Strauss Genealogie


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1901 Er war des Rats zu Feldkirch; Oberst unter Kaiser Friedrich III. VON FURTENBACH, Hans (I9832)
 
1902 Er war ein jüngerer Sohn des Joscelin, Herr von Courtenay (Haus Courtenay), und der Elisabeth von Montlhéry (Haus Montlhéry). Er erreichte das Heilige Land mit dem kleineren Kreuzzug von 1101, der im Anschluss an den erfolgreichen Ersten Kreuzzug stattfand. Er wurde bald einer der wichtigsten Gefolgsleuten seines Vetters des Grafen Balduin II. von Edessa (die Mütter waren Schwestern). Balduin ernannte ihn zum Kommandeur der Festung Turbessel am Euphrat, einem wichtigen Außenposten der Grafschaft im Kampf gegen die Seldschuken.

1104 geriet er in der Schlacht von Harran zusammen mit seinem Herren Balduin in die Gewalt der Muslime und wurde drei Jahre lang, bis 1107, von ihnen gefangen gehalten. 1113 erhielt er von Balduin I. das Fürstentum Galiläa.

Als Balduin II. 1118 im Königreich Jerusalem als Nachfolger Balduins I. König wurde, machte er Joscelin 1119 in Edessa zu seinem Nachfolger als Graf. Dies war auch der Lohn für das Engagement Joscelins bei der Königswahl zu Gunsten Balduins II.
Der schwerverletzte Joscelin führt seine Truppen zum Entsatz von Kaisun. (Miniatur in einer Handschrift aus dem 13. Jahrhundert.)

Joscelin wurde 1122 erneut gefangen genommen, und als Balduin II. kam, um ihn zu befreien, geriet dieser ebenfalls in Gefangenschaft, so dass Jerusalem nun ohne König war. Joscelin gelang 1123 die Flucht und er erreichte Balduins Freilassung im Jahr darauf.

1125 nahm er an der Schlacht von Azaz teil, einem Sieg der Kreuzritter gegen den Atabeg von Mosul.

1131, während der Belagerung einer kleinen Burg im Nordosten Aleppos, wurde er durch den Einsturz eines Pioniergrabens schwer verletzt, woraufhin er die Regierung der Grafschaft an seinen Sohn Joscelin II. übergab. Kurze Zeit später erhielt er die Nachricht, dass der Danischmenden-Emir Ghazi gegen die Stadt und Festung Kaisun marschiere. Als sein Sohn der Stadt die Hilfe verweigerte, befahl er seiner eigenen Armee, aufzubrechen, wobei Joscelin auf einer Bahre an der Spitze des Heeres getragen wurde. Als Ghazi vom Kommen des Heeres hörte, hob er die Belagerung auf und zog sich zurück. Kurze Zeit darauf starb Joscelin am Straßenrand.

Joscelin war in erster Ehe mit einer Tochter des Fürsten Konstantin I. von Armenien verheiratet, in zweiter Ehe mit Maria von Salerno, der Schwester des Roger von Salerno, Regent von Antiochia.  
VON EDESSA \ VON COURTENAY, Fürst von Galiläa Fürst von Galiläa Joscelin I. (I36467)
 
1903 Er war ein jüngerer Sohn des Markgrafen Leopold I. der Marcha Orientalis (Ostarrichi, das spätere Österreich), dem König Heinrich II. 1012, nach dem Tod des letzten Konradiner-Herzogs Hermann III., das Herzogtum zu Lehen gab. Ernst legitimierte seine Ernennung kurz darauf durch die Hochzeit mit Gisela, der Schwester seines Vorgängers, die ihm zwei Söhne schenkte, Ernst II. und Hermann IV., die nacheinander seine Nachfolger wurden.

Am 31. Mai 1015, dem Pfingstdienstag, wurde Ernst auf der Jagd vom Pfeilschuss eines seiner Gefolgsleute getroffen und tödlich verwundet. Er wurde in Würzburg beerdigt. Nach seinem Tode übertrug Kaiser Heinrich II. das Herzogtum an seinen ältesten Sohn Ernst.  
VON SCHWABEN, Ernst I. (I35998)
 
1904 Er war ein Sohn des Grafen Wilhelm (Guillaume) von Eu und Hiémois und damit ein Enkel des Herzogs Richard I. von Normandie. Sein Bruder war der Graf Guillaume Busac von Eu und Soissons.

Der Geschichtsschreiber Ordericus Vitalis beschreibt ihn als „heiligen Mann“. Als Bischof von Lisieux ist er ab 1049 bezeugt; in seine Amtszeit fällt der Abschluss des Wiederaufbaus der Kathedrale Saint-Pierre in Lisieux im romanischen Stil. Hugues d’Eu konnte sie um 1055/60 weihen.

Nach seinem Tod musste Wilhelm der Eroberer als Landesherr zwischen den Kanonikern von Lisieux und den der Abtei Notre-Dame-du-Pré (ebenfalls in Lisieux) vermitteln, da beide den Leichnam des Bischofs als Reliquie beanspruchten. Wilhelm entschied zugunsten der Abtei, die von Lesceline, der Mutter Hugues gegründet worden war. 
D`EU, Hugues (I37629)
 
1905 Er war ein Sohn des Hugo I., Graf von Rethel.[1][2]

1096 bis 1099 nahm er am Ersten Kreuzzug ins Heilige Land teil. Dort überließ ihm sein Vetter Balduin von Boulogne 1101 die Grafschaft Edessa, als dieser König von Jerusalem wurde. Als Balduin von Boulogne 1118 kinderlos starb, folgte er ihm auch auf dem Thron von Jerusalem. Die Grafschaft Edessa überließ er seinem Vetter (die Mütter waren Schwestern) Joscelin von Courtenay.

Als Graf von Edessa wurde Balduin 1104 von den Seldschuken nach der Schlacht von Harran gefangen genommen und erst 1108 wieder freigelassen.

Fast unmittelbar nach seiner Thronbesteigung in Jerusalem wurde das Königreich gleichzeitig von Syrien her durch die Seldschuken und von Ägypten her durch die Fatimiden angegriffen. Balduin II. gelang es, beide Gegner zurückzudrängen. 1119 wurde das Fürstentum Antiochia angegriffen, die Kreuzfahrer unterlagen in der Schlacht von Ager Sanguinis; trotz dieser schweren Niederlage gelang es Balduin noch im gleichen Jahr, die Seldschuken aus dem Fürstentum zu vertreiben.

1123 wurde er bei einer Grenzpatrouille in der Grafschaft Edessa erneut von den Seldschuken (von Balak ibn Bahram) gefangen genommen, diesmal aber bereits im Folgejahr freigelassen. In der Zwischenzeit hatten die Kreuzritter mit Hilfe einer venezianischen Flotte Tyrus belagert und erobert. Diese Hilfe führte zur Einrichtung von Handelskolonien der italienischen Republiken, nicht nur Venedigs, in den Küstenstädten des Königreichs, die autonom und frei von Steuerlasten und militärischen Pflichten waren.

In die Regierungszeit Balduins II. fällt die Gründung der ersten beiden Ritterorden. 1118 gründete Hugo von Payns in Jerusalem den Templerorden, der seinen Namen dem Umstand verdankt, dass Balduin ihm seinen ehemaligen Palast auf dem Tempelberg als Hauptquartier zur Verfügung stellte. Auch der Johanniterorden trat bald als Militärorden auf und die karitativen Ziele, die er ursprünglich hatte, rückten in den Hintergrund.

1125 sammelte Balduin die Ritter aller Kreuzfahrerstaaten um sich und schlug die Seldschuken in der Schlacht von Azaz, obwohl deren Armee wesentlich größer war. Als Folge der Schlacht gelang es den Kreuzrittern, viel von dem Einfluss wiederherzustellen, den sie nach dem „Ager Sanguinis“ verloren hatten. Hätten Antiochia und Edessa nach dem Sieg nicht damit begonnen, sich untereinander zu bekämpfen, wäre es Balduin vielleicht gelungen, Aleppo zu erobern. Stattdessen wurden Aleppo und Mosul 1128 unter Zengi vereint. Balduin wandte sich in der Folge gegen Damaskus, dessen Eroberung aber fehlschlug.

Balduin II. hatte 1101 Morphia von Melitene geheiratet, die Tochter des armenischen Fürsten Gabriel von Melitene. Balduin hatte keine Söhne, aber vier Töchter, Melisende, Alice, Hodierna und Ioveta. Er verheiratete Melisende 1129 mit dem Grafen Fulko V. von Anjou; Fulko und Melisende regierten nach Balduins Tod 1131 gemeinsam. Alice heiratete Bohemund II. von Antiochia, Hodierna Raimund II., den Grafen von Tripolis; Ioveta wurde Äbtissin von Bethanien. 
(JERUSALEM), Balduin II. (I40603)
 
1906 Er war ein Sohn Graf Markwarts IV. von Eppenstein und der Liutbirg von Plain, Tochter von Graf Liutold II.

In der Nachfolge seines Vaters, der auch nach der Absetzung Herzog Adalberos, seines Großvaters, die herrschende Kraft in Kärnten blieb, gelangte Liutold 1076/77 unter Absetzung des Zähringers Berthold durch König Heinrich IV. zur Herzogswürde, allerdings in einem beschnittenen Herzogtum: Es waren ausgegliedert worden: Friaul (an Patriarch Sieghard von Aquileia, † 1077), Istrien (kam nach Sieghards Tod wieder an Liutold) und Krain (ebenso an Aquileia, einige Zeit später) und auch die Kärntnermark (an die Otakare). Die Mark Verona blieb Liutold erhalten.

