Strauss Genealogie


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1351 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I55485)
 
1352 Bruno und Herdegen brachen 1370 durch die Entführung des Luzerner Schultheissen Petermann von Gundoldingen den Landfrieden und gaben Anlass zum Verfassen des sogenannten Pfaffenbriefs. BRUN, Bruno (I42962)
 
1353 Bruno und Herdegen brachen 1370 durch die Entführung des Luzerner Schultheissen Petermann von Gundoldingen den Landfrieden und gaben Anlass zum Verfassen des sogenannten Pfaffenbriefs. BRUN, Herdegen (I42963)
 
1354 Bruno von Kärnten wurde 972 als zweiter Sohn aus der Ehe von Otto von Wormsgau (ab 978 Herzog von Kärnten) und Judith von Kärnten geboren. Er war damit ein Urenkel Kaiser Ottos des Großen. Als Geburtsort des späteren Papstes wird Stainach in der heutigen Steiermark überliefert, wo sein Vater offenbar einen Herrschaftssitz besaß.[2]

In Worms wurde Bruno durch Erzbischof Willigis von Mainz ausgebildet; einer seiner Lehrer war auch der aus Kalabrien stammende Grieche Johannes Philagathos, sein späterer Gegenpapst in Rom. Zunächst wirkte er als Kaplan in Worms, dann begleitete er 996, als königlicher Hofkaplan, zusammen mit Erzbischof Willigis und Bischof Hildebold, seinen Verwandten König Otto III. auf dessen erster Reise nach Rom. Papst Johannes XV. hatte den König gegen den römischen Stadtadel zur Hilfe gerufen. Unterwegs traf bereits die Nachricht vom Tod des Papstes ein.

In Rom angekommen, wurde der weitläufig mit den Saliern verwandte Kleriker Bruno nach dem Willen Ottos III. am 3. Mai 996 vom örtlichen Klerus und dem Volk zum Papst gewählt. Er nannte sich Gregor V. Noch am Tag der Wahl saßen Gregor und der zukünftige Kaiser über die Rädelsführer der römischen Fronde zu Gericht. Der Anführer, Crescentius I. Nomentanus, wurde auf Bitten des neuen Papstes von der Todesstrafe begnadigt, worauf er dem Kaiser den Treueeid leistete. Mit nur 24 Jahren war Gregor V. einer der jüngsten Päpste der Kirchengeschichte. Wenige Wochen nach seiner Wahl krönte er Otto III. am 21. Mai 996 zum römischen Kaiser. .. 
VON WORMS (KÄRNTEN), Bruno später Papst Gregor V. (I36018)
 
1355 Bruno von Saarbrücken stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Saarbrücken, die von den Saliern mit wichtigen Ämtern betraut wurden. Bruno war der Sohn des Grafen Siegbert und ein Bruder von Friedrich von Saarbrücken und des Mainzer Erzbischofs Adalbert I. von Mainz, damit auch Onkel von Erzbischof Adalbert II. von Mainz.

Bruno war zunächst Abt des Klosters Lorsch. 1107 wurde er zum Bischof von Speyer ernannt. Dessen Kathedrale war zugleich die Begräbniskirche und damit der zentrale Gedenkort für die regierende Dynastie der Salier. Ebenfalls 1107 wurde er auch Abt des Klosters Limburg, eine Funktion, die er bis 1111 innehatte.[3]


Wormser Konkordat – das in den Vatikanischen Archiven erhaltene Exemplar
Bruno war einer der beiden Botschafter, die im Frühjahr 1122 ein Schreiben von Kaiser Heinrich V. an Papst Calixt II. überbrachten, mit dem die Verhandlungen eingeleitet wurden, die im Herbst des gleichen Jahres zum später so genannten Wormser Konkordat führten, das den Investiturstreit beendete.[4] Bruno war auf der Reichsversammlung von 1122 in Worms anwesend, die den Vertrag aushandelte, und wird in der Zeugenliste aufgeführt.[5] 
VON SAARBRÜCKEN, Bruno (I58316)
 
