiz ausgewandert war, und seiner zweiten aus St. Gallen stammenden Ehefrau Anna Wartmann. Die älteste Tochter Mina ist evtl. vor der Ehe, die Eheschlissung war am 30.01.1816 in Oberglatt in der Schweiz, geboren?! Nach der Scheidung ging Sie nach Amerika. | HETTENBACH, Adriana Wilhelmine (I118)
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| 2063 | evangelisch-reformiert, gewesener Bürger, Kaufhändler und Apotheker in Düsseldorf Frank Heidermanns: Tafelindex: 3 „Hoffstadt“ auf 3 Anschlusstafeln Benzenberg–Pütter (PDF/JPG), http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Benzenberg-Puetter&FN=Hoffstadt Engels–Eller (PDF/JPG), http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Engels-Eller&FN=Hoffstadt Hansemann–Schnitzler (PDF/JPG)http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Hansemann-Schnitzler&FN=Hoffstadt | HOFSTATT, Johann (I952)
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| 2064 | evangelisch-reformiert, Kaufmann in Mülheim/Rhein, Heiratseintrag (IGI): „Wilhelm Broeckerhoff“, Eltern nicht genannt | BRÖCKERHOFF, Wilhelm (I21997)
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| 2065 | evangelisch-reformiert; Lehnsmann, Diakon Lehnsmann der Mannkammer Wickrath, am 01.06.1631 Diakon der reformierten Gemeinde Wickrathberg A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 63 A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 8 f., 37 A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 12 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17 A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35 A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 23 | KAMP (CAMP), Matthias (Theiß) (I1116)
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| 2066 | evtl dies die Ehefrau: Adelheid von Wagenburg Tochter von Heinrich von Wagenburg und N.N.. Geb. vor 4 Jan 1305 1) Gest. nach 23 Apr 1319, mindestens 14 Jahre Beruf: Erbtochter | VON BALDWIL, Nonna (I7864)
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| 2067 | evtl dieser Eberhard Mülner?: Eberhard (1220–1226) Eberhard Mülner, unter Umständen ein Sohn Heinrichs, erscheint 1220 als Ministeriale der Fraumünster Abtei und besass ein eigenes Gut in Ebersol LU. 1225 wird er als Ritter erwähnt, der sich mit dem Propst von Embrach um den Zehnten in der Pfarrei von Rorbas streitet. Er starb am 14. Februar 1226. Wegen der kurzen Zeit, in der er urkundlich genannt wird, könnte er jung verstorben sein. | MÜLNER, Eberhard (I14119)
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| 2068 | evtl gest. 20.09.1459, er wohn in Ulm bei seinem nächstälern Bruder Jörg Besserer in einem großen Gesess zwischen der Gred und dem Münster-Kirchhof mit einer ecke zum Holzmarkt, bis zu seiner umsiedelung nach Memmingen. Grundbesitzer in Boos, (1497 auf 15000fl. geschätzt), Pless und Fellheim dank dem Erbe seiner Frau. | BESSRER, Wilhalm (I9688)
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| 2069 | evtl. Carl Albert Posern (* 26. März 1864 in Meerane; † 11. März 1945 ebenda) war ein deutscher nationalliberaler Politiker. Der Sohn von Karl August Posern († 1886) besuchte die Bürgerschule in Meerane und anschließend die Realschule I. Ordnung in Chemnitz. Er war als Appreteur in Meerane tätig und übernahm das Appreturunternehmen seines Vaters. Posern war Obermeister der Tuchscherer- und Tuchbereiterinnung in Meerane. Er war mit der Fabrikantentochter Ida Marie geb. Göldner verheiratet. Posern war Mitglied der Bezirksversammlung der Amtshauptmannschaft Glauchau.[1] Von 1909 bis 1918 vertrat er den 14. städtischen Wahlkreis in der II. Kammer des Sächsischen Landtags. Dort gehörte er der Fraktion der Nationalliberalen Partei an. In der Weimarer Republik war er noch 1919–1920 Abgeordneter der Sächsischen Volkskammer für die Deutsche Demokratische Partei. https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Posern | FISCHER, Friederike? (I33845)
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| 2070 | EWB 3838. OFB Ladenburg 2743. FNB: a für Scheller in Zürich ZH. KB Zürich ZH (Dürsteler): Setzte sich zu Ladenburg in der Pfalz. Schuhmacher in Ladenburg. Alter bei Tod: 42 Jahre. Wappenbeschreibung / Blasonierung In Rot über goldenem Hauszeichen golden besamte, silberne Rose. | SCHELLER, Heinrich (I808)
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| 2071 | F.-W. Steinfartz, Ahnenliste des Friedrich Carl Steinfartz aus Jüchen, Oberspay 1956, S. 16 A. Blömer, Ahnenliste der Geschwister Wienandts zu Rheydt, Mönchengladbach 1984, S. 97 http://gedbas.genealogy.net/datenblatt.jsp?nr=1024069856 | PALAND, Peter (I8839)
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| 2072 | F.W. Bauks, Die evangelischen Pfarrer in Westfalen, Bielefeld 1980, Nr. 7025 J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 14545 | WINTERHAGER, Heinrich Julius (I1999)