Die Erhebung Liutolds erfolgte im Anschluss an den Canossagang Heinrichs IV. und nach der Wahl des Gegenkönigs Rudolf von Rheinfelden, da sich der König von seinem treuen Parteigänger Liutold durch die schroffen Engpässe Karantaniens, wahrscheinlich über den Predilpass und durchs Gailitztal, zurück ins Reich geleiten ließ. Liutold war auch bei den späteren Rom-Zügen Heinrichs IV. an dessen Seite.

Das Zusammenspiel mit seinen Brüdern Ulrich, Hermann und Heinrich funktionierte sehr gut und so konnten sich die Eppensteiner im Reich bestens positionieren. Ulrich wurde 1077 als Abt von St. Gallen installiert und 1085 zusätzlich als Patriarch von Aquileia, Hermann 1085 als Gegenbischof von Passau, Heinrich als Vogt von Aquileia und wahrscheinlich 1077–1093 als Markgraf von Istrien und (wahrscheinlich) Krain.

In die zweite Hälfte seiner Amtszeit fällt vermutlich der Bau der Burg Eppenstein, nach der das Adelsgeschlecht später benannt wurde.

Angeblich wurde er sogar 1086–1090 Markgraf von Steiermark anstelle des für abgesetzt erklärten Markgrafen Otakar.

Liutold war zweimal verheiratet, hinterließ aber keine erbberechtigten Söhne. Er starb, laut einer fragwürdigen Quelle als Thronusurpator, im Jahre 1090 und ist begraben im Stift St. Lambrecht. 
VON EPPENSTEIN, Liuthold (I39642)
 
1907 Er war ein Sohn von Ordoño II. Er bestieg 925, nach der Beendigung eines Bürgerkrieges zwischen seinem Vetter, dem Sohn von Fruela II. und den Söhnen von Ordoño II., den Thron. In diesem waren seine Brüder und er von Sancho I. Garcés von Navarra unterstützt worden. Trotz des Sieges blieb ihre Herrschaft über das Königreich geteilt. Sein Bruder, Sancho Ordóñez, herrschte als König (926–929) über Galicien und sein anderer Bruder, Ramiro, regierte Portugal. Nach dem Tod seiner Gattin und Sanchos verzichtete er zugunsten seines Bruders Ramiro auf die Krone und zog sich ins Kloster zurück. Er bereute diesen Schritt und versuchte mittels Waffengewalt die Macht zurückzuerlangen, wurde jedoch von seinem Bruder besiegt. Dieser veranlasste Alfonsos Blendung und ließ ihn in einem Kloster festsetzen. Sein Leichnam wurde später in die Basilika San Isidoro überführt und dort beigesetzt. (LEON), Alfons IV. (I37762)
 
1908 Er war ein Sohn von Ordoño II. Er bestieg 925, nach der Beendigung eines Bürgerkrieges zwischen seinem Vetter, dem Sohn von Fruela II. und den Söhnen von Ordoño II., den Thron. In diesem waren seine Brüder und er von Sancho I. Garcés von Navarra unterstützt worden. Trotz des Sieges blieb ihre Herrschaft über das Königreich geteilt. Sein Bruder, Sancho Ordóñez, herrschte als König (926–929) über Galicien und sein anderer Bruder, Ramiro, regierte Portugal. Nach dem Tod seiner Gattin und Sanchos verzichtete er zugunsten seines Bruders Ramiro auf die Krone und zog sich ins Kloster zurück. Er bereute diesen Schritt und versuchte mittels Waffengewalt die Macht zurückzuerlangen, wurde jedoch von seinem Bruder besiegt. Dieser veranlasste Alfonsos Blendung und ließ ihn in einem Kloster festsetzen. Sein Leichnam wurde später in die Basilika San Isidoro überführt und dort beigesetzt. (LEÓN), Alfons IV. (I40333)
 
1909 Er war ein Spross der Familie Vultejus (auch Vultée), einem durch seinen Großvater begründeten hessischen Adelsgeschlecht.  VON VULTEJUS, Hermann (I6327)
 
1910 Er war ein Tuchhändler und erwarb von seiner Schwester Rosa Zollikofer das Landgut Pfauenmoos bei Berg.
Er wurde 1573 zum Stadtrichter, Ratsherrn und Säckelmeister der Stadt St. Gallen gewählt.
Am 19. Oktober 1578 erfolgte, gemeinsam mit seinen Brüdern und Vettern die Erhebung in den erblichen Adelsstand durch Kaiser Rudolf II.
Am 20. Oktober 1582 befand er sich als Gesandter zur eidgenössischen Bundesbeschwörung mit König Heinrich III. in Paris.
1585 erhielt er von Berchtold Brümsi von Herblingen die Gerichtsherrschaft und das Schloss Altenklingen, das er 1586 vollständig erneuerte. Weil er selbst kinderlos war, errichtete er 1586, gemeinsam mit seinen Brüdern Georg Zollikofer und Laurenz Zollikofer, die Familienfideikommisse Zollikofer von Altenklingen und Pfauenmoos; Pfauenmoos befand sich bis 1839 und Altenklingen bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts in Familienbesitz.  
ZOLLIKOFER (VON ALTENKLINGEN), Leonhard (I2499)
 
1911 Er war ein unehelicher Sohn des Grafen Wilhelm II. Taillefer von Angoulême, weshalb bei dessen Tod um 945 die Grafschaft Angoulême von dessen Vettern aus dem Périgord übernommen wurde. Im Jahr 975 erhob Arnaud trotz seiner illegitimen Geburt Erbansprüche auf Angoulême und bekam dafür die Unterstützung des Herzogs Wilhelm IV. Eisenarm von Aquitanien. Als er im Kampf seinen Vetter Ranulf Bompar getötet hatte, konnte er Angoulême schließlich übernehmen.[1]

In den folgenden Jahren konsolidierte und erweiterte er seine Macht auf Kosten des Bischofs Hugo von Angoulême. Weiterhin machte er sich zum Schutzherrn (advocatus) der Abtei von Saint-Cybard.[2] Er unterstützte den Herzog in der Fehde gegen die Sippe von Boson dem Alten und nahm dessen Sohn Gauzbert gefangen, den er an den Herzog auslieferte. 988 nahm er in Saint-Amant-de-Boixe den Mönchshabit an und trat in die Abtei Saint-Cybard ein, wo er nur wenig später starb und an einem 4. März neben seinem Vater bestattet wurde.[3]

Arnaud Manzer war nacheinander mit den Damen Raingarde und Aldearde verheiratet, von denen die erstere die Mutter seines Sohnes und Nachfolgers Wilhelm IV. Taillefer († 1028) war. 
TAILLEFER VON ANGOULEME, Arnaud II. Manzer (I36646)
 
1912 er war ein Wollschläger und Gwandschneider
Vogt des Frauenklosters Interlaken 1458 - 1473
den Bürgern 1466, Zeugherr 1470
Teilnehmer an den Burgunderkriegen
--> Vogt des Frauenklosters ‎von: 1458 an 1473 in Interlaken, Interlaken, BE, CHE
Eingebürgert ‎
--> Grossrat ‎1466 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Zeugwart ‎1470 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Teilnehmer an den Burgunderkriegen ‎von: 1474 an 1477 
TILLIER, Johannes (I32826)
 
1913 Er war erst einige Monate alt, als er von Knut dem Großen nach Dänemark gebracht wurde, um dort ermordet zu werden. Er wurde jedoch heimlich nach Kiew gebracht, von wo aus er nach Ungarn kam.

Als Eduard der Bekenner, Stiefsohn Knuts und Halbbruder Edmund Ironsides, hörte, dass sein Neffe Eduard Ætheling lebt, rief er ihn nach England zurück und setzte ihn als seinen Erben ein. Eduard starb jedoch wenige Monate später, wodurch ein Nachfolgestreit ausgelöst wurde, der schließlich in die Normannische Eroberung Englands mündete.

Eduards Ehefrau war Agatha, Tochter König Stephans von Ungarn und Giselas von Bayern. Ihre Kinder waren Edgar Ætheling, Margareta von Schottland und Christina, die Tante und Erzieherin der späteren englischen Königin Edith von Schottland. 
VON ENGLAND, Ætheling (I37320)
 
1914 Er war Graf im Speyergau, Wormsgau, Elsenzgau, Kraichgau, Enzgau, Pfinzgau und Ufgau, sowie im Jahr 956 Graf im Nahegau. 978 bis 983 und 995 bis 1004 war er Herzog von Kärnten. Im Jahre 995 erhielt er nach dem Tod Heinrichs des Zänkers mit dem Herzogtum Kärnten auch die Mark Verona. Bei der Königswahl des Jahres 1002 war er einer der Kandidaten.

Er gründete im Jahr 977 (oder 987 – Quellenlage unsicher) das Kloster Lambrecht im Speyergau. In der gleichen Zeit ließ er in Zell bei Worms die während der Ungarneinfälle verwüstete Wallfahrtsstätte des Hl. Philipp von Zell renovieren. Um das Jahr 1000 gründete er das Stift Sinsheim.

Sein Begräbnisort ist unbekannt. Als mögliche Begräbnisorte werden Bruchsal[1], Kärnten[2], St. Lambrecht[3] oder Sinsheim[4] genannt.  
(KÄRNTEN), Otto I. (I11008)
 
1915 Er war in erster Ehe mit der byzantinischen Prinzessin Anastasia (oder Irina), Tochter des Kaisers Konstantin IX., verheiratet, in zweiter Ehe mit Anna von Polowzen. Dieser zweiten Ehe entstammt die Tochter Jewpraksija, welche ab 1089 als Adelheid von Kiew zweite Ehefrau des römisch-deutschen Kaisers Heinrich IV. wurde.
Nach dem Tod des Vaters 1054 scheinen Wsewolod und der ältere Bruder Swjatoslaw einvernehmlich gemeinsam mit dem ältesten und dominierenden Bruder Isjaslaw I. regiert zu haben. Wsewolod erhielt das Teilfürstentum Perejaslaw mit der Stadt Susdal als Zentrum zugesprochen, wo er 1061 einen ersten Überfall der Kumanen abwehrte und mit Khan Sokal Frieden schloss.