1356 Bruns Abstammung ist nicht vollständig geklärt; er war aber vermutlich der Sohn des Grafen Brun von Arneburg und dessen Frau Frideruna. Er hatte vier namentlich bekannte Söhne, Brun, den späteren Erzbischof und Märtyrer, Gebhard I., der von seinem Vater Burg und Herrschaft Querfurt erbte, sowie Dietrich und Wilhelm. Über sein eigenes Leben ist nicht viel bekannt. Nach dem Tod seines Sohnes, des Erzbischofs Brun, im Jahre 1009 wurde er Mönch und dann dritter Abt des Klosters St. Michaelis in Lüneburg. Er starb zwischen 1009 und 1017. (QUERFURT), Brun ´der Ältere` (I54365)
 
1357 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7703)
 
1358 Buch Romreise des Abtes Gerold von Hohensax
Beschreibung
Aus dem Jahr 1464. Das verlorene Werk über die Romreise des Einsiedler Abtes Gerold von Hohensax ist nur aus dem Katalog des Ulrich Wittwiler der Werke Bonstettens bekannt: "Welches alles der Decan von Bonstetten, so auch mit gewesen als des abbts blutverwandter der länge nach gar fleissig beschriben hat", in Einsiedeln, Kloster Einsiedeln. Klosterarchiv, Litt. C, p. 114 .
Autor Bonstetten, Albertus de
Entstehungszeit 1470-1504
Berichtszeit 1464
Gattung Reisebericht
Region Oberrheinlande
Sprache Latein 
VON HOHENSAX, Gerold (I30410)
 
1359 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Vertraulich (I2731)
 
1360 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I2723)
 
1361 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I2724)
 
1362 Buchdruckerlehre in Mondidier en Bresse, 1518 Immatrikulation an der Uni. Basel, 1519 Korrektor bei Johannes Froben, dem Vater seines Freundes Hieronymus Froben, 25.01.1520 eintritt in Bürgerschaft und Zunf zu Basel, 06.02.1520 Bürger von Basel, 06.02.1520 Bürger von Basel, 1525 Correktor bei Frobenius, 1529 heirat mit Hieronymus Schwester Justina, 16.04.1529 Safranzunft, enger Freund von Erasmus von Rotterdam, Drucker, Verleger und Buchhändler, Mitglied des Großen Rats zu Basel, 1537 Erhalt eines kaiserl. Wappenbriefs, 1544 Schlüsselzunft BISCHOFF (EPISCOPIUS), Nicolaus (I2297)
 
1363 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6973)
 
1364 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7196)
 
1365 BÜLACH ist eine politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Schweizer Kantons Zürich.
Die ältesten Spuren der alemannischen Dorfbildung stammen aus dem 6. und frühen 7. Jahrhundert. In der Nähe des Stadtkerns wurden 1919–28 Im Füchsli alemannische Gräber mit archäologisch bedeutenden Funden ausgegraben. Gefunden wurden hierbei zwei Fibeln, das eine ist das sog. FISCHFIBELPAAR, das andere die BÜLACHER FIBEL, der bis heute (Stand 2013) einzige Fund mit RUNENINSCHRIFT in der Schweiz.
Erstmals erwähnt wird Bülach 811 in einer Urkunde der Abtei St. Gallen als Pulacha. Der Name geht auf eine nicht belegte Form (prædium) *Pulliācum «LANDGUT DES PULLIUS» zurück, eine mit dem keltischen Suffix -akos gebildete Ableitung zum lateinischen Personenname Pullius.
Die sich im Hochmittelalter zu einer geschlossenen Siedlung entwickelnde Ortschaft war bereits im 13. Jahrhundert mit Mauern befestigt. Bülach unterstand bis 1376 (spätestens seit dem 13. Jahrhundert) den FREIHERREN VON TENGEN. Im Jahr 1384 bekam Bülach anlässlich der Übernahme der Vogtei durch Herzog LEOPOLD III. VON ÖSTERREICH das Stadtrecht mit eigener Gerichtsbarkeit verliehen. Diese Bevorzugung hatte Bülach vor allem der sehr günstigen Verkehrslage zu verdanken. 1386 brannte Bülach während des SEMPACHER KRIEGES nieder. 
N., N. (I23742)
 