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| 2073 | F.W. Bauks, Die evangelischen Pfarrer in Westfalen, Bielefeld 1980, Nr. 7025 J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 14545 | DAHL, Emilia (Emilie) (I1998)
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| 2074 | F.W. Bauks, Die evangelischen Pfarrer in Westfalen, Bielefeld 1980, Nr. 7027 | WINTERHAGER, Paul (I5465)
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| 2075 | F.W. Bauks, Die evangelischen Pfarrer in Westfalen, Bielefeld 1980, Nr. 7027 | OVERHOFF, Ida (I5466)
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| 2076 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Vertraulich (I5226)
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| 2077 | Fähnrich unter einem fahnen Burger als Abt Kilia und ein Graf von Ems 1529 Krieg wieder die Stadt St. Gallen führte, | FRIEDRICH \ FRIEDENREICH, Josef (I3893)
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| 2078 | FALKENSTEIN (schweizerisches Adelsgeschlecht) Die GRAFEN VON FALKENSTEIN waren ein schweizerisches Adelsgeschlecht in der Gegend südlich des Juraübergangs über den oberen Hauenstein zwischen dem Mittelland und Basel. Die Familie ist über mehrere Generationen gut fassbar. Sie bildeten einen Seitenzweig der FREIHERREN VON BECHBURG. Nach der Resignation vom Landgrafenamt im Buchsgau 1318 traten die Vertreter der Familie als Freiherren auf. Als Erben der GRAFEN VON THIERSTEIN-FARNSBURG kamen die FREIHERREN VON FALKENSTEIN wiederum zu einem Landgrafenamt, dieses Mal über den Sisgau, ein Lehen des Bischofs von Basel, das sie bis zum Verkauf der Herrschaft Farnsburg 1461 und dem Wegzug in die Gegend des mittleren Schwarzwalds ausübten. Der letzte männliche Vertreter der Familie starb 1568 als kaiserlicher Rat und Landvogt im Elsass. STANDESERHEBUNG ZU GRAFEN VON FALKENSTEIN Die Nachkommen von RUDOLF I. VON BECHBURG übernahmen den neuen Namen und den Grafentitel. Die mutmassliche Tochter HEILWIG DE FALKENSTEIN (erwähnt von 1212 bis 1226) war mit ULRICH VON THORBERG verheiratet. Sein gleichnamiger Sohn RUDOLF I. VON FALKENSTEIN, 1227 als Ritter erwähnt, war der erste urkundlich nachgewiesene Besitzer der Burg Neu-Falkenstein. Um 1250 errichtete er in der Klus bei Balsthal die Burg Alt-Falkenstein und die befestigte Vorburg am Fuss des Burgfelsens. (Alt-Falkenstein ist somit jünger als die Stammburg Neu-Falkenstein!) Er war verheiratet mit einer Tochter des GRAFEN VON NEUENBURG, ULRICH III. VON NEUENBURG-NIDAU († 1225) und der JOLANTE aus dem Haus der GRAFEN VON URACH. Aus der Ehe mit der Grafentochter, die offenbar als standesgemäss erschien, gingen vier Söhne hervor. Die ersten drei traten alle als GRAFEN VON FALKENSTEIN auf, während der vierte, BERCHTOLD, eine geistliche Karriere einschlug und 1282 Dekan, 1286 Abt des elsässischen Benediktinerklosters Murbach war. Er starb 1298. Seine drei Brüder, die Grafen ULRICH I., OTTO und HEINRICH VON FALKENSTEIN, tauschten 1274, hier erstmals genannt, gemeinsam und im Einverständnis mit ihren Vettern VON BECHBURG ihre Rechte über die Kirche Wynau, Kirchensatz, Vogtei und Zehnten mit dem Kloster St. Urban gegen das Dörflein Waldkirch bei Niederbipp. Sie erhielten dafür vom Kloster ein Aufgeld von 134 Mark Silber. Wiederum alle drei gemeinsam schenkten sie 1312 den Kirchensatz des Dörfleins Waldkirch dem KLOSTER SCHÖNTHAL. Während HEINRICH und ULRICH I. anscheinend unverheiratet blieben, war OTTO († vor 1315) mit ELISABETH VON WÄDENSWIL verheiratet. Sie war eine Tochter des Freiherrn ARNOLD II. von WÄDENSWIL. ULRICH I. könnte Propst von Solothurn und von Moutier-Grandval gewesen sein... Die Herrschaft Gösgen von seiner Urgrossmutter musste Thomas von Falkenstein 1458 an Solothurn veräussern, ebenfalls die Kastvogtei über das Kloster Werd (Schönenwerd). Die beiden Brüder Hans und Thomas von Falkenstein erwarben vor ihrem Wegzug aus dem Jura 1461 die Herrschaft Heidburg zwischen Kinzigtal und Elztal. Bald nach 1479 war Thomas gestorben. Zwei seiner Töchter aus seiner Ehe mit Ursula von Ramstein waren Nonnen im DAMENSTIFT SÄCKINGEN. ELISABETH († 1508) amtete ab 1484-1508 als Fürstäbtissin (Schutzbrief von 1495, Gnadenbrief von 1495 und 1500 von Kaiser Maximilian I.). Nach ihrem Tod übernahm ihre Schwester ANNA 1508 dieses Amt, das sie bis zu ihrem Tode am 24. April 1534 innehatte (Vertrag von 1508 (Tochter des THOMAS VON FALKENSTEIN und URSULA VON RAMSTEIN und Schwester von ELISABETH, der vormaligen Äbtissin) | VON GÖSGEN, Amalia (I7824)
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| 2079 | Fam Blatt Vock 53 Kind 2 siehe Stammfolge Metz 4. Generation 2. Anna Elisabeth Metz heiratet Johann Stephan Metz siehe Blatt 3/6 6. Johann Georg Metz Blatt 4/1 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 5 Generation: 1. Johann Georg Metz siehe Blatt 5/1 | VOCK, Philipp Peter (I43573)
