Strauss Genealogie


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1851 Er übergab etwa 1030 die Burg mit allem Zubehör als Mitgift seiner Tochter Sigena von Leinungen anlässlich ihrer Heirat mit Wiprecht, dem Herren des Balsamer Landes. Beider Sohn hieß ebenfalls Wiprecht und ging als Wiprecht von Groitzsch in die Geschichte ein. Als Parteigänger Heinrichs IV. und später Heinrichs V. gewann Wiprecht von Groitzsch zunächst großen Einfluss am Kaiserhof. Später gerieten aber er und sein gleichnamiger Sohn in Konflikt mit dem Kaiserhaus. Um seinen seit 1110 gefangenen Sohn auszulösen, musste Wiprecht unter anderem seine Besitzungen in Morungen 1112 an Kaiser Heinrich den V. zurückgeben. Der belehnte den Grafen Hoyer von Mansfeld mit der Burg. Erst nach der Schlacht am Welfesholz 1115, in der die sächsische Adelsopposition die Kaiserlichen besiegte und Hoyer fiel, erhielt Wiprecht seine Besitzungen zurück.
1157 verkaufte die Familie der Grafen von Groitzsch die Herrschaft an Kaiser Friedrich I. Etwa seit dieser Zeit sind die Herren von Morungen als Burgmannen bekannt. Aus diesem Geschlecht entstammt der Minnesänger Heinrich von Morungen (1150–1220). Es ist ungeklärt, ob seine Person mit Alt- oder Neu-Morungen oder beiden Anlagen in Verbindung zu bringen ist.

Um 1200 wurde die Burg zugunsten der neu errichteten Burg Neu-Morungen aufgegeben und verfiel. 
VON LEINUNGEN, Goswin (I37198)
 
1852 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I5143)
 
1853 Er übernahm zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Hermann VI. das väterliche Erbe, bis dieser 1247 nach seiner Einheirat ins österreichische Herzogsgeschlecht nach Österreich zog und Rudolf I. die Alleinherrschaft über die Markgrafschaft Baden überließ. Sein Bruder starb bereits 1250 und sein 1249 geborener Neffe, Friedrich wurde 1268 zusammen mit dem letzten Hohenstaufen, Konradin, in Neapel hingerichtet – Rudolf herrschte daher unangefochten in der Markgrafschaft.

Am 5. Oktober 1255 verkauft der Markgraf seinen Hof in Steinheim an der Murr an das neugegründete Kloster Mariental (Steinheim an der Murr).[3] Dieser Hof bildet den baulichen Grundstock des Klosters.

Er heiratete 1257 Kunigunde von Eberstein. Da die Ebersteiner bereits zu dieser Zeit kaum mehr finanzielle Mittel aufbringen konnten, vermachten sie die Hälfte der Burg Rudolf I. von Baden. 1283 wurde die andere Hälfte der Burg Alt-Eberstein durch Otto II. von Eberstein an seinen Schwager Markgraf Rudolf I. von Baden verkauft und die Burg Alt-Eberstein wurde im 14. Jahrhundert teilweise Sitz der Markgrafen von Baden.

Im Jahre 1250 begann Rudolf I. mit dem Ausbau des Schlosses Hohenbaden. Am 23. August 1258 verlieh König Richard von Cornwall (Richard von Cornwall, auch Richard von Cornwallis, (* 5. Januar 1209 in Winchester; † 2. April 1272 in Berkhamsted Castle) aus dem Haus Plantagenet war Earl of Cornwall, Graf von Poitou und ab 1257 römisch-deutscher König.) auf Bitten des Markgrafen Rudolf I. von Baden dem Ort Steinbach Stadtrechte. Die Herren von Weißenstein verkauften 1268 ihre Burg Liebeneck zusammen mit dem Dorf Würm dem Markgrafen Rudolf I. von Baden.

Rudolf I. war in viele kriegerische Streitereien mit den Grafen von Württemberg um badische Gebiete und mit dem Bischof von Straßburg wegen der Rheinzölle verwickelt. Erst durch eine spätere Heirat eines der Söhne Rudolfs kam es mit den württembergischen Grafen zur Aussöhnung.

Rudolf I. gilt als Förderer von Kirchen und Klöstern, so gehen das 1250 erbaute Seitenschiff und der Katharinenchor mit seinen berühmten Fresken der Wallfahrtskirche Bickesheim[4] auf ihn zurück. Als Liebhaber von Kunst und Minnesang wurde er von Beppo von Basel als frommer und mildtätiger Mensch gepriesen.  
VON BADEN, Rudolf I. (I1620)
 
1854 Er verfasste Grammatiken des Hebräischen, des Chaldäischen und des Syrischen sowie Monographien über semitische Münzen und Masse. Neben verschiedenen theologischen Schriften setzte Waser die Chronik von Johannes Stumpf von 1586 bis 1606 fort und übersetzte mathematische Schriften von Leonhard Zubler (1563–1611) ins Lateinische[3]. Sein theologisches Hauptwerk, das Lexicon biblicum, blieb unvollendet.  WASER, Kaspar (I10199)
 
1855 Er verkaufte 1429 dem Konvent zu Wietmarschen eine Jahresrente von einer Mark münst. Geldes aus seinem hause in der Stadt Schüttorf, zahlbar auf Mittfasten. VON HEMSTEDE, Hermann (I18728)
 
1856 Er verlohr durch seine Heirat den freiherrlichen Stand und nahm den sozialen abstieg in Kauf VON SAX, Ulrich (I26937)
 
1857 Er versteuert 1606 ein Vermögen vonb 47`600 Gulden. Die einnahmen dieses ursprünglich erfolgreichen Handesmannes verringerten sich jedoch in den folgenden Jahren merklich, sodass sich 1613 die beiden Söhne Franziskus und Hans Jakob in ein Vermögen von lediglich 12 `800 Gulden zu teilen hatten.
Die Tochter Anna 1574-1615 wurde 1601 die erste Ehefrau des Kaspar Schobinger 1571 - 1644, dessen Vermögen bis 1622 auf 74`000 Gulden anstieg, daraufhin stagnierte und bis 1634 auf 40`000 Gulden sank. Für die Jahre 1635 bis 1640 bleiben sechs Steuern ausstehend. Von den zehn Kindern aus erster Ehe starben eines ungetauft und sieben im ersten Lebensjahr und ein weiteres im jugendlichen Alter.  
ZILI, Hans Anton (I12923)
 
1858 Er versteuert 1606 ein Vermögen vonb 47`600 Gulden. Die einnahmen dieses ursprünglich erfolgreichen Handesmannes verringerten sich jedoch in den folgenden Jahren merklich, sodass sich 1613 die beiden Söhne Franziskus und Hans Jakob in ein Vermögen von lediglich 12 `800 Gulden zu teilen hatten.  ZILI, Fanciscus (I4179)
 
1859 Er verwaltete gemeinsam mit seinem Bruder Dedo den Burgward Zörbig, der ihnen schon vor 1009 übertragen worden war. In den siebziger Jahren des 10. Jahrhunderts (973/78) war Friedrich möglicherweise Vogt des Magdeburger Doms. Kaiser Heinrich II. betraute ihn in den Jahren 1009 und 1015 zeitweilig mit der Aufsicht der Burg in Meißen. 1012 hielt sich Friedrich in der Umgebung des Magdeburger Erzbischofs Waltard auf.
Zu seinen Herrschaftsgrundlagen zählten neben dem Eigengut die „civitas“ Eilenburg, im Westen der damaligen Mark Lausitz, sowie Grafenrechte im Gau Quezizi bei Eilenburg. Als Friedrich im Januar 1017 starb, hinterließ er seinen drei Töchtern den gesamten Allodialbesitz und übertrug Eilenburg seinem Neffen Dietrich I., da er selbst keinen männlichen Nachkommen besaß. 
VON WETTIN, Friedrich I. (I39660)
 
