Strauss Genealogie


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1751 Der Vater von August Konrad Hofmann war Conrad Hofmann (1743–1799), Amtmann im Amt Nidda, die Mutter, Susanne, eine geborene Schneider (1753–1826), war Tochter des hessischen Wildmeisters in Kranichstein, Johann Ludwig Schneider.

August Konrad Hofmann heiratete zwei Mal:
1.) am 15. Juli 1799 Sophie Henriette Metzler (* 13. August 1772; † 15. Juni 1815 in Darmstadt), Tochter des hessischen Majors Johann Gottlieb Metzler und dessen Frau Johanna Katharina, geborene Moter. Aus der Ehe gingen hervor:

Charlotte Franziska Auguste Marianne (1802–1834). Sie heiratete am 16. Oktober 1820 in Jugenheim den späteren Präsidenten des Großherzoglich hessischen Ober-Appellations- und Kassationsgerichts Dr. jur. Friedrich Johann August Hahn (1789–1867).
Ernst Christian Gottlieb Freiherr von Hofmann (1803–1868) wurde Oberforstrat.
Marie heiratete den Hessen-Homburger Medizinalrat Eduard Trapp (1804–1854).
2.) In zweiter Ehe heiratete er am 9. Juni 1816 in Rimbach Johannette Charlotte Friederike Jakobine Pagenstecher (* 15. Dezember 1779 in Reichenbach; † 3. Januar 1854 in Darmstadt), die Tochter des Pfarrers von Reichenbach, Heinrich Christian Pagenstecher und dessen Frau Charlotte Polyxena Eleonore, geborene Moter. Aus der Ehe gingen hervor:

Charlotte Johannette Auguste (* 19. April 1817 in Darmstadt). Sie heiratete am 4. Dezember 1838 Eduard von Grolman (1812–1890), den künftigen hessischen Generalleutnant und Kriegsminister.
Sophie Helene (* 23. Januar 1820 in Darmstadt, † 4. Dezember 1870) heiratete am 9. Juni 1841 in Darmstadt den Gutsbesitzer und Stallmeister Albert Wilhelm von Grolman (* 22. April 1815 in Gießen, † 10. Oktober 1870 in Darmstadt).[1]

Hofmann studierte in Erlangen und Gießen Rechts- und Kameralwissenschaften und trat 1797 als Regierungsadvokat in den Staatsdienst der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt ein. 1803 wurde er Hofkammerrat und Kammeranwalt der Rentkammer des Fürstums Starkenburg. 1804 leitete er der Regierungskommission zur Übernahme von Wimpfen. 1806 benannte sich die Landgrafschaft in Großherzogtum Hessen um. 1816 wiederum leitete Hofmann die Generalkommission zur Besitznahme und Verwaltung der künftigen Provinz Rheinhessen. Ebenfalls noch 1816 wurde er Richter am Oberappellationsgericht Darmstadt[2] und war Mitglied der Direktion der Brand-Assekurations-Kommission.[3]

1819 wurde er Geheimer Referendar (Referent) im Finanzdepartement des Staatsministeriums (Finanzministerium) und 1820 Geheimer Staatsrat. Er war ein enger Mitarbeiter des „Ministerpräsidenten“ Karl Ludwig Wilhelm von Grolman.[Anm. 1] 1820 war er an den Verhandlungen über die Verfassung des Großherzogtums Hessen beteiligt. 1821 leitete er die Verhandlungen über die Rechtsverhältnisse der Standesherren, dann die über den Süddeutschen Zollverein (1824) und mit Preußen, die 1828 zum Preußisch-Hessischen Zollverein führten. Acht Mal war er Landtagskommissar der Regierung.[4]

Als 1829 nach dem Tod von Grolman die Regierung umgebildet werden musste, wurde August Konrad Hofmann Präsident des Finanzministeriums (Minister) mit dem Titel eines Wirklichen Geheimen Rats, Präsident des Staatsrats und erhielt im Dezember 1837 auch den Titel eines Finanzministers.[5] Nach dem Regierungsantritt von Großherzog Ludwig II. 1830 versuchte dieser die in seiner Zeit als Erbgroßherzog angehäuften Privatschulden von zwei Millionen Gulden auf den Staat abzuwälzen, was Hofmann gegenüber den Landständen des Großherzogtums Hessen zu vertreten hatte. Die lehnten das aber mit 41:7 Stimmen ab, womit Hofmann und der neue Großherzog fulminant scheiterten.[6] Der Konflikt zwischen dem Großherzog und den Ständen sollte sich über dessen ganze Regierungszeit hinziehen. Viel Widerspruch fand von Hofmann auch auf dem Landtag 1838, als er das Recht der Stände, nicht bewilligte Ausgaben zu prüfen und unter Umständen zu streichen, bestritt. Zentrale Themen der Amtszeit von Hofmann, die bis 1841 dauerte, waren die Reform des Abgabensystems und des Finanzwesens, die Verminderung der Zinshöhe der Staatsschuld und deren Neuordnung.

Weitere Aktivitäten
Hofmann war Mitbegründer des Darmstädter Musikvereins.[7]

Vom Großherzog ließ er sich den Heiligenberg oberhalb von Jugenheim an der Bergstraße schenken, fand die Vorbesitzerfamilie von Hausen ab, ließ ihn anlegen, unter anderem mit Obstbäumen. Georg Moller errichtet ihm dort ein Gutshaus, das spätere Schloss Heiligenberg. Er verkaufte das Anwesen 1827 an Prinzessin Wilhelmine.

August Konrad Hofmann wurde am 25. August 1827 nobilitiert und als Freiherr in den Großherzoglich-Hessischen Adel aufgenommen.[8]
1829 Prädikat „Exzellenz“[9]
1834 Großkreuz des Ludewigsordens[10]
1835 Großkreuzes des badischen Ordens vom Zähringer Löwen[11]
1841 Preußischer Roter Adlerorden I. Klasse[12] 
HOFMANN, August Konrd (I44397)
 
1752 Der Vater von Frick Humpis ist nicht mit Sicherheit festzusetellen. In einigen Unterlagen wird Konrad Humpis als Vater angegeben. Ich schließe mich den Ausführungen von Alfons Dreher, Das Patriziat der Reichsstadt Ravensburg, an, wonach Frick kein Sohn des Konrad Humpis ist. Frick ist eher ein Sohn von Wilhelm Humpis. HUMPIS, Frick I. (I35438)
 
1753 Der Vater, Daniel Schlumpf fehlt im Ämterverzeichnis und scheint sich auswärts betätigt zu haben, doch steuert er von 1572 bis 1599 in St. Gallen, 1596 - 1597 das Maximum von 52`000 Gulden. Er trieb Handel im Osten, überflügelte die Firma des Balthasar Rotmund, des Nachfolgers seines Schwagers Michael Kobler in Wien. Seine Söhne Kaspar und Daniel hielten sich auswärts, wahrscheinlich in Nürnberg, auf und versahen keine Ämter. Auf Daniel 1578 - 1648 wird noch einmal zu Nürnberg im Zusammenhang mit seinem 1611 verstorbenen Vetter Hans zurückzukommen sein. SCHLUMPF, Kaspar (I2982)
 
1754 Der Vater, Daniel Schlumpf fehlt im Ämterverzeichnis und scheint sich auswärts betätigt zu haben, doch steuert er von 1572 bis 1599 in St. Gallen, 1596 - 1597 das Maximum von 52`000 Gulden. Er trieb Handel im Osten, überflügelte die Firma des Balthasar Rotmund, des Nachfolgers seines Schwagers Michael Kobler in Wien. Seine Söhne Kaspar und Daniel hielten sich auswärts, wahrscheinlich in Nürnberg, auf und versahen keine Ämter. Auf Daniel 1578 - 1648 wird noch einmal zu Nürnberg im Zusammenhang mit seinem 1611 verstorbenen Vetter Hans zurückzukommen sein. SCHLUMPF, Daniel (I2983)
 
1755 Der volkstümliche Beiname als der Vogler ist erst ab dem 12. Jahrhundert belegt.

Als zu Beginn des 10. Jahrhunderts wiederholte Ungarneinfälle und die Schwäche des spätkarolingischen Königtums das Ostfränkische Reich erschütterten, gelang es Heinrich durch geschickte Heiratsverbindungen, sich in Sachsen eine führende Stellung aufzubauen. Er nutzte hierzu den Umstand, dass Adelsfehden zwischen den mächtigen Aristokratenfamilien um die Vorherrschaft in den einzelnen Stammesgebieten des ostfränkischen Reiches zu einer Etablierung regionaler Mittelgewalten, der späteren Herzogtümer, führten. Anders als sein Vorgänger Konrad I. versuchte Heinrich als ostfränkischer König nicht mehr die Herrschaft im ganzen Reich auszuüben. Vielmehr konsolidierte er seine Herrschaft gegenüber den ostfränkischen Herzögen, den duces, durch Freundschaftsbündnisse und einen weitreichenden Verzicht in der Herrschaftsausübung außerhalb der etablierten, aber labilen Strukturen. Nach einem neunjährigen Waffenstillstand mit den Ungarn, den er zur Entwicklung umfangreicher Verteidigungsmaßnahmen nutzte, gelang ihm 933 ein Sieg gegen die lange Zeit als unbesiegbar geltenden Ungarn. In Abkehr von der karolingischen Praxis seiner Vorgänger wurde das Reich nach seinem Tod nicht mehr geteilt, sondern an seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe Otto vererbt, während der ältere Sohn Thankmar unberücksichtigt blieb.