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| 2080 | Fam. aus der Stadt St. Gallen, wo der aus Sommeri stammende Ulrich 1516 das Bürgerrecht erwarb. Der Familienname wird auf Geselle bzw. (Waffen-)Gefährte zurückgeführt. Im Ancien Régime gehörten die G. häufig der Schneider- oder Weberzunft an und erlangten vereinzelt höhere polit. Ämter (Ratsherren). Aus der Fam. gingen mehrere Künstler hervor, u.a. Georg (1673-1741), Hofmaler in St. Petersburg, und Julius (1814-1904), Kunst- und Glasmaler in Paris. Ab dem 19. Jh. waren die G. häufig als Kaufleute oder in akadem. Berufen tätig, darunter Theodor ( -> 4) und Robert ( -> 3). Weiter gehörten zur Fam. Ärzte (Otto -> 2) und Juristen. Einzelne Familienmitglieder waren in der Leitung grosser Konzerne tätig, u.a. bei Hoffmann-La Roche (Basel) und der Helvetia-Versicherung (St. Gallen). Das Familienbewusstsein wurde im 20. Jh. durch verschiedene chronikal. Aufzeichnungen gepflegt. Literatur – O. Gsell, Zur Gesch. von St. Galler Fam., Ms., 1984, (KBSG) Autorin/Autor: Marcel Mayer | GSELL, Jakob Laurenz I. (I4400)
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| 2081 | Fam. in St. Gallen, 1432 bzw. 1478 eingebürgert, vermutlich aus Zürich stammend. Bereits 1415 lässt sich ein Heini Strub nachweisen. Der 1486 als Ratsherr belegte Hans (1497) gilt als Stammvater. Sein Enkel Leonhard war Kaufmann mit Handelsbeziehungen nach Lyon. Ein anderer Leonhard (->) gründete 1578 die erste Druckerei in St. Gallen. Die von ihm 1586 nach Konstanz verlegte Offizin hatte bis 1727 Bestand. Die S. stellten im 16. und 17. Jh. wiederholt städt. Beamte (Unterburgermeister, Ratsherren, Zunftmeister u.a.) und waren insbesondere im 18. Jh. als Kaufleute tätig. Um 1855 starb die Fam. aus. | N., N. (I13247)
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| 2082 | Familie Hermann entstammte der Familie der Herren von Landenberg, eines thurgauischen Rittergeschlechts. Seine Eltern waren Hermann IV., genannt Schöch, und Ursula Truchsess von Diessenhofen. Sein Bruder Wildhans von Breitenlandenberg war der Hauptmann von Greifensee und ist eine historische Gestalt der Schweiz. Sein Bruder Kaspar von Breitenlandenberg war von 1442 bis 1463 Abt von Kloster St. Gallen. Seine Schwester Anna soll mit dem Zürcher Bürgermeister Schwend verheiratet gewesen sein. Er war der Schwager von Ritter Bilgeri von Heudorf (Pilgrim von Heudorf).[1] Leben Hermann studierte ab 1424 an der Universität Heidelberg, ab 1436 an der Universität Bologna. 1430 wurde er Kanoniker und Domherr in Konstanz. 1442 hatte er ein Domkanonikat in Chur inne. Von 1451 bis 1466 war er Domdekan zu Konstanz. Am 24. April 1466 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Burkhard II. von Randegg zum Bischof des Bistums Konstanz. Er berief sogleich Ludwig von Freiberg, Konstanzer Domherr, zu seinem Koadjutor. Bischof Hermann galt als Friedensstifter. 1468 und 1472 als wichtiger Vermittler zwischen Eidgenossenschaft und Habsburg; er starb kurz vor Abschluss der von ihm mitbeeinflussten „Ewige Richtung 1474“. Am 18. September 1474 starb Hermann von Breitenlandenberg und wurde im Konstanzer Münster beigesetzt. Nachfolger wurden im Konstanzer Bistumsstreit, Ludwig von Freiberg als Kandidat des Papstes Sixtus IV., und Otto IV. von Sonnenberg, als Kandidat des Domkapitels und des Kaisers. | VON BREITEN-LANDENBERG, Hermann V. (I28513)
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| 2083 | Familie Johann Wilhelm Stucki entstammte einer alten und angesehenen Zürcher Patrizierfamilie. Er war der Sohn von Hans Rudolf Stucki (* 9. Februar 1507 in Zürich)[1], der im Auftrag des Zürcher Rates als Vogt die Güter des Klosters Töss verwaltete, und dessen zweiter Ehefrau Martha, Tochter des Besitzers des Schlosses Laufen[2] und Gerichtsherrn zu Osterfingen, Wilhelm von Fulach. Im Alter von sechs Monaten wurde er zur weiteren Erziehung an die Schwester seiner Mutter, Ursula von Fulach, nach Basel gegeben. Sein Neffe war der Theologe und Professor Johann Rudolf Stucki und sein Vetter war Melchior Goldast, den er tatkräftig bei dessen Studium unterstützte und auch später noch förderte.[3] Er war viermal verheiratet[4]: Erste Ehe: 1568 mit Elisabetha (* 1544 in Zürich; † vor 1577), Tochter des Ratsherrn Jakob Röist (1523–1573); Zweite Ehe: 1577 mit Maria, Tochter von Hans Stockar; Dritte Ehe: 1593 mit Katharina, Tochter des Stadtphysikus Benedikt Burgauer; Vierte Ehe: 1595 mit Maria Magdalena von Oftringen. Vier Söhne und drei Töchter überlebten ihn. Ausbildung Im Alter von acht Jahren kam er 1550 zur weiteren Ausbildung nach Zürich zu Ludwig Lavater, der mit einer Tochter von Heinrich Bullinger verheiratet war. Er besuchte die Lateinschule am Fraumünster unter dem Rektor Johannes Fries und den Lehrern Conrad Gessner, Rudolfus Collinus und Samuel Pellicanus (1527–1564), ein Sohn von Konrad Pellikan. 