1366 Bündner Aristokratengeschlecht aus Davos. Die Walserfamilie Beeli gelangte wohl im Zuge der Kolonisation im 13. Jahrhundert nach Davos. 1436 gehörte Ulrich Beeli als Ammann von Davos mit eigenem Siegel zu den Gründern des Zehngerichtenbunds. Die Festsetzung von Davos als Ort des Bundstags führte dazu, dass der Ammann von Davos zugleich Haupt des Zehngerichtenbunds war. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts dominierten in diesen Ämtern die Beeli. Ihr ausgedehnter Grundbesitz bildete die materielle Basis. Der Bau der ersten steinernen Häuser und geeignete Eheverbindungen mit führenden Familien aus allen drei Bünden stärkten ihr Ansehen und ihren Einfluss. 1441 erfolgte die Verpfändung der Burg Belfort an Ulrich, der 40 Jahre lang dort Vogt war. Die Residenz auf der Burg lieferte das Prädikat «von Belfort», das auch nach deren Zerstörung 1499 weiter verwendet wurde. Der damalige Vogt Nikolaus (->) scheint seinen Sitz in das Dorf Alvaneu verlegt zu haben. Aufgrund der politischen Ämter waren die Beeli oft als Gesandte und Richter tätig. Einige profilierten sich als militärische Führer, so Nikolaus (->) im Wormserzug (1486) und Conradin (->) bei der Eroberung des Veltlins (1512). Ihr Bruder Wilhelm war Arzt und begründete die Churer Linie, die mehrere Ärzte hervorbrachte und mit Gabriel im 17. Jahrhundert lange Jahre den Bundspräsident des Gotteshausbunds stellte. Mit Batt (Pankraz) entstand Mitte des 16. Jahrhunderts die Fideriser Linie, mit Hans gleichzeitig die Linie zu Flims (Johann ->), womit die Familie in allen drei Bünden präsent war. Unter anderem mit Georg (->) und seinem Namensvetter (->) bekleidete die Familie auch Ämter im Veltlin. Mit der Einsetzung eines österreichischen Landvogts zu Castels im Prättigau, der für alle acht Gerichte zuständig war, nahm der Einfluss der Beeli im Zehngerichtenbund ab. Einem Gesuch des jüngeren Ulrich 1523 an die Regierung in Innsbruck um Verleihung dieser Landvogtei wurde nicht entsprochen. Erst 1595 kam Georg (->) in dieses Amt, zu einer Zeit, da die Familie Beeli den Zenit ihrer Macht bereits überschritten hatte. In Davos war die Führung an die Buol, Guler und Sprecher übergegangen. Für das 17. und 18. Jahrhundert sind einige Offiziere zu nennen, darunter zwei mit Namen Conradin (->, ->). 1865-1866 war Hans Peter Bündner Regierungsrat. In Davos entfaltete Marie (1851-1950) eine reiche soziale Tätigkeit. Angehörige der Familie leben heute unter anderem in Flims, Thusis und Chur. BEELI VON BELFORT, Ulrich (I9652)
 
1367 Bündner Ministerialen- und Aristokratengeschlecht aus dem Bergell. Die Anfänge dürften in der Familie de Vicosoprano zu suchen sein, die 1096-1304 bezeugt ist. 1190 ist Albertus de Castello Muro erstmals als Lehensinhaber der churbischöflichen Feste Castelmur fassbar. Der um dieselbe Zeit genannte Gaudenz de Castromuro gilt als Ahnherr des Geschlechts. Als bischöfliche Ministerialen traten die von Castelmur immer wieder als Vermittler und Siegler auf; sie verfügten im Bergell über zahlreiche Lehen und hatten vom 13. Jahrhundert an eine Grablege in der Churer Kathedrale. Gleichzeitig waren sie auch Ministerialen der Benediktinerabtei Pfäfers. Schon im 13. Jahrhundert ist die Aufteilung in die Hauptlinien der Scolaren und der Manus erkennbar; die Zuteilung einzelner Glieder ist jedoch nicht immer klar. 1319 beginnt mit Jacobus, Sohn des Tobias, die lange Reihe der Bergeller Notare aus dem Geschlecht von Castelmur. Diese Tätigkeit half, die Autonomiebestrebungen des Tals in hohen Positionen zu überstehen und häufig das Podestatenamt zu übernehmen. Sie ermöglichte auch die Entwicklung von einer bischöflichen Vasallenfamilie zu einem führenden Aristokratengeschlecht im Gotteshausbund, wozu auch gezielte Eheschliessungen beitrugen. Durch die Heirat Alberts mit Elisabeth Baff von Fürstenau wurde die Domleschger Linie begründet. Alberts Sohn Rudolf war 1413-1428 bischöflicher Vogt auf Fürstenau; ihm folgten Schwiggli 1429, Rudolf 1470-1471, Joachim 1473-1491, Jacob 1524-1526 sowie Gaudenz 1528-1537 und 1540-1542. Joachim war während des Schwabenkriegs 1499 einer der drei Regenten des Churer Hochstifts. Sein Sohn Gaudenz besass 1525-1533 das zürcherische Schloss Girsberg und war Siegler im Ersten Kappeler Landfrieden. Joachim wie Gaudenz waren mit Frauen aus der Ravensburger Handelsfamilie Humpis vermählt. Gaudenz' Schwester war 1510-1534 Äbtissin des Klosters Müstair. Der oben genannte Schwiggli sass 1437-1448 als Vogt auf Strassberg, Jacob (->) war Pfandinhaber der Burg Rietberg. Die von Castelmur stellten mehrere Domherren, darunter Bartholomäus (->). Im 15. Jahrhundert trat eine Linie Stecker-Corn-Menusi auf, die einige Bündner Gesandte, Richter und Veltliner Amtsträger stellte. Als einzige wandte sich diese Linie der Reformation zu. Im späteren 16. Jahrhundert liess der Einfluss der von Castelmur im Gotteshausbund rasch nach. Nach einem Streit mit den Salis in den 1560er Jahren schwand auch ihre politische Stellung im Bergell. Einige Zweige starben aus, andere wanderten weg. So begründete Jacob Corn von Castelmur zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Wiener Linie; eine weitere kam mit Giovanni (->) in Marseille zu Vermögen. In der Schweiz leben die Zweige von Stampa und Tumegl/Tomils (Anton ->) weiter. VON CASTELMUR, Elisabeth (I12692)
 