Die Zeit Heinrichs I. gehört zu den quellenärmsten des gesamten europäischen Mittelalters. Die erst Jahrzehnte nach seinem Tod verfassten ottonischen Geschichtswerke würdigen insbesondere Heinrichs Einung und Befriedung des Reiches nach innen und außen. Lange Zeit galt Heinrich als erster „deutscher“ König im „deutschen Reich“. Erst in der modernen Forschung setzte sich die Auffassung durch, dass das Deutsche Reich nicht durch einen Akt, sondern in einem lange währenden Prozess entstanden ist. Gleichwohl wird Heinrich darin weiterhin eine ent 
(OSTFRANKENREICH), König König Heinrich I. (I1580)
 
1756 Der vom Kilianskirchprediger JOHANN LACHMANN verfasste Heilbronner Katechismus von 1528 ist einer der frühesten protestantischen Katechismen. KAST(EN), Johanna (I1140)
 
1757 Der wahrscheinlich mütterlicherseits mit den Staufern verwandte Berthold war Graf in verschiedenen Herrschaftsgebieten wie der Ortenau, dem Thurgau, dem Breisgau und auf der Baar und somit einer der einflussreichsten Grafen im Herzogtum Schwaben. Heinrich III. versprach seinem Parteigänger Berthold denn auch die dortige Herzogswürde.

Heinrichs Witwe Agnes von Poitou belehnte jedoch 1057 Rudolf von Rheinfelden mit dem Herzogtum, versprach aber, Berthold mit dem nächsten freiwerdenden Herzogtum zu belehnen. Bertholds Verzicht auf seinen Anspruch wurde schließlich mit dem Titel des Herzogs von Kärnten und dem des Markgrafs von Verona belohnt, wodurch die Zähringer in den Hochadel aufstiegen. Als Landfremder hatte Berthold jedoch wie sein Vorgänger Konrad III. Schwierigkeiten, die Rechte aus diesen Titeln in Kärnten und Verona wirklich durchsetzen zu können. Selten hielt sich Berthold in seinem Herzogtum auf, die tatsächliche Macht, vor allem in den südlichen Kärntner Landesteilen, wurde von Markwart IV. von Eppenstein in einer Art „Gegen-Herzogtum“ ausgeübt. Für die Zeit 1072/1073 berichtet Lampert von Hersfeld gar von einer Absetzung Bertholds, dies ist aber umstritten.

Im Laufe des Investiturstreits stellte sich Berthold wie seine südlichen Mitherzöge aus Schwaben und Bayern, Rudolf von Rheinfelden und Welf IV., in Gegnerschaft zu König Heinrich IV.. Er unterstützte die Wahl Rudolfs zum Gegenkönig und wurde daher auf dem Reichstag in Ulm 1077 als Herzog abgesetzt und geächtet. Zum neuen Herzog von Kärnten wurde Markwarts Sohn Luitpold von Eppenstein ernannt.

Berthold zog sich auf seinen schwäbischen Eigenbesitz zurück, der nach seiner Ächtung aber dem ständigen Angriff königlicher Truppen ausgesetzt war. Berthold starb am 6. November 1078 auf seiner Limburg bei Weilheim an der Teck und wurde im Kloster Hirsau beigesetzt, wo er den Bau der Klosterkirche maßgeblich unterstützt hatte.

Berthold war in erster Ehe mit Richwara verheiratet. Die beiden hatten drei Söhne:
Hermann I., Begründer der Linie der Markgrafen von Baden
Berthold II., Herzog von Schwaben, später von Zähringen
Gebhard III., Bischof von Konstanz

Seine erste Tochter Luitgard († 9. August um 1119) war verheiratet mit dem Markgrafen Diepold II. von Vohburg und Ernst I. von Grögling. Seine zweite Tochter Richinza war in erster Ehe mit einem (Rudolf) von Frickingen und in zweiter Ehe mit Ludwig von Sigmaringen verheiratet. Sie erbte die Burg Spitzenberg sowie das dazugehörende Gebiet und begründete damit die Linie Sigmaringen-Spitzenberg-Helfenstein.

In zweiter Ehe war Berthold I. Graf von Thurgau (Zähringen) mit Beatrix, einer Tochter von Ludwig von Mousson verheiratet. 
VON ZÄHRINGEN, Herzog Herzog Berthold I. ´der Bärtige` (I1571)
 
1758 Der weitere Ehemann Wilhelm Fels um (1618 - 31.12.1649) ist von Beruf Nagelschmied. N., Katharina (I868)
 
1759 Der Willibrordi-Dom in Wesel wurde von 1498 bis 1540 als spätgotische Basilika mit fünf Kirchenschiffen erbaut. Der 1478 errichtete Turm wurde aus dem dreischiffigen gotischen Vorgängerbau von 1424–1480 übernommen. Der Willibrordi-Dom gilt als herausragendes Beispiel der ausklingenden Gotik in Norddeutschland.Bemerkenswert ist auch das rekonstruierte Brautportal, das nach Entwürfen von G. von Langenberg ursprünglich 1529 bis 1530 entstanden ist und in seinem ursprünglichen spätmittelalterlichen Stil wiedererrichtet wurde. VETHACKE, Anna Friederike Gerhardine Luise (I245)
 
1760 Der ZÜRICHGAU (auch das Zürichgau) war ein mittelalterlicher Gau mit der Stadt Zürich als Zentrum. Ein erster Graf in Zurihgauuia lässt sich mit Pebo 741/46 nachweisen. Ursprünglich eine Unterabteilung des Thurgau wurde der Zürichgau als ALEMANISCHER GAU um 820 vom Thurgau abgetrennt, zunächst unter einem GRAFEN RUADKER, gefolgt von einer Reihe von EBERHARDINGERN, aus denen später die GRAFEN VON NELLENBURG hervorgingen. 915 fiel der ZÜRICHGAU als Gau desHERZOGTUM SCHWABEN zusammen mit dem Thurgau per Heirat an die BURCHARDINGER. Nach deren Aussterben im Mannesstamm 973 erhielten die EBERHARDINGER ihre Rechte zurück. Im Rahmen des Investiturstreits jedoch entzog KAISER HEINRICH IV. 1077 den papsttreuen NELLENBURGERN die Grafenrechte im Zürichgau und vergab sie an die LENZBURGER. Diese herrschten bis 1172 als Landgrafen. VON EBERHARDINGER, N. (I36392)
 
1761 Der Zweig im Hard begann mit Johannes I, welcher die Güter im Hard samt Hardturm erbte. Die Nachkommen waren vom 13. bis zum 15. Jahrhundert politisch und wirtschaftlich sehr erfolgreich.


Notizen

https://de.wikipedia.org/wiki/Hardturm

Der Hardturm ist ein Gebäude aus dem Mittelalter, welches zur vorgezogenen Verteidigungslinie von Zürich gehörte und der ganzen Umgebung den Namen gab. Er ist das einzige erhalten gebliebene profane Bauwerk aus dem Hochmittelalter in Zürich. Der Turmschaft besteht bis in eine Höhe von 6 m aus 3,5 m starkem Mauerwerk, was im Innern des Turms einen ursprünglich nur von oben zugänglichen, möglicherweise als Verlies genutzten Raum von nur 4 × 4 m frei lässt. In den unteren zwei Wohngeschossen beträgt die Mauerstärke auf den stadt- und flussabgewandten West- und Südseiten immer noch 2,5 m und weist gegen Westen ein schmales Schlitzfenster auf.

Der quadratische, viergeschossige Turm mit Pyramidendach und Treppenturm gehörte zur äusseren mittelalterlichen Stadtbefestigung von Zürich und war Bestandteil der Letzimauer. Er wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut und urkundlich erstmals 1336 erwähnt. Bis 1461 hatte das Rittergeschlecht Manesse den Turm zu Lehen. Er diente vermutlich zur Kontrolle des Brückenübergangs über die Limmat und war von einer Ringmauer und einem Wassergraben umgeben. Seit dem 16. Jahrhundert ist das Gebäude im Privatbesitz. Im 17. Jahrhundert wurde es zu seiner jetzigen Form zur Wohnnutzung umgebaut. Ab 1882 diente der Turm als Wohn- und Versammlungsraum der Unternehmerfamilie Schoeller, die auf dem Hardturm-Areal eine florierende Kammgarnfabrik und Tuchfärberie betrieb. Im Zweiten Weltkrieg baute man als Teil der Limmatstellung zwei betonierte Unterstände als Beobachtungsstand mit freiem Schussfeld über den Fluss. Ab 1974 floss der gesamte Besitz in die Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft „Hardturm AG“ ein, die Teil des Textilherstellers Albers & Co ist.

Der Hardturm wurde 1964 unter Denkmalschutz gestellt und 1999 einer umfassenden Sanierung unterzogen. 
MANESSE, Ritter Ritter Johannes (I11100)
 
1762 Der zweitälteste Sohn des Eberhard Hoesch (1790–1852) und der Johanna Dorothea Adelheid Hoesch geb. Wuppermann (1789–1879) besuchte die Höhere Bürgerschule zu Köln. Nach dem Abitur studierte er von 1841 bis 1845 Maschinenbau auf der Polytechnischen Hochschule Karlsruhe. Im Oktober 1851 wurde er zusammen mit seinen Brüdern Gustav Hoesch und Eberhard Hoesch Teilhaber des väterlichen Unternehmens Eberhard Hoesch & Söhne, einer Eisenhütte in Düren-Lendersdorf. Der Vater hatte um 1824 mit britischen Fachkräften in Lendersdorf eine zu jener Zeit noch unbedeutende Eisenhütte übernommen und sie durch die Einführung des Puddelverfahrens zur Eisen- und Stahlgewinnung erheblich ausbauen können.