1557 wurde er von seinen Eltern an die neu gegründete Akademie Lausanne gesandt und studierte dort die lateinische, griechische und französische Sprache. Seine dortigen Lehrer waren Johannes Randonus und Franciscus Beraldus; er studierte dort unter anderem gemeinsam mit dem Schotten Peter Young, der später nach dem Tod von George Buchanan die Erziehung des schottischen Königs Jakob VI., des Sohnes von Maria Stuart, übernahm; Peter Young war der Vater des Gräzisten Patrick Young. Nach Beendigung der Akademie wurde er 1559 in die Schweiz zurückgerufen, ging nach Freiburg im Breisgau, um Glarean zu treffen, und reiste von dort nach Strassburg an das Gymnasium Schola Argentoratensis (Strassburger Schule) – das heutige Jean-Sturm-Gymnasium (Gymnase Jean Sturm), das vom Rektor Johannes Sturm geführt wurde; während seines Aufenthaltes wohnte er im Haus von Franciscus Hotomanus, den er in der Vorrede seiner Schrift Descriptio sacrorum gentilium ehrte, indem er betonte, wie wichtig und nachhaltig dessen Anregungen und Förderungen für seine Studien gewesen seien. Von Strassburg ging er auf Anregung Bullingers und weiterer Zürcher Gelehrter an das Collège de France in Paris und studierte bei Adrien Turnèbe, Denis Lambin, Jean Dorat, dazu Hebräisch bei Jean Mercier (1510–1570), Jean Cinquarbres (1514–1587) sowie Dialektik und Mathematik unter anderem bei Petrus Ramus. Der Zeitpunkt seines Aufenthaltes in Paris ist allerdings unbekannt, er selbst gibt in seiner Vorrede zu Antiquitates Convivialium an, es sei vor Ausbruch des Ersten Hugenottenkrieges, also vor 1562, gewesen. Werdegang Er hielt sich 1561 in Poissy auf, als dort im September ein Religionsgespräch[5] eröffnet wurde, auf dem katholische und reformierte Theologen fünf Wochen lang erfolglos eine Verständigung der beiden Bekenntnisse bezüglich der Lehren vom Abendmahl und von der Kirche herbeizuführen bestrebt waren. Auf protestantischer Seite vertraten neben Theodor Beza aus Genf der ehemalige florentinische Augustinermönch Petrus Vermilius, gewöhnlich Petrus Martyr genannt, ihre Positionen; Johann Wilhelm Stucki wurde, gemäss dem Rat und Presbyterium von Zürich, Martyr als Sekretär und Dolmetscher beigestellt und unterstützte diesen während des Kolloquiums. Nach Beendigung des Religionsgesprächs blieb Johann Wilhelm Stucki in Frankreich und war als Lehrer der Söhne eines französischen Prinzen tätig. In dieser Aufgabe lernte er Philippe Duplessis-Mornay, den späteren Berater Heinrichs IV., kennen, der sein Freund und Gönner wurde. 1564 hielt er sich mit seinem Jugendfreund Johann Jakob Grynaeus an der Universität Tübingen auf und besuchte unter anderem die Vorlesungen der Philologen Martin Crusius und Georg Hitzler, des Ethikers Samuel Heiland, des Physikers Georg Liebler und vor allem die des philosophischen Mediziners Jakob Degen. Von Tübingen ging er über Zürich und Genf, noch vor Beginn des Zweiten Hugenottenkrieges 1567, zum zweiten Mal nach Paris; von da aus reiste er weiter nach Italien, um an der Universität Padua den Rechtsgelehrten Guido Panciroli (1523–1599) zu hören und beim jüdischen Rabbiner Meir Katzenellenbogen die chaldäische und syrische Sprache zu erlernen. Nach einem Jahr kehrte er 1569 aus Italien in die Schweiz zurück und übernahm an dem von Huldrych Zwingli gegründetem theologisch-humanistischen Institut Collegium Carolinum in Zürich die Vertretung des altersschwachen Professors der Logik und Rhetorik Johann Jakob Ammann; bereits 1572[6] wurde er zum Professor der Theologie des Alten Testaments ernannt und übte das Amt bis zu seinem Tod aus. Mit seiner Ernennung zum Professor war auch seine Berufung zum Chorherrn am Grossmünster verbunden.[7] In den Jahren 1576 bis 1578 und 1584 wurde er zum Scholarchen des Collegium Carolinum gewählt.[8] Einer seiner Schüler war Kaspar Waser, den er als Sekretär an den Theologen Markus Bäumler nach Worms vermitteln konnte.[9] Er pflegte eine Freundschaft mit Johann I. von Pfalz-Zweibrücken[10], der eine reformatorische Glaubensauffassung hatte, und stand auch in Kontakt mit dem Theologen Girolamo Zanchi sowie im Briefwechsel mit Johann Konrad Ulmer. In numismatischen Fragen tauschte er sich als Münzsammler unter anderem mit Johann Jakob Rüeger aus. Nach seinem Tod wurde Markus Bäumler sein Nachfolger. Theologisches und schriftstellerisches Wirken Als Theologe gehörte Johann Wilhelm Stucki der calvinistischen Richtung an. Diesen Standpunkt vertrat er unter anderem 1588 als Mitglied der Synode in Bern, die den Burgdorfer Pfarrer Samuel Huber verurteilte, weil dieser die absolute Prädestinationslehre angegriffen und behauptet hatte, dass alle Menschen von Gott durch Christum zur Seligkeit erwählt seien. Er verfasste Viten von Johannes Wolf, Josias Simler, Heinrich Bullinger und Ludwig Lavater, dazu beschäftigte er sich in seiner Schrift Antiquitatum convivialium libri III 1597 mit der Kulturgeschichte der Antike. | STUCKI, Johann Wilhelm (I46135)