Nachdem es zu einem Zerwürfnis zwischen den Brüdern gekommen war, unterstützten Wsewolod und Swjatoslaw im Frühjahr 1073 die Stadtbevölkerung Kiews bei der Vertreibung Isjaslaws und Swjatoslaw trat die Nachfolge seines Bruders als Großfürst an. Mit Hilfe des polnischen Herzog Bolesław II., dessen Cousin er war, wollte Isjaslaw seine Herrschaft zurückerobern. Nach Swjatoslaws Tod im Dezember 1076 verzichtete Wsewolod zu Gunsten seines älteren Bruders auf die Herrschaft. Im Gegenzug erhielt Wsewolod vom wieder inthronisierten Isjaslaw das Fürstentum Tschernigow zugesprochen. Da dieses jedoch ursprünglich an Swjatoslaws Sohn Oleg fallen sollte, brach ein offener Konflikt zwischen den Brüdern einerseits und Oleg und dessen Verbündeten Boris Vyatscheslawitsch von Tmutorokan andererseits aus. In der entscheidenden Schlacht bei Nezhatyna Nyva am 3. Oktober 1078 wurde Oleg geschlagen, während Isjaslaw und Boris im Kampf fielen. Durch Isjaslaws Tod konnte sich Wsewolod endgültig als Kiewer Großfürst durchsetzen.

Im Kampf mit seinem Neffen Oleg zeigte sich eine Schwäche des Senioratsprinzips: Um seinen Anspruch auf Tschernigow durchsetzen zu können, ging er sogar ein Bündnis mit den heidnischen Polowzern ein, die daraufhin in die Rus einfielen. Durch diese Auseinandersetzungen konnte Wsewolod auch die 1084 erfolgreich wieder aufgenommenen Feldzüge gegen den alten Feind Polozk nicht fortsetzen.

Wsewolod starb am 13. April 1093. Sein Nachfolger wurde Swjatopolk II., ein Sohn Isjaslaws. 
JAROSLAWITSCH, Wsewolod I. (I37682)
 
1916 Er war in verheiratet mit Ingrid Ragnvaldsdatter, Enkelin des schwedischen Königs Inge Stenkilsson und hatte mit ihr den Sohn Inge Krogrygg. Mit seiner Nebenfrau Tora Gudmundsdatter hatte er den Sohn Sigurd Munn und mit anderen, nicht bekannten Nebenfrauen die Söhne Øystein und Magnus. Außerdem hatte er die Töchter Margrete, Brigitta und Kristina. Margrete heiratete nach Island den dortigen Jón Hallkjellsson, so dass König Harald auf diese Weise in so gut wie allen isländischen Genealogien auftaucht. (NORWEGEN), Harald IV. (I40891)
 
1917 Er war jüngster Sohn des Herzogs Otto von Bayern aus dem Hause Northeim und der Richenza von Schwaben, Tochter von Herzog Otto II.

Siegfried und sein Bruder Kuno waren 1075/76 Geiseln bei König Heinrich IV. und wurden später dessen treue Stützen. Siegfried war Graf im Hessengau, Nethegau und Ittergau, Vogt von Corvey und Northeim. Er war 1089 Richter über Markgraf Ekbert II. von Braunschweig-Meißen und sprach über ihn die Acht aus.

Er heiratete Adelheid Gräfin von Holstein. Der beiden einziger Sohn war Siegfried IV. von Boyneburg. Ihre Tochter war Richenza von Boyneburg. 
VON BOYNEBURG, Siegfried III. (I39674)
 
1918 Er war jüngster Sohn des Weimarer Grafen Wilhelm II. Nach dessen Tod folgte er in Weimar und gewann noch die Grafenrechte im Eichsfeld hinzu. Damit geriet er in Konflikt mit den Erzbischöfen von Mainz. Mit dem König stand er in bestem Einvernehmen. Von Zeit zu Zeit übernahm er die Wachaufsicht über die Burg Meißen. 1017 lag er mit Gebhard von Querfurt in Streit, den der König zu Allstedt schlichtete. Unter Wilhelm erreichte die Machtstellung des Hauses Weimar innerhalb des thüringischen Raumes ihren Höhepunkt, was auch teilweise durch das Eindringen der Ekkehardiner in das Markgrafengebiet begünstigt wurde. VON WEIMAR-ORLAMÜNDE, Wilhelm III. (I35924)
 
1919 Er war noch minderjährig, als der Vater 1271 vom Feldzug Ottokar Přemysls gegen Ungarn heimkehrte und bald darauf seinen Verletzungen erlag. Der jüngere Bruder Gottfried starb kurz nach dem Vater, im selben Jahr. Anfangs waren noch seine beiden Onkel Rudolf II und Eberhard I. seine Vormünder, wobei besonders Rudolf, Propst in Basel und dann 1274 Bischof von Konstanz, sich für sein Mündel starkmachte, während Eberhard sich ab 1273 mehr um seine durch Heirat erworbenen Kyburgischen Besitzungen kümmerte. 1288 trat er seine Regentschaft an.

Rudolf hielt sich mit Vorliebe im Schloss Rapperswil auf, zeigte sich aber öfters in Laufenburg. Im Jahr 1310 wurde ihm die Vogtei im Urserental (Gotthard) übertragen.

Bald danach entglitt ihm die Reichsvogtei über die Waldstätte in der Innerschweiz, über Zürich und Konstanz, auch der Versuch die Vogtherrschaft über das Kloster St. Blasien zu erlangen missriet ihm.

Er war ein Anhänger des Nassauers König Adolf – zu der Zeit waren die Laufenburger meist erbitterte Gegner der österreichischen Habsburgerlinie – und zog im Herbst 1297 nach Frankfurt. In der Schlacht bei Göllheim kämpfte er für König Adolf gegen seinen Cousin Herzog Albrecht (* Juli 1255 in Rheinfelden; † 1. Mai 1308 in Königsfelden bei Brugg) später Albrecht I. (HRR) , dort geriet er jedoch in Gefangenschaft. Er musste dem neuen König huldigen und wurde in die Heimat entlassen, wo er 1305 den Titel eines Landgrafen im Zürichgau führte. Nach Albrechts Tod schloss er sich König Heinrich VII. an. Dieser ernannte ihn im Frühjahr 1310 zum Reichslandvogt im Thurgau und Zürichgau. Ende 1310 oder Anfang 1311 begab er sich zu dem Heer Heinrichs in der Lombardei,[1] kehrte aber schon im Sommer 1311 wieder in die Heimat zurück und stand nun, wie auch der König selbst, in freundschaftlichem Verhältnisse mit den Herzögen von Österreich. Befand sich Herzog Leopold in den oberen Landen, war er oft in dessen Nähe. Zwei 1313 von Rudolf verfasste und an König Johann von Böhmen und Polen und dessen Rat, den Grafen Bertold von Henneberg gerichtete Briefe[2] gehören zu den ältesten deutschsprachigen Briefen.[3] Nach der Doppelwahl Friedrichs des Schönen und Ludwigs des Bayern im Oktober 1314 war Graf Rudolf dann kaum mehr in seiner Heimat. Zur Genesung von einer Krankheit begab er sich 1314 in das südliche Frankreich. Er starb am 22. Januar 1315 in Montpellier.  
VON HABSBURG-LAUFENBURG, Rudolf III. (I35527)
 
1920 Er war Seigneur de Figeac, de Mornas, de Caderousse, d'Oppède, de Malaucène, de la Tour-de-Canillac et de Mas-Blanc (in Saint-Rémy-de-Provence), sowie Soriano nel Cimino in Italien.
Der Franzose Bernardon de la Salle, der aus dem Bistum Agen in der Gascogne stammt, ist in seinem Heimatland wenig bekannt, dafür umso mehr in Italien, wo er Bernardo della Sala und Bernardo Guascone genannt wird. Für John Hawkwood (Giovanni Acuto), seinen Schwager (beide hatten uneheliche Töchter von Bernabò Visconti geheiratet) war er der beste Condottiere neben Giovanni degli Ubaldini († 1390).
Im Sold der Engländer, des Papstes und der Visconti
Bernardon zeichnete sich als Militär im Dienst von Karl dem Bösen, König von Navarra und Edward of Woodstock, genannt „der Schwarze Prinz“, Papst Clemens VII. in Avignon, Ludwig II. von Anjou, Graf von Provence und König von Neapel, sowie der Familie Visconti aus. Es ist bekannt, dass der Gaskogner in diesen Diensten niemals eine einzige Feigheit oder einen Treuebruch begangen hat. Es ist problematisch, das gleiche von seinen Kriegen als Abenteurer im Languedoc rhodanien (Pont-Saint-Esprit, Anduze), im Bourbonnais (Saint-Pourçain, Belleperche) oder in Italien gegen Siena, Pisa oder Lucca zu behaupten. Er war mit Riccarda, einer unehelichen Tochter Bernabò Viscontis verheiratet.[1] und ist der außereheliche Vater von Bernardon de Serres (1359–1413) und Antoine de la Salle (um 1385-um 1462)[2]. ... 
DE LA SALLE, Bernardon (I1864)
 