Diese Hütte wurde zur Keimzelle der späteren Hoesch AG in Dortmund, nachdem Viktors Vetter Leopold Hoesch (1820–1899) sich im Jahre 1871 entschloss, die einzelnen Familienunternehmen zwecks besserer Verkehrs- und Ressourcenanbindung nach Dortmund zu verlegen und zu konzentrieren. Zusammen mit seinem Bruder Eberhard und Leopolds Söhnen Wilhelm (1845–1923) und Albert Hoesch (1847–1898) war Viktor Hoesch Mitbegründer des Dortmunder Unternehmens. Später entstand hier unter den so genannten Hoeschianern der Begriff „Karl Hoesch“, eine liebevoll gemeinte Respekterklärung, die sprichwörtlich für alles steht, was mit dem Stahlunternehmen Hoesch AG zu tun hat.

Darüber hinaus war er wiederum mit seinen Brüdern Teilhaber des Unternehmens Hoesch & Söhne am Sticher Berg in Eschweiler, ein 1846 ebenfalls von seinem Vater errichtetes Puddlings- und Walzwerk mit drei Hochöfen, zehn Puddelöfen und drei Schmelzöfen. Das Werksgelände am Sticher Berg wurde nach der Verlegung der Produktion nach Dortmund von dem Stahlbau-Unternehmen F. A. Neuman übernommen und ist noch heute existent, wogegen die Hütte Lendersdorf von seinem Bruder Gustav zunächst weitergeführt und erst im späteren 20. Jahrhundert endgültig geschlossen wurde.

Viktor Hoesch war Mitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und des Zweigvereins „Technischer Verein für Eisenhüttenwesen“.[1] Später gehörte er dem Aachener Bezirksverein des VDI an.[2]

Hoesch war, wie alle Mitglieder der Familie Hoesch, sehr sozial eingestellt. Seine Erben stifteten dem Freiwilligen Armenverein 15.000 Mark. Am Haus Kölner Landstraße 107, im Jahre 1953 erbaut, ist eine Stiftertafel zum Gedenken an Viktor Hoesch angebracht. 
HOESCH, Viktor (I52765)
 
1763 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I55766)
 
1764 Der zweite Sohn von Tilman, Heinrich, ist zu Bensberg im Jahre 1554 gebohren.  MOTZFELD, Heinrich (I1195)
 
1765 Derenthall (auch Derenthal, Dehrental o. ä.) ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts.

Derenthall (auch Derenthal, Dehrental o. ä.) ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts. 
DERENTHAL, Beate (I58047)
 
1766 Der…17jährige Gelbschnabel (Carl Heinz Ferdinand Henking) kehrte im Herbst 1814 zurück in die St. Galler Wirbel der Leidenschaften und seine Vernunft erlag der sich breit machenden Sinnlichkeit. So geschah es, daß ich, ehe 9 Monate vergingen, also kaum 173/4 Jahre alt, verheiratet und 3 Monate nach der Hochzeit Vater eines strotzend gesunden Mädchens war, das wir: Mina tauften. Nun ließ sich nichts weiter sagen als :George la voulu. (Georg wollte sie haben.)Warum er aber so sehr unbedacht war oder schien, erfuhr man nicht, vielleicht wußte er mehr als ich, der jeden Verdacht zurück wies. Gott straft die Leidenschaft der Jugend und die Torheit der Alten…da es vom 9ten Lebensjahr an bis zum Tode in den zwanziger Jahren halbepileptisch blieb. aus Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking HENKING, Mina (I2007)
 
1767 des Rats 1483, Altrat 1511
--> Grossrat ‎1483 in Biel, Biel, BE, CHE
--> Altrat ‎1511 in Biel, Biel, BE, CHE
Eingebürgert ‎ in Biel, Biel, BE, CHE 
WYTTENBACH, Ulmann (I32854)
 
1768 des Rats von Achtburgern 1444 (Basel), Vogt auf Farnsburg 1461
--> des Rats von Achtburgern ‎1444 in Basel, Basel, BS, CHE
Eingebürgert ‎ in Basel, Basel, BS, CHE
--> Vogt auf Farnsburg ‎1461 
VON OFFENBURG, Petermann (I21535)
 
1769 des Rats von Achtburgern 1499 (Basel), Vogt auf Farnsburg
führte die Basler bei Marignano 1515
Bürgermeister von Basel 1542
weiterführende Info: HLS GND VIAF
--> des Rats von Achtburgern ‎1499 in Basel, Basel, BS, CHE
--> Anführer der Basler bei Marignano ‎1515
--> Bürgermeister ‎1542 in Basel, Basel, BS, CHE
Eingebürgert ‎ in Basel, Basel, BS, CHE 
VON OFFENBURG, Henmann (I19267)
 
1770 Des Weiteren hatte er Grafen- und Vogteirechte im Breisgau und in der Ortenau inne. Er ist der Sohn von Hermann III., Markgraf von Baden und der Bertha. Verheiratet war Hermann IV. seit etwa 1162 mit Bertha († 24. Februar 1169), Tochter eines Pfalzgrafen von Tübingen.

Gemeinsam mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa nahm er an der Belagerung und Zerstörung von Mailand teil. In den Jahren 1176 bis 1178 unternahm er mit dem Kaiser Feldzüge in Italien und war 1176 Teilnehmer an der Schlacht von Legnano. 1183 war er Garant im Konstanzer Frieden, bei dem die lombardischen Städte ihre Unabhängigkeit erhielten.

Hermann IV. nahm an der Seite des Kaisers am Dritten Kreuzzug teil. Dabei starb er 1190 im Heiligen Land in der Nähe der Stadt Antiochia vermutlich an der Pest.  
VON BADEN, Markgraf Markgraf Hermann IV. (I1628)
 
1771 Desiderius († nach 786) war der letzte Langobardenkönig, er regierte von 757 bis 774.  VON ITALIEN, König der Langobarden König der Langobarden Desiderius (I22564)
 
1772 Desiderius stammte aus Brescia. Er scheint nicht der langobardischen Adelschicht zu entstammen, sondern ging wohl aus dem sich um diese Zeit neu bildenden Dienstadel hervor.[1] Unter König Aistulf wurde er zunächst Marschall (comes stabuli), später Statthalter (Dux) der Toskana.

Nach dem Tod von König Aistulf Ende 756 versuchte dessen Bruder Ratchis noch einmal, die Macht zu ergreifen. Im Norden konnte er sich zunächst durchsetzen. Die mittel- und süditalienischen Dukate Spoleto und Benevent wurden wieder autonom. Dux Desiderius von Tuscien beanspruchte ebenfalls den Thron. Durch sein Amt verfügte er über beachtliche militärische Ressourcen, wenn ihm auch zunächst die Unterstützung der Nobilität gefehlt haben mag. Er verbündete sich mit Papst Stephan II. und Abt Fulrad, einem Diplomaten des Frankenkönigs Pippin des Jüngeren, denen ein schwacher Langobardenkönig recht war. Desiderius erhielt diplomatische und militärische Unterstützung gegen die Zusage, die Städte Faenza, Imola, Ferrara, Osimo, Ancona, Bologna und Numana dem Papst zu übergeben. Angesichts dieser Widerstände scheint Ratchis abgedankt zu haben. Er zog sich jedenfalls wieder ins Kloster Monte Cassino zurück, Desiderius ließ sich zum König krönen. 
VON ITALIEN, König der Langobarden König der Langobarden Desiderius (I22564)
 
1773 Desiderius war mit Ansa verheiratet, die ebenfalls aus Brescia stammte. Sie beeinflusste wohl vor allem Desiderius' Religionspolitik und gründete mehrere Klöster (S. Michele und S. Pietro in Brescia). Der langobardische Geschichtsschreiber Paulus Diaconus bezeichnete sie nach gängigen Topoi der Panegyrik als coniunx pulcherrima, als sehr schöne Ehefrau.