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| 2084 | Familie der Stadt Bischofszell, nachweisbar im Bischofszell seit 1504, die wahrscheinlich von St.Gallen zuwanderte. HBLS VI/S.194. Glückshafenrodel 1504: S.189/53 (4.Sept.): Bernhard Schlatter von Bischofszell S.228/15 (11.Sept.): Hans Schlatters wolf (?), Hansen Sch. Madlenli, Hansen Sch. Son Heinrich, Ursel Hansen Sch. husfrow Wappen: In Silber auf grünem Dreiberg drei grüne dreiblättrige Kleeblätter. Wappen auf Porträttafel, 1736 und Wappentafel der bürgerlichen Geschlechter im Museum Bischofszell, 1735. Bekannte Zeitgenossen: Urs Viktor Georg (1812 - 1871): Professor HTL Solothurn, Rektor KS, Historiker Josua (1623 - 1692): der Fall eines Konvertiten In fremden Diensten: Hans Felix (1709 - 1747): + in Turin Auswanderer: Georg Johann (1822 Solothurn - 1880) New York, USA Hans Bartholome 1799 - 1834) Mexiko | SCHLATTER, Stammlinie (I30176)
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| 2085 | Familie der Stadt St. Gallen unbekannter Herkunft. Der erste in St. Gallen erwähnte Weniger war der als Stammvater geltende Cuni (1375). Die Weniger übten bis ins 20. Jahrhundert vor allem handwerkliche Berufe aus; bis ins 18. Jahrhundert waren sie oft Weber, im 17. Jahrhundert auch Gerber. Die Buchdrucker Daniel (1675-1726) und Ruprecht (1680-1756) gaben in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbauliche Schriften heraus. Nur wenige Familienmitglieder wandten sich nicht handwerklichen Berufen zu, wie der Pfarrer Johannes (1557) oder der Kunstmaler Werner Otto (1873-1902). Der Fabrikant und Kaufmann Michael (->) stiftete 1831 ein Familienlegat. In der Stadtrepublik sassen die Weniger häufig im Grossen und Kleinen Rat, stellten jedoch nie einen Bürgermeister. Ab dem 19. Jahrhundert übernahmen sie kaum mehr öffentliche Ämter. Anfang des 21. Jahrhunderts lebten noch drei männliche Familienangehörige mit St. Galler Bürgerrecht. | WENIGER, Anna (I21161)
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| 2086 | Familie der Stadt St. Gallen unbekannter Herkunft. Der erste in St. Gallen erwähnte Weniger war der als Stammvater geltende Cuni (1375). Die Weniger übten bis ins 20. Jahrhundert vor allem handwerkliche Berufe aus; bis ins 18. Jahrhundert waren sie oft Weber, im 17. Jahrhundert auch Gerber. Die Buchdrucker Daniel (1675-1726) und Ruprecht (1680-1756) gaben in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbauliche Schriften heraus. Nur wenige Familienmitglieder wandten sich nicht handwerklichen Berufen zu, wie der Pfarrer Johannes (1557) oder der Kunstmaler Werner Otto (1873-1902). Der Fabrikant und Kaufmann Michael (->) stiftete 1831 ein Familienlegat. In der Stadtrepublik sassen die Weniger häufig im Grossen und Kleinen Rat, stellten jedoch nie einen Bürgermeister. Ab dem 19. Jahrhundert übernahmen sie kaum mehr öffentliche Ämter. Anfang des 21. Jahrhunderts lebten noch drei männliche Familienangehörige mit St. Galler Bürgerrecht. | WENIGER, N. (I46161)
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| 2087 | Familie Hettenbach von St.Gallen W 177 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/104984 Johann Georg Hettenbach: Testament mit mehreren Nachträgen W 177/3 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107006 Übersicht über die Erbmasse des Johann Georg Hettenbach W 177/4 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107007 zu Buch: JOHANN GEORG HETTENBACH (1747 - 1825) Mit einem Geleitwort von Robert Nef, Publizist und Autor, https://www.robert-nef.ch/ | HETTENBACH, Adriana Wilhelmine (I118)
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| 2088 | Familie Hettenbach von St.Gallen W 177 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/104984 Johann Georg Hettenbach: Testament mit mehreren Nachträgen W 177/3 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107006 Übersicht über die Erbmasse des Johann Georg Hettenbach W 177/4 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107007 | HETTENBACH, Johann Georg (I264)
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| 2089 | Familie Reichlin Die Herkunft der Stammväter und die Erhebung in den Adelsstand Die Genealogie der Familie Reichlin lässt sich bis zu Jodokus I (gest. 1369) zurückverfolgen, der als Ritter (eques) und österreichischer Praefect in Arenberg genannt wird. Sein Sohn Jodokus II war Stadtarzt und Schulmeister in Überlingen und Konstanz. Er bekam von dem ebenfalls aus dem Kanton St. Gallen stammenden Hans von Meldegg das Wappen und dessen Namen mit allen Freiheiten des Adels in einem feierlichen Akt übergeben. Diese Erhebung der Familie in den Adelsstand bestätigte Kaiser Friedrich III. im Jahr 1465 dem berühmten Sohn, Doktor Andreas Reichlin, der Bauherr unseres Palastes. Aufstieg und Niedergang der Reichlin von Meldeggs in Überlingen Über Generationen hinweg studierten die Reichlin von Meldeggs Medizin und Jura an den bedeutendsten Universitäten der Zeit. Die Reichlins waren bedeutende Patrizier, Bürgermeister – auch von Überlingen -, standen als Räte in bischöflichen und kaiserlichen Diensten oder waren einflussreiche Äbte. Das Überlinger Anwesen mit dem Palast ging an den ältesten erbberechtigten Sohn. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab es jedoch gerichtlichte Erbstreitigkeiten und der großartige Besitz wurde mehr und mehr zur finanziellen Last des einst einflussreichsten Überlinger Patriziergeschlechts. Im Jahr 1684 verkaufte Franz Wolf Reichlin von Meldegg das einst herausragende, jetzt verarmte Anwesen an die Familie Roth von Schreckenstein. Die Verzweigung der Nachkommen im Süddeutschen Raum Franz Wolfs kunstsinniger Sohn Anselm allerdings machte Karriere als Fürstabt des Stifts von Kempten (1728-1747, heute St. Lorenz), dessen letzter Fürstabt, Castolus Reichlin von Meldegg (1793-1803), aus der Gundelfinger Linie stammte. die Burgen Niedergundelfingen und Maisenburg bei Reutlingen mit umliegenden Ländereien gingen im 16. Jahrhundert an die Nachkommen des Andreas Reichlin. Außer in Überlingen und Konstanz lebten Zweige der Familie in Billafingen (von 1481 – 1684 im Besitz der Familie). Zu erwähnen ist weiterhin Sebastian Reichlin von Meldegg, Urenkel des Andreas, der in das Geschlecht der Sättelin von Eisenburg einheiratete und um die Mitte des 16. Jahrhunderts die Herrschaft des Patriziergeschlechts über die Eisenburg und das Dorf Fellheim bei Memmingen begründete. Die Verzweigung der Nachkommen im Süddeutschen Raum Franz Wolfs kunstsinniger Sohn Anselm allerdings machte Karriere als Fürstabt des Stifts von Kempten (1728-1747, heute St. Lorenz), dessen letzter Fürstabt, Castolus Reichlin von Meldegg (1793-1803), aus der Gundelfinger Linie stammte. die Burgen Niedergundelfingen und Maisenburg bei Reutlingen mit umliegenden Ländereien gingen im 16. Jahrhundert an die Nachkommen des Andreas Reichlin. Außer in Überlingen und Konstanz lebten Zweige der Familie in Billafingen (von 1481 – 1684 im Besitz der Familie). Zu erwähnen ist weiterhin Sebastian Reichlin von Meldegg, Urenkel des Andreas, der in das Geschlecht der Sättelin von Eisenburg einheiratete und um die Mitte des 16. Jahrhunderts die Herrschaft des Patriziergeschlechts über die Eisenburg und das Dorf Fellheim bei Memmingen begründete. Als Bauherr im Kreise der Welterneurer Schon während seines Medizinstudiums in Padua tauchte Andreas Reichlin ein in die Welt der führenden Humanisten, denen er als Arzt beim Basler Konzil (ab 1431) erneut begegnete. Zu den Welterneuerern gehörten der spätere Kardinal Nikolaus von Kues und Enea Silvio Piccolomini, später Papst Pius II. Piccolomini wurde aufgrund der außergewöhnlichen Fähigkeiten des Arztes, vom Kaiser beauftragt, eine Lobrede auf Reichlin zu halten. Als berühmter Arzt, unter anderem Kaiser Friedrichs III. sowie zahlreicher Adliger, wurde er reich und errichtete sich ab ca. 1459 nach den revolutionären Ideen der italienischen Humanisten seinen Palast und die Lucienkapelle. | REICHLIN VON MELDEGG, Christoph Eberhard (I20198)
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| 2090 | Familie von Dienstleuten der Grafen von Kyburg, die nur mit drei Vertretern in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts belegt ist. Ausserdem eine führende Familie in Aarau, deren Abstammung von den kyburgischen Dienstleuten zu vermuten, aber nicht nachgewiesen ist. Die Seon von Aarau waren ab der ersten Nennung 1270 im Rat vertreten. In der dritten Generation stieg Johann zum Schultheissen auf. Er heiratete Elisabeth von Hottingen und zog nach Zürich. Dort gelangte er in den Rat und wurde 1385 Schultheiss. Mit seinem gleichnamigen Sohn, Ritter und Rat von Zürich, starb die Familie nach 1424 im Mannesstamm aus. Die Angehörigen des Zürcher Zweigs heirateten in den Zürcher Stadtadel ein. | VON SEON, N. (I46170)
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| 2091 | Familienblatt Artz 1/2 | ARTZ, Hans Peter (I43399)
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| 2092 | Familienblatt Artz, siehe Blatt 2/2 | ARTZ, Nickel (Nicolaus) (I43398)
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| 2093 | Fara dürfte im Gebiet um den mittleren Rhein sowie rechts des Rheins begütert gewesen sein. Sein Vater Chrodoald fiel im Jahr 624 bei König Dagobert in Ungnade und wurde von Berthar, einem Parteigänger der Arnulfinger mit Wissen des Königs ermordet. Fara trat später als Freund und Bundesgenosse Herzog Radulfs von Thüringen († 642) auf, mit dem er gemeinsam gegen den fränkisch-austrasischen Regenten Ansegisel und gegen den jungen Merowingerkönig Sigibert III. rebellierte. Allerdings kam er beim Gegenfeldzug Sigiberts III. selbst ums Leben. Die Quellenlage zu seinem Leben ist sehr dünn und Details sind umstritten; teils wird spekuliert, ob er auch als Herzog von Baiern herrschte. Dies gilt jedoch als unwahrscheinlich. | GESCHLECHT DER AGIOLFINGER, Fara (I47184)