1368 Burchard konnte Elisabeth de Melun, die Witwe des Grafen Haymon von Corbeil, unter der Bedingung heiraten, dass die Elisabeth gehörenden Festungen Corbeil und Melun einem Vertrauten des Königs übergeben würden. Im Gegenzug machte Burchard seine Schwiegereltern zu Vizegrafen von Vendôme.
Burchard war einer der wichtigsten Berater Hugo Capets. Als dieser 987 zum König von Frankreich gewählt worden war, machte er Burchard zu seinem Nachfolger in der zentralen und wichtigen Grafschaft Paris.

Nach einigen Quellen starb Burchard 1005, nach anderen zog er sich in die Abtei Saint-Maur zurück, wo er 1007 starb. 
(VENDOME), Burchard I. (I37714)
 
1369 Burchard wurde als Sohn des Grafen Adalbert II. des Erlauchten im Thurgau (825–905), Urenkel des Markgrafen Hunfried I. von Istrien und Rätien, und Judiths von Friaul (830–902) geboren. Aus seiner Ehe mit einer unbekannten Frau gingen die Kinder Burchard II. (* um 885; † gefallen 29. April 926 vor Novara) und Udalrich von Schwaben (* 884 oder 885; † unbekannt) hervor. Burchard trat um 909 die Nachfolge von Ruadulf aus dem Geschlecht der Welfen als Dux, Markgraf bzw. Comes für das Grenzgebiet der Region Rätien an. Burchard verwaltete zudem seit 889 die Grafschaft Bertoldsbaar.

Burchard war um 900 der mächtigste Herrscher in Schwaben. In einem Tauschvertrag von 904 findet man Burchard auch als Vogt der schwäbischen Güter des Klosters Lorsch. Um seine Macht auszuweiten, begann er gegen Pfalzgrafen Erchanger, einen treuen Untergebenen von Konrad I., und den Bischof Salomo III. von Konstanz, Abt des Klosters St. Gallen (→ Appenzell Ausserrhoden), zu intrigieren. Burchard wurde gefangen genommen und vom schwäbischen Landtag des Hochverrats angeklagt, man befand ihn für schuldig. Sein Sohn, Burchard II., und dessen Frau Regelinda konnten zu ihrer Verwandtschaft nach Italien fliehen, verloren aber den Besitz in Schwaben und Rätien. Burchard und sein Bruder Adalbert, der Graf von Thurgau, wurden im Jahre 911 hingerichtet.  
VON SCHWABEN, Graf Graf Adalbert II. der Erlauchte (I15259)
 
1370 Burchard, genannt Ratepilate (Bouchard Ratepilate) war Graf von Vendôme.

Er war der erste Graf aus der Familie der französischen Burchardinger, dessen Existenz sicher beweisbar ist.