1921 Er war seinem Vater Bermudo II. auf den Thron gefolgt und stand unter der Vormundschaft von Doña Elvira, seiner Mutter, und vom Grafen Menendo González. Während seiner Minderjährigkeit erhielt er Unterstützung durch Navarra und Kastilien in den kriegerischen Auseinandersetzungen mit Almansor. Nach seinem Regierungsantritt besiedelte er León neu, das von den Mauren zerstört worden war. Er berief dort einen Rat ein, der 1020 die Fueros (Rechte) von León verabschiedete. Deswegen hat er auch den Beinamen „der mit den guten Rechten“. Er heiratete Elvira Menéndez von Melanda (Tochter von Menendo González von Galicien und von Doña Toda) und als zweite Ehefrau Urraca Garcés von Pamplona (Tochter von García Sánchez von Navarra und von Jimena Fernández). Sein Sohn Bermudo III. erbte 1028 das Königreich von ihm. Er hatte zwei Töchter. Sancha von Elvira und Jimena, Tochter von Urraca. Er starb bei der Belagerung von Viseu. (LEON), Alfons V. (I37744)
 
1922 Er war Sohn und Thronfolger von Zar Peter I. und Maria-Irene von Byzanz, der Tochter des Christophoros Lakapenos und Enkelin des byzantinischen Kaisers Romanos I. Man nimmt an, dass er der einflussreichen bulgarischen Herrschaftsfamilie Dulo (später Krum) angehörte. Ab 963 war er gemeinsam mit seinem Bruder Roman Geisel des byzantinischen Kaisers Nikephoros II. Phokas. Als sein Vater Peter I. 970 starb, kehrte er mit seinem Bruder nach Bulgarien zurück. Doch der östliche Teil des Bulgarischen Reiches wurde von dem Fürsten von Kiew, Swjatoslaw überrannt. Unter dem Druck von Knjaz Swjatoslaw musste er einen Teil des bulgarischen Heeres gegen den neuen byzantinischen Kaiser Johannes Tzimiskes entsenden. Als der byzantinische Kaiser Johannes Tzimiskes, unter dem Vorwand Bulgarien von den Russen zu retten, 971 ins Land einmarschierte, konnte er nur wenig entgegensetzen. Johannes Tzimiskes schlug die Russen nieder und plünderte die bulgarische Ostprovinzen mit der Hauptstadt Preslaw. Der westliche Teil des Reiches wurde weiter von den Komitopuli regiert. Den Zaren selbst und sein Bruder Roman führte er erneut in die Gefangenschaft nach Konstantinopel. Dort musste Boris II. öffentlich seine Machtsymbole abgeben und bekam den gewöhnlichen byzantinischen Titel Magistros, jedoch blieb er offiziell Zar der Bulgaren.

977 gelang Zar Boris II. und seinem Bruder die Flucht aus Konstantinopel, jedoch kam der Zar an der bulgarisch-byzantinischen Grenze unter ungeklärten Umständen um. Sein Nachfolger wurde sein Bruder, Zar Roman, der von den Komitopuli unterstützt wurde. 
(BULGARIEN), Boris II. (I37388)
 
1923 Er war Sohn von Bernhard II. von Werl. Der Name der Mutter ist nicht bekannt. Sein Bruder Heinrich wurde Bischof von Paderborn. Der Bruder Konrad II. war der Haupterbe. Er selbst erhielt unter anderem Besitzungen mit der Hälfte von Werl als Erbe. Außerdem bekam er einen Teil des Lürwaldes und Güter im Bereich der späteren Grafschaft Mark.

Er taucht als Zeuge für eine in Soest ausgestellte Urkunde des Erzbischofs von Köln Sigewin von Are auf. Er war 1085 anwesend, als Erpho von Münster Angelegenheiten des Stift Freckenhorst regelte.[1]

Er war wohl unverheiratet. Beim Erbstreit mit seinem Neffen Friedrich vermachte er 1102 seinen Teil an den Besitzungen in und um Werl sowie seinen Anteil am Lürwald dem Erzbistum Köln. Zu den Besitzungen gehörte nach späteren Quellen auch der Haupthof Hemmerde. Die Kölner Bischöfe konnten ihren Einflussbereich in Westfalen ausbauen. Liupold war der letzte Graf von Werl. Die Familie konzentrierte sich nunmehr auf den Raum um Arnsberg. Möglicherweise hatte er auch Besitzungen und (Grafschafts-)Rechte im Osnabrücker Raum. 
(WERL), Liupold (I39682)
 
1924 Er war Sohn von Rudolf von Werl, einem Bruder von Hermann II., und einer unbekannten Mutter. Ein Bruder oder Vetter Hermanns dürfte Bischof Rotho von Paderborn gewesen sein. Über sein Leben ist recht wenig bekannt. Er hatte Grafenrechte im friesischen Emsgau. Von ihm sind in Emden geprägte Münzen bekannt. Dort besaß er wohl eine Burg, die über eine St. Walburgiskapelle verfügte. Die Burg hat möglicherweise bereits unter seinem Vater bestanden. Albert K. Hömberg hatte Hermann noch mit einem Vogt des Klosters Werden in Verbindung gebracht. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass der Vogt dem Geschlecht der Grafen von Berg angehörte. Der dennoch bedeutende und hochadelige Rang Hermanns wird durch seine Heirat mit Richenza deutlich. Diese stammt auch nach neueren Forschungen wohl aus dem rheinischen Haus der Ezzonen.[1] Sie war Tochter des Herzogs Otto von Schwaben. Aus der Ehe Hermanns mit Richenza ging die Tochter Oda hervor. Diese heiratete um 1065 den Grafen Udo von Stade. Nach dem Tod Hermanns heiratete Richenza Otto von Northeim. (WERL), Hermann III. (I39673)
 
1925 Er war somit ein Neffe Johannes’ II. und ein Cousin Manuels I. Andronikos hatte sechs Geschwister, darunter die Brüder Johannes und Alexios. Spätestens seit 1155 war er verheiratet mit Euphrosyne († 1195), Tochter (oder Nichte) des Theodoros Kastamonnites, mit der er sechs Söhne (Konstantin, Johannes, Alexios III., Theodoros, Andronikos, Isaak II.) und mindestens zwei Töchter (Theodora, Irene) hatte.  KONMEA, Theodora (I36434)
 
1926 Er war verheiratet mit Brigida, der außerehelichen Tochter Harald Gilles, der die Mutter von Magnus nach dem Tod ihres Mannes Henrik Skadelår geheiratet hatte. Sie war also seine Stiefschwester. Brigida war vorher mit Karl Sunesson verheiratet gewesen.

Er gehörte zu einer der drei agnatischen Linien nach dem dänischen König Sven Estridsson. Fünf Brüder seines Großvaters Sven waren Könige von Dänemark gewesen. Außer dass er 1148 einen Privilegienbrief für das Benediktinerkloster in Ringsted bezeugte, gibt es keine Nachrichten über ihn vor der Mitte der 1150er Jahre. Nach Saxo Grammaticus soll er da in seinem Bestreben, König zu werden, einen Bediensteten von König Sverker dem Älteren zum Mord an diesem angestiftet haben. Die Königs-Chronik des Västgötalag berichtet den gleichen Vorgang. Dort heißt es, der Mörder sei des Königs Stallmeister gewesen, nennt aber in diesem Zusammenhang nicht den Namen Magnus Henrikssons. Die Eriks-Legende berichtet, dass Erik der Heilige am 18. Mai 1160, bei der Dreifaltigkeitskirche von Östra Aros (Uppsala) von einem dänischen Prinzen Magnus getötet wurde. Dieser Magnus wird mit Magnus Henriksson identifiziert. Snorri Sturluson, der wie Saxo Erik den Heiligen nicht erwähnt, berichtet, dass Magnus' Halbbruder Orm, ein außerehelicher Sohn seiner Mutter, zu seinem Bruder König Magnus von Schweden geflohen sei, als deren Halbbruder König Inge Krogrygg von Norwegen am 4. Februar 1161 getötet worden war.

Nach der Königschronik wurde Magnus von Karl Sverkersson, dem Sohn des ermordeten Sverker I., bei Örebro getötet. 
HENDRIKSSON, Magnus (I40895)
 
1927 Er war verheiratet mit Mathilde, Tochter des Dedo IV. von Wettin und der Bertha von Groitzsch oder von Morungen, die ihm 1143 nach dem Tod ihres Bruders Heinrich bedeutende Güter wie Leisnig und Colditz zubrachte. Nach 1147 verkaufte Rapoto diese Güter an Herzog Friedrich III. von Schwaben, den späteren Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), der sie 1158 in Reichsgut umwandelte.

1132 stifteten Rapoto und Bischof Otto von Bamberg das Kloster Heilsbronn; es gehörte zum Einzugsbereich des Bistums Bamberg.

Seine Tochter Hildegard heiratete Konrad II. von Raabs, aus welcher Verbindung Sophia von Raabs entsprang. 
VON ABENBERG, Rapoto (I40202)
 
1928 Er war verheiratet mit Regina, die eine Tochter des Grafen von Oltigen war. Ihr gemeinsamer Sohn war Wilhelm der Deutsche.

Rainald begab sich 1097 auf den ersten Kreuzzug und beauftragte seinen jüngeren Bruder Stephan Tollkopf mit der Regierung in der Freigrafschaft als Vormund für seinen unmündigen Sohn. Rainald starb im Verlauf des Kreuzzuges. Dem Chronisten Albert von Aachen zufolge gehörte er dem Gefolge des Herzogs Welf I. von Bayern an als er starb, womit er dann aber dem Kreuzzug von 1101 angehört hätte, an dem auch sein Bruder Stephan Tollkopf teilnahm. 
(BURGUND), Rainald II. (I40402)
 
1929 Er war vermutlich ein Sohn von Gerulf dem Älteren.

Er war Graf im Kennemerland, womöglich auch in Friesland. Im Jahre 882 wurde das Kennermerland, das vorher der Normanne Rörik zu Lehen gehabt hatte, an den Normannen Gottfried gegeben, der sich taufen ließ.