Ansa und Desiderius hatten fünf Kinder:

Anselperga, Äbtissin von San Salvatore in Brescia
Adelperga, verheiratet mit Arichis II. von Benevent
Liutberga (oder Liutpirc), verheiratet mit Tassilo III.
N.N. verheiratet mit Karl dem Großen. Sie ist nicht identisch mit Gerperga, das ist eine Fehlinterpretation. Gerperga war die Gemahlin des Bruders von Karl dem Großen, Karlmann, die nach dessen Tod bei Desiderius Zuflucht suchte.
Adelchis 
N., Ansa (I22565)
 
1774 Dessen Vater Niklaus Schittli wird 1438 in Augsburg erwähnt, 1469 gibt er sein Augsburger Bürgerrecht auf und wird St.Galler Bürger, stirbt zwischen 1472 und 1479.
1438 in Augsburg erwähnt. Versteuert ab 1451 bei seiner Mutter in Augsburg 960 fl. Vermögen.
This is is with the gift its woman and from trade activity to 1466 on 4400 fl .. 1469 wird er
Bürger in St. Gallen und verzichtet auf sein Augsburger Stadtrecht. In St. Gallen versteuert er 1470
£ 5500. 
SCHITLIN (SCHITTLI), Nikolaus (I3017)
 
1775 Die "von Beckerath" sind eine der angestammten Familien Krefelds VON BECKERATH, Anna (I2688)
 
1776 Die ab dem 14. Jahrhundert nachgewiesene St. Galler Kaufmannsfamilie stieg im 15. Jahrhundert dank des Leinwandhandels zu den reichsten Familien der Stadt auf. Im 16. und frühen 17. Jahrhundert gingen die Zili Geschäfts- und Heiratsverbindungen mit führenden Familien der Stadt St. Gallen wie den von Watt, Grübel, Zollikofer und Wirth ein, ebenso mit der Oberschicht aus süddeutschen Reichs- und Landstädten. 1559 gründete Jakob (->) mit seinen Söhnen eine Handelsgesellschaft. Die meisten Mitglieder der Zili waren Kaufleute, nur vereinzelt wandten sie sich anderen Berufen zu. Die Theologen Anton (1494-1571) und Dominik (->) förderten die Reformation in St. Gallen. Über die Schneiderzunft gelangte die Familie mit Heinrich (->) erstmals 1485 ins Bürgermeisteramt. Ab Ende des 16. Jahrhunderts bekleideten die Zili kaum mehr politische Ämter, hingegen prestigeträchtige militärische Positionen oder wirkten als Gesandte. Angehörige der Familie leiteten wiederholt die Gesellschaft zum Notenstein und pflegten mit dem Erwerb von Landsitzen im St. Galler Rheintal einen patrizisch-adligen Lebensstil. Mit dem Niedergang der Leinwandindustrie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts geriet die Familie in eine Krise. Verarmt schied sie 1657 aus der Gesellschaft zum Notenstein aus. Hans Anton (1677-1744) und sein Sohn Caspar (->) schafften dank zunehmender Konzentration auf das Speditionswesen den Wiederaufstieg. Die Familie erlangte erneut Vermögen, politischen Einfluss und 1733 die Aufnahme in die Gesellschaft zum Notenstein. Der Sohn von Georg Leonhard (->), Wilhelm (1813-1876), vollzog den Übergang vom Speditionshaus zur Bank. Mit ihm starb die Familie in der männlichen Linie aus. Sein Neffe und Teilhaber Emil Wegelin übernahm das Unternehmen.

Quellen und Literatur 
ZILI, N. (I23316)
 
1777 Die Abodriten oder Obodriten (auch Abotriten, Obotriten oder Bodrizen) waren ein elbslawischer Stammesverband, der vom 8. bis zum 12. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg und des östlichen Holstein siedelte. Der Name leitet sich vom Stamm der Abodriten ab, der um Wismar und Schwerin ansässig war und innerhalb des Verbandes eine Führungsrolle einnahm.

Ende des 7. Jahrhunderts wanderten Slawen in das Gebiet zwischen Elbe und Oder ein, aus denen sich im Nordwesten der abodritische Stammesverband bildete. Ihm gehörten zu unterschiedlichen Zeiten die Wagrier, Travnjanen, Polaben, Kessiner, Warnower, Zirzipanen, Smeldinger, Bethenzer und Linonen an. Trotz seiner exponierten geopolitischen Lage behauptete der Stammesverband der Abodriten seine politische, kulturelle und religiöse Eigenständigkeit gegenüber Franken, Sachsen und Dänen. Unter dem christlichen Fürstengeschlecht der Nakoniden erstreckte sich das Herrschaftsgebiet der Abodriten bis an Oder und Havel. Nach dem Tod des letzten Samtherrschers Knud Lavard begann das Abodritenreich Anfang des 12. Jahrhunderts zu zerfallen. Den westlichen Teil mit Wagrien und Polabien gliederte Heinrich der Löwe ab 1138/39 in sein Herrschaftsgebiet ein. Im östlichen Landesteil etablierten sich die Nachkommen des abodritischen Fürsten Niklot dauerhaft als Herren von Mecklenburg.

Die mecklenburgischen Fürsten förderten über Jahrhunderte eine phantasievolle Geschichtsschreibung der slawischen Vergangenheit, um ihre Abstammung von abodritischen Königen nachzuweisen. Mit seiner 1860 veröffentlichten Quellensammlung zu den westslawischen Stämmen legte der Schweriner Archivar Friedrich Wigger das Fundament für wissenschaftliche Untersuchungen zur abodritischen Geschichte. Darin gelangten die Abodriten zunächst jedoch nur selten über das Stadium des auf germanische Eroberungs- und Christianisierungsbemühungen reagierenden Objektes hinaus. Erst die Habilitationsschrift Wolfgang H. Fritzes über die abodritische Verfassungsgeschichte aus dem Jahr 1960 ebnete der Forschung den Weg, die Abodriten als interagierendes völkerrechtliches Subjekt des Mittelalters wahrzunehmen. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind die Ethnogenese und die gescheiterte Nationenbildung. 
(OBODRITIN), N. (I37703)
 
1778 Die Abstammung Gebhards in väterlicher Linie ist nicht vollständig gesichert, möglicherweise entstammte er als Sohn Poppos (V.) dem Geschlecht der Popponen. Über seine Mutter, Adelheid von Metz, war er ein Halbbruder Konrads II. Unmittelbar zu Beginn seines Amtes als Regensburger Bischof gründete er gemeinsam mit seiner Mutter das Chorherrenstift Öhringen, worauf sich der Öhringer Stiftungsbrief bezieht. Gegenüber dem Kloster Sankt Emmeram versuchte er seinen Einfluss durch Absetzung mehrerer Äbte und die Erhebung finanzieller Ansprüche geltend zu machen. Der Mönch Otloh von St. Emmeram berichtete von einem Einsiedler, der den Bischof samt dem Prager Bischof Severus in einer Vision auf „glühenden Thronen in der Hölle erblickte“.[1] Der als Selige verehrte Mönch Mercherdach lebte zu dieser Zeit als Inkluse in der Obermünsterkirche von Regensburg.

Gebhard III. kämpfte 1040 unter Heinrich III. gegen den böhmischen Herzog Břetislav I. Er nahm 1044 am ungarischen Feldzug und 1046 am Italienzug teil. Eigenmächtig führte Gebhard III. 1049 und 1050 Beutezüge gegen die Ungarn, diese verwüsteten bei einer Verfolgung die Neumark. Das Hochstift Regensburg leitete Verteidigungsmaßnahmen ein. Heinrich III. ging auch ab 1051 weiter gegen die Ungarn unter König Andreas I. vor. Dieser rief Papst Leo IX. als Vermittler an. In der Folge zog sich Heinrich III. zurück. Gebhard III. kehrte 1052 zusammen mit Kaiser und Papst nach Regensburg zurück. Am 7. Oktober 1052 wurden die Gebeine des Wolfgang in die Wolfgangskrypta überführt, eine ähnliche Ehrung erhielt Erhard in der Niedermünsterkirche. Auf dem Reichstag von Regensburg 1055 wurde der Eichstätter Bischof Gebhard I. als Nachfolger des verstorbenen Papstes Leo IX. vorgeschlagen, und auch Gebhard III. fand sich im Heer Heinrichs III. in Rom. Mit der straffen Führung Heinrichs III. unzufrieden, fand man Gebhard III. in einem Mordkomplott gegen den Kaiser. Der Mitverschwörer Welf III., der unerwartet erkrankte, verriet diesen Plan und Gebhard III. wurde daraufhin auf Burg Wülflingen – Tschudi spricht von Burg Hohenstoffeln[2] – gefangen gesetzt. 1056 wurde er begnadigt und wieder freigelassen.  
N., Gebhard III. (I35995)
 
1779 Die Abstammung Gerolds ist nicht gesichert. Der Name seines Vaters ist nicht überliefert, hingegen derjenige seiner Mutter Bertha, und zwar in einem Brief von Rainald von Burgund an Wilhelm VIII. von Aquitanien aus dem Jahr 1043. Der Vorname Bertha kommt im Geschlecht der Rudolfinger, Könige von Burgund, auch sonst vor, und die Forschung geht daher davon aus, Gerolds Grossmutter sei eine Schwester des letzten burgundischen Königs Rudolfs III.[1] und Gerold von Genf damit ein Nachfahre des Königs Konrad III. von Burgund gewesen.

Er wird als Stammvater der nach ihm so bezeichneten Geroldiner angesehen, die vom 11. bis ins späte 14. Jahrhundert die Grafschaft Genf und eine weite Region am Genfersee beherrschten (ihr Titel lautet comes gebennensis ). Diese Familie erscheint wie andere noble Geschlechter des Burgunderreichs in den Geschichtsquellen des 11. Jahrhunderts, und sie war einer der Kontrahenten der Grafen von Savoyen.

Von Gerolds Leben weiss man fast nichts, und es gibt auch keine von ihm ausgestellte oder signierte Urkunde. Er wird erstmals im Jahr 1032 erwähnt. Bischof Kuno von Maurienne war sein Bruder, und auch mit dem Bischof Gerold von Genf könnte er verwandt sein. Graf Gerolds Sohn Aymon war sein Nachfolger im Amt des Grafen von Genf von 1080 bis 1128.