1860 Er war 1552 Stadtrichter, 1554 Pursner, Notensteiner, 1556 Hofrichter und 1559 Stadtammann
Sein Bruder Leonhard (1529-87) kauft 1585 Schloß und
Herrschaft
Altenklingen (Märstetten, Wigolfingen, Illhart). Ersetzt 1586 das Schloß durch einen
Neubau. Im Jahr danach stirbt er kinderlos und vermacht seinen Brüdern Laurenz und Georg
(1525-1600) den Besitz. Der „Contracts-Libell“ vom 1.5.1586 regelt einen Familienfideikommiß.
Deren Gerichtsbarkeit bleibt bis 1798 bestehen, die Stiftung existiert bis 1933. Im 19. Jh.
wird das Schloß Familienmuseum.
Laurenz´ Schwiegervater Vadian erlaubt ihm lt. Testament, sich aus dessen Bibliothek zu bedienen,
bevor sie an den Rat geht. Er nimmt aber nur eine Bibel und eine Chronik.  
ZOLLIKOFER (VON ALTENKLINGEN), Laurenz ´der Schwarze` (I3019)
 
1861 Er war anfangs Sattler und wurde anschliessend Gerber. Von 1686 bis 1702 war er Zunftmeister der Schuhmacherzunft in St. Gallen und von 1694 bis 1702 war er dort Unterbürgermeister.
Bürgermeister von St. Gallen, legt die Stelle 1725 nieder; Sattler, Gerber, 1686-1702 Zunftmeister der St. Galler Schuhmacherzunft, 1694-1702 Unterbürgermeister, 1702-25 jährlich alternierend Amts- und Altbürgermeister, sowie Reichsvogt. Wartmann gehörte zur wohlhabenden Handwerkerschicht, die im Ancien Régime die wichtigsten Ämter der Stadt St. Gallen mehrheitlich innehatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wartmann
https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Werder
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Hochreutiner
https://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Züblin 
WARTMANN, Georg (I813)
 
1862 Er war bereits 838 Abt, wurde 840/841 Abt von Saint-Denis und Erzkanzler Karls des Kahlen und einer seiner maßgeblichen Berater. 844 übernahm er zusätzlich die Klöster Saint-Quentin und Saint-Riquier, dann auch die Abtei Saint-Wandrille.

Als Ludwig und sein Halbbruder Gauzlin in normannische Gefangenschaft gerieten, brachte Karl der Kahle 858 das enorme Lösegeld auf, das für sie gefordert wurde. Gauzlin trat 860 in die königliche Kanzlei ein und wurde nach Ludwigs Tod dessen Nachfolger. 
(SAINT-DENIS), Ludwig (I10811)
 
1863 Er war de jure der letzte Burggraf von Nürnberg, wenngleich alle brandenburgischen Markgrafen bis Wilhelm II. die Titulatur im großen Titel weitertrugen.  BRANDENBURG, von von Friedrich I. (I1527)
 
1864 Er war der älteste Sohn des Grafen Friedrich von Luxemburg und der Irmtrud von der Wetterau; er war ein Neffe des Herzogs Heinrich V. von Bayern und der Kaiserin Kunigunde. 1025 wurde er als Graf im Moselgau, 1035 als Vogt von St. Maximin in Trier genannt. Zum Kloster Echternach stand er ebenfalls in enger Verbindung. Im Februar 1042 übertrug ihm König Heinrich III. unter Umgehung des Wahlrechts des Stammes das Herzogtum Bayern, das er zuvor 15 Jahre selbst verwaltet hatte. Heinrich nahm an den kaiserlichen Feldzügen gegen die Ungarn in den Jahren 1042, 1043 und 1044 teil. 1047 begleitete er den Kaiser auf einem Feldzug gegen Dietrich von Holland.

Er wurde in St. Maximin in Trier bestattet. 
(BAYERN), HEINRICH VII. (I37652)
 
1865 Er war der älteste Sohn des Grafen Humbert II. von Savoyen und seiner Gattin Gisela von Burgund. Beim Tod seines Vaters 1103 beerbte er diesen als Graf von Savoyen und Maurienne. Da er zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig war, stand er zunächst unter der Vormundschaft seiner Mutter. 1111 wurde er von seinem Lehnsherrn, dem Kaiser, als Graf bestätigt.

Er setzte die frankreich-freundliche Politik seines Vaters fort.

1115 vermittelte er die Hochzeit seiner Schwester Adelheid mit dem französischen König Ludwig VI., was seine engen Beziehungen zu diesem weiter festigte.

Im Jahre 1125 gründete er das Hauskloster in Hautecombe.

Spätestens 1137 erlangte er die Markgrafschaft Turin zurück, die sein Vater verloren hatte.

1147 schloss er sich dem Zweiten Kreuzzug an, allerdings nicht dem Heer seines Lehnsherrn, dem römisch-deutschen König Konrad III., sondern dem seines Neffen Ludwig VII. von Frankreich. Unterwegs erkrankte er auf Zypern, wo er kurz darauf starb. 
(SAVOYEN), Amadeus III. (I40690)
 
1866 Er war der älteste Sohn des Grafen Lothar der Nordmark und der Godila von Rothenburg (Tochter von Graf Werner I.).

Obwohl Werner beim Tode seines Vaters noch unmündig war, folgte er als Markgraf, Graf im Derlingau und Vogt des Klosters Walbeck. Seiner Mutter gelang es, durch Zahlung von 200 Mark Silber Lehen die Markgrafschaft ihres Gatten ihrem Sohn zu erhalten. Werner verstand es nicht, das gute Verhältnis seines Vaters zu Heinrich II. zu pflegen.

Er war verlobt mit Liudgard, der Tochter des Markgrafen Ekkehard I. von Meißen. Als dieser ihm seine Tochter verweigerte, entführte er sie 998 aus dem Stift Quedlinburg. Auf Drängen des Brautvaters musste er sie jedoch wieder zurückgeben, was zu einer erbitterten Feindschaft führte. Die Hochzeit fand erst nach Ekkehards Tod im Jahre 1002 statt. Werner stand in der Folgezeit in Opposition zu Kaiser Heinrich II., zu dessen Familie, den Ottonen, auch die Äbtissin des Stiftes in Quedlinburg, Mathilde, gehörte. Mathildes Urteil hatte sich Werner wegen des Brautraubs unterwerfen müssen.

Er erschöpfte sich wie sein Vater weitgehend in verheerenden und sinnlosen Fehden, wobei es um Besitz- und Nachfolgefragen in der Nordmark ging, und stand dabei besonders gegen die Schwäger in Meißen und den Markgrafen Dedo I. von Wettin-Merseburg.

Im Jahr 1005 nötigte er im Frieden von Werben (erste Nennung als „Castrum Wirbeni“) die Wenden zur Anerkennung der deutschen Herrschaft.

Juni 1009 verklagte Dedo I. ihn beim König und versuchte, ihn um Amt und Würden zu bringen. Am 13. November 1009 ermordete er Dedo I., nachdem dieser seine Burg Wolmirstedt eingeäschert hatte. Heinrich nahm die Gelegenheit wahr, ihm dann auf dem Hoftag zu Pöhlde sowohl die Markgrafschaft Nordmark als auch die dazugehörenden Lehen abzusprechen. Dedos I. Bruder Friedrich I. von Wettin-Eilenburg erhielt die Grafschaft im nördlichen Hassegau; sein Sohn Dietrich I. die Lehen, einschließlich des Burgwarts Zörbig.

Anno 1012 starb Liutgard. Ein Jahr darauf wurde er der landesverräterischen Beziehungen zum polnischen König und böhmischen Herzog Boleslaus I. gegen den Kaiser verdächtigt. Als er der Aufforderung des Kaisers, vor ihm zu erscheinen, nicht nachkam, verfiel er der Acht, aus der er sich unter Einsatz von Geld und Allod löste. 1014 versuchte er, wie schon einst in Quedlinburg, eine Braut zu entführen, um sie zur Ehe zu zwingen, diesmal Reinhilde, vermutlich eine Tochter des Sachsenherzogs Hermann Billung, aus der Burg Beichlingen. Sein Vetter Bischof Thietmar von Merseburg schildert die Ereignisse in seiner Chronik. Werner von Walbeck zog sich bei den Kämpfen im Rahmen dieses abenteuerlichen Unternehmens eine schwere Verwundung zu, der er kurz darauf auf der Burg Allerstedt erlag, nachdem ihn Abgesandte des Kaisers in Wiehe verhaftet hatten, um ihn vor das kaiserliche Gericht zu bringen. Thietmar ließ ihn in der Stiftskirche Walbeck beisetzen. 
VON WALBECK, Werner (I36265)
 
1867 Er war der älteste Sohn des Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029) und der Richardis von Viehbach, Tochter Graf Markwarts II. von Viehbach (Eppensteiner).