Dennoch unternahm Gottfried im Jahre 884 einen Plünderungszug, auf dem er bis Duisburg vordrang, verband sich mit Hugo von Lothringen, dessen Schwager er war, und verlangte 885 durch die unter ihm stehenden Friesengrafen, Gerulf und Gardulf, der Kaiser solle ihm eine Reihe Kammergüter am Rhein abtreten, wenn er treu bleiben solle. Im Juni 885 traf dann Gottfried in der Betuwe bei Herwen unter dem Vorwand von Unterhandlungen mit Herzog Heinrich zusammen, wurde dort aber mit Gerulfs Hilfe ermordet.

Auf jeden Fall muss Gerulf bei der Revolution, durch welche Kaiser Karl der Dicke im Ostfrankenreich gestürzt wurde, ein eifriger Anhänger des neuen Königs Arnulfs gewesen sein. Dieser belehnte ihn nicht nur im Jahre 898, vielleicht auch um ihn noch fester an sich zu binden, erblich mit einem Königsforst und einem Vorwerk südlich von Haarlem auf der damals trocken liegenden Gegend Haarlemmermeer sowie mit anderen Ländereien im Teisterbant und andererorts, sondern sein Geschlecht erscheint dann auch mit den folgenden Königen, die aus derselben Aktion wie Arnulf erhoben wurden, auffallend befreundet. Nur in der kurzen Zwischenzeit, wo es zweifelhaft war, ob Lothringen zum Ostfrankenreich oder Westfrankenreich fallen sollte, wo zwei Parteien das Land selbst zerrissen, scheint Gerulfs Sohn, Dietrich I., seinen Vorteil wahrgenommen zu haben. 
VON KENNEMERLAND, Gerulf; ´der Jüngere` (I39729)
 
1930 Er wird 1461 erstmals als Domherr in Münster genant
1469 Archdiakon zu Billerbeck
verkauft 1476 Güter zu Rheine
schenkt 1484 als legum licentiatus der Bibliothek des Klosters Bentlage 70 Bücher
1485 Probst zu St. Mauritz
belehnt 1488 als Archdiakon in Billerbeck den Heinrich v. Langen mit dem Spykershof im Ksp. Billerbeck
wohnt 1494 im Haus des verstorbenen Domdechanten Otto Korff
1499 canonicus eccles. Monasteriensis
seit Nov. 1503 domdechant in Münster
erhält 1506 bei der Erbauseinandersetzung seiner Brüder einzelne Erben wie Lasterding, Venslage etc.
Mitglied des Domkalands 
VON LANGEN, Hermann (I8414)
 
1931 Er wird erstmals 940 erwähnt, drei Jahre vor dem Tod seines Vaters. Im Jahr 946, im Zusammenhang mit der Verteilung des Erbes, erhielt er die Grafschaft Meaux. Vor 950 heiratete er Adelheid (Werra), die jüngere Tochter des Herzogs Giselbert von Burgund, Graf von Chalon-sur-Saône und Troyes. Die Ehe brachte ihm die Grafschaft Troyes ein, deren Vereinigung mit Meaux in einer späteren Generation die Grafschaft Champagne hervorbrachte.

Im Jahr 955 wurde Giselbert ein Vasall des Kapetingers Hugo der Große, der ihn zwang, seine ältere Tochter Liutgard mit seinem Sohn Otto von Burgund zu verheiraten. Als Giselbert ein Jahr später starb, wurde Odo zwölfjährig Herzog von Burgund im Namen seiner Frau. Hugo der Große selbst starb zwei Monate später, die Vormundschaft über seine unmündigen Kinder, die kaum in der Lage waren, das Erbe in vollem Umfang anzutreten, übernahmen die Witwe Hadwig von Sachsen und ihr Bruder Brun, der Erzbischof von Köln und Herzog von Lothringen, beides Geschwister des deutschen Königs Otto I.

Trotzdem griff Robert von Vermandois Burgund im Jahr 959 an. Er eroberte die Stadt Dijon und verjagte den Bischof, wurde aber im darauf folgenden Jahr von Otto I. und dem französischen König Lothar (der nicht nur Ottos Neffe, sondern auch bis zu seiner Volljährigkeit dessen Mündel war) angegriffen und unterworfen. 
VON VERMANDOIS, Robert (I36495)
 
1932 Er wird im Nekrolog des Stifts Backnang, wo ihm der Beiname "der Gute" gegeben wird, als Vater des Hesso II. genannt. Die genaue zeitliche Einordnung ist mangels eindeutiger Quellen unsicher.

Vermutlich ist er mit dem Hesso identisch, der zusammen mit seinem Sohn (dann Hesso II.) im Jahr 1067 eine Schenkung bezeugt. Zeitlich müsste er dann auch mit dem letzten hessonischen Grafen im Sülchgau (1057 bezeugt) identisch sein, was bedeutet, dass während seiner Herrschaft um die Mitte des 11. Jahrhunderts der Familienschwerpunkt nach Backnang verlagert wurde. Seine Eltern wären dann höchstwahrscheinlich der 1027 belegte Hesso, Graf im Sülchgau und Murrgau, und dessen Frau Gisela von Backnang, die die Stadt Backnang in die Dynastie einbrachte. Hesso I. wäre damit wohl auch mit deren um 1050 genannten Sohn Hesso von Blansingen identisch, der einen Bruder namens Gerung hatte und bedeutende Ländereien am südlichen Oberrhein besaß.

Die Durchnummerierung der Hessonen-Herrscher ist nicht einheitlich, gelegentlich wird bereits sein Vater, der Ehemann der Gisela, als Hesso I. von Backnang gezählt, die Ordnungszahlen verschieben sich in diesem Fall um eine Generation. 
VON BACKNANG, Hesso I. der Ältere (I40225)
 
1933 Er wurde 1333 Domherr in Straßburg, kehrte aber 1342 in den weltlichen Stand zurück und vermählte sich 1343 mit Margarete, Tochter des Grafen Burchard V. von Hohenberg-Wildberg. Die Eheschließung zeigt sicher das Verlassen des geistlichen Standes. Den Beinamen der Straßburger führte Friedrich nachweisbar ab 1346, teilweise mit dem Beisatz der Jüngere.

Im Jahr 1344 teilte er mit seinem älteren Bruder Friedrich IX., genannt der Schwarzgraf, das väterliche Erbe und begründete die so genannte Straßburger Linie.[1] Sein Bruder Friedrich IX. begründete die weniger bedeutsame Schwarzgräfliche Linie. Der Straßburger machte ebenso wie sein Bruder finanzielle Ansprüche gegen Österreich für geleistete Kriegsdienste geltend. Friedrich starb 1365 und somit vor seinem Bruder. In der nächsten Generation war Friedrich XI. das Oberhaupt der Familie. 
HOHENZOLLERN, Friedrich der Straßburger (I1598)
 
1934 Er wurde als kaiserlicher Parteigänger genannt.

Friedrich stand im Bündnis mit Kaiser Lothar III. (HRR) (1075-1137) aus dem Haus Süpplingenburg und in Distanz zu den Staufern. Er schloss sich diesen jedoch nach 1138 im Kampf gegen die Welfen an.

Zu jener Zeit konnten die Grafen ihren allodialen Besitz an Territorien und Burgen in Südwestdeutschland (bis zum Rhein und Oberer Donau, am Neckar und im Elsass) erheblich erweitern. Ebenso kamen Lehen hinzu, die bald erblich wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Zollern) 
VON ZOLLERN, Friedrich II. (I40780)
 
1935 Er wurde als kaiserlicher Parteigänger genannt.

Friedrich stand im Bündnis mit Kaiser Lothar III. und in Distanz zu den Staufern. Er schloss sich diesen jedoch nach 1138 im Kampf gegen die Welfen an.

Zu jener Zeit konnten die Grafen ihren allodialen Besitz an Territorien und Burgen in Südwestdeutschland (bis zum Rhein und Oberer Donau, am Neckar und im Elsass) erheblich erweitern. Ebenso kamen Lehen hinzu, die bald erblich wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Zollern) 
VON ZOLLERN, Friedrich II. (I1617)
 
1936 Er wurde außerhalb der Normandie in einem der vielen Territorien der Wikinger geboren, bevor sich sein Vater Rollo in Nordfrankreich niederließ. Seine Mutter war Poppa, eine Christin und die Tochter eines Grafen Berengar. Laut der Klagedichtung (Planctus) über seinen gewaltsamen Tod war er selbst christlich getauft.

Wilhelm folgte Rollo um 924; er scheint in den ersten Regierungsjahren einem Aufstand von Normannen gegenübergestanden zu haben, die ihn für zu frankenfreundlich hielten. Die folgenden Jahre liegen im Dunkeln. 939 wurde Wilhelm in einen Krieg mit Arnulf von Flandern verwickelt, der sich bald mit den übrigen Konflikten der Regierungszeit Ludwigs IV. vermischte. Er wurde von Gefolgsleuten Arnulfs während eines Treffens zur Beilegung des Konflikts getötet.  
(NORMANDIE), Graf Graf Wilhelm I. (I24316)
 
1937 Er wurde außerhalb der Normandie in einem der vielen Territorien der Wikinger geboren, bevor sich sein Vater Rollo in Nordfrankreich niederließ. Seine Mutter war Poppa, eine Christin und die Tochter eines Grafen Berengar. Laut der Klagedichtung (Planctus) über seinen gewaltsamen Tod war er selbst christlich getauft.

Wilhelm folgte Rollo um 924; er scheint in den ersten Regierungsjahren einem Aufstand von Normannen gegenübergestanden zu haben, die ihn für zu frankenfreundlich hielten. Die folgenden Jahre liegen im Dunkeln. 939 wurde Wilhelm in einen Krieg mit Arnulf von Flandern verwickelt, der sich bald mit den übrigen Konflikten der Regierungszeit Ludwigs IV. vermischte. Er wurde von Gefolgsleuten Arnulfs während eines Treffens zur Beilegung des Konflikts getötet. 
NORMANDIE, Wilhelm I. (I36498)
 
1938 Er wurde Geistlicher und war Domherr in Straßburg, sowie Erzkaplan von Kaiserin Gisela, der Ehefrau seines Neffen Kaiser Konrad II., seit 1027 erster Kaiser aus dem Haus der Salier. 1029 avancierte Wilhelm, im vorgerückten Alter von etwa 50 Jahren, zum Bischof von Straßburg.