Beim Übergang des Königreichs Burgund an das Heilige Römische Reich im Jahr 1032 (Régeste genevois, S. 50, Nr. 183) war Graf Gerold einer der Gegner Kaiser Konrads II., dessen Zugriff auf Burgund er als Anhänger des Grafen Odo von Blois abwehren wollte. Im Krieg um die Vorherrschaft im Rhonegebiet von 1033 bis 1034 gewann der Kaiser mit der Unterstützung durch den Grafen Humbert von Maurienne, der mit einem italienischen Heer über den Grossen Sankt Bernhard nach Burgund und bis nach Genf gekommen war, die Oberhand.[2] Während Odo in der Champagne noch bis zu seinem Tod im Jahr 1037 weiter gegen den Kaiser kämpfte, mussten die burgundischen Adligen, darunter Graf Gerold von Genf, dessen Hoheit über Burgund anerkennen. Konrad II. liess sich im Genf zum zweiten Mal zum König von Burgund krönen.[3]

Im Jahr 1044 erhob sich Graf Gerold wiederum gegen das Reich. Zusammen mit Graf Rainald I. von Burgund kämpfte er gegen König Heinrich III., doch wurden sie in dessen Auftrag von Graf Ludwig von Mousson besiegt und mussten sich auch diesem König unterwerfen; dies geschah bei einem Reichstag im Jahr 1045 in Solothurn. Auch die Annalen von St. Gallen erwähnen Gerold von Genf unter den Rebellen gegen das Reich.

Gerold heiratete um 1050 Gisela von Burgund. Von ihren Kindern sind Johanna von Genf, die Ehefrau des Grafen Amadeus von Maurienne, und Kuno bekannt. Graf Gerolds Todesjahr ist nicht bekannt. Im Jahr 1080 erwähnt eine Geschichtsquelle erstmals seinen Sohn Aymon, den er mit seiner zweiten Frau Thietburga hatte, als Graf von Genf.[4]

Siehe auch 
VON GENF, Gerold (I40423)
 
1780 Die Abstammung von Jakob und Weibratha Höhener ist nicht gesichert Alther Tafel 77 RHEINER, Hans (I2561)
 
1781 Die Abtei Andlau war ein um 880 gegründetes und während der Französischen Revolution aufgelöstes Stift der Benediktinerinnen in einem Tal am Ostrand der Vogesen. Sie ist der Ursprung der Gemeinde Andlau im französischen Département Bas-Rhin. Die Abtei Andlau unterstand in weltlichen Fragen unmittelbar dem Kaiser, solange sie dem Heiligen Römischen Reich angehörte, und in geistlichen Fragen unmittelbar dem Papst.

Kirche Saints-Pierre-et-Paul, Andlau
Die Fassade der Kirche Saints-Pierre-et-Paul; der untere Teil stammt aus dem 12., der obere aus dem 17. Jahrhundert.

Von der Abtei steht heute noch die Abteikirche Sainte-Richarde, heute die Pfarrkirche Saints-Pierre-et-Paul, sowie das ehemalige Palais der Äbtissinnen, das heutige Hospital Stolz-Grimm. Das Tor zum Innenhof und die Haupttreppe des Hospitals aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind seit dem 25. April 1935 als Monument historique klassifiziert.

Bild: Wikipedia; Richieman - Eigenes Werk
© Gemeinfrei 
VON ZWEYER VON EVIBACH, Nothburga (I46923)
 
1782 Die Abtei Jussamoutier in Burgund war ein Frauenkloster im historischen Zentrum von Besançon und bestand von der Gründung um 636 bis zur Auflösung im Jahr 1089.
Das Kloster wurde um 636 von der Mutter des heiligen Donatus von Besançon, Aelia Flavia zum Gedenken an ihren verstorbenen Mann Waldelenus, den Dux von Transjuranien, gegründet und erhielt das Patrozinium der heiligen Maria.

Der Bau der Abtei erfolgte wohl auf eigenem Grundbesitz in der heutigen Rue Charles Nodier an der Schleife des Flusses Doubs am südwestlichen Fuß der Zitadelle von Besançon gelegen und nutzte dabei das Gelände der antiken römischen Nekropole, wie archäologische Funde von Säulen, Fliesenfragmenten sowie Münzen aus der Zeit von Kaiser Mark Aurel belegen.

Auf Wunsch seiner Mutter schrieb Donatus eine Klosterregel für diese Klosterstiftung, in der er Elemente aus den Ordnungen von Benedikt von Nursia, Kolumban und Caesarius von Arles kombinierte. Diese Regula Donati ist der älteste erhaltene Nachweis für die Benediktinerregel und blieb der Nachwelt textlich in Benedikt von Anianes Codex Regularum erhalten.
Für die Leitung der neu gegründeten Abtei Jussamoutier bestimmte Aelia Flavia ihre Tochter Sirudis zur ersten Äbtissin.

Unter der Herrschaft der Karolinger erlangte das Kloster Jussamoutier den Status der Reichsunmittelbarkeit – so nennt der Vertrag von Meerssen die Abtei ausdrücklich als Königskloster Lothars II.

Die im 11. Jahrhundert entstandene Vita sancti Migetius über das Leben des gleichnamigen Erzbischofs von Besancon, der um das Jahr 670 lebte, schreibt diesem den Bau eines Baptisteriums in der Nähe der Kirche von Jussamoutier zu, die dann als in den folgenden Jahrhunderten als Pfarrkirche fungierte.

Bereits im Lauf des 10. Jahrhunderts, unter den Machtstreitigkeiten innerhalb der fränkischen Nachfolgereiche begann der schleichende Niedergang des Frauenklosters und in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, war die Abtei vollständig verlassen und aufgegeben. 
..., Sirudis (I37407)
 
1783 Die Abtei Saint-Riquier (Centula) war ein Benediktinerkloster in Saint-Riquier im heutigen Département Somme, dessen Glanzzeit in der Regierungszeit Karls des Großen lag. (PONTHIEU), Heligaud (I61327)
 
1784 Die Adelsfamilie von Sax (ursprünglich de Sacco auch de Sax) stammte aus der heutigen Ostschweiz. Der Schwerpunkt ihrer Besitzungen lag beidseits der Alpen in den heutigen Kantonen St. Gallen, Graubünden und Tessin. Der Ursprung der Familie ist unbekannt, angesichts der Besitztümer beidseits der Alpen wird vermutet, dass sie aus dem churrätischen Hochadel abstammte und wohl mit der Familie da Torre verwandt war. Die Familie zerfiel in zwei Hauptlinien: Die Grafen von Sax-Misox und die Freiherren von Hohensax.

Hohensax

Burgruine Hohensax

Burg Forstegg (1630)

Die politischen Verhältnisse der Ostschweiz während der Alten Eidgenossenschaft (vor 1798)
Im 13. Jahrhundert waren die Erben Ulrichs II., Ulrich III. (1282–1322), Walter (1282) und Eberhard II. (1309) im Besitz der Dörfer Gams, Sax und eines Teils von Wildhaus sowie der Hälfte der Vogtei Balgach. In diesen Gebieten gehörten ihnen die Burgen Hohensax, Burg Frischenberg, Wildenburg und Burg Forstegg. 1320 verkauften sie die Wildenburg bei Wildhaus an den Grafen von Toggenburg. Unter den Söhnen Ulrich III. kam es zu einer weiteren Erbteilung. Ulrich IV. Stephan (1329–1381) erhielt Burg Forstegg mit den Dörfern und Weilern Büsmig, Frümsen, Haag und Salez. Ulrich Branthoch (1329–1356) zusammen mit Ulrich Eberhard III. (1346–1397) Burg Hohensax, Ulrich Johann I. (1346–1377) Burg Frischenberg. 1347 verkauften die Brüder ihren Anteil an der Vogtei Balgach, 1360 gelangte Ulrich IV. Stephan in den Besitz der halben Herrschaft Bürglen im Thurgau.

Die Söhne von Ulrich IV. Stephan und Ulrich Johann I., Ulrich Eberhard IV. (1348–1413), Ulrich V. (1348–1388), Wilhelm I. und Johann II. gerieten wegen der Besitzansprüche auf Burg Hohensax in eine Fehde mit ihrem Onkel Ulrich Eberhard III., die von Herzog Leopold IV. von Österreich zugunsten Ulrich Eberhards III. geschlichtet wurde. Dieser verkaufte 1393 Burg und Dorf Sax sowie Gams an Leopold IV., der sie 1399 an Ulrich Eberhard IV. zu Lehen gab. 1396 erwarb dieser auch den Hof Sennwald. Er und seine Frau Elisabeth von Werdenberg-Sargans verbündeten sich 1405 mit den Appenzellern, wodurch ihre Burgen in den Appenzellerkriegen nicht zerstört wurden und sie die Vasallität zu Österreich wieder abstreifen konnten.