Er erhielt das Kanonikerstift Ebersberg, das er um 1040 in ein Benediktinerkloster umwandelte. Im Jahr 1040 trat er sein Reichslehen Benediktbeuern an das neu gegründete gleichnamige Kloster ab.

Adalbero war verheiratet mit Richlind († 1045), der einzigen Tochter des welfischen Grafen Rudolf II. von Altdorf und der Ita von Schwaben. Mit Adalbero II. starben die Grafen von Ebersberg aus.

Die Reisegesellschaft von Heinrich III. hatte Halt gemacht bei der Gräfin Richlinde von Ebersberg auf Schloss Persenbeug, die vor der Aufgabe stand, das Erbe ihres gerade verstorbenen Mannes zu verteilen. Bei einem umfangreichen Festmahl der Gastgeberin brach eine tragende Säule unterhalb des Festsaales und löste den Einsturz des kompletten Bodens aus. Dabei wurde der König leicht verletzt, die Gastgeberin, der Würzburger Bischof Bruno und der Abt Altmann des Klosters Ebersberg aber so schwer, dass sie die nächsten Tage nicht überlebten. 
VON EBERSBERG, Adalbero II. (I36835)
 
1868 Er war der älteste Sohn des Markgrafen Eberhard von Friaul aus dem Geschlecht der Unruochinger und dessen Frau Gisela, Tochter des Kaisers Ludwig des Frommen. Mit seiner Ehefrau Ava, Tochter des Etichonen Liutfrid (erwähnt 876/902, illustris comes, 879 Herr von Monza, Graf im Sundgau, 884 Laienabt von Münster-Granfelden) und Nichte der Kaiserin Irmgard (vermählt mit Kaiser Lothar I.), hatte er einen Sohn, Eberhard von Sulichgau.  VON FRIAUL, Unruoch III. (I11454)
 
1869 Er war der älteste Sohn und Schüler von Lucas Cranach dem Älteren. Über sein kurzes Leben ist nur wenig bekannt. Wie sein Bruder Lucas Cranach der Jüngere begann er früh seine Tätigkeit in der Wittenberger Werkstatt seines Vaters. Vermutlich fertigte er ab 1527 eigene Werke, die in dieser Zeit von denen seines Vaters kaum unterschieden werden können. Um 1537 reiste er nach Italien, wo er im selben Jahr in Bologna starb. Ein langes, zu seinem Tode verfasstes Gedicht (In immaturus obitum Johannis Lucas F. Cranachii von Johann Stigel) würdigt ihn als begabten und fruchtbaren Maler. Auch wenn dabei so manches übertrieben sein wird, muss Hans innerhalb der Cranach-Werkstatt eine bedeutende Rolle eingenommen haben. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, seinen Anteil herauszufiltern. Als Ausgangsbasis dienen die beiden einzigen, auf Grund der Signatur – HC – ihm mit Sicherheit zuzuschreibenden Gemälde von 1534 und 1537 sowie ein Skizzenbuch, welches er nachweislich in Italien verwendet hat. Vom Stil her besteht bei seinen sicheren Arbeiten kein prinzipieller Unterschied zu den Werken seines Vaters. In der Formenkenntnis war er ihm wohl etwas unterlegen und die Gestaltung wirkt etwas weicher, doch lassen die wenigen Werke, die man ihm zugewiesen hat, noch kein abschließendes Urteil zu. Eduard Flechsig hat im ersten (und einzig gebliebenen) Band seiner Cranachstudien im Jahr 1900 zahlreiche Werke aus dem Umfeld der Cranach-Werkstatt Hans Cranach zugeschrieben, er hat diese Zuschreibungen jedoch später widerrufen.

Überraschenderweise änderte sich 1537, vielleicht mit dem Tod von Hans, auch die Signatur der Cranachwerkstatt geringfügig. Die bisher steil aufgerichteten Flügel der Schlange werden nun gestreckter und damit etwas horizontaler gestaltet. Damit wurde vermutlich auch gleichzeitig aufgezeigt, dass von nun an seinem jüngeren Bruder, Lucas Cranach der Jüngere, die Rolle des engsten Mitarbeiters des Vaters zufiel.

Werke
Linköping, Länsmuseet Östergötland: Adam und Eva. (zugeschrieben) um 1530–1532
Madrid, Fundación Colección Thyssen-Bornemisza: Bildnis eines bärtigen jungen Mannes. 1534
Madrid, Fundación Colección Thyssen-Bornemisza: Herkules und Omphale. 1537
Oslo, Nasjonalgalerie: Maria mit dem Kinde. (zugeschrieben) um 1534–1537
Oslo, Nasjonalgalerie: Porträt eines Mannes.[1] (Zeichnung, zugeschrieben) um 1520
Paris, Musée du Petit Palais: Bildnis einer jungen Frau. (zugeschrieben) um 1534
San Francisco, Museum of Fine Arts: Judith. (zugeschrieben) um 1537 
CRANACH, Hans (I47696)
 
1870 Er war der älteste Sohn von Pfalzgraf Aribo I. und der Adala von Bayern.

Um 1020 erlangte er laut Fritz Posch[1] durch königliche Schenkung weite Teile der Oststeiermark. Diese war bis zur Lafnitz den Ungarn abgerungen worden, ging 1030 wieder verloren und wurde erst 1043 endgültig durch Heinrich III. für das Reich wiedergewonnen.

In einem Tauschvertrag zwischen Erzbischof Dietmar II. von Salzburg und Pfalzgraf Hartwig aus der Zeit um 1025 gibt letzterer ein Eigengut an der Laßnitz gegen den Zehnten auf seinen Eigengütern in Straßgang.

Hartwig war ein Gönner des Klosters Seeon und ist dort begraben. 
(BAYERN) ; (BAYERN), Hartwig II. (I37416)
 
1871 Er war der älteste Sohn von Thiemo, Graf von Brehna, und der Ida von Northeim, einer Tochter des Herzogs Otto II. von Bayern.[1]

Dedo heiratete Bertha von Groitzsch († 16. Juni 1144), Tochter des Wiprecht von Groitzsch.[2] Die Ehe war nicht glücklich und Dedo verstieß seine Ehefrau. Als Sühneleistungen verpflichtete er sich zu einer Pilgerreise nach Jerusalem und der Gründung eines Stifts.[3] Später nahm er auf Geheiß der Bischöfe seine Frau wieder auf.

Dedo IV. gründete 1124 unter Nutzung seines Eigenkirchenrechts und unter Sicherung der Familiengrablegung mit den Augustinern das Kloster Petersberg bei Halle,[4] dessen Vogt er dann auch wurde. Die Fertigstellung der Gebäude überließ er seinem jüngeren Bruder Konrad, um sich auf die Pilgerreise ins Heilige Land zu begeben; auf der Rückreise erkrankte er schwer.

Er schickte noch per Boten ein in Silber gefasstes Stück vom Kreuz Christi in die Heimat und starb. Diese Reliquie wurde für lange Zeit im Kloster Petersberg gezeigt; der Altar im Kloster besaß eine entsprechende Aussparung dafür.

Dedo und Bertha hatten eine Tochter, Mathilde († 1152), die 1143 den Grafen Rapoto von Abenberg (1122–1172) heiratete.[5]

Bertha schenkte nach Dedos Tod Dedo V., dem Sohn Konrads, die Grafschaft Groitzsch und die Vogten von der Reichsstadt Zwickaus, welche sie als Mitgabe ihres Vaters zur Hochzeit erhalten hatte.[5] Dedo V. hatte sie nach dem Tod ihres Mannes wie einen eigenen Sohn versorgt. 
VON WETTIN, Dedo IV. (I40200)
 
1872 Er war der älteste Sohn von Wilhelm I. dem Eroberer, dem ersten normannischen König von England und Matilda von Flandern. Seine Herrschaft als Herzog ist durchzogen vom ständigen Zwist mit seinen Brüdern in England. Dies führte schließlich dazu, dass das Herzogtum der Normandie in den Besitz Englands überging. (NORMANDIE), Robert II. (I40381)
 
1873 Er war der Bruder des späteren Kaisers Heinrichs II. († 1024) und der späteren ungarischen Königin Gisela, die mit König Stephan I. verheiratet war. Zwischen 1002 und 1005 hielt sich Brun(o) aufgrund eines Zerwürfnisses mit seinem Bruder Heinrich in Ungarn auf. Dort unterstützte er Stephan beim Aufbau seiner Administration. Heinrich rief seinen Bruder nach der Ablösung seines ersten Kanzlers Egilbert, des späteren Bischofs von Freising (1005–1039), zurück, machte ihn im Jahr 1005 zu seinem Kanzler und ernannte ihn im Folgejahr zum Bischof von Augsburg.