Er ist 930 und 956 belegt. 967 war sein Sohn Burchard der Ehrwürdige bereits Inhaber des Grafentitels. 
RATEPILATE, Burchard (I37722)
 
1371 Burg an der Wupper (abgekürzt Burg) ist ein Stadtteil der bergischen Großstadt Solingen und bildet zusammen mit dem Stadtteil Höhscheid den Stadtbezirk Burg/Höhscheid RASPE, Anna Elisabeth (I614)
 
1372 Burg Balm
Von den Herren von Balm übernahm Johann I. nach der Rüeger-Chronik die Burg Balm, wobei dem Chronist nichts genaues bekannt war, er schrieb: in welchem iar mag ich nit wüssen, wie ouch das nit, wann die von Balm, oder ouch warum si von diser ihrer grichtsherrligkeit vertriben worden und darum kommen. Jedoch steht für ihn fest: Im 1326 im iar des Herren, hatt graf Hans von Habspurg die herrschaft Balm schon in siner gwalt, da er ouch dem Spital [in Schaffhausen] alhie ein guot zu Balm (verstand im dorf) verlihe.[2]

Intervention in Zürich
Johann setzte 1336 auf die unterlegene Partei bei der »Revolution in Zürich«, die durch den Ritter und Bürgermeister von Zürich Rudolf Brun und dessen Brunsche Zunftverfassung ausgelöst wurde. Er gewährte Brun auf seinem Schloss Rapperswil Asyl.

Im weiteren Verlauf der Geschehnisse, wurde Johann in der Schlacht bei Grynau als Anführer zusammen mit dem Toggenburger Graf Diethelm II. 1337 erschlagen. 
VON HABSBURG-LAUFENBURG, Johann I. (I37169)
 
1373 Burg Bredevoort ist eine abgegangene Burg im Herzen der Stadt Bredevoort. Sie war Zentrum der ehemaligen Herrlichkeit Bredevoort in den Niederlanden.

Ein genaues Baudatum ist unbekannt, aber um 1188 war die Burg auf einer Liste von Gütern von Kurköln benannt.[1][2] 1238 kam die Burg durch Erbschaft in den Besitz der Grafen von Lohn und der Herren von Steinfurt. Hermann I. von Lohn und Ludolf von Steinfurt ließen das Kastell bedeutend verstärken, und unter Hermann II. von Lohn wurde das Bett der Boven-Schlinge nach Bredevoort verlegt, um die Gräften der Burg zu fluten.[2] 1246 und 1255 trugen die Lohner ihren Anteil an der Burg sowie einige im Achterhoek gelegene Pfarreien dem geldrischen Grafen Otto II. zum Lehen auf.

1278 nahm Hermann II. den Grafen Engelbert I. von der Mark gefangen und setzte ihn auf Burg Bredevoort fest, wo dieser nach 16 Tagen Haft verstarb. Daraufhin belagerte und zerstörte sein Sohn Eberhard II. von der Mark die Festung, erzwang die Herausgabe des Leichnams seines Vaters und ließ ihn im Kloster Cappenberg beisetzen.
Als 1284 Balduin von Steinfurt seinen Anteil an Burg Bredevoort an das Hochstift Münster verkaufte, waren der Graf von Geldern und der Bischof von Münster zu gleichen Teilen Herren auf Bredevoort geworden. Damit war die Grundlage für die große Bredevoorter Fehde gelegt, die nach dem Tode Hermanns II. von Lohn im Jahr 1316 kriegerische Handlungen über das Westmünsterland hereinbrechen ließ. Die Fehde wurde erst 1326 mit dem Friedensschluss von Wesel beigelegt. Seither waren die Grafen von Geldern die alleinigen Herren auf Burg Bredevoort.

Burg Bredevoort war eine der wichtigsten Burgen von Geldern und wurde durch die Pulverturm-Katastrophe im Jahre 1646 zerstört. 
VON BREDEVOORT, Richenza (I18782)
 
1374 Burg Dübelstein, Dübendorf, Schweiz
Besitzt und woht im Kronentor. Das Kronentor wurde 1436 von Johannes IV der Lange gekauft.
Schloss Hilfikon  
SCHWEND, Berchthold VII. (I9281)
 
1375 Burg Engelsdorf
Geschichte
Die ehemalige Wasserburg wurde 1080 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. An der Dicke der Mauern und am Burggraben, der durch den Merzbach sein Wasser erhielt, kann man noch erkennen, dass diese Burg in früherer Zeit stark befestigt war. Sie war die Stammburg der Herren von Engelsdorf, u. a. Emond von Engelsdorf.