Albrecht I. von Hohensax (1439–1463) erbte nach dem kinderlosen Tod aller männlicher Verwandten den gesamten Familienbesitz der Linie Hohensax. Er agierte unglücklich zwischen Österreich, Zürich und den Eidgenossen im Alten Zürichkrieg und im Plappartkrieg, so dass er zwischen die Fronten geriet und schliesslich geächtet wurde. Ausserdem heiratete er nicht standesgemäss eine Ursula Mötteli, so dass nach seinem Tod seine Schwester Elisabeth die Burgen Hohensax und Frischenberg mit den dazugehörenden Dörfern Gams und Sax erbte. Elisabeth von Hohensax war mit Kaspar von Bonstetten, einem Bürger von Zürich, verheiratet, weshalb die Appenzeller 1446 während des Alten Zürichkrieges seine Burgen Hohensax und Frischenberg niederbrannten und einen Teil der Herrschaft Hohensax annektierten. Nur Gams und die Ruine der Burg Hohensax gaben sie 1461 wieder an die Bonstetten zurück, Burg Frischenberg mit dem Dorf Sax behielten sie. Dieses Gebiet fiel 1490 nach dem St. Gallerkrieg an die VII östlichen Orte der Eidgenossenschaft.

Der Sohn Albrechts und Ursulas, Ulrich VII. von Hohensax (1463–1538), wurde dem Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann als Mündel übergeben. Ihm verblieb vorerst nur die Herrschaft Bürglen. Während der Burgunderkriege kämpfte er auf Seiten Zürichs und wurde zum Ritter geschlagen. 1481 konnte er die an st.gallische Bürger verpfändete Herrschaft Forstegg wieder auslösen. 1486 wurde er Bürger von Zürich. Wegen seiner Verdienste im Schwabenkrieg erhielt er von der Eidgenossenschaft Burg und Herrschaft Frischenberg sowie die hohe Gerichtsbarkeit über Lienz. Diese Gebiete bildeten nun die Freiherrschaft Sax-Forstegg. 1501 und 1503 amtete er als kaiserlicher Gesandter bei der Eidgenossenschaft. Während der Mailänderkriege war er 1511–13 Oberbefehlshaber des eidgenössischen Heeres und wurde als Gesandter nach Rom und Venedig geschickt. 1521 trat er zur Reformation über, kehrte aber 1531 wieder zum katholischen Glauben zurück. Ulrich galt als hervorragender Diplomat und Söldnerführer.

Sein Sohn Ulrich Philipp (1531–1585) trat ebenfalls zum reformierten Glauben über und führte in seinem Herrschaftsgebiet die Reformation ein. Er verkaufte 1550 Bürglen an die Breitenlandenberg und erwarb dafür 1560 Schloss und Herrschaft Uster. Nach ihm begann der Niedergang der Familie Hohensax. Johann Albrecht II. (1545–1597) tötete in einem Raufhandel den Landvogt Georg Trösch von Sargans[5] und diente darauf 15 Jahre in spanischen Diensten. Johann Philipp (1550–1596) diente in der Kurpfalz und in den Niederlanden, von wo er mit der Manessischen Liederhandschrift zurückkehrte. Er geriet in einen Erbstreit mit seinem Bruder Johann Albrecht, dessen Sohn Georg Ulrich ihn in Salez 1596 tödlich verwundete. Sein Leichnam wurde 1730 in der Familiengruft in Sennwald unverwest vorgefunden und wurde dort bis in die 1970er Jahre als «Mumie von Sennwald» ausgestellt. Friedrich Ludwig (1589–1629), Sohn von Johann Philipp, verkaufte 1615 zwei Drittel der Herrschaft Sax-Forstegg an Zürich. Der letzte des Geschlechts der Hohensax, Christoph Friedrich (1620–1633), verkaufte auch noch den Rest der Herrschaft Sax-Forstegg an Zürich. Er starb 1633 auf Burg Uster.

Das Wappen der Freiherren von Hohensax beziehungsweise das Stammwappen der Sax war ein von Gold und Rot gespaltener Schild.

Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg bezieht sich in seinem Roman Sax (2010) auf die Familiengeschichte der Hohensax. 
VON HOHENSAX, Barbara (I28410)
 
1785 Die Agilolfinger (auch Agilulfinger genannt) waren eine vermutlich fränkische Adelsfamilie, die seit dem 6. Jahrhundert Herzöge von Baiern und Alamannien (Schwaben) und Könige der Langobarden stellte. Frühe Mitglieder waren wahrscheinlich als Amtsherzöge von den Merowingern in Bayern eingesetzt worden (Lex Baiuvariorum, Titel III), danach war ihre Herrschaft erblich und unabhängig von den Merowingern. Die Hauptresidenz der Agilolfinger in Bayern befand sich in Regensburg, in Alemannien war ein Hauptort Cannstatt. AGILOLFINGER, ... (I36928)
 
1786 Die Agilolfinger (auch Agilulfinger genannt) waren eine vermutlich fränkische Adelsfamilie, die seit dem 6. Jahrhundert HERZÖGE VON BAIERN UND ALEMANNIEN (Schwaben) und KÖNIGE DER LANGOBARDEN stellte. Frühe Mitglieder waren wahrscheinlich als Amtsherzöge von den Merowingern in Bayern eingesetzt worden (Lex Baiuvariorum, Titel III), danach war ihre Herrschaft erblich und unabhängig von den Merowingern. Die Hauptresidenz der Agilolfinger in Bayern befand sich in REGENSBURG, in Alemannien war ein Hauptort CANNSTATT.

Zu der Herkunft der Agilolfinger gibt es nur mehr oder weniger überzeugende Hypothesen. Als Stammvater der Familie gilt legendär ein AGILULF (* um 420; † um 482), der ein Fürst der SUEBEN und QUADEN war.
Er könnte der Sohn des donau-suebischen Fürsten HUNIMUND Filius Hermanarici (* um 395; † nach 469 in Suavia) gewesen sein. Er bedrohte Passau und war wohl Arianer. Der Historiker Jörg Jarnut sieht in Bischof Agilulf von Metz († 602) ein frühes Mitglied der Familie. Als namensgebenden Stammvater schlägt er jenen Warnen Agiulf vor, der als Statthalter des Westgotenkönigs Theoderich II. für das iberische Suebenreich wirkte und 457 hingerichtet wurde.
Unter dem Vornamen Theodo werden drei Herzöge genannt, die von 508–565 in Baiern regiert haben sollen, wobei es fraglich bleibt, ob Theodo I. – III. tatsächlich regierten, oder nur Legende sind. Im folgenden Text werden sie bei der Nummerierung ignoriert....

Der ARIANISMUS war eine theologische Position innerhalb des Frühchristentums, die unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen Arius (ca. 260–327 n. Chr.) und dessen Anhängern vertreten wurde. Arius betrachtete die beispielsweise im Bekenntnis von Nicäa (325) behauptete Wesensgleichheit von Gott/Gott-Vater und Sohn als Irrlehre, da sie dem Monotheismus widerspreche, bei welchem der Sohn und der Heilige Geist nur in untergeordneter, nicht Gott gleichkommender Stellung und Würde denkbar waren.
Positionen wie die im Nicäno-Konstantinopolitanum (381) zum Dogma erhobene Trinität mit einem Gott gleichrangigen Sohn und Heiligen Geist waren aus seiner theologischen Sicht noch ‚häretischer‘. Umgekehrt wurde und wird aus Sicht der damaligen Vertreter der Trinitätslehre von Nicäa bzw. Konstantinopel und der christlichen Gemeinschaften sowie Kirchen, die diese noch heute anerkennen, der Arianismus als Häresie betrachtet (ARIANISCHER STREIT). 
AGILOLFINGER, Herzog der Alemannen Herzog der Alemannen Gotfried (I36709)
 
1787 Die Alaholfinger (auch Ahalolfinger oder Bertholde) waren eine Familie des schwäbischen Adels in der Zeit der Karolinger mit Besitz vor allem an den Oberläufen des Neckar und der Donau. Über ihren engeren Machtbezirk hinaus treten die Alaholfinger als Amtsträger in Bayern, Franken und Italien auf, sind dort Markgrafen von Friaul und Grafen von Verona.

Die bekanntesten Alaholfinger sind der schwäbische Pfalzgraf Berthold und seine Söhne Erchanger und Berthold, die im Jahr 917 hingerichtet werden, nachdem Erchanger den Titel eines Herzogs von Schwaben erlangt und sich danach gegen König Konrad I. gestellt hatte. Bei diesen jüngeren Alaholfingern ist jedoch nicht klar, wie sich ihre Verwandtschaft zu den übrigen Familienmitgliedern darstellt.

Über den Fortbestand der Alaholfinger herrscht Unklarheit. Teils wird vermutet, sie seien im Jahr 973 in männlicher Linie ausgestorben, teils wird ein Hervorgehen der Zähringer aus einem Zweig der Alaholfinger für möglich gehalten.  
VOM ELSASS, Graf Graf Erchanger (I24115)
 
1788 Die Alliance Israélite Universelle (deutsch ,Universelle Israel(it)ische Allianz‘; hebräisch כל ישראל חברים Kol Israel Chawerim, deutsch ‚Alle Israel-Freunde‘; Akronym כי"ח bzw. AIU) ist eine französisch geprägte jüdische Kultur- und Selbsthilfeorganisation, die international etabliert ist. Im Zentrum ihres Strebens stand die Erlangung gleicher Bürgerrechte für Juden weltweit. Die Alliance Israélite Universelle hat nie die Auswanderung von Juden aus ihren Herkunftsländern gefördert.[1] Die Organisation diente auch stark den diplomatischen Interessen Frankreichs GOLDSCHMIDT, Salomon Hayum (I60556)
 
1789 Die ALT-BECHBURG ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg in der Gemeinde Holderbank im Kanton Solothurn.
Die Ruine findet sich auf einem schmalen Felsgrat am Passweg über den Buchsiterberg, der im Mittelalter ein vielbegangener Juraübergang war.