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| 2094 | Fastrada war die Tochter des Grafen Radulf aus vermutlich thüringisch-mainfränkischem Grafengeschlecht, wahrscheinlich dem der Mattonen. Carl Friedrich Colland gibt 1777 in seinen „Historische und durch Wappen erläuterte Nachrichten, von dem altfränkischen Geschlecht, der Herrn von Nordenberg, des Heil. Röm. Reichs ehemaligen Erbküchenmeistern und ihren Blutsfreunden, ...“ als Vater der Fastrada den Rudolf von Rothenburg, Herzog in Franken und Graf von Rothenburg a.d.T. (alte Schreibweise = an der Tauber) an.[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mattonen https://de.wikipedia.org/wiki/Fastrada | N., Radulf (I10815)
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| 2095 | Fels´sches Hausbuch | FELS, Sabina Dorothea (I815)
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| 2096 | Ferdinand I. hatte vor seinem Tod (1065) eine Teilung seines Herrschaftsterritoriums unter seinen Söhnen vereinbart. Während Sancho II. mit Kastilien und Alfons VI. mit León ausgestattet wurden, erhielt García das Königreich Galicien mit dem tributpflichtigen muslimischen Taifa-Königreich von Badajoz.[2] Zu seinem Königreich gehörte auch die Grafschaft Portugal, die vom Rio Miño bis nach Coimbra reichte. Ihr Graf, Nuno Mendes, erhob sich sofort gegen García, der den Grafen aber im Februar 1071 in der Schlacht von Pedroso töten und Portugal damit wieder unter seine direkte Kontrolle bringen konnte.[3] García konnte diesen Sieg allerdings nicht lange auskosten, denn nachdem seine Mutter im Jahr 1067 gestorben war, kam es zwischen den drei Brüdern zum Machtkampf um das Gesamterbe ihres Vaters. Im Juni 1071 zog Sancho II. von Burgos aus durch León nach Galicien und zwang den unterlegenen García zur Flucht zum maurischen Taifakönig von Sevilla. Als Sancho überraschend im Herbst 1072 starb, konnte García noch einmal in sein Königreich zurückkehren, wurde aber bereits ein Jahr später von Alfons VI. unter dem Vorwand eines Friedensgesprächs gefangen gesetzt.[4] Auf diese Weise konnte Alfons VI. das Reich des Vaters nun unter seiner Herrschaft wieder vereinen. García starb nach 17 Jahren Gefangenschaft und wurde in der Abtei San Isidoro in León bestattet.[5] | (GALICIEN), Garcia (I37743)
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| 2097 | FISCHBACHAU liegt im weitläufigen Tal der Leitzach auf einem Schwemmkegel am Ostrand des Leitzachtals und am Fuß des Breitensteins. Der Ort befindet sich 15 km südöstlich von Miesbach, 25 km südwestlich von Rosenheim, 32 km nordwestlich von Kufstein, 17 km von der Bundesautobahn 8 (Ausfahrt Irschenberg oder Bad Aibling) und 60 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Der Haltepunkt Fischbachau an der Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell liegt im Ortsteil Hammer 2,5 km vom Ortskern entfernt. Es bestehen hauptsächlich Linienbusverbindungen von Hammer über Fischbachau und Wörnsmühl nach Miesbach und zurück. 900 Meter südlich des Ortskerns liegt der Wolfsee. Erstmals wurde FISCHBACHAU in der Freisinger Liber commutationum et traditionum um 1078/1080 erwähnt. Ein von Gräfin HAZIGGA VON DIESSEN erst einige Jahre vorher in BAYRISCHZELL gegründetes BENEDIKTINERKLOSTER wurde 1085 nach Fischbachau verlegt, übersiedelte aber bereits 1104 schon wieder auf den Petersberg bei Dachau. 1096 bis 1100 entstand dabei als Klosterkirche die heutige Pfarrkirche St. Martin. Sie war bis zur Säkularisation 1803 Propstei der Abtei SCHEYERN und ist die älteste romanische Basilika Oberbayerns. 1064 begab EKKEHART I. sich, zu der damalige Zeit recht üblich, auf Pilgerreise ins heilige Land. Er schloss sich einem Tross bedeutender Persönlichkeiten an. Hierzu zählten u. a. Erzbischof Siegfried von Mainz, Bischöfe Günther von Bamberg, Otto von Riedenburg und Wilhelm I. von Utrecht. Auf dem Weg waren die Pilger vielen Angriffen ausgesetzt und erreichten durch den Einsatz von Ekkehard I. Jerusalem. Es wird berichtet, dass er die zerstreuten Pilger sammelte, indem er seine großen Bundschuhe mit roten Riemen auf seine Lanze steckte und als Banner verwendete. Dadurch erhielt er den Beinamen Graf mit dem Bundschuh. Er war einer der wenigen Pilger, die Deutschland wieder erreichte. Nach Deutschland zurückgekehrt soll er das Dorf Ried erbaut haben. Im Wappen der Stadt ist der Bundschuh zu sehen. Ekkehard I. wurde nach dem Tod des Vaters um 1074 Vogt von Freising und Vogt von Weihenstephan. Als 1096 der Aufruf zum ersten Kreuzzug begann, meldete sich Ekkehard I. gemeinsam mit seinem Bruder Otto II. zur Teilnahme. Um 1101 brach er abermals nach Palästina auf und kam nicht mehr in sein Heimatland zurück. Sein Bruder Otto II. kehrte in seine Heimat zurück. | VON SCHEYERN, Ekkehart I. (I35939)