Palantsches Wappen (heraldisch) links im Ehewappen über dem Eingang des Palas
1476 mit der Nachlassregelung des Aachener Propstes Reynart von Palant erhalten seine Neffen und Brüder Werner III. zu Palant, Herr zu Breitenbend[1] und Gerhard (Geyrhart) von Palant Anteile an Haus, Schloss und Burg Engelsdorf, die damit wohl eine Ganerbenburg wurde. Diese veräußerten ihre Anteile sofort an Emont zu Pralant weiter.[2] Bis 1850 hatte sich auch die den Hof und die Wasserburg abschließende Wehrmauer noch erhalten.

Im 19. Jahrhundert kam die Burg in den Besitz der Familie Opfergelt.

2007 wurde das gotische Turmgewölbe gesichert, welches durch das Mauerwerk auseinander gedrückt zu werden drohte. Die Sanierungskosten beliefen sich auf 50.000 Euro.

Das Künstler-Ehepaar Fernández-Ortíz aus Chile ist seit 1989 Eigentümer der Burg und betreibt in ihr ein Atelier, eine Gießerei und eine Holzwerkstatt.[3]

Literatur
Harald Herzog: Rheinische Schlossbauten im 19. Jahrhundert. Landeskonservator Rheinland, Arbeitsheft 37, Rheinland-Verlag, 1981, S. 63.
Die Burg Engelsdorf: Stammsitz der Herren von Engelsdorf. In: Heimatkalender des Kreises Jülich. Nr. 9, 1959, S. 25–29.
Bernhard Gondorf: Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete. Ein Lexikon der „festen Häuser“. J. P. Bachem, Köln 1984, ISBN 3-7616-0723-7, S. 22. 
VON ENGELSDORF, Edmund (I5053)
 
1376 Burgau S. Gallen
Burgau ist ein Weiler und gehört zur Gemeinde Flawil im Kanton St. Gallen. Der Weiler hat ungefähr 120 Einwohner und etwa 35 Häuser.
Burgau wurde im Jahr 964 erstmals urkundlich erwähnt. 1079 gab es eine erste Wehranlage über die Glatt.

1166 begann die Herrschaft der Gielen von der Glattburg. Mit der sogenannten Burgauer Offnung, einem Rechtsbuch, das überlieferte Gewohnheiten festhielt, «einigten sich 1469 die Gerichtsgenossen des Niedergerichts Burgau mit ihrem Gerichtsherrn, dem Ritter Rudolf IX Giel von Glattburg auf 114 Bestimmungen». Die Herrschaft und Gerichtsbarkeit ging 1486 an das Stift St. Gallen. In Burgau lebten damals 19 Familien.

1632 erfolgte der Bau des Gerichtshauses durch Ammann Peter Moosberger, ein Vorfahre des heutigen Besitzers und Dichters C. F. Meyer (* 11. Oktober 1825 in Zürich; † 28. November 1898 in Kilchberg bei Zürich). 1639 erfolgte ein Anbau der Gerichtsstube. Die Leinwandhändler Egli und Stadler aus Burgau bewirkten 1783 durch Geldspenden den Kirchenbau in Oberglatt. 
BURGAUER, Margaretha (I5784)
 
1377 Bürger (1664) und Metz-ger (1664, 1690, vor 1691) in Heidelberg. Pate in Heidelberg (Klosterkirche) mit Ehefrau am 27.1.1667 und 2.4.1669.  GUTENBERGER, Johann Jacob (I2228)
 
1378 Bürger (1678) und Metzger (1677, 1684) in Heidelberg. Pate in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 18.2.1691 mit Ehefrau NN. ∞ N.N. Elisabeth GUTENBERGER, Leonhard (I2236)
 
1379 Bürger Handelsmann und Richter zu Gernsbach, besitzt
ehem. Anwesen des Speyrer Hofes. "War ein sehr geschickter
und brauchbarer Mann in politics und eclesiastics und
wurde am 31.Oktober (1784) in volkreicher Versammlung
christlich beerdigt mit einer Predigt und Parentation"
(Gernsbacher Totenbuch). 
DRÜCK, Karl Friedrich (I24089)
 
1380 Bürger in Winterthur, Zürich, Schweiz
Krieg/Gefecht: 1444 Brugg, Aargau, Schweiz; beteiligt am Überfall auf Brugg
Der letzte Vertreter der Familie war HUGO, der 1460 alle seine österreichischen Lehen an JAKOB VON HOHENLANDENBERG ( VON LANDENBERG ) abgab ), Ehemann seiner Tochter BARBARA. Nach dessen Tod im Jahr 1489 gingen Schloss und Herrschaft in die Hände ihres Sohnes ULRICH VON HOHENLANDENBERG über.