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den FREIHERREN VON BECHBURG erbaut. Im Laufe der Zeit kamen die zwei Teile der Burg an verschiedenen Eigentümer, womit die Anlage zu einer Doppelburg, einer Ganerbenburg wurde. Dem Geschlecht verblieb als Eigenburg nur die hintere Burg. Die vordere Burg gehörte als Lehen dem BISCHOF VON BASEL.
Der Lehenträger, die GRAFEN VON FROHBURG (auch Froburg), hatte sie allerdings an die GRAFEN VON FALKENSTEIN verliehen, einem Seitenzweig der BECHBURGER. Am Anfang des 14. Jahrhunderts kaufte der Ritter HEINRICH VON IFENTAL zuerst die vordere Burg (1325) und danach die hintere Burg (1336) und brachte sie somit zusammen. Die Burg wurde danach als ganzes von der Enkelin des Ritters, MARGRET VON IFENTHAL, 1416 an die Stadt Solothurn verkauft.
Die Stadt verlieh das Schloss und den dazugehörende Sennhof an Privatleute. Dies war die Familie BLOCH aus Klus, die das Erblehen von 1572 bis 1668 hielt. Diese waren aber vor allem am Sennhof interessiert, es fehlte am Geld, die Burg zu unterhalten, und sie wurde vernachlässigt, so dass schon im 17. Jahrhundert von einem „ZERGEHEND SCHLOSS“ geredet wurde. Das schon verfallende Schloss ging 1713 aus unbekannten Gründen in Flammen auf und wurde zur Ruine. Zwischen 1936 und 1937 wurde die Ruine auf Initiative des Historischen Vereins ausgegraben und konserviert.

Während der Ausgrabungen wurde 1936 ein zerbrochener Krug gefunden, in dessen Innerem sich über 5000 Münzen befanden. Bis auf acht Münzen waren es so genannte STUMME MÜNZEN. Bei diesen zweiseitig geprägten Silbermünzen mit Doppelknollenkreuz bzw. Rad wird vermutet, dass sie um 1180 in Solothurn geprägt wurden. Der Schatz ist in das HISTORISCHE MUSEUM BLUMENSTEIN überführt worden.  
VON SCHÜPFEN, Margaretha (I7942)
 
1790 Die älteste Tochter des deutschen Königs Heinrich I. und seiner zweiten Gemahlin Mathilde und damit Schwester Kaiser Ottos I. entwickelte sich dabei aus der Rolle der Ehefrau in einer politischen Zweckehe heraus zu einer selbständig Politik betreibenden Frau, die schließlich in Vertretung ihres minderjährigen Sohnes Frankreich regierte.  FRANKREICH (VON SACHSEN), Geberga (I1962)
 
1791 Die ältesten Budde entfalteten sich nach Kneschke vom 12. bis zum 16. Jahrhundert im Raum Osnabrück-Tecklenburg-Minden, wo sie in Buddenburg, Buddemühlen, Drantum, Hange, Herslage und Tecklenburg auftraten.

Zuerst genannt wurde Hermann Budde von Tranthem, urkundlich 1189–1226.[6] Mit Dietrich Budde konnte die Familie 1585 einen Domherren in Minden stellen. Hugo Budde war von 1551 bis 1567 Domdechant in Paderborn.

Ein Zweig konnte sich nach Kurland ausbreiten und blühte dort bis ins 17. Jahrhundert. Im Bestand des "Kurländisch-Livländischen Archivs" sind 33 Personenkarten bzw. -eintragungen ab dem 16. Jahrhundert zur Familie bekannt. Wolter von Plettenberg belehnte Jürgen Budde im Jahre 1532 mit Alt Odern. 1542 trat dieser unter dem Namen Jürgen von Soest, 1562 als Jürgen von Soest genannt Budde und späterhin nur als von Budde auf. Sein Enkel Johann Budde, Erbherr auf Odern, hat 1631 um die Aufnahme in die kurländische Ritterbank ersucht, wurde jedoch ebenso wie 1634 wegen fehlender Adelsnachweise abgewiesen. Am 30. Juni 1648 schließlich wurde ihm von der herzoglichen Kanzlei der Titel "Edel" doch noch zugeschrieben und er konnte in die Matrikel der kurländischen Ritterschaft (Nr. 125, später Nr. 183) eingetragen werden.
Das Stammwappen zeigt in Gold einen schwarzen Wolkenbalken. Auf dem Helm der Schild mit fünf schwarzen Hahnenfedern. In Kurland sind zwei Varianten des Wappens bekannt: a) Den Schild von Gold und Schwarz dreimal mit Wolken geteilt, auf dem Helm ein querliegendes goldenes Stirnbrett mit sieben abgestumpften goldenen Federn besteckt, darin ein schwarzer Wolkenbalken; b) im Schild zwei Wolkenschnitte, auf dem Helm ein ebenso gezeichneter Hut ohne Spitze, oben besteckt mit einem T, das oben vier Pfauenfedern trägt.

In Westfalen werden mindestens noch zwei weitere Adelsfamilien Budde existiert haben, soweit lässt sich zumindest aus zwei zum vorhergehenden grundverschiedenen Wappen schließen.[8] 
BUDDE VON THRANTHEM, N. (I37567)
 
1792 Die am weitesten akzeptierten Überlegungen zu Gatóns Herkunft sehen ihn als Sohn von Ramiro I., an zweiter Stelle der Thronfolge nach seinem Bruder Ordoño I.[1] andere Autoren sehen ihn als Schwager Ordoños. Er zeugte sechs Kinder, drei davon in erster Ehe mit Egilo:

Bermudo Gatónez, Graf von Torres
Hermesenda Gatónez[2] ⚭ Hermenegildo Gutiérrez (mächtiger galicischer Adliger, Majordomus von Alfons III., Herzog von Galicien und Eroberer von Coimbra. Ihre Tochter, Munia Elvira, wurde die Frau von Ordoño II.)
Savarico, Bischof von Mondoñedo. 
DEL BIERZO, Gatón (I52590)
 
1793 Die Amaler waren ein gotisches Herrschergeschlecht, welches das Königtum bei den Ostgoten innehatte und unter Ermanarich im 4. Jahrhundert das ganze Gotenreich beherrscht haben soll (vgl. Ammianus Marcellinus, 31,3,1). Ermanarich ist auch der erste historisch verbürgte Amaler. Die Rekonstruktion des Jordanes (Getica 79, wohl basierend auf Cassiodor) eines uralten Stammbaums ist hingegen nicht glaubwürdig und sehr problematisch.[1] Laut Herwig Wolfram konstruierte Cassiodor diese Genealogie, um den Gotenkönig Athalarich (516–534) durch die Fiktion einer angeblich göttlichen Abstammung aufzuwerten. Demselben Zweck diente die Zahl der Generationen vor diesem, nämlich sechzehn, die genau der Zahl der Vorfahren von Romulus und Remus bis auf Aeneas entspricht, siehe Liste der Könige von Alba Longa.[2] Etymologie und Bedeutung des Namens sind unbekannt.[3]

Der berühmteste aller Amaler war Theoderich der Große, welcher 493 in Italien ein (allerdings nur wenige Jahrzehnte Bestand habendes) Ostgotenreich erschuf. Das Geschlecht erlosch 536 mit dem Tode von Theodahad. Im Nibelungenlied, dem Heldenbuch und anderen altdeutschen Dichtungen heißen sie Amelungen, d. h. Abkömmlinge des Amala. 
..., Vandalarius (I37010)
 
1794 Die archäologische Stätte von Buissières ist eine archäologische Ausgrabung in der Stadt Panossas im Departement Isère in Frankreich . Es umfasst mehrere Gebäude aus der gallorömischen Zeit , darunter ein großes Getreidesilo und einen Wellnessbereich .
https://fr.wikipedia.org/wiki/Site_archéologique_des_Buissières

Die Überreste stammen aus der gallo-römischen Zeit. Der Ort wäre zwischen dem 1. Jahrhundert vor und dem 4. Jahrhundert nach Christus besetzt gewesen. Der erste Standort in der Nähe eines Wäldchens entsprach einer Villa mit einer großen thermischen Anlage, einschließlich heißer und kalter Bäder. Die 4 Meter hohen Mauern, der Umfang der Entdeckungen und der Erhaltungszustand unterstreichen den außergewöhnlichen Charakter dieses Ortes. Wir müssen in den Weizen gehen, um den zweiten Ort zu entdecken: einen Graben. Diagonal gegraben, gruppiert es die verschiedenen Strukturen und deckt mehrere Wände auf. "Hier haben wir zwei getrennte Gebäude, aber wir kennen ihre Natur nicht. Es scheint einen Ofen, einen Herd und eine Art Hof zu geben. ..
Von Maryne VIALETTE | Gepostet am 30/06/2012 um 06:01  
DE MALAPERT, André (I1424)
 
1795 Die Aribonen waren eines der mächtigsten Geschlechter im damaligen Bayern. Sie hatten die Grafschaften im unteren Salzburggau und im Isengau inne, und ihre Besitzungen erstreckten sich über Bayern, Kärnten und die Steiermark.