Im Codex minor ecclesiae Spirensis, einem Kopialbuch des Bistums Speyer aus dem 13. Jahrhundert, hat sich die Notiz erhalten, dass am 3. Dezember 1038 in der Abtei Limburg vom heiligen Bischof Bardo von Mainz, im Beisein des Kaisers Konrad II., seiner Gemahlin Gisela und der Bischöfe Azecho von Worms, Reginbald von Speyer, Heribert aus Eichstätt, Thietmar von Hildesheim, sowie Walter von Verona, im Kalenderstreit gegen Bischof Wilhelm von Straßburg entschieden worden sei, dass der erste Adventsonntag stets in der Zeit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember begangen werden müsse.[1] Hintergrund der Angelegenheit war ein Besuch des Kaisers am 26. November des Jahres in Straßburg, wo er zu seinem Erstaunen festgestellt hatte, dass sein Onkel, Bischof Wilhelm, den 1. Adventsonntag dort schon eine Woche früher feierte, worin der Kaiser eine Abweichung von der kirchlichen Norm sah.

Es wird überliefert, dass Bischof Wilhelm zusammen mit seinem Vertrauten, dem späteren Bischof Benno II. von Osnabrück, zu Beginn der 1040er Jahre eine Wallfahrt ins Heilige Land unternommen habe.

Nachdem Bischof Wilhelm im Jahre 1031 das Schottenkloster zum Heiligen Thomas in ein weltliches Kollegiatstift umgewandelt hatte, wurde auch das gemeinsame Leben der Herren in der Kanoniker-Klausur aufgegeben. Schon um die Mitte des 15. Jahrhunderts wohnte jeder Stiftsherr in einem eigenen Hof, der ihm vom Kapitel zu lebenslanger Nutznießung überlassen war.[2]  
VON SPEYER, Wilhelm (Salier) (I11007)
 
1939 Er wurde im Kloster Gorze erzogen und war als Nachfolger des Bischofs Wikfried von Verdun vorgesehen. Man wählte jedoch Hugo II., der nach einem Jahr zurücktrat, sodass Adalbero 984 das Amt antreten konnte. Im gleichen Jahr, am 16. Oktober 984, wurde er zum Bischof von Metz bestimmt. Die Diözese Verdun überließ er daraufhin einem seiner Verwandten, Adalbero, einem Sohn Gottfrieds des Gefangenen, Graf von Verdun.

999 wurden auf seine Beschwerde über von der Burg Saarbrücken ausgehende Ärgernisse hin dem Bistum Metz von Kaiser Otto III. selbige Burg und Herrschaft (mitsamt Völklingen, Quierschied und Warndt) geschenkt.[1]

In Metz förderte er die Klosterreform, in Lothringen den Einfluss Clunys. Zudem unterstützte er König Heinrich II. gegen die Ehen einiger seiner Verwandten. Er stiftete die Abtei Saint-Symphorien in Metz, in der er auch bestattet wurde.

Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Seliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 14. Dezember. 
(METZ), Adalbero II. (I37606)
 
1940 Er wurde in der Schlacht von Azaz 1125 von den Muslimen gefangen genommen, und von Balduin II., König von Jerusalem wieder freigekauft. 1131 war sein Vater, Joscelin I. in einer Schlacht gegen die Danischmenden schwer verletzt worden, woraufhin er ihm die Grafschaft übergab. Als Joscelin II. sich weigerte, mit der kleinen Armee Edessas gegen die Danischmenden zu marschieren, zwang Joscelin I. diese selbst zum Rückzug, starb aber wenig später.

Joscelin II. regierte den schwächsten und isoliertesten der Kreuzfahrerstaaten. 1138 verbündete er sich mit dem Fürstentum Antiochia und dem byzantinischen Kaiser Johannes II. Komnenos, um Zengi, den Atabeg von Aleppo anzugreifen, erlitt aber eine Niederlage. Zurück in Antiochia schürte er einen Aufruhr gegen das Byzantinische Reich, weil Johannes II. versuchte, sein Gebiet auf Kosten der Kreuzfahrer zu erweitern: Johannes war gezwungen, sich zurückzuziehen.

1143 starben sowohl König Fulko von Jerusalem als auch Johannes II., so dass Joscelin II. ohne kraftvolle Alliierte bei der Verteidigung Edessas blieb. Als Joscelin II. den strategischen Fehler beging und nach einem Hilferuf eines artuquidischen Herrschers im Herbst 1144 mit einem großen Heer Edessa verließ, belagerte Zengi die schutzlose Stadt und eroberte sie am 24. Dezember 1144. Es kam zu einem grausamen Massaker an der Zivilbevölkerung Edessas durch die Truppen Zengis.[1] Joscelin floh nach Turbessel, von wo aus er die westlich des Euphrats liegenden Reste der Grafschaft verteidigte. Als Zengi 1146 starb, versuchte Joscelin die Rückeroberung Edessas, wurde aber von Zengis Sohn Nur ad-Din zurückgeschlagen. Der Zweite Kreuzzug, der als Antwort auf den Fall Edessas begonnen wurde, war auch nicht in der Lage, die Muslime zu schlagen. 1150 wurde Joscelin auf einer Reise nach Antiochia von seiner Begleitung getrennt und fiel in die Hände turkmenischer Muslime. Zengis Sohn und Nachfolger Nur ad-Din ließ Joscelin gefangen nehmen, blenden und in ein Verlies der Zitadelle von Aleppo werfen, wo der Graf nach neun Jahren starb.

Joscelin II. heiratete um 1132 Beatrix, die Witwe des Wilhelm von Sahyun. Seine Tochter Agnes von Courtenay heiratete König Amalrich I. von Jerusalem. Sein Sohn Joscelin III. war nur noch Titulargraf von Edessa.  
VON COURTENAY, Joscelin II. (I36466)
 
1941 Er wurde in Mailand als Sohn von Stefano Visconti und Valentina Doria geboren . Von 1346 bis 1349 lebte er im Exil, bis er von seinem Onkel Giovanni Visconti zurückgerufen wurde . Am 27. September 1350 heiratete Bernabò Beatrice Regina della Scala , Tochter von Mastino II. , Lord of Verona und Taddea da Carrara , und bildete ein politisches und kulturelles Bündnis zwischen den beiden Städten. Seine Intrigen und Ambitionen brachten ihn fast ununterbrochen mit Papst Urban V. , den Florentiner, Venedig und Savoyen zum Krieg. Nach dem Tod von Giovanni erbte er 1354 zusammen mit seinen Brüdern Matteo und Galeazzo die Macht Mailands. Bernabò erhielt die östlichen Länder ( Bergamo , Brescia , Cremona und Crema ), die an die veronesischen Gebiete grenzten. Mailand selbst sollte wiederum von den drei Brüdern regiert werden. Der bösartige Matteo wurde 1355 auf Befehl seiner Brüder ermordet, die sein Erbe zwischen ihnen aufteilten... VISCONTI, Bernabò (I1873)
 
1942 Er wurde Markgraf von Ivrea und war ab 950 bis zum Sturz seines Vaters 961 Mitkönig in Italien. In dieser Zeit, vor 956, heiratete er Gerberga von Mâcon, † 11. Dezember 986/991, Tochter des Otto (Othon) und Erbin von Mâcon. Ihre Kinder waren: (IVREA), Adalbert II. (I39148)
 
1943 Er wurde nach dem Tod seines Vaters 900/907 Graf von Meaux, Soissons und Vermandois, 907 Abt von Saint-Médard in Soissons. In der Auseinandersetzung zwischen den westfränkischen Königen, dem abgesetzten Karl dem Einfältigen und seinem Nachfolger Robert I, die am 15. Juni 923 in der Schlacht von Soissons kulminierte, stand er an der Seite seines Schwiegervaters Robert, der in dieser Schlacht fiel, sowie dessen Sohnes Hugo der Große, mit dem gemeinsam er die Truppen Karls in die Flucht schlug.

Wenige Wochen später gelang es Heribert, Karl durch eine List gefangen zu nehmen, den er nach diesem Coup nicht an den neuen König Rudolf auslieferte, sondern erst in Château-Thierry und später in Péronne bis zu dessen Tod 929 als seinen persönlichen Gefangenen hielt, um seine Ziele besser verfolgen zu können, wie zum Beispiel die Wahl seines jüngsten Sohnes Hugo zum Erzbischof von Reims, die er 925 durchsetzte, ebenso wie seine eigene Berufung zum Verwalter des Besitzes des Erzbistums.

Als Rudolf ihm 927 die Grafschaft Laon verweigerte, ließ Heribert den abgesetzten König Karl im Bündnis mit dem Normannenherzog Wilhelm I. wieder einsetzen, und zog ihn 929 wieder zurück, als er Laon doch noch bekam.

Im Jahr von Karls Tod brach eine lang anhaltende Fehde zwischen Heribert und seinem Schwager Hugo um die Macht im Zentrum Frankreichs aus, in der er 931 Reims verlor und 934 vor dem Untergang nur durch das diplomatische Eingreifen des ostfränkischen Königs Heinrich I. gerettet wurde, und 935 sogar nach einem Schiedsspruch des deutschen Königs den größten Teil seiner Verluste zurückbekam.