Erstmals erwähnt wird sein Name 1440. Er residierte jedoch wie sein Vater nicht mehr im Stammschloss in HEGI, sondern lebte zuerst in Frauenfeld, wo er ein Haus besass. 1444 kaufte er sich frei und kämpfte er auf Seite der Habsburger im Alten Zürichkrieg. Als Österreich-Habsburg in Frauenfeld seine Macht verlor, legte sich HUGO VON HEGI, wie andere Kleinadlige auch, dort mit der Obrigkeit an. In dieser Sache wurde er 1448 als Geächteter bei Gericht vorgeladen und 1453 als Räuber bezeichnet.

1458 ist sein einziger Aufenthalt auf Schloss HEGI nachweisbar. 1460 vermachte er das Schloss und sämtliche Ländereien seiner Tochter BARBARA, die mit JAKOB VON HOHENLANDENBERG vermählt war. Seine aus dieser Ehe entstandenen Enkel ULRICH und HUGO VON HOHENLANDENBERG erweiterten das Schloss HEGI beträchtlich. HUGO wurde 1496 Bischof von Konstanz, drei Jahre nach HEGIS Tod.

1469 verliess HEGI Frauenfeld und wurde Bürger von Winterthur, wo er ein Haus beim Königstor besass. 1460 nahm er bei der Verteidigung der Stadt gegen die Belagerung durch die Eidgenossen teil. In Winterthur erlangte HUGO VON HEGI ein hohes Ansehen, obwohl er nie ein politisches Amt bekleidete. Anders als in Frauenfeld kam er hier auch nie mit dem Gesetz in Konflikt, sondern machte sich als Wohltäter und Vermittler einen Namen. Er setzte sich für die Begnadigung Verurteilter ein und hielt Fürsprache für seine Freunde bei der Besetzung öffentlicher Ämter. Im Jahr 1491, als es nach einem kalten Winter eine grosse Teuerung gab, unterstützte er die Hungernden. Laut dem Chronisten Laurentius Bosshart soll er dabei täglich 170 Personen unterstützt haben.

HUGO VON HEGI verstarb nach dem 8. Juli 1493. Er wurde in einer eigens für ihn errichteten Grabkapelle im Schloss HEGI beigesetzt. Im selben Jahr wurde der Südturm der Stadtkirche Winterthur fertiggestellt, wo ihm zu Ehren sein Wappen als Wandmalerei in der Sakristei zu sehen ist.  
VON HEGI, Hugo (I11096)
 
1381 Bürger und Maler in Heilbronn. Siegelt 22.8.1511 in Heilbronn, 1517 als tauglich gemustert. 1529/30 Kornhausschließer; 1531 Zeuge, gibt an, er sei 50 Jahre alt und 200 fl. reich. Wird im Wehrmannschaftsverzeichnis bei den Krämern genannt (vgl. Mistele, S. 82 und Heilbronner Urkundenbuch Bd. 3, S. 2344b). (G. Todt)
zu Bietigheim
...Der im 15. und 16. Jahrhundert forcierte Weinbau und der zunehmende Weinhandel entwickelten sich als Quelle bürgerlichen Wohlstands und wirtschaftliche Basis für die Stadtentwicklung. So wurde die Stadt schließlich zur württembergischen Amtsstadt erhoben...
...Der Dreißigjährige Krieg bescherte der Stadt nach der Schlacht bei Nördlingen (1634) infolge von Pest, Besatzungsterror und Hungersnot einen dramatischen Bevölkerungsrückgang von ursprünglich 1800 auf nur noch 200 Einwohner. Die wenig später anschließenden „Franzoseneinfälle“ im Zuge des Pfälzischen und des Spanischen Erbfolgekrieges sorgten für weitere Rückschläge... 
KUGLER, Gregor (I1339)
 