Das Verhältnis zwischen beiden Brüdern war wechselhaft, zeitweise sehr gespannt. Brun(o) blieb allerdings auch nach dem Tod seines Bruders Heinrich deutscher Kanzler und Bischof von Augsburg. Nach dem Tod Heinrichs II. († 1024) waren die beiden Töchter Ottos II. und Theophanus – Sophia, Äbtissin von Essen und Gandersheim und Adelheid, Äbtissin von Quedlinburg – neben Brun(o) die letzten im Reich lebenden Ottonen. Da alle drei eine geistliche Laufbahn eingeschlagen hatten, konnten sie Heinrich II. nicht beerben. Entscheidend für den reibungslosen Dynastiewechsel von den Ottonen auf die Salier (bzw. die reibungslose Thronfolge Konrads II.) war die Parteinahme der letzten Ottonen für Konrad II. und gegen Konrad den Jüngeren, der ebenfalls ein Salier und Cousin Konrads II. war und von 1036 bis 1039 als Herzog von Kärnten amtierte.

Brun(o) wurde im Jahr 1026 von Konrad II. mit der Erziehung und Ausbildung dessen Sohnes und Nachfolger Heinrich III. beauftragt. Dies bedeutete de facto die Übertragung der Regentschaft während des Italienfeldzuges Konrads II. (1026–1027). Zu Ostern 1027 war Brun(o) mit seinem Zögling Heinrich in Rom und nahm an der Kaiserkrönung Konrads II. teil. Ebenfalls 1027 nahm er an der Synode von Frankfurt teil. Das Verhältnis Brun(o)s zu Konrad war sehr gut, er galt als einer der wichtigsten Ratgeber des Saliers.  
VON AUGSBURG, Bruno (I36240)
 
1874 Er war der dritte Sohn des Herzogs Otto I. von Kärnten, der jüngere Bruder Papst Gregors V. und der älteste der vier Söhne Ottos, der seinen Vater überlebte. Bei der Königswahl von 1002 war er einer der Kandidaten. Er wurde im Dom zu Worms begraben.  VON KÄRNTEN, Konrad I. (I40182)
 
1875 Er war der erste Angelsachse, der sich als König von England bezeichnete (774). Am Ende seiner Regierungszeit herrschte er tatsächlich über ganz England südlich des Humber. Gegenüber Wales verhielt er sich defensiv und errichtete an der Grenze einen Schutzwall, Offa’s Dyke.

Der Regierungsantritt Offas beendete eine Zeit der Thronwirren in Mercia, nachdem nach Æthelbalds Tod 757 zunächst Beornrad für kurze Zeit an die Macht gekommen war, den Offa aber 757 stürzte und vertrieb. Diese Schwächephase nutzte das Königreich Wessex, um sich aus der Oberherrschaft von Mercia zu lösen. Um für Mercia wieder eine Hegemonialstellung in England zu gewinnen, wandte sich Offa zunächst nach Südosten. In Kent gelang es ihm im Jahre 764, mit Heahberht einen ganz von ihm abhängigen König einzusetzen. Zu Beginn der 770er Jahre kam es im Südosten allerdings zu einer Erhebung gegen die Herrschaft Mercias, an der auch die Könige von Sussex teilnahmen. Letztere tauchen ab 772 nur noch mit dem Titel dux (Herzog) auf, sodass angenommen werden kann, dass sich Offa gegen sie durchsetzen konnte. Auch gegen Kent ging Offa militärisch vor und die Angelsächsische Chronik verzeichnet für das Jahr 776 eine Schlacht bei Otford, ohne den Sieger zu nennen. Da in den nächsten Jahren Kent aber offenbar eine gewisse Eigenständigkeit behalten konnte, kann Offa die Schlacht kaum für sich entschieden haben. Dennoch war die Vorherrschaft Offas in England mittlerweile weitgehend ohne ernsthaften Konkurrenten, sodass sich Offa im Jahr 774 als erster Monarch König von England (Rex Anglorum) nennen konnte.
Diese gefestigte Machtstellung Offas erlaubte es ihm auch, nunmehr die Auseinandersetzung mit Wessex zu wagen. 779 besiegte er König Cynewulf von Wessex in der Schlacht von Bensington (Oxfordshire) und eroberte das Gebiet von Berkshire, das bereits früher zu Mercia gehört hatte, wieder zurück. Im Jahre 786 wurde Cynewulf getötet und Beorhtric wurde neuer König in Wessex; gegen ihn erhob Egbert Thronansprüche, doch stellte sich Offa auf die Seite von Beorhtric, dem er 789 seine Tochter Eadburh zur Frau gab. Auch die 786 von Offa in Mercia eingeführten Penny-Münzen wurden in Wessex verwendet. An der Grenze zwischen Mercia und Wessex war es offenbar relativ friedlich, sodass z. B. beim Bau einer Brücke in Oxford auf zusätzliche Befestigungen verzichtet wurde; dagegen wurden in Hereford an der walisischen Grenze neue Befestigungen errichtet. 
VON MERCIEN, Offa (I37333)
 
1876 Er war der jüngere Sohn des Grafen Adalbert II. von Calw und der Wiltrudis von Lothringen, einer Tochter des Herzogs Gottfried des Bärtigen. 1095 wurde er Vogt von Hirsau und trat seines Vaters Nachfolge in Calw an, als dieser sich 1094/95 ins Kloster zurückzog. Gottfried war zunächst ein Gefolgsmann des Kaisers Heinrich IV., jedoch ab 1105, dem Jahr des Thronstreits zwischen Heinrich IV. und seinem Sohn Heinrich V., einer der wichtigsten Helfer und Berater des letzteren. Gottfried von Calw nahm auf Heinrichs V. erstem Italienfeldzug 1111 an den Verhandlungen von San Maria in Turri und Ponte Mammolo teil, und später an den Verhandlungen in Mouzon 1119 sowie an denen zum Wormser Konkordat 1122, das er mit unterschrieb.

Nach dem Tod des Pfalzgrafen Siegfried von Ballenstedt am 9. März 1113 in der Folge eines Überfalls kaiserlicher Parteigänger ist Gottfried bereits am 6. April 1113 als dessen Nachfolger belegt.

Seine Ernennung führte bereits im Jahr darauf zu Auseinandersetzungen in Lothringen sowie mit dem Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken und seinem Amtsbruder in Trier, Bruno von Lauffen. Heinrich V. machte Gottfried vor seinem zweiten Italienzug 1116 gemeinsam mit den Staufern Friedrich und Konrad von Schwaben zu einem seiner Stellvertreter in Deutschland, was Gottfried dazu nutzte, sich gegen Adalbert zu wenden. Der Tod Heinrichs V. 1125 und die Wahl Lothars III. zum neuen König schwächten Gottfrieds Stellung: die Pfalzgrafschaft wurde ihm zwar nicht entzogen, ihm wurde aber mit Wilhelm von Ballenstedt, dem Sohn Siegfrieds, der beim Tod seines Vaters noch minderjährig gewesen war, ein zweiter Pfalzgraf zur Seite gestellt, für den er von 1126 bis 1129 vormundschaftlich amtierte und an den er dann die Pfalzgrafschaft abgeben musste. 
VON CALW, Gottfried (I16172)
 
1877 Er war der jüngere Sohn des Grafen Poppo (I.) im Saalgau und der Bruder des princeps militiae und dux Austrasiorum Heinrich, des Heerführers Kaiser Karls III. und damit einer der wichtigsten Angehörigen der Familie der älteren oder fränkischen Babenberger, die eine der wesentlichen Stützen Karls des Dicken war und damit im Gegensatz zu Karls Nachfolger Arnulf von Kärnten.