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| 2098 | Flaach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Schweizer Kantons Zürich. Ihr Mundartname ist Flòòch. Älteste Belege weisen in die 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts zurück. Auf der 1993 durch Luftbildarchäologie im Chrumben entdeckten Fundstelle kamen 1997 bei Rettungsgrabungen 23 Körperbestattungen zutage. Männliche Gräber wiesen einheitlich relativ einfache Ausstattungen auf: eiserne Gürtelschnallen, Gürteltaschen mit Feuerstein und -stahl, aber keine Waffen. Weibliche Bestattungen waren zum Teil sehr kostbar mit silbernen Klein- und Bügelfibelpaaren ausgestattet, mit Armringen, Halsketten aus Glas- und Bernsteinperlen. Das reichste Grab enthielt überdies eine halbkugelige Glasschale Flaach bildet die Hauptsiedlung des Flaachtales und schmiegt sich zwischen Rhein und Thur an den Mülberg. Es ist aus den drei Siedlungen Oberdorf, Oberflaach und Niederflaach zum heutigen Dorf zusammengewachsen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Flaach 1044 in Zusammenhang mit dem einheimischen Adelsgeschlecht des Berchtold von Flacho, der im 11. Jahrhundert Hab und Gut dem Kloster Rheinau schenkte. Am Weg nach Andelfingen stand einst die Burg Hirzeren. Von ihr wird die Hirschstange über dem Eichenzweig im roten Wappengrund abgeleitet. Leider ist von dieser Burg heute nichts mehr zu sehen. Die Burg Schollenberg bewachte einst die Grenze der Gemeinde am Rheinübergang nach Rüdlingen. Sie fiel 1838 einem Brand zum Opfer. Die letzten Mauerreste dienen seit 1935 als Grundmauern für ein neues Wohnhaus. Ursprünglich hafteten die gerichtsherrlichen Rechte am Schloss Schollenberg. Ulrich von Fulach erwarb sie zwischen 1515 und 1542 von seinem Schwiegervater von Waldkirch. Den Gerichtsplatz bildete der mitten im Dorf liegende Schulhausplatz (Wesenplatz). Im Nordwesten des Dorfes befindet sich das Schloss Flaach, ehemaliger Sitz der Gerichtsherrschaft Flaach-Volken. Am Standort des früheren Kehlhofs (Hof des Kehlners, des Beamten, der für den Grund- oder Lehensherrn die Steuern oder Zinsen einzog) liess der neue Gerichtsherr Ulrich von Fulach kurz nach 1500 einen typischen spätmittelalterlichen Fachwerkbau erstellen, welcher um 1570 um einen westlichen Anbau erweitert wurde. Durch weitere Um- und Erweiterungsbauten entstand unter Tobias Peyer, ebenfalls Schaffhauser Bürger, 1612 das heutige Schlossgebäude. 1694 erwarb die Stadt Zürich für 30'000 Gulden das Schloss samt der Gerichtsherrschaft von den Söhnen des Dietegen Rink von Wildberg und setzte einen Obervogt ein. Da aber die Herrschaft wenig eintrug und sich infolgedessen kein Bewerber mehr dafür meldete, teilte Zürich die Gerichtsbarkeit der Landvogtei Andelfingen zu und verkaufte das Schloss 1780 an die Gemeinde Flaach. Nachdem es im gleichen Jahr an Abraham Tobler von Fehraltorf weiterverkauft wurde, verblieb es in privatem Besitz. 1984 erwarb Werner Dubno den Sitz von der hiesigen Baumeisterfamilie Brandenberger. Durch die Renovation nach alter Handwerkskunst von 1985 bis 1989 zeigt sich das Schloss heute in seinem ursprünglichen Aussehen. Es steht unter dem Schutz der Eidgenossenschaft und des Kantons Zürich. Im Mittelalter gehörten zwei Kirchen zum Dorfbild. In Niederflaach stand bis 1544 die Kirche des heiligen Nikolaus, bei welcher sich bis vor der Reformation ein Frauenklösterchen befand. Die Pfarrkirche in Oberflaach war Sankt Georg gewidmet. Im Türmchen des Gemeindehauses hängt noch heute eine Glocke dieser alten Kirche aus dem 15. Jahrhundert. In deren Nähe wurde 1610 - 1611 die jetzige Kirche erbaut, welche 1619 ihren Turm erhielt. Letztmals wurde die Kirche 1971 - 1973 einer Innenrenovation unterzogen; anfangs 1993 wurde die Orgel renoviert. Zur reformierten Kirchgemeinde gehört seit 1610 auch die Gemeinde Volken. Die Kapelle der evangelisch-methodistischen Kirche wurde 1924 erbaut. | VON FULACH, Johannes (I25383)
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| 2099 | Florens I. oder Floris I., wie er in Holland hieß, wurde um 1020 geboren. Er übernahm die Regierung ab 1049 von seinem verstorbenen Bruder Dietrich IV. Er unterwarf sich Kaiser Heinrich III. und konnte somit sein Erbe behaupten. Er setzte die traditionell gewordenen Fehden fort. Am 18. Juni 1061 wurde er von Markgraf Ekbert I. von Braunschweig-Meißen aus Rivalität um Friesland ermordet. | (HOLLAND), Florens I. (I39289)
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| 2100 | Floribert war der Sohn des Hubertus, Bischof von Lüttich. Er folgte 727 seinem Vater als Bischof. Zu Beginn seines Episkopats, um 728, gründeten die Schwestern Harlinde und Erlinde das Kloster Alteneik. Floribert vergrößerte die Anzahl der Kanoniker an der Kathedrale St. Lambert von 20 auf 30. Am 3. November 743 wurden in Anwesenheit von Karlmann (vor 714 + 17.07.754 in Vienne) die Gebeine des Heiligen Hubertus von Lüttich erhoben. Floribert starb am 25. April 746 und wurde in der Kathedrale St. Lambert bestattet. Die katholische Kirche verehrt ihn als Heiligen. Sein Festtag ist der 25. (27.) April, in der Diözese Lüttich am 1. November. | (HUGOBERTINER), Heiliger Heiliger Florebert (I36775)
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