1382 Bürger zu Zürich 1502, Goldschmied, Zwölfer zum Kämbel 1514, Zeugherr 1526-1540, Wardein 1532-1539, 1513 bei Dijon und 1515 bei Marignano
Ab 1502 in Zürich eingebürgerte, auch Stamp genannte Goldschmiedefam., die aus Konstanz zugewandert war. Als Stammvater gilt HANS ULRICH (1476-1544). Die S. traten als Parteigänger von HULDRYCH ZWINGLI in Erscheinung. Als Goldschmiede waren sie Zünfter zum Kämbel, und mehrere Familienmitglieder kamen als Zwölfer in den Gr. Rat. Hauptsächlich bezeugt sind die S. als Zeugmeister und Aufsichtsbeamte der Artillerie sowie als Münzprobierer und Münzwardein der Zürcher Münzstätte. JAKOB, der Sohn HANS ULRICHS, erlangte als Medailleur grosse Bedeutung. Das Geschlecht starb mit Johannes 1692 in der männl. Linie aus.
Literatur
– E.-M. Lösel, Zürcher Goldschmiedekunst, 1983 Autorin/Autor: Hortensia von Roten
Jakob Stampfers «Bundestaler» (um 1560) mit den Wappen der 13 Orte und der Zugewandten Orte. Außen von oben im Uhrzeigersinn: Zürich, Bern, Uri, Unter¬walden, Glarus, Freiburg, Appenzell, Schaffhausen, Solothurn, Basel, Zug, Schwyz und Luzern; innen: Fürstabt und Stadt St. Gallen, Wallis, Mülhausen, Biel, Rottweil und die drei rätischen Bünde 
STAMPFER, Hans Ulrich (I1360)
 
1383 Bürger, Bader und Holzschiffer zu Gernsbach. Mitglied
der Gernsbacher Holzhandel-Murgschifferschaft, Besitzer
einer Badstube ebd., 1652-1667 gräflicher Burgvogt
auf Schloß Eberstein b. Gernsbach. 
DRÜCK, Johann Jakob (I28237)
 
1384 Bürger, Balbierer, Scherer und Chirurgus zu Gernsbach
an der Murg. Besitzer einer eigenen Badstube, Gerichtsverwandter
und Bürgermeister,  
DRÜCK, Martin (I28243)
 
1385 Bürger, Züchner (Weinhändler), Kauf- und Handelsmann, Ratsverwandter und
Besitzer eines Gutshofs in der Altstadt Neisse, urk. 1565/1592, Wappenbrief
Prag 20.08.1592
Europäische Stammtafeln, Neue Folge Bd. XX., Brandenburg und
Preußen 1, 45 GHdA, Adel B Bd. I, Bd. 9 der Gesamtreihe, 413
Schmettau und Schmettow, Geschichte eines Geschlechts aus Schlesien, 530
Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart in heraldischer historischer und genealogischer, Bd. 2

Leineweber oder Lein(en)weber ist die historische Berufsbezeichnung für Weber von Leinen, einem auf Handwebstühlen in Leinwandbindung hergestellten Gewebe. Leinengewebe besteht ganz oder zu erheblichem Teil aus Leinengarn, einem aus Flachsfasern gesponnenen Garn. In ländlichen Gebieten erfolgte die Leinenweberei häufig im bäuerlichen Nebenberuf. Eine alte Bezeichnung des Leinewebers ist auch Züchner. 
SMETE, Georg (I1250)
 
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1396 Bürgerbuch St. Gallen S. 176 und 177:
3. 1828 Friedrich Alfred
Ehe 1853 Franziska Henriette Goffin
3 Kinder:
1. 1854 Karl Friedrich Nr. 9; Ehe 1880 mit Eliza Viola Sanns von Gallipolis (* 1857),
6 Kinder:
1883 Stella
1885 Corinna
1888 Lucile
1890 Ruth
1892 Earle
1895 Freda

2. 1860 Matellus Oskar Nr. 12; Ehe 1881 mit Rosa Wood von Gallipüolis,
2 Kinder
1886 Hortense
1889 Karl

3. 1872 Herbert Nr. 14; Keine Ehe, keine Kinder vermerkt!!! 
HENKING, Herbert (I56082)
 
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1399 Bürgerbuch St. Gallen S. 177

8. Heinrich, Hotelier in Springfield, Massachusetts, N.-Amerika, Sohn von Nr. 2
Ehe 1878 mit
Lisabeth Sophie Gründler von Springfield
Kind: Gustav Karl Heinrich 1879, Nr. 18 
HENKING, Karl Wilhelm Heinrich (I7272)
 
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