880 – nachdem sein Bruder Heinrich in den Dienst des Königs getreten war – wird er nach einem Sieg über die Sorben als comes et dux Sorabici limes erwähnt (Annales Fuldenses), als Graf und Herzog der Sorbenmark, als der er von Karl dem Dicken eingesetzt worden war. Er hatte sich mit dem Grafen Egino um die Herrschaft in Thüringen auseinanderzusetzen, einen Kampf, den er zwar verlor, was ihn aber – vermutlich aufgrund des Eingreifens Karls des Dicken, auf jeden Fall aber, weil Egino sich ab 885 als Graf im Badanachgau anderen Aufgaben widmete – nicht seine Stellung dort kostete. 
VON THÜRINGEN, Poppo (I36826)
 
1878 Er war der jüngere Sohn des Pfalzgrafen Rudolf I. von Tübingen und der Mechthild von Gießen, Erbtochter von Graf Wilhelm von Gleiberg. Er war verheiratet mit einer Tochter des Markgrafen Heinrich aus dem Hause von Ronsberg und der Udilhild von Gammertingen. Die beiden hatten folgende Kinder: VON TÜBINGEN, Rudolf II. (I37533)
 
1879 Er war der jüngere Sohn eines García (II.) Jiménez und dessen zweiter Frau Dadildis von Pallars.[1] Der Vater war vermutlich ein Angehöriger des baskischen Hauses des Íñigo Arista und war vielleicht mit einem gleichnamigen König aus der Mitte des 9. Jahrhunderts identisch. Nach dem Tod seines älteren Bruders Sancho I. Garcés 925 übernahm Jimeno die Regentschaft an Stelle seines unmündigen Neffen García I.[2] Einer Urkunde der Abtei San Martín de Albelda vom 11. Januar 931 ist zu entnehmen, das Jimeno den Königstitel führte.[3] Bereits am 29. Mai 931 starb er.[2] Danach übernahm zunächst sein Halbbruder Íñigo Garcés die Regentschaft, bis er 933 von seiner Schwägerin Toda Aznárez verdrängt wurde. (NAVARRA), Jimeno Garcés (I40360)
 
1880 Er war der jüngste der fünf Söhne des 858 verstorbenen Westsachsenkönigs Æthelwulf und dessen erster Frau Osburga. Seine besondere Bedeutung für die englische Geschichte liegt darin, dass er nach erfolgreicher Abwehr der Wikinger die Grundlagen für eine Vereinigung der angelsächsischen Königreiche unter der Hegemonie von Wessex schuf sowie die altenglische Sprache und Literatur förderte. (WESSEX), Alfred ´der Große` (I39278)
 
1881 Er war der jüngste Sohn des englischen Königs Heinrich II. und von Eleonore von Aquitanien. Nach dem Tod seines Bruders Richard Löwenherz wurde er 1199 englischer König. Im Krieg mit Frankreich verlor er bis 1204 die Normandie und weite Teile seiner Festlandsbesitzungen, des sogenannten Angevinischen Reichs. Seine Rückeroberungsversuche scheiterten. Während seiner Herrschaft kam es zu einer Rebellion der englischen Barone, die ihn 1215 zur Anerkennung der Magna Carta zwang. OHNELAND, Johann (I39161)
 
1882 Er war der Neffe des Buchdruckers Christoph Froschauer in Zürich, der sich vor allem durch den Druck von Zwinglis «Zürcher Bibel» einen Namen gemacht hatte. Nach dem Tod seines Onkels im Jahr 1564 führte er die Druckerei an der Froschaugasse weiter.

Als Mitglied des Rates von Zürich sah Froschauer um 1574 das aus der Vogelperspektive gezeichnete farbige Gemälde der Stadt Zürich, das der Kartograf Jos Murer für die Stadt gemalt hatte. Er erkannte das Potential des Bildes und veranlasste Druck und Verkauf. Von der Erstausgabe des Murerplans von 1576 ist kein Exemplar mehr vorhanden.  
FROSCHAUER, Christoph der Jüngere (I20281)
 
1883 Er war der Sohn des Grafen Engelbert III. von Görz († 1220) und der Gräfin Mathilde von Andechs, Tochter von Markgraf Berthold III. von Istrien (Graf von Andechs; † 1188). Meinhards Gemahlin Adelheid war die Tochter von Graf Albert III. von Tirol. Diese Ehe war mit entscheidend für den Erwerb der Grafschaft Tirol (in damaligem Umfang) durch die Görzer, da Graf Albert III. keinen Sohn hatte und Adelheids Schwester Elisabeth kinderlos verstarb. Im November 1234 beurkundete Meinhard III. von Görz in Cividale mit dem Patriarchen Berthold von Aquileia (als Graf Berthold V. von Andechs sein Cousin) das Geleit-, Zoll- und Mautrecht über den Kreuzberg (Plöckenpaß)[1]. Dies war einer der wirtschaftlich bedeutendsten Verträge seiner Regierungszeit. Er eröffnete die kürzeste Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Besitzungen der Görzer mit stetig hohen Einnahmen. Als künftiger Erbe arbeitete Meinhard III. eng mit seinem Schwiegervater Graf Albert III. von Tirol zusammen, dies belegen gemeinsam besiegelte Urkunden.

Meinhard war Staufer-Parteigänger. Er wurde von Kaiser Friedrich II. im Juni 1248 zum Generalkapitän der Steiermark ernannt und erscheint in Graz am 20. Januar 1250 als Statthalter (Hauptmann) von Österreich[2]. Er versuchte die Vorherrschaft in Kärnten zu erobern, unterlag aber mit seinem Verbündeten und Schwiegervater Graf Albert III. von Tirol 1252 bei Greifenburg gegen Herzog Bernhard von Kärnten und dessen Sohn Philipp, Elekt von Salzburg. Im Frieden von Lieserhofen (27. Dez. 1252)[3] musste er seine Söhne Meinhard und Albert als Geiseln stellen (diese waren bis 1259 bzw. 1261 auf Hohenwerfen festgesetzt), hohes Bußgeld zahlen und verlor wichtige Besitzungen in Kärnten.

Meinhard III. übernahm zusammen mit seinem Schwager Graf Gebhard VI. von Hirschberg[4] nach dem Tode Alberts III. von Tirol im Juli 1253 dessen Besitzungen. Am 10. November 1254 einigten sich die beiden in Meran über die Aufteilung des Tiroler Erbes, wobei Graf Meinhard die südlichen Besitzungen inklusive der zugehörigen Gebiete in Kärnten und Friaul erhielt[5]. Im Juli 1254 erlangte er die Trienter Lehen der 1248 erloschenen Hauptlinie der Grafen von (Eppan-) Ulten[6], im Mai 1256 die Lehen des Bistums Trient selbst. Damit hatte Meinhard den Hauptbesitz der Grafen von (Eppan-) Ulten und von Tirol in seiner Hand vereinigt. Ab 1256 erscheint er in Urkunden dann meist mit dem Titel Graf Meinhard von Görz (III.) und Tirol (I.).

Er starb Jan./Febr. 1258, wurde im Schloss Tirol begraben und später ins Görzer Hauskloster Stams überführt. 
(GÖRZ), Meinhard III. (I42980)
 
1884 Er war der Sohn des Herzogs Dietrich I. († 1026/1027) und der Richilde von Blieskastel. 1019 machte sein Vater ihn zu seinem Mitregenten. Nach dem Tod Kaisers Heinrichs II. (1024) erhob er sich mit Ernst II., Herzog von Schwaben gegen dessen Nachfolger Konrad II., unterwarf sich dann aber und schloss die Ehe mit Konrads Schwägerin, Mathilde von Schwaben (* vermutlich 988, † 29. Juli 1031/1032), Tochter Herzog Hermanns II. von Schwaben und der Gerberga von Burgund, der Schwester der Kaiserin Gisela und Witwe des Herzogs Konrad I. von Kärnten. (BAR), Friedrich II. (I37611)
 
1885 Er war der Sohn des Herzogs Hoël II. aus dem Haus Cornouaille und der Havise von Bretagne († 1072) aus dem Haus Rennes. Beim Tod seines Vaters 1084 erbte er das aus dem Recht seiner Mutter stammende Herzogtum Bretagne, während sein Bruder Matthias II. die väterliche Grafschaft Nantes erbte. Im selben Jahr starb auch sein Onkel Gottfried Grenonat, der als Vasall des Herzogs von Bretagne Graf von Rennes war, woraufhin Alain die Grafschaft einzog und in sein Herzogtum eingliederte. Als sein Bruder Matthias 1103 ohne Erben starb wurde Alain auch Graf von Nantes.