Aribo war der Sohn (oder Enkel) des Grafen Chadalhoch/Kadalhoh im Isengau († 951/53) sowie, durch seine Heirat mit Adala (einer Cousine Kaiser Heinrichs II.), Schwiegersohn des Pfalzgrafen Hartwig/Herwicus I. († 985). Aribo selbst war laut Kaiser Otto III. mit dem späteren Kaiser Heinrich II. sehr nah blutsverwandt (Notiz anno 999).

Aribo wird bald nach 958 erstmals urkundlich erwähnt, als Vasall des Erzbischofs Friedrich I. von Salzburg. 972/76 erscheint er in einem Tauschgeschäft mit Erzbischof Friedrich. Er war ein Freund des Kaisers Heinrich II. und fühlte sich mit dem heiligen Wolfgang von Regensburg eng verbunden.

Aribo war begütert in der Grafschaft Leoben, im Hengistgau und im Kroatengau in der Grafschaft Hartwigs. Er folgte Hartwig 985 als Pfalzgraf, gründete 994/999 das Kloster Seeon im Chiemgau als Hauskloster (vormals Burg Bürgeli). Er konnte dafür Reliquien des heiligen Lambert von Lüttich gewinnen, der als Hauspatron gilt.

994 erlitten Erzbischof Hartwig von Salzburg, Bruder Adalas, und Aribo bei Piebing (Gegend von Straubing) Schiffbruch auf der Donau und halfen dann bei der Überführung der Leiche des tags zuvor gestorbenen Bischofs Wolfgang nach Regensburg.

Ab 1000 erscheint er als Vogt der Salzburger Besitzungen im Lavanttal.

1000/1020 gab er noch, kurz vor seinem Tod, mit seiner Gattin Adala die Zustimmung zur Gründung von Stift Göss durch ihren Sohn, Diakon Aribo. Göss, die älteste klösterliche Niederlassung in der Steiermark, entstand auf einem Gut, das einst König Ludwig das Kind 904 den Aribonen geschenkt hatte. Die erste Äbtissin 1020 war Tochter Kunigunde, und die Abtei wurde 1020 an Kaiser Heinrich II. übergeben (siehe Reichsabtei). 
(BAYERN), Aribo I. (I37417)
 
1796 Die Árpáden waren die erste Herrscherfamilie Ungarns, deren Angehörige das Land von 1001 bis 1301 als Könige regierten.
Ihr Name geht auf den ersten ungarischen Großfürsten Árpád († 907) zurück. Er vereinigte von 890 an die Stämme der Magyaren, die damals am Unterlauf der Donau siedelten. Unter seiner Herrschaft begann 896 die Landnahme der Ungarn im Karpatenbogen.

zu Nitra:
Als Fürstentum Nitra oder Nitraer Fürstentum (slowakisch: Nitrianske kniežatstvo, veraltet deutsch auch Fürstentum Neutra oder Neutraer Fürstentum) kurz Nitraland (slowakisch: Nitriansko), wird vor allem in der slowakischen Fachliteratur ein politisches Gebilde verstanden, welches von vor 805 bis 1110 auf dem Gebiet der heutigen Slowakei bestanden haben soll.  
VON UNGARN, König König Béla I. (I15289)
 
1797 Die Balthen waren die Familie der Könige der Westgoten im 5. Jahrhundert. Die bekanntesten Vertreter sind Alarich I., der der Überlieferung nach im Flussbett des Busento begraben wurde, sowie Alarich II., dessen Niederlage in der Schlacht von Vouillé gegen die Franken das Ende des Westgotenreichs in Gallien zur Folge hatte.

Amalarich war ein Sohn König Alarichs II. und einer Tochter von Theoderich dem Großen. Er war noch ein Kind, als sein Vater 507 in der Schlacht von Vouillé gegen den Frankenkönig Chlodwig I. fiel. Zu Beginn seiner Herrschaft übernahm sein Großvater Theoderich der Große durch einen Statthalter namens Theudis die Vormundschaft. 522 wurde Amalarich zum König erklärt, und nach dem Tode Theoderichs erhielt er die volle königliche Macht auf der Iberischen Halbinsel und in Septimanien. Die Provence ging an seinen Cousin Athalarich. Amalarich heiratete 526/527 Chlothilde, eine Tochter von Chlodwig I. und Chrodechild. Er war Anhänger des Arianismus und versuchte, auch mit Misshandlungen, seine Gemahlin von ihrem katholischen Glauben abzubringen. Dies nahm der katholische Frankenkönig Childebert I. zum Anlass, das Westgotenreich anzugreifen. In der Schlacht bei Narbonne besiegte Childebert I. die Truppen Amalarichs. Dieser floh nach Barcelona und wurde dort von den eigenen Leuten 531 ermordet. Mit seinem Tod erlosch das Geschlecht der Balthen, das seit Alarich I. die westgotischen Könige gestellt hatte. Neuer König der Westgoten wurde Theudis. 
(BALTHEN), Amalarich (I36740)
 
1798 Die Bankiersfamilie Lambert war drei Generationen lang in Belgien als Vertreter der Bankiersfamilie Rothschild aktiv. 1838 trat der aus Lyon stammende Samuel Lambert (1806–1875) in die von Lazare Richtenberger (1792–1853) in Brüssel geführte Rothschild-Agentur ein. Nach Richtenbergers Tod übernahm Samuel Lambert die Vertretung und änderte deren Namen in Lambert, agent Rothschild, welche 1875 von dessen Sohn Léon Lambert (1851–1919) weitergeführt wurde. Dieser festigte die Beziehungen zur Familie Rothschild, als er 1882 Zoé Lucie Betty de Rothschild (1863–1916) heiratete. Die Finanzierung der wirtschaftlichen Aktivitäten des belgischen Königs, Léopold II (1835–1909), im Kongo-Freistaat brachte Léon Lambert als Dank den erblichen Adelstitel Baron ein.

Der Wirtschaftsboom der 1920er-Jahre gab Léon Lamberts Sohn, Henri Lambert (1887–1933), eine gute Gelegenheit, sich von dieser profitablen aber auch einengenden Geschäftsverbindung mit den Rothschilds zu lösen und im Juni 1926 in Brüssel mit der „Banque Henri Lambert“ seine eigene Bank zu gründen. Zu den ersten Kunden des Instituts zählten Familienmitglieder und Freunde und bis zum Zweiten Weltkrieg beschränkte es sich auf sehr wohlhabende Kundschaft. Lediglich der Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 beeinträchtigte vorübergehend die Entwicklung der Bank. Nach dem frühen Tod von Henri Lambert in Folge einer Operation übernahm dessen Frau Johanna („Hansi“) von Reininghaus (1899–1960) die Leitung der Bank.

Kurz nach Kriegsausbruch 1939 floh sie mit ihren Kindern zuerst nach Großbritannien und folglich in die Vereinigten Staaten. Im Februar 1940 fassten sie dann den Entschluss ihre Bank zu liquidieren, was aber nie zur Ausführung kam, nachdem die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 Belgien besetzt hatte. Stattdessen wurde die Bank Henri Lambert Ende 1940 unter „Kommissarische Verwaltung“ gestellt. Daher waren am Kriegsende zwar die Besitztümer der Bank noch immer vorhanden, allerdings hatte diese ihre ganze Kundschaft verloren. Dennoch traf Johanna von Reininghaus die Entscheidung, die Bank weiterzuführen. Zudem wurde deren Rechtsform 1946 von einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt.

1949 übernahm Léon Lambert (1928–1987), der älteste Sohn des Bankgründers Henri Lambert, mit seiner Volljährigkeit die Führung der Banque Henri Lambert. Er verkürzte ihren Namen auf „Banque Lambert“ und baute ihre Aktivitäten durch eine Reihe von Bankübernahmen erheblich aus. Dies galt insbesondere für den Kauf der Banque de Reports et de Dépôts 1953, die auf die Finanzierung von Börsentransaktionen spezialisiert war. Es folgten weitere Übernahmen, z. B. 1961 die Banque Industrielle Belge, 1963 die Banque de Prêts et de Dépôts, 1963 die Caisse de’Hypothèques et de Crédit und 1971 die Banque Commerciale de Lausanne[1] (Lausanne, Schweiz). Zudem wurde 1961 in Luxemburg die Banque Européenne du Luxembourg gegründet. Zusätzlich erfolgte die Geschäftsexpansion auch über die Eröffnung neuer Filialen, sowohl national wie international. Besonders erfolgreich war die Banque Lambert bei der Vergabe von Krediten, der Emission von Wertpapieren und der Auflage von Investmentfonds.

1959 übertrug die Familie Lambert die sich bisher direkt in ihrem Besitz befindliche Banque Lambert auf die Compagnie Lambert pour l’Industrie et la Finance, einer zwar börsennotierten aber von der Familie Lambert kontrollierten belgischen Industrieholding. Diese fusionierte 1972 mit drei anderen belgischen Holdinggesellschaften, Cofinter, Brufina und Cofinidus, aus der die Groupe Bruxelles Lambert (GBL) hervorging. Über die Brufina war die neue Gesellschaft auch in den Besitz der Banque de Bruxelles gelangt, welche 1975 die Banque Lambert übernahm und sich in Banque Bruxelles Lambert (BBL) umbenannte. Letztere wurde 1998 wiederum von der niederländischen Großbank ING Groep erworben und der Name 2002 in ING Belgium geändert. 
LAMBERT, Léon (I55642)
 
1799 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7030)
 
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