Als König Rudolf 936 ohne Söhne starb, setzte Hugo die Wahl des Karolingers Ludwig IV., des ältesten Sohnes Karls des Einfältigen, durch, der sich aber bald Hugos Vormundschaft entledigte (937), was dieser wiederum dazu brachte, sich mit Heribert auszusöhnen, um gemeinsam gegen Ludwig vorzugehen. Im Jahr 940 eroberten Hugo und Heribert gemeinsam Reims und huldigten gegen Ende des gleichen Jahres in der Königspfalz Attigny formal und demonstrativ dem neuen deutschen König Otto I., ohne dass dies weitreichende Konsequenzen nach sich zog.

Als Heribert gut zwei Jahre später starb, ging die Machtposition des Hauses Vermandois innerhalb des Westfrankenreichs im Erbstreit seiner Söhne unter. Heribert wurde in Saint-Quentin begraben. 
VON VERMANDOIS, Graf Graf Heribert II. (I11055)
 
1944 Er wurde nach der erfolgreichen Usurpation seines Vaters gegen Konstantin V. in den Rang eines Mitkaisers (Basileus) erhoben. Das Datum der Erhebung, 741 oder 742/43, ist in der Forschung umstritten. Nach dem 2. November 743, dem Tag der Rückeroberung Konstantinopels durch Konstantin V., wurde Nikephoros zusammen mit Artabasdos und seinem älteren Bruder Niketas geblendet, im Hippodrom vorgeführt und, laut der legendarisch ausgeschmückten Vita des Michael Synkellos, mit der ganzen Familie ins Chora-Kloster verbannt, wo er auch gestorben und begraben worden sein soll. SOHN DES ARTHABASTOS, Nikephoros (I39704)
 
1945 Er wurde von seinem Vater an Ostern 1151 zum Mitregenten eingesetzt. Nach dem Tod seines Vaters am 26. Februar 1154 war er zwölf Jahre König von Sizilien.

Wilhelm war verheiratet mit Margarete von Navarra. Sein ältester Sohn, Roger, war von Juni 1156 bis zu seinem Tod im März 1161 Herzog von Apulien. Nachfolger wurde Wilhelm II. von Sizilien, dem auch nach dem Tode des älteren Bruders kein Titel verliehen wurde, während der jüngste Bruder, Heinrich († 1172), zum Fürsten von Capua ernannt wurde.

Innenpolitisch hatte er mit der Opposition des Adels zu kämpfen. Den apulischen Aufstand, der auch von Byzanz unterstützt wurde, hat er 1156 selbst niedergeschlagen: Bari wurde, mit Ausnahme der Basilika San Nicola dem Erdboden gleichgemacht, die Bewohner vertrieben, einige Anführer verbannt, denen die Vormundschaftsregierung für Wilhelm II. die Rückkehr ermöglichte. Die Politik seines engsten Mitarbeiters Maio von Bari, dessen Karriere am Hof von Palermo bereits in den letzten Jahren Rogers II. begonnen hatte – unter Wilhelm wurde er zum ammiratus ammiratorum (Emir der Emire) –, löste in Palermo Unruhen aus, die zunächst zur Ermordung Maios im November 1160 führten. Im Frühjahr 1161 wurde der König mit seiner Familie sogar gefangen gesetzt. Die Verschwörer wollten Wilhelms Sohn Roger zum König erheben, der jedoch bei den Unruhen ums Leben kam. Nach kurzer Zeit kam Wilhelm wieder frei und konnte die Verschwörung unterdrücken.

Er ist im Dom von Monreale bestattet, wohin er aus der Capella Palatina überführt wurde. 
VON SIZILIEN, Wilhelm I. der Böse (I40577)
 
1946 er wurde wohl im September 718 geboren.[2] Über seine frühen Jahre sowie über sein Privatleben liegen faktisch keine zuverlässigen Berichte vor. In den Quellen wird manch Diffamierendes über Konstantin berichtet, so soll er zu Ausschweifungen geneigt haben, doch sind diese Berichte kaum glaubhaft; er scheint sich aber für die Jagd, das Reiten und das Wagenlenken begeistert zu haben. 732/33 heiratete er aus offensichtlich politischen Gründen eine Chasarenprinzessin, was die guten Beziehungen zwischen Byzanz und den Chasaren zusätzlich festigte. Seine Frau, die den griechischen Namen Irene annahm, gebar Konstantin seinen Sohn und Nachfolger Leo IV. Nach Irenes Tod heiratete Konstantin noch zweimal: Maria, die ein Jahr nach der Eheschließung 750 verstarb, und Eudokia. Mit Eudokia hatte er weitere fünf Söhne, darunter die Caesaren Christophoros und Nikephoros, sowie eine Tochter. Über die zweite und dritte Ehefrau Konstantins ist ansonsten kaum etwas bekannt, doch stieß die Heirat mit Eudokia offenbar auf einigen Widerstand, da in den Quellen diesbezüglich gegen den Kaiser polemisiert wird.[3]

Konstantin wurde bereits 720 zum Mitkaiser gekrönt. Nach dem Tod Leos im Juni 741 folgte er seinem Vater als Kaiser nach. Als sich Konstantin jedoch mit der Armee in Anatolien auf einem Feldzug gegen die Araber befand, wurde er von seinem Schwager Artabasdos, dem Kämmerer seines Vaters, angegriffen. Artabasdos erklärte anschließend, Konstantin sei in diesem Kampf gefallen, und bestieg selbst den Thron in Konstantinopel, wo er tatsächlich zwei oder drei Jahre regierte (die Aussagen in den Quellen unterscheiden sich diesbezüglich).[4] Konstantin floh nach Isaurien, sammelte seine Unterstützer um sich und schlug 743 die Streitkräfte des Artabasdos. Anfang November 743 wurde Konstantinopel zurückerobert; Artabasdos und seine Söhne Nikephoros und Niketas wurden, wie in Byzanz durchaus üblich, geblendet, durften aber ins Exil gehen. Die Usurpation des erfahrenen Artabasdos, die eine ernsthafte Gefahr für Konstantin dargestellt hat, hatte dieser damit niedergeschlagen und konnte seit Ende 743 regulär die Regierungsgeschäfte führen. 
(BYZANZ), Konstantin V. (I37350)
 
1947 Er zeichnete sich 1548 bei der Abwehr des spanischen Sturmes besonders aus.
Er wird 1557 von KÖNIG FERDINAND geadelt. Laut Ortsbürgerbuch verstirbt er 1563
Felßischer Wappenbrief
1557 Hat er von Kayser FERDINANDO, damahlen Römischer König Einen wappen Brief auß gebracht, wie wir selbiges noch heut zutag Füehren und ist der Wappen rief bey meinen Sachen zu finden namlich ds Original.

VINCENS wurde um 1500 in Sommarèse im Aosta-Tal als Sohn des Pantaleon de Clapey geboren. Vermutlich bot die Bergbauernwirtschaft nur begrenzte berufliche Chancen, so dass seine beiden älteren Brüder MICHAEL und MARTIN ein Handelsgeschäft gegründet hatten und sich in Konstanz ansiedelten (1515 bzw. 1525). Sie folgten darin dem Beispiel, das weitere Mitglieder der Sippe de Clapey schon früher gegeben hatten, die in Bern und Stein am Rhein als Kaufleute zu Wohlstand und Ansehen gelangt waren. Genaue Angaben über die Verwand­schafts­verhältnisse lassen sich nicht machen. Bemerkenswerterweise hatten diese sich schon im vorangehenden Jahrhundert ebenfalls in FELS umbenannt.
Konstanz war schon seit Römerzeiten und das ganze Mittelalter hindurch ein ausgesprochen günstig gelegener Umschlagsplatz für Handel und Verkehr, mit seiner Brücke über den Rhein, kombiniert mit den Wasserwegen über den Bodensee. Schon 1414 - 1418 hatte das berühmte Kaufhaus als Tagungsort des Konzils gedient. Mit ca. 5000 Einwohnern nahm es bei den europäischen Städten einen bedeutenden Rang ein.
In der damaligen Zeit war Zusammenarbeit zwischen Geschwistern und nahen Verwandten Grundlage erfolgreicher Firmen, weil man sich die Arbeit so teilen konnte. Neben Warenlager und Kontor für Absatz und Buchhaltung mussten die Kaufleute ihre Ferntransporte in der Regel selbst überwachen und gegebenenfalls auch gegen Räuber mit eigener Hand verteidigen. Sie ritten, möglichst im Konvoi, mit den Maultierkolonnen, oder wo die Straßenverhältnisse das erlaubten, mit Wagen, und hatten ihre Degen umgehängt. Wenn sie nun so Wochen oder Monate unterwegs waren, ergab sich die Zweckmäßigkeit einer verläßlichen Partnerschaft am Ort von selbst.
Wahrscheinlich hat VINCENS seine Aufgabe im Familienbetrieb zunächst einmal bei den Reisen gehabt. Er sei ein „starker vierschrötiger Mann“ gewesen, schreibt sein Urenkel HEINRICH im Felsischen Hausbuch, der sich „in zwei Feuersbrünsten zu Konstanz gar männlich gehalten habe“.
Im Jahre 1533 nahm er festen Wohnsitz in Konstanz und erwarb dort das Bürgerrecht: Im Ratsprotokoll heißt es: „VINCENTZ VON CLAPEY gen. FELS, MICHAEL FELß elicher Pruder, ist Burger worden, hat Kundschaft für sich selbs. Er hatt kain Wib. Gehört in Rosgarten. Acta ultimo marty“ (Bürgerbuch von Konstanz).
Dabei ist Kundschaft als Personalausweis zu verstehen. Alle Bürger mussten zu einer Zunft gehören, er hatte diejenige Zum Rosgarten gewählt, in der sich die Kaufleute vereinten.
Das Vermögen des VINZENZ betrug zu dieser Zeit 4000 Pfund Heller. Die Grundlagen einer Eheschließung waren gegeben, so daß er sich am 25.11.1533 mit ELSBETH SCHMIDHAUSER aus Hessenrüty bei Sulgen in der St. Gallischen Gerichtsherrschaft Bürglen verheiratete.
1549 kaufte er von seinem Bruder MICHAEL das Haus „Zum schwarzen Horn“, heute Marktstätte 26, für 780 Gulden bar. Dabei könnte es wohl sein, dass er schon vorher dort gewohnt hat. Im 19. Jahrhundert ist das Haus mit dem Nachbaranwesen Zum gelben Horn vereinigt worden, vom alten Aussehen ist nichts erhalten.
Frau ELSBETH starb bald nach dieser letzten Geburt (1542), nach heutigen Begriffen in der Blüte ihrer Jahre. Ihr Mann schloss danach keine neue Ehe.
Das Geschäft lief offensichtlich erfolgreich, was man an den Steuerveranlagungen ablesen kann: die Einschätzung der beweglichen Habe stieg fortwährend bis zu einem Höchststand von 16.845 Pfund Heller im Jahre 1555. Gleichzeitig wurde Haus- und Grundbesitz höher bewertet, von 540 auf 1800 Pfund Heller bei seinem Tode. Zusammengenommen sind das 18.645 Pfund, umgerechnet *2) 4.474.800 Heller.
Bei der Kaufkraft des Hellers würde man Vincens auch heute als Multimillionär ansehen
Das Leben von VINZENZ FELS wurde durch den großen Wandel der Reformation mit bestimmt.
Auch die Bürger von Konstanz schlossen sich dem neuen Glauben an und vertrieben den Bischof JOHANNES. Wenn man dem Bericht des Zeitgenossen Vögelin vertrauen kann, so war dieser ein wandelnder Beweis für die Berechtigung so vieler Kritik an der alten Kirche. "Wohl sei er gelehrt und wohlbe­redt gewesen, aber in seinem Lebenswandel ein grosser Hurenführer und Säufer, der auch Jungfrauen, Klosterfrauen und Ehe­weiber nicht verschonte. Einen besseren Trinker habe man nie gesehen; keinen Tropfen habe er verschüttet, und nichts ließ er im Glas oder Stutzen, wenn er auch schon betrunken war."