Alain IV. sah sich einer Invasion Wilhelm des Eroberers gegenüber, aufgrund der er sein Herzogtum 1086 aufgeben musste. Der im selben Jahr geschlossene Frieden war mit Alains Hochzeit mit Wilhelms Tochter Konstanze verbunden, weswegen er verdächtigt wird, für ihren Tod durch Gift im Jahr 1090 verantwortlich zu sein: Wilhelm von Malmesbury berichtet, sie sei getötet worden, weil sie zu konservativ für den bretonischen Hof war. 
(BRETAGNE), Alain IV. (I40392)
 
1886 Er war der Sohn des sächsischen Adeligen Liudolf und dessen Ehefrau Gertrud der Älteren von Braunschweig, von denen er den brunonischen Besitz um Braunschweig erbte. Für seine ostfälische Grafschaft bestand seit 1051 eine Lehnsabhängigkeit gegenüber dem Bischof von Hildesheim. Daneben erwarb Ekbert verschiedene friesische Grafschaften unter Lehnshoheit des Erzbischofs von Hamburg-Bremen. Obwohl eng verwandt mit dem salischen Herrscherhaus, beteiligte sich Ekbert im Jahre 1062 an der Entführung des unmündigen Königs Heinrich IV. beim Staatsstreich von Kaiserswerth. Im Jahre 1067 wurde Ekbert mit der Mark Meißen belehnt.

Er war seit 1058 verheiratet mit Irmgard von Turin aus der Familie der Arduine, der Witwe Ottos von Schweinfurt († 1057) und durch ihre Schwester Adelheid Tante der Kaiserin Bertha (Bertha von Turin), der Ehefrau Heinrichs IV. Nachfolger war sein Sohn Ekbert II., nach dessen kinderlosem Tod im Jahre 1090 der brunonische Besitz an dessen Schwester Gertrud die Jüngere von Braunschweig fiel.

Ekbert förderte den Handel in Braunschweig und ist vermutlich Gründer des dortigen Cyriakusstiftes, welches Familienstift und Grablege der Brunonen war. 
(MEISSEN), Ekbert I. (I40487)
 
1887 Er war der Sohn des späteren hannoverschen Generals und Kriegsministers Carl von Jacobi. Sein Vater war am 17. Mai 1866 für sich und seine Nachkommen in den erblichen hannoverschen Adelsstand erhoben worden.

Jacobi wurde 1843 Kadett im Garde-Jäger-Bataillon der Hannoverschen Armee. Im September 1845 folgte seine Versetzung in das 5. Infanterie-Regiment, mit welchem er ab 1848 an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark teilnahm. 1849 wurde er zum Generalstab kommandiert und 1852 in diesen versetzt. 1856 wurde er zum Hauptmann und 1866 während des Krieges gegen Preußen noch vor dem Abmarsch aus Göttingen Richtung Langensalza zum Major befördert. Als Parlamentär am 24. Juni 1866 nach Gotha entsandt, nahm Jacobi mit einem Telegramm Einfluss auf die Aufstellung der Hannoverschen Armee, der kritisch gesehen werden kann und von ihm in einer Rechtfertigungsschrift vom 26. Juli 1866 klarzustellen versucht wurde. Jacobi war am Tag der Schlacht bei Langensalza, dem 27. Juni 1866, als Generalstabsoffizier dem Kommandeur der 4. Brigade, General Ludwig von Bothmer zugewiesen, der es möglicherweise versäumte, die hannoversche Position durch einen Übertritt über die Unstrut zu verbessern.

Mit Auflösung der hannoverschen Armee wurde er zur Disposition gestellt, trat allerdings am 27. Juli 1868 beim 3. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 79 für vier Monate in preußische Dienst. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg wurde er Bezirkskommandeur in Colmar.

Jacobi hatte sich am 30. Oktober 1853 in Hannover mit Minna Hahn (1832–1856) verheiratet. Nach ihrem Tod heiratete er am 8. März 1860 Marie von Prott (1828–1863), Tochter des hannoverschen Generals der Infanterie Viktor von Prott. In dritter Ehe war Jacobi seit dem 3. April 1864 mit Maria Warnholz (* 1835) verheiratet. Aus der ersten Ehe ging die Tochter Minna (* 1856) und aus der dritten die Tochter Auguste (* 1867) hervor, die den späteren preußischen General der Infanterie Erich von Gündell heiratete. 
VON JACOBI, Bernhard (I49869)
 
1888 Er war der Sohn Graf Heinrichs I. von Tirol († 14. Juni 1190) und der Edlen Agnes von Wangen, Tochter von Graf Adalbero I.

Bei seiner ersten Erwähnung am 24. Juni 1190 nach dem Tod seines Vaters ist er noch minderjährig.[1] Ende Januar 1202 erscheint er erstmals selbständig bei einem Friedensschluss des Patriarchen von Aquileia mit den Grafen von Görz.[2] 1210 erhielt er von Bischof Konrad (I.) von Brixen die Vogtei über das Hochstift Brixen und übernahm die bisherigen Herrschaftsrechte in Nori- und Eisacktal der Grafen von Andechs-Meranien, die diese 1209 wegen ihrer Ächtung im Zusammenhang mit der Ermordung von König Philipp von Schwaben verloren hatten. Albert III. nahm am Kreuzzug von Damiette teil, wahrscheinlich ab August 1218 (5. Kreuzzug 1217–1221). Der erste sichere Hinweis auf seine Rückkehr ist die Anwesenheit bei König Friedrich II. in Ulm im Dezember 1219.[3] Bei Damiette (Ägypten) hat er an den Deutschen Orden zwei Höfe verschenkt, die seine Angehörigen erst nach seinem Tod übergeben.[4]

Albert hatte keine Söhne; deshalb legte er die Erbberechtigung seiner beiden Töchter fest und verheiratete seine Tochter Elisabeth († 10. Oktober 1256) mit Herzog Otto II. von Andechs-Meranien († 19. Juni 1248), seine Tochter Adelheid († nach 20. Okt. 1278)[5] mit Graf Meinhard III. von Görz († 1258) und schloss mit seinen Schwiegersöhnen gegenseitige Erbverträge. So erwarb er nach dem Tod seines Schwiegersohnes Otto 1248 den Tiroler Besitz der Andechser und im selben Jahr den der Grafen von Eppan von der Burg Hocheppan.

1252 griffen Graf Albert III. von Tirol und Graf Meinhard III. von Görz das Stiftland der Kirche von Salzburg an. Bei Greifenburg wurden sie von Herzog Bernhard von Kärnten und dessen Sohn Philipp von Spanheim, Elekt von Salzburg, besiegt und gefangen genommen. Gegen Abtretung wichtiger Besitzungen in Oberkärnten, hohem Lösegeld und Geiselstellung der beiden Söhne Meinhards bzw. Enkel Alberts kamen die beiden wieder frei. Die Söhne Meinhard und Albert von Meinhard III. waren allerdings bis 1259/1261 in Geiselhaft auf der Burg Hohenwerfen.

Albert III. starb am 22. Juli 1253 im Kirchenbann wegen Streitigkeiten mit dem Bischof von Freising. Papst Innozenz IV. verlangte mit einem empörten Schreiben vom 15. März 1254 die Leiche des exkommunizierten Grafen aus dem christlichen Friedhof auszugraben und wegzuschaffen.[6] Ob diese Anordnung des im gleichen Jahr verstorbenen Papstes befolgt wurde, ist nicht bekannt. Das Verzeichnis der vom Schloss Tirol später in die Fürstengruft von Stams übertragenen Leichname nennt jedenfalls Graf Albert III. von Tirol. Sein Erbe traten seine Schwiegersöhne Meinhard III. von Görz (ab da meist mit Zusatztitel "von Tirol I.") und Gebhard VI. von Hirschberg, der zweite Gemahl Elisabeths, an. (Gebhards erste Ehe mit Elisabeth blieb kinderlos, so konnte Meinhards gleichnamiger Sohn später auch Gebhards Erbe erwerben.)

Albert hatte in Verbindung mit seinen Besitzungen die Vereinigung der Grafschaften im Gebirge zum Land Tirol fortgesetzt. Am 10. November 1254 wurde dieses Gebilde im Meraner Schiedsspruch erstmals als „dominium“ oder „comecia Tyrolis“ bezeichnet.[7] 
(TIROL), Albert III. (I42982)
 
1889 Er war der Sohn Ottokars I. und der Willibirg von Kärnten. Er war mit Elisabeth, einer Tochter des Babenberger Markgrafen Leopold II. von Österreich verheiratet. Nach siegreichem Kampf auf Seiten der Gregorianer gegen Bruder Adalbero im Rahmen des Investiturstreits wurde er 1082 sein Nachfolger als Markgraf.

Er gründete 1080 das spätere Benediktinerkloster Garsten (bei Steyr) als Kollegiatstift.

Nach dem Aussterben der Eppensteiner, die einige Herzöge von Kärnten gestellt hatten, im Jahre 1122, kam deren reicher Eigenbesitz im steirischen Raum an die mit den Eppensteinern verschwägerten Traungauer, was deren Position in ihrer Markgrafschaft stärkte. Die Markgrafschaft wurde 1122 vom Herzogtum Kärnten getrennt und unmittelbar dem Reich unterstellt (Geburtsjahr der Steiermark nach Hans Pirchegger). 
(STEIERMARK), Ottokar II. (I40468)
 
1890 Er war der Sohn und Erbe von Renaud, dem Kastellan von Châteaurenard als Vasall des Grafen von Sens. Vermutlich während des Erbfolgekriegs um Burgund zwischen König Robert II. und Otto Wilhelm von Burgund gelang es Hatto, sich in Courtenay im heutigen Département Loiret eine eigenständige Herrschaft anzueignen. Dort errichtete er um 1010 eine Burg, nach der sich seine Familie fortan benannte.

Er hinterließ mindestens einen Sohn, Joscelin von Courtenay, der ihn als Herr von Courtenay beerbte. 
VON COURTENAY, Hatto (I40659)
 
1891 Er war der Sohn von Borrell II. von Barcelona und von Letgarda de Rouergue. Ab 988 war er seinem Vater beigeordnet.

993 heiratete er Ermesinde von Carcassonne, mit der er einen Sohn hatte: Berengar Raimund I. (* 1005; † 1035).

In den Jahren 1000 bis 1002 wurde er vielfach von Almansor angegriffen. 1003 leitete er eine militärische Expedition gegen Lleida, was jedoch einen neuen Angriff durch Almansurs Sohn Abd al-Malik veranlasste.

1010 nahm er die Gelegenheit wahr, seine Macht auf Kosten des zerbröckelnden Kalifat von Córdoba auszubauen. Er organisierte einen Feldzug gegen Córdoba zusammen mit Armengol I. von Urgell, Bernard von Besalú und Wahid, einem moslemischen General des Muhammad Als-Mahdi. Die Armee zerstörte das Kalifat Sulaiman al-Mustain und befreite Katalonien von jeglicher maurischen Herrschaft. Ermengol I. von Urgell starb in der Schlacht am 1. September bei Córdoba.

1015 und 1016 führte er einen neuen Feldzug gegen Ebro und Segre. Durch die Beute erhielt er sich die Loyalität seiner Barone.

Er besiedelte Segarra, Conca de Barberà und das Camp de Tarragona neu und begann den Aufbau der Kathedrale in Barcelona. Er war der erste katalanische Herrscher mit einer eigenen Münze.

Bei seinem Tod 1017 übernahm sein Sohn die Nachfolge unter der Regentschaft seiner Mutter. 
BORELL, Raimond (I39792)
 
1892 Er war der Sohn von Conan dem Krummen und der Ermengarde von Anjou, Tochter des Grafen Gottfried I. von Anjou, durch die sein Vorname in die bretonische Regentenliste kam.

Nach dem Tod seines Vaters 992 in der zweiten Schlacht von Conquereuil, folgte ihm Gottfried als Graf von Rennes nach. 994 besiegte er den jungen Grafen von Nantes, Judicaël, den er zur Unterwerfung zwang. 995 nahm er daraufhin den Titel eines Herzogs der Bretagne an. Um seine Herrschaft im Nantais nach dem Tod Judicaëls und des Bischofs Hervé (1004) zu sichern, ließ er einen Ritter aus Rennes zum neuen Bischof von Nantes wählen: Walter II. (Gauthier II.) (1004–1041).

Gottfried I. starb im Jahr 1008 auf der Rückreise einer Pilgerfahrt nach Rom.

Er war mit Havoise von Normandie verheiratet, einer Tochter des Herzogs Richard I. von Normandie, mit der er mindestens drei Kinder hatte: 
(BRETAGNE), Gottfried I. (I24314)
 
1893 Er war der Sohn von Herzog Richard II., dem er 1026 nachfolgte. Er starb bereits kurz nach der Thronbesteigung unter mysteriösen Umständen und konnte keinen Einfluss auf die Geschicke der Normandie nehmen. Sein Nachfolger wurde sein jüngerer Bruder Robert I. der Prächtige. Er war verlobt mit Adela (Adelheid) von Frankreich, Tochter König Robert II. von Frankreich. Nach Richards Tod heiratete sie den Grafen Balduin V. von Flandern.  (NORMANDIE), Richard III. (I24294)
 
1894 Er war der Sohn von Richard vom Prinzipat und Verwandter von Tankred von Tiberias, beides Enkel von Tankred von Hauteville und Teilnehmer des Ersten Kreuzzugs. Er wurde Regent von Antiochia, als Tankred 1112 starb, und weil der aktuelle Fürst, Bohemund II. noch ein Kind war. Wie Tankred war Roger fast unablässig im Krieg mit den nahen Muslimstaaten wie zum Beispiel Aleppo. 1114 wurden durch ein Erdbeben viele der Befestigungsanlagen des Fürstentums zerstört, so dass Roger in den Jahren darauf damit beschäftigt war, vor allem die grenznahen wieder aufzubauen.

Roger schlug zwei Heere des Seldschukensultans Muhammad I. Tapar unter dem Heerführer Bursuq von Hamadan in der Schlacht von Sarmin (1114) und in der Schlacht von Tell Danith (1115). Verbündet mit Joscelin I. von Edessa übte er so viel Druck auf Aleppo aus, dass die Stadt sich 1118 mit dem Ortokiden-Emir Ilghazi verbündete. Ilghazi überfiel das Fürstentum 1119, und Roger stellte sich ihm sofort entgegen, anstatt auf die Verstärkung aus dem Königreich Jerusalem und der Grafschaft Tripolis zu warten. In der folgenden Schlacht von Ager Sanguinis, in die er mit 700 Rittern und 3.000 Fußsoldaten ging, wurden fast alle getötet, darunter auch Roger. Ilghazis Truppen plünderten nach der Schlacht die Gegend, griffen aber nicht Antiochia selbst an. Balduin II. von Jerusalem kam in den Norden und übernahm die Regentschaft im Fürstentum.

Sein Kanzler Walter hat Rogers Regierung in einer Chronik dokumentiert.

Roger hatte nach 1114 Hodierna von Rethel geheiratet, die Witwe des Heribrand III., Herr von Hierges, und Tochter des Hugo I., Graf von Rethel. Die Ehe blieb kinderlos.  
VON SALERNO \ HAUTEVILLE, Roger (I24283)
 
1895 Er war der Sohn von Sancho II. und Urraca Fernández, der Tochter des Grafen Fernán González von Kastilien. Beim Tod seines Vaters 994 folgte er diesem auf den Thron.