Johannes von Lupfen, auch Johann von Lupfen oder Johann IV. Landgraf von Lupfen-Stühlingen, (* 19. Februar 1487 in Stühlingen; † 8. Mai 1551 in Engen) war Fürstbischof von Konstanz von 1532 bis 1538.
Johannes von Lupfen stammte aus dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Grafen von Lupfen. Er war der Sohn von Heinrich III. Landgraf von Stühlingen Herr zu Hewen & Engen[1] und der Helena Gräfin Rappoltstein-Hohenack-Geroldseck
*3)Im Spannungsfeld der Parteien schloss sich Konstanz dem Schmalkaldischen Bund der evangelischen Fürsten und Reichs­städte ab und versuchte sich zusätzlich durch einen Vertrag mit Zürich zu sichern. Diese mächtige Stadt unterlag aber selbst 1531 in der Schlacht von Kappel der katholischen Liga in der Schweiz. Als sich der genannte Bund 1547 auflöste und die meis ten Mitglieder einen Kompromissfrieden mit Kaiser Karl V. aushandelten, hoffte Konstanz zunächst die Eigenständigkeit wahren zu können. Der Kaiser verlangte aber eine Unterwerfung und verhängte zunächst eine Wirtschaftsblockade, dann die Reichsacht.
Eine spanische Armee von etwa 3.000 Mann unter dem Befehl des Neapolitaners Alfonso Vivez marschierte gegen Konstanz und versuchte sie durch einen Sturm am 6. August 1548 zu nehmen. Der Oberst schwor, nichts zu essen, bis dass die Stadt ein Koh­lenhaufen wäre. Aber schon kurz nach seinem Signal zum Angriff fiel er selbst im Kampf.
Die Kaiserlichen eroberten zunächst die Vorstadt Petershausen (nördlich des Rheins auf dem Bodanrück, in der Abbildung rechts). Dort wäre Vincens ihnen fast in die Hände gefallen. Als nun etliche Bürger zu Peterhausen in ein Schiff gesprungen, um sich in die Stadt zu retten, ist Vincens zu spät gekommen, da das Schiff schon von Land war. Da habe er seinen Spieß in das Schiff gestochen, mit solcher Stärke, dass er also an dem Spieß hangend über den Rhein kam.
Sie wurden durch die Strömung abgetrieben, kamen aber glücklich am Schottentor in die Stadt. Sogleich eilte Vincens an den Brennpunkt des Kampfes, an das Tor der Rheinbrücke. Er wurde aber durch einen herabfallenden Balken - einem Trumm - am Kopf schwer verletzt. Die Spanier wurden schließlich abgeschlagen, verbrannten aber Peterhausen.
Die Konstanzer sahen sich aber bald durch Blockade und Reichs­acht in einer unhaltbaren Lage und zur Kapitulation gezwungen. Am 13. Oktober 1548 marschierte eine starke kaiserliche Truppe (darunter viele Bregenzer) über die Brücke in die Stadt, Trommler und Pfeifer voran. Konstanz verlor seine Selbständigkeit als freie Reichsstadt und wurde österreichisch. Der Bischof (ein Nachfolger des Erwähnten) kehrte in die Stadt zurück und betrieb unter dem Schutz des kaiserlichen Statthalters mit allen Mitteln eine Gegenreformation.
In einer Beschwerde des Rates über den Stadthauptmann heißt es, er drangsaliere die Protestanten mit Drohungen, Hausdurchsuchungen, Vorladungen und Geldstrafen, lasse Bürger und arme alte Frauen gefesselt ins Gefängnis führen, ihre Güter durch Soldaten beschädigen.
Wie sich nun Vincens mit der neuen Ordnung zurecht gefunden hat ist nicht dokumentiert. Er blieb aber mit seinen Brüdern in Konstanz und führte das Handelsgeschäft weiter. Er hat sich mit den neuen Machtverhältnissen insoweit arrangiert, als er sich 1557 von Kaiser Ferdinand I. in Wien eine Wappenbestätigung ausstellen ließ. Bereits 1452 hatten Mitglieder der Familie in Bern das Wappen von Kaiser Friedrich III. verliehen bekommen.

Jahr 1527 wurde Konstanz unter Ambrosius Blarer (* 4. April 1492 in Konstanz; † 6. Dezember 1564 in Winterthur) und Johannes Zwick (* um 1496 in Konstanz; † 23. Oktober 1542 in Bischofszell (Thurgau))reformiert und trat in der Folge dem Schmalkaldischen Bund bei. Die Bischöfe von Konstanz siedelten nach Meersburg in die Burg Meersburg um.  
VON FELS, Vincenz (I1370)
 
1948 Erbauer des Bades Urdorf, Zwölfer zur Saffran 1528, Zunftmeister 1530, von zwei Luzernern ermordet.
zu Urdorf:
Urdorf liegt südwestlich der zur Siedlungsfläche der Stadt Zürich zu zählenden Gemeinde Schlieren in einer durch den Reussgletscher geformten Talmulde, welche vom Schäflibach durchflossen wird. Findlinge aus rötlichem Gestein beweisen, dass auch ein Arm des Linthgletschers zeitweise bis in diese Gegend vorgestossen sein muss.

Eine bronzezeitliche Siedlung am Rainweg (Moosmatt) und das Herrenhaus eines römischen Gutshofs (Heidenkeller, Oberurdorf) aus dem 1. Jahrhundert deuten auf eine frühe Besiedlung hin. Die keltischen Helvetier bewohnten diese Gegend bevor sie Teil des römischen Reiches wurde.

Der Ortsname Urdorf erscheint in der heutigen Schreibweise erstmals in einer Urkunde von 1124. Im Jahr 1179 wird in der Stiftungsurkunde des Klosters Engelberg durch Konrad von Sellenbüren neben anderen Ortschaften auch Urdorf erwähnt. Über die Kapelle St. Georg im Reppischtal (in der Reformationszeit aufgegeben) wurde 1173 und die Kapelle St. Niklaus (heute alte reformierte Kirche) in Oberurdorf 1184 erstmals berichtet.

Oberurdorf bestand im Spätmittelalter aus dem Meierhof des Klosters St. Blasien, der Mühle am Römerenbach (Schäflibach) und einer Taverne während Niederurdorf lediglich ein kleiner Weiler war. 1526 baute der Zürcher Bürgermeister JOHANNES STEINER die heutige Wirtschaft zur Sonne als Bade- und Kurhaus. Mit dem Landbad erlebte Oberurdorf im 17. Jahrhundert eine gewisse Blütezeit. Die Grafschaft Baden übte das Hochgericht über das ganze Gebiet aus, verlieh diese aber als Gerichtsvogtei an die Regensberger und bis 1384 an Habsburg-Laufenburg.
zu: Zunft zur Saffran Zürich
Als erstgenannte der 13 historischen Zünfte Zürichs ist die Zunft zur Saffran Zürich seit 1336 ein fester Bestandteil dieser wunderschönen Stadt!

Bis heute sind wir den Traditionen Zürichs verpflichtet, indem wir gemeinsam mit der Gesellschaft zur Constaffel und den anderen Zünften die geschichtlichen Überlieferungen Zürichs wahren, die gesellschaftlichen Beziehungen im altzürcherischen Sinne pflegen sowie das historische Zunfthaus zur Saffran und das Zunftgut für die Nachwelt erhalten. 
STEINER, Johannes (I1445)
 
1949 Erbe des Hofes in Frechen

Frank Heidermanns
http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=61613

A. Blömer, Die reformierte Familie Beecker (Becker) aus Mönchengladbach, Mönchengladbach 1986, S. 20
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 25

 
PALAND, Emond ´der Ältere` (I5031)
 
1950 Erbin von Zutphen (1059) und Waldenburg, VON ZÜTPHEN, Adelheid (I18810)
 

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