Anders als sein Vater lehnte García II. es ab, dem Kalifat von Córdoba Tribut zu zahlen, weshalb Navarra zum Ziel maurischer Vergeltungsangriffe wurde.

Er heiratete Jimena Fernández, Tochter des Grafen Fernando von Cea und der Elvira Díaz. Mit ihr hatte er vier Kinder: 
(NAVARRA), García II. (I37747)
 
1896 Er war der Sohn von Wilfried dem Haarigen und der Guinidilda, und der jüngere Bruder seines Vorgängers als Graf von Barcelona, Wilfried II. Borrell. Er arbeitete gemeinsam mit seinen Brüdern in der Verwaltung des von seinem Vater 897 hinterlassenen Besitzes, regierte aber nicht selbständig, bis sein Bruder Wilfried II. 911 starb.

Beim Tod seines Onkels Radulf I. Graf von Besalú wohl 920 geriet er in Konflikt mit seinem Bruder Miró II., Graf von Cerdanya, um die Nachfolge in dieser Grafschaft. Der Disput wurde dadurch gelöst, dass Miró auf sämtliche Ansprüche auf Barcelona verzichtete, Sunyer auf Besalú.

Sunyer unternahm große Anstrengungen in seinen Grafschaften, betrieb vor allem Siedlungspolitik in Ausona. Er stärkte die Position der Kirche, gab ihr Land und damit Einkommen.

Nach außen gab er die defensive Haltung seiner Vorgänger auf und griff die Maurenstaaten im Süden an, schlug Schlachten bei Lleida und Tarragona. Gleichzeitig nahm er diplomatische Beziehungen zum Emir von Córdoba auf, der weitgehend die Kontrolle über seine nördlichen Provinzen verloren hatte. 912 wurde seine Armee vom maurischen Wali von Lleida im Tàrrega-Tal angegriffen und vernichtet. Sunyers Gegenangriff 914 warf sie dann aber zurück. Er besiedelte danach das Gebiet von Penedès, das zuvor häufig Schauplatz der Auseinandersetzungen zwischen den Franken und den Muslimen gewesen war, bis hinunter nach Olèrdola (929).

936/937 leitete er einen weiteren Feldzug gegen die Muslime. Er schlug das Königreich Valencia einschließlich des germanischen Stammes der Quadi. Die Mauren gaben daraufhin Tarragona auf, das nun Niemandsland wurde, während Tortosa gezwungen wurde, dem Grafen von Barcelona Tribut zu zahlen. 
(BARCELONA), Sunyer I. (I39760)
 
1897 Er war der vierte Sohn des Königs Æthelwulf von Wessex und dessen erster Frau Osburga und bereits der dritte nach dem Tod des Vaters, der König wurde. Mit seiner Frau Wulfthryth hatte er die zwei Söhne Æthelwald und Æthelhelm sowie die Tochter Thyra. Der angelsächsische Historiker Æthelweard war sein Urenkel.[1] Æthelred unterzeichnete Urkunden seines Vaters seit 854 als Königssohn, einen Titel, den er auch unter der Regierung seiner Brüder Æthelbald und Æthelberht beibehielt.[1]

Er folgte seinem Bruder Æthelberht um das Jahr 865 als König von Wessex nach. Æthelred von Wessex und sein Bruder Alfred (später „der Große“) wurden 868 von Burgred von Mercia gegen Wikinger zu Hilfe gerufen, die in Mercia eingedrungen waren und sich in Nottingham verschanzt hatten. Die Festung war nicht einzunehmen und so wurde Frieden geschlossen. Æthelred konnte des Ansturms des Großen Heidnischen Heeres der Wikinger unter Halfdan Ragnarsson und Bagsac auch in Wessex nicht Herr werden. Er verlor gegen die dänische Invasionsarmee am 4. Januar 871 in der Schlacht von Reading, fügte den Dänen jedoch auch große Verluste zu. Darauf konnte er sie überraschenderweise am 8. Januar 871 in der Schlacht von Ashdown besiegen. Am 22. Januar 871 wurden Æthelred von Wessex und Alfred von den Dänen bei Basing geschlagen. Æthelred starb wenig später in der Schlacht von Merton am 23. April 871 und wurde in Wimborne Minster begraben. Nach seinem Tod wurde er vom Volk als eine Art Heiliger verehrt, jedoch nie von der Kirche kanonisiert. Da seine zwei Söhne Æthelhelm und Æthelwold zu jung waren, wurde sein Bruder Alfred sein Nachfolger. Nach ihm benannt ist Mount Ethelred, ein Berg auf der antarktischen Alexander-I.-Insel. 
WEST-SACHSEN (WESSEX), Aethelred (I35615)
 
1898 Er war der zweitälteste Sohn und Nachfolger seines Vaters ALFRED DES GRO?EN, da sein älterer Bruder EDMUND vor 899 gestorben war.

Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt (899) wurde er von seinem Vetter Æthelwold bedroht, der als Sohn von Æthelred, ALFREDS Bruder und Vorgänger als KÖNIG, seinerseits den Thron von Wessex beanspruchte und von den Dänen im Norden unterstützt wurde. Im Kampf Eduards gegen die Dänen, die Æthelwold unterstützten, fiel dieser im Jahre 904 in einer Schlacht.

Über die Regierungszeit EDUARDS ist nicht viel bekannt, weil zu wenig Quellen überliefert sind. So fehlen beispielsweise alle königlichen Urkunden der Jahre 909 bis 921. Zwischen 907 und 920 organisierten EDUARD und seine Schwester ETHELFLEDA den Kampf gegen die Dänen im Norden Englands. 910 brachte er den Dänen in der Schlacht bei Tettenhall eine schwere Niederlage bei, konnte mit dem Ausbau seines Herrschaftsgebietes beginnen und schließlich die angelsächsischen Königtümer im Süden Humbriens der dänischen Herrschaft entreißen.
Im Jahr 917 wurde das Königreich EAST ANGLIA unter EDWARD DEM ÄLTEREN zurückerobert und ging als Earldom (Grafschaft) im Königreich Wessex auf. Durch den Bau von Burgen drängte er die Dänen bis 918 hinter den Fluss Humber zurück.

Zwar kontrollierte EDUARD bis 920 Wessex, Mercia und auch den Norden bis zum Humber, doch KÖNIG VON GANZ ENGLAND wurde EDUARD niemals offiziell.  
VON WESSEX, KÖNIG KÖNIG Eduard I. ´DER ÄLTERE` ´der Ältere` (I37329)
 
1899 Er war der zweite Sohn Rogers I. aus dessen dritter Ehe und wurde nach dem Tod seines Bruders Simon im Jahre 1105 Graf von Sizilien, das sein Vater Roger zusammen mit seinem Onkel Robert Guiskard erobert hatte. Seine Mutter Adelheid übte für ihn bis spätestens 1113 die Herrschaft aus, da er zu Beginn erst neun Jahre alt war. Er wird als einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters gesehen und galt zu seiner Zeit als reichster Herrscher Europas.

Roger II. war der Großvater von Kaiser Friedrich II. 
VON SIZILIEN, Roger II. (I15373)
 
1900 Er war der zweitgeborene Sohn von Heinrich II. von Löwen und dessen Gattin Adelheid. Nach dem Tod seines älteren Bruders Heinrich III. von Löwen im Jahre 1095 wurde er zum Graf von Löwen-Brüssel und Landgraf von Brabant ernannt. 1106 wurden ihm auch die Titel des Herzog von Niederlothringen und der des Markgrafen von Antwerpen verliehen, doch 1128 muss er diese Ämter an Walram III. von Limburg abgeben. Trotzdem durfte er sich weiterhin Herzog von Lothringen nennen. 1129 wandte sich Gottfried VI. an den Abt der Prämonstratenserabtei St. Martin in Laon, Frankreich, mit der Bitte, in der Nähe von Löwen eine Abtei zu gründen. Er stiftete zu diesem Zweck einen Park und ein Jagdschloss, woraus in den folgenden Jahren die Parkabtei entstand.

Gottfried VI. heiratete um 1105 Ida von Chiny († 1117/25), die Tochter von Graf Otto II. (Haus Chiny). Mit ihr hatte er mindestens fünf Kinder: 
(NIEDERLOTHRINGEN), Gottfried VI. (I40553)
 

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